<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gegenw%C3%A4rtigkeit</id>
	<title>Gegenwärtigkeit - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gegenw%C3%A4rtigkeit"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Gegenw%C3%A4rtigkeit&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-17T22:14:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Gegenw%C3%A4rtigkeit&amp;diff=10330&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Gegenw%C3%A4rtigkeit&amp;diff=10330&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-04T18:48:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 4. November 2025, 20:48 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l1&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Ist die Konstruktion der Zukunft und das Fertigwerden für alle Zeiten nicht unsere Sache, so ist es desto gewisser, was wir gegenwärtig zu vollbringen haben, ich meine die rücksichtslose Kritik alles Bestehenden, rücksichtslos sowohl in dem Sinne, daß die Kritik sich nicht vor ihren Resultaten fürchtet und ebensowenig vor dem Konflikt mit den vorhandenen Mächten.&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;[[(Marx, Briefe aus den Deutsch-Französischen Jahrbüchern, MEW 1, 344)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Ist die Konstruktion der Zukunft und das Fertigwerden für alle Zeiten nicht unsere Sache, so ist es desto gewisser, was wir gegenwärtig zu vollbringen haben, ich meine die rücksichtslose Kritik alles Bestehenden, rücksichtslos sowohl in dem Sinne, daß die Kritik sich nicht vor ihren Resultaten fürchtet und ebensowenig vor dem Konflikt mit den vorhandenen Mächten. [[(Marx, Briefe aus den Deutsch-Französischen Jahrbüchern, MEW 1, 344)]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ein Mangel an Gegenwärtigkeit entsteht in einer [[Wirklichkeit]], die sich nur in ihrer [[Interpretation]] [[vergegenwärtigen]] kann, die also zugleich [[unwirklich]] - weil [[abstrakt]] - ist. In einer unwirklichen [[Gegenwart]] ist das [[abwesend]], was sie bestimmt, was das [[Bestimmte]] [[gleichgültig]] in seiner bloßen [[Stimmung]] [[erscheinen]] lässt. [[Vergegenwärtigung]] scheint daher selbst auch natürlich und [[selbstverständlich]], wo sie keine [[Kraft]] verlangt, sich wie [[selbstverständlich]] auch gegenständlich macht, also das [[Dasein]] einer [[gegenständlichen]] [[Beziehung]] ist. Wo Gegenwärtigkeit [[Aufwand]] bedeutet, da sind Anlässe wirksam, die [[Energie]] binden, weil sie [[fremd bestimmt]] sind, weil die Überwindung des [[Fremden]] [[Gegenwart]] nimmt, [[Entgegenwärtigung]] betreibt. In den zur [[Gewohnheit]] gewordenen [[Ereignissen]] des Lebensalltags, im bloß gewöhnlichen [[Erleben,]] verliert jede [[zwischenmenschliche Beziehung]] an Gegenwärtigkeit, wo sie nur noch aus dieser Form des [[Lebens]] schöpft, sich darin selbst verlebt. Sie verliert den [[Sinn,]] den Menschen für Menschen haben und fortbilden können (siehe [[Sinnbildung]]) und bezieht ihre Inhalte zunehmend aus der bloßen [[Anwesenheit]] von Menschen. Diese verbleibt dann als eine äußerliche [[Position]], als [[Umstand]] des [[gewöhnlichen]] [[Lebens]]. Gegenwärtigkeit ist erzeugte [[Gegenwart]] eigener [[Gewissheit]], sich gewährende Gegenwart der [[Selbstgewissheit]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ein Mangel an Gegenwärtigkeit entsteht in einer [[Wirklichkeit]], die sich nur in ihrer [[Interpretation]] [[vergegenwärtigen]] kann, die also zugleich [[unwirklich]] - weil [[abstrakt]] - ist. In einer unwirklichen [[Gegenwart]] ist das [[abwesend]], was sie bestimmt, was das [[Bestimmte]] [[gleichgültig]] in seiner bloßen [[Stimmung]] [[erscheinen]] lässt. [[Vergegenwärtigung]] scheint daher selbst auch natürlich und [[selbstverständlich]], wo sie keine [[Kraft]] verlangt, sich wie [[selbstverständlich]] auch gegenständlich macht, also das [[Dasein]] einer [[gegenständlichen]] [[Beziehung]] ist. Wo Gegenwärtigkeit [[Aufwand]] bedeutet, da sind Anlässe wirksam, die [[Energie]] binden, weil sie [[fremd bestimmt]] sind, weil die Überwindung des [[Fremden]] [[Gegenwart]] nimmt, [[Entgegenwärtigung]] betreibt. In den zur [[Gewohnheit]] gewordenen [[Ereignissen]] des Lebensalltags, im bloß gewöhnlichen [[Erleben,]] verliert jede [[zwischenmenschliche Beziehung]] an Gegenwärtigkeit, wo sie nur noch aus dieser Form des [[Lebens]] schöpft, sich darin selbst verlebt. Sie verliert den [[Sinn,]] den Menschen für Menschen haben und fortbilden können (siehe [[Sinnbildung]]) und bezieht ihre Inhalte zunehmend aus der bloßen [[Anwesenheit]] von Menschen. Diese verbleibt dann als eine äußerliche [[Position]], als [[Umstand]] des [[gewöhnlichen]] [[Lebens]]. Gegenwärtigkeit ist erzeugte [[Gegenwart]] eigener [[Gewissheit]], sich gewährende Gegenwart der [[Selbstgewissheit]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l7&quot;&gt;Zeile 7:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 7:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In der Gegenwärtigkeit bildet sich Gegenwart ohne irgendwelche [[Anwesenheiten]] und [[Bedingungen]]. Im Unterschied zur Gegenwart ist Gegenwärtigkeit eine Eigenschaft des [[Ereignisses]] selbst, wird als Reflexion seiner Gegenwart nur hinzugefügt, insofern es selbst für sich keine Gegenwart hat oder haben kann. Eine Geschichte der Gegenwart ist etwas gänzlich anderes als eine vergegenwärtigte Geschichte: In einem Fall reflektiert Gegenwart die Geschichte, im anderen Geschichte die Gegenwart. Es ist hauptsächlich das Produkt des [[Gedächtnisses]], das in der Lage ist, [[Geschichte]] zu vergegenwärtigen. Wo diese sich mit ihren [[Bedingungen]] verliert, [[symbiotisch]] wird, verliert sie sich und wird zu einer ungegenwärtigen, [[mystischen]] und manchmal unheimlichen Geschichte (siehe auch [[Unbewusstes]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In der Gegenwärtigkeit bildet sich Gegenwart ohne irgendwelche [[Anwesenheiten]] und [[Bedingungen]]. Im Unterschied zur Gegenwart ist Gegenwärtigkeit eine Eigenschaft des [[Ereignisses]] selbst, wird als Reflexion seiner Gegenwart nur hinzugefügt, insofern es selbst für sich keine Gegenwart hat oder haben kann. Eine Geschichte der Gegenwart ist etwas gänzlich anderes als eine vergegenwärtigte Geschichte: In einem Fall reflektiert Gegenwart die Geschichte, im anderen Geschichte die Gegenwart. Es ist hauptsächlich das Produkt des [[Gedächtnisses]], das in der Lage ist, [[Geschichte]] zu vergegenwärtigen. Wo diese sich mit ihren [[Bedingungen]] verliert, [[symbiotisch]] wird, verliert sie sich und wird zu einer ungegenwärtigen, [[mystischen]] und manchmal unheimlichen Geschichte (siehe auch [[Unbewusstes]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Wir sind hier und wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;(Parole der Fridays for Future)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Wir sind hier und wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut! (Parole der Fridays for Future)&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Gegenw%C3%A4rtigkeit&amp;diff=8941&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Gegenw%C3%A4rtigkeit&amp;diff=8941&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-02T16:28:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 2. November 2025, 18:28 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l1&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Ist die Konstruktion der Zukunft und das Fertigwerden für alle Zeiten nicht unsere Sache, so ist es desto gewisser, was wir gegenwärtig zu vollbringen haben, ich meine die rücksichtslose Kritik alles Bestehenden, rücksichtslos sowohl in dem Sinne, daß die Kritik sich nicht vor ihren Resultaten fürchtet und ebensowenig vor dem Konflikt mit den vorhandenen Mächten.&amp;quot; [[(Marx, Briefe aus den Deutsch-Französischen Jahrbüchern, MEW 1, 344)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Ist die Konstruktion der Zukunft und das Fertigwerden für alle Zeiten nicht unsere Sache, so ist es desto gewisser, was wir gegenwärtig zu vollbringen haben, ich meine die rücksichtslose Kritik alles Bestehenden, rücksichtslos sowohl in dem Sinne, daß die Kritik sich nicht vor ihren Resultaten fürchtet und ebensowenig vor dem Konflikt mit den vorhandenen Mächten.&amp;quot; [[(Marx, Briefe aus den Deutsch-Französischen Jahrbüchern, MEW 1, 344)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ein Mangel an Gegenwärtigkeit entsteht in einer [[Wirklichkeit]], die sich nur in ihrer [[Interpretation]] [[vergegenwärtigen]] kann, die also zugleich [[unwirklich]] - weil [[abstrakt]] - ist. In einer unwirklichen [[Gegenwart]] ist das [[abwesend]], was sie bestimmt, was das [[Bestimmte]] [[gleichgültig]] in seiner bloßen [[Stimmung]] [[erscheinen]] lässt. [[Vergegenwärtigung]] scheint daher selbst auch natürlich und [[selbstverständlich]], wo sie keine [[Kraft]] verlangt, sich wie [[selbstverständlich]] auch gegenständlich macht, also das [[Dasein]] einer [[gegenständlichen]] [[Beziehung]] ist. Wo Gegenwärtigkeit [[Aufwand]] bedeutet, da sind Anlässe wirksam, die [[Energie]] binden, weil sie [[fremd bestimmt]] sind, weil die Überwindung des [[Fremden]] [[Gegenwart]] nimmt, [[Entgegenwärtigung]] betreibt. In den zur [[Gewohnheit]] gewordenen [[Ereignissen]] des Lebensalltags, im bloß gewöhnlichen [[Erleben,]] verliert jede [[zwischenmenschliche Beziehung]] an Gegenwärtigkeit, wo sie nur noch aus dieser Form des [[Lebens]] schöpft, sich darin selbst verlebt. Sie verliert den [[Sinn,]] den Menschen für Menschen haben und fortbilden können (siehe [[Sinnbildung]]) und bezieht ihre Inhalte zunehmend aus der bloßen [[Anwesenheit]] von Menschen. Diese verbleibt dann als eine äußerliche [[Position]], als [[Umstand]] des [[gewöhnlichen]] [[Lebens]]. Gegenwärtigkeit ist erzeugte [[Gegenwart]] eigener [[Gewissheit]], sich gewährende Gegenwart der [[Selbstgewissheit]].  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ein Mangel an Gegenwärtigkeit entsteht in einer [[Wirklichkeit]], die sich nur in ihrer [[Interpretation]] [[vergegenwärtigen]] kann, die also zugleich [[unwirklich]] - weil [[abstrakt]] - ist. In einer unwirklichen [[Gegenwart]] ist das [[abwesend]], was sie bestimmt, was das [[Bestimmte]] [[gleichgültig]] in seiner bloßen [[Stimmung]] [[erscheinen]] lässt. [[Vergegenwärtigung]] scheint daher selbst auch natürlich und [[selbstverständlich]], wo sie keine [[Kraft]] verlangt, sich wie [[selbstverständlich]] auch gegenständlich macht, also das [[Dasein]] einer [[gegenständlichen]] [[Beziehung]] ist. Wo Gegenwärtigkeit [[Aufwand]] bedeutet, da sind Anlässe wirksam, die [[Energie]] binden, weil sie [[fremd bestimmt]] sind, weil die Überwindung des [[Fremden]] [[Gegenwart]] nimmt, [[Entgegenwärtigung]] betreibt. In den zur [[Gewohnheit]] gewordenen [[Ereignissen]] des Lebensalltags, im bloß gewöhnlichen [[Erleben,]] verliert jede [[zwischenmenschliche Beziehung]] an Gegenwärtigkeit, wo sie nur noch aus dieser Form des [[Lebens]] schöpft, sich darin selbst verlebt. Sie verliert den [[Sinn,]] den Menschen für Menschen haben und fortbilden können (siehe [[Sinnbildung]]) und bezieht ihre Inhalte zunehmend aus der bloßen [[Anwesenheit]] von Menschen. Diese verbleibt dann als eine äußerliche [[Position]], als [[Umstand]] des [[gewöhnlichen]] [[Lebens]]. Gegenwärtigkeit ist erzeugte [[Gegenwart]] eigener [[Gewissheit]], sich gewährende Gegenwart der [[Selbstgewissheit]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Für bestimmte Ereignisse erscheint dies schon objektiv notwendig (z.B. Vorstellungsgespräch), um Abgründe zwischen Welten mit der Vergegenwärtigung beider Interessen zu überbrücken. Subjektiv notwendig ist dies, wenn Beziehungen nicht das sind, als was sie erscheinen, wenn sie wesentlich anders sind, bzw. ein doppeltes [[Wesen]] haben. Dann verlangt es eine [[Selbstvergegenwärtigung]]., um eigene [[Wahrheit]] zu haben und um überhaupt [[wahrnehmbar]] zu sein. Dies aber verlangt, von jeder [[Selbstwahrnehmung]] frei zu sein, für sich so zu sein, wie man sich auch wirklich auf andere bezieht, sie nicht als Bedingung für sich nötig hat, sondern als Gegenüber.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Für bestimmte Ereignisse erscheint dies schon objektiv notwendig (z.B. Vorstellungsgespräch), um Abgründe zwischen Welten mit der Vergegenwärtigung beider Interessen zu überbrücken. Subjektiv notwendig ist dies, wenn Beziehungen nicht das sind, als was sie erscheinen, wenn sie wesentlich anders sind, bzw. ein doppeltes [[Wesen]] haben. Dann verlangt es eine [[Selbstvergegenwärtigung]]., um eigene [[Wahrheit]] zu haben und um überhaupt [[wahrnehmbar]] zu sein. Dies aber verlangt, von jeder [[Selbstwahrnehmung]] frei zu sein, für sich so zu sein, wie man sich auch wirklich auf andere bezieht, sie nicht als Bedingung für sich nötig hat, sondern als Gegenüber.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Gegenw%C3%A4rtigkeit&amp;diff=429&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Gegenw%C3%A4rtigkeit&amp;diff=429&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:38:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Ist die Konstruktion der Zukunft und das Fertigwerden für alle Zeiten nicht unsere Sache, so ist es desto gewisser, was wir gegenwärtig zu vollbringen haben, ich meine die rücksichtslose Kritik alles Bestehenden, rücksichtslos sowohl in dem Sinne, daß die Kritik sich nicht vor ihren Resultaten fürchtet und ebensowenig vor dem Konflikt mit den vorhandenen Mächten.&amp;quot; [[(Marx, Briefe aus den Deutsch-Französischen Jahrbüchern, MEW 1, 344)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mangel an Gegenwärtigkeit entsteht in einer [[Wirklichkeit]], die sich nur in ihrer [[Interpretation]] [[vergegenwärtigen]] kann, die also zugleich [[unwirklich]] - weil [[abstrakt]] - ist. In einer unwirklichen [[Gegenwart]] ist das [[abwesend]], was sie bestimmt, was das [[Bestimmte]] [[gleichgültig]] in seiner bloßen [[Stimmung]] [[erscheinen]] lässt. [[Vergegenwärtigung]] scheint daher selbst auch natürlich und [[selbstverständlich]], wo sie keine [[Kraft]] verlangt, sich wie [[selbstverständlich]] auch gegenständlich macht, also das [[Dasein]] einer [[gegenständlichen]] [[Beziehung]] ist. Wo Gegenwärtigkeit [[Aufwand]] bedeutet, da sind Anlässe wirksam, die [[Energie]] binden, weil sie [[fremd bestimmt]] sind, weil die Überwindung des [[Fremden]] [[Gegenwart]] nimmt, [[Entgegenwärtigung]] betreibt. In den zur [[Gewohnheit]] gewordenen [[Ereignissen]] des Lebensalltags, im bloß gewöhnlichen [[Erleben,]] verliert jede [[zwischenmenschliche Beziehung]] an Gegenwärtigkeit, wo sie nur noch aus dieser Form des [[Lebens]] schöpft, sich darin selbst verlebt. Sie verliert den [[Sinn,]] den Menschen für Menschen haben und fortbilden können (siehe [[Sinnbildung]]) und bezieht ihre Inhalte zunehmend aus der bloßen [[Anwesenheit]] von Menschen. Diese verbleibt dann als eine äußerliche [[Position]], als [[Umstand]] des [[gewöhnlichen]] [[Lebens]]. Gegenwärtigkeit ist erzeugte [[Gegenwart]] eigener [[Gewissheit]], sich gewährende Gegenwart der [[Selbstgewissheit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für bestimmte Ereignisse erscheint dies schon objektiv notwendig (z.B. Vorstellungsgespräch), um Abgründe zwischen Welten mit der Vergegenwärtigung beider Interessen zu überbrücken. Subjektiv notwendig ist dies, wenn Beziehungen nicht das sind, als was sie erscheinen, wenn sie wesentlich anders sind, bzw. ein doppeltes [[Wesen]] haben. Dann verlangt es eine [[Selbstvergegenwärtigung]]., um eigene [[Wahrheit]] zu haben und um überhaupt [[wahrnehmbar]] zu sein. Dies aber verlangt, von jeder [[Selbstwahrnehmung]] frei zu sein, für sich so zu sein, wie man sich auch wirklich auf andere bezieht, sie nicht als Bedingung für sich nötig hat, sondern als Gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegenwärtigkeit bildet sich Gegenwart ohne irgendwelche [[Anwesenheiten]] und [[Bedingungen]]. Im Unterschied zur Gegenwart ist Gegenwärtigkeit eine Eigenschaft des [[Ereignisses]] selbst, wird als Reflexion seiner Gegenwart nur hinzugefügt, insofern es selbst für sich keine Gegenwart hat oder haben kann. Eine Geschichte der Gegenwart ist etwas gänzlich anderes als eine vergegenwärtigte Geschichte: In einem Fall reflektiert Gegenwart die Geschichte, im anderen Geschichte die Gegenwart. Es ist hauptsächlich das Produkt des [[Gedächtnisses]], das in der Lage ist, [[Geschichte]] zu vergegenwärtigen. Wo diese sich mit ihren [[Bedingungen]] verliert, [[symbiotisch]] wird, verliert sie sich und wird zu einer ungegenwärtigen, [[mystischen]] und manchmal unheimlichen Geschichte (siehe auch [[Unbewusstes]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir sind hier und wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!&amp;quot; (Parole der Fridays for Future)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
</feed>