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	<title>Entwirklichung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:27:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Entwirklichung&amp;diff=299&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Entwirklichung&amp;diff=299&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:37:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Das Produkt der Arbeit ist die Arbeit, die sich in einem Gegenstand fixiert, sachlich gemacht hat, es ist die Vergegenständlichung der Arbeit. Die Verwirklichung der Arbeit ist ihre Vergegenständlichung. Diese Verwirklichung der Arbeit erscheint in dem nationalökonomischen Zustand als Entwirklichung des Arbeiters, die Vergegenständlichung als Verlust und Knechtschaft des Gegenstandes, die Aneignung als Entfremdung, als Entäußerung.&amp;quot; ([[MEB 40, S. 511f.]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwirklichung ist die Aufzehrung von [[Wirklichkeit]] durch [[äußerlich]] gewordene [[Inhalte]], durch die [[Wirkung]] eines [[abwesenden]] [[Wesens]], durch die [[Ohnmacht]] eines [[entäußerten]] [[Lebens]] (siehe auch [[Unbewusstes]]), das ungegenständlich geworden war (siehe auch [[unglückliches Bewusstsein).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wechselseitige [[Gegenständlichkeit]] existiert im [[Warentausch]] durch die bloße [[Eigenschaftlichkeit]] der [[Waren]], dass sie darin einen [[Gebrauchswert]] haben, der durch ihren [[Tauschwert]] [[veräußert]] wird, dass sie also zwischen ihrem [[Dasein]] als [[Gebrauchswert]] und ihrem [[Tauschwert]] einen [[gesellschaftlichen]] [[Wert]] heben (siehe [[Dazwischensein]]), [[gesellschaftlich]] [[wert]] sind, weil sie hierüber ihren [[Nutzen]] [[reproduzieren]] und daraus zugleich ihren [[Preis]] durch ihren [[gesellschaftlichen]] Handel beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein [[Wesen]] keine Form für seinen Inhalte hat, wenn es nurmehr [[Form]] für sich, also [[inhaltlich]] nur [[abwesend]] ist, weil seine [[Inhalte]] nicht durch sich gestaltet sind, sich also nur durch die [[Form]] ihrer [[Natur]] – als [[Naturalform]] ihrer [[Substanz]] – für sich [[verwirklichen]] können (siehe z.B. [[abstrakt menschliche Arbeit]]), sind sie in [[Wahrheit]] nur durch die [[Wirkung]] ihrer [[Abstraktion]] [[wirklich]], also konkret [[entwirklicht]] (siehe z.B. [[Gebrauchswert]] als [[Wert]]). Wo eine [[Form]] sich als [[Form]] für sich (siehe z.B. [[Tauschwert]]) hernehmen muss, sich selbst nur aus ihrem [[Dasein]] reflektieren kann, da bestärkt sie sich gegen ihren [[Inhalt]] (siehe z.B. [[Wert]]). Und weil sie dann für sich [[ohnmächtig]] ist und sich nur außer sich in einer [[negierten Identität]] begründen kann, entsteht mit ihrer [[Verallgemeinerung]] eine verdoppelte [[Wirkung]]: eine inhaltslose [[Form]] eines [[veräußerten]] und also [[nichtig]] gewordenen [[Inhalts]] (siehe [[Entäußerung]]). Diese wird durch deren [[negative Identität]] gegen deren [[Inhalt]]e [[mächtig]], zur [[Formbestimmung]] ihrer [[Inhalte]], die ihr [[wesentlich]] fremd geworden, aber immer noch – wenn auch nur [[tatsächlich]] – da sind (siehe [[Dasein]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Formbestimmung]] einer [[Entäußerung]] entsteht ein [[Doppelcharakter]], durch den das Eine zugleich etwas ganz Anders ist. Ein in sich gespaltenes, ein durch seine Verhältnisse entzweites [[Wesen]] stellt sich in einem [[Doppelcharakter]] dar, das in gegensinnigen [[Bestimmungen]] seines [[Dazwischenseins]] wie aus zwei [[Charakteren]] entstanden [[erscheint]]. Was seinen [[Inhalt]] ausmacht [[erscheint]] [[abgetrennt]] in einer ihm [[fremden]] [[Form]] einer ihm äußerlichen Identität, durch die ihre Vereinigung in ihrer abstrakte Einheit bestimmt ist. Diese erfährt in der Doppelbödigkeit der [[abstrahierenden]] [[Form]], durch die [[Abtrennung]] von der [[Allgemeinheit]] ihrer Verhältnisse eine [[abstrakt allgemeine]] [[Form]], eine absolute Leere ihres [[Daseins]], das nach einer [[Formbestimmung]] verlangtt, die auch in ihrer [[Einzelheit]] deren [[Wirkung]] [[aufhebt]] (siehe [[Aufhebung]]) und damit auch ihre [[allgemeine]] [[Wirklichkeit]] wirkungslos macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An und durch einander entwirklichen sich somit die [[Positionen]] ihres [[Widerspruchs]], bewirken ihre wechselseitige [[Abwesenheit]] durch das schlichte [[Anderssein]] ihrer [[Elementarformen]] im bloßen [[Austausch]] ihrer [[Position]], in ihrer [[abstrakt allgemeinen]] Substanz ihres [[ausschließlichen]] [[Verhaltens]] in ihrem [[tautologischen]] [[Verhältnis]]. Sie verlieren in ihrer [[wirkliche]] [[Beziehung]] (siehe hierzu auch [[schlechte Negation]]), die unterbrochen wird oder überhaupt in ihrem Abbruch endet. Und wo ein Lebenszusammenhang unterbrochen, in seiner [[Anwesenheit]] [[abwesend]], in seinem Anwesen von sich selbst [[getrennt]] wird, entsteht ein Verlust an [[Wirklichkeit]], eine [[Nichtung]] dessen, was zusammengehört, eine [[Reduktion]] seiner Wirkung im Organismus des [[Ganzen]]. Seine [[abwesende]] [[Gegenwart]] wird zu einer negativen [[Kraft]] (siehe [[Abstraktionskraft]]) und [[entwirklicht]] den [[Sinn]] für sein [[Dasein]]. Durch die [[Kraft]] der [[nichtig]] gewordene [[Substanz]], durch die in ihrem [[Nichts]], durch die in ihrer [[Form]] [[nichtig]] gemachte [[Inhalthaltlichkeit]] eines gegen ihr organisches [[Sein]] wird dieses zu einem nichtig [[bestimmten]] [[Dasein]], zu einer [[Formbestimmung]] seiner [[Beziehungen]], die nur noch sein können, was sie in [[Wahrheit]] nicht sind, weil sie nicht [[wirklich]] [[da sind]], und also nur einen [[abstrakt menschlichen Sinn]] verheißen, bzw. [[bedeuten]] können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit es innerhalb derselben [[Substanz]] geschieht hebt in einer Wechselwirkung das Eine das Andere und sich selbst in diesem auf (siehe hierzu auch [[Nutzen]]). Wer aber Verschiedenes zu einem &amp;quot;[[Begriff]] [[verschmolzen]], einfach nur [[verallgemeinert]] hat, kann aus dem so verfassten nicht mehr die Unterschiede begreifen, die ihm konkret vorausgesetzt waren. Eine solche [[Abstraktion]] kann nicht auf das Konkrete zurückkommen, weil mit ihr dessen [[Wirklichkeit]] zergangen ist. Sie kann immer nur ihre Entzweiung als [[Logik]] eines Getrenntseins, als &amp;quot;[[Schmerz]] ihrer [[Erkenntnis]]&amp;quot; (Hegel) erklären und darin überhaupt nur zur [[Substanz]] ihres [[Widerspruchs]] in seiner [[abstrakten Allgemeinheit]] als [[allgemeine]] [[Tatsache]] in der [[Gleichgültigkeit]] ihrer [[Existenz]] finden (siehe hierzu [[Dialektik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Ganzes]] ist der Zusammenhang vieler [[Elemente]] eines [[eigenen]] [[Wesens]], die Gesamtheit der [[Eigenschaften]] seiner vielfältigen [[Beziehungen]]. Ihre [[Kraft]] wird zur [[Abstraktionskraft]], zu einer [[Kraft]] der [[Negation]], die dem entspringt, was in der [[positiven]] [[Wirklichkeit]] nicht ist, zur subjektiven [[Energie]] von dem, was durch deren [[Positionen]] [[aufgehoben]] ist. Wo also das [[Objektive]] [[subjektiv]] wird, das Äußere, die bloße [[Form]] den [[Inhalt]] [[bestimmt]], der [[Inhalt]] zur [[Form]] seiner [[Negation]] wird, da wird dessen [[Wirkung]] und [[Wirklichkeit]] in Nichts aufgelöst und verkehrt für etwas Anderes, für etwas ganz [[anderes]], für etwas Drittes (siehe [[Dialektik]]). Die [[Beziehung]] von [[Form]] und [[Inhalt]] [[verkehrt]] sich so zu einer inhaltlich bestimmenden [[Form]]. Darin wird das Objektive durch die so bestimmte [[Form]] zur [[Formbestimmung]] seiner [[Inhalte]], zu einem [[objektiven]] [[Subjekt]], das Subjektive hierdurch [[fremd bestimmt]], sein [[Dasein]] entwirklicht (siehe hierzu auch [[Systemtheorie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwirklichung ist von da her der Prozess einer [[Selbstentfremdung]] durch die [[Aufhebung]] von [[Wirklichkeit]], durch das [[Verhalten]] einer [[Abstraktionskraft]] in der [[Verkehrung]] ihrer [[widersprüchlichen]] [[Verhältnisse]], durch die [[Form]] der [[Abstraktion]] als [[Formbestimmung]], als Macht gegen ihre [[Inhalte]], durch die [[Veräußerung]] ihrer [[abstrakten]] [[Inhalte]] (siehe z.B. auch [[abstrakt menschlicher Sinn]]). Jede [[Selbstbezüglichkeit]] (siehe z.B. auch [[Geld]] als [[Kapital]]) vollzieht ein [[Verhältnis]] durch sich selbst, in dem sie auch selbst außer sich durch den [[Wert]] [[bestimmt]] wird, den sie hierbei vollstreckt. In der [[Psyche]] tritt die entwirklichte [[Substanz]] ihrer [[Beziehungen]] in den [[Wirkungen]] ihrer [[Selbstentfremdung]] auf, die durch die [[Selbstverwirklichung]] einer [[entäußerten]] [[Wahrnehmungsidentität]] (z.B. durch die [[Verhältnisse]] in [[symbiotischen Selbstbehauptungen]]) [[zwischen den Menschen]] entstehen. In der [[Abstraktion]] herrscht die [[Selbstverwertung]] als das [[Anderssein]] ihrer [[Inhalte]] in der [[Form]] ihrer [[Verhältnisse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wesentliche [[Folge]] der [[gesellschaftlichen]] [[Macht]] einer [[Abstraktion]] (siehe [[abstrakt Allgemeines]]) ist die [[Verkehrung]] ihrer [[Inhalte]] zur Bestärkung der [[Form]] ihrer Ermächtigung, in der ihre [[Inhalte]] eine verkehrte [[Wirkung]], eine verkehrte [[Wirklichkeit]] [[betreiben]] (siehe hierzu auch [[Formbestimmung]]). [[Wirklichkeit]] wird [[unwirklich]], wo sie [[unsinnig]] wird, wo sie ihren [[Sinn]] verliert (siehe hierzu auch [[tote Wahrnehmung]]), wo sie als lebloses [[Bildnis]] einer [[bereinigten]] [[Wahrnehmung]] zum Gleichnis einer leeren [[Form]], zum Symbol einer entleerten [[Wahrheit]] [[verkehrt]] wird, die sich nurmehr in ihrer [[Sehnsucht]] [[äußern]] kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil sie in dieser so vollzogenen [[Trennung]] von ihrem [[Gegenstand]], also durch ihre [[abstrakte]] [[Beziehung]] auf ihn sich gegen den [[Sinn]] ihrer [[Wahrnehmung]], gegen ihre [[Empfindung]] wendet, wird auch dieser [[Sinn]] [[entgegenständlicht]]. Und wo dieser selbst nur als [[Bild]] einer [[fremden]] [[Wirklichkeit]] verbleibt, selbst nur [[abstrakt]] [[erscheint]], wird er als [[fremdes]] [[Objekt]] [[einverleibt]] und in seiner [[Entfremdung]] [[subjektiv]] (siehe [[Selbstentfremdung]]). Mit dem Zusammenfallen seiner [[Unwirklichkeit]] mit der [[Unwirklichkeit]] der [[Wahrnehmung]] wird diese mit dem entfremdeten [[Sinn]] ihres [[Gegenstands]] vertauscht (siehe [[Täuschung]]) und zu einem [[abstrakten]] [[Wesen]] einer [[toten Wahrnehmung]] [[entäußert]] (siehe hierzu auch [[Religion]]) und von da her die [[Wahrnehmung]] selbst [[triebhaft]] (siehe hierzu auch [[Fetisch]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich [[wahr]] kann nur sein, was auch [[wirklich]] [[geäußert]] wurde und in seiner [[Gegenständlichkeit]] [[sinnlich gewiss]] ist und von daher zugleich eine [[objektive]] [[Kraft]] darstellt die eine [[subjektive]] [[Wirkung]] hat und auch Wirkung überhaupt haben und machen kann. Diese Kraft kann aber auch [[fremd]] [[bestimmt]] sein (siehe [[fremde Kraft]]), wenn sie nur [[abstrakt]] durch deren reine [[Form]] [[begründet]] ist. In der bloßen [[Formbestimmung]] zehrt sie sich zwangsläufig auf, wenn sie z.B. die [[gesellschaftliche]] [[Macht]] einer [[allgemeinen]] [[Bestimmung]] (z.B. die [[sinnhaftigkeit]] eines [[Gebrauchswerts]] oder einer [[Wählermeinung]]) repräsentiert. In der selbständig bestimmten, der [[verselbständigten]] [[Form]] verbraucht sie lediglich ihre [[Substanz]], die sich durch die bloße [[Tatsache]] einer abstrakten [[Existenz]] aufzehren muss (siehe z.B. [[abstrakt menschlicher Sinn]], [[abstrakt menschliche Arbeit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Wirklichkeit]] der [[Vernutzung]], im [[objektiven]] [[Verhältnis]] des [[Nutzens]], im Gebrauch und Verbrauch seiner [[Gegenstände]] entsteht eine [[selbständige]] Kulturform des Gebrauchs, die eine stetige Erneuerung nötig hat. Aber mit der politichen Verfügung über den reinen Gebrauch einer [[Sache]] (siehe [[Geld]] als [[Kaufmittel]]), über ihren [[Konsum]] bis zu ihrem Verbrauch (siehe auch [[Konsumkultur]]), verwirklicht sich mit ihrem Verwesen ohne Nachkommen, durch die [[Abwesenheit]] ihrer [[Geschichte]] eine stillschweigende [[Kraft]] ihrer bloßen [[Nichtung]], eine [[Abstraktionskraft]] gegen ihre [[Wirklichkeit]]. Diese Abstraktionskraft [[entwirklicht]] nicht nur ihre [[Gegenwärtigkeit]], sondern [[abstrahiert]] auch von ihrer [[Substanz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man passt sich an, um &amp;quot;dabei zu sein&amp;quot;. Mit der Anpassung sieht man mehr oder weniger von sich ab und ist daher für andere auch in seinen eigenen [[Absichten]] persönlich gegenwärtig, nützlich im [[zwischenmenschlichen Verhältnis]]. Wer allerdings Menschen für sich benutzen kann, herrscht durch die Beziehung auf auf andere (siehe [[zwischenmenschliche Beziehung]]) über sie, ist [[Subjekt]] derer [[Nutzung]]. Nutzen ist ein Herrschaftsbegriff, auch wenn er wechselseitig, also in [[wirklichen]] [[Verhältnissen]] [[objektiviert]] ist. Wenn der Eine den Anderen benutzt und ihn für sich vernutzt, wird er zugleich von ihm vernutzt. Und so heben beide sich in ihren wechselseitigen [[Wirkungen]], als ihre [[Negation]] in ihrer [[objektiven]] [[Wirklichkeit]] auf. Diese tötet ab, was sie erzeugt, sowohl z.B. in der [[Wirklichkeit]] [[abstrakter Arbeit]] als [[Tatsächlichkeit]] einer [[toten Arbeit]], wie auch in der [[Wirklichkeit]] [[abstrakter]] [[Wahrheit]] als bloße [[Gegebenheit]] in den [[Verhältnissen]] [[toter Wahrnehmung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Gleichsetzung oder Gleichschaltung in der [[Nutzung]] gegensätzlicher Funktionen oder [[Inhalte]] werden diese auf ihre [[abstrakte]] [[Substenz]], auf eine [[Identität]] in der [[Abstraktion]] [[reduziert]] (siehe z.B. [[abstrakt menschliche Arbeit]], [[abstrakt menschlicher Sinn]]). Je [[allgemeiner]] die darauf [[reduzierten]] [[Beziehungen]], desto totaler werden sie durch das [[abstrakt Allgemeine]] ihrer Bezogenheiten, durch eine [[Abstraktionskraft]] ihrer Verhältnisse entwirklicht. Eine Abstraktionskraft entsteht durch die [[Energie]] einer [[Masse]] inhaltsloseer [[Beziehungen]]. Sie besteht lediglich aus der Anhäufung von einzelnen formlos gewordenen [[Existenzen]], also aus der [[Menge]] - bzw. im Gemenge - gleich geltender [[Inhalte]] (siehe [[Gleichgültigkeit]]), als Formation einer [[Energie]], die durch die Häufigkeit ihrer beliebigen Erscheinungsweisen sich [[verselbständigt]] und zu einer [[Abstraktionskraft]] wird. Sie ist ein Gemenge [[abstrakter]] [[Beziehungen]], deren [[Sinn]] sich im [[Zweck]] einer [[körperlichen]][[Verdichtung]] [[aufhebt]] und zu einer leibbhaftgen [[Abstraktionskraft]] wird.Sie bezieht ihre [[Kraft]] aus der [[Not]] eines [[abwesenden]] [[Wesens]] (siehe [[Schmerz]]), aus der [[Wesensnot]] einer [[verallgemeinerten]] [[Negation]] der [[Substanz]] eines [[Verhältnisses]], das ihrer [[abstrakten Allgemeinheit]] entspringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies hat totale Konsewuenzen. So hat Marx durch seine [[Analyse]] der [[Wertform]] herausgearbeitet, dass darin [[Geld]] als [[Zahlungsmittel]] in der Preisform zum [[Maßstab der Preise]], und [[Geld]] als [[Kaufmittel]] zum [[Maß der Werte]]. Dies stellt die Entzweiung der Bezogenheiten der Geldform als [[Kaufmittel]] einerseits und als [[Zahlungsmittel]] andererseits, beides als [[Doppelcharakter]] der Geldform heraus, die insgesamt eine Entwirklichung gesellschaftlicher [[Verhältnisse]] betreibt. der den [[Geldbesitzer]] zum [[Subjekt]] der [[Preisbildung]] im [[Warentausch]], den Warenbesitzer zu dessen [[Objekt]] bestimmt und von daher schon den [[Klassengegesatz]] von Geldschöpfung durch [[Arbeit]] und [[Konsum]] der Produkte zur Folge hat (siehe [[Teilung der Arbeit]]). Dies stellt nach wie vor den wesentlichen [[Widerspruch]] der [[kapitalistischen]] [[Gesellschaft]], also deren wesentliche Entwirklichung aller Beziehungen zwischen [[Wert]] und [[Preis]] der Produkte, zwischen [[bezahlter]] und [[unbezahlter Arbeit]] (siehe [[Mehrwert]]) dar. So beweist dies, dass der [[Geldwert]] das Zentrum der [[Vermittlung]] einer [[Entfremdung]] der Menschen von ihrer [[Gesellschaft]] ist. Allein die Herstellung einer konkreten gesellschaftlichen Vermittlung kann diese [[Entfremdung]] [[aufheben]] (siehe [[internationale Kommunalwirtschaft]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also [[entwirklicht]] die Geldform eine gesellschaftliches [[Verhältnis]] gerade durch deren [[Verwirklichung]] im Warentausch eine [[Abstraktion]] ihr [[Dasein]] in dem Maß der [[Verallgemeinerung]], worin sie ihre konkreten [[Beziehungen]] auf die [[abstrakt allgemeine]] [[Substanz]] ihrer faktischen Rückstände, auf die bloße [[Tatsächlichkeit]] ihrer [[Wirklichkeit]] [[reduziert]]. Entwirklichung ist daher die [[Aufhebung]] von [[Wirklichkeit]] durch eine gegensinnige, und also [[abstrakte]] Identität, in der sich die [[Subjekte]] ihrer [[Verhältnisse]] im [[Dazwischensein]] ihrer einzelnen Ausdrucksformen zu einer objektiven [[Form]] aufheben, die nurmehr als [[Formbestimmung]] existiert. Ihre objektive [[Form]] wird durch ihr [[Verhalten]]zu einer ihr fremden [[Allgemeinheit]], zu einem [[abstrakt Allgemeinen]] und betreibt hierdurch die [[Verkehrung]] ihrer ihrer formellen Beziehungen gegen ihre Inhalte, [[erzeugt Wirkungen]], worin sich ihre Inhalte trotz ihrer Gleichheit widersprechen, ihre Einheit also dadurch [[vortäuschen]], dass sie sich in ihrer gleichen Gültigkeit selbst schon wesentlich erscheinen, durch ihre Gegensinnigkeit [[bestimmt]] und zugleich [[gleichgültig]] gegen ihre [[Bestimmtheit]] sind. Sie sind in ihren Unterschieden gleichgesetzt und haben ihre substanzielle Beziehung im Vergleich ihrer Wirkung aufeinander, sind nach dem Maß ihrer [[Verhältnisse]] aufeinander bezogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Masse]] zergehen die Unterschiede und heben einander auf. Aber in ihrem Niedergang entsteht eine Abstoßung, die allgemein sich ln der [[Nichtung]], subjektiv in der Angst vor [[Vernichtung]] entwickelt. Sie will, dass das [[Wirkliche]] nicht sein soll, dass es nicht geschieht, dass es als Form ihrer [[Wirklichkeit]] abgestoßen wird, damit sie durch ihr Beziehungslosigkeit nichts damit zu tun hat. Von da her wird das Innere der entwirklichten [[Wirklichkeit]] als [[Abstraktion]] von ihrer [[Substanz]] mächtig (siehe [[Abstraktionskraft]]). Das [[Abwesende]] wird als Leerstelle eines [[Inhalts]] zum Platzhalter ener [[Beziehung]], die sich darin negieren muss, um zu [[sein]]. Sie ist durch ihre Negation wirksam. mit der Vermeidung wird die Kraft der Abwehr verdoppelt, gegen ihren Inhalt reaktionär (siehe auch [[reaktionäres Bewusstsein]]). Das Geheimnis der [[Negation]] ist die [[Verdrängung]], das Vermeiden von Wirklichkeit zur Erzeugung ihrer Unwirkichkeit (siehe[[Entwirklichung]]), das &amp;quot;Ungeschehen machen&amp;quot;. Substanziell werden darin [[qualitativ]] am Quantum ihrer [[Bezogenheit]] relativiert und für sich und durch sich also relativ sinnlos. Sie können sich daher [[wesentlich]] auch nur in der [[Abstraktion]] von ihrer [[Substanz]] [[verwirklichen]] (siehe hierzu z.B. [[abstrakt menschliche Arbeit,]] [[abstrakt menschlicher Sinn)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ihrer [[Verwirklichung]] hätte eigentlich schon eine einzelne [[Idee]] genügt, ein [[Wille]] oder eine [[Absicht]]. Eine Entwirklichung setzt aber schon eine [[Beziehung]] in ihrer [[Wirklichkeit]] voraus, die sich [[gleichgültig]] geworden ist. Eine [[Beziehung]] entwirklicht sich, wenn die Menschen darin &amp;quot;ins Leere&amp;quot; gehen, wenn sie in ihrer [[Wirkung]] auf einander sich angleichen und in deren [[Absicht]] von einander absehen (siehe [[Abstraktion]]) und somit ihre [[Beziehung]] durch einander nichten (siehe [[Nichtung]]). In der Einebnung ihrer Gegensätze verlieren sie ihren [[Sinn]] für einander und vereinen sich in einem [[Sinn]] außer sich, also einem äußerlichen [[Sinn]], den sie durch sich und für sich nicht [[wirklich]] haben, sich aber darin als [[Körper]] ihres [[Lebens]] [[wahrhaben]], sich so fühlen wie sie sich in ihrer Angleichung finden, sich selbst in und durch ihre darin aufgehobenen [[Selbstgefühle]] [[empfinden]]. Was in der [[Entgegenständlichung]] Enteignung ist (siehe auch [[Entfremdung]]), ist in der Entwirklichung [[Entleibung]]. durch die wechselseitige [[Einverleibungen]] ihres [[Daseins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz [[allgemein]] ist Entwirklichung das Unwirksammachen von [[Verhältnissen]] der [[Wirklichkeit]], worin sich deren [[Inhalte]] nicht mehr in ihrer [[Form]] wirksam gestalten können, weil sie durch eine [[Abstraktion]] [[reduziert]] werden, in der sie sich dadurch aufheben, dass diese in allem gemein gegen sie bestimmt, [[allgemeine]] [[Formbestimmung]] ist. Was darin [[objektiv]] die [[Form]] bestimmt, ist nicht deren wirkliche [[Form]], entspricht also einer fremden [[Bestimmung]], der [[Substanz]]. eines [[abstrakt Allgemeinen]], für das sie [[Elementarform]] ist. Darin ist ihr subjektiver Gehalt objektiv aufgehoben, nicht aber wirklich untergegangen. [[Wirklichkeit]] ist auf diese Weise lediglich [[unwirklich]] bestimmt, vollzieht einen [[Grund]], der ihr unmittelbar [[fremd]] ist, wohl aber ihre [[Wirkungen]] [[vermittelt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Form einer Entwirklichung ist die aneignung einer [[Arbeit]], deren Erhalt der Arbeitskraft viel Aufwand abverlangt, die aber zur Mehrwertbildung des Kapitals zu einem wesentlichen Teil unbezahlt angeeignet wird. Die private Aneignung von gesellschaftlicher Produktion bewirkt die Entwirklichung des arbeitenden Menschen. Ihr wertbildender [[gesellschaftlicher]] Charakter wird durch ihre Geldform als Lohn zu einer Arbeit, deren [[Wert]] nur als [[notwendige Arbeit]], also als [[Arbeit]] für das Nötigste zum Leben entgolten wird und die zu einem [[Preis]] bzw. [[Lohn]] geleistet wird, der ihr nicht das vermittelt, was sie an Wert schafft, den [[gesellschaftlichen]] [[Reichtum]] den sie in [[Wahrheit]] erzeugt. Es ist eine [[Arbeit]], die über die Lohnform ihrer Zeit unfreiwillig unbezahlt ist, weil der [[Wert]], den sie bildet, über das hinaus geht, was in ihrem [[Lohn]] entgolten wird, weil ihr [[Preis]] durch [[Bedingungen]] erzwungen ist, die auf dem Markt nur durch [[Geld]] als [[Zahlungsmittel]] dargestellt sind und also dem [[Käufer]] durch seinen [[Besitz]] an [[Geld]] als [[Zahlungsmittel]] [[mehr Wert]] einbringt als sie kostet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Globalisierung]] des [[fiktiven Kapitals]] haben sich die [[Beziehungen]] des [[Arbeitslohns]] zur [[Existenz]] der arbeitenden Bevölkerung verändert. Nach wie vor findet die [[Ausbeutung]] von Menschen durch das Kapital im Produktionsprozess über die ganzen Zeitverhältnisse ihres [[Lebens]] statt, doch nicht mehr unbedingt über ihre bloßen [[Arbeitszeiten]]. Doch zunehmend verteilt sie sich über ihre ganze [[Existenz]], die vor allem durch immer mehr Unkosten immer teurer wird, weil diese nicht mehr nur die [[Lebensmittel]] zur [[Reproduktion]] der [[Arbeitskraft]] betreffen, sondern für die bloßen Umstände und Strukturen ihres [[Lebens]] bezahlen müssen. Nicht mehr nur, weil ihre [[Arbeitskraft]] als [[Ware]] in den Produktionsprozess eingeht, aus welchem sich [[Mehrwert]] aus [[unbezahlter Arbeit]] für den Kapitalmarkt beziehen lässt, sondern weil der Kapitalmarkt selbst die Kosten des Lebens der Menschen über ihre schlichte [[Existenz]] schon durch einen [[Existenzwert]] ihrer Währung bestimmt, um hierüber seine [[Produzenten]] und [[Konsumenten]] als Bürgen der Nationalstaaten in der [[Konkurrenz]] ihrer Währungen zu nutzen und [[negierte]] Lebenssubstanz aus dessen [[Preisbildung]] bezieht (siehe hierzu auch [[Negativverwertung]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwirklichung ist die subjektive Auflösung von [[Wirklichkeit]], ohne dass deren Wirkung und ihre Begründung objektiv in ihrer wirklichen Form aufgehoben ist. Sie vollzieht sich aus der Gegenwirkung einer [[Abstraktion]], die ihre Wirkung auf das [[abstrak Allgemeine]] [[reduziert]], wo ihre Verhältnisse allgemein werden (siehe [[Wertform]]). Dies ist auch im einzelnen Verhältnis wirksam, wenn darin das [[allgemeine]] Mittel genutzt wird und hierdurch eine beabsichtigten Wirkung (siehe [[Absicht]]) hat. Das bewirkt den [[Doppelcharakter]] einer [[Beziehung]], die in ihrem [[Gehalt]] durch ihre eigene [[Form]] verdoppelt wird, z.B. als Entsexualisierung der [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] durch Sex. Eine konkrete und praktische Entwirklichung wird auch mit dem Begriff des [[Tittytainments]] umschrieben oder mit dem des [[Double-Bind]]. Hierin wird eine [[Absicht]] [[wahrgehabt]], Wirklichkeit in ihrer subjektiven Wirkung aufzulösen, indem diese durch eine implizite Gegenwirkung neutralisiert wird, die zugleich ihre [[Unwirklichkeit]] bestärkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[theoretischen Bewusstsein]] betreibt jede Anwendung von [[Ideologie]] eine Entwirklichung - durch Hervorkehrung ihrer subjektiven [[Position]] gegen Wirklichkeit und [[Geschichte]] (siehe auch [[positives Denken]]), z.B. als eine repressive Versöhnung (siehe Versöhnung mit Hitler bei [[Hellinger]]) oder die Rede von Martin Walser zum Friedenspreis des Buchhandels. Es ist eine Wirkung des [[reaktionären Bewusstseins]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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