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	<title>Gattungsbegriff - Versionsgeschichte</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:28:09Z</updated>

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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Gattungsbegriff&amp;diff=410&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:38:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Der Mensch ist ein Gattungswesen, nicht nur indem er praktisch und theoretisch die Gattung, sowohl seine eigne als die der übrigen Dinge, zu seinem Gegenstand macht, sondern – und dies ist nur ein andrer Ausdruck für dieselbe Sache, – sondern auch indem er sich zu sich selbst als der gegenwärtigen, lebendigen Gattung verhält, indem er sich zu sich als einem universellen, darum freien Wesen verhält.&amp;quot; [[(MEW 40, S. 515)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Daß der Mensch ein leibliches, naturkräftiges, lebendiges, wirkliches, sinnliches, gegenständliches Wesen ist, heißt, daß er wirkliche, sinnliche Gegenstände zum Gegenstand seines Wesens, seiner Lebensäußerung hat oder daß er nur an wirklichen, sinnlichen Gegenständen sein Leben äußern kann. Gegenständlich, natürlich, sinnlich sein und sowohl Gegenstand, Natur, Sinn außer sich haben, oder selbst Gegenstand, Natur, Sinn für ein Drittes sein, ist identisch.&amp;quot; [[(MEW 40, S. 578).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gattungsbegriff besteht aus einer [[nominalistischen]] Zuordnung einer bestimmten Daseinsweise von einer näher [[bestimmten]] [[Natur]] im Bezug auf ihr [[ganzes]] [[Sein]]. Die Gattung kann aher nicht durch sich, durch ihre [[Allgemeinheit]] bestimmt und dadurch beschränkt sein, wie es einer enstprechenden Naturideologie oder [[Rassentheorie]] zu entnehmen wäre. Ein Gattungsbegriff beschreibt das Überindividuelle, das Überleben des Individuums. Das [[Wesen]] eines [[Ganzen]] innerhalb des allgemeineren Zusammenhangs seiner [[Beziehungen,]] in der [[Totalität]] seiner [[Verhältnisse]] kann man Gattung nennen, wenn dabei bedacht wird, dass es diese nicht absolut, sondern nur relativ in ihrem geschichtlichen [[Dasein]] gibt und sich nur seinen [[wirklichen]] [[Beziehungen]] mitteilt. Darunter ist dann der Zusammenschluss von Wesensmerkmalen in einem [[Begriff]] zu verstehen, wie er nach der [[Analyse]] dieser Merkmale als deren allgemeine Wesenheit ihrer [[Kultur]] gefasst wird. Denn [[Kultur]] ist das [[geschichtlich]] [[entwickelte]] [[Dasein]] des [[Gattungswesens]]. das nicht [[ontologisch]] als ewige Seinsbestimmung, sondern als [[Lebensform]] seiner [[geschichtlichen]] [[Entwicklung]] in ihrem Lebensprozess anzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gattungsbegriff wird von Marx im [[historischen Materialismus]] als Wesensbegriff menschlicher [[Geschichte]] verstanden, wonach diese sich aus der Lebensproduktion der Menschen ergibt, aus der Produktion des [[Lebens]] als Reproduktion der Gattung und ihrer Produktivität zugleich, letztlich also die konsequente Begattung, welche die [[Kultur]] ihrer [[Bedürfnisse]] ist. Indem der Mensch sein [[Leben]] produziert, reproduziert er sich selbst als Gattungswesen seiner [[Natur]]: Indem er sich produktiv zu seiner Natur als Gattungswesen verhält, verwirklicht er seine [[Kultur]] überhaupt, sich als [[Naturnacht]] innerhalb seiner [[geschichtlichen]] [[Natur]], sich als Individduum in seiner [[Gesellschaft]], seine Gesellschaft als Ganzes seiner Individualität. Letztres ist diese dann auch die Einheit der Gattung, worin alle menschliche Natur gesellschaftlich ist, gesellschaftliche Wirklichkeit ausmacht. Und diese soll das Ziel der menschlichen [[Emanzipation]] sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In dem Verhältnis zum Weib, als dem Raub und der Magd der gemeinschaftlichen Wollust, ist die unendliche Degradation ausgesprochen, in welcher der Mensch für sich selbst existiert, denn das Geheimnis dieses Verhältnisses hat seinen unzweideutigen, entschiednen, offenbaren, enthüllten Ausdruck in dem Verhältnisse des Mannes zum Weibe und in der Weise, wie das unmittelbare, natürliche Gattungsverhältnis gefaßt wird. Das unmittelbare, natürliche, notwendige Verhältnis des Menschen zum Menschen ist das Verhältnis des Mannes zum Weibe. In diesem natürlichen Gattungsverhältnis ist das Verhältnis des Menschen zur Natur unmittelbar sein Verhältnis zum Menschen, wie das Verhältnis zum Menschen unmittelbar sein Verhältnis zur Natur, seine eigne natürliche Bestimmung ist. In diesem Verhältnis erscheint also sinnlich, auf ein anschaubares Faktum reduziert, inwieweit dem Menschen das menschliche Wesen zur Natur oder die Natur zum menschlichen Wesen des Menschen geworden ist. Aus diesem Verhältnis kann man also die ganze Bildungsstufe des Menschen beurteilen. Aus dem Charakter dieses Verhältnisses folgt, inwieweit der Mensch als Gattungswesen, als Mensch sich geworden ist und erfaßt hat; das Verhältnis des Mannes zum Weib ist das natürlichste Verhältnis des Menschen zum Menschen. in ihm zeigt sich also, in[wie]weit das natürliche Verhalten des Menschen menschlich oder inwieweit das menschliche Wesen ihm zum natürlichen Wesen, inwieweit seine menschliche Natur ihm zur Natur geworden ist. In diesem Verhältnis zeigt sich auch, in[wie]weit das Bedürfnis des Menschen zum menschlichen Bedürfnis, inwieweit ihm also der andre Mensch als Mensch zum Bedürfnis geworden ist, inwieweit er in seinem individuellsten Dasein zugleich Gemeinwesen ist.&amp;quot; [[(Marx-Engels-Werke Bd. 40, S. 535)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wesentliche [[Gattungs]]verhältnis menschlicher [[Subjektivität]] ist das [[Verhältnis]] der [[Generationen]], das Verhältnis von [[Mann]] und [[Frau]] und Kinder (siehe auch [[Geschlecht]]). Es ist das Verhältnis der Lebenserzeugung schlechthin, wie es sich in jeder [[Kultur]] darstellt, aus dem sich ihre [[Form]] ergibt, auch wenn sie durch eine [[Formbestimmung]] ihnen [[fremd]] [[erscheint]]. [[Allgemein]] lässt sich sagen, dass sich dabei Mann und Frau als Erzeuger ihrer [[Geschichte]] verhalten und ihre Kinder von ihnen erwarten, das zu [[erfahren]], was zum [[Leben]] unter den [[Bedingungen]] ihrer [[Zeit]], nötig, was hiervon auch [[objektiv]] [[wahr]] ist. Von daher sind ihre [[geschichtlichen]] Lebensbedingungen das [[Material]] und [[Mittel]] ihrer Begattung, ihre [[Wahrnehmung]] und [[Selbstwahrnehmung]] die Grundlagen ihres [[Bewusstseins]] und [[Selbstbewusstseins]], ihres [[Wissens]] und [[Gewissens]] überhaupt, auch wenn ihnen ihr eigenes [[Wesen]] [[fremd]], als [[Dasein]] ihrer [[Entfremdung]], als [[Entfremdung]] des Menschen vom Menschen, als [[allgemeine]] [[Selbstentfremdung]] des Menschen [[erscheint]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zurückführung der objektiven Gespaltenheit des menschlichen [[Lebens]] als [[Wirklichkeit]] seines Gattungswesen, auf ein [[Wesen]], in welchem der Mensch sich [[allgemein]] subjektiv anerkennt und daher auch [[erkennt]], was davon [[abwesend]] ist, bietet die Grundlage menschlicher [[Emanzipation]]. Nicht, dass sie erreichen müsste, was sie nur gedanklich unterstellt (siehe [[Gedankenabstraktion]]), sondern dass sie ihre [[Wirklichkeit]] selbst in ihrem [[Widersinn]] [[begreifen]] kann, macht hierbei [[Geschichte]], indem die [[Erkenntnis]] einer [[Realabstraktion]] darin bereitet und deren Notlage als [[Notwendigkeit]] der Emzipation, der Befreiuung aus einer menschlichen [[Wesensnot]] [[begriffen]] ist (siehe hierzu auch [[Freiheit]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alle Emanzipation ist Zurückführung der menschlichen Welt, der Verhältnisse, auf den Menschen selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Emanzipation ist die Reduktion des Menschen, einerseits auf das Mitglied der bürgerlichen Gesellschaft, auf das egoistische unabhängige Individuum, andrerseits auf den Staatsbürger, auf die moralische Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst wenn der wirkliche individuelle Mensch den abstrakten Staatsbürger in sich zurücknimmt und als individueller Mensch in seinem empirischen Leben, in seiner individuellen Arbeit, in seinen individuellen Verhältnissen, Gattungswesen geworden ist, erst wenn der Mensch seine eigenen Kräfte als gesellschaftliche Kräfte erkannt und organisiert hat und daher die gesellschaftliche Kraft nicht mehr in der Gestalt der politischen Kraft von sich trennt, erst dann ist die menschliche Emanzipation vollbracht. [[(Marx, Zur Judenfrage, Marx-Engels-Werke Bd.1, S. 370)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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