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Vers. 1

8 Seiten DIN A4

Nicht im Verlagsprogramm

Ersterscheinung: 1.2003

Letzte �berarbeitung:

Leo Mayer, Fred Schmid, Conrad Schuhler

Wie die Globalisierung zur globalen Wirtschaftskrise f�hrt

Wirtschaftskrisen unter den Bedingungen der Globalisierung und neoliberaler Angebotstheorie

 

Noch zu Beginn des Jahrtausends erkl�rten Wissenschaftler, Propagandisten und Politiker des Kapitalismus triumphierend, mit dem Konjunktur- und Krisenzyklus der kapitalistischen �konomie sei es ein f�r alle mal vorbei. Die Wachstumslinie der Neunziger Jahre werde sich ungebrochen fortsetzen, High Tech, New Economy, weltweite Produktion und Finanzm�rkte w�rden f�r stetes und schnelles Wachstum sorgen. Dann kam der Crash an den B�rsen, New und Old Economy gingen auf Krisenkurs, Profitwarnungen, Bilanzf�lschungen, Pleiten waren und sind an der Tagesordnung. Bereits 2001 steckten die Hauptm�chte der Triade – USA, Deutschland, Japan – in einer Rezession und mit ihnen die von ihnen dominierte globale Wirtschaft. Die Hoffnungen auf eine schnelle Kehrtwende haben sich l�ngst zerschlagen; jedermann wei�, der globalen Wirtschaft droht eine l�nger anhaltende Stagnation, wenn nicht gar Deflation und Depression. Der globale Kapitalismus hat nicht nur mit seinen kriminellen Qualit�ten einen "Kulturschock" ausgel�st, wie New York Times und S�ddeutsche Zeitung formulierten, er erweist sich auch �konomisch als l�ngerfristig leistungsschwach, als ein System der Krise. Diesen Charakter verdankt er seiner grunds�tzlichen Struktur, deren Krisencharakter durch die neoliberale Globalisierung noch erheblich vertieft wurde.

 

Der Text ist eine Spiegelung der ISW-Web-Site