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	<title>Dasein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:36:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Das Sein im Werden als eins mit dem Nichts, so das Nichts [als] eins mit dem Sein sind nur Verschwindende; das Werden fällt durch seinen Widerspruch in sich in die Einheit, in der beide aufgehoben sind, zusammen; sein Resultat ist somit das Dasein.&amp;quot; (G.W.F. Hegel: Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften I, stw, Frankfurt am Main 2003, § 89)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die [[Phänomenologinnen]] und [[Phänomenologen]] darin keinen [[wirklichen]] [[Sinn]] [[erkennen]] können, ist für sie &amp;quot;das Dasein&amp;quot; eine Kategorie des [[Bewusstseins]]. Doch in [[Wirklichkeit]] ist gerade alles hier wie dort [[wirklich]] da, als eine [[Form]] des [[wirklichen]] [[Seins]]. So erfährt das [[ängstliche]] [[Bewusstsein]] in der [[Phänomenologie]] als das &amp;quot;Wissen&amp;quot; um seinen [[Selbstverlust]] eine [[notwendig]] [[existenzielle]] [[Vereinzelung]], als seine [[Bestimmung]] über den Verlust der &amp;quot;[[Eigentlichkeit]]&amp;quot; ([[Martin Heidegger]]), in dem, was zu seinem [[Nutzen]] geboten ist. Das gebe es allerdings nur [[hier und jetzt]] in der [[Form]] von [[Gebrauchswerten]], die [[gleichgültig]] und von einander getrennt [[beziehungslos]] [[erscheinen]]. Sie haben weder gesellschaftlich noch zwischen den Menschen einen wirklichen Sinn. Hiergegen hat sich die [[Phänomenologie]] in der Suche nach &amp;quot;dem Sinn des Seins&amp;quot; ([[Martin Heidegger]]) gerichtet und den Menschen einen Sinn als ihre [[Gesinnung]] für eine [[Wesensgemeinschaft]] (siehe [[Gemeinschaft]]) der Menschen in der [[bürgerlichen Gesellschaft]] abverlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher ist das Dasein eine Kategorie eines sich selbst [[fremden]] [[Bewusstseins]] (siehe auch [[reaktionäres Bewusstsein]]), das sich auf dem Warenmarkt [[aufgehoben]] fühlt, wo es allerdings nur &amp;quot;Hier und Jetzt&amp;quot; da sein kann – eben so wie die [[Bedürfnisse]] der Menschen auf dem Markt die [[Gegenstände]] ihrer [[Befriedigung]] entdecken können. An sich ist es ohne bestimmten Zeitverlauf und auch ohne einen vorbestimmten Ort jenseits des [[Warentauschs]]. Es ist keine [[wesentliche]] Entdeckung von Husserl dass das &amp;quot;[[Erscheinende]]&amp;quot; selbst zeitlos wäre und der [[einzelne]] Mensch durch die durch seine gesellschaftlich [[bedingte]] [[Vereinzelung]] der [[Sucht]] nach einem [[Sinn]] durch Anderes, also durch den ihm selbst [[fremden]] [[Sinn]] (siehe die [[Seinsvergessenheit]] nach [[Martin Heidegger]]) sich zufrieden geben muss – sich im einer [[Gesellschaft]] der [[Befriedigungen]] [[befriedet]]. Allerdings war es eine ungeheure Anmaßung wenn Husserl als daraus seine [[Theorie]] der &amp;quot;[[Egologie]]&amp;quot; entwickeln wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist das [[Sein]] als solches oder das &amp;quot;an sich Seiende&amp;quot; lediglich eine Schlussfolgerung aus dem [[Widersinn]] einer [[vertauschten]] – und also täuschend echten – [[Substanz]] des [[Daseins]] vor allem [[Enttäuschung]] [[vermittelt]], weil es das [[Elementare]], das im [[Dazwischensein]] von [[Anwesenheit]] und [[Abwesenheit]] eines [[Wesens]], also aus dem [[Sinn]] und [[Zweck]] seiner [[Gegenwärtigkeit]] denkbar bleibt. Da fühlen sich dann auch die [[Phänomenologinnen]] und [[Phänomenologen]] zur Besänftigung berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[gegenwärtige]] Dasein ist [[gegenständlich]] und [[praktisch]]. In seiner [[Widersinigkeit]] ist es aber zugleich ein [[objektives]] [[Dazwischensein]], ein an sich allgemein [[vereinzeltes]] [[Sein]], worin in allem [[einzelnen]] [[Sein]] dessen [[Existenz]] [[vermittelt]] ist und wird. Darin wird es hier und da und dort einzeln und zugleich [[allem gemmein]] durch seine einzelnen Gewissheiten bezogen (siehe hierzu [[Bewusstsein]]). Im Dasein ist auch das Unbegriffene und oft auch Unbegreifliche wirksam. [[Dialektisch]] ist [[Seiendes]] dadurch, dass sein [[geschichtliches]] [[Sein]], das [[Dasein]] zugleich sein Ende bestimmt, weil es schon in seinen [[Verhältnissen]] sein Ende, die [[Geschichte]] als sihr inhärentes Maß [[entwickelt]]. Was bleibt ist nicht die [[Nützlichkeit]] ihrer [[Beziehungen]], ist nicht eine ihr [[äußerliche]] [[Macht]] ihrer [[Verhältnisse]], worin sie außer sich ist. Als diese ist sie unnötig. [[Macht]] entsteht, wo [[Ohnmacht]] herrscht – eben als [[politische]] [[Macht]], die über die Wahrheit ihres Seins herrscht. Sie ist durch sich schon fremd bestimmt, denn sie bleibt in den herrschenden [[Verhältnissen]] das Mittel der Herrschaftssicherung. Was nötig ist das fügt sich besonders, wenn ihr die [[Wahrnehmung]] [[Folge]] leistet (siehe [[Ästhetik]]). Darüber hinaus gibt es allerdings auch noch die [[Freiheit]] einer [[Entscheidung]] über das, was einem Menschen nötig ist, ohne [[objektiv]] [[notwendig]] zu sein (siehe [[Kritik der politischen Ästhetik]]). Aber es bildet auch ohne [[Not]] sich immer wieder das [[Eigene]] das [[Fremde]], weil [[lebendige]] [[Geschichte]] sich zwischen [[Subjekten]] und [[Objekten]] [[bewegt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein solcher Subjektivismus seine gesellschaliche Bedingtheit leugnet, kann er auch nur Im Jenseits ihrer [[gesellschaftlichen]] [[Wirklichkeit]] die Grundlagene seiner Erkentnisse finden. Und so bleiben in solcher [[Phänomenologie]] die Menschen im Allgemeinen auch nur [[ausschließlich]] als [[Gegenstand]] für einander unter sich, an und für sich zwischen ihrem Menschsein als bloßes Material ihres Lebens. Das hatte Martin Heidegger bereits zu einem kritisch anmutbenden Statement getrieben, das auch schon die kritische Jungend der zwanziger Jahre des 20ten Jahrhunderts begeistert hatte und das kritische Bürgertum zur Auflösung ihrer Selbstverständigung getrieben: Und es ist so platt, dass es immer mal stimmen kann, wenn er sich so [[verstehen]] will, wie es seine Zeit ratsam scheinen lässt – solange [[Gesellschaft]] wie das Sammelbecken [[selbstloser]] [[Spießer]] kritisch begriffen sein soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Dasein steht als alltägliches Miteinandersein in der Botmäßigkeit der Anderen. Nicht es selbst ist, die Anderen haben ihm das Sein abgenommen. Das Belieben der Anderen verfügt über die alltäglichen Seinsmöglichkeiten des Daseins. ... In dieser Unauffälligkeit und Nichtfeststellbarkeit entfaltet das Man seine eigentliche Diktatur. Wir genießen und vergnügen uns, wie man genießt; wir lesen, sehen und urteilen über Literatur und Kunst, wie man sieht und urteilt; ... wir finden empörend, was man empörend findet. ... Jeder ist der Andere und Keiner er selbst.&amp;quot; (Heidegger in &amp;quot;Sein und Zeit&amp;quot; S. 126f &amp;quot;§27. Das alltägliche Selbstsein und das Man&amp;quot;&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist der monokausale Strukturalismus des identitären Denkens, der auch heute noch politische Selbstverständnisse des Bürgertums aufbereitet. Doch im bloßen [[Dazwischensein]] sieht das Eine wie das Andere von sich ab, soweit es sich außer sich [[wahrhat]]. Und so [[wirkt]] alles, was dadurch zwischen sich gleich bleibt für sich [[fremd]]. Substanziell ist das Dasein nicht elementar. Es ist der bloße, also leere [[Raum]] des [[Seins]], eben das, was hier oder dort oder einfach nur so mal hier und mal da ist, also [[wesentlich]] immer positive [[Tatsache]] ist (siehe hierzu [[Positivismus]]). Damit will dieser [[Begriff]] die [[Existenz]] des [[Lebens]] beschreiben, das durch das hervorragt, was die &amp;quot;Extase des [[Seins]]&amp;quot; als [[Existenz]] der Menschen ausmacht. Was nicht hier ist, könnte demnach dennoch da oder auch dort [[sein]] (siehe hierzu auch [[Pragmatismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht so bei Hegel, für den alles aus einer Entzweiung im [[Sein]] zu [[Nichts]] wird, weil es im [[Anderssein]] [[wesentlich]] nur [[Geist]], ein Lebensmoment des Weltgeistes sein könne. Was für Hegel das &amp;quot;Werden als eins mit dem [[Nichts]] im Dasein ist&amp;quot;, kann nicht einfach [[so sein]], weil es nur ohne Sein da sein könnte, wenn es nur hier wäre. Das [[Abwesende]] ist demnach nicht einfach wesentlich anders (siehe [[Anderssein]]) als das [[Anwesende]]. Im Dasein [[erscheinen]] die [[Widersprüche]] der [[Tatsachen]] positiv [[aufgehoben]], an sich [[abwesend]] und zugleich in ihrer unwesentlichen [[Beziehung]] versöhnt. Von daher sind sie zugleich in ihrer [[Nichtigkeit]] [[abstrakt]] [[gegenwärtig]], im [[Zwiespalt]] ihrer [[Vergegenwärtigung]] für sich selbst [[aufgehoben]], sich selbst [[äußerlich]] und durch ihre [[Aufhebung]] [[entäußert]], für sich nur [[abstrakt]] [[anwesend]] (siehe [[Abstraktion]]). In ihrer [[Entäußerung]] [[erscheinen]] ihre [[einzelnen]] [[Beziehungen]] im [[Allgemeinen]] außer sich (siehe [[abstrakt Allgemeines]]). Sie [[verhalten]] sich als einander [[fremde]] [[Wesen]] gegeneinander und formulieren an und für sich [[nichtige]] [[Verhältnisse]] (siehe z. B. [[abstrakt menschliche Arbeit]], [[abstrakt menschlicher Sinn]], [[abstrakt menschliche Gesellschaft]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Philosophie]] wird im [[Begriff]] von der &amp;quot;Lehre vom Sein&amp;quot;, der [[Ontologie]], um die Auflösung aller [[Mythologie]] in der Folge von [[Raum]] und [[Zeit]] gestritten, darüber, ob die [[Zeit]] oder der [[Raum]] das Dasein der [[Geschichte]], ihre Vergangenheit und [[Gegenwart]] begründen würde. Dasein wird von [[Martin Heidegger]] als [[Existenz]], als Ex-tase, als herausragendes Ende einer &amp;quot;Seinsgeschichte&amp;quot; verstanden (siehe auch [[Existenzialismus]]), als das, was wesentlich in seiner [[Existenz]] verblieben war und geblieben ist, ohne als diese gegenwärtig da zu sein. Weil es seine [[Zeit]] hinter sich hat, könne es sich nur über sein existenzielles [[Material]] [[vergegenwärtigen]] und seine [[Wahrheit]] nicht durch sich selbst [[erkennen]], weil es durch seine [[Seinsvergessenheit]] untergegangen sei, und nurmehr im [[Raum]] der existierenden [[Körper]], in &amp;quot;der tiefsten Bewahrung seiner erd- und bluthaften Kräfte&amp;quot; gegenwärtig sein könne. Von daher sei das Dasein auch substanziell nur in den Existenzialien einer &amp;quot;vergessenen&amp;quot; [[Zeit]], in der [[Seinsvergessenheit]] der [[Gegenwart]] zu [[erkennen]] (siehe hierzu auch [[Genealogie]]), was für jede &amp;quot;Lehre vom Sein&amp;quot; fundamental zu sein hätte (siehe [[Fundamentalontologie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz im Gegensatz hierzu sieht der marxistische [[historische Materialismus]] alles Dasein in der [[Gegenwart]] [[widersprüchlicher]] [[Lebensverhältnisse]] in der gegenwärtigen [[Geschichte]] der [[Klassenkämpfe]]. Was [[Martin Heidegger]] aus vergangener [[Zeit]] als [[Wesen]] des [[Seienden]] offenbar werden soll, erfüllt sich nach Marx im [[Lebensraum]] der [[gegenwärtigen]] menschlichen [[Lebensäußerungen]], die ihre [[Geschichte]] nicht hinter sich gelassen haben, sondern in ihren realen Auseinandersetzungen über ihre [[gesellschaftliche]] [[Kultur]] [[verwirklichen]]. Die [[Substanz]] des [[Seienden]] ist demnach die [[materielle]] [[Gegenwart]] im [[Lebensraum]] seiner [[Zeit]] als Dasein der [[Klassengegensätze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[räumliche]] [[Substanz]] des [[Seins]] lässt sich an sich selbst schon formal gegen die zeitliche begreifen: Was hier da ist, muss nicht schon gewesen sein. Und es kann nicht gleichzeitig hier und dort sein. Es würde in [[Raum]] und [[Zeit]] eine gespenstische Einheit in ihrem [[Grauen]] von Ein und Demselben begründen (siehe auch [[Mythologie]]). Hiergegen ist Dasein die [[Wirklichkeit]] eines [[Widerspruchs]] in der Beziehungslosigkeit zwischen dem Einen und dem Anderen. Im [[Dazwischensein]] des Einen und des Anderen kann sich [[substanziell]] nur ein [[Widersinn]] gleichbleiben. Was durch seine [[Wirkungen]] [[wirklich]], aber [[abwesend]] ist, kann nur ein [[Wesen]] der [[Abstraktion]], ein [[Wesen]] der [[Wirklichkeit]] jenseits von [[Raum]] und [[Zeit]] [[sein]] und sich in ihren [[Widersinn]] [[verhalten]], ihr [[Verhältnis]] als [[Widerspruch]] zwischen [[Inhalt]] und [[Form]], zwischen [[Wesen]] und [[Erscheinung]] offenbaren. Dieses kann daher nicht [[Nichts]] sein, denn es unterstellt ein [[Wesen]], das sowohl da wie dort [[sein]] könnte, sobald es [[anwesend]] wäre, auch wenn es noch niemals da und auch nicht dort gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als rein ideelles [[Wesen]] ist es darin [[substanziell]] als potenziell [[anderes Sein]] enthalten, eben weil sich dies auch wirklich ändern kann (siehe [[historischer Materialismus]]), das [[ideelle]] [[Nichts]] selbst die geschichtliche [[Notwendigkeit]] der Änderung, ihre [[Abstraktionskraft]] formuliert (siehe hierzu auch [[Revolution]]). In Hegels [[Dialektik]] herrscht ein Dualismus von [[Geist]] und [[Materie]] im [[Wesen]] der [[Weltgeschichte]] zwischen Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft, die schließlich nur im [[objektiven]] [[Geist]] absolut werden könnte (siehe [[Gott]]). Bei Hegel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;... bildet die Religion zur Philosophie keinen wahren Gegensatz. Denn die Philosophie begreift die Religion in ihrer illusorischen Wirklichkeit. Sie ist also für die Philosophie - sofern sie eine Wirklichkeit sein will - in sich selbst aufgelöst. Es gibt keinen wirklichen Dualismus des Wesens.&amp;quot; [[(MEW 1,293)]](MEW 1, Seite 293f)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dasein ist die [[Gegenwart]] dessen, was wesentich ist: [[Seiendes]] in [[Raum]] und [[Zeit]], [[geschichtliches]] [[Sein]], das da und dort mal [[anwesend]], mal [[abwesend]], eine Zwischenkunft des [[Seins]] ist (siehe [[Dazwischensein]]), in der sich die [[Einzelheit]] [[allgemein]] aufhebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn ... Hegel Allgemeinheit und Einzelheit, die abstrakten Momente des Schlusses, als wirkliche Gegensätze behandelt, so ist das eben der Grunddualismus seiner Logik. Das Weitere hierüber gehört in die Kritik der Hegelschen Logik.&amp;quot; [[(MEW 1,292)]](MEW 1, Seite 292)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft wird das so verstanden, als ob es eine [[Gegebenheit]] wäre, die [[zufällig]] mal hier und mal dort [[erscheinen]] würde (siehe [[Phänomenologie]]). Doch [[Wirklichkeit]] ist immer eine [[Form]] des [[Seins]]: ein [[Dazwischensein]], das durch seine [[Verhältnisse]] bestimmt ist, in denen Menschen sich in der [[Form]] ihrer Lebeninhalte, ihrer [[Lebensbedingungen]] [[geschichtlich]] [[verhalten]], sich in ihren [[Lebensverhältnissen]] aufeinander [[beziehen]]. Es ist das, was [[wesentlich]] dazwischen ist wo es ist und einem [[Anderssein]], wo es eben mal nicht ist. Es ist immer da, solange es nicht verwest (siehe auch [[Tod]]) und also im Prozess seines [[Lebens]] in seinem [[Wesen]] ganz [[praktisch]] für [[wahr zu nehmen]] und zu [[begreifen]]ist, sofern die [[Wahrnehmung]] ihm nicht verschlossn wurde (siehe hierzu [[tote Wahrnehmung]]). Sein [[Begriff]] unterstellt ein [[anwesendes]] oder [[abwesendes]] [[Sein]], das durch seine geschichtliche [[Natur]] notwendig ist (siehe hierzu auch [[historischer Materialismus]]), auch und gerade wenn es nicht so das sein kann, was es [[wesentlich]] ist, das zwar [[wesentliche]] [[Wirkungen]] durch die [[Form]] ihres Daseins hat (siehe hierzu auch [[Formbestimmung]]), die aber in [[Wirklichkeit]] [[stofflich]] oder [[körperlich]] nicht so da sind, dass sie schon in der Anschauung erklärlich wären, in ihrem [[Sosein]] an und für sich [[widersinnig]] sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Widersinn]] wären Gegensätze einfach nur selbst [[widersprüchliches]] [[Sein]] und hierdurch [[Philosophie]] aufgefordert, diese in ihrer [[Wirklichkeit]] zu erklären. Doch gerade dies hebt diese selbst auf. Von daher ist das, was in ihrer [[Wahrnehmung]] einfach so da ist, das Da-Sein eines [[Seins]], das ihm zugrunde liegt, für sie unbegründet, weil es einen [[Grund]] hat, der sich nicht [[wirklich]], nicht existenziell als [[praktisches Bewusstsein]] vermitteln lässt, weil er [[abwesend]] ist. Weil er sich im &amp;quot;Erkenntnisrahmen der Philosophie&amp;quot; nicht [[wirklich]] [[wesentlich]] [[erkennen]] lässt, ist er also dem [[theoretischen Bewusstsein]] entzogen, denn darin ist in [[Wahrheit]] nichts [[unmittelbar]] und daher kein [[Gegenstand]] der &amp;quot;reinen Erkenntnis&amp;quot;. Weil er sich im Dasein nicht positiv [[philosophisch]], sondern nur [[Widersinnig]] verhält, eben nur im [[Dazwischensein]] äußert, ist seine [[Wirklichkeit]] dadurch bestimmt, das er darin durch seine [[Abwesenheit]] wirkt, [[Wirkungen]] hat, die als solche auch wirklich [[wahr]] sind ohne ihren [[Grund]] unmittelbar darzustellen. In ihrem Dasein lässt sich [[Wirklichkeit]] nur aus [[Ursachen]] erschließen, die keinem unmittelbaren [[Grund]] zur Folge sind, weil er im [[Dazwischensein]] immer [[abwesend]] ist (siehe [[Dialektik]]). [[Wirklichkeit]] hat keinen unmittelbaren [[Grund]] und so kann daraus kein wirklicher Zusammenhang aufgeklärt, wohl aber Gründe seiner Wirkungen aus deren Dasein erschlossen werden. In [[Wahrheit]] existiert das Dasein eben immer auch als [[Wirkung]] einer [[Substanz]], die anders erscheint, als sie [[begründet]] ist und deshalb nur [[widersinnig]] da sein kann (siehe hierzu auch [[kritische Theorie]]). Es muss als [[Teil]] eines ganz anderen Seins aus einem [[Verhältnis]] zu diesem als Gehalt seiner [[Beziehung]] hieraus als [[Formbestimmung]] erschließbar sein, deren [[Form]] nicht ihrem [[Inhalt]] entspricht (siehe hierzu auch [[Logik]]). Es ist also nur aus deren stofflicher [[Wirkung]] als [[Grund]] eines [[Verhaltens]] nachweisbar, das unmittelbar nicht stofflich als etwas [[Ganzes]] sinnfällig ist, sondern [[substanziell]] zugleich als etwas ganz Anderes nurmehr durch eine [[Formbestimmung]] wirkt und sein Verhältnis darin [[mystifiziert]] (vergleiche z.B. den [[Gebrauchswert]] als Erscheinungsform des [[Werts]], der den [[Warenfetisch]] begründet). Es ist etwas, das sich in seinem Stoff [[substanziell]] als Resultat eines [[reduzierten]] [[Verhältnisses]], als [[abstrakter]] [[Sinn]] und Zweck seiner [[Beziehungen]] nur durch die [[Tatsache]] seiner [[Existenz]] darstellen lässt (siehe z.B. [[abstrakt menschliche Arbeit]], [[abstrakt menschlicher Sinn]], [[abstrakt menschliche Gesellschaft]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil für Hegel das Denken aus einer unendlichen Wahrheit hervorgeht, die aus einer Wesenslogik von [[Sein]] und [[Nichts]] besteht, ist für ihn das Dasein ein bloßes Hervorterten der Endlichkeit in seinem unendlichen Weltgeist. Durch Karl Marx wurde diese [[Logik]] umgekehrt zu einer Kritik unendlicher Kategorien, die letztlich immer nur [[Mystifikationen]] sind. Folgt man dieser Kritik, so ist das Dasein die [[Anwesenheit]] dessen, was das [[Sein]] allen [[Lebens]] schlechthin ausmacht, was seine [[Natur]] ausmacht und hierdurch [[wesentlich]] da ist, wiewohl es an und für sich auch [[abwesend]] sein kann. Während das [[Sein]] eine [[begrifflich]] [[erschlossene]] [[Substanz]] ist (siehe auch [[Begriffssubstanz]]), ist die [[wirkliche]] [[Anwesenheit]] dessen, was ist, mit dem Dasein formuliert. Dasein ist das [[Sein]], wie es da ist. Es ist das &amp;quot;Da Sein&amp;quot;, ein in seinem [[Raum]] und seiner [[Zeit]] bestimmtes [[Sein]], [[Seiendes]], wie es [[anwesend]] ist, eine Seinsweise, das [[geschichtlich]] vorhandene [[Sein]] als [[Existenz]], wie sie hier, da und dort ist, als Gewordenes aber nicht zufällig da, nicht einfache [[Gegebenheit]] ist (siehe auch [[Gegenwärtigkeit]]). Dasein formuliert den [[Gegenstand]] der [[begrifflichen]] [[Erkenntnis]] als das, was für sie wirklich oder in [[Wirklichkeit]] da ist. Das unterstellt ein Grundverständnis der Wahrheitsfindung, eine [[Schlussfolgerung]] (siehe [[Theorie]]) zu dem, was sie aus der Vielfalt des [[Seienden]] zu [[beurteilen]] hat. Es ist ein [[Vorurteil]] zu dem, was den [[Begriff]] ausmachen muss, was wesentliches Ur-Teil zu einer [[Analyse]] und ihrer [[Logik]] und der ihr entsprechenden [[Kritik]] ist. Es ist ein [[Begriff]] der [[Phisosophie]] für die Grundlagen ihrer Theoriebildung (siehe [[Erkenntnistheorie]]), durch den ihr [[Erkenntnissanspruch]] sich in der [[Beziehung]] von [[Gegebenheiten]] ([[Existenz]]) und [[Wesenheiten]] ([[Substanz]]) [[bewahrheiten]], also [[erklären]] lassen sollen. Was für wissenschaftliche Aussagen im [[Positivismus]] ununterschieden aufgegriffen wird, ist für [[dialektische]] [[Theorien]] mit der Unterscheidung des Daseins zum [[Sein]] die Grundlage zur Unterscheidung von [[Wesen]] und [[Erscheinung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Wirklichkeit]] gilt das Dasein als [[Erscheinung]]sform der Zusammenhänge seines Werdens und [[Wesens]], das da ist, das also einen Ort, einen [[Raum]] in seiner [[Zeit]] hat (hier und da zu sein) und dessen [[Gewissheit]] ausmacht und erfüllt solange es sich auch als [[Gegebenheit]] bewährt (siehe [[sinnliche Gewissheit]]), bevor es also vergeht und verwest. Nach [[Hegels]] [[Logik]] ist Dasein bestimmtes [[Sein]] ([[Qualität]]) und von daher der Übergang eines bei ihm unendlich gefassten Begriffs in die Endlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;So ist 1. das Dasein die Einheit des Seins und des [[Nichts]], in der die Unmittelbarkeit dieser [[Bestimmungen]] und damit in ihrer Beziehung ihr Widerspruch verschwunden ist, – eine Einheit, in der sie nur noch Momente sind; 2. da das Resultat der aufgehobene Widerspruch ist, so ist es in der Form einfacher Einheit mit sich oder selbst als ein Sein, aber ein Sein mit der Negation oder Bestimmtheit; es ist das Werden in der Form des einen seiner Momente, des Seins, gesetzt.&amp;quot; (G.W.F. Hegel: Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften I, stw, Frankfurt am Main 2003, § 89)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Begriff]] des Daseins wurden die Verwirrungen der [[Interpretationen]] in der [[Philosophie]] evident. Das Dasein ist nach Hegel dem Werden, dem Entstehen und Vergehen unterworfen und somit im Unterschied zu unendlichen [[Bestimmungen]] immer veränderlich. Es ist aber nur so veränderlich, wie es in in der [[Form]] einfacher Einheit mit sich als eines der Momente des Werdens, des Seins, gesetzt ist. In der Einheit von [[Sein]] und [[Nichts]], aus deren [[Logik]] heraus alles in seinem Sein zugleich - also oine weitere [[Bestimmung]] – [[nichtig]] wäre, ist im Werden das Dasein das Moment der Veränderung, der [[geschichtlichen]] [[Wirklichkeit]]. Es selbst ist zwar nicht unbestimmt, ist bestimmtes Sein, für sich aber [[bestimmung]]slos – [[gleichgültig]] gegen seinen Inhalt - insofern es im Da-Sein nichts ist, außer dem, was so hier und ebenso da ist. Es enthält einfach nur das, was es [[vermittelt]]. Für sich ist es unbestimmt, weil es an sich nur [[Form]] sein kann. In dieser unterscheidet es sich notwendig als [[Sache]] von und für Menschen, die niemals einfach nur da sein können, sofern und solange sie leben. Denn Dasein vermittelt [[Leben]], ohne selbst lebendig zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Theodor W. Adorno]] war es ein noch [[falsches]] [[Leben]], das durch seine [[Negation]] richtig, und also gerichtet werden müsse (siehe[[negative Dialektik]]). Für [[Martin Heidegger]] ist das [[Dasein]] als eine besondere [[Fähigkeit]] des [[Bewusstseins]] zu verstehen, wie etwa eine besondere [[Aufmerksamkeit]], die seine [[Beziehung]] auf das [[Sein]] als [[persönliche]] [[Eigenschaft]] der [[Wahrnehmung]] und diese als &amp;quot;Selbstbestimmtheit des Daseins&amp;quot;, als die [[Selbstverständlichkeit]] ihrer [[eigentlichen]] Existenz zu beschreiben wäre, die sich vom &amp;quot;[[Seienden]]&amp;quot; in einer ontischen Differenz zur [[Eigentlichkeit]] des [[Sein]] absetzen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dasein wäre so schlicht mit dem [[Bewusstsein]] als bewusstes [[Sein]] identifiziert und damit die ganze Welt in eine [[Persönlichkeit]] der [[Erfahrung]] (siehe auch [[Phänomenologie]]) verlagert, ihre persönliche Welt als Welt ihrer [[Persönlichkeit]] befunden und also auch durch persönliche Macht bestimmt wissen wollen. [[Hegel]] hatte sich in seiner idealistischen Manier dem Dasein aus der [[Wesenslogik]] der [[Allgemeinheit]] eines gewordenen [[Nichts]] nähern wollen, aus einem Nichts, das zu etwas wird und erst durch eine [[Logik]] des Werdens (seiner [[Geschicht]]sauffassung) da ist. Und damit hatte er das Verhältnis der Gedankenwelt zur wirklichen Welt des [[Denkens]] auf den Kopf gestellt. [[Logisch]] kann es nur umgekehrt sein, weil Denken nicht an sich [[logisch]] und nicht durch sich selbst [[vernünftig]] sein kann. Der Ausgang des logischen Denkens ist der [[Widersinn]] eines [[bestimmten]] Daseins, die darin [[verkehrte]] [[Macht]], die wirkliche [[Entfremdungsmacht]], wie Karl Marx es in der Begründung des [[historischen Materialismus]] aus der Kritik an Feuerbach entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird aber das Dasein auch bei manchen Marxisten als unmittelbare Form des Seins verstanden, dass das [[Bewusstsein]] also niht nur inhallich, sondern substanziell von den Lebensverhältnissen bestimmt wäre, indem sie diese mit dem Sein schlechthin austauschen (siehe hierzu [[reaktionärer Marxismus]]). Es ergeht hieraus eine Felhlinterpretation eines Zitats von Marx, nach welchem das &amp;quot;Sein das Bewusstsein&amp;quot; bestimmt, das Dasein zum &amp;quot;Inhalt des Bewusstseins&amp;quot; erklärt, das [[Bewusstsein]] mit dem Dasein identifizieren. Das gerät natürlich schnell zu einer ebenso ontologischen [[Determinanten]], wie in der Darstelung von [[Heidegger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die hierauf gründenden [[Phänomenologen]] gilt von daher eine Selbständigkeit des Daseins im [[Bewusstsein]], dieses als seine Bestimmtheit im Wesen seiner Zeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weil Dasein Bewußtsein ist und ich als Bewußtsein da bin, sind für mich die Dinge nur als Gegenstände des Bewußtseins&amp;quot; ([[Heidegger]] in &amp;quot;Sein und Zeit&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Von daher wird Dasein zum [[Begriff]] für eine voraussetzungslos erscheinende, also unendlich bestimmte [[Sache]], wie sie nur im Bewusstsein da ist, ohne ihren Zusammenhang zu äußern, ihre Vermitteltheit, ihren [[Grund]] und ihre [[Bedingung]] zu formulieren. Deren Vermittlung ist nicht mehr [[Gegenstand]] der Erkenntnis, sondern unbedingt, reine Affirmation des Seienden, und wird zu einer reale Absehung von ihrem Sein für den Menschen (siehe [[Realabstraktion]]) auch in ihrem [[Bewusstsein]] (siehe [[Gedankenabstraktion]]), Einheit von [[Sein]] und Idealität, totatle [[Ideologie]]. Somit ist in der Phänomenologie Dasein quasi ganz natürlich und von selbst, von seiner [[Eigentlichkeit]] her [[formbestimmt]] und erscheint unabhängig von seinem [[Wesen]] und Verwesen als reine [[Zeit]] und reiner [[Raum]] ihres Seins, das der Mensch letztlich nur im Tod als Inhalt seines Seins, also in seiner Endlichkeit in seiner Einheit erkennen kann. Der lebende Mensch wird damit zum Objekt dieser unendlichen Seinsbestimmtheit, dem er nur im &amp;quot;Vorlauf zum Tode&amp;quot; gewahr wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Marx]] hat ausdrücklich auf eine inhaltliche [[Beziehung]] hingewiesen, die natürlich nicht mit der [[Form]] ihrer [[Verhältnisse]] identisch sein kann, die also erst durch die [[Erkenntnis]] dieser [[Beziehung]] da ist. Eben weil [[Sein]] eine philosophische [[Abstraktion]] ist, die aber in der [[bürgerlichen Gesellschaft]] tatsächlich in den Endlichkeiten ihrer [[Nutzungen]] und Vernutzungen, also in deren Existenzzeit zur [[Bestimmung]] ihrer [[Wirklichkeit]] da ist, wird die [[Bewirtschaftung]] ihres [[Lebens]] durch die [[Nützlichkeit]] ihrer [[Lebensmittel]] zu ihrer [[ausschließlichen]] [[Bestimmung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese [[Abstraktion]] des Seins, also Zeit als verselbständigte [[Substanz]] des ökonomischen Daseins, wurde von [[Marx]] also zur Grundlage seiner [[Kritik]] an der [[Bestimmtheit]] der bürgerlichen Gesellshaft (siehe [[abstrakt menschliche Arbeit]]), wie auch [[Raum]] in der [[Kritik der politischen Kultur]] als verselbständigte [[Substanz]] ihres Daseins begriffen ist (siehe [[abstrakt menschlicher Sinn]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz im Gegensatz hierzu begreift [[Martin Heidegger]] das Sein selbst durch Zeit, erweist sich somit als Protagonist dieser Gesellschaft, die ihr Dasein durch das Verhalten in der Zeit (siehe [[Wert]]) hat, also unmittelbar objektivierte Subjektivität ist im &amp;quot;Vorhandensein der Dinge&amp;quot;: Bewusstsein. Damit wird Dasein sowohl als beschreibender Begriff des &amp;quot;Seienden&amp;quot; verwendet, wie auch als Begriff des subjektiven Handelns, des Lebensentwurfs und dessen Gestaltung, das sich aus dem Wesen heraus bildet und sich dem Subjekt &amp;quot;erschließt&amp;quot;. Ein an und für sich passives Subjekt wird darin zum Existenzial, in welchem sich eine doppelte Seinsbestimmung vereint: In das &amp;quot;Geworfene&amp;quot; und zugleich Gestaltende. Dieser Gegensatz verdoppelt das [[Heidegger]]sche Sein und spaltet es ab in einem [[Seienden]], zu einem Sein, das den Menschen unmittelbar dadurch in das Dasein stellte, dass er ihm seine [[Existenz]] als seine [[Vorstellung]] von sich zusprach, nicht [[wirklich]] vollendet, aber schon da ist: Seiendes, wie es sich selbst versteht als Moment seiner Zeit. &amp;quot;Diesem Seienden eignet, daß mit und durch sein Sein ihm dieses selbst erschlossen ist. Seinsverständnis ist selbst eine Seinsbestimmtheit des Daseins&amp;quot;. (Heidegger, Sein und Zeit, 11f). So wird Verständnis zu einer Kategorie des Daseins, als [[Bewusstsein]] und [[Sein]] in eins gebracht: &amp;quot;Weil Dasein Bewußtsein ist und ich als Bewußtsein da bin, sind für mich die Dinge nur als Gegenstände des Bewußtseins&amp;quot; (ebd.). Dieses Dasein als [[Bewusstsein]] ist die Grundlage dafür, von einer [[Wirklichkeitskonstruktion]] zu sprechen, also zu behaupten, dass Wirklichkeit selbst nur eine Behauptung, eine [[Selbstbehauptung]] des Bewusstseins sei (siehe hierzu [[Dekonstruktivismus]]). Der Mensch hat die [[Wirklichkeit]], die er erfindet und wenn sie ihm nicht mehr gefällt, so erfindet er sich eine neue. Damit erscheint ihm alles Denken der [[Entfremdung]] des Menschen aufgelöst und der Mensch lediglich Ausdruck seiner Selbstverantwortung. Mensch und Sache sind ununterscheidbar und die Versachlichung des Menschen auch im Bewusstsein so unhinterfragbar, wie jede sachliche [[Notwendigkeit]] damit auch als menschliche Notwendigkeit erscheinen darf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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