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	<title>Entsinnlichung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Entsinnlichung&amp;diff=10239&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:47:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 4. November 2025, 20:47 Uhr&lt;/td&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Mit der Verwertung der Sachenwelt nimmt die Entwertung der Menschenwelt in direktem Verhältnis zu. Die Arbeit produziert nicht nur Waren; sie produziert sich selbst und den Arbeiter als eine Ware, und zwar in dem Verhältnis, in welchem sie überhaupt Waren produziert. Dies Faktum drückt weiter nichts aus als: Der Gegenstand, den die Arbeit produziert, ihr Produkt, tritt ihm als ein fremdes Wesen, als eine von dem Produzenten unabhängige Macht gegenüber. Das Produkt der Arbeit ist die Arbeit, die sich in einem Gegenstand fixiert, sachlich gemacht hat, es ist die Vergegenständlichung der Arbeit. Die Verwirklichung der Arbeit ist ihre Vergegenständlichung. Diese Verwirklichung der Arbeit erscheint in dem nationalökonomischen Zustand als Entwirklichung des Arbeiters, die Vergegenständlichung als Verlust und Knechtschaft des Gegenstandes, die Aneignung als Entfremdung, als Entäußerung.&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;([[MEB 40, S. 511f.]])&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Mit der Verwertung der Sachenwelt nimmt die Entwertung der Menschenwelt in direktem Verhältnis zu. Die Arbeit produziert nicht nur Waren; sie produziert sich selbst und den Arbeiter als eine Ware, und zwar in dem Verhältnis, in welchem sie überhaupt Waren produziert. Dies Faktum drückt weiter nichts aus als: Der Gegenstand, den die Arbeit produziert, ihr Produkt, tritt ihm als ein fremdes Wesen, als eine von dem Produzenten unabhängige Macht gegenüber. Das Produkt der Arbeit ist die Arbeit, die sich in einem Gegenstand fixiert, sachlich gemacht hat, es ist die Vergegenständlichung der Arbeit. Die Verwirklichung der Arbeit ist ihre Vergegenständlichung. Diese Verwirklichung der Arbeit erscheint in dem nationalökonomischen Zustand als Entwirklichung des Arbeiters, die Vergegenständlichung als Verlust und Knechtschaft des Gegenstandes, die Aneignung als Entfremdung, als Entäußerung. ([[MEB 40, S. 511f.]])&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:37:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Mit der Verwertung der Sachenwelt nimmt die Entwertung der Menschenwelt in direktem Verhältnis zu. Die Arbeit produziert nicht nur Waren; sie produziert sich selbst und den Arbeiter als eine Ware, und zwar in dem Verhältnis, in welchem sie überhaupt Waren produziert. Dies Faktum drückt weiter nichts aus als: Der Gegenstand, den die Arbeit produziert, ihr Produkt, tritt ihm als ein fremdes Wesen, als eine von dem Produzenten unabhängige Macht gegenüber. Das Produkt der Arbeit ist die Arbeit, die sich in einem Gegenstand fixiert, sachlich gemacht hat, es ist die Vergegenständlichung der Arbeit. Die Verwirklichung der Arbeit ist ihre Vergegenständlichung. Diese Verwirklichung der Arbeit erscheint in dem nationalökonomischen Zustand als Entwirklichung des Arbeiters, die Vergegenständlichung als Verlust und Knechtschaft des Gegenstandes, die Aneignung als Entfremdung, als Entäußerung.&amp;quot; ([[MEB 40, S. 511f.]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der durch das [[fiktive Kapital]] eines [[Schuldgeldsystems]] betriebenen [[Entwirklichung]] der [[gesellschaftlichen]] [[Verhältnisse]] wird nicht nur der [[sachliche]] [[Gegenstand]] der Menschen für sie [[fremd]] (siehe [[Entfremdung]]). Mit zunehmendem [[Existenzwert]] ihrer [[Besitzverhältnisse]] entleert sich auch der [[Sinn]] ihrer [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]], worin er das [[Material]] ihres [[Daseins]] darstellt und die [[Elementarform]] ihrer [[Wahrnehmungen]] auf ihre [[Selbstwahrnehmungen]] [[reduziert]] und im [[Begriff]] einer [[abstrakt menschlichen Sinnlichkeit]] und einer dem entsprechenden [[Lebensangst]] entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsinnlichung ist der Prozess der [[Mystifikation]] einer [[zwischenmenschlichen]] [[Kultur]](siehe hierzu auch [[Dazwischensein]][[)]], die [[Entleibung]] der [[Sinne]] durch die [[Entwirklichung]] ihrer [[Natur]], durch eine [[Formbestimmung]], die ihre organische [[Substanz]] entleert, auf das bloße [[Dasein]] einer [[abstrakt]] menschlichen [[Tatsache]] (siehe [[abstrakt Allgemeines]]) [[reduziert]] (siehe hierzu [[abstrakt menschlicher Sinn]]). Was einen [[bestimmten]] Sinn hat, wird unbestimmt und rein formell, wenn dieser seiner eigenen [[Wirkung]] entzogen, ihm [[entwirklicht]] wird. Dies geschieht durch deren [[Aufhebung]] in der [[Abstraktion]] der [[Logik]] eines [[Prinzips]], wodurch sie ihre formelle [[Beziehung]] durch ihre abstrakte [[Substanz]], durch die reale [[Abstraktionskraft]] der [[Abwesenheit]] ihrer [[Wahrnehmung]]als schiere [[Erregung]] eine allgemeinen Getriebenheit (siehe auch [[Trieb]]) [[anwesend]] und also abstrakt [[wirklich]], also als [[Realabstraktion]] ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]] bewahrt ist, wenn ihre [[Regungen]] [[substanziell]] nicht wirklich das betreiben können, was sie in [[Wirklichkeit]] sind. Entsinnlichung ist daher nicht nur ein Prozess, sondern die [[Wirklichkeit]] einer [[Begriffsubstanz]][[abstrakt menschlicher Sinnlichkeit]], die durch ihre Sinnentleerungen nur Unwirklichkeit erzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewirkt wird dies mit der Bildung und Entwicklung von [[Selbstgefühlen]] in einem allgemeinen [[Entwirklichung]]sprozess der [[Wahrnehmung]]. Sie stelt hierdurch sich von selbst in einer fremden [[Form dar]]und treibt die ihr entfremdeten [[Sinne]] in einer innerlichen Selbstentfremdung fort, die als [[Mittel]] der [[Gefühle]] zur Sinnbildung der [[Selbstwahrnehmung]] durch [[Einverleibung]] ihrer [[Gegenwärtigkeit]] benutzt werden (siehe auch [[Kulturkonsum]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgen der Entsinnlichung ist die [[Bildung]] und Einbindung von [[Übersinnlichem]] [[Bildern]] einer [[Glaube]]nspraxis oder [[Aberglaube]] oder andere Anwendungen von [[Mythologie]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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