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	<title>Beweis - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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Immerhin enthält jeder Zweifel auch schon eine mehr oder weniger bewusste Kenntnis einer Widersinnigkeit, die einer Wirklichkeit entstammt, die nur vermittelt, also bloße Erscheinung von etwas anderem ist. Fällt Wesen und Erscheinung eines praktischen Verhältnisses auseinander (siehe auch Scheinwelt), so muss durch einen Begriff begreifbar gemacht werden, was es in Wahrheit ausmacht, was also seine in Wahrheit hinter seiner Erscheinung wirkende Substanz ist. Der Beweis resultiert dann aus einem Urteil über das, was richtig oder falsch ist an dem, wovon die Rede ist, was ihm wesentlich zugrunde liegt, was durch die Schlussfolgerung aus seiner Analyse (siehe auch Logik) als bewiesen gilt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ein Beweis kann sich immer nur auf die Fragestellung beziehen, die ihm vorausgesetzt ist und deren &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Wahrheit&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;zu erweisen ist. Er folgt einer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Theorie&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;über eine &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Wirklichkeit&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, die nicht&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;gewiss&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;ist, deren &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Wahrheit&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;sich also nicht durch die bloße Anschauung oder&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Wahrnehmung&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;erweist, also nicht &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;unmittelbar&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;zu greifen, nicht &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;sinnlich gewiss&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;ist und daher &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Zweifel&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;in der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Wahrnehmung&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;hinterlässt, weil er &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;gegensätzliche&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] [[&lt;/ins&gt;Wahrheiten&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;vertretbar macht zwischen denen er sich tautologisch verhält (siehe &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Dazwischensein&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;). Immerhin enthält jeder &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Zweifel&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;auch schon eine mehr oder weniger &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;bewusste&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;Kenntnis einer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Widersinnigkeit&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, die einer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Wirklichkeit&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;entstammt, die nur vermittelt, also bloße &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Erscheinung&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;von etwas anderem ist. Fällt &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Wesen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Erscheinung&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;eines praktischen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Verhältnisses&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;auseinander (siehe auch &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Scheinwelt&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;), so muss durch einen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Begriff&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;begreifbar gemacht werden, was es in &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Wahrheit&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;ausmacht, was also seine in &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Wahrheit&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;hinter seiner &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Erscheinung&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;wirkende &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Substanz&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;ist. Der Beweis resultiert dann aus einem &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Urteil&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;über das, was richtig oder &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;falsch&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;ist an dem, wovon die Rede ist, was ihm &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;wesentlich&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;zugrunde liegt, was durch die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Schlussfolgerung&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;aus seiner &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Analyse&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;(siehe auch &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Logik&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;) als bewiesen gilt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Um die Aussagen einer Theorie als Wissen auszumachen oder um die Gewissheit eines Wissens, das in Zweifel steht, zu überprüfen, ist ein Beweis nötig, der Wahrheit in der Wirklichkeit, also in den Verhältnissen ihrer Wirkungen erweisen soll. In den positivistischen Theorien gilt als wichtigstes Beweismittel das Experiment, das eine Konstruktion von Beziehungen vorgibt, die bei Wiederholung der Stimuli oder Reaktionen nach dem Maß einer Signifikanzdefinition dieselben Resultate zeitig. Dies allerdings folgt lediglich der Beweisführung bei der Bildung von Hypothesen, bleibt also in den Vorstellungen einer Theorie befangen, die in der Willkür einer vermeintlichen Wissensbildung ohne Notwendigkeit steht und darin ihre Konstruktionen verfertigt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Um die Aussagen einer Theorie als Wissen auszumachen oder um die Gewissheit eines &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Wissens&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, das in &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Zweifel&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;steht, zu überprüfen, ist ein Beweis nötig, der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Wahrheit&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;in der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Wirklichkeit&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, also in den Verhältnissen ihrer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Wirkungen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;erweisen soll. In den &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;positivistischen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;Theorien gilt als wichtigstes Beweismittel das Experiment, das eine Konstruktion von &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Beziehungen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;vorgibt, die bei Wiederholung der Stimuli oder Reaktionen nach dem Maß einer Signifikanzdefinition dieselben Resultate zeitig. Dies allerdings folgt lediglich der Beweisführung bei der Bildung von Hypothesen, bleibt also in den Vorstellungen einer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Theorie&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;befangen, die in der Willkür einer vermeintlichen Wissensbildung ohne Notwendigkeit steht und darin ihre Konstruktionen verfertigt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Eine Wissenschaft, die große Zusammenhänge auf der Grundlage eines bestimmten Selbstverständnisses oder Erkenntnisinteresses erweisen will, kann sich nicht darauf beschränken, ihre Aussagen aus der Wiederholbarkeit einer Konstruktion erklärt zu wissen. Meist ist dies auch gar nicht möglich, weil komplexe Zusammenhänge sich nicht experimentell herstellen lassen. Dennoch ist zum Beweis das Zusammenfallen von Umständen und deren Folgen in bestimmten Verhältnissen nötig, um aus einer gegenwärtigen Beziehung von Grund und Folge eine Aussage für veränderndes Handeln, und also die Begriffsbildung einer Analyse für wahr zuhalten, ihre Begriffssubstanz zu bewahrheiten. Hierfür ist die Begründung ihrer Notwendigkeit, also die ihr vorausgesetzte Not maßgeblich, die es zu wenden gilt: Eine praktische Lebensnot in bestimmten Lebensverhältnissen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Eine Wissenschaft, die große Zusammenhänge auf der Grundlage eines bestimmten Selbstverständnisses oder Erkenntnisinteresses erweisen will, kann sich nicht darauf beschränken, ihre Aussagen aus der Wiederholbarkeit einer Konstruktion erklärt zu wissen. Meist ist dies auch gar nicht möglich, weil komplexe Zusammenhänge sich nicht experimentell herstellen lassen. Dennoch ist zum Beweis das Zusammenfallen von Umständen und deren Folgen in bestimmten &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Verhältnissen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;nötig, um aus einer gegenwärtigen Beziehung von &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Grund&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Folge&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;eine Aussage für veränderndes Handeln, und also die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Begriffsbildung&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;einer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Analyse&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;für wahr zuhalten, ihre &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Begriffssubstanz&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;zu bewahrheiten. Hierfür ist die Begründung ihrer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Notwendigkeit&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, also die ihr vorausgesetzte &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Not&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;maßgeblich, die es zu wenden gilt: Eine praktische Lebensnot in bestimmten &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Lebensverhältnissen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Es gibt daher keinen allgemeinen Wahrheitsbeweis, sondern lediglich den Beweis, dass ein Begriff für Verhältnisse zutrifft, die anders sind, als sie erscheinen und deren Wirklichkeit in der Notwendigkeit eines sie verändernden Handelns steht. Die daraus folgenden Fragestellungen müssen daher die Grundlagen eines hierzu erforderlichen Wissens sein. Die Wahrheit ist im Beweis dieser Wissensbildung so relativ, wie die Frage, deren Antwort in einem Beweisverfahren überprüft wird.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Es gibt daher keinen allgemeinen Wahrheitsbeweis, sondern lediglich den Beweis, dass ein &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Begriff&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;für Verhältnisse zutrifft, die anders sind, als sie erscheinen und deren Wirklichkeit in der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Notwendigkeit&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;eines sie verändernden Handelns steht. Die daraus folgenden Fragestellungen müssen daher die Grundlagen eines hierzu erforderlichen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Wissens&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;sein. Die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Wahrheit&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;ist im Beweis dieser Wissensbildung so relativ, wie die Frage, deren Antwort in einem Beweisverfahren überprüft wird.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Diese Aussagen ergeben dann auch ein Wahrheitsvermögen für die Zukunft der Verhältnisse, wenn sie nicht verändert werden, ihre Wahrheit also bestimmte Wirkungen immer wieder zeitigt. Von daher kann auch die Geschichte ihrer Wirklichkeit selbst Beweis in der Beständigkeit ihrer Aussagen sein (vergl. hierzu die immer wiederkehrende Bewahrheitung der Aussagen über das Kapitalverhältnis von Karl Marx und der Arbeitswerttheorie).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Diese Aussagen ergeben dann auch ein Wahrheitsvermögen für die Zukunft der Verhältnisse, wenn sie nicht verändert werden, ihre Wahrheit also bestimmte Wirkungen immer wieder zeitigt. Von daher kann auch die Geschichte ihrer Wirklichkeit selbst Beweis in der Beständigkeit ihrer Aussagen sein (vergl. hierzu die immer wiederkehrende Bewahrheitung der Aussagen über das Kapitalverhältnis von Karl Marx und der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Arbeitswerttheorie&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Man kann auf der Suche nach dieser Wahrheit auf verschiedenen Ebenen Beweise führen, die nicht unbedingt sich auf substanzielle Begründungen beziehen (siehe Dialektik), sondern selbst schon positiv gesetzt, also als Positionen behauptet werden (siehe Positivismus), die nur formell sein wollen, z.B. statistisch, sinnhaft oder esoterisch. Als bloße Behauptung werden in der Beweisführung dann Wörter als wahr erkannt, die eine positive Übereinkunft der Gegebenheiten mit der Sprache gefunden haben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Man kann auf der Suche nach dieser Wahrheit auf verschiedenen Ebenen Beweise führen, die nicht unbedingt sich auf &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;substanzielle&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;Begründungen beziehen (siehe &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Dialektik&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;), sondern selbst schon positiv gesetzt, also als Positionen behauptet werden (siehe &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Positivismus&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;), die nur &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;formell&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;sein wollen, z.B. statistisch, sinnhaft oder &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;esoterisch&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;. Als bloße Behauptung werden in der Beweisführung dann Wörter als wahr erkannt, die eine positive Übereinkunft der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Gegebenheiten&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;mit der Sprache gefunden haben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dies allerdings verwendet Sprache nicht als ihr Subjekt, bleibt notwendig &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;unkritisch&lt;/del&gt;. Der positive Beweis ist lediglich die Erweisung einer Wahrheit des Wortes oder seiner Ideologie. Manchem statistischen Beweis gingen auch andere Beziehungen voraus, die in Abrede gestellt sind - z.B. esoterische Erwiesenheiten (z.B. Wünschelruten-gehen). Auch die Medizin kennt viele Nachweise von geistig intuitivem Wissen z.B. in der Diagnostik und Medikation überlieferter oder wilder Verfahrensweisen. Darin kann im Unterschied zu rein naturwissenschaftlichen Verfahren weit mehr Wissen enthalten sein, wenn Geistiges als natürlich und Natur begeistert erfahren wird. Rein statistisch können sich auch jederzeit völlig gegensinnige Aussagen beweisen lassen (z.B. ist Psyche endogen, angeboren und vererbt oder sozial erworben?), weil Grund und Folge dort wie Ursache und Wirkung erfasst werden (statistisch oder auch physiologisch lässt sich daher jede Behauptung, dass Stoffwechselüberhöhungen oder hormonelle Überaktivität der Grund für &quot;Geisteskrankheiten&quot; seien, immer beweisen, weil diese bei einem erregten Menschen auch immer anzutreffen sind, wie sich auch die ganze Entwicklung eines Menschen in Geist und Körper gleich sinnig oder gegensinnig beweisen lassen - je nach Begründung von Ursache und Wirkung).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dies allerdings verwendet &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Sprache&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;nicht als ihr &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Subjekt&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, bleibt &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;notwendig&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] un[[kritisch]]&lt;/ins&gt;. Der positive Beweis ist lediglich die Erweisung einer Wahrheit des Wortes oder seiner &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Ideologie&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;. Manchem statistischen Beweis gingen auch andere Beziehungen voraus, die in Abrede gestellt sind - z.B. esoterische Erwiesenheiten (z.B. Wünschelruten-gehen). Auch die Medizin kennt viele Nachweise von geistig intuitivem Wissen z.B. in der Diagnostik und Medikation überlieferter oder wilder Verfahrensweisen. Darin kann im Unterschied zu rein naturwissenschaftlichen Verfahren weit mehr Wissen enthalten sein, wenn Geistiges als natürlich und Natur begeistert erfahren wird. Rein statistisch können sich auch jederzeit völlig gegensinnige Aussagen beweisen lassen (z.B. ist Psyche endogen, angeboren und vererbt oder sozial erworben?), weil &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Grund&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;und Folge dort wie &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Ursache&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;und Wirkung erfasst werden (statistisch oder auch physiologisch lässt sich daher jede Behauptung, dass Stoffwechselüberhöhungen oder hormonelle Überaktivität der Grund für &quot;Geisteskrankheiten&quot; seien, immer beweisen, weil diese bei einem erregten Menschen auch immer anzutreffen sind, wie sich auch die ganze Entwicklung eines Menschen in Geist und Körper gleich sinnig oder gegensinnig beweisen lassen - je nach Begründung von Ursache und Wirkung).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:20:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 2. November 2025, 18:20 Uhr&lt;/td&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&quot;Bedarf es tiefer Einsicht, um zu begreifen, dass mit den Lebensverhältnissen der Menschen, mit ihren gesellschaftlichen Beziehungen, mit ihrem gesellschaftlichen Dasein, auch ihre Vorstellungen, Anschauungen und Begriffe, mit einem Worte auch ihr Bewußtsein sich ändert? Was beweist die Geschichte der Ideen anderes, als dass die geistige Produktion sich mit der materiellen umgestaltet? ... Man spricht von Ideen, welche eine ganze Gesellschaft revolutionieren; man spricht damit nur die Tatsache aus, dass sich innerhalb der alten Gesellschaft die Elemente einer neuen gebildet haben, dass mit der Auflösung der alten Lebensverhältnisse die Auflösung der alten Ideen gleichen Schritt hält.&quot; (&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;K. Marx, F. Engels, Kommunistisches Manifest MEW 4, Seite 480)&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&quot;Bedarf es tiefer Einsicht, um zu begreifen, dass mit den Lebensverhältnissen der Menschen, mit ihren gesellschaftlichen Beziehungen, mit ihrem gesellschaftlichen Dasein, auch ihre Vorstellungen, Anschauungen und Begriffe, mit einem Worte auch ihr Bewußtsein sich ändert? Was beweist die Geschichte der Ideen anderes, als dass die geistige Produktion sich mit der materiellen umgestaltet? ... Man spricht von Ideen, welche eine ganze Gesellschaft revolutionieren; man spricht damit nur die Tatsache aus, dass sich innerhalb der alten Gesellschaft die Elemente einer neuen gebildet haben, dass mit der Auflösung der alten Lebensverhältnisse die Auflösung der alten Ideen gleichen Schritt hält.&quot; (K. Marx, F. Engels, Kommunistisches Manifest MEW 4, Seite 480)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ein Beweis kann sich immer nur auf die Fragestellung beziehen, die ihm vorausgesetzt ist und deren &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Wahrheit&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;zu erweisen ist. Er folgt einer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Theorie&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;über eine &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Wirklichkeit&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, die nicht&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;gewiss&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;ist, deren &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Wahrheit&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;sich also nicht durch die bloße Anschauung oder&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Wahrnehmung&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;erweist, also nicht &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;unmittelbar&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;zu greifen, nicht &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;sinnlich gewiss&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;ist und daher &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Zweifel&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;in der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Wahrnehmung&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;hinterlässt, weil er &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;gegensätzliche&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] [[&lt;/del&gt;Wahrheiten&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;vertretbar macht zwischen denen er sich tautologisch verhält (siehe &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Dazwischensein&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;). Immerhin enthält jeder &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Zweifel&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;auch schon eine mehr oder weniger &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;bewusste&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;Kenntnis einer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Widersinnigkeit&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, die einer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Wirklichkeit&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;entstammt, die nur vermittelt, also bloße &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Erscheinung&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;von etwas anderem ist. Fällt &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Wesen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;und &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Erscheinung&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;eines praktischen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Verhältnisses&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;auseinander (siehe auch &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Scheinwelt&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;), so muss durch einen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Begriff&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;begreifbar gemacht werden, was es in &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Wahrheit&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;ausmacht, was also seine in &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Wahrheit&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;hinter seiner &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Erscheinung&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;wirkende &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Substanz&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;ist. Der Beweis resultiert dann aus einem &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Urteil&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;über das, was richtig oder &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;falsch&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;ist an dem, wovon die Rede ist, was ihm &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;wesentlich&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;zugrunde liegt, was durch die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Schlussfolgerung&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;aus seiner &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Analyse&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;(siehe auch &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Logik&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;) als bewiesen gilt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ein Beweis kann sich immer nur auf die Fragestellung beziehen, die ihm vorausgesetzt ist und deren Wahrheit zu erweisen ist. Er folgt einer Theorie über eine Wirklichkeit, die nicht gewiss ist, deren Wahrheit sich also nicht durch die bloße Anschauung oder Wahrnehmung erweist, also nicht unmittelbar zu greifen, nicht sinnlich gewiss ist und daher Zweifel in der Wahrnehmung hinterlässt, weil er gegensätzliche Wahrheiten vertretbar macht zwischen denen er sich tautologisch verhält (siehe Dazwischensein). Immerhin enthält jeder Zweifel auch schon eine mehr oder weniger bewusste Kenntnis einer Widersinnigkeit, die einer Wirklichkeit entstammt, die nur vermittelt, also bloße Erscheinung von etwas anderem ist. Fällt Wesen und Erscheinung eines praktischen Verhältnisses auseinander (siehe auch Scheinwelt), so muss durch einen Begriff begreifbar gemacht werden, was es in Wahrheit ausmacht, was also seine in Wahrheit hinter seiner Erscheinung wirkende Substanz ist. Der Beweis resultiert dann aus einem Urteil über das, was richtig oder falsch ist an dem, wovon die Rede ist, was ihm wesentlich zugrunde liegt, was durch die Schlussfolgerung aus seiner Analyse (siehe auch Logik) als bewiesen gilt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Um die Aussagen einer Theorie als Wissen auszumachen oder um die Gewissheit eines &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Wissens&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, das in &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Zweifel&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;steht, zu überprüfen, ist ein Beweis nötig, der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Wahrheit&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;in der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Wirklichkeit&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, also in den Verhältnissen ihrer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Wirkungen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;erweisen soll. In den &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;positivistischen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;Theorien gilt als wichtigstes Beweismittel das Experiment, das eine Konstruktion von &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Beziehungen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;vorgibt, die bei Wiederholung der Stimuli oder Reaktionen nach dem Maß einer Signifikanzdefinition dieselben Resultate zeitig. Dies allerdings folgt lediglich der Beweisführung bei der Bildung von Hypothesen, bleibt also in den Vorstellungen einer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Theorie&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;befangen, die in der Willkür einer vermeintlichen Wissensbildung ohne Notwendigkeit steht und darin ihre Konstruktionen verfertigt.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Um die Aussagen einer Theorie als Wissen auszumachen oder um die Gewissheit eines Wissens, das in Zweifel steht, zu überprüfen, ist ein Beweis nötig, der Wahrheit in der Wirklichkeit, also in den Verhältnissen ihrer Wirkungen erweisen soll. In den positivistischen Theorien gilt als wichtigstes Beweismittel das Experiment, das eine Konstruktion von Beziehungen vorgibt, die bei Wiederholung der Stimuli oder Reaktionen nach dem Maß einer Signifikanzdefinition dieselben Resultate zeitig. Dies allerdings folgt lediglich der Beweisführung bei der Bildung von Hypothesen, bleibt also in den Vorstellungen einer Theorie befangen, die in der Willkür einer vermeintlichen Wissensbildung ohne Notwendigkeit steht und darin ihre Konstruktionen verfertigt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Eine Wissenschaft, die große Zusammenhänge auf der Grundlage eines bestimmten Selbstverständnisses oder Erkenntnisinteresses erweisen will, kann sich nicht darauf beschränken, ihre Aussagen aus der Wiederholbarkeit einer Konstruktion erklärt zu wissen. Meist ist dies auch gar nicht möglich, weil komplexe Zusammenhänge sich nicht experimentell herstellen lassen. Dennoch ist zum Beweis das Zusammenfallen von Umständen und deren Folgen in bestimmten &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Verhältnissen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;nötig, um aus einer gegenwärtigen Beziehung von &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Grund&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;und &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Folge&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;eine Aussage für veränderndes Handeln, und also die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Begriffsbildung&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;einer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Analyse&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;für wahr zuhalten, ihre &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Begriffssubstanz&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;zu bewahrheiten. Hierfür ist die Begründung ihrer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Notwendigkeit&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, also die ihr vorausgesetzte &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Not&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;maßgeblich, die es zu wenden gilt: Eine praktische Lebensnot in bestimmten &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Lebensverhältnissen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Eine Wissenschaft, die große Zusammenhänge auf der Grundlage eines bestimmten Selbstverständnisses oder Erkenntnisinteresses erweisen will, kann sich nicht darauf beschränken, ihre Aussagen aus der Wiederholbarkeit einer Konstruktion erklärt zu wissen. Meist ist dies auch gar nicht möglich, weil komplexe Zusammenhänge sich nicht experimentell herstellen lassen. Dennoch ist zum Beweis das Zusammenfallen von Umständen und deren Folgen in bestimmten Verhältnissen nötig, um aus einer gegenwärtigen Beziehung von Grund und Folge eine Aussage für veränderndes Handeln, und also die Begriffsbildung einer Analyse für wahr zuhalten, ihre Begriffssubstanz zu bewahrheiten. Hierfür ist die Begründung ihrer Notwendigkeit, also die ihr vorausgesetzte Not maßgeblich, die es zu wenden gilt: Eine praktische Lebensnot in bestimmten Lebensverhältnissen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Es gibt daher keinen allgemeinen Wahrheitsbeweis, sondern lediglich den Beweis, dass ein &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Begriff&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;für Verhältnisse zutrifft, die anders sind, als sie erscheinen und deren Wirklichkeit in der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Notwendigkeit&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;eines sie verändernden Handelns steht. Die daraus folgenden Fragestellungen müssen daher die Grundlagen eines hierzu erforderlichen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Wissens&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;sein. Die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Wahrheit&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;ist im Beweis dieser Wissensbildung so relativ, wie die Frage, deren Antwort in einem Beweisverfahren überprüft wird.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Es gibt daher keinen allgemeinen Wahrheitsbeweis, sondern lediglich den Beweis, dass ein Begriff für Verhältnisse zutrifft, die anders sind, als sie erscheinen und deren Wirklichkeit in der Notwendigkeit eines sie verändernden Handelns steht. Die daraus folgenden Fragestellungen müssen daher die Grundlagen eines hierzu erforderlichen Wissens sein. Die Wahrheit ist im Beweis dieser Wissensbildung so relativ, wie die Frage, deren Antwort in einem Beweisverfahren überprüft wird.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Diese Aussagen ergeben dann auch ein Wahrheitsvermögen für die Zukunft der Verhältnisse, wenn sie nicht verändert werden, ihre Wahrheit also bestimmte Wirkungen immer wieder zeitigt. Von daher kann auch die Geschichte ihrer Wirklichkeit selbst Beweis in der Beständigkeit ihrer Aussagen sein (vergl. hierzu die immer wiederkehrende Bewahrheitung der Aussagen über das Kapitalverhältnis von Karl Marx und der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Arbeitswerttheorie&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Diese Aussagen ergeben dann auch ein Wahrheitsvermögen für die Zukunft der Verhältnisse, wenn sie nicht verändert werden, ihre Wahrheit also bestimmte Wirkungen immer wieder zeitigt. Von daher kann auch die Geschichte ihrer Wirklichkeit selbst Beweis in der Beständigkeit ihrer Aussagen sein (vergl. hierzu die immer wiederkehrende Bewahrheitung der Aussagen über das Kapitalverhältnis von Karl Marx und der Arbeitswerttheorie).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Man kann auf der Suche nach dieser Wahrheit auf verschiedenen Ebenen Beweise führen, die nicht unbedingt sich auf &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;substanzielle&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;Begründungen beziehen (siehe &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Dialektik&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;), sondern selbst schon positiv gesetzt, also als Positionen behauptet werden (siehe &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Positivismus&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;), die nur &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;formell&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;sein wollen, z.B. statistisch, sinnhaft oder &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;esoterisch&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;. Als bloße Behauptung werden in der Beweisführung dann Wörter als wahr erkannt, die eine positive Übereinkunft der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Gegebenheiten&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;mit der Sprache gefunden haben.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Man kann auf der Suche nach dieser Wahrheit auf verschiedenen Ebenen Beweise führen, die nicht unbedingt sich auf substanzielle Begründungen beziehen (siehe Dialektik), sondern selbst schon positiv gesetzt, also als Positionen behauptet werden (siehe Positivismus), die nur formell sein wollen, z.B. statistisch, sinnhaft oder esoterisch. Als bloße Behauptung werden in der Beweisführung dann Wörter als wahr erkannt, die eine positive Übereinkunft der Gegebenheiten mit der Sprache gefunden haben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dies allerdings verwendet &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Sprache&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;nicht als ihr &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Subjekt&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, bleibt &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;notwendig&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] un[[kritisch]]&lt;/del&gt;. Der positive Beweis ist lediglich die Erweisung einer Wahrheit des Wortes oder seiner &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Ideologie&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;. Manchem statistischen Beweis gingen auch andere Beziehungen voraus, die in Abrede gestellt sind - z.B. esoterische Erwiesenheiten (z.B. Wünschelruten-gehen). Auch die Medizin kennt viele Nachweise von geistig intuitivem Wissen z.B. in der Diagnostik und Medikation überlieferter oder wilder Verfahrensweisen. Darin kann im Unterschied zu rein naturwissenschaftlichen Verfahren weit mehr Wissen enthalten sein, wenn Geistiges als natürlich und Natur begeistert erfahren wird. Rein statistisch können sich auch jederzeit völlig gegensinnige Aussagen beweisen lassen (z.B. ist Psyche endogen, angeboren und vererbt oder sozial erworben?), weil &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Grund&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;und Folge dort wie &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Ursache&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;und Wirkung erfasst werden (statistisch oder auch physiologisch lässt sich daher jede Behauptung, dass Stoffwechselüberhöhungen oder hormonelle Überaktivität der Grund für &quot;Geisteskrankheiten&quot; seien, immer beweisen, weil diese bei einem erregten Menschen auch immer anzutreffen sind, wie sich auch die ganze Entwicklung eines Menschen in Geist und Körper gleich sinnig oder gegensinnig beweisen lassen - je nach Begründung von Ursache und Wirkung).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dies allerdings verwendet Sprache nicht als ihr Subjekt, bleibt notwendig &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;unkritisch&lt;/ins&gt;. Der positive Beweis ist lediglich die Erweisung einer Wahrheit des Wortes oder seiner Ideologie. Manchem statistischen Beweis gingen auch andere Beziehungen voraus, die in Abrede gestellt sind - z.B. esoterische Erwiesenheiten (z.B. Wünschelruten-gehen). Auch die Medizin kennt viele Nachweise von geistig intuitivem Wissen z.B. in der Diagnostik und Medikation überlieferter oder wilder Verfahrensweisen. Darin kann im Unterschied zu rein naturwissenschaftlichen Verfahren weit mehr Wissen enthalten sein, wenn Geistiges als natürlich und Natur begeistert erfahren wird. Rein statistisch können sich auch jederzeit völlig gegensinnige Aussagen beweisen lassen (z.B. ist Psyche endogen, angeboren und vererbt oder sozial erworben?), weil Grund und Folge dort wie Ursache und Wirkung erfasst werden (statistisch oder auch physiologisch lässt sich daher jede Behauptung, dass Stoffwechselüberhöhungen oder hormonelle Überaktivität der Grund für &quot;Geisteskrankheiten&quot; seien, immer beweisen, weil diese bei einem erregten Menschen auch immer anzutreffen sind, wie sich auch die ganze Entwicklung eines Menschen in Geist und Körper gleich sinnig oder gegensinnig beweisen lassen - je nach Begründung von Ursache und Wirkung).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Beweis&amp;diff=148&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:36:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Bedarf es tiefer Einsicht, um zu begreifen, dass mit den Lebensverhältnissen der Menschen, mit ihren gesellschaftlichen Beziehungen, mit ihrem gesellschaftlichen Dasein, auch ihre Vorstellungen, Anschauungen und Begriffe, mit einem Worte auch ihr Bewußtsein sich ändert? Was beweist die Geschichte der Ideen anderes, als dass die geistige Produktion sich mit der materiellen umgestaltet? ... Man spricht von Ideen, welche eine ganze Gesellschaft revolutionieren; man spricht damit nur die Tatsache aus, dass sich innerhalb der alten Gesellschaft die Elemente einer neuen gebildet haben, dass mit der Auflösung der alten Lebensverhältnisse die Auflösung der alten Ideen gleichen Schritt hält.&amp;quot; ([[K. Marx, F. Engels, Kommunistisches Manifest MEW 4, Seite 480)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beweis kann sich immer nur auf die Fragestellung beziehen, die ihm vorausgesetzt ist und deren [[Wahrheit]] zu erweisen ist. Er folgt einer [[Theorie]] über eine [[Wirklichkeit]], die nicht[[gewiss]] ist, deren [[Wahrheit]] sich also nicht durch die bloße Anschauung oder[[Wahrnehmung]] erweist, also nicht [[unmittelbar]] zu greifen, nicht [[sinnlich gewiss]] ist und daher [[Zweifel]] in der [[Wahrnehmung]] hinterlässt, weil er [[gegensätzliche]] [[Wahrheiten]] vertretbar macht zwischen denen er sich tautologisch verhält (siehe [[Dazwischensein]]). Immerhin enthält jeder [[Zweifel]] auch schon eine mehr oder weniger [[bewusste]] Kenntnis einer [[Widersinnigkeit]], die einer [[Wirklichkeit]] entstammt, die nur vermittelt, also bloße [[Erscheinung]] von etwas anderem ist. Fällt [[Wesen]] und [[Erscheinung]] eines praktischen [[Verhältnisses]] auseinander (siehe auch [[Scheinwelt]]), so muss durch einen [[Begriff]] begreifbar gemacht werden, was es in [[Wahrheit]] ausmacht, was also seine in [[Wahrheit]] hinter seiner [[Erscheinung]] wirkende [[Substanz]] ist. Der Beweis resultiert dann aus einem [[Urteil]] über das, was richtig oder [[falsch]] ist an dem, wovon die Rede ist, was ihm [[wesentlich]] zugrunde liegt, was durch die [[Schlussfolgerung]] aus seiner [[Analyse]] (siehe auch [[Logik]]) als bewiesen gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Aussagen einer Theorie als Wissen auszumachen oder um die Gewissheit eines [[Wissens]], das in [[Zweifel]] steht, zu überprüfen, ist ein Beweis nötig, der [[Wahrheit]] in der [[Wirklichkeit]], also in den Verhältnissen ihrer [[Wirkungen]] erweisen soll. In den [[positivistischen]] Theorien gilt als wichtigstes Beweismittel das Experiment, das eine Konstruktion von [[Beziehungen]] vorgibt, die bei Wiederholung der Stimuli oder Reaktionen nach dem Maß einer Signifikanzdefinition dieselben Resultate zeitig. Dies allerdings folgt lediglich der Beweisführung bei der Bildung von Hypothesen, bleibt also in den Vorstellungen einer [[Theorie]] befangen, die in der Willkür einer vermeintlichen Wissensbildung ohne Notwendigkeit steht und darin ihre Konstruktionen verfertigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Wissenschaft, die große Zusammenhänge auf der Grundlage eines bestimmten Selbstverständnisses oder Erkenntnisinteresses erweisen will, kann sich nicht darauf beschränken, ihre Aussagen aus der Wiederholbarkeit einer Konstruktion erklärt zu wissen. Meist ist dies auch gar nicht möglich, weil komplexe Zusammenhänge sich nicht experimentell herstellen lassen. Dennoch ist zum Beweis das Zusammenfallen von Umständen und deren Folgen in bestimmten [[Verhältnissen]] nötig, um aus einer gegenwärtigen Beziehung von [[Grund]] und [[Folge]] eine Aussage für veränderndes Handeln, und also die [[Begriffsbildung]] einer [[Analyse]] für wahr zuhalten, ihre [[Begriffssubstanz]] zu bewahrheiten. Hierfür ist die Begründung ihrer [[Notwendigkeit]], also die ihr vorausgesetzte [[Not]] maßgeblich, die es zu wenden gilt: Eine praktische Lebensnot in bestimmten [[Lebensverhältnissen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt daher keinen allgemeinen Wahrheitsbeweis, sondern lediglich den Beweis, dass ein [[Begriff]] für Verhältnisse zutrifft, die anders sind, als sie erscheinen und deren Wirklichkeit in der [[Notwendigkeit]] eines sie verändernden Handelns steht. Die daraus folgenden Fragestellungen müssen daher die Grundlagen eines hierzu erforderlichen[[Wissens]] sein. Die [[Wahrheit]] ist im Beweis dieser Wissensbildung so relativ, wie die Frage, deren Antwort in einem Beweisverfahren überprüft wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aussagen ergeben dann auch ein Wahrheitsvermögen für die Zukunft der Verhältnisse, wenn sie nicht verändert werden, ihre Wahrheit also bestimmte Wirkungen immer wieder zeitigt. Von daher kann auch die Geschichte ihrer Wirklichkeit selbst Beweis in der Beständigkeit ihrer Aussagen sein (vergl. hierzu die immer wiederkehrende Bewahrheitung der Aussagen über das Kapitalverhältnis von Karl Marx und der [[Arbeitswerttheorie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auf der Suche nach dieser Wahrheit auf verschiedenen Ebenen Beweise führen, die nicht unbedingt sich auf [[substanzielle]] Begründungen beziehen (siehe [[Dialektik]]), sondern selbst schon positiv gesetzt, also als Positionen behauptet werden (siehe [[Positivismus]]), die nur [[formell]] sein wollen, z.B. statistisch, sinnhaft oder [[esoterisch]]. Als bloße Behauptung werden in der Beweisführung dann Wörter als wahr erkannt, die eine positive Übereinkunft der [[Gegebenheiten]] mit der Sprache gefunden haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies allerdings verwendet [[Sprache]] nicht als ihr [[Subjekt]], bleibt [[notwendig]] un[[kritisch]]. Der positive Beweis ist lediglich die Erweisung einer Wahrheit des Wortes oder seiner [[Ideologie]]. Manchem statistischen Beweis gingen auch andere Beziehungen voraus, die in Abrede gestellt sind - z.B. esoterische Erwiesenheiten (z.B. Wünschelruten-gehen). Auch die Medizin kennt viele Nachweise von geistig intuitivem Wissen z.B. in der Diagnostik und Medikation überlieferter oder wilder Verfahrensweisen. Darin kann im Unterschied zu rein naturwissenschaftlichen Verfahren weit mehr Wissen enthalten sein, wenn Geistiges als natürlich und Natur begeistert erfahren wird. Rein statistisch können sich auch jederzeit völlig gegensinnige Aussagen beweisen lassen (z.B. ist Psyche endogen, angeboren und vererbt oder sozial erworben?), weil [[Grund]] und Folge dort wie [[Ursache]] und Wirkung erfasst werden (statistisch oder auch physiologisch lässt sich daher jede Behauptung, dass Stoffwechselüberhöhungen oder hormonelle Überaktivität der Grund für &amp;quot;Geisteskrankheiten&amp;quot; seien, immer beweisen, weil diese bei einem erregten Menschen auch immer anzutreffen sind, wie sich auch die ganze Entwicklung eines Menschen in Geist und Körper gleich sinnig oder gegensinnig beweisen lassen - je nach Begründung von Ursache und Wirkung).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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