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	<title>Finanzindustrie - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Finanzindustrie&amp;diff=10295&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:48:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:27:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Finanzindustrie&amp;diff=365&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Finanzindustrie&amp;diff=365&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:37:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Die Quantität des Geldes wird immer mehr seine einzige mächtige Eigenschaft; wie es alles Wesen auf seine Abstraktion reduziert, so reduziert es sich in seiner eigenen Bewegung als quantitatives Wesen. Die Maßlosigkeit und Unmäßigkeit wird sein wahres Maß. … Das Privateigentum weiß das rohe Bedürfnis nicht zum menschlichen Bedürfnis zu machen; sein Idealismus ist die Einbildung, die Willkür, die Laune, und ein Eunuche schmeichelt nicht niederträchtiger seinem Despoten und sucht durch keine infameren Mittel seine abgestumpfte Genußfähigkeit zu irritieren, um sich selbst eine Gunst zu erschleichen, wie der Industrieeunuche, der Produzent, um sich Silberpfennige zu erschleichen, aus der Tasche des christlich geliebten Nachbarn die Goldvögel herauszulocken, … sich seinen verworfensten Einfällen fügt, den Kuppler zwischen ihm und seinem Bedürfnis spielt, krankhafte Gelüste in ihm erregt, jede Schwachheit ihm ablauert, um dann das Handgeld für diesen Liebesdienst zu verlangen.&amp;quot; [[(K. Marx, MEW 40, Seite 547)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mehr an [[Wert]] - den [[gesellschaftliche]] [[Mehrwert]] - bezieht der [[kapitalistische]] Händler meist weniger aus den Produktwerten als unmittelbaren Geldertrag eines Handelsprofits, nicht unbedingt aus einem profitablen [[Warentausch]] (siehe [[Wertrealisation]]), sondern vor allem über den [[Geldwert]] der [[Währungen]], wie sie im Finanzhandel international durchgesetzt und fortgetrieben werden. Das setzt voraus, dass [[Profite]] in Geldform handelbar sind. Der [[Aktienhandel]] ist inzwischen die allgemeinste Form der [[Wertrealisation]], die sich von der so genannten [[Realwirtschaft]] des Warenhandels mit [[Gebrauchswerten]] abgelöst hat. Er bestimmt ganze Regionen im Wertverhältniss von Erwartungen auf [[Renditen]] durch den Handel mit[[Wertpapieren]] (z.B. Imobilien, Versicherungen, Betriebsanteile, Staatsanleihen, [[Renten]], Investitionen, Vorsorge oder Sicherheiten jedweder Art; - z.B. in der [[Preisbildung]] und Zukunftssicherung). Dieser Handel unterscheidet sich fundamental von dem mit [[Investitionen]] in die Realwirtschaft und deren [[Profite]] durch eine Beschleunigung der [[Produktion]] oder des Produktabsatzes. Hier dreht sich alles um [[Vorstellungen]] und [[Informationen]] von und über [[wirtschaftlche]] Entwicklungen der Produktion oder des Warenabsatzes, also einerseits durch Veränderungen der [[Wertbildung]] oder der [[Preisbildung]]. Beide können gegeneinander oder durch einandner oder durch von beides zugleich [[Wertwachstum]] einbringen - oder auch einen rasanten Wertverlust des [[Geldes]] - [[Inflation]] - verursachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Niedergang der [[Realwirtschaft]] (siehe auch [[Globalisierung]]) wurde das [[fiktive Kapital]] selbst als eine Verwertungsbasis des [[Geldes]] einbezogen, di von den Banken als Finanzindustrie bezeichnet wird. Sie beruht darauf, dass diese fiktive Kapitalform durch das [[Kreditwesen]] (siehe auch [[Giralgeldschöpfung)]] ersetzt und somit in ihren Fiktionen verselbständigt wird. Es ist jetzt [[Geld]], das als reine Spekulationsmasse durch die [[Preisbildung]] einen [[Mehrwert]] aus der Geld[[zirkulation]] selbst (z.B. durch Lohnentzug) zu erhalten oder zu gewinnen sucht, aber für sich keinen anderen Wert als den eines Titels, eines Wertpapiers hat, der aus dem Zahlungsversprechen in einem [[Schuldgeldsystem]] (siehe auch [[Derivatenhandel]]) weitere Zahlungsversprechen erwirken, sich also durch Versprechen mit Verprechen, durch den [[Glauben]] an einen ewigen [[Geldwert]] verwerten kann (siehe hierzu auch [[Negativverwertung]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Finanzindustrie besteht aus den Verhältnissen im Handel mit Kapitalwerten und deren Obligationen (Zahlungverpflichtungen). Handelskapital ist daher ein überwiegend [[fiktives Kapital]], das durch den [[Gebrauchswert]] des Geldes über seine [[Verwertung]] einen [[Mehrwert]] aus dem [[Terminhandel]]bezieht, indem es von einer Hand zur anderen im Handel seiner Realisierungszeit übergeht, dass es sich also in der [[Zirkulation]] des [[Geldbesitzes]] bewegt und die [[Nutzung]] des [[Geldwerts]] über die Vermarktung unterschiedlicher [[Existenzwerte]] beschleunigt (siehe auch [[Weltkapital]]). Dort gewinnt es an [[Wert]] über die Variationen und unterschiedlichen [[Risiken]] in der [[Preisbildung]] (siehe hierzu auch [[Derivatenhandel]]) und auch über die Konkurrenz der Staatsbilanzierungen, über die [[Negativverwertung]] der [[Staatsverschuldungen]] der Nationalstaaten (siehe [[Devisenhandel]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kapitalismus]] ist eigentlich nichts anderes als ein System von vorgeschossenem [[Geld]], das in seiner Eigenschaft als [[Kaufmittel]] zu mehr [[Geld]] werden soll, indem es über den gesellschaftlichen Bedarf an Geld als [[Zahlungsmittel]] produktiv, also durch die Bestimmung einer Mehrproduktion (siehe [[Wirtschaftswachstum]]) die [[Mehrwert]]produktion der [[Arbeit]] verwertet und als [[Wertwachstum]] realiisert wird. Dieses ist das Resultat einer Macht des [[Kaufmittel]]s über die Existenz der Menschen, die Geld als [[Zahlungsmittel]]für ihre Lebenmittel benötigen und dafür auch Mehrarbeit als [[unbezahlte Arbeit]] leisten müssen (siehe auch [[Ausbeutung]]). Der Vorschuss, der auf diese Weise [[Profit]] macht, kann für Investitionen in die Produktion z.B. als direkter Barvorschuss oder als Aktie gegeben werden, die sich am Produktionsrisiko beteiligt und deshalb Dividenten ausschüttet, oder als [[Kredit]], der aus dem Umlauf des Geldes unter den Bedingungen der durchschnittlichen [[Profitrate]] (siehe [[Durchschnittsprofitrate]]) entnommen wird, um damit Extraprofite zu machen. Der [[Wert]] des Kapitalvorschsses ist außer seinem Geldwert der [[Zins]], sein Ertrag der [[Mehrwert]]. Der Wert von Wertpapieren ergeht im Unterschied hierzu aus ihrem Preis, also aus der Geldzirkulation, durch den f[[fiktiv gewordenes Kapital]] sich einen Anteil am [[Wertwachstum]] aus dem Verhältnis der konkurrienden [[Mehrwertraten]], also der Ausbeutungsraten der [[konkurrierenden]] Einzelkapitale erhofft. Der Handel mit Abkömmlingen aus Krediten (siehe [[Derivatenhandel]]) eröffnet die eigene Finanzsystematik eins [[Kreditwesens]] durch die speziellen Beziehungen von Schuldverschreibungen in der Form von [[Eigentumstitel]] (Wertpapieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer über die Finanzindustrie auf die Verwertung von Wertpapieren spekuliert, der sucht durch Hedgefonds (Hedge = absichern, ein Sicherungsgeschäft abschließen) aus dem Verhältnis von [[Krediten]] selbst nochmal [[Mehrwert]]zu erwerben, ohne dass sein Geld hierfür in reale Produktion vorgeschossen, also wirklich investiert wird. Es ist lediglich ein Vorschuss in das Kreditsystem (siehe [[Kreditwesen]]) höchstselbst. Und es geht hierbei um die Verwertung einer Geldzirkulation, die ihre Produktion kommandiert. Das von einem Gläubiger verliehene Geld unterscheidet sich dabei grundsätzlich von dem des Aktionärs. Während jener mehr Geld durch Zinsen verspricht, beteiligt sich dieser am Risiko der Produktion und der Realisierung ihres Absatzes, also an der Produktion und der Zirkulation der Waren, die hierbei entstehen. Indem die aus dem fiktiven Kapital entwickelte Finanzindustrie selbst auf den Wert des Kredites als Buchgeld spekuliert, geht es ihr nurmehr um die Verwertung des Geldwerts und seiner Fiktionen, um die &amp;quot;Derivate&amp;quot; seiner Verwertung mit &amp;quot;Swaps&amp;quot; und Termingeschäften. Eigentlich bewegt sich der Geldwert nur noch zwischen den Krediten in die Produktion und den Vorschüssen in Wertpapiere auf den Finanzmärkten. Eine Seite gewinnt dabei immer, solange es Geld gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Finanzindustrie produziert [[Mehrwert]], indem sie durch die juristische Inbesitznahme, durch den Erwerb von [[Eigentumstiteln]], dem Verfügungsrecht über unmittelbare [[Lebensbedingungen]] (wie z.B. Wohnungen, Lebensmittel, [[Rohstoffe]]) die Menschen zu einer [[Arbeit]] zwingt, die nicht erst [[Mehrprodukte]] erzeugt, die durch [[unbezahlte Mehrarbeit]] entstehen, die durch ihren Verkauf auf den Warenmärkten [[Mehrwert]] einbringen. Sie erzwingt durch ihren [[Besitz]] die direkte Erbringung von Mehrarbeit, die nur noch über den [[Arbeitslohn]] verpreist und abgeführt geführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Swaps (engl. Austausch) wird die Austauschbarkeit von Krediten aus der Wahrscheinlichkeit zukünftiger Zahlungsströme (Cash Flows) berechnet und als &amp;quot;derivates Finanzinstrument&amp;quot; international wie reales Geld verfügbar gemacht. Es gibt unzählige Arten von Derivaten zur Spekulation: Asset-Swap, Credit Default Swap (CDS; dt. auch Kreditausfall-Swap), Devisenswap (auch FX-Swap), Equity Swap, Subordinated Risk Swap, &amp;quot;Total Return Swap&amp;quot; bzw. &amp;quot;Total Rate of Return Swap&amp;quot; (TRS bzw. TRORS), Währungsswap, Zinsswap, Constant Maturity Swaps, Derivate auf Wettergeschehen oder Rohstoffswaps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Termingeschäfte waren ursprünglich eine nicht standardisierte, direkte Vereinbarung zwischen Rohstoffverkäufer (Produzent) und Rohstoffkäufer (Konsument). Diese Terminkontrakte entstanden aus der Überlegung, dass sich ein Importeur bei Verschiffung von Waren oder Rohstoffen in Übersee die Schiffsladung frühzeitig zu einem festen Preis sichern konnte und bei Warenankunft nach mehreren Wochen oder Monaten keine Preisrisiken trug. Die Spekulation auf diese Sicherheiten pervertierete sie zu einem Handel durch kapitalbestimmte Lagerhaltung, welche die Preise der Lebensmittel in den produzierenden Ländern gegen ihre Nachfrage abhob, bis sie von deren Bevölkerung nicht mehr bezahlbar waren (siehe hierzu auch die Broschüre [[&amp;quot;Die Hungermacher&amp;quot; von Harald Schumann, 10/2012).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist hierdurch ein Finanzkapital entstanden, das nicht mehr aus den Schätzen aus unbezahlter Arbeit deren Mehrwert &amp;quot;ausschwitzt&amp;quot;, sondern den Wert von Mehrarbeit über den Preis für [[Miete]], Energie, Kommunikation, Verkehr usw.über die Lohnarbeit direkt einzieht, auch wenn diese unproduktive Arbeit ist, wie z.B. [[Dienstleistungen]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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