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	<title>Geschlechtsrollen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Geschlechtsrollen&amp;diff=10362&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine Geschlechtsrolle ist eine soziale Rolle, die durch [[Geschlechtseigenschaften]] begründet wird. So üppig diese [[Eigenschaften]] bei solcher Begründung hervorgekehrt werden, so wenig wird das gesellschaftlich [[Notwendige]], was die &amp;quot;Rolle&amp;quot; bewältigen soll, aus der [[Gesellschaft]] heraus begriffen, sondern stattdessen aus der individuellen [[Form]] der [[Geschlecht]]lichkeit heraus verwesentlicht (siehe auch [[Männerkult]] und [[Frauenkult]]). Doch diese Unterscheidung betrifft fast nur einen Teil der der sozialen [[Mittelschichten]] und bestärkt die [[bildungsbürgerliche]] Schicht im [[Glauben]] an ihr [[edelmütigen]] Rollenverständnis (siehe [[Selbstveredelung]]), während die [[ärmeren]] Schichten von der Not ihrer besitzlosen [[Existenz]] vom [[Geldbesitz]] bedrängt werden (siehe auch [[Arbeitslosigkeit]]). Der [[Klassencharakter]] der [[kapitalistischen]] [[Gesellschaft]] tritt daher auch [[kulturell]] im [[Verhältnis]] der [[Männer]] zu den [[Frauen]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort gerät z.B. die Sorge um die Kinder einer [[abstrakt menschlichen Gesellschaft]] zu einer [[privaten]] Überlebenstechnik, mit der sich besonders [[Frauen]] abarbeiten müssen, weil und solange ihre Fähigkeiten hierfür ausgebeutet werden können. Natürlich können auch Männer vieles übernehmen oder sich auch ganz um die Kinder kümmern; doch das ändert nichts an der [[Privatheit]] und Ausbeutung von gesellschaftlich notwendiger [[Arbeit]] und Fürsorge. Es ist nicht die Geschlechtseigenschaft, die hier ausgenutzt wird, sondern es wird die Abwertung gesellschaftlich bedeutender Arbeit zur Überbewertung wirtschaftlicher und kultureller Zwecke durch die Zuweisung einer quasi natürlichen oder [[naturalisierten]] Rolle betrieben. Die [[Geschlechtseigenschaft]] wird also [[kulturalisiert]] zu einem politischen [[Begriff]], welcher die Abwertung einer bestimmten Arbeit betreibt (wenn jemand eine Arbeit machen muss, weil er das [[Geschlecht]] dazu hat, dann bleibt ihm/ihr nichts anderes, und soll auch nichts anderes bleiben und dann ist das auch relativ leicht zu haben, also wertlos). Es ist augenfällig, dass die [[bürgerliche Gesellschaft]] nicht nur die Menschen als Mittel der [[bildung]] für den &amp;quot;hohen Zweck&amp;quot; [[abstrakten]] [[Reichtums]] ansieht und die Ausbeutung der Lebenskräfte bis an ihre äußerste Grenze treibt, sondern dass auch die [[bürgerliche Kultur]] in der menschliche Sinnlichkeit zum Mittel ihrer Selbstentfaltung nimmt. So greift sie auch auf die Geschlechter und gibt ihnen Rollen, welche dem Erhalt und der Entfaltung einer [[abstrakten Sinnlichkeit]] dienstbar sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während in der Zeit der Industrialisierung die Rollenaufteilung auf einem knallharten Kalkül des [[Kapital]] beruhte (hohe [[Ausbeutungsrate]] der männlichen [[Arbeiter]] zur optimalen [[Nutzung]] ihrer [[Kraft]] und darin einbezogen die [[Ausbeutung]] der [[Lohnarbeiterinnen]] als Haushälterinnen der [[Reproduktion]] der [[Arbeitskraft]]), herrscht im Zeitalter der [[Globalisierung]] die gleichmäßige [[Ausbeutbarkeit]] aller Lebenskräfte vor. Die [[Arbeitskraft]] braucht zumindets in den [[Dienstleistungsgesellschaften]], in denen vorwiegend an der [[Reproduktion]] des [[Kapital]] ([[Regeneration]], Verwaltung, [[Transport]], Maschinenproduktion, [[Kommunikation]], [[Technologieentwicklung]]) gearbeitet wird, keinen Haushalt; sie braucht [[Kultur]], um sie an der Sinnlosigkeit ihrer [[Arbeit]] interessiert zu sein. Die Geschlechter begegnen sich hier ununterschieden in [[Arbeit]] und [[Freizeit]] und erhalten so ihre [[zwischenmenschliche]] Rollen, die sie zugleich zu [[Kulturarbeiter]] werden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Unterschichten bekommen Besonders die Frauen auf [[Grund]] ihrer [[Geschlechtseigenschaften]] als Mutter und Haushälterin die doppelte [[Arbeit]] als Funktionaliät ihrer [[Ausbeutung]] besonders zu spüren. Weil die Individualisierung der Arbeit darin [[totalisiert]] ist und [[Familien]] keinen ökonomischen Raum (Gemeinschaftshaushalt für eine [[Arbeitskraft]]) mehr darstellen, bleibt den Frauen oft die gedoppelte [[Privatheit]] der [[Ausbeutung]]: Die [[Ausnutzung]] ihrer [[privatpersönlichen]] [[Beziehung]] zu ihren Kindern und ihrer [[Fähigkeiten]] für die [[Kommunikations]]- und Verwaltungsansprüche des [[Kapitals]]. Die Geschlechtsrolle wird hierbei fast nur noch [[kulturell]] bestimmt und lebt durch die [[Eigenschaften]] der [[Sinnbilldung]] fort, welche zum Gattungsbegriff schlechthin, zum Menschsein als [[Frau]] oder als [[Mann]], wird und die [[Gesellschaft]]slosigkeit der [[Geschlechter]] absolut setzt. In den Geschlechtsrollen können sie nur noch ihre [[abstrakte Sinnlichkeit]] ausformen und sich an den Lebensnotwendigkeiten, also an den [[Lebenspflichtigkeiten]] ausrichten, zu deren Träger sie werden. So wird die [[Ausbeutung]] der Frau nicht mehr in [[objektiver]] Zwecksetzung begriffen, sondern als [[Ohnmacht]] der [[Subjektivität]] erfahren. Dies betrifft aber beide [[Geschlechter]] und treibt die Männer - so sie sich nicht an der Kulturarbeit beteiligt sehen können - in die [[Selbstbezichtigung]] oder erweckt ihre erstickten [[Sinne]] zum Kulturmonster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nominierung des Geschlechts zu einer Geschlechtsrolle macht auch ihren Träger oder ihre Trägerin zum Objekt einer gesellschaftspolitischen Selbstüberhebung: Die menschlichen [[Eigenschaften]] selbst werden von ihm oder ihr abgetrennt zu einem eigenständigen [[Objekt]] [[isolierter]] [[Objektivität]] (siehe hierzu auch [[Geschlechtsästhetik]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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