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	<title>Existenz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Existenz&amp;diff=333&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Existenz&amp;diff=333&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:37:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Die Frage, ob dem menschlichen Denken gegenständliche Wahrheit zukomme - ist keine Frage der Theorie, sondern eine praktische Frage. In der Praxis muß der Mensch die Wahrheit, i.e. die Wirklichkeit und Macht, Diesseitigkeit seines Denkens beweisen. Der Streit über die Wirklichkeit oder Nichtwirklichkeit des Denkens - das von der Praxis isoliert ist - ist eine rein scholastische Frage.&amp;quot; [[(MEW 3, Seite 5)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder [[Form]] ist ein [[Inhalt]] vorausgesetzt denn [[Inhalte]] [[existieren]] in ihrer [[Form]]. Umgekehrt werden sie zu einer [[Formbestimmung]], worin ihr [[Wesen]] im [[Anschein]] der [[Verhältnisse]] ihres [[Verkehrs]] also auch [[verkehrt]] [[erscheinen]] und in ihrer [[Isolation]] (siehe [[Ausschließlichkeit]]) sich [[verselbständigen]] und zu ihrem [[Fetisch]] werden können (siehe [[Warenfetischismus]], [[Körperfetischismus]]). An sich ist eine [[Form]] also das [[objektive]] Gefäß (siehe auch [[Objektivität]]) für einen [[subjektiven]] [[Inhalt]] (siehe auch [[Subjektivität]]), was diesen für sich sein lässt und an sich auch verlassen und [[negieren]] kann (siehe hierzu auch [[Dialektik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Sein]] der Menschen ist die [[Zivilisation]] ihrer Lebensprozesse, ist nicht einfach nur die in ihrer [[Individualistät]] [[isolierte]] [[Form]] des [[Daseins]] funktional vermittelter Zusammenhänge von [[Arbeit]] und Kultur durch die [[Ereignisse]] ihrer Geschichte, sondern die Gesamtheit ihrer Lebenszusammenhänge, wie sie durch die Aufwände an ihrer Kraft und Zeit in den verschiedensten [[Lebensräumen]] der Welt gebildet und aufgebracht worden waren und werden. Es war nicht die schlichte [[Arbeit]] in ihrem [[Dasein]]; - es war ihre [[Wirken]] überhaupt, nicht die schlichte [[Arbeit]] in ihrem [[Dasein]]. Es war ihre geschichtliche [[Wirklichkeit]] überhaupt, das [[wirkliche]] [[Sein]] der Menschen, ihr [[Sein]], die im Lauf ihrer [[Geschichte]], die ihre [[Zivilisation]] hervorgebracht hat (siehe herzu auch [[Philosophie]]). Die [[bürgerliche Gesellschaft]] hat es allerdings bisher nur dahin gebracht, dass das gesellschaftliche [[Sein]] der Menschen nur aus dem [[isolierten]] [[Dasein]] ihres [[Lebens]] geworden ist und im Kampf um dieses fortexistiert (siehe [[historischer Materialismus]]). Das [[gesellschaftliche]] [[Sein]] der Menschen, seine [[Ressourcen]], die [[Substanz]] ihrer [[Gesellschaft]] ist nicht einfach nur der Zusammenahng ihrer Lebensproduktion durch die Produkte ihrer [[Arbeit]], sondern das Resultat ihrer [[Sinnbildung]], ihrer [[Zivilisation]] in [[Raum]] und [[Zeit]], ihrer [[Kultur]] und [[Arbeit]], wie sie in der Entwicklung ihrer Naturaneignung in der bisherigen [[Geschichte]] der [[Naturmächtigkeit]] ihrer [[Gesellschaften]] entstanden ist und entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ek-sistieren kommt von Herausragen, Hervorstehen und meint ein von allen Beziehungen unabhäng verstandenes [[Dasein]], eine Gesellschaft in der Eigenheit als versammeltes Einzelwesen, in seiner individuellen [[Isolation]] begriffenes [[Sein]] - eben so, wie es sich in ihrer Sinnbildung [[ereignet]]. Ein solches [[Dasein]] gründet auf von [[Gegebenheiten]], die für sich, also als [[isolierte]] [[Ereignisse]] ohne Zusammenhang angeschaut wird, unabhängig von ihrem Werden und [[Beziehen]], einfaches Fürsichsein. Im Mit-sich-auskommen bewegt sich die Existenz frei von aller vorausgesetzten [[Beziehen]] (&amp;quot;zur Freiheit verurteilt&amp;quot;, Sartre) zugleich in der [[Angst]] des Für-sich-sein-Müssens. Sie muss alle [[Kraft]] aus sich, aus ihrem [[Erleben]] schöpfen und sich in diesem bestätigt wissen. In Gesellschaften, die sich über eine [[Negativverwertung]] in [[Wert]] halten müsen, wird nicht nur aus der Verwertung menschlicher [[Arbeit]], sondern schon aus der bloßen Existenz der Menschen über ihren [[Wert]] als Verbraucher eines [[fiktiven Kapitals]] ein gesellschaftlicher [[Mehrwert]] bezogen, der als ihr [[Existenzwert]] schon vor jeder Produktion in ihre Preisverhältnisse eingeht, indem er ihre [[Subsistenz]] aus Lebensmitteln, ihr [[variables Kapital]] herabsenkt und ihre Lebenshaltungskosten über Gebühren für ihre bloße [[Existenz]] als [[Abstraktion]] ihres einfachen [[Daseins]]in ihrem [[Lebensraum]] ausgleicht und darin [[fiktives Kapital]] auflöst, bzw. auffrischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Behauptung, dass es dies oder jenes gebe, berichtet über eine [[Gegebenheit]], einer Herkunft aus der bisherigen [[Geschichte]] (siehe hierzu [[Historischer Materialismus]]). Diese Behauptung wird die von [[Existenzialisten]] abgewiesen, weil sie ihre Fragestellung schon in sich unmöglich sein ließe. Sie behaupten hiergegen das dem vorausgesetzte [[Sein]], das Ontische schlechthin (siehe hierzu [[Ontologie]]), das sich in den Phänomenen einer Welt, die es an und für sich nicht geben könne, nur erschließen, nur im philosophischen Schluss entschließen ließe. Sie trennen damit [[Sein]] und [[Dasein]] apriorisch auf und erklären ihre Welt aus ihrer philosophischen Existenz heraus, aus der [[Logik]] ihrer Fragestellung, die sie selbst zum unmittelbaren [[Subjekt]] ihrer Welt machen soll, eben so, wie sich ihr [[Denken]] [[ereignet]]. [[Martin Heidegger]] hat sich darin hervorgetan, dass er den [[Geist]] als [[Subjekt]] allen [[Seins]] zwar wie auch Hegel hernimmt, ihm aber alle [[Logik]] außerhalb ihres [[Daseins]] abspricht - ganz im Gegenteil hierzu ihm selbst die unmittelbare Existenz zuweist, das sich in einem &amp;quot;Sein zum Tode&amp;quot; gegen dieses gesellschaftlich zu behaupten sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze [[Sein]] untersteht demnach einer übermenschlichen Selbstverantwortung des [[Erlebens]] und die [[Verantwortung]] des Menschen für seine Existenz unterliegt zugleich seinem ganzen [[Sein]], wie es sich [[ereignet]]. Das ist eine höchst widersprüchliche Seinsweise für den Menschen, der darin seine [[Geschichte]] schon in seiner Vergänglichkeit [[bestimmen]] soll (siehe hierzu auch das Sein als Vorlauf zum [[Tod]] bei [[Heidegger]]). Er ist damit zwar frei für sich, aber [[notwendig]] frei und eigentlich nur darin bestätigt, nicht [[tot]] zu sein, also im Grunde ungegenwärtig, wo er seine Existenz entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Existenz umschreibt in der Ökonomie den Reproduktionskreislauf eines Individuums, das darin seine [[Person]] zu einer [[Persönlichkeit]] entwickelt, welche sich im freien Selbstentscheid zu vollziehen vermeint (siehe [[Selbstverwirklichung]]). Als derart persönlich gewordene Menschen vollziehen diese aber vor allem, was ihnen zur Existenz möglich und [[gegeben]] ist und können sich darin dennoch als &amp;quot;Schmied ihres eigenen Glücks&amp;quot; ansehen, sofern ihre [[Lebensbedingungen]] dies zulassen. Diese allerdings werden meist ausgeblendet, wenn von Existenz gesprochen wird, denn diese will unbedingt sein, frei von jedweder [[Bestimmung]] außer der des Menschen selbst, der sich in seiner Existenz auch be- und verantwortet. Der [[Begriff]] von Existenz sieht alles [[Sein]] voraussetzungslos, umgekehrt aber alles geworden aus Existenz, für sich seiende [[Tätigkeit]], die als Gewordenes so da ist (siehe [[Dasein]]), wie sie durch die Tätigkeit auch geworden ist. Diese Voraussetzungslosigkeit des Tätigseins abstrahiert von der [[Geschichte]] seiner Mittel und impliziert die Identität von Tat und Vermittlung, ist also für sich schon hervorragend, Individualität von gesellschaftlichem Sein, einzeln und allgemein zugleich, selbst schon [[Geldbesitz]] als Reproduktionsmittel (im Sinne von: Aus den [[Bestimmungen]] des gesellschaftlichen Lebens herausragen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Wortsinn macht [[Heideggers]] Auffassung die Existenz zur Erfahrung der Endlichkeit des Daseins, das in der Existenz erst &amp;quot;aus dem Nichts herausrage&amp;quot; und sich daraus bestimme, als ein Leben bis zum Tod, als eine &amp;quot;Leben zum Tode&amp;quot; in die Welt geworfen zu sein, sich alse wesentlich aus der Sorge um das Leben begründet (siehe [[Existenzialismus]]). Jegliche [[Geschichte]] der Menschen wird auf diese Antianthropologie reduziert und jede [[Bedingung]] als [[notwendige]] [[Bestimmung]] genommen, als Anspruch des [[Nichts]] an das [[Leben]], dieses zu bewältigen, also dem [[Tod]] solange wie möglich zu entgehen. [[Leben]] ist demnach ein beständiger Todeskampf. Der [[Arme]] hat in diesem Sinn eine &amp;quot;schwache&amp;quot; Existenz - vielleicht, weil er dem [[Tod]] nicht richtig ins Auge gesehen hat? Es zeigt sich in dieser Auffassung die Bejahung der [[bürgerlichen]] Lebensverhältnisse als stillschweigenden Anspruch der [[Lebenspflicht]], Lebensnotwendigkeiten als Naturnotwendigkeiten zu ertragen und einuzulösen, um am [[Leben]] zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiergegen muss Existenz als ein [[formbestimmtes]] [[Dasein]], als äußere [[Lebensbedingung]] angesehen werden, das aus der [[Notwendigkeit]] des Seins besteht, also in [[Wahrheit]] die [[Not]] des [[gesellschaftlich]] seienden [[Menschen]] ist. Mit der [[Globalisierung]] des [[fiktiven Kapitals]] haben sich die [[Beziehungen]] des [[Arbeitslohns]] zur [[Existenz]] der arbeitenden Bevölkerung sehr verändert. Nach wie vor findet die [[Ausbeutung]] von Menschen zwar durch das Kapital im Produktionsprozess über die ganzen Zeitverhältnisse ihres [[Lebens]] statt, doch nicht mehr unbedingt über ihre bloßen [[Arbeitszeiten]]. Doch zunehmend verteilt sie sich über ihre ganze [[Existenz]], die vor allem durch immer mehr Unkosten immer teurer wird, weil diese nicht mehr nur die [[Lebensmittel]] zur [[Reproduktion]] der [[Arbeitskraft]] betreffen, sondern für die bloßen Umstände und Strukturen ihres [[Lebens]] bezahlen müssen. Nicht mehr nur, weil ihre [[Arbeitskraft]] als [[Ware]] in den Produktionsprozess eingeht, aus welchem sich [[Mehrwert]] aus [[unbezahlter Arbeit]] für den Kapitalmarkt beziehen lässt, sondern weil der Kapitalmarkt selbst die Kosten des Lebens der Menschen über ihre schlichte [[Existenz]] schon durch einen [[Existenzwert]] ihrer Währung bestimmt, um hierüber seine [[Produzenten]] und [[Konsumenten]] als Bürgen der Nationalstaaten in der [[Konkurrenz]] ihrer Währungen zu nutzen und [[negierte]] Lebenssubstanz aus dessen [[Preisbildung]] bezieht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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