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	<title>Gedankenabstraktion - Versionsgeschichte</title>
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Gedankenabstraktion&amp;diff=418&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:38:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Ist es zu verwundern, daß, wenn man nach und nach alles fallen läßt, was die Individualität eines Hauses ausmacht, wenn man von den Baustoffen absieht, woraus es besteht, von der Form, die es auszeichnet, man schließlich nur noch einen Körper vor sich hat; daß, wenn man von den Umrissen dieses Körpers absieht, man schließlich nur einen Raum hat; daß, wenn man endlich von den Dimensionen dieses Raumes abstrahiert, man zum Schluß nichts mehr übrig hat als die Quantität an sich, die logische Kategorie der Quantität? Wenn wir solchermaßen konsequent abstrahieren, von jedem Subjekt, von allen seinen belebten oder unbelebten angeblichen Akzidenzien, Menschen oder Dingen, so haben wir ein Recht zu sagen, daß man in letzter Abstraktion nur noch die logischen Kategorien als Substanz übrig behält... Daß alles, was existiert, daß alles, was auf der Erde und im Wasser lebt, durch Abstraktionen auf eine logische Kategorie zurückgeführt werden kann, daß man auf diese Art die besagte wirkliche Welt ersäufen kann in der Welt der Abstraktionen, der Welt der logischen Kategorien - wen wundert das? &amp;quot; [[(Marx, MEW 4 , S. 127)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Abstraktion]] sieht von den verschiedenen konkreten [[Inhalten]] einer [[Beziehung]] ab, sei es in Gedanken (siehe z.B. [[Ideologie]]) oder in der [[Wirklichkeit]]. Sie [[reduziert]] ihren [[Gegenstand]] auf das, was als leere [[Form]] ihrer [[Substanz]] nur in ihrer [[interpretation]] übrig bleibt, wenn ihr [[Inhalt]] nicht für [[wahr genommen]] wird - im [[Gedanken]] z.B. als bloße [[Idee]], in [[Wirklichkeit]] z.B. als bloße [[Tätigkeit]]. Für eine [[Gedankenabstraktion]] stellt ihre [[Abstraktion]] die [[Kraft]] ihrer [[Idee]] als [[Abstraktionskraft]] des [[Verstandes]] dar, die zugleich von dem absieht (siehe auch [[Absicht]]) was ihre [[Wirkung]] ausmacht. Darin zeigt sich dann auch das [[subjektives]] Unvermögen des [[abstrakten Denkens]] als konkrete Regung gegen sein konkretes [[Dasein]], das sich in einer anwachsenden [[Erregung]] ausdrückt. Darin [[verkörpert]] sich ihre [[Wahrheit]] in dem Maß, wodurch sie [[genichtet]] wird, in dem Maß, worin es seine Abstraktionshöhe nicht mehr bewältigt werden kann, in dem sie also in der [[Allgemeinheit]] ihres [[Gedankens]] ihre [[Wirklichkeit]] verliert, sich gegen sie [[verselbständigt]] (siehe hierzu auch [[Ideologiekritik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht jede gedankliche [[Abstraktion]] ist eine Gedankenabstraktion, auch wenn sie sich logisch im [[Allgemeinen]] jenseits der konkreten Bestimmungen bewegt. Mit einer [[Abstraktion]] wird von etwas abgesehen, womit das Abstrakte zu einer praktischen Kategorie wird - z.B. um etwas zu sortieren oder einzuordnen. Bei einer Gedankenabstraktion wird dies [[ausschließlich]], also zu einer [[idealen]] [[Bestimmung]], durch welche in der [[Wahrnehmung]] von einem [[Gegenstand]] etwas - z.B. durch eine [[Ideologie]] - ausgeschlossen wird, das [[wahrgehabt]], aber in seiner [[wirklichen]] [[Beziehung]] nicht für [[wahr]] genommen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Allein auch wenn ich wissenschaftlich etc. tätig bin, eine Tätigkeit, die ich selten in unmittelbarer Gemeinschaft mit andern ausführen kann, so bin ich gesellschaftlich, weil als Mensch tätig. Nicht nur das Material meiner Tätigkeit ist mir - wie selbst die Sprache, in der der Denker tätig ist - als gesellschaftliches Produkt gegeben, mein eignes Dasein ist gesellschaftliche Tätigkeit; darum das, was ich aus mir mache, ich aus mir für die Gesellschaft mache und mit dem Bewußtsein meiner als eines gesellschaftlichen Wesens. Es ist vor allem zu vermeiden, die &amp;quot;Gesellschaft&amp;quot; wieder als Abstraktion dem Individuum gegenüber zu fixieren. Das Individuum ist das gesellschaftliche Wesen. Seine Lebensäußerung - erscheine sie auch nicht in der unmittelbaren Form einer gemeinschaftlichen, mit andern zugleich vollbrachten Lebensäußerung - ist daher eine Äußerung und Bestätigung des gesellschaftlichen Lebens.&amp;quot; &amp;quot; [[(MEW 40, Seite 538)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in der Überwindung jeder Einzelheit ist eine gedankliche Verbindung nötig, die sich vom Konkreten abhebt. So sind abstrakte Selbstvergewisserungen, wie sie in der [[Philosophie]] vorkommen (z.B. [[Begriffe]] des Denkens wie [[Sein]], [[Bewusstsein]], [[Logik]] usw.) keine Gedankenabstraktionen, sondern abstrakte Begriffe des [[Denkens]] selbst, das seine [[Erkenntnisse]] in ihrer [[Form]] mehr oder weniger ideal beschreibt (siehe hierzu auch [[Hermeneuischer Zirkel]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist ... unmöglich, von einer Abstraktion zu dem Gegenteil der Abstraktion zu kommen, wenn ich die Abstraktion nicht aufgebe. Der spekulative Philosoph gibt daher die Abstraktion der &amp;quot;Frucht&amp;quot; wieder auf, aber er gibt sie auf eine spekulative, mystische Weise auf, nämlich mit dem Schein, als ob er sie nicht aufgebe.&amp;quot; [[(Marx, MEW 2, S. 60)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Handlung steht in der [[Wirklichkeit]] des praktischen Lebens. Von daher verlangt sie auch deren [[Erkenntnis]], um sie zu begreifen, um so zu handeln, wie sich ein Ziel, der subjektive [[Wille]] zur Herstellung eines Produkts oder einer Veränderung realisieren lässt. Für das reine [[Vorstellen]] genügt aber schon die bloße [[Interpretation]], eine [[Absicht]] zu dem was sein soll. Darin tritt die [[Notwendigkeit]] des Handelns nicht im Begreifen der mannigfaltigen Beziehungen seiner Zusammenhänge auf, wird nicht aus ihrer [[Analyse]] gewonnnen, sondern als objektiver Wille fixiert, dass etwas sein soll oder sein muss, weil es nicht so sein darf, wie es ist. Gesucht wird seine Aufhebung in der Verwirklichung einer Absehung von seinen wirklichen Notwendigkeiten. Gesucht wird deren idelle Überwundenheit, eine [[Idee]], die ganz für sich genommen einen Zweck ausmacht, der zu einem [[ausschließlichen]] Ziel wird, das sich aus einer gedanklichen Idealisierung ergibt und von daher [[Ideologie]] ist. Eine Gedankenabstraktion ist ein Bezug auf die [[Wirklichkeit]] in der Absehung von ihren [[Wirkungen]]. Sie ist eine [[Vorstellung]] von ihr, worin ihre Form als [[Idee]] von sich, als gedanklicher [[Zweck]] bestimmt ist, dessen [[Begriffe]] keine wirkliche [[Substanz]] haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre unwirkliche [[Logik]] ist die Grundlage von [[Ideologie]], worin Wirklichkeit in ihrer [[Abstraktion]] bestätigt und bezweckt ist. Die [[Ideologien]] der bürgerlichen Gesellschaft, vor allem Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit haben durchaus ihre Entsprechung in deren Form: Sehen die Menschen von den [[Notwendigkeiten]] des [[Besitz]]erwerbs ab, so können sie sich darin wirklich gleich und frei und gerecht verstehen, denn die Formen ihrer [[Existenz]] auf den Warenmärkten macht sie wirklich persönlich als Warenbesitzer frei in ihrer Beziehungslosigkeit, gleich im Vergleich ihrer Güter und gerecht in der Richtigkeit des [[Durchschnitts]] ihrer Wertverhältnisse (siehe [[abstrakt menschliche Arbeit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gedankenabstraktion ist die gedankliche Seite einer [[Realabstraktion]], ist also nicht ohne diese denkbar. Erst die Analyse des Verhältnisses von beidem beweist die Gedankenabstraktion als ideellen Ausdruck der [[Realabstraktionen]] ihres [[Wert]]seins. Von daher ist die Gedankenabstraktion die [[Gedanken]]losigkeit der Menschen zum real [[Abstrakten]] [[Dasein]] ihres [[Lebens]], ihre Entsprechung mit ihren Sachverhältnissen und ist von da her die Grundlage für ihre Unterwerfung unter ihre existenziellen Gewalten (siehe [[praktisches Bewusstsein]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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