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	<title>Eigen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<updated>2025-05-07T21:36:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Ein Wesen, welches seine Natur nicht außer sich hat, ist kein natürliches Wesen, nimmt nicht teil am Wesen der Natur. Ein Wesen, welches keinen Gegenstand außer sich hat, ist kein gegenständliches Wesen. Ein Wesen, welches nicht selbst Gegenstand für ein drittes Wesen ist, hat kein Wesen zu seinem Gegenstand, d.h. verhält sich nicht gegenständlich, sein Sein ist kein gegenständliches. Ein ungegenständliches Wesen ist ein Unwesen.&amp;quot; (Karl Marx in Ökonomisch-philosophische Manuskripte (1844) - [[MEW 40, S. 578)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenes entsteht durch die [[Aneignung]] einer äußeren [[Natur]] und deren Verinnerlichung in eigenem [[Sinn]] (siehe [[Sinnbildung]]). [[Subjektiv]] verlangt dies menschliche [[Eigenschaften]] einer [[Arbeit]], wodurch die [[Natur]] von [[Subjekten]] [[verinnerlicht]] und als [[Produkt]] einer [[gesellschaftlichen]] [[Naturmacht]] objektiviert wird (siehe [[Vergegenständlchung]]). In der [[bürgerlichen Gesellschaft]] [[erscheint]] diese [[Macht]] noch in einer [[privat]] [[Form]] als [[fremder]] [[Gegenstand]] des [[vereinzelten]] [[Konsums]], der nur in einer [[massenhaften]] [[Vereinzelung]] als [[Geld]] zu seiner [[gesellschaftlichen]] [[Wirkung]] und [[Wirklichkeit]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Gegenstand]] natürlicher [[Empfindungen]] kann ich in [[Wahrheit]] nur [[erkennen]], was ihnen von [[Natur]] aus ihm und mir zu eigen ist. Wirklich eigen kann daher nur sein, was meine äußere [[Natur]] mit meiner inneren, was in meiner [[Wahrnehmung]] auch den [[natürlichen]] [[Eigenschaften]] meiner [[Gegenstände]] entspricht. An sich kann Eigen eben nur sein, was meine [[Eigenschaften]] auch außer mir sind: [[veräußerte]] [[Eigenschaft]], wie sie für mich und für Andere da ist (siehe auch [[Dasein]]). Weil ich sie als meine [[Sache]] für mich und Andere mit Anderen geschaffen, geäußert, hergestellt, erarbeitet, [[vergegenständlicht]] habe (siehe [[Arbeit]]) finde ich in meinem [[Gegenstand]] die [[objektive]] [[Form]] meiner Lebensinhalte, meiner [[Lebensäußerungen]]. Darin habe ich auch alles, was meine [[Eigenschaften]] außer mir ausmacht - so wie sie aus meiner [[Einzelheit]] geworden waren und nun auch für alle sind, worin ich durch mein [[gegenständliches]] [[Dasein]] mein gesellschaftliches [[Sein]] [[erfahre]], [[empfinde]] und in meiner [[Wahrnehmung]] finde, was sich mir darin auch [[aneigne]] und habe. Von daher ist dieses immer schon [[gesellschaftlich]], ist mir als meine [[gesellschaftliche]] [[Eigenschaft]] zu eigen- Ich bin darin also ich selbst als [[gesellschaftliches]] [[Wesen]] in meinem [[Dasein]] so [[gegenständlich]] und für mich so [[wirklich]], wie [[Gesellschaft]] in mir und durch mich auch [[verwirklicht]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch [[tatsächlich]] bin ich dieser [[Allgemeinheit]] außer mir nur so viel oder wenig eigen, wie ich dies auch für mich und bei mir bin. Außer mir bin ich mir eigen, wie jeder andere Mensch auch, eben wie sich Menschen für sich und in der [[Beziehung]] auf andere äußern. In dieser Beziehung selbst erst, durch sie für mich und durch mich für sie, bin ich von eigener Art, gemeinhin unterschieden in meiner Eigenheit durch die [[gesellschaftlichen]] Eigenheiten meines [[Gattungswesens]], und doch durch meine [[Fähigkeiten]] mit ihnen identisch, aus ihnen geworden und in ihnen verschwindend. Von daher gibt es meine [[Eigenschaften]] nicht einfach [[privat]]. Sie sind schon durch ihr Gewordensein, durch ihre [[Geschichte]] gesellschaftlich für die Menschen, wie diese sich auch in ihrer Äußerung vergesellschaften, in ihrer [[Tätigkeit]], zu ihrer [[Gesellschaft]] werden, wie diese durch sie tätig wird. Ich bilde mich in einer Gesellschaft zwar durchaus besonders aus, verkörpere aber zugleich ihre Lebenszusammenhänge. Das Individuum ist so verstanden immer &amp;quot;das Ensemble der gesellschaftlichen Verhältnisse&amp;quot; (Marx).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Eigentum ist nur dadurch, dass ich es mit anderen habe, dass ich sein Werden, seine Erzeugung mit ihnen teile, mein Menschsein als [[Reichtum]] durch sie und mich, also in Gesellschaft als Eigentum habe. Ich habe daher dieses [[Eigentum]] am Menschsein auch, wenn ich es nicht selbst oder nicht alleine geäußert, geschaffen, hergestellt oder produziert habe. Es existiert durch mein gesellschaftliches Sein, also auch durch mein [[Bezogen]]sein auf andere, mein geistiges oder körperliches oder sonstiges Zutun, das Gesellschaft konstituiert. Eigenes gibt es dann außer mir, weil es auch für mich erzeugt, geschaffen usw. wurde, so wie ich auch für andere erzeuge und arbeite, mehr erzeuge, als ich bin (siehe [[Mehrprodukt]]). Weil alles, was für Menschen entsteht, durch ihr Zusammenwirken besteht, besteht ihre [[Wirklichkeit]] eigentlich auch nur durch ihren Zusammenhang. Es ist also immer zugleich gesellschaftlich, was ich erzeuge und genieße, weil kein Mensch in der [[Abstraktion]] von der Gesellschaft eigentlich bestehen und überstehen kann, weil es keinen privaten Genuss wirklich gibt, kein [[Bedürfniss]], das nicht auf andere Menschen bezogen wäre. Das [[Private]] ist das schlechthin Unwirkliche des Menschsseins. Es ist eine [[politische]] Form, die durch [[Gewalt]] entsteht, durch Besetzung (siehe [[Besitz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem ich etwas herstelle erzeuge ich es immer auch für andere, auch wenn ich es nur für mich eigne oder forteigne oder übereigne. Was z.B. wären Stühle, Bücher, Musik, Essen usw. nur für mich? Warum sollte ich dies alles herstellen, ohne mich hierbei auf andere Menschen zu beziehen? Wozu mich hinsetzen, ohne dies mit anderen zu tun, Bücher schreiben und lesen, ohne darin Leben mit anderen zu erkennen, Musizieren nur um mich zu hören, Essen ohne in Gesellschaft zu sein? Es wäre sehr einförmig und Eigentum wäre nichts anderes als [[Armut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Inhalt des [[Reichtums]] ist Eigenes die [[gegenständ]]liche [[Wirklichkeit]] von dem, was Menschen in [[Gesellschaft]] verbindet und was sie als ihre [[Kultur]] entwickeln und gestalten. Eigentum ist immer schon dadurch gesellschaftlich, dass es auch nur aus dem wirklichen Verkehr der Menschen entsteht und geschaffen wird, aus der wechselseitigen Entwicklung ihrer [[Bedürfnisse]] und Lebenszusammenhänge und Produkte. Eigentum ist immer nur in Gesellschaft wirklich wahr - und dehalb ist dessen [[Privatheit]] auch Diebstahl. Die bürgerliche Gesellschaft gründet auf Privateigentum als Besitz von [[Waren]] und mit der Warenproduktion produziert sie gesellschaftlich die private Aneignung. Das ist ihr [[Widerspruch]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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