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	<title>Begriffsbildung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<updated>2025-05-07T21:35:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Denken wir besonders noch an die Bildung der Begriffe: jedes Wort wird sofort dadurch Begriff, dass es eben nicht für das einmalige ganz und gar individualisirte Urerlebniss, dem es sein Entstehen verdankt, etwa als Erinnerung dienen soll, sondern zugleich für zahllose, mehr oder weniger ähnliche, d.h. streng genommen niemals gleiche, also auf lauter ungleiche Fälle passen muss. Jeder Begriff entsteht durch Gleichsetzen des Nicht-Gleichen.&amp;quot; (Nietzsche &amp;quot;Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne.&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anschaulichkeit einer [[Erklärung]] endet dort, wo [[Begriffe]] nichtssagend sind, weil sie [[Einzelheiten]] nach dem [[Belieben]] einer [[Interpretation]] [[verallgemeinern]] und [[beliebig]] – also [[austauschbar]] – je nach ihrer [[Verbebildlichung]] und [[Bildung]] – besprochen und angewendet werden (siehe auch [[Täuschung]]). Blind gegen das [[Wesentliche]] lässt sich Nichtsagendes von einem bloßen [[Nominalismus]] und dessen [[Normation]], von [[Ideologie]] überhaupt nicht [[wirklich]] unterscheiden. Ohne ihre [[allgemeine]] [[Substanz]], ohne ihre organische Herkunft stellen sie lediglich die Mutmaßungen eines [[philosophischen]] Einfalls dar, die mit einem – meist edelmutigen [[Begriff]] aus dem Repertoir der [[Bildungsbürger]] – über alle Löcher der [[Erkenntnis]] hinweg [[getäuscht]] wird. Das &amp;quot;Schwarze Loch&amp;quot; in dem hiermit gebildeten [[Wissen]] saugt ihre Inhalte in den vielen [[hermeneutischen Zirkelschlüsse]] auf, die in ihrer Anwendung das Bestehende an sich selbst binden und [[Wahrnehmungen]] fixieren, und also die [[wesentlichen]], die sinnlichen Potientiale (siehe [[sinnliche Gewissheit)]] ihrer [[Erkenntnis]] zerstören, weil ihnen die [[gesellschaftliche]] [[Substanz]] ihrer [[Vernunft]] abgegangen ist und sie sich in den Zirkelschlüssen ihrer [[Beliebens]] aufbrauchen und die [[objektive]] [[Gleichgültikeit]] im [[Dazwischensein]] von Allem – also im [[Allgemeinen]] – sein lassen (siehe [[Dasein]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[wissenschaftlichen]] [[Erkenntnisse]] unterschieden ihre Ziele, ihre [[Wahrheit]] und also ihre Konsistenz, ihre [[Wahrnehmungsidentität]] durch ihr [[Verhältnis]] zu ihrem [[Gegenstand]]. Im [[Erkenntnisinteressse]] der [[Phänomenologie]] wird eine [[Abstraktion]] für die [[Ordnung]] von [[einzelnen]] [[Erkenntnissen]] angestrebt und betrieben, indem das, was sich in der [[Wahrnehmung]] wiederholt und [[allgemein machen]] und hieraus positiv [[formalisieren]] lässt. Deren [[Verallgemeinerung]] fasst solche [[Wissenschaft]] in der Anschauung ihrer Gestaltung auf, die sie selbst erst ihrem [[Gegenstand]] durch eine &amp;quot;[[eidetische Reduktion]]&amp;quot;, indem sie ihm also eine [[Abstraktion]] ihrer [[Wahrnehmung]] zufügt. Ganz im Gegensatz hierzu gehen [[dialektische]] [[Erkenntnismethoden]] von einer [[realen Abstraktion]] in den [[Verhältnissen]] ihres [[Gegenstands]] als [[Grund]] ihres [[Erkenntnisinteresses]] aus und suchen einen Zusammenhang im [[Ausgeschlossenen]], das seine [[einzelne]] [[Nichtigkeit]], seine [[Negation]] in seiner [[allgemeinen]] [[Position]] [[geltend]] macht und nach einer [[Emanzipation]] aus ihrem Ausschluss, aus der [[Analyse]] ihrer [[Unwirklichkeit]] verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Begriff]] mag erst mal nur eine [[zufällige]] [[Interpretation]] sein. Doch als diese ist er unnötig, formuliert nur das bloße [[Dazwischensein]] im [[Gegebenem]] und bleibt tautologisch, also unwesentlich, ohne [[Substanz]] und [[Beweiskraft]]. Als bloße [[Interpretation]] formuliert er selbst nur einen [[hermeneutischen Zirkel]] (siehe [[Phänomenologie]]) und kommt nur auf sich [[selbst]] wie auf ein inneres [[Wesen]] zurück, das nicht [[wahr]] sein kann, weil es schon vor jeder [[Erkenntnis]] nur sich selbst genügen kann - eben so, wie es sich beliebt und [[beliebig]] und also unnötig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material der Begriffsbildung ist die [[Sprache]], wie sie sich in der bisherigen Kulturgeschiche entwickelt hat. Worte sind [[Sprache]], Ausdruck und Mitteilung eines [[Wissens]], [[praktisches Bewusstsein]]. Wo sie die Sache, die sie aufgreifen auch als das bezeichnen was sie ist, ihr einen Namen geben, müssen sie nicht unbedingt einen [[Begriff]] haben (siehe hierzu auch [[Nominalismus]]). [[Begriffe]] gibt es eigentlich und vor allem für [[Verhältnisse]], die sich als [[Wirklichkeit]] nicht einfach so beschreiben und greifen lassen, weil sie im Einzelnen sich nicht als Teil oder Monment einer Allgemeinheit formulieren lassen. In der[[Einzelheit]] lässt sich dann deren [[Allgemeinheit]] nicht [[erkennen]], wohl aber in den [[Verhältnissen]] ihrer [[Wirklichkeit]] aus ihrer [[Wirkung]] erschließen, sofern sie für sich nur [[widersinnig]] sind (siehe hierzu z.B. [[Tauschwert]], [[Zwischenmenschlichkeit)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Begriffsbildung geht die [[Notwendigkeit]] des Begreifens, das Begreifen-Müssen voraus. In dieser [[Notwendigkeit]] schon unterscheidet sich das [[Erkenntnisinteresse]], das [[Interesse]] an der Erkundung eines [[Wesens]] durch seine [[Analyse]], wieweit es sich nur auf die Phänomene (siehe [[Phänomenologie]]), auf das [[Fakt]] als positives [[Dasein]] selbst (siehe [[Positivismus]]), auf dessen idealen Zusammenhang (siehe [[Idealismus]]) oder auf dessen [[Wirklichkeit]], dem [[Verhältnis]] seines [[Verhaltens]] (siehe [[Dialektik]]) [[bezieht]]. Was in der Ideologie schlichte Angleichung von Vielem in Einem ist, soll durch die Begriffsbildung als Unterschiedenheit im stetig Gleichen als dessen Begriff erkannt und ausgearbeitet werden. Denn in der Tat kann das &amp;quot;Gleichsetzen des Nicht-Gleichen&amp;quot; kein konkretes Wissen darstellen oder bilden, sondern nur eine [[Abstraktion]]. Wie aber, wenn es diese auch [[wirklich]] gibt, wenn Worte [[Realabstraktionen]] darstellen müssen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[substanzielle]] Argumentation einer [[Theorie]] besteht aus der [[Elementarform]] ihrer [[Begriffsbildung]]. Die Bedeutung oder der Name von etwas muss nichts anderes als diese im praktischen Verkehr der Menschen kennzeichnen und muss daher auch nicht notwendig einen anderen [[Begriff]] haben als diesen Namen (siehe[[auch Nominalismus]]), den die [[Sprache]] hierfür im Laufe ihrer [[Geschichte]] gefunden oder mäandert hat. Einen eigenständigen [[Begriff]] für etwas zu finden ist nur nötig, wo etwas unmittelbar unbegreiflich erscheint, wo also das, was darin mitgeteilt wird, nicht unmittelbar, also nur vermittelt ist und von daher auch eine unendlich scheinende Eigenständigkeit hat (siehe [[Verselbständigung]]). Sein [[Erscheinen]] muss daher in einem [[Widerspruch]] zu seinem [[Wesen]] stehen, das ein eigenständiges [[Mittel]] nötig hat, um anders zu scheinen, als es ist. Die Begriffsbildung ist hierbei also immer einer [[Täuschung]] auf der Spur, setzt voraus, dass ein Ding zugleich ein [[Unding]] ist, das eine [[Wirkung]] ohne [[Wirklichkeit]] hat, bzw. unwirkliche Wirklichkeit ist. Es zu begreifen verlangt das zu [[erkennen]], was darin wirkt, ohne wirklich [[anwesend]] zu sein, was eine [[Substanz]] hat, die in ihrer [[Abwesenheit]] wirkt, [[abstrakt]] von ihrer [[Wirkung]] da ist (siehe [[Begriffssubstanz]]). Von daher unterscheidet sich die Erforschung des &amp;quot;Dahinterliegenden&amp;quot;, die [[Analyse]], ein anderes Vorgehen als die Darstellung des Begriffs, denn die [[geschichtliche]] Entstehung entfaltet sich nicht durch ihn (wie bei Hegel), sondern erklärt im Nachhinein seiner Entstehung den [[wesentlichen]] Zusammenhang von widersinnigen [[Erscheinungen]] als ihren [[Grund]] im [[Allgemeinen]], der sich davon [[abgetrennt]] hat, weil er nur [[abstrakt allgemein]] verwirklicht ist (siehe [[Realabstraktion]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Allerdings muß sich die Darstellungsweise formell von der Forschungsweise unterscheiden. Die Forschung hat den Stoff sich im Detail anzueignen, seine verschiednen Entwicklungsformen zu analysieren und deren innres Band aufzuspüren. Erst nachdem diese Arbeit vollbracht, kann die wirkliche Bewegung entsprechend dargestellt werden. Gelingt dies und spiegelt sich nun das Leben des Stoffs ideell wider, so mag es aussehn, als habe man es mit einer Konstruktion a priori zu tun.&amp;quot; [[(MEW Bd. 23, S. 27)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dialektische Begriff ist der Begriff von Vertauschungen, folgt einer [[Geschichte]], die sich in ihrem eigenen [[Grund]] verloren hat und von da her [[verkehrt]] wurde, sich in ihrer [[Folge]] gegen ihrem Grund vergreißt, stetig regrediert. Er setzt immer schon ein substanzielles [[Leben]] voraus, Geschichte, die sich [[verselbständigt]] hat, indem sie sich in [[abstrakten Verallgemeinerungen]] zu [[Formbestimmungen]] verkehrter Formverwandlungen entwickelt hat. In Formbestimmungen wendet sich ihr geschichtlicher Mangel gegen ihr [[Dasein]], weil sie substanziell über ihre [[Form]] hinausgreift, ihre existenzielle Begrenztheit aber noch nicht zu überschreiten vermag - weil sich die Menschen noch kein [[Bewusstsein]] über die [[Entwicklung]], die Fortbildung ihres geschichtlichen Potenzials gebildet haben und darin [[reaktionär]] geblieben sind. Was aber substanziell schon weiter ist als die Form, in der es sich verwirklichen muss, wird nicht auf Dauer [[unwirklich]] bleiben - es sei denn, es will sich selbst [[nichten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es wird sich ... zeigen, daß die Welt längst den Traum von einer Sache besitzt, von der sie nur das Bewußtsein besitzen muß, um sie wirklich zu besitzen. Es wird sich zeigen, daß es sich nicht um einen großen Gedankenstrich zwischen Vergangenheit und Zukunft handelt, sondern um die Vollziehung der Gedanken der Vergangenheit. Es wird sich endlich zeigen, daß die Menschheit keine neue Arbeit beginnt, sondern mit Bewußtsein ihre alte Arbeit zustande bringt.&amp;quot; [[(MEW 1, S. 346)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen solchen Verhalt &amp;quot;auf den Begriff&amp;quot; zu bringen, muss erkannt sein, was ihn gerade in seiner [[Unwirklichkeit]] [[wesentlich]] ausmacht, was das [[Wesen]] seiner [[Negation]] ist und die [[Logik]] seiner [[isolierten]] Selbstbezüglichkeit, seiner [[Verselbständigung]], seinen [[Trieb]] zur [[Ausschließlichkeit]], ausmacht, Darin begründet sich etwas in der [[Negation]] des Anderen in der [[Reduktion]] auf sich selbst, auf die [[Substanz]] seiner Entfaltung, die [[Begriffssubstanz]] eines an und für sich [[unwirklichen]] [[Wesens]] (siehe auch [[Dialektik]]). Das verlangt, dass das [[Verhältnis]], in dem ein [[Begriff]] sich bewahrheitet und [[beweisen]] lässt, daraufhin [[analysiert]] wird, was ihm seine [[Wirklichkeit]] nimmt, was es also auf etwas [[reduziert]], das es nicht [[wirklich]] sein kann, weil es nur ist, wenn es seine [[Wirkung]] zu dem [[abstrahiert]]. was es nicht sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Analyse beginnt also mit der Frage nach dem [[Grund]] eines [[Widerspruchs]] und folgt den darin entdeckten Besonderheiten und Absonderlichkeiten im Zusammenhang ihrer [[Verallgemeinerung]], letztlich in der Frage, was in diesen sich überhaupt &amp;quot;zusammenhält&amp;quot;, was also seine [[Substanz]] ist: eben das, was nicht [[wirklich]] ist und dennoch [[Wirkung]] hat, weil es seine [[Form bestimmt]]. Die Schwierigkeit der Analyse besteht aus der Suche nach einer unendlich wirksamen Substanz, in der alle [[Bestimmtheit]] des [[Gegenstands]] sich [[aufhebt]]. Das verlangt, in allem Konkreten das zu finden, was sich nicht nur im Gedanken, sondern auch wirklich von selbst unendlich fortbestimmt, weil es eine Naturalform hat, die sich dieser Unendlichkeit unterwerfen kann (siehe [[Begriffssubstanz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Ein Phänomen, das &amp;quot;verrückt&amp;quot; zu sein scheint: Die Arbeit pro Produkt wird immer leichter und schneller, weil es die Produktionsmittel ermöglichen, und dennoch leben die Menschen unter zunehmendem Zeitdruck, werden zum Großteil immer ärmer und haben mehr zu knechten, als dass sie freier werden könnten. Die Analyse ergibt eine Beschleunigung der Arbeit durch die Entmachtung der Menschen mittels Automation. Dies aber ist Unsinn, kann nur einen fremden Zweck haben. Es muss am Zweck der Zeit liegen, die ihre Arbeit bestimmt. Eigentlich nur bloße Form wird diese bestimmend über den Arbeitsprozess. Man kann dahin kommen, dass es daran liegt, dass die Produktion nur für den [[Warentausch]] geschieht und darin eine [[Täuschung]] eingeht, die alles [[verkehrt]] erscheinen lässt. Doch was macht die Substanz aus, an der sich beides festmacht? Es kann nur ein [[verkehrtes]] Verhalten in der [[Zeit]] sein, welche die [[Bewegung]] der [[Arbeit]] im [[Verhältnis]] zum Warentausch bestimmt. Die Arbeit existiert in einer [[Formbestimmung]], die sich in der Zeit bemisst und für sich nur abstrakt, [[abstrakt menschliche Arbeit]] sein kann,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dialektische Begriffsbildung ist ein Forschungsprozess, der den Fragen folgt, die sich aus Widersprüchen ergeben. Ein [[Begriff]] wird in diesem Prozess zur Erkenntnis eines Zusammenhangs von Merkmalen, die einer [[Sache]], einem [[Wesen]] oder einem [[Gegenstand]] in denen ihm eigenen [[Verhältnissen]] zukommen, also nicht nur [[Eigenschaften]] sind, die als wesentlich gelten, sondern als [[Substanz]], in welcher sie sich [[identisch]] bleiben (dies im Gegensatz zur [[Phänomenologie]]). Der Begriff stellt somit einen Zusammenhang dar, der zwar geschichtlich geworden, nicht aber geschichtliche [[Wirklichkeit]], also im [[Grunde]] unverwirklichte Geschichte ist (siehe [[historischer Materialismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Begriff ist also das Wort gefunden, das die hintergründige [[Substanz]] eines Zusammenhangs von [[Eigenschaften]] formuliert: Die [[Begriffssubstanz.]] Ein Begriff benennt den Zusammenhang einer [[Geschichte]], auch wenn sie nicht unmittelbar zu begreifen ist. Als Kategorie der [[Logik]] ihrer wesentlichen [[Bestimmungen]] beschreibt er immer auch etwas, das nicht so [[erscheint]], wie es [[wesentlich]] ist, eine [[Wirklichkeit]], die zugleich unwirklich ist, weil sie ihren [[Grund]] nicht unmittelbar, also ohne Mittel hierfür offenbart. Eine solche Wirklichkeit wird durch begriffliches Denken erst erkennbar, erschließt der [[Erkenntnis]] ihren wesentlichen Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begriffssubstanz muss der sinnliche Gehalt der Geschichte in seiner unwirklichen [[Wirkung]] erkannt sein. Sie kann sich daher nur in der [[Entfaltung]] einer Geschichte bewähren, ihrer Erklärung dienen, die nach einem Anderssein drängt, die also ihre Substanz auch konkret verwirklichen muss. In ihrer Erklärung wird sich ihr prinzipielles Wesen als [[systematischer]] Zusammenhang ihrer [[Teile]] in einem an und für sich [[toten]] [[Ganzen]] erweisen und [[beweisen]], auch wenn und gerade weil es nicht wirklich ganz ist (siehe [[negative Dialektik]]). Es wird sich darin zeigen lassen, wie unnötig das Prinzip sich gegen diese Wirklichkeit stellt, wie es also überwunden werden kann und Geschichte wieder selbst [[lebendig]] wird.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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