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	<title>Erziehung - Versionsgeschichte</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Erziehung&amp;diff=324&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Erziehung&amp;diff=324&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:37:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Um ein Kind zu erziehen braucht es ein ganzes Dorf&amp;quot; (Afrikanische Weisheit der Himba)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen, die für sich [[wissen]], wie man [[leben]] kann, können dies auch anderen zeigen, ihnen mitteilen, was die [[Gefühle]] eines Menschen [[bilden]] oder als [[Folgen]] der [[Verbildungen]] in ihren [[Beziehungen]] [[zwischen den Menschen]] [[entwickelt]], was sich zwischen ihren [[Empfindungen]] bestimmt oder in [[Gefühlen]] sich auf bloße [[Selbstgefühle]] [[reduzieren]] lässt, wenn sie ihren [[Empfindungen]] nicht mehr trauen und deshalb sich selbst auch nichts zutrauen können. Das Problem haben aber in [[Wirklichkeit]] die Älteren, wo sich [[Gefühle]] ihrem sozialen Sinn verschließen indem sie ihn privatisieren. Aber wo es zu spät ist, da braucht es auch kein Fachpersonal zur Erziehung in einer Lebenswelt von Kindern, &amp;quot;keine [[Prägungen]]&amp;quot;, keine Pädagogen zu dem, was zu [[lernen]] oder zu beachten und zu tun wäre. Das betrifft das [[veräußerte]] Gewachsen-Sein der [[gesellschaftlich]] und also objektiv existenten [[Wahrnehmung]] (siehe [[Bewusstsein]]). Dagegen würde Erziehung Kontrolle über das [[Leben]] verlangen, um ein &amp;quot;[[falsches Leben]]&amp;quot; auszuschließen. Aber im wirklichen Prozess des [[Lernens]] kann man [[Leben]] nicht [[ausschließen]] oder verbieten: man kann niemanden erziehen, ohne sich ihm zu verschließen oder von sich abzuziehen. Denn jeder Ausschluss hinterlässt eine [[Abstraktion]], ein Einschluss dessen, was im eigenen [[Anwesen]] [[wesentlich]] bleibt, aber [[abwesend]] gemacht wird (siehe [[Abstraktionskraft]]). Es lässt sich nicht mehr mitteilen und entfremdet die [[Verhältnisse]] worin es gewahr wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Wahrheit]] gibt es daher keine Erziehung. Es ist alles, was über das [[Vermitteln]] und Zeigen und Auseinandersetzen hinausgeht ein [[Unsinn]], der sich [[sinnlich]] in den Lebensproblemen der Zöglinge als eine [[abstrakte Allgemeinheit]] niederschlägt, die von ihren Erziehern [[existenziell]] abhängig sind (siehe auch [[symbiotische Selbstbehauptung]]). Aber immer noch [[verstehen]] sich viele Erzieherinnen und Erzieher als Menschen, die anderen etwas beibringen sollen oder wollen, das sie für [[objektiv]] [[nötig]] halten, weil es ihnen für ihr [[Leben]] [[notwendig]] zu sein scheint, weil sie es als Grundlage der herrschenden [[Lebenspflichten]] ansehen, weil sie es selbst zum [[Leben]] als [[objektives]] [[Mittel]] (siehe [[Lebensstandard]]) ihrer [[subjektiven]] Subsistenz (siehe [[Lebensmittel]]) brauchen und als eine [[Norm]] ihrer [[Lebenshaltung]] [[verallgemeinern]] und hiernach andere Menschen erziehen wollen (siehe [[erzieherische Beziehung]]). Ihre Zöglinge sollen das [[lernen]], was sie [[objektiv]] für nötig halten, um das [[Leben]] zu &amp;quot;meistern&amp;quot;, das ihrer Lebenswelt, der [[Vernunft]] der herrschenden Verhältnisse entspricht (siehe auch [[autoritaerercharakter]]). Die anderen sollen werden wie sie, damit sie nicht ändern müssen, was ihr [[Leben]] für sie ist, auch wenn es ihnen [[fremd]] ist, weil auch sie nicht so sind wie sie sein sollen. Das alles hat aber weder mit [[lernen]] noch mit [[leben]] zu tun und ist meist auch etwas ganz anderes, als das, was ihren &amp;quot;Zöglingen&amp;quot; [[wirklich]] [[nötig]] ist. Zwischen ihnen stehen Welten der [[Generationen]], worin meist die ältere das [[Leben]] der jüngeren zu [[bestimmen]] sucht, um deren &amp;quot;umwälzendes&amp;quot; lebensinteresse auf ihre [[persönlichen]] Lebensinteressen abzulenken. Zwangaläufig wird dadurch ihre [[Gesellschaft]] gespalten in eine herrschende und eine nachholende [[Generation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[wesentliche]] Unterschied der [[Generationen]] ist der [[Zweifel]] der Älteren, gegen die Hoffnungen der Jüngeren. In einer [[erzieherische Beziehung]] in der Laga, den Eltern die Hoffnung der Kinder zu [[vermitteln]] und sind die Eltern in der Lage aus ihren Zweifeln [[Erkenntnisse]] zu [[bilden]], die sie den Kindern [[vermitteln]] können, dann wäre Erziehung auch [[wirklich]] unnötig und ein einfaches menschliches [[Verhältnis]] von alten und jungen Menschen. Doch dies setz einige [[Änderung]] an [[kulturell]] [[bestimmten]], an [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] voraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die materialistische Lehre, dass die Menschen Produkte der Umstände und der Erziehung, veränderte Menschen also Produkte anderer Umstände und geänderter Erziehung sind, vergisst, dass die Umstände eben von den Menschen verändert werden, und dass der Erzieher selbst erzogen werden muss. Sie kommt daher mit Nothwendigkeit dahin, die Gesellschaft in zwei Theile zu sondern, von denen der eine über der Gesellschaft erhaben ist. (Z.B. bei Robert Owen.) Das Zusammenfallen des Änderns der Umstände und der menschlichen Thätigkeit kann nur als umwälzende Praxis gefasst und rationell verstanden werden.&amp;quot; [[(Karl Marx, MEW 3, 3. Feuerbachthese,niedergeschrieben in Brüssel im Frühjahr 1845, S. 533)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind unterschiedliche [[Lebensbedingungen]], welche ihre [[Beziehungen]] (siehe hierzu [[erzieherische Beziehungen]]) einander in dem ausschließen, worin sie sich unterscheiden und doch zugleich vereinen sollen. Es ist nicht das lebendige [[Sein]] ihrer [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]] die ihre [[Beziehung]] ausmachen. Es ist das Sollen eines [[Daseins]], das sich in ihnen trifft. Von da her kann es nur um [[abstraktionskraft]] ihrer [[Verhältnisse]] gehen, worin beide sich über ihr Leben [[verständigen]] müssen, in dem sie aneinander geraten sind. Viele Selbsterkenntnisse im Kampf der [[Generationen]] sind in der Literatur bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Besten meiner Generation sah ich zugrunde gehen.&amp;quot; (&amp;quot;Lenz&amp;quot; von Georg Büchner,1839)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich sah die besten Köpfe meiner Generation vom Wahn zerstört, hungrig hysterisch nackt ...&amp;quot; (&amp;quot;Howl&amp;quot; - &amp;quot;Das Geheul&amp;quot; von Alen Ginsberg, 1955),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Tradition der toten Geschlechter lastet wie ein Alp auf den Gehirnen der Lebenden.&amp;quot; [[(Karl Marx, MEW 8, 115).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das setzt voraus, dass Erziehung von den Jüngeren [[aufgehoben]] wird, dass sie ihre Erzieher erziehen müssen, um für eine [[wirkliche]] Lebensverständigung [[frei]] zu sein, dass sie also [[wirklich]] [[lernen]] können, was ihre [[Lebensnot]] überwindet und ihre [[Wirklichkeit]] bereichert (siehe [[Reichtum]]). Und dieses [[Verhältnis]] ist höchst [[gesellschaftlich]], seinem [[Wesen]] nach schon [[revolutionär]], denn das eröffnet den Lebenden [[Empfindungen]], die nicht nur das wiederholen, was in den [[Normen]] und [[Gewohnheiten/a&amp;gt; derBildungsbürgerundSpießerüberall]] schon zu finden und befinden ist (siehe auch [[Urteil]]), damit daraus werden kann, was noch nicht [[wirklich]] [[wahr]] sein kann, in [[Wirklichkeit]] eine [[Täuschung]] ist (siehe auch [[Ideologie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder wollen eigentlich nur [[wissen]], wie und wo man [[wirklich]] [[Leben]] kann. Von daher müssen sie ihren &amp;quot;Erziehern&amp;quot; vertrauen. Sicherlich müssen die Menschen - ganz gleich ob Erwachsen oder Kind - viel [[lernen]] um [[leben]] zu können. Erziehung verschafft die [[Illusion]], dass dieses [[Lernen]] durch ein Ziel bestimmt und durch [[Autoritäten]] (siehe z.B. [[autoritärer Charakter]]) durchgesetzt und als persönliche [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]] implantiert un [[angeeignet]] werden könnte. Hierfür werden [[Institutionen]], [[Wissen]], [[Material]] und Methoden zur Verfügung gestellt. Aber Erziehung vermittelt nur die [[Gewissheit]] über das, was die Erzieherinnen und Erzieher unter [[Leben]] [[begriffen]] haben, welchen [[Verstand]] sie haben und was sie für [[vernünftig]] halten. Ein [[Wissen]] ist das meist nicht. Denn für eine diesbezügliche [[Gewissheit]] gibt es keine entsprechende [[Existenz]], solange das [[Leben]] der Menschen gegeneinander durch [[existenzielle]] [[Werte]] [[bestimmt]] ist, solange ihre [[gesellschaftlichen]] Lebenszusammenhänge, ihre [[Lebensmittel]] und [[Lebensbedingungen]] von einem [[Existenzwert]] beherrscht werden, der nur mit und durch [[Geld]] [[Sinn]] hat und [[Sinn]] macht. Von da her begründet Erziehung ihre Ziele und [[Vorstellungen]] vom [[Leben]] vorzugsweise durch diesen [[abstrakten Sinn]], der sich nicht nur in der [[Arbeit]] oder auf den Märkten, sondern auch [[zwischen den Menschen]] in ihren [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] mitteilt und [[vermittelt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An sich ist [[Erziehung]] als [[Verhältnis]] der älteren [[Generation]] zu der nachwachsenden zu [[verstehen]], die von ihr [[lernen]] soll, was nötig ist, um unter den gegebenen [[Existenzbedingungen]] [[leben]] zu können. Sie will bestimmte [[Eigenschaften]] bilden, die einen Menschen [[befähigen]] sollen, seine [[gesellschaftlichen]] [[Gegebenheiten]] und Gebotenheiten zu bewältigen. Sie unterscheidet sich daher von den praktischen [[Lebenbedingungen]] und [[wirklichen]] [[Notwendigkeiten]] dadurch, dass sie ihnen vorauseilt, einen Vorgriff auf eine noch fiktive [[Not]] darstellt. Von da her kann sie in den burgherrlichen Kleinfamilien, den Lebenswelten des [[bürgerlichen]] [[Mittelstands]] auch nur durch eine [[erzieherische Beziehung]], also durch die [[zwischenmenschliche]] [[Persönlichkeit]] der Erzieher vermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Erziehung setzt also ein [[Lebensverhältnis]] voraus, in der die Menschen sich in einer [[Lebenspflicht]] verstehen, einander oder die einen die anderen dahin ziehen, bzw. zu fanimieren&amp;quot;, dieser &amp;quot;Aufgabe&amp;quot; im doppelten Wortsinn vermittelst der [[Verhältnisse]] einer [[erzieherischen Beziehung]] zu entsprechen. Doch weil in den Lebenswelten bzw. den [[Lebensräumen]] der zwischenmenschlichen Kulturen (siehe hierzu [[Lebensburg]]) [[objektive]] [[Wirklichkeit]] [[abwesend]] ist und sich nicht [[wirklich]] [[vermitteln]] lässt, kann Erziehung sich nur über die [[Formbestimmung]] der Lebenswelt der Eltern und ihrer [[Familien]] durchsetzen. Jede [[Kritik hiergegen zerfällt daher schnell inMythologienzuLiebe, Geborgenheit und Fürsorge in einer an und für sichheilen Welt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Notwendigkeiten]] der Erziehung als Lernprozess der Nachkommen verbleiben daher durch die [[persönliche]] Gegenwart einer eigenständigen Kultur (siehe auch [[Verselbständigung]]) eines eigenständigen [[kleinbürgerlichen]] [[Besitzstands]] (siehe auch [[Klasse]]) und teilen sich durch dessen erzieherische [[Persönlichkeiten]] (z.B. Eltern, Lehrer und Ämter) mit. Die Spannungen und Konflikte, die darin entstehen sind daher wesentlich von ihrer inhaltlichen [[Vermittlung]] und der [[Form]] ihrer [[Existenz]] bestimmt und verlangen daher nach der Vereinigung einer doppelten &amp;quot;Problemlösung&amp;quot;: Die Besorgung einer gesellschaftlichen Notwendigkeit der Bildung und die Befriedigung familiär entstandener [[Bedürfnisse]]. Von daher wird Erziehung absolut, zu einer [[totalen]] Beziehungswelt für Kinder, die sich in einem doppelten Schuldverhältnis gegen Eltern und Gesellschaft entwickelt. Von daher wird die &amp;quot;erzieherische Animation&amp;quot; gerne als Geschäft einer Unterhaltung betrieben, die auch gerne mit &amp;quot;Bespaßung&amp;quot; bezeichnet wird. Die Kinder wie auch die Eltern müssen irgendwie &amp;quot;bei Laune&amp;quot; gehalten werden, um den erzieherischen [[Grundwiderspruch]] in einem chronischen Kompromis gestalten zu können, der sich aus der [[strukturellen]] Bestimmung heraus zu einer permanenten [[Lebensangst]] entwickelt und sich durch die Unfähigkeit, die [[eigene]] [[Angst]] wirklich, als [[zwischenmenschliche]] Wirklichkeit zu [[erkennen]] [[fortbildet]] (siehe auch [[tote Wahrnehmung]]. Und darin fixieren sich schließlich und [[ausschließlich]] die entsprechend systematisierten Strukturen (siehe hierzu auch [[Strukturalismus]]) der Familien und Bildungseinrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Tradition der toten Geschlechter lastet wie ein Alp auf den Gehirnen der Lebenden. Und wenn sie eben damit beschäftigt scheinen, sich und die Dinge umzuwälzen, noch nicht Dagewesenes zu schaffen, gerade in solchen Epochen revolutionärer Krise beschwören sie ängstlich die Geister der Vergangenheit zu ihrem Dienste herauf, entlehnen ihnen Namen, Schlachtparole, Kostüm, um in dieser altehrwürdigen Verkleidung und mit dieser erborgten Sprache die neuen Weltgeschichtsszene aufzuführen. Die soziale Revolution (…) kann ihre Poesie nicht aus der Vergangenheit schöpfen, sondern nur aus der Zukunft. Sie kann nicht mit sich selbst beginnen, bevor sie allen Aberglauben an die Vergangenheit abgestreift hat.&amp;quot; [[(Karl Marx, MEW 8, Seite 115]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erziehung will eben vor allem die jüngere [[Generation]] gegen ein Versagen in der Gegenwart einer politisch eingeforderte [[Normalität]] (siehe auch [[reaktionäres Bewusstsein]]) unter Anleitung der älteren in den eigentümlichen [[Bildung]]sstand versetzen, der die [[Bilder]] formuliert, durch welche die Kultur der Älteren, deren Vorstellungen von [[Sittlichkeit]] [[Ordnung]], den Normen der herrschenden [[Gesellschaft]] als [[Gewohnheit]] des Lebens der Nachwachsenden instaliert und [[integriert]] wird, sie also dahin zu ziehen, wo sie erst werden können, was sie sein müssen. Das unterstellt, dass Kinder sich nicht schon vor aller [[Erfahrung]] - also [[subjektiv]] - gesellschaftlich beziehen könnten, dass sie in die Bräuche, Sitten, Religionen und Regeln der alten [[Gesellschaft]] - also ihrer [[Kultur]] - gezogen werden müssten und dass diese gesellschaftlich, also [[politisch]] bestimmenden Kulturen schon eine [[allgemein]] [[gültige]] gesellschaftliche [[Beziehung]] der Menschen darstellen würden. Und [[objektiv]] unterstellt dies, dass die [[Lebensräume]] dieser [[Kultur]], in der Kinder und Eltern [[verkehren]] - ein wirklich [[gesellschaftliches]] [[Verhältnis]] aller Menschen darstellen würden, also ihrem [[Leben]] angemessen seien und von daher auch als ihr Maß und Ziel [[gelten]] müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wollen Kinder von den Älteren wissen, wie man unter den gegebenen Umständen leben kann. Tatsächlich gibt es Erfahrungen und Gefahren, die Ältere den Kindern auf ihrem Lebensweg zeigen und vor denen sie alleine schon wegen der [[Macht]] der herrschenden [[Verhältnisse]] und ihrer [[Natur]] geschützt werden müssen. Und zweifellos wollen Kinder von ihren Eltern erfahren, wie man damit [[leben]] kann. Das macht schon die Natur der [[Generationen]] in ihren Lebensverhältnissen und der Art und Weise ihres Zusammenwirkens aus (siehe auch [[Familie]]). Doch was hat dies mit Erziehung zu tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erziehung will im Wesentlichen nicht schützen sondern Kinder zur [[Moral]] der herrschenden Bestimmungen ziehen und in ihrem [[Lebenraum]] bergen, das &amp;quot;unbeholfene Kind&amp;quot; in der Geborgenheit vor [[Fremdem]] wiegen, um das eigene [[Leben]] in seiner [[Lebensburg]], in seiner [[privaten]] Lebensform des [[Wohnens]] und [[Fühlens]] zu festigen (siehe auch [[objektives Gefühl]]) und ihr Verhältnis darin zu bestimmen und sie in ein [[zwischenmenschliches Verhältnis]] einzuüben, das Übung verlangt, weil es sich nicht durch die Menschen [[selbst bestimmen]] lässt. Das ist ein Verhältnis, das [[erzieherische Beziehungen]] nötig hat, weil darin zur [[Gewohnheit]] werden kann, was nicht [[wirklich]] [[frei]] für sich zu [[entwickeln]] ist, worin also jede [[Entwicklung]] und [[Geschichte]] durch Verweise und Gebote bestimmt sein muss, die keiner [[unmittelbaren]] [[Erfahrung]] entsprechen können, weil sie einer [[fremden]] [[Vermittlung]] entsprechen müssen, aus ihrer eigenen [[Ungewissheit]] heraus Ziele und Einbildungen verfolgen, um die junge Generation in ihren [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]] für das &amp;quot;zukunftsfähig&amp;quot; zu machen, was nicht [[wirklich]] [[Zukunft]] für sie sein kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erziehung ist eine illusorische [[Beziehung]], eine [[Ideal]]bildung (siehe auch [[Idee]], [[Ideologie]]), die Illusion der [[Selbstlosigkeit]], die Vorstellung, dass Menschen dahin zu &amp;quot;ziehen&amp;quot; wären, etwas zu sein, was sie nicht durch sich selbst, durch ihr [[eigenes]] [[Verhältnis]] zu anderen Menschen und zu ihrer [[Gesellschaft]] von vornherein schon sein könnten, ganz gleich, ob sie nun klein oder groß sind. In dieser [[Beziehung]] betätigt sich die [[Idee]], dass eine bestimmte Bewältigung des Lebensnotwendigen durch Erziehung &amp;quot;eingeimpft&amp;quot;, anerzogen werden könne. Doch dies schon impliziert die Injektion einer [[Ideologie]] der herrschenden Verhältnisse, dass sie von den Menschen quasi eintrainiert werden müssten, um fortbestehen zu können. Es ist die [[Ideologie]] der herrschenden [[Institutionen]], dass Menschen auf einen [[Weg]] gezogen und mit einem [[Charakter]] bestückt werden müssten, der sie erst lebensfähig machen würde. Das sei nötig, um den Gefahren des [[Lebens]] begegnen zu können. Aber Wege kann man zeigen, vor Gefahren kann man warnen und Charaktere bilden sich in den [[wirklich]] sinnlichen [[Beziehungen]] des [[Lebens]] selbst. Es liegt in den Menschen selbst, sich das anzueigenen, was ihr Leben bereichert; es ist ihre [[Neugier]], durch die sie sich bilden. Ein Antipädagoge hat mal gesagt: &amp;quot;Was soll ich die Kinder erziehen? Sie machen mir doch sowieso alles nach.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erziehung ist das Gegenteil von Aneignung, behindert sie geradezu dadurch, dass sie durch [[erzieherische Beziehungen]] [[Gewohnheiten]] notwendig erscheinen lässt, die nur ihren [[Verhältnissen]] in Ermangelung wirklicher Bezogenheiten geschuldet sind. Erziehung ist die [[Einverleibung]] solcher Gewohnheiten durch die [[Symbiose]] ihrer [[Selbstbehauptung]] (siehe [[symbiotische Selbstbehauptung]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erziehung unterscheidet sich von den Lern- und Entwicklungsgeschichten der Menschen darin, dass sie die [[Lern]]prozesse in den [[gegeben]] [[Verhältnissen]] und [[Notwendigkeiten]] durch eine dem Menschen [[äußerliche]] [[Notwendigkeit]] begründet. Lernprozesse sollen von daher nicht sich selbst, also ihren [[Bedürfnissen]] und ihrer Neugier überlassen sein, ihre Schwierigkeiten und Fehler durch die Übermittlung von [[Wissen]] erkennen und überwinden zu können, sondern durch die [[Gebotenheiten]] eines [[Lebens]] bestimmt sein, das sich ihnen entzogen hat. Erziehung bezieht sich ihrem [[Inhalt]] nach auf nicht vorhandene [[Verhältnisse]] und [[Wirklichkeiten]], ist ein Vorgriff auf vorgestellte Verhältnisse, die einem [[Vorurteil]] entspringen, das nicht zu überprüfen und zu beweisen und also auch nicht zu [[begreifen]] ist. Das macht sie zum Medium eines [[Zwangsverhältnisses]] und führt damit der dem entsprechenden [[Logik]] auch zu einem [[Zwangsverhalten]]. Von daher teilt Erziehung die gegebenen Notwendigkeiten des [[Lebens]] als allgemeine Gebotenheit mit und kann sich von daher auch nur durch [[Gebote]] vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er-ziehen kann man nur auf ein Ziel hin, nämlich auf das, was aus einem Menschen werden soll. Das heißt, daß aus dem, was er ist, das gemacht werden muß, was er sein soll. So findet die Vorwegnahme der Gesellschaft als Gewaltakt des Erziehungsprozesses selbst statt: Was diese mit einem Menschen machen kann, das muß zunächst an ihm selbst gemacht werden. Er muß in der Lage sein, sich um seinen eigenen Nutzen zu kümmern, und er muß sich beschränken können, wo sein Eigennutz schrankenlos gesetzt ist, denn nur wenn beiderlei gewährt ist, kann eine Gesellschaft, die auf der Entfaltung des Eigennutzes gründet, fortbestehen. Die elterliche Erziehung hat das Kunststück zu vollbringen, einen Menschen mit vorweggenommenen Gesellschaftsattributen auszustatten, die sie zugleich auch erfüllen muß: mit allen Variationen des Eigennutzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber diese Aufgabe der Eltern als Träger der Gesellschaft ist nicht identisch mit ihrem Verhältnis zu ihren Kindern. Identisch ist, daß die Familie selbst als Form des Eigennutzes existiert. In der Familie nutzen die Familienmitglieder von vornherein die Vergemeinschaftung der Generationen zu einem abstrakten Lebenszusammenhang der »Subjektivität«. Und von daher müssen sich Eltern erziehend zu ihren Kindern verhalten. Ohne Erziehung nämlich wäre der Verrat an der eigenen Generation, der hiermit gegeben ist, offenkundig: Ein jeder müßte seine Not als wirklich menschliche Not seiner bestimmten Existenz ansehen.&amp;quot; [[(Pfreundschuh in &amp;quot;Was heißt da: Psychisch krank?, Teil 4 - Bedingungen des Familienlebens&amp;quot;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht bei der Erziehung wesentlich um die Herstellung eines verinnerlichten Gebots, also eines [[Gewissens]], das nur [[moral]]isch wirksam sein kann, weil es seine Grundlagen aus einem [[Macht]]verhältnis der Erzieherinnen und Erzieher - meist auch der Eltern - erfährt. Es geht nicht um wirkliche [[Bildung]] und [[Wissen]]svermittlung, sondern schlicht um die Mittel und Möglichkeiten einer Einpassung von abhängigen Menschen in ein Lebensverhältnis, das zunächst meist als [[Familie]], aber auch als [[Schule]] und Ausbildungsstätte besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fähigkeiten und [[Wege]] der Menschen ergeben sich immer aus ihren wirklichen Möglichkeiten, auch aus dem Beistand von anderen Menschen, Betreuern und Eltern und Geschwister usw. Aber Erziehung behindert [[Lernen]]. Wo Neugierde das Lernen antreiben kann, entwickelt es sich in den Menschen selbst und oft auch wie von selbst. Aber wo Lernen sich nicht aus wirklicher [[Erfahrung]] ausbilden kann, weil es etwas gibt, was gelernt werden muss. Nur aus [[Liebe]] tun die Abhängigen, was ihnen hier geheißen wird, aus Liebe folgen Kinder ihren Eltern und oft auch Schüler ihren Lehrern usw. - obwohl sie zugleich dies müssen, weil ihre [[Existenz]] darin gegeben [[erscheint]]. Die Einpassung in solche Existenz vollzieht sich daher als Unterordnung des einzelnen Menschen unter die [[Vernunft]] einer [[Gesellschaft]], wie sich in diesem [[Lebensraum]] bietet. Und diese [[Vernunft]] ist von vielerlei Tücken geplagt: Deren hauptsächiche ist die Liebesschuld, unter welcher nur Erziehung funktionieren kann. Solche [[Vernunft]] ist also immer doppelbödig, weil das Nötige zugleich als das Geliebte geboten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieweit die Erziehung der [[wirklichen]] Lebensgestaltung der Zöglinge [[widerspricht]] hängt davon ab, wie weit sie sich in dem gebotenen [[Lebensraum]] selbst [[verwirklichen]] können oder nicht. Wesentlich ähnlich sind zumindest die Lebensbedingungen von Eltern und Kindern, soweit sie sich in demdselben Haushalt befinden. Hier könnte Erziehung daher am ehesten funktionieren, wenngleich sie dabei vor allem ihren doppelten Grund entwickelt. In der Schule ist der Ort der Erziehung schon wesentlich komplizierter, weil hier mehr auf die Zukunft der einzelnen Persönlichkeit verwiesen werden muss, denn auf eine liebevolle Gemeinschaftsexistenz. Aber auch hier besteht noch beides. In der Berufsausbildung stehen demgegenüber die Fähigkeiten und Wissensinhalte im Vordergrund, wodurch die eigentliche Erziehung eher zurücktritt. Wir kümmern uns hier aber nur um diese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erziehung betreibt das Hineinziehen von Menschen in eine Lebenswelt, in welcher sie sich nicht frei entfalten, also weder ihre Freiheiten noch ihre Notwendigkeiten sich entsprechend gestalten können. Hierdurch entwickeln sie keinen wirklichen Sinn füreinander, sondern einen Sinn, in welchem sie seelisch gebeugt sind, um ihrer Beziehung Seele zu verleihen. Erziehung entwickelt Gefühle, die als Gemeingefühligkeit nötig ist, um in der Lebenspflicht auch mit voller Seele füreinander da zu sein. Es ist das wirkliche Verhältnis einer Lebensschuld, die als Liebesschuld gegeben und nötig ist. Nur hierdurch kann Liebe als Lebensnotwendigkeit erscheinen, denn Erziehung vermittelt Lebensnotwendigkeiten als Liebesbeweis. Sie setzt damit außer Zweifel, dass es solche Lebensnotwendigkeiten gibt und macht sie hierdurch unhinterfragbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erziehung ist eine [[Beziehung]], in welche Menschen durch Lebensverhältnisse versetzt sind, zu denen die nachfolgende Generation von der ihnen vorangegangen gezogen werden muss. Eine Gesellschaft, in der sich Leben nur [[abstrakt]] vermittelt, kann keinen [[Sinn]] für den Unterschied der Generationen haben außer dem, welcher sich in der Existenzform ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]] verhält. Diese ist vor allem die [[Familie]], die sich als [[Lebensburg]] dieser Verhältnisse errichtet, worein das in [[Liebe]] verschworene [[Leben]] durch deren Verträglichkeit geborgen erscheint (siehe auch [[Lebensbergung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierdurch wird der Unterschied der Generationen zu Positionen des &amp;quot;richtigen Lebens&amp;quot; als Unterschied von [[Subjekt]] und [[Objekt]] eines [[Familiensinns]], der wie ein Lebensrecht wirkt. Zur Lebensvermittlung einer solchen Gesellschaft wird der so gegründete [[Lebensraum]] zu einem Zweck, der keine anderen [[Mittel]] hat, als die darin bestimmten Menschen. So werden Eltern und Kinder zueinander als Mittel für ihr Leben in diesem [[Raum]] bestimmt. In der Erziehung wirkt der gesellschaftliche [[Zweck]] in der Familie als menschliche Beziehung, in der sich Menschen mit ihrem ganzen Leben selbst zu [[vermitteln]] haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist Erziehung der Begriff für ein [[Verhältnis]], in dem Menschen von einer Seite, meist die ältere Generation - und das ist die Seite existenzieller, kultureller und seelischer Notwendigkeiten der [[Ausbildung]] - andere Menschen dahin zieht, zu werden, was sie sein müssen. Damit wird von dieser Seite eine [[Notwendigkeit]] [[gegebener]] Existenzform absolut, die der anderen relativ hierzu. Erziehung ist der Relativierungsprozess des Lebens, nicht notwendiger Bestandteil eines Verhältnisses von Generationen; ebenso wenig wie Kinder notwendiges Mittel ihrer Eltern sein müssen. Sie ist durch das Kulturverhältnis der Generationen gegeben, durch die Getrenntheit der [[Lebensräume]] (siehe [[Lebensburg]], [[Familie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verhältnis zur Jugend ist die Erziehung die Überordnung der bisherigen Lebensweise über sie und dadurch übersinnlich, dass das gesellschaftliche Verhältnis, welche Lebensburgen nötig hat, nicht gegenwärtig ist. So herrscht der [[Raum]] des geborgenen und verborgenen Lebens im Heim der [[unmittelbaren]] Lebensproduktion, ein [[Übersinn]] über die werdende, - der darin geronnene Sinnlichkeit über die zukünftige, heimlich odert unheimlich. Um dies zu vollziehen ist Erziehung immer mit Erziehungsmacht verbunden, die mit der existentiellen Lebensmacht der Älteren über die Jüngeren (z.B. durch Haushalt, [[Seele]] und Rechtsform) identisch ist. Alle Verhältnisse darin sind in dieser [[Macht]] bestimmt, ob sie sich nun liebevoll ereignen oder durch pure Gewalt. So auch der Streit darin, die Verweigerung und Symbiose, die Übererregtheiten und [[Depressionen]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits ist im Erziehungsverhältnis auch eine Art Wegbegleitung, in welcher die Älteren ihrer [[Verantwortung]] für Jüngere entsprechen. Zwar enthält der Begriff als solcher vorwiegend reaktionäre Anteile, die von Ziehen und [[Zucht]] künden, ist aber umgangssprachlich nicht von der [[Fürsorge]] der Älteren zu trennen. Schließlich vermittelt Erziehung auch die [[Seins]]weise einer Gesellschaft, die sich nicht unmittelbar erschließen lässt, weil sie abstrakt vermittelt und doch menschliche Gegenwärtigkeit ist. Um sie zu [[erkennen]] und in ihr die Wege zur Bildung eines angemessenen [[Gedächtnisses]] zu finden, entspricht Erziehung auch dieser Abstraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigt sich darin das doppelte Verhältnis, was Erziehung ausmacht: Ziehen als Moment einer [[Fremdbestimmung]], und mitziehen als Moment der Wegbegleitung. Es sind beides die Momente der [[bürgerlichen Kultur]], in welcher sich die [[Wahrnehmung]] des Lebens ausdrückt als Sorge um die [[Existenz]] und [[Fortbestimmung]] [[zwischenmenschlicher Beziehung]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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