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Erläuterungen zu Stofflichkeit des Gebrauswerts

Es gibt eine unendliche Gebrauchswertdiskussion die sich an dem Verhältnis von Wertsubstanz und ihren Stoff zerreibt, wenn der Gebrauchswert als Stoff des Tauschwerts angesehen wird. So wäre denn der Nutznießer der Sache, der Konsument, das eigentliche Subjekt des ganzen gesellschaftlichen Verhältnisses, das auf Tausch basiert und würde die Kraft ausmachen, welche die Entstehung der Produkte erwirkt. Das bietet für Konsumenten natürlich ein angenehmes Selbstverständnis: Sie erscheinen sich als die Betrogenen des Kapitalismus - so hört, sieht, liest und spürt man es bei den meisten Subjettheoretikern der postmodernen Linken, besonders bei den psychoanalytisch beeinflussten, die darin eine Brücke zu ihrer Seele fanden, dem "Erinnerungsbild einer Triebbefriedigung" (Freud).

Natürlich ist nicht der Gebrauchswert der Stoff und damit auch nicht die "organische Seite" des Tauschwerts, sondern die konkrete Arbeit, welche nützliche Dinge erzeugt. Und nur hierdurch entwickelt er sich zum Wert, der Verausgabung von menschlicher Arbeit schlechthin, abstrakt menschliche Arbeit.

Aber hartnäckig wie die Geldbesitzer, die Bürger nun mal sind, wollen sie sich auch hier als Subjekte fühlen, deren Sensibilität im Genuss der Sache die einzig wahre menschliche Qualität des beleidigten Subjekts ausmachen kann. Und so erscheint ihnen ihre Entfernung von der Erzeugungsstätte ihrer Gebrauchsgüter als die Entfremdung, welche sie im Kapitalismus erleiden müssen.