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	<title>Heilserwartung - Versionsgeschichte</title>
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Von daher wird das [[Heil]] zu einer [[notwendigen]] [[Vorstellung]] seiner [[Aufhebung]]. In der [[Abstraktionskraft]] die [[Lebensangst]] ihrer Vernichtungsgefühle in das [[Heil]] der [[Vorstellung]] seiner Überwindung transzendiert. Deren [[Abstraktionskraft]] ist die [[Wirkung]] einer [[antäußerten]] [[Beziehung]]. Sie entsteht im [[Trieb]] ihres Unfriedens in einer unbefriedigten [[Beziehung]], die sich [[sinnlich]] [[verselbständigt]] hat, die also gewalttätig wird, wo und weil sie [[unsinnig]] geworden, wo sie [[substanziell]] außer sich geraten ist und im [[Trieb]] ihrer [[wesentliche]] [[Lebensäußerung]] entstellt und in ihrer Entstellung entstellt sit, die sie [[verrückt]] macht. Weil die Ästhetik die Formation der politischen Kultur in ihrer Elementarform (siehe [[Wahrnehmung]]) ausmacht, betreiben ihre [[Vorstellungen]] enen [[ästhetischen Willen]] nach Maßgaben ihrer [[Formbestimmung]]. Wo nämlich [[Gefühle]] entstanden sind, die ihren [[Gegenstand]] verloren haben, weil sie ihnen durch ihre [[Selbstwahrnehmung]] entzogen worden waren, bestehen als das Verlangen nach einer [[Wahrnehmung]] der [[ästhetischen]] [[Form]] ihres substanziellen [[Daseins]] (siehe auch [[Elementarform]]s). Ein [[ästhetischer Wille]] reflektiert den Fortbestand der [[Abwesenheit]] eines sinnlichen Gehalts der [[Wahrnehmung]]. Er entsteht in der [[Empfindung]] der [[sinnlichen]] Ermangelung eines unerfüllten [[Gefühls]] der ihm nötigen [[Selbstwahrnehmung]] und erstrebt ihr [[Heil]], die [[Verwirklichung]] ihrer [[abwesenden]] [[Ganzheit]] (siehe [[Totalisierung]]) mit der [[Vorstellung]] einer Erlösung aus ihrer Vereinzelung (siehe [[Isolation]]) , die zum Antrieb (siehe [[Trieb]]) der Heilserwartung wird. Jede [[Heilsvorstellung]] begründet eine Art Heilserwartung, in der das ganze [[Unheil]] der gegebenen Verhältnisse in einer [[heilen Welt]] aufgehoben sein soll. Sie kann daher nur ein [[Ganzes]] dem entgegenhalten, weil sie dessen [[Gründe]] nicht [[erkennt]]. Von daher ist diese Erwartung schon [[totalitär]], ein impliziter Anspruch auf ein erlösendes [[Ereignisses.]] Aber als Ganzes gibt es keine Ereignisse, sondern nur Sachen oder Menschen, die als Erlöser aus [[schmerz]]haften Verstrickungen erscheinen, z.B. als Erlöser, der das [[Heil]] für viele bringt, - wenn die Menschen im Sinne eines [[Heilsprinzips]] handeln. Die in ihren [[Lebensburgen]] eingeschlossenen Menschen, die in ihren Familien, in deren [[symbiotischen Selbstbehauptungen]] durch ihren [[Selbstverlust]] eine [[Lebensangst]] strukturiert hatten, an der sie [[verrückt]] geworden waren, gelangen In ihrer Selbstverlorenheit in eine Welt, in der sie zunächst nur durch ihre Selbstlosigkeit [[gegenwärtig]] sein können, weil sie darin ihre [[Ohnmacht]] zumindest kaschieren können. Damit wird allerdings eine [[Macht]] vermittelt, die nichts anderes als eine Macht der Heilsamkeit ist (siehe auch [[Heilserwartung]]), einer unterstellten Gesundung einer noch nicht [[erkannten]] Krankheit. Von daher gründet die Selbstlosigkeit auf der Machtfantasie eines [[abstrakt gesellschaftlichen]] [[Heils]]. Von daher hat diese Erwartung immer schon einen ausgesprochen [[religiösen]] Ursprung aus der [[Sehnsucht]] nacht [[Heilung]] von Wunden, die als solche nicht konkret auszumachen sind, sondern aus einem Gefühl der Zerstörung oder Vernichtung, aus einem [[Unheil]] entstanden sind. Von daher ist eine Heilserwartung lediglich die [[abstrakte]] [[Negation]] einer unheilen Welt, in der sich keine wirklliche Auflösung erkennen lässt, also letztlich nur eine [[heile Welt]] erstrebt werden kann. Als [[Reaktion]], die aus einem bloß unglücklichen [[Bewusstsein]] entstanden war, wird sich ohne [[Analyse]] der Lebensverhältnisse kein &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Bewusstsein des Unglücks&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;(Marx) bilden können. Auch wenn die Heilserwartung von einem [[reaktionären Bewusstsein]] als politische Teleologie vorgestellt wird, so macht sie implizit auch in den Utopien linker politischer Strategien oft das Prinzip Hoffnung aus, das hiervon getragen wird (vergl. z.B. Horkheimers Vorstellung von dem &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;ganz Anderem&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;). Wo [[Politik]] nicht von solchen Erwartungen getragen wird, gründet sie auf einer [[Analyse]] der bewegenden [[Kräfte]] der [[Wirklichkeit]], die ihre Änderung selbst schon in sich tragen, wenn ihre politische Formation aufgehoben wird (vergl. [[Kritik der politischen Ökonomie]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Aber wenn etwas zerbrochen ist, ist es nicht mehr [[heil]]. Als Zerstörung im Lebenszusamenhang einer [[heilen Welt]] wird es als [[Ereignis]] einer übermenschlichen Macht nur [[unwirklich]] und als ein [[Unheil]] [[empfunden]], durch die [[Abstraktionskraft]] einer [[unbegriffenen]], einer fremden Gegenwärtigkeit bedrohlich. 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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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Von daher wird das [[Heil]] zu einer [[notwendigen]] [[Vorstellung]] seiner [[Aufhebung]]. In der [[Abstraktionskraft]] die [[Lebensangst]] ihrer Vernichtungsgefühle in das [[Heil]] der [[Vorstellung]] seiner Überwindung transzendiert. Deren [[Abstraktionskraft]] ist die [[Wirkung]] einer [[antäußerten]] [[Beziehung]]. Sie entsteht im [[Trieb]] ihres Unfriedens in einer unbefriedigten [[Beziehung]], die sich [[sinnlich]] [[verselbständigt]] hat, die also gewalttätig wird, wo und weil sie [[unsinnig]] geworden, wo sie [[substanziell]] außer sich geraten ist und im [[Trieb]] ihrer [[wesentliche]] [[Lebensäußerung]] entstellt und in ihrer Entstellung entstellt sit, die sie [[verrückt]] macht. Weil die Ästhetik die Formation der politischen Kultur in ihrer Elementarform (siehe [[Wahrnehmung]]) ausmacht, betreiben ihre [[Vorstellungen]] enen [[ästhetischen Willen]] nach Maßgaben ihrer [[Formbestimmung]]. Wo nämlich [[Gefühle]] entstanden sind, die ihren [[Gegenstand]] verloren haben, weil sie ihnen durch ihre [[Selbstwahrnehmung]] entzogen worden waren, bestehen als das Verlangen nach einer [[Wahrnehmung]] der [[ästhetischen]] [[Form]] ihres substanziellen [[Daseins]] (siehe auch [[Elementarform]]s). Ein [[ästhetischer Wille]] reflektiert den Fortbestand der [[Abwesenheit]] eines sinnlichen Gehalts der [[Wahrnehmung]]. Er entsteht in der [[Empfindung]] der [[sinnlichen]] Ermangelung eines unerfüllten [[Gefühls]] der ihm nötigen [[Selbstwahrnehmung]] und erstrebt ihr [[Heil]], die [[Verwirklichung]] ihrer [[abwesenden]] [[Ganzheit]] (siehe [[Totalisierung]]) mit der [[Vorstellung]] einer Erlösung aus ihrer Vereinzelung (siehe [[Isolation]]) , die zum Antrieb (siehe [[Trieb]]) der Heilserwartung wird. Jede [[Heilsvorstellung]] begründet eine Art Heilserwartung, in der das ganze [[Unheil]] der gegebenen Verhältnisse in einer [[heilen Welt]] aufgehoben sein soll. Sie kann daher nur ein [[Ganzes]] dem entgegenhalten, weil sie dessen [[Gründe]] nicht [[erkennt]]. Von daher ist diese Erwartung schon [[totalitär]], ein impliziter Anspruch auf ein erlösendes [[Ereignisses.]] Aber als Ganzes gibt es keine Ereignisse, sondern nur Sachen oder Menschen, die als Erlöser aus [[schmerz]]haften Verstrickungen erscheinen, z.B. als Erlöser, der das [[Heil]] für viele bringt, - wenn die Menschen im Sinne eines [[Heilsprinzips]] handeln. Die in ihren [[Lebensburgen]] eingeschlossenen Menschen, die in ihren Familien, in deren [[symbiotischen Selbstbehauptungen]] durch ihren [[Selbstverlust]] eine [[Lebensangst]] strukturiert hatten, an der sie [[verrückt]] geworden waren, gelangen In ihrer Selbstverlorenheit in eine Welt, in der sie zunächst nur durch ihre Selbstlosigkeit [[gegenwärtig]] sein können, weil sie darin ihre [[Ohnmacht]] zumindest kaschieren können. Damit wird allerdings eine [[Macht]] vermittelt, die nichts anderes als eine Macht der Heilsamkeit ist (siehe auch [[Heilserwartung]]), einer unterstellten Gesundung einer noch nicht [[erkannten]] Krankheit. Von daher gründet die Selbstlosigkeit auf der Machtfantasie eines [[abstrakt gesellschaftlichen]] [[Heils]]. Von daher hat diese Erwartung immer schon einen ausgesprochen [[religiösen]] Ursprung aus der [[Sehnsucht]] nacht [[Heilung]] von Wunden, die als solche nicht konkret auszumachen sind, sondern aus einem Gefühl der Zerstörung oder Vernichtung, aus einem [[Unheil]] entstanden sind. Von daher ist eine Heilserwartung lediglich die [[abstrakte]] [[Negation]] einer unheilen Welt, in der sich keine wirklliche Auflösung erkennen lässt, also letztlich nur eine [[heile Welt]] erstrebt werden kann. Als [[Reaktion]], die aus einem bloß unglücklichen [[Bewusstsein]] entstanden war, wird sich ohne [[Analyse]] der Lebensverhältnisse kein &quot;Bewusstsein des Unglücks&quot; (Marx) bilden können. Auch wenn die Heilserwartung von einem [[reaktionären Bewusstsein]] als politische Teleologie vorgestellt wird, so macht sie implizit auch in den Utopien linker politischer Strategien oft das Prinzip Hoffnung aus, das hiervon getragen wird (vergl. z.B. Horkheimers Vorstellung von dem &quot;ganz Anderem&quot;). Wo [[Politik]] nicht von solchen Erwartungen getragen wird, gründet sie auf einer [[Analyse]] der bewegenden [[Kräfte]] der [[Wirklichkeit]], die ihre Änderung selbst schon in sich tragen, wenn ihre politische Formation aufgehoben wird (vergl. [[Kritik der politischen Ökonomie]]).  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Aber wenn etwas zerbrochen ist, ist es nicht mehr [[heil]]. Als Zerstörung im Lebenszusamenhang einer [[heilen Welt]] wird es als [[Ereignis]] einer übermenschlichen Macht nur [[unwirklich]] und als ein [[Unheil]] [[empfunden]], durch die [[Abstraktionskraft]] einer [[unbegriffenen]], einer fremden Gegenwärtigkeit bedrohlich. Im [[abstrakten Denken]] einer unmittelbaren [[Gegenwärtigkeit]] wird es schließlich zum [[Bild]] einer [[Vernichtung]], eines Untergangs, dem nur mit Gewalt zu entgehen wäre. In diesem Standpunkt eilt es einer abstrakten [[Notwendigkeit]] der Wiederherstellung eines heilsamen [[Zustands]] voraus. 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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Heilserwartung&amp;diff=525&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Heilserwartung&amp;diff=525&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:39:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Vom Standpunkt eines Vorhabens ist das [[Heil]] die [[Vorstellung]] einer [[geglückten]] Ausführung (z.B. Petri Heil). Das [[Heil]] ist überhaupt die [[Vorstellung]] eines [[geglückten]] und gesunden [[Lebens]], die [[Vorstellung]] von einem [[Ganzen]], das Ungebrochen und mächtig alle seine [[Widerspüche]] in sich [[aufgehoben]] hat und ihnen [[gedanklich]] also durch Vorbildliches ([[Heiliges]]) als Erwartung eines glücklichen Endes entgegengehalten und zum Sinnbild einer [[heilen Welt]] wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn etwas zerbrochen ist, ist es nicht mehr [[heil]]. Als Zerstörung im Lebenszusamenhang einer [[heilen Welt]] wird es als [[Ereignis]] einer übermenschlichen Macht nur [[unwirklich]] und als ein [[Unheil]] [[empfunden]], durch die [[Abstraktionskraft]] einer [[unbegriffenen]], einer fremden Gegenwärtigkeit bedrohlich. Im [[abstrakten Denken]] einer unmittelbaren [[Gegenwärtigkeit]] wird es schließlich zum [[Bild]] einer [[Vernichtung]], eines Untergangs, dem nur mit Gewalt zu entgehen wäre. In diesem Standpunkt eilt es einer abstrakten [[Notwendigkeit]] der Wiederherstellung eines heilsamen [[Zustands]] voraus. Von daher wird das [[Heil]] zu einer [[notwendigen]] [[Vorstellung]] seiner [[Aufhebung]]. In der [[Abstraktionskraft]] die [[Lebensangst]] ihrer Vernichtungsgefühle in das [[Heil]] der [[Vorstellung]] seiner Überwindung transzendiert. Deren [[Abstraktionskraft]] ist die [[Wirkung]] einer [[antäußerten]] [[Beziehung]]. Sie entsteht im [[Trieb]] ihres Unfriedens in einer unbefriedigten [[Beziehung]], die sich [[sinnlich]] [[verselbständigt]] hat, die also gewalttätig wird, wo und weil sie [[unsinnig]] geworden, wo sie [[substanziell]] außer sich geraten ist und im [[Trieb]] ihrer [[wesentliche]] [[Lebensäußerung]] entstellt und in ihrer Entstellung entstellt sit, die sie [[verrückt]] macht. Weil die Ästhetik die Formation der politischen Kultur in ihrer Elementarform (siehe [[Wahrnehmung]]) ausmacht, betreiben ihre [[Vorstellungen]] enen [[ästhetischen Willen]] nach Maßgaben ihrer [[Formbestimmung]]. Wo nämlich [[Gefühle]] entstanden sind, die ihren [[Gegenstand]] verloren haben, weil sie ihnen durch ihre [[Selbstwahrnehmung]] entzogen worden waren, bestehen als das Verlangen nach einer [[Wahrnehmung]] der [[ästhetischen]] [[Form]] ihres substanziellen [[Daseins]] (siehe auch [[Elementarform]]s). Ein [[ästhetischer Wille]] reflektiert den Fortbestand der [[Abwesenheit]] eines sinnlichen Gehalts der [[Wahrnehmung]]. Er entsteht in der [[Empfindung]] der [[sinnlichen]] Ermangelung eines unerfüllten [[Gefühls]] der ihm nötigen [[Selbstwahrnehmung]] und erstrebt ihr [[Heil]], die [[Verwirklichung]] ihrer [[abwesenden]] [[Ganzheit]] (siehe [[Totalisierung]]) mit der [[Vorstellung]] einer Erlösung aus ihrer Vereinzelung (siehe [[Isolation]]) , die zum Antrieb (siehe [[Trieb]]) der Heilserwartung wird. Jede [[Heilsvorstellung]] begründet eine Art Heilserwartung, in der das ganze [[Unheil]] der gegebenen Verhältnisse in einer [[heilen Welt]] aufgehoben sein soll. Sie kann daher nur ein [[Ganzes]] dem entgegenhalten, weil sie dessen [[Gründe]] nicht [[erkennt]]. Von daher ist diese Erwartung schon [[totalitär]], ein impliziter Anspruch auf ein erlösendes [[Ereignisses.]] Aber als Ganzes gibt es keine Ereignisse, sondern nur Sachen oder Menschen, die als Erlöser aus [[schmerz]]haften Verstrickungen erscheinen, z.B. als Erlöser, der das [[Heil]] für viele bringt, - wenn die Menschen im Sinne eines [[Heilsprinzips]] handeln. Die in ihren [[Lebensburgen]] eingeschlossenen Menschen, die in ihren Familien, in deren [[symbiotischen Selbstbehauptungen]] durch ihren [[Selbstverlust]] eine [[Lebensangst]] strukturiert hatten, an der sie [[verrückt]] geworden waren, gelangen In ihrer Selbstverlorenheit in eine Welt, in der sie zunächst nur durch ihre Selbstlosigkeit [[gegenwärtig]] sein können, weil sie darin ihre [[Ohnmacht]] zumindest kaschieren können. Damit wird allerdings eine [[Macht]] vermittelt, die nichts anderes als eine Macht der Heilsamkeit ist (siehe auch [[Heilserwartung]]), einer unterstellten Gesundung einer noch nicht [[erkannten]] Krankheit. Von daher gründet die Selbstlosigkeit auf der Machtfantasie eines [[abstrakt gesellschaftlichen]] [[Heils]]. Von daher hat diese Erwartung immer schon einen ausgesprochen [[religiösen]] Ursprung aus der [[Sehnsucht]] nacht [[Heilung]] von Wunden, die als solche nicht konkret auszumachen sind, sondern aus einem Gefühl der Zerstörung oder Vernichtung, aus einem [[Unheil]] entstanden sind. Von daher ist eine Heilserwartung lediglich die [[abstrakte]] [[Negation]] einer unheilen Welt, in der sich keine wirklliche Auflösung erkennen lässt, also letztlich nur eine [[heile Welt]] erstrebt werden kann. Als [[Reaktion]], die aus einem bloß unglücklichen [[Bewusstsein]] entstanden war, wird sich ohne [[Analyse]] der Lebensverhältnisse kein &amp;quot;Bewusstsein des Unglücks&amp;quot; (Marx) bilden können. Auch wenn die Heilserwartung von einem [[reaktionären Bewusstsein]] als politische Teleologie vorgestellt wird, so macht sie implizit auch in den Utopien linker politischer Strategien oft das Prinzip Hoffnung aus, das hiervon getragen wird (vergl. z.B. Horkheimers Vorstellung von dem &amp;quot;ganz Anderem&amp;quot;). Wo [[Politik]] nicht von solchen Erwartungen getragen wird, gründet sie auf einer [[Analyse]] der bewegenden [[Kräfte]] der [[Wirklichkeit]], die ihre Änderung selbst schon in sich tragen, wenn ihre politische Formation aufgehoben wird (vergl. [[Kritik der politischen Ökonomie]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren [[Abstraktionskraft]] ist die [[Wirkung]] einer [[antäußerten]] [[Beziehung]]. Sie entsteht im [[Trieb]] ihres Unfriedens in einer unbefriedigten [[Beziehung]], die sich [[sinnlich]] [[verselbständigt]] hat, die also gewalttätig wird, wo und weil sie [[unsinnig]] geworden, wo sie [[substanziell]] außer sich geraten ist und im [[Trieb]] ihrer [[wesentliche]] [[Lebensäußerung]] entstellt und in ihrer Entstellung entstellt sit, die sie [[verrückt]] macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Ästhetik die Formation der politischen Kultur in ihrer Elementarform (siehe [[Wahrnehmung]]) ausmacht, betreiben ihre [[Vorstellungen]] enen [[ästhetischen Willen]] nach Maßgaben ihrer [[Formbestimmung]]. Wo nämlich [[Gefühle]] entstanden sind, die ihren [[Gegenstand]] verloren haben, weil sie ihnen durch ihre [[Selbstwahrnehmung]] entzogen worden waren, bestehen als das Verlangen nach einer [[Wahrnehmung]] der [[ästhetischen]] [[Form]] ihres substanziellen [[Daseins]] (siehe auch [[Elementarform]]s). Ein [[ästhetischer Wille]] reflektiert den Fortbestand der [[Abwesenheit]] eines sinnlichen Gehalts der [[Wahrnehmung]]. Er entsteht in der [[Empfindung]] der [[sinnlichen]] Ermangelung eines unerfüllten [[Gefühls]] der ihm nötigen [[Selbstwahrnehmung]] und erstrebt ihr [[Heil]], die [[Verwirklichung]] ihrer [[abwesenden]] [[Ganzheit]] (siehe [[Totalisierung]]) mit der [[Vorstellung]] einer Erlösung aus ihrer Vereinzelung (siehe [[Isolation]]) , die zum Antrieb (siehe [[Trieb]]) der Heilserwartung wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede [[Heilsvorstellung]] begründet eine Art Heilserwartung, in der das ganze [[Unheil]] der gegebenen Verhältnisse in einer [[heilen Welt]] aufgehoben sein soll. Sie kann daher nur ein [[Ganzes]] dem entgegenhalten, weil sie dessen [[Gründe]] nicht [[erkennt]]. Von daher ist diese Erwartung schon [[totalitär]], ein impliziter Anspruch auf ein erlösendes [[Ereignisses.]] Aber als Ganzes gibt es keine Ereignisse, sondern nur Sachen oder Menschen, die als Erlöser aus [[schmerz]]haften Verstrickungen erscheinen, z.B. als Erlöser, der das [[Heil]] für viele bringt, - wenn die Menschen im Sinne eines [[Heilsprinzips]] handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in ihren [[Lebensburgen]] eingeschlossenen Menschen, die in ihren Familien, in deren [[symbiotischen Selbstbehauptungen]] durch ihren [[Selbstverlust]] eine [[Lebensangst]] strukturiert hatten, an der sie [[verrückt]] geworden waren, gelangen In ihrer Selbstverlorenheit in eine Welt, in der sie zunächst nur durch ihre Selbstlosigkeit [[gegenwärtig]] sein können, weil sie darin ihre [[Ohnmacht]] zumindest kaschieren können. Damit wird allerdings eine [[Macht]] vermittelt, die nichts anderes als eine Macht der Heilsamkeit ist (siehe auch [[Heilserwartung]]), einer unterstellten Gesundung einer noch nicht [[erkannten]] Krankheit. Von daher gründet die Selbstlosigkeit auf der Machtfantasie eines [[abstrakt gesellschaftlichen]] [[Heils]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher hat diese Erwartung immer schon einen ausgesprochen [[religiösen]] Ursprung aus der [[Sehnsucht]] nacht [[Heilung]] von Wunden, die als solche nicht konkret auszumachen sind, sondern aus einem Gefühl der Zerstörung oder Vernichtung, aus einem [[Unheil]] entstanden sind. Von daher ist eine Heilserwartung lediglich die [[abstrakte]] [[Negation]] einer unheilen Welt, in der sich keine wirklliche Auflösung erkennen lässt, also letztlich nur eine [[heile Welt]] erstrebt werden kann. Als [[Reaktion]], die aus einem bloß unglücklichen [[Bewusstsein]] entstanden war, wird sich ohne [[Analyse]] der Lebensverhältnisse kein &amp;quot;Bewusstsein des Unglücks&amp;quot; (Marx) bilden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Heilserwartung von einem [[reaktionären Bewusstsein]] als politische Teleologie vorgestellt wird, so macht sie implizit auch in den Utopien linker politischer Strategien oft das Prinzip Hoffnung aus, das hiervon getragen wird (vergl. z.B. Horkheimers Vorstellung von dem &amp;quot;ganz Anderem&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo [[Politik]] nicht von solchen Erwartungen getragen wird, gründet sie auf einer [[Analyse]] der bewegenden [[Kräfte]] der [[Wirklichkeit]], die ihre Änderung selbst schon in sich tragen, wenn ihre politische Formation aufgehoben wird (vergl. [[Kritik der politischen Ökonomie]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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