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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Gemeinschaft&amp;diff=447&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Gemeinschaft&amp;diff=447&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:38:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Der Ausdruck dieses durch ihre gemeinschaftlichen Interessen bedingten Willens ist das Gesetz. Gerade das Durchsetzen der voneinander unabhängigen Individuen und ihrer eignen Willen, das auf dieser Basis in ihrem Verhalten gegeneinander notwendig egoistisch ist, macht die Selbstverleugnung im Gesetz und Recht nötig, Selbstverleugnung im Ausnahmsfall, Selbstbehauptung ihrer Interessen im Durchschnittsfall (die daher nicht ihnen, sondern nur dem &amp;quot;mit sich einigen Egoisten&amp;quot; für Selbstverleugnung gilt). ... Übrigens entsteht dieser &amp;quot;Wille&amp;quot;, ehe die Verhältnisse so weit entwickelt sind, daß sie ihn produzieren können, auch nur in der Einbildung des Ideologen. Nachdem die Verhältnisse weit genug entwickelt waren, ihn zu produzieren, kann der Ideologe diesen Willen als einen bloß willkürlichen und daher zu allen Zeiten und unter allen Umständen faßbaren sich vorstellen.&amp;quot; [[(MEW 3, Seite 311)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Gesellschaft]] [[verhalten]] sich Menschen zu ihren [[Lebensbedingungen]]. In einer Gemeinschaft sind sie selbst das [[Material]] ihrer [[Verhältnisse]] und [[konsumieren]] sich selbst als [[Lebensumstände]] ihrer [[zwischenmenschlichen Beziehungen]]. Eine Gemeinschaft ist eine aus der [[gesellschaftlichen]] und also politischen [[Form]] herausgesetzte Vereinigung, die sich eher durch [[kulturelle]] Verbundenheiten bestimmt (z.B. in Vereinen für Sport, Studentenverbindung, Züchter, Wohnen usw.). Aus der [[Form]] ihrer Gemeinschaft leiten sie ihre eigenen Regeln, ihre Rechte und Pflichten ab, wie es sich durch das verbindliche Ideal als [[Zweck]] der Gemeinschaft ergibt. Jedes Mitglied dieser Gemeinschaft ist dem [[Zweck]] und die sich hieraus begründenden Inhalte und Rollen unterworfen, oft auch bestrebt, seine [[Persönlichkeit]] hierdurch auszustatten oder zu [[veredeln]] (siehe hierzu auch [[narzisstische Persönlichkeit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Religion ist die [[Anstimmung]] einer höheren [[Wirklichkeit]] im Jenseits des [[Lebens]] (siehe auch [[Tod]]), die über die [[Liturgie]] des [[Glaubens]] an [[Gott]] oder an viele Götter bewahrt wird. Es geht dabei um die Bewahrheitung einer [[gesellschaftlichen]] Fiktion über die [[Stimmungen]] einer [[Seele]], die tiefe [[Gefühle]] als sozialisiertes [[Selbstgefühl]] gegen die [[Beliebigkeit]] ihrer [[Eindrücke]] wahrmachen soll, die ein [[objektives Selbstgefühl]] [[veranstalten]] soll. Dieses kann allerdings nichts Anderes seio (siehe [[Andersein]]) als die [[abstrakten]] [[Beziehungen]] von Menschen, so wie ihre Selbstgefühle diese als ihre [[Natur]] beinhalten können. Religion sozialisiert ihre Selbstgefühle so, wie diese ihnen als Familie der Menschheit gültig und gemein gemacht werden, indem sie sich als Geschwister, als Brüder und Schwestern im Glauben an eine selbstlose Barmherzigkeit sozialisieren lassen, die sich immer wieder nur selbst bezweifeln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mephisto: Drum besser waͤr’s daß nichts entstuͤnde. So ist denn alles was ihr Suͤnde, Zerstoͤrung, kurz das Boͤse nennt, Mein eigentliches Element. Faust: Du nennst dich einen Theil, und stehst doch ganz vor mir? Mephisto: Bescheidne Wahrheit sprech’ ich dir. Wenn sich der Menſch, die kleine Narrenwelt, Gewoͤhnlich fuͤr ein Ganzes haͤlt; Ich bin ein Theil des Theils, der Anfangs alles war, Ein Theil der Finſterniß, die sich das Licht gebar, Das stolze Licht, das nun der Mutter Nacht Den alten Rang, den Raum ihr streitig macht, Und doch gelingt’s ihm nicht, da es, so viel es strebt, Verhaftet an den Koͤrpern klebt. Von Koͤrpern stroͤmt’s, die Köͤrper macht es schoͤn, Ein Koͤrper hemmt’s auf seinem Gange, So, hoff’ ich, dauert es nicht lange Und mit den Koͤrpern wird’s zu Grunde gehn.&amp;quot; (Faust und Mephisto in Goethes Faust)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gemeinschaft funktioniert durch die [[Anwesenheit]] von Menschen in den [[Übereinstimmungen]] eines [[gemeinen Sinns]], der aus dem bestimmten [[Zweck]] ihres Zusammentreffens ergeht und der ihren Zusammenhang und ihr Zusammensein als [[Mittel]] zu dessen Erfüllung begründet. Im Unterschied zu einer [[Gesellschaft]], die selbst schon eine Lebensform darstellt, durch die sie sich bildet, entwickelt und vermittelt, setzt die Gemeinschaft den [[Zweck]] ihres Zustandekommens schon voraus und gliedert sich durch die [[Vermittlung]] der Beiträge ihrer Zuträger. Während sich die [[Gesellschaft]] selbst [[objektiv]] [[reproduzieren]] und [[entwickeln]] muss und sich aus diesem [[Grund]] und in diesem [[Sinn]] auch organisiert und ordnet, [[entwickelt]] und entfaltet die Gemeinschaft ein ihr vorausgesetztes [[Interesse]], das sich in einem [[subjektiven]] [[Zweck]] von Menschen in einer Gruppe versammelt (z.B. Lebensgemeinschaft, Klassengemeinschaft, Vertragsgemeinschaft, Schicksalsgemeinschaft) und sich in dessen Zielsetzung so bemisst, wie es sich in der allgemeinen [[Selbstbezogenheit]] der Einzelnen durch ihre [[Anwesenheit]] und Teilnahme bestimmt, die ihren Zusammenhalt in [[Form]] einer [[Solidarität]] der einzelnen Interessen ausmacht, ohne dass dadurch und darin ihr Zusammenhang selbst verwirklicht ist. Zusammenhalt ist eben statisch und in wieweit darin ein Zusammenwirken zustande kommt, bleibt [[zufällig]]. Dagegen gründet menschliche [[Gesellschaft]] auf den [[Notwendigkeiten]] ihres Zusammenwirkens, das die [[Naturmächtigkeit]] ihres [[Lebens]] als als [[allgemeines]] [[Lebensverhältnis]] gebildet hat und ausmacht und fortbildet, begründet sich also immer aus ihrer [[Produktivkraft]]. Diese erfordert eine gesellschaftliche Organisation ihrer [[Nutzung]] und verlangt eine hierauf gerichtete [[Aufmerksamkeit]] und ein dem entsprechendes [[Wissen]] und [[Bewusstsein]] über die darin implizierten [[Kenntnisse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu einer [[Gesellschaft]] ist eine Gemeinschaft die reine [[Form]] von einer Gruppierung, in der sich Menschen verbinden und in ihren [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] verbindlich sein und sich [[vertragen]] können müssen. Nicht ein [[Gegenstand]], eine [[Sache]] oder die [[Notwendigkeit]] einer [[Tätigkeit]] bestimmt ihren Zusammenhang, sondern die [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]] der [[Persönlichkeiten]], die eine solche Gemeinschaft darstellen. Ihre [[Subjektivität]] bildet sich von daher im [[Zweck]] eines durch die einzelnen [[Personen]] vereinigten Zwecks aus, der sie in einem hieraus abgeleiteten [[persönlichen]] [[Nutzen]] verbündet, weil und sofern sie diesen durch ihre [[verallgemeinerten]] [[Interessen]] auch als persönliche Erfüllung [[erfahren]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Menschen in solcher Gemeinschaft aus sich selbst heraus begründet erscheinen, die [[gewöhnliche]] [[Form]] der Gemeinschaft eine zweckbestimmte Gruppierung eigener Bestrebuingen ist, wird darin die [[Eigenheit]] selbst zunächst nur außer ihnen verbunden. Ihre Verbindlichkeit ist ihnen im Grunde äußerlich, z.B. als [[Verein]], auch als Lebensgemeinschaft, [[Ehe]], [[Familie]] oder dergleichen (siehe auch [[Lebensburg]]). Was sie darin dem [[Inhalt]] nach für sich finden und [[empfinden]] tritt in ihrer Gemeinschaft nur relativ zufällig auf, fällt dem Gemeinen nur in der [[Form]] zu, in der es sich durch seine Darstellung [[beziehen]] lässt. Die [[Form]] dieser Gemeinschaft hat von daher einen den Menschen äußerlichen [[Inhalt]] ihrer [[Subjektivität]], der durch deren Zusammentreten in einem bestimmten [[Lebensraum]] verwirklicht werden soll und in der [[Auseinandersetzung]] der [[anwesenden]] [[Einzelnen]] hierüber als Gemeines im Sinne von Gemeinsames [[bestätigt]] und betrieben wird. Jedes einzelne Mitglied einer Gemeinschaft ist von daher dem [[verallgemeinerten]] [[Interesse]] hieran unterworfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweck]] der [[Nutzung]] bestimmter [[Eigenschaften]] und Ziele existiert vor allem ein [[Sinn]] für diese [[Nutzung]], ein [[Sinn]], der lediglich als [[Absicht]], als [[abstrakter Sinn]] für die Mitglieder der Gemeinschaft so existiert, wie sie ih darzustellen vermögen. Weil er in dieser Form im Verein der beteiligten Menschen vergemeinschaftet sein soll, hat der [[Lebensraum]] der Vereinigung auch diesen zu ihrer [[Substanz]] (siehe [[Gemeinsinn]]). Gemeinschaft ist eine in dieser [[Form]] durch ihren gemeinen [[Nutzen]] bezweckte und also [[formbestimmte]] [[Anwesenheit]] von Menschen, die sich auf das [[Leben]] in einem bestimmten [[Raum]] mit einer bestimmmter [[Dichte]] bezieht und sich von Außenstehenden durch diese [[Beziehung]] abgrenzt, weil sie nur für sich nützlich sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinschaft hat nur solange [[Sinn]], solange das Ziel auch wahr ist und auseinander gesetzt wird; sie verliert ihn, wo keine Auseinandersetzung stattfindet und [[Gemeinsinn]] aus der Form der Anwesenheiten entsteht, in welchem die Menschen nurmehr [[abstrakt]] substanziell und also ohne Selbstgbestimmung eingebunden sind. Dieser ist als bloßes Gemeinschaftsgefühl das Residuum der Subjektivität, der tote Rest einer Gemeinschaft, in welcher die Menschen nurmehr abstrakt eingebunden sind ohne einander [[Sinn]] zu vermitteln. Das ist das Gegenteil von Ziel und Zweck der Gemeinschaft, ihr [[Übersinn]], durch den sie sich aufhebt und über die anwesenden Menschen hinweg ideell verfügt, sie oft durch bloße [[Ideologie]] verbindet (z.B. [[Gemeinwohl]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einem solchen Gemeinschaftsgefühl speisen sich alle egozentrischen Gefühle durch das darin gegründete &amp;quot;Wir-Gefühl&amp;quot; und dienen der [[Selbstveredelung]]. [[Nationalismus]] gewinnt hierdurch seinen wesentlichen Nährboden als [[Volksgemeinschaft]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
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