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	<title>Gespenst - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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&lt;br /&gt;
Geistererscheinungen reflektieren [[Unheimliches]] eines [[wahrgehabten]] [[Lebens]] als Einfluss auf die [[Wahrnehmung]], welche darin zu einem [[objektiven Gefühl]] wird, manchmal auch mit Halluzination verbunden, deren inhaltliches Sein [[entgegenwärtig]], [[abwesend]] ist. [[Abwesendes]] ist nicht gegenwärtig aber dennoch [[wesentlich]], denn man würde seine [[Abwesenheit]] nicht bemerken, wenn es ohne [[Wesen]] wäre, wenn sein [[Dasein]] selbst schon zu [[bezweifeln]] bliebe. Wenn es in seinem [[Nichtsein]] keinen Mangel darstellt, ist sein [[Wesen]] [[unwesentlich]] und von da her dem [[Gedächtnis]] entgangen oder [[mystifiziert]] (siehe auch [[Gespenst]]). Vergegenwärtigung unterstellt also eine [[Not]] des [[Denkens]], eine [[Notwendigkeit]] es [[gegenwärtig]] zu machen, weil es [[substanziell]] zwar da, aber nicht vorhanden, in etwas Anderem [[existent]] oder [[verselbständigt]] ist. Vergegenwärtigung ist im Grunde eine [[Erinnerung]] an eine [[Entwirklichung]], die dem Mangel an seinem [[Wesen]] entspringt, und nach [[Wirklichkeit]], nach einer [[Tat]] verlangt. Es ist schon mit der [[Wahrnehmung]] seiner [[Abwesenheit]] ein [[Schmerz]] wirksam, der es im Verlauf der Zeit wieder notwendig wahrnehmbar haben muss, solange die Verhältnisse sich in ihrem Wesen nicht geändert haben, dass es nur für die [[Wahrnehmung]] [[anwesend]] sein muss (siehe auch [[Religion]]), dass es also durch irgendwelche Ereignisse entgegenwärtigt wurde, die durch [[Vergegenwärtigung]] aufgehoben werden müssen (siehe hierzu auch [[Fetischismus]]).&lt;/div&gt;</summary>
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