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	<title>Eigentlichkeit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:36:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eigentlichkeit soll eine letztliche [[Wahrheit]] im innersten der [[Beziehung]] eines Menschen zu sich oder anderen Personen als die innerste [[Eigenheit]] seiner Je-Einzelnen [[Existenz]] bedeuten, die als bloß [[phänomenologische]] Behauptung im [[Raum]] steht (siehe hierzu [[Martin Heidegger]]). Damit meint diese Formulierung etwa, was in [[dialektisch]] erkundeten Zusammenhänge des Seins soviel wie &amp;quot;in [[Wahrheit]]&amp;quot; bedeutet, was allerdings für einen Nachweis durch eine Analyse offen ist, der für eine [[Analyse]] des Eigentlichen (z.B. [[Daseinsanalyse]]) keinen [[Grund]] bietet. Im [[Sinn]] des [[Existenzialismus]] soll die Eigentlichkeit das letztlich [[Eigene]] darstellen, die innere [[Freiheit]], die sich [[äußern]] müsse, um das &amp;quot;Je-Eigene&amp;quot; im Unterschied zur &amp;quot;Uneigentlichkeit&amp;quot; zu sein, um außer sich bei sich zu sein. Eigentlichkeit ist ein [[Begriff]] der [[Phänomenologie]], die damit ihre [[Wahrheit]] aus dem Inneren zu beziehen und zu behaupten sucht (siehe auch [[eidetische Reduktion]]). Eigentliches wird hierdurch an und für sich zu einer [[selbständigen]] [[Form]], etwas im individuellen [[Dasein]] Zugrundeliegendes, ein &amp;quot;[[Selbst]]&amp;quot;, das sein müsste, aber nicht sein kann, nicht [[wirklich]] [[da ist]] (siehe [[Dasein]]), das also seinem [[Wesen]] oder seiner [[Logik]] zufolge zu sein oder zu geschehen hätte, aber nicht so geschieht, wie es sollte, weil es nur eine &amp;quot;magische Illusion&amp;quot; (Adorno) ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Eigentlich&amp;quot; kann nichts [[wirklich]] [[Eigenes]] sein, weil es eine [[Abstraktion]] der [[Selbstbezüglichkeit]] in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] ist und daher auch keine [[wirkliche]] [[Eigenschaft]] außer sich haben kann. Man könnte auch einen Regelverstoß damit meinen, wenn jemand z.B. einen Wettkampf &amp;quot;eigentlich hätte gewinnen müssen&amp;quot;. Immer bleibt es dabei eine Behauptung, dass etwas nicht so ist oder wird, wie es sein oder werden sollte, weil das in ihm so angelegt wäre. Aber mit der Auslegug des von der Schule des Aristoteles immer schon [[verallgemeinerten]] Einzelnen wird das Eigentliche zu einer Wesensbehauptung der darin [[verallgemeinerten]] Individuen, die damit nurmaher [[gemeinschaftlich]] verfasst sein können. Das [[allgemeine]] [[Wesen]] wird demnach zugleich als das Eigentliche einer [[Gemeinschaft]] verstanden, das sich als gesellschaftliches [[Subjekt]] in der [[Subjektivität]] von [[Gesinnungen]] nötig macht. Das Individuelle wird hierdurch dem Allgemeinen untergeordnet und als etwas durch Begrenzung Entstandenes und Unvollkommenes betrachtet, dem zu seiner Sozialisation ein [[Gemeinsinn]] zugemutet werden müsse. Oft wird von da her der [[Begriff]] der Eigentlichkeit von Rechtspopulisten als Grundlage zu einem ihrer Begrifflichkeit folgenden [[Entfremdung]]sbegriff hergenommen, der einer Welt zugeordnet wird, die in ihrer [[Seinsvergessenheit]] uneigentlich, nur als Fiktion einer absurden [[Idee]] existieren würde (siehe hierzu auch [[Fundamentalontologie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich für den [[Begriff]] einer Eigentlichkeit ist seine [[Esoterik]], die ein geheimnisvolles [[Wissen]] des eigentlich [[Eigenen]] gegen eine vollständig geschlossene Welt uneigentlicher [[Verhältnisse]] gehalten wird, die von ungeahnten Mächten beherrscht werden. Darin lassen sich sich alle [[kritische]] [[Begriffe]] für &amp;quot;[[Entfremdung]]&amp;quot; vereinigen bzw. wiederfinden, die besonders eine von menschlicher [[Wirklichkeit]] abgelöste Intellektualität nötig hat, um sich dem Kick eines vertieften und sich vertiefenden Unwissens hinzugeben. Es ist kein &amp;quot;Jargon der Eigentlichkeit&amp;quot;, sondern der [[Eigene]]Wille zu einer Spaltung des [[Denkens]] zwischen [[Wesen]] und [[Erscheinung]], zwischen [[Sein]] und [[Schein]], das die [[Trennung]] des [[Verstandes]] von seinem &amp;quot;eigentlichen&amp;quot; [[Gegenstand]] im Kopf [[vereinzelter]] [[Denker]] und [[Gedanken]] aufzulösen vermöchte und dem es daher gelingen kann, das [[Einzelne]] gegen sich selbst zu [[verallgemeinern]], die [[Macht]] seiner [[Entfremdung]] als [[Selbstentfremdung]] in sich selbst zu finden und damit ganze [[Gesellschaften]] in den [[Gesinnungen]] ihrer [[Wahrnehmungen]] zu spalten, ihre [[Wahrnehmungsidentitäten]] zu politischen Gegnern zu machen, die Vertreter tiefer Wesentlichkeiten gegen die Verfechter des instrumentellen [[Verstandes]] der [[Aufklärung]] zu stellen, ihnen eine [[Scheinwelt]] vorzuhalten, die nicht mehr zu erklären sei, weil sie sich selbst vergessen hätten, weil ihre &amp;quot;[[Seinsvergessenheit]]&amp;quot; nur in verfinstertete [[Gedanken]] im Jenseits der &amp;quot;Lichtungen des Seins&amp;quot; (Heidegger) enden könne. Es ist die &amp;quot;rechte Position&amp;quot; einer &amp;quot;[[Dialektik]]&amp;quot; die sich gegen die potenziellen [[Erkenntnisse]] einer [[politischen]] [[Wesenslogik]] der &amp;quot;Dialektik der Aufklärung&amp;quot; verstanden haben will. Das hatte genügt, dass sich 1933 nazistisch gesinnte Studenten und Professoren zu einer groß angelegten und propagierten [[Bücherverbrennung]] [[kritischer]] Literatur hergegeben hatten. In diesem Jahr hatte[[Martin Heidegger]] gerade sein Bestallung als Rektor der Freiburger Universität erreicht, um dem Feuer Geisteskraft zu verliehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geist ist die ursprünglich gestimmte, wissende Entschlossenheit zum Wesen des Seins. Und die geistige Welt eines Volkes [...] ist die Macht der tiefsten Bewahrung seiner erd- und bluthaften Kräfte als Macht der innersten Erregung und weitesten Erschütterung seines Daseins.&amp;quot; (Martin Heidegger in seine Freiburger Rektoratsrede im Mai 1933 unter dem Titel: &amp;quot;Die Selbstbehauptung der deutschen Universität&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wird eine tatsächlich vorhandene [[Scheinwelt]] zu einem bloßen Irrtum, der durch entsprechende Aufklärung zu beheben wäre. Denn Eigentlichkeit behauptet implizit ja auch tatsächlich ein [[Wesen]] im [[Eigenen]], wie es für sich einzeln wäre, aber so nicht existiert, also abwesend ist. Aber nicht seine [[Abwesenheit]] wird mit Eigentlichkeit besagt. Es entstünde ja die Frage, was deren [[Wesen]] [[wirklich]] - bzw. in [[Wirklichkeit]] - ausmacht und warum es nicht da, sondern [[unwirklich]] ist. Und gerade diese Frage aus dem [[Dasein]] eines [[Wesens]] wird damit [[zunichte]] gemacht. Seine Einzelheit wird einfach als [[Allgemeinheit]] impliziert gegen das, was es im Einzelnen sein müsste, aber nicht ist. Damit ist eine Ursprünglichkeit vereinzelter Wesenhaftigkeit behauptet, die vor aller [[Erfahrung]] - also &amp;quot;eigentlich&amp;quot; schon [[da ist]], bevor sie sich verhält und sich aus ihren Lebensverhältnissen ergeben würde. Eigentlichkeit ist der Begriff für den Zusammenhang im isoliert [[Eigenem]] (siehe auch [[Autopoiesis]]), das zum Maß einer [[Entwicklung]] für sich - also in einer [[allgemeinen]] [[Isolation]] [[begriffen]] - selbst wesentlich sein soll und sich aus ihrem Individualwesen heraus, aus seiner [[Persönlichkeit]] heraus verhält und sich durch diese erst ins [[Verhältnis]] setzt, sich an und für sich [[beziehung]]slos durch seine bloß formelle [[Verallgemeinerung]] vergesellschaftet (siehe hierzu auch [[Strukturalismus]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlichkeit geht von der Eigenheit, dem [[Eigentum]] an einer [[sinnlichen Gewissheit]] aus. [[Eigensinn]] entsteht aber nur in der [[Notwendigkeit]] zur Abgrenzung gegen [[fremden]] [[Sinn]], meist besonders gegen einen [[fremden]] [[allgemeinen]] [[Sinn]]. Der eigensinige Mensch bewahrt sich gegen eine Verfremdung, welche seine [[einzelne]] - oft auch vereinzelte - [[Identität]] bedroht (siehe auch [[Narzissmus]]). Von daher ist [[Eigentlichkeit]] auch immer ein Schlagwort des [[reaktionären Bewusstseins]] zur Abgrenzung von Art gegen Abart (siehe hierzu auch [[Rassismus).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher ist Eigentlichkeit ein Grundbegriff der [[Phänomenologie]], der Erklärung von Zusammenhängen aus einer [[verwesentlichten]] Geschichte ihrer Gestaltung in der [[Wahrnehmung]] selbst, wie es in einer [[eidetischen Reduktion]] &amp;quot;erschaut&amp;quot; (Edmund Husserl) wird. Für [[Martin Heidegger]] war diese Methode einer [[ästhetischen]] [[Abstraktion]] die Grundlage seiner [[Fundamentalontologie]], die zugleich eine unmittelbare Wesentlichkeit erbringen sollte, die sich nicht aus der [[Wahrnehmung]] von Lebensverhältnissen, sondern aus deren existenzieller [[Persönlichkeit]] im Verlauf der [[Zeit]] als [[Substanz]] ihres [[Daseins]], als ihr [[Sein]] &amp;quot;lichtet&amp;quot; und als dieses hinter dem [[Seienden]] wirkendes [[Wesen]] sich ermitteln lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für den Verhaltensforscher Konrad Lorenz versinnbildlicht sich die [[Wahrnehmung]] der [[Ganzheit]] einer Sache als Gestaltsehen oder Gestaltwahrnehmung. Damit wollte er die einbeziehende Wahrnehmung nicht offensichtlicher  assoziativ verbundener Elemente oder [[Eigenschaften]] des Gegenstands ausdrücken, die jenseits des Wahrnehmbaren zu seinem Wesen, seiner Bedeutung und Wirkung &amp;quot;beitragen&amp;quot;. Die dadurch erscheinende Gesamtgestalt&amp;quot;hinter der Gestalt (siehe hierzu [[Eidetische Reduktion]]) sei die &amp;quot;eigentliche&amp;quot;, die immer &amp;quot;mitzusehende&amp;quot;, tatsächlich in der Umwelt wirksame und zu behandelnde Gestalt, die alle Wirkungen beinhalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauer genommen trennt Eigentlichkeit die Weisen (bzw. [[Formen]]) der [[Wirklichkeit]] auf. Sie ist die [[begriffliche]] (bzw. [[selbstverständliche]]) Grundlage eines durch die Abtrennung einer [[Wirklichkeit]] von ihrem Wirken auf alles bezogene [[Bewusstsein]], einem [[allgemein]] auf und durch sich selbst beschränktes und doch in seinem Maß auf alles bezogenes [[Bewusstsein]], das sich mit seiner [[Wahrnehmung]] selbst zu bewahrheiten sucht (siehe hierzu auch [[Hermeneutischer Zirkel]]). Es ist die Grundlage eines jeden [[reaktionären Bewusstsein.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Martin Heidegger]] ist [[Wahrheit]] das [[eigentliche]] [[Sein]], das im [[Seienden]] verborgen ist, das also nur erkannt wird durch den Denker, der sie &amp;quot;entbirgt&amp;quot;. Als diese Wahrheit erscheint das Eigentliche schon durch jede [[Beziehung]] auf anderes erhabender als diese Beziehung in [[Wirklichkeit]] sein kann. Das Eigentliche ist in dieser Auffassung hinter allem [[Dasein]], ein von ihm selbst unterschiedenes [[Wesen]], das als solches nicht im [[Dasein]] wirkt, sondern sich in ihm &amp;quot;lichtet&amp;quot; ([[Heidegger]]) und nicht in der [[Wirklichkeit]], sondern vom &amp;quot;wahrhaftigen Denken&amp;quot; nur [[erkannt]] werden kann. Es ist die Grundlage für die [[Selbstveredeleung]] eines [[Denkens]], das alles [[fremd]] scheinende als Uneigentliches setzt und somit als wesenlos behauptet, als eine Form von [[Seinsvergessenheit]] ([[Heidegger]]), die dem Uneigentlichen Anpassung an die Flüchtigkeit des Seins, Gedankenlosigkeit zu den Fragen des Lebens und Todes vorwirft, also der Grundfrage zur Vorläufigkeit des Lebens achtlos ausweicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eigentliche ist per [[Begriff]] schon ein Vorwurf und kann deshalb eben nicht wirklich einem [[Wesen]] zu [[eigen]] sein; es bedarf einer bestimmten Schöpfung, einer Gestaltungskraft, die es hervorbringt. Es verlangt Hingabe, Selbstaufopferung, die davon getragen ist, dem Verfall seines [[Daseins]] entgegen zu treten. Es geht Heidegger um diesen Entschluss, um die Wahrheit der&amp;quot;Entschlossenheit&amp;quot;, die selbst unmitelbare [[Wahrheit]] der [[Schlussfolgerung]] sein muss, welcher der denkende Mensch [[notwendig]] folgen müsse, um sich nicht selbst zu hintergehen. Und damit ist gegen das Uneigentliche der [[wahre]] [[Wesen]]Entschluss als ein sehr sublimes Heilsverständnis getreten, den nach Heidegger vor allem durch die [[Philosophie]] der &amp;quot;Eigentlichkeit&amp;quot; zu leisten hat, die überhaupt nur als eine Allmacht des [[Ganzen]], des [[Heils]] schlechthin, [[sophistisch]] begründete werden kann (siehe hierzu auch [[Anthroposopie]]). Von daher mag Martin Buber mit recht gesagt haben, dass Heidegger der &amp;quot;Hitler des Denkens&amp;quot; sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eigentliche - als das allgemein Eigene verfasst - verkehrt menschliche [[Selbstentfremdung]] zur Wesenstiefe eines [[abstrakten]] [[Denkens]] über [[Sein]] und [[Zeit]] und ist als zeitgemäßes Selbstverständnis daher auch die philosophische Grundlage des Heideggerschen Verständnis vom Wesentlichen, einer [[Sophistik]], die als Vorwurf jederzeit und beliebig ex negativo gegen die uneigentlichen, die seinsvergessen Menschen gewendet werden kann. Es ist die geistige Rasse, die der Endlichkeit ins Auge gesehen und hierin die eigene Wahrheit, das Verwesen geschaut hat: Den Tod, zu dem alles Existente nur ein Vorlauf ist. Das &amp;quot;Sein zum Tode&amp;quot; ist eben nur durch dieses &amp;quot;wahre Wesen&amp;quot; zu leben. So weist schließlich auch der &amp;quot;Sinnspruch&amp;quot; an den Toren einiger Todeslager der Nationalsozialisten ganz in dieser Auffassung darauf hin, das hier &amp;quot;Jedem das Seine&amp;quot; geboten wird. Wer seine Bestimmung, sein eigenes Wesen nicht gefunden hat, dem wird dann eben auch der Tod geboten, um endlich Eigen zu sein, in der Endlichkeit &amp;quot;seines&amp;quot; Lebens, dem sich selbst fremden [[Leben]] eigen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Begriff der Eigentlichkeit wird vor allem ein Anspruch gesetzt, durch das eigene [[Sein]] ohne jegliche [[Beziehung]] auf [[Eigentum]] und dessen Erzeugung schon eigen zu sein, also durch sich selbst schon gesellschaftliches [[Eigentum]] zu besitzen. Der Begriff ist also ein hinterhältiger Besitzanspruch auf alles, was durch Einvernahme des Nötigen für das eigene Leben, also durch [[Bergung]] anzueigen wäre. [[Besitz]] ist so begriffen ein reines Produkt der [[Lebensbergung]], Eigentum durch Machtausübung gegen femdes, Produkt [[subjektiver]] [[Macht]] gegen das Uneigentliche. Es ist der Eigentums[[begriff]] des [[Bürgers]] als [[Übermensch]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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