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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Gesinnung&amp;diff=474&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Gesinnung&amp;diff=474&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:38:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Die Bürokratie ist der imaginäre Staat neben dem reellen Staat, der Spiritualismus des Staats. Jedes Ding hat daher eine doppelte Bedeutung, eine reelle und eine bürokratische, wie das Wissen ein doppeltes ist, ein reelles und ein bürokratisches (so auch der Wille). Das reelle Wesen wird aber behandelt nach seinem bürokratischen Wesen, nach seinem jenseitigen, spirituellen Wesen. ... Die Autorität ist daher das Prinzip ihres Wissens, und die Vergötterung der Autorität ist ihre Gesinnung. Innerhalb ihrer selbst aber wird der Spiritualismus zu einem krassen Materialismus, dem Materialismus des passiven Gehorsams, des Autoritätsglaubens, des Mechanismus eines fixen formellen Handelns, fixer Grundsätze, Anschauungen, Überlieferungen,&amp;quot; [[(MEW 1, Seite 248*ff)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Lebensverhältnisse]] der [[Bildungsbürger]] haben ihre Lebenswelten in das [[Verhältnis]] von [[Spießbürger]] ihres [[politischen Willens]] durch die Funktionalität ihrer scheinbaren [[gesellschaftlichen]] [[Beziehungen]] vergesellschaftet. So wird diese Welt zu einer Welt unendlicher Möglichkeiten der [[Selbstwahrnehmungen]], die ihre [[Verhältnisse]] durch die [[Masse]] ihrer multifunktionalen [[Beziehungen]]in den [[Verhältnisse]] der [[Bildungsbürger]] zur Lebensgrundlage einer [[Kultur]] geworden, die sich nicht mehr [[wirklich]] [[verstehen]] lässt, weil sie das Potenzial ihrer [[Erkenntnisse]] dem [[Verstand]] ihrer [[Verhältnisse]] durch die [[Prominenz]] ihrer [[gewohnlichen]] [[Wahrnehmungen]] einem [[allgemein]] gewordenen [[Unsinn]] ihrer [[Selbstwahrnehmung]] geopfert haben, weil sich der [[Kult]] ihrer [[Bildung]] nurmehr aus multifunktionalen zwischenmenschlichen Verhältnissen ergibt, weil sie nur im Abbild ihrer selbst sich als entäußerte Menschen ihrer [[Verwirklichung]] ihrer [[Selbstwahrnehmung]] [[gesellschaftlich]] [[erleben]] können (siehe hierzu [[Kritik der politischen Kultur]]). Die [[Abstraktionskräfte]] ihrer [[erleben]]Kultur lassen einen [[gemeinschaftlichen]] Sinn als [[Zweck]] entstehen, der nurmehr drauf gerichtet ist den Anschein ihre Menschseins zu [[reproduzieren]]. Daraus wird zwangsläufig alles im Anschein einer [[zwischenmenschlichen]] Lebenswelt zur Welt eines [[mächtigen]] Kulturbürgertums zusammengeschlossen, die ihrer [[Scheinwelt]] einen &amp;quot;höheren Sinn&amp;quot; verleiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gesinnung vertritt den [[gesellschaftlichen]] [[Nutzen]] eines [[Gemeinsinns]] (siehe auch [[Kulturbürger]]). Darin formuliert sich eine bestimmte [[Lebenshaltung]], meist die Staatsraison von [[Lebenswerten]] in Einheit mit den [[Gewohnheiten]] der Wohnstätten einer an sich [[heilen Welt]] (siehe [[Heil]]), in der ein [[Bewusstsein]] seiner selbst, ein [[Selbstbewusstsein]] unnötig ist, weil sich darin die Menschen durch die [[Gemeinschaft]] ihrer unmittelbaren, also [[unvermittelten]] [[Lebensbedingung]] von [[selbstverständlichen]] [[Lebensverhältnissen]] abbilden (siehe [[Bild]]). Eine Gesinnung ist von daher der [[selbstlose]] Ausdruck einer [[Selbstgerechtigkeit]] in der [[Gemeinschaft]] einer vergesellschafteten [[Lebensangst]], wie sie besonders in Zeiten der gesellschaftlichen [[Krisen]] und [[Untergangsängste]] virulent ist. Ihre deutlichste Formulierung ist die Forderung [[autoritärer Charaktere]], wie sie z.B. A. Hitler mit der [[Selbstbehauptung]] einer [[völkischen]] [[Schicksalsgemeinschaft]] formuliert hatte: &amp;quot;Es sitzen alle in einem Boot&amp;quot;. Die hallt auch heute noch in den Parolen der [[Populisten]] nach, in denen das [[&amp;quot;Volk&amp;quot;]] als Erfordernis der [[allgemeinen]] [[Notwendigkeit]] einer Heilsgeschichte (siehe [[Heilserwartung]]) einer [[Endlösung]] aller geschichtlich gegebenen Not hergenommen den herrschenden [[Verhältnissen]] auch schon mit plumpen Parolen entgegen gehalten wird: &amp;quot;Wir sind das [[Volk]]!&amp;quot;. Hierzu wird dann ein [[ewiger]] [[Grund]], eine ewige Seinsnotwendigkeit (siehe hierzu auch [[Martin Heideggers]] [[Fundamentalontologie]]), die Naturnotwendigkeit einer bestimmten [[Geschichte]] zwischen [[Leben]] und [[Tod]] als Erfordernis einer Politik der ewigen Natur abgeleitet (siehe z.B. auch die &amp;quot;Idee des ewigen Friedens&amp;quot; von [[Immanuel Kant]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Natur an sich gibt es nicht. Sie ist selbst schon eine Abstraktion aus den Momenten des Lebens. Sie als [[Grund]] für [[Ereignissen]] oder [[Lebenshaltungen]] herzunehmen [[verkehrt]] jedes [[Verständnis]] des Gattungslebens zur [[Ideologie]] einer [[übersinnlichen]] [[Abstraktion]] (siehe hierzu [[Aufklärung]]). Doch [[Geschichte]] kann sich selbst nicht überleben. Sie kann selbst nur so endlich sein wie das [[Leben]] und seinen [[Notwendigkeiten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Geschichte tut nichts, sie besitzt keinen ungeheuren Reichtum, sie kämpft keine Kämpfe! Es ist vielmehr der Mensch, der wirkliche, lebendige Mensch, der das alles tut, besitzt und kämpft; es ist nicht etwa die Geschichte, die den Menschen zum Mittel braucht, um ihre - als ob sie eine aparte Person wäre - Zwecke durchzuarbeiten, sondern sie ist nichts als die Tätigkeit des seine Zwecke verfolgenden Menschen.&amp;quot; [[(Marx-Engels-Werke Bd.40, S. 545 bis 547)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesinnung soll einen [[abstrakt alllgemeinen]] [[Sinn]] (siehe auch [[abstrakt menschlicher Sinn]]) so verwirklichen, wie er als [[Gemeinsinn]] einer allgemeinen Einheit in einer unbestimmten [[Gemeinschaft]] vorstellbar ist. Von [[Martin Heidegger]] war ihr dereinst schon mal eine philosophische Grundlage durch seine [[Fundamentalontologie]] beigegeben worden, die eine Teilhabe aller Menschen an einer [[verallgemeinerten]] [[Wirklichkeit]] mit einer Wesensgleichheit, einer ideellen Gleichschaltung der Einzelnen politisch wirksam gemacht worden war.[[Subjektives]] wird hierbei als das &amp;quot;Je-Meine&amp;quot;ebenso [[objektiv]] allgemein wie diese [[Allgemeinheit]] auch [[subjektiv]] [[einzeln]], also immer schon durch sich selbst beschränkte [[Wahrheit]] eines metaphysischen [[Allgemeinwesens,]] wie dieses durch die &amp;quot;reflexive Allgemeinheit&amp;quot; seiner [[Phänomenologie]] wahrgemacht werden muss. Von daher ist deren Unterscheidungsvermögen praktisch [[beliebig]], vagabundierende Unentschlossenheit - ebenso [[objektiv]] wie auch [[subjektiv]], also immer schon durch sich selbst beschränkte [[Wahrheit]] eines metaphysischen [[Allgemeinwesens]], das schon bewahrheiteit ist, wo es dieses zu bewahren versteht. Das macht sich sowohl als offenbarte Gewalt einer [[Subjektivität]] geltend, als auch als [[Bestimmtheit]] der allgegenwärtigen [[Objektivität]] eines absoluten [[Daseins]], wie esz.B. auch der [[Zynismus]] der Inschrift auf dem Eingangstor zum KZ Buchenwald &amp;quot;Jedem das Seine&amp;quot; vergegenwärtigen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Selbstlosigkeit]] der Menschen hat vor allem ihre Gleichstellung erbracht, indem jeder einzelne Mensch sich jetzt wie ein allgemeiner [[Zwischenmensch]] vorkommen und verhalten kann. Die [[Verallgemeinerung]] der einzelnen [[Persönlichkeit]]hat allerdings vielfältige Folgen. Die Erste ist, dass sie sich durch ihre [[Selbstgefühle]] in einem gemeinen [[objektiven Selbstgefühl]] verhalten und hieraus ihre [[Gesinnung]] entwickeln, sodass ihre [[Gesinnung]] zu einer Allgemeinform ihres [[ästhetischen Willens]] geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesinnung wird so zum [[Sinn]] und [[Zweck]] einer durch den [[bürgerlichen Staat]]zum [[Gemeinwesen]] einer hieraus ermittelten [[Lebenshaltung]], die sich an den [[Lebenswerten]] seiner nationalen Aufgaben als [[Kulturstaat]] orientieren will, um deren soziale Konflikte aufzulösen, vorzubeugen und zu verhindern. Dadurch wird das immer schon [[verallgemeinerte]] Einzelne zum [[Eigentlichen]], zu einer [[Wesen]]sbehauptung der darin [[verallgemeinerten]] Individuen, die damit zu einer [[Staatskultur]] [[gemeinschaftlich]] verfasst werden sollen. Das [[allgemeine]] [[Wesen]] wird demnach zugleich als das [[Eigentliche]] einer [[Gemeinschaft]] verstanden, das sich als gesellschaftliches [[Subjekt]] in der [[Subjektivität]] von [[Gesinnungen]] nötig macht. Das Individuelle wird hierdurch dem Allgemeinen untergeordnet und als etwas durch Begrenzung Entstandenes und Unvollkommenes betrachtet, dem zu seiner Sozialisation ein [[Gemeinsinn]] zugemutet werden müsse. Oft wird von da her der [[Begriff]] der Eigentlichkeit von Rechtspopulisten als Grundlage zu einem ihrer Begrifflichkeit folgenden [[Entfremdung]]sbegriff hergenommen, der einer Welt zugeordnet wird, die in ihrer [[Seinsvergessenheit]] uneigentlich,nur als Fiktion einer absurden [[Idee]] existieren würde (siehe hierzu auch [[Subjektkritik]]). Dieser [[Begriff]] von einer Vergessenheit entspringt der [[Fundamentalontologie]] von [[Martin Heidegger]] die eine Seinsnotwendigkeit der Gesinnung begründen sollte, weil wir selbst einfach, also voraussetzungslos [[da sein]] würden, als [[Wesen]] der [[ganzen]] Menschheit da wären, die sich die Fundamente ihres [[Seins]] als überhistorisches, als [[ewiges]] [[Wesen]] des [[Daseins]] verantwortungsvoll zu teilen hätte, so fern oder nah dieses auch vermittelt sein sollten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Dasein ist zwar ontisch nicht nur nahe oder gar das nächste - wir sind es sogar je selbst. Trotzdem oder gerade deshalb ist es ontologisch das Fernste. Zwar gehört zu seinem eigensten Sein, ein Verständnis davon zu haben und sich je schon in einer gewissen Ausgelegtheit seines Seins zu halten. Aber damit ist ganz und gar nicht gesagt, es könne diese nächste vorontologische Seinsauslegung seiner selbst als angemessener Leitfaden übernommen werden, gleich als ob dieses Seinsverständnis einer thematisch ontologischen Besinnung auf die eigenste Seinsverfassung entspringen müßte. Das Dasein hat vielmehr gemäß einer zu ihm gehörigen Seinsart die Tendenz, das eigene Sein aus dem Seienden her zu verstehen, zu dem es sich wesenhaft ständig und zunächst verhält, aus der&amp;#039;Welt&amp;#039;.&amp;quot; ([[Martin Heidegger]], Sein und Zeit, – 5, S. 15)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu einer [[Meinung]] ist die Gesinnung durch eine Zugehörigkeit begründet, z.B. zu [[Lebenswerte]] einer [[Ideologie]], einer [[Persönlichkeit]] oder einer [[Nationalität]] (siehe auch [[Nationalismus]]). Sofern sie sich als Zugehörigkeitsgefühl geltend macht (siehe [[Geltungsstreben]]) entwickelt sie eine [[Abstraktionskraft]] im [[Bewusstsein]] der Menschen (siehe auch [[reaktionäres Bewusstsein]]), die auch über ihren [[Verstand]] verfügen kann (siehe auch [[Fanatismus]]). Sie wird in [[entwirklichten]] [[gesellschaftlichen]] [[Beziehungen]] als eine [[politische]] [[Notwendigkeit]] der [[Reaktion]] interpretiert und somit als verstetigte [[Entwirklichung]] der [[Meinungsbildung]]. Sie ist eine [[entäußerlichte]] [[Reflexion]] von [[Sinnlichkeit]], die Spekulation auf einen [[Sinn]], der nicht durch sich, sondern [[allgemein]] für andere, also [[allgemein nur abstrakt]] ist, ein [[Sinn]] ohne [[Natur]], ein [[Übersinn]] oder die Haltung eines [[übersinnlichen]] [[Verhaltens]]. In der [[politischen Kultur]] bildet sie sich aus einer abgeschlossenen und [[ausschließlichen]] [[Meinung]], als eine Lebenshaltung, die für sich beansprucht, eine [[allgemein]] verbindliche [[sinnliche]] [[Wahrheit]] zu formulieren. [[Entwirklichung]] ist das Unwirksammachen von [[Verhältnissen]] der [[Wirklichkeit]], worin sich deren [[Inhalte]] nicht mehr in ihrer [[Form]] wirksam gestalten können, weil sie durch eine [[Abstraktion]] [[reduziert]] werden, in der sie sich dadurch aufheben, dass diese in allem gemein gegen sie bestimmt, [[allgemeine]] [[Formbestimmung]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale [[Beziehungen]] [[entwirklichen]] sich, wenn die Menschen darin &amp;quot;ins Leere&amp;quot; gehen, wenn sie in ihrer [[Wirkung]] auf einander sich angleichen und in deren [[Absicht]] von einander absehen (siehe [[Abstraktion]]) und somit ihre [[Beziehung]] durch einander nichten (siehe [[Nichtung]]). Hierdurch wirkt Gesinnunng als ein [[ästhetischer Wille]], der auf [[gleichgeschalteten]] [[Meinungen]] in dem [[Sinn]] beruht, der für irgendwelche Zwecke einer [[Notwendigkeit]] eines äußerlichen [[Gemeinsinns]] als eine [[allgemeine]] Versinnbildlichung einer [[veräußerten]] [[Meinung verpflichtend erscheint.]]In [[Wahrheit]] aber verfolgt Gesinnung einen Zweck der Verwaltung, will subjektiv scheinende [[Notwendigkeiten]] gegen [[Absichten]] verfolgen, die das Auseinanderstreben der [[Meinungen]] durch ihre gegensinnigen und dadurch [[gleichgültig]] gewordenen [[Bedeutungen]], die logische Konsequenzen ihrer Entzweiungen und der kritischen [[Analyse]]ihrer [[Zertrenntheit]] und Zersplitterung verhindern sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesinnung ist die implizite Einforderung von [[Sinn]] durch [[Lebenswerte]], die sich nicht selbst sinnlich [[wahrhaben]] können, die sich also als Zumutung einer notwendig [[abstrakten Sinnlichkeit]] vermitteln. Sie ergibt sich aus [[ästhetischen Urteilen]], die eine vergemeinschaftete Macht durch eine [[verallgemeinerte]] [[Egozentrik]] aus [[Selbstgefühlen]] erlangt haben, die sich als [[Massengefühle]] durchsetzen konnten. Gesinnung ist von da her eine [[Idealisierung]] von [[Sinn]] und entsteht in dessen [[Abwesenheit]]. Im einzelnen Menschen ist von daher die Gesinnung ein absoluter Selbstwiderspruch: die [[Allgemeinheit]] seiner selbst, die wesentlich nur außer sich sein kann, eine radikale [[Selbstbeziehung]] durch einen [[Gemeinsinn]], einem allgemeinen [[Narzissmus]], der letztlich nur [[fanatisch]] sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der gesellschaftliche Zusammenhang [[politisch]] nicht mehr darstellbar ist reiben sich die [[Meinungen]] darüber in unauflösbaren sozialen [[Widersprüchen]] auf, sodass sie jeden Sinn verlieren, eine ohnmächtige Wahrnehmung erzeugen, die schließlich auf ein Gefühl zurückgreift, das ihrem [[Ressentiment]] gegen das [[wirklich]] andere entspricht, um ihrer [[Selbstgerechtigkeit]] zu genügen (siehe auch [[Religion]]). Was im Ressentiment noch im Besonderen negativ wirkt, [[verallgemeinert]] sich darin positiv zu einer [[Persönlichkeit]], die sich aus der [[Masse]] [[verselbständigter]] [[Selbstgefühle]] speist - vornehmlich mit einer autoritären Substanz ihres [[ästhetischen Willens]] (siehe [[autoritärer Charakter]]). Diese ersucht politische Macht. Von daher vermengen sich in ihrer [[Masse]] [[Selbstgefühle]] mit dem bürgerlichen [[Selbstverständnis]], das sich in [[Massengefühlen]] zur [[Gefühlsmasse]] eines [[verkehrten]] politischen Verstandes zusammenfassen lässt und darin ihren Sinn als Gesinnung findet, der sich in dieser [[Gemeinschaft]] der Massen wie ein [[Gemeinsinn]] [[empfinden]] lässt. Was im [[Zweifel]] des Dafürhaltens noch relativ war, wird darin absolut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Meinungen]] verhielten sich insgesamt noch objektiv als [[Form]] eines [[Zweifels]] an der Begründbarkeit von Handeln, wie es sich in der Kultur ergeben müsste. Sie verschleißen daher in ihrem praktisch unendlichen Wechsel zwischen dem Dafürhalten und Dagegenhalten die Positionen ihrer hergebrachten [[Vernunft]], die sie enthalten mögen und die sie für ihre Argumentation im Meinungsstreit genutzt hatten. Weil sie sich damit aber mit zunehmender Krisenhaftigkeit der öffentlichen Kommunikation selbst zunehmend als sinnlos erwiesen, treten sinnhafte, also zur praktischen Handhabung sinnvoll scheinende Begründungen in den [[Medien]] und politischen Institutionen zunehmend in den Vordergrund. Der in der wirklichen Konfrontation ohnmächtig werdende Streit der [[Kulturbürger]] in der Öffentlichkeit wird daher auch zunehmend von den [[Medien]] und [[Populisten]] bestimmt, die aus ihrer herausgesetzten Position ihnen nach dem Mund reden und zugleich darin praktisch tätig sind, dass die durch Unterhaltung im &amp;quot;Großen und Ganzen&amp;quot; [[Befriedung]]smöglichkeiten schaffen, in denen die Not des [[Selbstzweifels]] der Meinungen untergehen kann. Diese konfrontieren sich daher zunehmend aus der Negation der Reflexionen heraus, die in den Meinungen enthalten sind und werden deshalb darin mächtig, dass sie &amp;quot;in den Sinn fahren&amp;quot;. Von daher werden sie als [[Gesinnung]] zu einem hintergründigen Regelwerk des Dafürhaltenns, das die öffentliche Meinung zunehmend bestimmt und später auch beherrscht, sobald sie von den politischen Medien in Dienst genommen werden, durch sie schließlich der Gesinnungsfriede auch diktiert wird. Doch nicht das Diktat entwickelt die Verhältnisse, sondern die Zustimmung aus der Ohnmacht [[kulturalisierter]] Menschen, die ihre Meinung an ihrer Ohnmacht ausrichten und sich in ihrem Schutzbedürfnis vergemeinschaften, sich einschließen und durch [[Ressentiment]] die Menschen ausschließen, die sie ihrem [[ästhetischen Willen]] folgend von sich fernhalten. Dabei entsteht ein Zirkelschluss von [[Meinung]] und [[Gefühl]], der sich in einer Gesinnung abschließt und mitteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Versinnlichung der [[Meinungen]] wird die Gesinnung zu einer Gesamtheit von [[Absichten]], welche die Menschen im [[Sinn]] haben, sobald sie sich darin verbünden und in ihren Vereinigungen einen [[Gemeinsinn]] einrichten können.Im Unterschied zu einem [[Willen]] ist die Gesinnung eine Form des Sentiments, worin sich ein kultureller Habitus, z.B. auch als Ressentiment ausmacht. Ideell ist sie eine abstrakte Bestrebung, worin sich auch die [[Reflextion]] eines [[Menschenbildes]] äußert, dessen Verwirklichung erstrebt wird und das sie dann auch in dessen [[Negation]] verfolgt, also zur [[Erlösung]] aus einem [[Unheil]] weltlicher Zustände als [[Heilsversprechen]] aufführt und zum Beispiel als Gesinnungsjustiz betreibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie von einem [[Sinn]] kündet, der nicht ist, muss sie ihr Bild vom [[Menschen]] als Maßstab für eine darin verlangte [[Objektivität]] durchsetzen. Für sich ist die Gesinnung bloß negativ, [[Gewissheit]] untergangener Sinnlichkeit, die [[Grauen]] erweckt und sich hiergegen erhebt. Als Moment des Grauens und zugleich als Erhebung hierüber dient Gesinnung politisch wie kulturell zur Erhebung über die gesellschaftliche Not (siehe [[Krise]]) und wird in der Verneinung wirklicher Not zur [[notwendigen]] Selbstbeziehung von [[Bürgern]] und Intellektuellen, die ihren hierdurch [[abstrakt]] gewordenen Sinn nur in diesem [[Wissen]] als zwangsläufig [[grausames]] [[Selbstverständnis]] finden können. Für den Intellekt wird Gesinnung als Form des abstrakten [[Wissen]] um die [[Notwendigkeit]] von [[Sinn]] und von da her als [[Reflex]] [[abstrakter Sinnlichkeit]] zur [[ästhetischen]] Position: Selbsterregung der Notwendigkeit ihres Vollzugs als [[Perversion]] ihrer [[Selbstwahrnehmung]]. Dies macht die [[Gewalt]]süchtigkeit der Gesinnung bis zur [[Grausamkeit]] aus, welche Menschen zu Handlangern fremder Kulturkräfte ([[fremde Kraft]]) macht. Sie ist die subjektive Bedingung für die [[Existenz]] und das Fortdauern des [[Faschismus]], die Form, in welcher sich die [[Meinung]] der Menschen zu einer Kulturgewalt verstaatlicht (siehe [[Kulturstaat]]). Sie richtet sich vorwiegend gegen die Unmittelbarkeit menschlicher [[Bedürfnisse]], um ihnen eine mächtige Vermittlung &amp;quot;einzubrennen&amp;quot; und sie fremder [[Macht]] gefügig zu machen (s.a. [[Nietzsche]]). Die [[Ästhetik]] der Gesinnung als [[Selbstgefühl]] (s.a. [[Gefühl]]) ist der [[Sadismus]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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