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	<title>Eindruck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Eindruck&amp;diff=258&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:37:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eindruck [[erregt]] die [[Aufmerksamkeit]]. Unverstanden, also ohne [[Verstand]] – bleibt er nur eine durch einen [[Reiz]] erzeugte inhaltslose [[Empfindung]] eines [[ästhetischen Willens]], durch ein Bild, das einen Druck auf die [[Wahrnehmung]] bewirkt, die [[Wirkung]] eines ungewöhnlichen [[Ereignisses]] hat. Das bewirkt also eine durch etwas Neuem über [[Bilder]] hervorgerufene Beeindruckung der [[Wahrnehmung]], welche deren [[Gewohnheiten]] durch Angewöhnung einer [[veräußerten]] [[Sinnlichkeit]] unterbricht (siehe hierzu auch [[Kult]]). Durch Eindruck geraten [[Gefühle]] in hierdurch [[bestimmte]] innere [[Bewegungen]] der [[Wahrnehmung]], werden zu [[Emotionen]], welche das [[Selbstgefühl]] [[bestimmen]], indem es durch eine erzwungene oder [[mimetische]] [[Aufmerksamkeit]] [[angeregt]] wird. Das setzt allerdings die Ausdrücklichkeit einer [[Ästhetik]] voraus, die nicht nur Lebens[[ausdruck]] ist, sondern eine besondere eigenständige [[Wirkung]] auf die [[Selbstwahrnehmung]] hat, die gewollt oder be[[absichtigt]] ist (siehe hierzu auch [[Religion]]). Eine [[Wahrnehmung]], die so eindrücklich ist, dass sie ihren Inhalt schon durch die [[Wirkung]] ihrer [[Form]] bestimmt (siehe [[Formbestimmung]]), betreibt die [[Entwirklichung]] ihrer [[gegenwärtigen]] [[Repräsentanz]] (siehe hierzu auch [[Verdrängung]]) und bestimmt hierfurch die zu ihrer [[Negation]] treibenden [[Inhalte]] (siehe hierzu auch [[Trieb]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer modischen [[Masse]] entwickelt sich jeder [[Kult]] zu einer [[Ästhetik]] der [[Wahrnehmung]], zu einer [[Kraft]] der [[Abstraktion]], zur [[Abstraktionskraft]] einer [[Wirklichkeit]] und macht daher das Gegenwärtige durch die bloße [[Wirkung]] einer [[veräußerten]] [[Anwesenheit]] [[fremder]] [[Gefühle]] [[ohnmächtig]]. Darin [[verdichtet]] sich, was für die [[Wahrnehmung]] [[prominent]] ist, gerade dort, wo deren [[abwesendes]] [[Wesen]] als [[wirkliche]] [[Abstraktion]] sich durch bloße [[Quantifizierung]] ihrer [[Selbstwahrnehmung]] [[ermächtigt]] und in einer [[Menschenmasse]] verwesentlicht (siehe auch [[Massenpsyche]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch einen [[ästhetischen Willen]] zu einer [[ausdrucklichen]] [[Wirkung]] auf andere, den Menschen im [[Sinne]] seiner [[Selbstoptimierung]] bezreiben, [[täuschen]] sie über ihre [[wahren]] [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]] hinweg und erheischen hierbei einen kollektiven [[Selbstwert]], der Überlegenheit in [[Verhältnissen]] vermittelt, in denen im [[Allgemeinen]] [[Minderwertigkeitsgefühle]] die [[Selbstwahrnehmung]] bestimmen. Es sind deren darin [[verallgemeinerte]] [[zwischenmenschlichen Beziehungen]], durch die solche [[Regungen]] in [[Selbstgefühlen]] aufgehen, die ihrem [[Geltungsstreben]] z.B. durch eine [[Selbstdarstellung]] über [[Moden]] folgen müssen, um ein [[Gefühl]] für sich zu [[haben]]. Die [[Täuschung]] durch solche [[Eindücke]] verlangt allerdings eine permanente [[Selbstkontrolle]] über das, was hierfür [[körperlich]] [[ausgedrückt]] werden muss, – verlangt eine [[Selbstkontrolle]], die einen [[ästhetischen]] [[Schein]] in den entsprechenden [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] erzeugt, denen die [[Zwischenmenschen]] in ihrem [[Körperfetischismus]] nachgehen und für diese [[Scheinwelt]] ihre [[Sinne]] aufbereiten und [[kulturalisieren]] und ihre ganze Spontaneität dem [[Kitsch]] einer [[Mimesis]], einer [[idealisierten]] [[Sinnlichkeit]] unterwerfen (siehe hierzu auch [[faschistische Ideologie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo eine hierdurch [[abgetötete Wahrnehmung]] ihren [[Gegenstand]] nicht als das [[erkennen]] kann, was sie von ihrer [[Tätigkeit]], der Tätigkeit der Menschen überhaupt [[wahrhat]], bleibt sie für sich ein bloßes [[Ereignis]], das von dem abhängig ist, was ihr zum [[Kulturkonsum]] [[allgemein]] geboten wird und was sie in ihrem [[vereinzelten]] [[Leben]] nicht durchdringen kann, was sie aber für sich fühlt und im [[Gefühl]] schon kennt und was daher auf sie einen [[übermächtigen]] [[Eindruck]] macht (siehe auch [[Körperfetischismus]]) und ihre [[Ohnmacht]] aufreizt (siehe [[Reiz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Leben]] drückt sich in den [[Gegenständen]] aus, die es in seiner Lebens[[tätigkeit]] hervorbringt, ohne dass es für ihre Wahrnehmung eines besonderen [[Ausdrucks]] bedarf. Was aber zwischen den Menschen in der [[Kulturelite]] eines [[spießig]] gewordenen [[Kleinbürgertums]] unmittelbar [[lebt]] und sich in ihrer Beziehung in ihrer [[Selbstwahrnehmung]] äußert, das drücken solche Bürger auch als Mensch wahrnehmbar aus. Ihr ausdrückliches Leben vollzieht sich in ihrem [[Erleben]] als [[Ereignis]] ihrer [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]]. Vom gegenständlichen Lebensprozess unterschieden ist daher der Ausdruck, der sich aus den [[Äußerungen]] des Lebens als [[Erlebnis]] zwischen ihnen heraussetzt, der [[Ereignisse]] für [[Erlebnisse]] produziert, die selbst besondere [[Wahrnehmungen]] hervorrufen und hierdurch Eindruck auf ihre [[Existenz]] machen, die Wahrnehmung [[reizen]], wo sie ihre [[Regungen]] bestimmen oder sogar diese verdoppeln, sie [[erregen]] kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher ist der Eindruck, den etwas oder jemand macht, immer [[prominenter]] als das, was darin zum Ausduck kommt, obwohl die [[Wahrnehmung]] von dem lebendigen [[Leiden]] bestimmt wird, das sich darin überträgt. Die sinnliche Form der [[Leidenschaft]], die sich wahrnehmbar ausdrückt unterscheidet sich wesentlich von den Inhalten, die Eindruck machen können. Jede Botschaft konzentriert isch in ihrer [[Wirkung]] auf die Wahrnehmung, während das wirkliche Leben, das sie darstellt lediglich als ihr Hintergrund existiert und gänzlich außer acht geraten und jede [[Aufmerksamkeit]] verlieren kann (siehe hierzu auch [[Medien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eindruck machen [[Erlebnisse]] oder [[Wahrnehmungen]] von [[Eigenschaften]], welche die Wahrnehmung eines Menschen [[reizen]] können und sie dadurch [[bestimmen]], dass sie für einen Menschen zunächst [[fremd]] sind, dass sie in der Diskrepanz zu dem stehen, was ihm [[auszudrückliche]] [[Gewohnheit]] ist, dass sie für ihn selbst (noch) nicht [[wahr]] sein können, dass er sie für sich also nicht [[wahr hat]]. Der Eindruck ist die allgemeine Wirkung, welche [[Ästhetik]] auf die einzelne Wahrnehmung hat, indem sie einen Augenblick wie ein Ganzes festhält, als ein Bild bewahrt, das den Sinn einer Wahrnehmung repräsentiert, ohne sinnlich zu sein. Im Bild, das der Eindruck hinterlässt, fühlt sich daher die Wahrnehmung frei von ihrer Geschichte, sieht darin ja auch nichts anderes, als einen aus seinem Lebenszusammenhang herausgerissenen Augenblick, der als solcher im [[Gedächtnis]] bleibt. Von daher ist solche Wahrnehmung zwangsläufig ohne [[Erkenntnis]], weil sie dessen [[Wahrheit]] nicht kennen kann, ja gerade daraus besteht, sich gegen diese zu verfassen. Von daher erzeugen Eindrücke [[Wert]]igkeiten des Unbekannten, die auch zu [[Selbstwert]]probleme werden können, solange eben die Erkenntnis ihrer Substanzen versagt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eindruck (oder die [[Impression]]) versetzt die [[Wahrnehmung]] in eine [[Erregung]], die sich durch ein [[Ereignis]] oder [[Erlebnis]] ergibt, das sie [[reizt]], das also [[Interesse]] erweckt, indem es ein Mangelgefühl bewirkt. Von daher ist der Eindruck zunächst bloß leidend, aber als eine [[Leidenschaft]] der [[Wahrnehmung]], die sich darin in einer herausgetzten [[Beziehung]] zu ihrem Gegenstand [[empfindet]]. Ein Mensch ist durch die Wirkung eines anderen Menschen oder eines Menschenwerks beeindruckt. Diese Wirkung besteht aus dem Gefühl, das darin ojektiv ist, das also nicht als Fühlen besteht, sondern als Gefühl für eine [[Äußerung]], Außersichsein des Fühlens. Nur diese kann als objektiver [[Ausdruck]] auf einen Menschen Eindruck machen. Er wirkt mächtig, weil das Gefühl für sich zur [[Gewohnheit]] geworden war und daher beeindruckt ist, wenn Ungewöhliches geschieht. Der Eindruck ist also durch eine entwöhnte Wahrnehmung bestimmt, die ihre Wohnung verlassen hat, um den ungewöhlichen Ereignissen der Kultur beizuwohnen. Eindruck macht, was besonders ist: besonders bunt, besonders stark oder besonders schön ([[Ästhetik]]) und hat von daher eigenen [[Reiz]]. Hierdurch steht der Eindruck auch leicht im Missbrauch durch ihm fremde [[Zwecke]] (z.B. Werbung, [[Design]], Stimulation, [[Populismus]]), also durch alles, was Eindruck machen will. Hierdurch wird etwas eingedrückt, das selbst nichts wesentlich enthält, das die [[Wahrnehmung]] erregen könnte. So werden Erscheinungen für sie bestimmt, die ohne dies wesenlos sind und aus anderen Gründen Wirkung haben sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alle [[ästhetischen Verhältnisse]] ist der Eindruck wie der Ausdruck grundlegend (siehe [[Logik der Kultur]] Teil 3). Darin bildet sich die [[Seele]] zu einem [[ästhetischen Willen]] heraus, der die [[bürgerliche Kultur]] absolut werden lässt. Auf deren [[Veranstaltungen]] ist der Eindruck von allem getrennt, was sich ausdrückt, wird dessen Publikum, zum [[Erlebnis]] von [[Ereignissen]], die veranstaltet werden (siehe [[Ereignisproduktion]]), und sich bis zur [[Eventkultur]] entwickeln.&lt;/div&gt;</summary>
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