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	<title>Entwertung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:47:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Mit der [[Globalisierung]] des [[fiktiven Kapitals]] haben sich die [[Beziehungen]] des [[Arbeitslohns]] zur [[Existenz]] der arbeitenden Bevölkerung verändert. Nach wie vor findet die [[Ausbeutung]] von Menschen durch das Kapital im Produktionsprozess über die ganzen Zeitverhältnisse ihres [[Lebens]] statt, doch nicht mehr unbedingt über ihre bloßen [[Arbeitszeiten]]. Doch zunehmend verteilt sie sich über ihre ganze [[Existenz]], die vor allem durch immer mehr Unkosten immer teurer wird, weil diese nicht mehr nur die [[Lebensmittel]] zur [[Reproduktion]] der [[Arbeitskraft]] betreffen, sondern für die bloßen Umstände und Strukturen ihres [[Lebens]] bezahlen müssen. Nicht mehr nur, weil ihre [[Arbeitskraft]] als [[Ware]] in den Produktionsprozess eingeht, aus welchem sich [[Mehrwert]] aus [[unbezahlter Arbeit]] für den Kapitalmarkt beziehen lässt, sondern weil der Kapitalmarkt selbst die Kosten des Lebens der Menschen über ihre schlichte [[Existenz]] schon durch einen [[Existenzwert]] ihrer Währung bestimmt, um hierüber seine [[Produzenten]] und [[Konsumenten]] als Bürgen der Nationalstaaten in der [[Konkurrenz]] ihrer Währungen zu nutzen und [[negierte]] Lebenssubstanz aus dessen [[Preisbildung]] bezieht (siehe hierzu auch [[Negativverwertung]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Mit der [[Globalisierung]] des [[fiktiven Kapitals]] haben sich die [[Beziehungen]] des [[Arbeitslohns]] zur [[Existenz]] der arbeitenden Bevölkerung verändert. Nach wie vor findet die [[Ausbeutung]] von Menschen durch das Kapital im Produktionsprozess über die ganzen Zeitverhältnisse ihres [[Lebens]] statt, doch nicht mehr unbedingt über ihre bloßen [[Arbeitszeiten]]. Doch zunehmend verteilt sie sich über ihre ganze [[Existenz]], die vor allem durch immer mehr Unkosten immer teurer wird, weil diese nicht mehr nur die [[Lebensmittel]] zur [[Reproduktion]] der [[Arbeitskraft]] betreffen, sondern für die bloßen Umstände und Strukturen ihres [[Lebens]] bezahlen müssen. Nicht mehr nur, weil ihre [[Arbeitskraft]] als [[Ware]] in den Produktionsprozess eingeht, aus welchem sich [[Mehrwert]] aus [[unbezahlter Arbeit]] für den Kapitalmarkt beziehen lässt, sondern weil der Kapitalmarkt selbst die Kosten des Lebens der Menschen über ihre schlichte [[Existenz]] schon durch einen [[Existenzwert]] ihrer Währung bestimmt, um hierüber seine [[Produzenten]] und [[Konsumenten]] als Bürgen der Nationalstaaten in der [[Konkurrenz]] ihrer Währungen zu nutzen und [[negierte]] Lebenssubstanz aus dessen [[Preisbildung]] bezieht (siehe hierzu auch [[Negativverwertung]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Entwertung&amp;diff=297&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Entwertung&amp;diff=297&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:37:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Das Produkt der Arbeit ist die Arbeit, die sich in einem Gegenstand fixiert, sachlich gemacht hat, es ist die Vergegenständlichung der Arbeit. Die Verwirklichung der Arbeit ist ihre Vergegenständlichung. Diese Verwirklichung der Arbeit erscheint in dem nationalökonomischen Zustand als Entwirklichung des Arbeiters, die Vergegenständlichung als Verlust und Knechtschaft des Gegenstandes, die Aneignung als Entfremdung, als Entäußerung.&amp;quot; ([[MEB 40, S. 511f.]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sich [[Fremdes]] [[sachlich]] fixiert, wo es sich als [[Sache]] über ihre [[geschichtliche]] Entstehung setzt (siehe [[historischer Materialismus]]) und gegen deren [[Ohnmacht]] behauptet, existiert sie als ein [[Wert]], der nicht [[wahr]] ist, weil es sich als Unwert [[verwirklicht]] hat und alles [[entwirklicht]], was dadurch bestimmt wird, dass sie die [[Wirklichkeit]] einer überwertig [[Bestimmung]] darstellt und erzeugt (siehe [[Scheinwelt]]). Sie ist also das [[Produkt]] einer Entwertung, das im Besonderen dadurch mächtig ist, dass es im [[Allgemeinen]] den Menschen fremd bleibt, indem es ihre [[Ohnmacht]] [[verallgemeinert]], dass es ihre [[Selbstverwirklichung]] als die [[Entwirklichung]] ihrer [[Achtung]] vor sich und anderen erfährt, ihre [[Arbeit]] als Verlust ihrer [[Selbstachtung]] erleben muss und sie durch [[Selbstverwertung]] ersetzt (siehe [[Selbstwert]] ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unser wechselseitiger Wert ist für uns der Wert unsrer wechselseitigen Gegenstände. Also ist der Mensch selbst uns wechselseitig wertlos. ... Gesetzt, wir hätten als Menschen produziert: Jeder von uns hätte in seiner Produktion sich selbst und den andren doppelt bejaht. Ich hätte 1. in meiner Produktion meine Individualität, ihre Eigentümlichkeit vergegenständlicht und daher sowohl während der Tätigkeit eine individuelle Lebensäußerung genossen, als im Anschauen des Gegenstandes die individuelle Freude, meine Persönlichkeit als gegenständliche, sinnlich anschaubare und darum überallen Zweifel erhabene Macht zu wissen. 2. In deinem Genuß oder deinem Gebrauch meines Produkts hätte ich unmittelbar den Genuß, sowohl des Bewußtseins, in meiner Arbeit ein menschliches Bedürfnis befriedigt, also das menschliche Wesen vergegenständlicht und daher dem Bedürfnis eines andren menschlichen Wesens seinen entsprechenden Gegenstand verschafft zu haben, 3. für dich der Mittler zwischen dir und der Gattung gewesen zu sein, also von dir selbst als eine Ergänzung deines eignen Wesens und als ein notwendiger Teil deiner selbst gewußt und empfunden zu werden, also sowohl in deinem Denken wie in deiner Liebe mich bestätigt zu wissen, 4. in meiner individuellen Lebensäußerung unmittelbar deine Lebensäußerung geschaffen zu haben, also in meiner individuellen Tätigkeit unmittelbar mein wahres Wesen, mein menschliches, mein Gemeinwesen bestätigt und verwirklicht zu haben. Unsere Produktionen wären ebenso viele Spiegel, woraus unser Wesen sich entgegenleuchtete.&amp;quot; [[(MEW 40, S. 462f.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische [[Form]] der Entwertung menschlicher [[Arbeit]] ist die Aneignung einer [[Existenz]], deren Erhalt der [[Arbeitskraft]] einen [[Aufwand]] abverlangt, der zur Mehrwertbildung des [[Kapitals]] zu einem wesentlichen Teil unbezahlt angeeignet wird, in [[Wahrheit]] [[unbezahlte Arbeit]] ist (siehe [[Kapitalismus]]). Die [[private]] Aneignung von [[gesellschaftlicher]] [[Produktion]] bewirkt die [[Entwirklichung]] des arbeitenden Menschen. Ihr wertbildender [[gesellschaftlicher]] Charakter wird durch ihre [[Geldform]] zu einem Produkt der [[Geldform]] als [[Lohn]] entgelten wird. Sie existiert dadurch gesellschaftlich als Produkt einer [[Lohnarbeit]], deren [[Wert]] nur als [[notwendige Arbeit]], also als [[Arbeit]] für das Nötigste zum [[Leben]] verwirklicht wird und die zu einem [[Preis]] bzw. [[Lohn]] geleistet wird, der ihre private Wirklichkeit nicht durch das vermittelt wird, was sie an Wert schafft. In [[Wahrheit]] erzeugt sie den [[gesellschaftlichen]] [[Reichtum]] als Produkt einer überwertigen gesellschaftlichen Formation, als Form eines Mehrwerts. Es ist eine [[Arbeit]], die über die Lohnform ihrer Zeit unfreiwillig unbezahlt ist, weil der [[Wert]], den sie bildet, über das hinaus geht, was sie bezahlen kann (siehe Geld als [[Zahlungsmittel]]), weil es in ihrem [[Lohn]] nicht entgolten wird, weil ihr [[Preis]] durch [[Bedingungen]] erzwungen ist, die auf dem Markt nur durch [[Geld]] als [[Kaufmittel]] dargestellt sind und also dem [[Käufer]] durch seinen [[Besitz]] an [[Geld]] als [[Kaufmittel]] [[mehr Wert]] einbringt als sie [[Zahlungsmittel]] für die [[Ressourcen]] der [[Arbeit]] kostet (siehe hierzu auch [[Existenzwert]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Entwertung geschieht also durch einen [[Wert]], der seinen [[Wert]] für die Menschen über den [[Austausch]] der [[Arbeitsprodukte]] beziehen kann und verloren hat soweit er nur als [[Kapital]] und letztlich als [[fiktives Kapital]] (siehe auch [[Schuldgeldsystem]]) gehandelt werden kann (siehe auch [[Negativverwertung]]). Dieser [[Warentausch]] setzt vor allem [[fiktive]] [[Verhältnisse]] vorraus, die einen nominellen [[Wert]] darstellen, der sich nicht realisieren lässt (siehe [[Wertrealisation]]). Es setzt also ein Schuldverhältni voraus, an dem bemessen ist, was negativ zu den vorherschednden Verhältnissen steht, was in diesen also nicht wirklich existiert. Dieser Wert selbst muss also nicht schon [[wirklich]] vorhanden sein. Es genügt, ihn ideell, zum Beispiel in einer [[Bewertung]] zu unterstellen (siehe hierzu auch [[Derivatenhandel]]), um daran eine [[Negation]] fest zu machen, durch welche die [[Nichtung]] von etwas [[Seiendem]] betrieben wird (siehe z.B. [[Lebenswerte]]). Die Fiktion wird als [[Spekulation]] zu einer Wette zwischen [[Gott]] und Teufel. Und also sprach dieser:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin der Geist, der stets verneint! Und das mit Recht; denn alles, was entsteht, Ist wert, daß es zugrunde geht; Drum besser wär&amp;#039;s, daß nichts entstünde. So ist denn alles, was ihr Sünde, Zerstörung, kurz das Böse nennt Mein eigentliches Element.&amp;quot;(Mephisto in Goethes &amp;quot;Faust&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Globalisierung]] des [[fiktiven Kapitals]] haben sich die [[Beziehungen]] des [[Arbeitslohns]] zur [[Existenz]] der arbeitenden Bevölkerung verändert. Nach wie vor findet die [[Ausbeutung]] von Menschen durch das Kapital im Produktionsprozess über die ganzen Zeitverhältnisse ihres [[Lebens]] statt, doch nicht mehr unbedingt über ihre bloßen [[Arbeitszeiten]]. Doch zunehmend verteilt sie sich über ihre ganze [[Existenz]], die vor allem durch immer mehr Unkosten immer teurer wird, weil diese nicht mehr nur die [[Lebensmittel]] zur [[Reproduktion]] der [[Arbeitskraft]] betreffen, sondern für die bloßen Umstände und Strukturen ihres [[Lebens]] bezahlen müssen. Nicht mehr nur, weil ihre [[Arbeitskraft]] als [[Ware]] in den Produktionsprozess eingeht, aus welchem sich [[Mehrwert]] aus [[unbezahlter Arbeit]] für den Kapitalmarkt beziehen lässt, sondern weil der Kapitalmarkt selbst die Kosten des Lebens der Menschen über ihre schlichte [[Existenz]] schon durch einen [[Existenzwert]] ihrer Währung bestimmt, um hierüber seine [[Produzenten]] und [[Konsumenten]] als Bürgen der Nationalstaaten in der [[Konkurrenz]] ihrer Währungen zu nutzen und [[negierte]] Lebenssubstanz aus dessen [[Preisbildung]] bezieht (siehe hierzu auch [[Negativverwertung]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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