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	<title>Gefühlsmasse - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Ach, der Verstand ist noch in Unterhosen! Die Energie, der Kopf, der ganze Mann - sie sind verreist, und keiner weiß bis wann. Man sitzt und zählt sich zu den Arbeitslosen.&amp;quot; (Erich Kästner)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gefühlsmasse ist eine Aufhäufung von [[Massengefühlen]], die in ihrem [[abstrakten]] [[Sinn]] verschmolzen sind (siehe [[abstrakt menschlichen Sinnlichkeit]]), worin sie sich in ihrer [[Gesinnung]] einig behaupten, weil sie darin die [[Gleichgültigkeit]] gegen die [[Empfindungen]] ihrer [[Wirklichkeit]] aus ihrer [[Beliebigkeit]] befreien, indem sie hieraus eine [[allen gemeinen]] [[Richtigkeit]] ableiten. An solcher Allgemeinheit treffen sich die [[entäußerten]] [[Selbstgefühle]] in der [[Selbstveredelung]] ihrer[[Massenhaftigkeit]] und bestimmen sich hiernach [[selbst]] in dem [[abstrakt allgemeinen]] Gefühl, das hierdurch zu einer eigenständigen Kraft als leibhaftige [[Abstraktionskraft]] beiträgt, mit der sich die Masse jenseits jeglicher Inhaltlichkeit auflädt. Die Menschen bekräftigen sich aus den [[Stimmungen]] ihrer Vereinigung (siehe auch [[Verein]]), aus der [[Autorität]] einer unbestimmten [[Masse]]. Darin können sie immerhin ihre [[Wahrnehmungsidentität]] zu einem [[Gemeinsinn]] [[vergemeinschafteten]] und ihre [[prominentesten]] [[Beziehungen]] fortbilden (siehe auch [[Spießbürger]]). In der [[Masse]] vereinigt sich vor allem die [[Kraft]] der [[Menge]] (siehe [[Abstraktionskraft]]) im Maß der [[Dichte]] ihrer [[Ungewissheit]], der [[Gegenwärtigkeit]] bzw. Ausschließlichkeit ihrer Ungegenständlichkei. Die [[Wahrnehmung]] ist damit von der [[Anwesenheit]] entleerter Gefühle bestimmt, die die [[abstrakten]] [[Elemente]] ihrer [[Begriffssubstanz,]] ihrer [[abstrakt menschlichen Sinnlichkeit]] aus der [[Langeweile]] ihrer [[Selbstwahrnehmung]] heraus [[totalisiert]] und diese durch ihre [[Gesinnung]] verbindlich macht und um ihrer [[Selbstgerechtigkeit]] willen durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Masse ist eine unbestimmten [[Quantität]], die Vermengung von Vielem durch ihre [[Verallgemeinerung]] durch ein [[bestimmung]]sloses, [[beliebiges]] Zusammengehen unterschiedlichster [[Qualitäten, die nur durch ihre]][[Dichte]] über eine [[Kraft]] ihrer [[Wirklichkeit]] verfügen. Vieles wird auf diese Weise zu einem Gemenge zu etwas [[Ganzem]], das nichts [[Ganzes]] zum Inhalt hat, sondern gerade hiervon [[abstrahiert]]. So bekommt jede [[Masse]] eine eigene Substanz ihrer [[Form]], die als [[Formbestimmung]] durch die [[Abstraktionskraft]] ihrer [[Begriffsssubstanz]] sich aus ihrer bloßen [[Masse]] mit einer unbestimmten [[Kraft]] aufdrängt (siehe [[Begriffsgröße]]), die dadurch leicht &amp;quot;von Sinnen&amp;quot; ist, sich zu einer inneren Gewalt [[verselbständigen]]. Im Unterschied zu einem [[Massengefühl]] wendet sich dieses Ganze nicht gegen das [[Selbstgefühl]] der [[Einzelnen]], weil dieses noch als ihre [[Sehnsucht]] gegenwärtig, wenn auch völlig [[unwirklich]] ist und sich erst durch konkrete [[Heilserwartungen]] hiervon ablösen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Masse]] herrscht das [[abstrakt Allgemeine]] in seiner bloßen, aus beliebigen Inhalten abgezogenen [[Energie]]. Es gehen daher die einzelnen Unterschiede nicht einfach unter. Sie heben sich in ihrer [[Bestimmtheit]] auf und verwandeln sich in eine [[Kraft]], die der [[Formbestimmung]] ihrer [[Verhältnisse]] die [[Energie]] ihrer [[Abstraktionskraft]] verleiht, sodass diese in deren [[Verselbständigung]] selbst zum [[Antrieb]] einer gemeinen Menge werden kann, die jeden [[Sinn]] für sich verloren hat (siehe hierzu [[Massengefühl]]). Im Vakuum ihrer Sinnlosigkeit wendet sie ihre zunächst ungerichtete Nervosität in eine [[Gewalt]] gegen sich und andere und verfüllt sie mit [[beliebigen]] Inhalten, soweit sie sich durch diese weiter aufladen kann (siehe [[schlechte Negation]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn [[Selbstgefühle]] sich als [[Massengefühl]] zu einer Gefühlsmasse vereinen, verschmelzen sie schon durch ihre [[Masse]] zu einem übermächtigen [[Selbstgefühl]], worin sie sich groß und stark empfinden.Im [[Massengefühl]] bestärken sich in [[Wirklichkeit]] ohnmächtige Menschen, die sich in ihrer [[Selbstgefühle]] als [[Massenmensch]] [[wahrhaben]], wenn sie keine wirkliche [[Beziehung]] in ihren [[Lebensverhältnissen]] finden und sich deshalb nur in [[Gemeinschaft]] [[verhalten]] können, als Gefühlsgemeinschaft auftreten. Darin bestärken sie sich durch ihre [[Masse]], durch das reine [[Quantum]] ihrer [[Gefühle]] in einer Größe, die über ihr wirkliches Menschsein hinausreicht, [[übermenschliche]] [[Gefühle]] als ein [[Selbstgefühl]] der Größe und [[Macht]] produzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu einem [[Massengefühl]] ist eine Gefühlsmasse eine unbestimmte bloße [[Dichte]] von [[Gefühle]]n, die sich in der [[Masse]] vereinen, zu einem Massen[[ereignis]] werden und ihre [[Subjektivität]] [[objektiv]] in einer [[abstrakt allgemeinen]] körperlichen Verschmelzung aufheben. Dadurch geht ihre Subjektivität nicht verloren, sondern entwirklicht seine Regungen außer sich, erzeugt also durch die [[Wirkung]] der Masse auf sie eine [[Wirklichkeit]], die in der [[Masse]] massenhaft zurückkommt, sich also in der Einheit mit [[Fremdem]] aufmassiert, bestärkt und verfremdet, zu einer Stärke sich auftürmt, die keinen [[Sinn]] für sich haben kann, weil sie im Sinn aller ist - gerade in dem, wo er für sich in seiner [[Isoliertheit]] verloren war. Ob [[Liebe]] oder [[Hass]], Freude oder Trauer, in der Gefühlsmasse wird alles gleichermaßen alleine durch die körperliche Einheit der [[Masse]] ersetzt und relativ [[beliebig]] mit dem verfüllt, was ihm abgegangen war. Unter bestimmten [[Bedingungen]], besonders unter Anleitung durch [[Religion]], Idole, Rituale oder [[Populisten]] kann sie zu einem [[Massengefühl]] und darin [[fanatisch]] werden (siehe auch [[religiösen Fanatismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gefühlsmasse ist immer objektiv. [[Gefühle]] können aber auch schon durch ihre einzelne Äußerung [[objektiv]] werden, indem sich Menschen darüber verbinden und diese auch als Zusammenhang ihrer [[Kultur]] darstellen, äußern und gegenständlich gestalten. In ihren Häusern, Kunstwerken, Mahlzeiten, Bräuche usw. stellt sich nicht nur ihre Lebensweise dar, sondern auch, was die Menschen damit im [[Sinn]] haben. Dieser Sinn lässt sich nicht vermengen; er bleibt immer der bestimmte [[körperliche]] Gehalt als [[Inhalt]] der Formgebung, auch wenn von ihm [[abstrahiert]] wird. Nur dessen [[Form]] kann sich hiergegen erheben und selbstständig werden, wo sie in einer [[Masse]] der [[Gefühle]] verschmelzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sich [[Gefühle]] nämlich als [[Selbstgefühle]] versammeln, stellen sie ihre reine [[Selbstbezogenheiten]] dar, die sich nicht [[wirklich]] zusammenfinden, also nicht in gegenständlichem Zusammenhang finden können. Solche Versammlung wird zu einer rein [[körperlichen]] Grundlage von [[Empfindungen]], die nichts mit den bestimmten Gefühlen zu tun haben, sondern nur durch ihre [[Dichte]] bestimmt sind. Von daher wird eine Aufmassierung von Gefühlen zu einer [[Formbestimmung]] ihrer [[Empfindungen]], zu einer Gefühlsmasse, die ohne Empfindung für sich sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Masse]] von Menschen, in Ansammlungen von [[Selbstgefühlen]] in sportlicher, kultischer, religiöser oder politischer [[Gemeinschaft]] entstehen [[Gefühle]] die sich aus dem ver[[dichte]]n, was für den einzelnen Menschen nicht ist, etwas, das seine [[Isolation]] ausmacht, die gerade im Massengefühl einer Gefühlsmasse aufgehoben ist. Es die [[körperliche]] Umkehrung, die [[Negation]] der gewöhnlichen Lebensgefühle, in denen [[Gefühle]] zusammenkommen, die für sich nicht sein können und die den einzelnen Menschen in ungeahnten Übermut reißen können, weil sie das sind, was er nicht fassen kann (vergleiche z.B. missionarische oder [[psychologische]] Erweckungsveranstaltungen). Für den einzelnen Menschen sind das zwar [[verkehrte]] Gefühle, doch gerade die Verkehrung entzieht ihm seine Not, da sie sich durch ihre [[Dichte]] schon aller [[Notwendigkeit]] enthoben hat, die seiner Verlassenheit entspricht. So findet der verlassene Mensch zu einem [[Gott]], einem Idol oder einem [[Heil]], das ihm seine Gottverlassenheit austreibt - wenigstens solange, wie der Gefühlsrausch der [[Masse]] anhält. Das Massengefühl ist ein Rausch, der die Masse der [[Gefühle]] als Suchtmittel [[nutzt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gefühlsmasse ensteht daher in der massenhaften Produktion von [[Selbstgefühl]], sei es durch Rede, Provokation, Kunst oder anderer Mittel des [[Populismus]]. Es ist hierfür lediglich eine Masse von Menschen vorausgesetzt, die sich in einen [[Gemeinsinn]] einstimmen lassen, ganz besonders dann, wenn diese Gefühle vertauscht, individuell gebrochen, für sich unglücklich sind. Hierzu dienen vor allem Massenveranstaltungen, wie z.B. Konzerte oder Sportereignisse, - eben die Events, die schon weitgehend Kult geworden sind. Darin geschieht eine höchst sonderbare Verwandlung in den Individuen, die im Grund eihrer Isolationgeschuldet ist: Die massenhafte Produktion von Selbstgefühl durch die Masse und für die Masse. Was z.B. in der Musik noch Ausdruck von [[Gefühlen]] sein kann, wird so in der [[Eventkultur]] zur Produktion von einem hoch verdichteten [[Selbstgefühl]], einem [[Gefühl]] für jeden, der sich dabei durch die [[Energie]] der [[Dichte]] selbst vergessen kann oder vergessen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Beziehung]] auf andere Menschen, [[Gegenstände]] oder [[Ereignisse]] reflektieren sich [[Gefühle]] aus [[Empfindungen]], aus denen sie [[bestimmt]] waren, die an sich zeitlos im [[Gedächtnis]] verbleiben können, das sie in ihrer [[Abwesenheit]] [[erinnert]]. Von daher sind sie an und für sich nicht unbestimmt, jedoch nur in der [[Form]] der [[Anwesenheit]] dieser [[Beziehungen]] wahr. Doch in ihrer Aufhäufung durch die [[Abwesenheit]] von [[widersprechenden]] Empfindungen, durch deren [[Isolation]], worin sie sich zwangsläufig [[abstrakt]] und also [[fremd]] werden, verlieren sie ihre bestimmte Inhalte mit der [[Dichte]] ihrer Fremderfahrungen. In der [[Masse]] solcher [[Gefühle]] entsteht in den Menschen eine Gefühlsmasse, die ihre [[Psyche]] beherrscht. Darin radikalisieren sich deren [[Erregungen]] zu einem Erregungssturm, der auch auf die [[Masse]] der [[Gefühle]] zurückwirkt. Im [[Verhältnis]] zu dieser entsteht eine Wechselwirkung der inneren [[Isolation]] mit der immer äußerlicher werdenden [[Wirklichkeit]] eines [[Verhältnisses]] innerer und äußerer Gefühlsmassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch [[psychische]] Beziehungen (siehe hierzu auch [[Sekte]]) können hierduch selbst [[Formbestimmungen]] wirksam werden, die in der Abwesenheit der Empfindungen eigene Verhältnisse schaffen, denen [[Absichten]] entspringen, die ihre Empfindung [[entgegenwärtigen]] (z.B. [[Konsum]] der Anwesenheit im bloßen [[Erleben]], [[Liturgie]] oder ein sonstwie gearteter [[ästhetischer Wille]]). Zudem können diese Inhalte auch durch [[Gefühlsurteile]] [[gegenständlich]] [[bewahrheitet]] oder auch selbst noch produziert werden durch bestimmte Verselbständigung von Kulturen und können sich auch im [[Kult]] als Medium einer [[Selbstaufhebung]] [[vergegenwärtigen]]. Von daher werden die unterschiedlichsten Gefühle in einer Bestimmung zu einer [[Meinung]] vereint, die alle [[Selbstbezogenheiten]] in sich [[aufhebt]], die sie inzwischen angereichert haben und zugleich selbständig - z.B. als Kult einer [[Selbstveredelung]] - hiergegen steht. In dieser Vereinigung von Selbstbezogenheit existieren die eigenen [[Gefühle]] dann lediglich als [[Masse]], in welcher sich die gegensätzlichsten Selbstbeziehungen in der [[Symbiose]] einer [[Bewegung]] verbrüdern und in ihrer [[Allgemeinheit]] aufheben, einer [[abstrakten]] [[Allgemeinheit]], die lediglich eine Masse von Gefühl ist, die als Gefühlsmasse wirksam wird (siehe auch [[Massenpsyche]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gefühlsmasse ist daher eine in ihrer Masse allgemeine aufhobene abstrakte Beziehung von [[Selbstgefühlen]], die massenhafte [[Selbstbeziehung]] in einem verschmolzenen Gefühls[[erlebnis]], die durch [[Gefühle]] entsteht, welche sich aus [[Empfindungen]] in der [[Dichte]] [[anwesender]] Menschen gleicher Gefühle ergeben. Es entsteht hierbei eine [[ästhetische]] Verdichtung der Gefühle, die sich aus der [[Körperlichkeit]] der Menschen ergibt, der Art und Weise, wie sie sich äußern und bewegen. Sie assozieren hierdurch Inhalte ihres [[Selbsterlebens]] zu einer eigenen [[Masse]] des Gefühls, das sich darin von jeder [[Empfindung]] löst, sich also in der [[Selbstwahrnehmung]] entgrenzt und zu einem allgemeinen [[Selbstgefühl]] wird. Hierdurch erfährt das Gefühl in der Gefühlsmasse eine [[magische]] Dimensionen (siehe hierzu auch [[Fanatismus]]) und erzeugt von daher [[Erregungen]], die außer Kontrolle sind.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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