<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Geopolitik</id>
	<title>Geopolitik - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Geopolitik"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Geopolitik&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-18T07:26:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Geopolitik&amp;diff=11192&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Geopolitik&amp;diff=11192&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-04T18:55:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 4. November 2025, 20:55 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l1&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Geopolitik gibt sich gerne als großräumige Welterklärung, als ein vernünftiger Hinweis, dass auf unserer Welt &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;alles mit allem&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;zusammenhängt, weil alle Länder von den gleichen Ressourcen der [[Natur]] und ihrer Bodenschätze abhängig seien und durch ihren Mangel hieran gegeneinander gestellt seien und um deren Verfügung [[konkurrieren]] müssten wie Tiere, deren [[Lebensräume]] bedrängt sind. Und im Kopfumdrehen verweist sie auf die Machtblöcke, die diese [[Verhältnisse]] [[politisch]] und militärisch beherrschen würden. Wer dem nachgeht, wird schnell auf die [[Tatsache]] stoßen, dass der schinbar natürliche Mangel [[ausschließlich]] [[politische]] Gründe hat, die in den ungleichen Ländern selbst wirken und sich hinter den weltpolitischen Strategien einer optimierten Naturausbeutung verbergen. Es geht zwar dabei immer auch um &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Land und Leute&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;, doch um deren [[wirkliche]] [[Existenz]] geht es nur, soweit diese für die Interessen einer weltweiten [[Geldverwertung]] taugt. Mit der [[Entwicklung]] des [[Feudalkapitalismus]] ist deren Verfügungsmacht durch die allseitige Gegenwart des globalen [[Kapitals]] ungeheuerlich angewachsen (siehe [[Globalisierung]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Geopolitik gibt sich gerne als großräumige Welterklärung, als ein vernünftiger Hinweis, dass auf unserer Welt &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;alles mit allem&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;zusammenhängt, weil alle Länder von den gleichen Ressourcen der [[Natur]] und ihrer Bodenschätze abhängig seien und durch ihren Mangel hieran gegeneinander gestellt seien und um deren Verfügung [[konkurrieren]] müssten wie Tiere, deren [[Lebensräume]] bedrängt sind. Und im Kopfumdrehen verweist sie auf die Machtblöcke, die diese [[Verhältnisse]] [[politisch]] und militärisch beherrschen würden. Wer dem nachgeht, wird schnell auf die [[Tatsache]] stoßen, dass der schinbar natürliche Mangel [[ausschließlich]] [[politische]] Gründe hat, die in den ungleichen Ländern selbst wirken und sich hinter den weltpolitischen Strategien einer optimierten Naturausbeutung verbergen. Es geht zwar dabei immer auch um &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Land und Leute&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, doch um deren [[wirkliche]] [[Existenz]] geht es nur, soweit diese für die Interessen einer weltweiten [[Geldverwertung]] taugt. Mit der [[Entwicklung]] des [[Feudalkapitalismus]] ist deren Verfügungsmacht durch die allseitige Gegenwart des globalen [[Kapitals]] ungeheuerlich angewachsen (siehe [[Globalisierung]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Schöpfer des [[Begriffs]] &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Geopolitik&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;Rudolf Kjellén definierte 1916: „Geopolitik ist die Lehre über den [[Staat]] als geographischen Organismus oder als [[Erscheinung]] im [[Raum]].“ Im Vorlauf der Begriffsentwicklung war Kjellén vom deutschen Zoologen und Geographen Friedrich Ratzel beeinflusst, der die Politische Geographie 1897 reformiert hatte und dadurch zu einem bedeutenden [[Ideologen]] des [[Kolonialismus]] geworden war. Weil Friedrich Ratzel mit seinen Schriften auf dem Feld der Anthropo- oder Humangeographie sich eine große, auch internationale [[Aufmerksamkeit]] verschaffte galt er als Begründer der Anthropogeographie und der Politischen Geographie, die mit [[Begriffen]] aus einem radikalisierten Sozialdarwinismus eine Beschreibung der Entwicklung von [[Staaten]] hergab. Diese lehnte sich an biologistische Begrifflichkeiten, was Ratzel dazu brachte den [[Staat]] mit einem biologischen Organismus zu [[identifizieren]]. [[Wachstum]] (und Schrumpfen) von [[Staaten]] erklärte Friedrich Ratzel mit dem „Gesetz der wachsenden Räume“ und verknüpfte es mit Darwins „Kampf ums Dasein“. Kriege waren für ihn das „rasch verlaufende Experiment“, das über die Zukunft der Völker und ihre Rolle in der [[Geschichte]] entschied. Ähnlich wird solche [[Theorie]] auch heute schon wieder von [[neoliberalen]] [[Wirtschaftsideologen]] vertreten (siehe z.B. [[Konflikte der Weltpolitik]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Schöpfer des [[Begriffs]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Geopolitik&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;Rudolf Kjellén definierte 1916: „Geopolitik ist die Lehre über den [[Staat]] als geographischen Organismus oder als [[Erscheinung]] im [[Raum]].“ Im Vorlauf der Begriffsentwicklung war Kjellén vom deutschen Zoologen und Geographen Friedrich Ratzel beeinflusst, der die Politische Geographie 1897 reformiert hatte und dadurch zu einem bedeutenden [[Ideologen]] des [[Kolonialismus]] geworden war. Weil Friedrich Ratzel mit seinen Schriften auf dem Feld der Anthropo- oder Humangeographie sich eine große, auch internationale [[Aufmerksamkeit]] verschaffte galt er als Begründer der Anthropogeographie und der Politischen Geographie, die mit [[Begriffen]] aus einem radikalisierten Sozialdarwinismus eine Beschreibung der Entwicklung von [[Staaten]] hergab. Diese lehnte sich an biologistische Begrifflichkeiten, was Ratzel dazu brachte den [[Staat]] mit einem biologischen Organismus zu [[identifizieren]]. [[Wachstum]] (und Schrumpfen) von [[Staaten]] erklärte Friedrich Ratzel mit dem „Gesetz der wachsenden Räume“ und verknüpfte es mit Darwins „Kampf ums Dasein“. Kriege waren für ihn das „rasch verlaufende Experiment“, das über die Zukunft der Völker und ihre Rolle in der [[Geschichte]] entschied. Ähnlich wird solche [[Theorie]] auch heute schon wieder von [[neoliberalen]] [[Wirtschaftsideologen]] vertreten (siehe z.B. [[Konflikte der Weltpolitik]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die [[Nationalsozialisten]] hatten ihre Kriege mit der Behauptung einer völkischen Notlage im weltweiten [[Verhältnis]] der [[Nationalstaaten]] begründet. Damit sollte ihre Machtpolitik mit &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;geostrategischen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;Spekulationen vernebelt werden. Der [[Lebensraum]] ganzer [[Gesellschaften]] wurde damit selbst schon zu einem hinreichenden, weil natürlich scheinenden Zweck von Landnahmen. Die [[Theorie]] vom &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Volk ohne Raum&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;hatte eine unermessliche Besatzungs- und Vernichtungspolitik begründet, die sich besonders um die Länder im Osten und Süden hergemacht hatte. Einen ähnlichen Zweck verfolgen Betrachtungen über die nun &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;geopolitisch&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;begründeten &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;[[Notwendigkeiten]]&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;der militärischen Aufrüstung und Ausstattung und Bündnisse. was die [[politische Ökonomie]] ihrer [[Nationalstaaten]] zur Sanierung aus deren [[wirtschaftlichen]] und [[kulturellen]] [[Krisen]] nötig hatte gilt nun wieder mal als das Gewächs einer schicksalhaften Weltlage, der zu folgen unausweichlich wäre. Was die Bevölkerungen in ihrem [[wirtschaftlichen]] und [[kulturellen]] Lebenszusammenhängen [[ohnmächtig]] gemacht hatte und nach einer Erneuerung ihrer Gesellschaftsformationen verlangt wird in solcher [[Begrifflichkeit]] dem Auge und [[Sinn]] einer Wissensbildung entzogen, sondern die Zweckmäßigkeit einer [[verselbständigten]] Machtpolitik zum &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Narrativ&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;einer [[politischen Kultur]], die als Eingeständnis einer entmenschlichten [[Zivilisation]] [[begriffen]] werden sollte. Was dereinst [[Martin Heideggermartin]] hieraus gefolgert hatte tritt nun schon wieder als [[philosophierende]] [[Politik]] von [[neoliberalen]] Welterklärer wie George Friedmann auf. Die Befürwortung solcher [[Positionen]] kann nur zur [[Totalisierung]] von dem führen, dem sie sich entgegen stellt. Es muss endlich das Feld der Gemetzel rein politischer Argumentation verlassen und das herausgebildet werden, was das [[sachliche]] und [[kulturelle]] Vermögen der Menschheit bieten kann, wenn die Politisierung der Lebensgrundlagen [[aufgehoben]] wäre (siehe [[Kritik der politischen Ökonomie]] und [[Kritik der politischen Kultur]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die [[Nationalsozialisten]] hatten ihre Kriege mit der Behauptung einer völkischen Notlage im weltweiten [[Verhältnis]] der [[Nationalstaaten]] begründet. Damit sollte ihre Machtpolitik mit &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;geostrategischen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;Spekulationen vernebelt werden. Der [[Lebensraum]] ganzer [[Gesellschaften]] wurde damit selbst schon zu einem hinreichenden, weil natürlich scheinenden Zweck von Landnahmen. Die [[Theorie]] vom &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Volk ohne Raum&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;hatte eine unermessliche Besatzungs- und Vernichtungspolitik begründet, die sich besonders um die Länder im Osten und Süden hergemacht hatte. Einen ähnlichen Zweck verfolgen Betrachtungen über die nun &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;geopolitisch&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;begründeten &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;[[Notwendigkeiten]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;der militärischen Aufrüstung und Ausstattung und Bündnisse. was die [[politische Ökonomie]] ihrer [[Nationalstaaten]] zur Sanierung aus deren [[wirtschaftlichen]] und [[kulturellen]] [[Krisen]] nötig hatte gilt nun wieder mal als das Gewächs einer schicksalhaften Weltlage, der zu folgen unausweichlich wäre. Was die Bevölkerungen in ihrem [[wirtschaftlichen]] und [[kulturellen]] Lebenszusammenhängen [[ohnmächtig]] gemacht hatte und nach einer Erneuerung ihrer Gesellschaftsformationen verlangt wird in solcher [[Begrifflichkeit]] dem Auge und [[Sinn]] einer Wissensbildung entzogen, sondern die Zweckmäßigkeit einer [[verselbständigten]] Machtpolitik zum &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Narrativ&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;einer [[politischen Kultur]], die als Eingeständnis einer entmenschlichten [[Zivilisation]] [[begriffen]] werden sollte. Was dereinst [[Martin Heideggermartin]] hieraus gefolgert hatte tritt nun schon wieder als [[philosophierende]] [[Politik]] von [[neoliberalen]] Welterklärer wie George Friedmann auf. Die Befürwortung solcher [[Positionen]] kann nur zur [[Totalisierung]] von dem führen, dem sie sich entgegen stellt. Es muss endlich das Feld der Gemetzel rein politischer Argumentation verlassen und das herausgebildet werden, was das [[sachliche]] und [[kulturelle]] Vermögen der Menschheit bieten kann, wenn die Politisierung der Lebensgrundlagen [[aufgehoben]] wäre (siehe [[Kritik der politischen Ökonomie]] und [[Kritik der politischen Kultur]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Geopolitik&amp;diff=1467&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Geopolitik&amp;diff=1467&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-08T08:28:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Geopolitik gibt sich gerne als großräumige Welterklärung, als ein vernünftiger Hinweis, dass auf unserer Welt &amp;quot;alles mit allem&amp;quot; zusammenhängt, weil alle Länder von den gleichen Ressourcen der [[Natur]] und ihrer Bodenschätze abhängig seien und durch ihren Mangel hieran gegeneinander gestellt seien und um deren Verfügung [[konkurrieren]] müssten wie Tiere, deren [[Lebensräume]] bedrängt sind. Und im Kopfumdrehen verweist sie auf die Machtblöcke, die diese [[Verhältnisse]] [[politisch]] und militärisch beherrschen würden. Wer dem nachgeht, wird schnell auf die [[Tatsache]] stoßen, dass der schinbar natürliche Mangel [[ausschließlich]] [[politische]] Gründe hat, die in den ungleichen Ländern selbst wirken und sich hinter den weltpolitischen Strategien einer optimierten Naturausbeutung verbergen. Es geht zwar dabei immer auch um &amp;quot;Land und Leute&amp;quot;, doch um deren [[wirkliche]] [[Existenz]] geht es nur, soweit diese für die Interessen einer weltweiten [[Geldverwertung]] taugt. Mit der [[Entwicklung]] des [[Feudalkapitalismus]] ist deren Verfügungsmacht durch die allseitige Gegenwart des globalen [[Kapitals]] ungeheuerlich angewachsen (siehe [[Globalisierung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schöpfer des [[Begriffs]] &amp;quot;Geopolitik&amp;quot; Rudolf Kjellén definierte 1916: „Geopolitik ist die Lehre über den [[Staat]] als geographischen Organismus oder als [[Erscheinung]] im [[Raum]].“ Im Vorlauf der Begriffsentwicklung war Kjellén vom deutschen Zoologen und Geographen Friedrich Ratzel beeinflusst, der die Politische Geographie 1897 reformiert hatte und dadurch zu einem bedeutenden [[Ideologen]] des [[Kolonialismus]] geworden war. Weil Friedrich Ratzel mit seinen Schriften auf dem Feld der Anthropo- oder Humangeographie sich eine große, auch internationale [[Aufmerksamkeit]] verschaffte galt er als Begründer der Anthropogeographie und der Politischen Geographie, die mit [[Begriffen]] aus einem radikalisierten Sozialdarwinismus eine Beschreibung der Entwicklung von [[Staaten]] hergab. Diese lehnte sich an biologistische Begrifflichkeiten, was Ratzel dazu brachte den [[Staat]] mit einem biologischen Organismus zu [[identifizieren]]. [[Wachstum]] (und Schrumpfen) von [[Staaten]] erklärte Friedrich Ratzel mit dem „Gesetz der wachsenden Räume“ und verknüpfte es mit Darwins „Kampf ums Dasein“. Kriege waren für ihn das „rasch verlaufende Experiment“, das über die Zukunft der Völker und ihre Rolle in der [[Geschichte]] entschied. Ähnlich wird solche [[Theorie]] auch heute schon wieder von [[neoliberalen]] [[Wirtschaftsideologen]] vertreten (siehe z.B. [[Konflikte der Weltpolitik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nationalsozialisten]] hatten ihre Kriege mit der Behauptung einer völkischen Notlage im weltweiten [[Verhältnis]] der [[Nationalstaaten]] begründet. Damit sollte ihre Machtpolitik mit &amp;quot;geostrategischen&amp;quot; Spekulationen vernebelt werden. Der [[Lebensraum]] ganzer [[Gesellschaften]] wurde damit selbst schon zu einem hinreichenden, weil natürlich scheinenden Zweck von Landnahmen. Die [[Theorie]] vom &amp;quot;Volk ohne Raum&amp;quot; hatte eine unermessliche Besatzungs- und Vernichtungspolitik begründet, die sich besonders um die Länder im Osten und Süden hergemacht hatte. Einen ähnlichen Zweck verfolgen Betrachtungen über die nun &amp;quot;geopolitisch&amp;quot; begründeten &amp;quot;[[Notwendigkeiten]]&amp;quot; der militärischen Aufrüstung und Ausstattung und Bündnisse. was die [[politische Ökonomie]] ihrer [[Nationalstaaten]] zur Sanierung aus deren [[wirtschaftlichen]] und [[kulturellen]] [[Krisen]] nötig hatte gilt nun wieder mal als das Gewächs einer schicksalhaften Weltlage, der zu folgen unausweichlich wäre. Was die Bevölkerungen in ihrem [[wirtschaftlichen]] und [[kulturellen]] Lebenszusammenhängen [[ohnmächtig]] gemacht hatte und nach einer Erneuerung ihrer Gesellschaftsformationen verlangt wird in solcher [[Begrifflichkeit]] dem Auge und [[Sinn]] einer Wissensbildung entzogen, sondern die Zweckmäßigkeit einer [[verselbständigten]] Machtpolitik zum &amp;quot;Narrativ&amp;quot; einer [[politischen Kultur]], die als Eingeständnis einer entmenschlichten [[Zivilisation]] [[begriffen]] werden sollte. Was dereinst [[Martin Heideggermartin]] hieraus gefolgert hatte tritt nun schon wieder als [[philosophierende]] [[Politik]] von [[neoliberalen]] Welterklärer wie George Friedmann auf. Die Befürwortung solcher [[Positionen]] kann nur zur [[Totalisierung]] von dem führen, dem sie sich entgegen stellt. Es muss endlich das Feld der Gemetzel rein politischer Argumentation verlassen und das herausgebildet werden, was das [[sachliche]] und [[kulturelle]] Vermögen der Menschheit bieten kann, wenn die Politisierung der Lebensgrundlagen [[aufgehoben]] wäre (siehe [[Kritik der politischen Ökonomie]] und [[Kritik der politischen Kultur]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
</feed>