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	<title>Ideologiekritik - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Ideologiekritik&amp;diff=10447&amp;oldid=prev</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:39:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Auch die Nebelbildungen im Gehirn der Menschen sind notwendige Sublimate ihres materiellen, empirisch konstatierbaren und an materielle Voraussetzungen geknüpften Lebensprozesses.&amp;quot; [[(MEW 3, S. 26 f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Interpretationen]] des sich selbst [[ungewissen]] [[Bewusstseins]] lassen viele schöne [[Ideen]] sprießen, mit denen man sich leicht identifizieren kann, wenn man sie auf die Vielfalt ihrer [[Wirklichkeit]] bezogen nicht zu Ende [[denkt]]. So versuchen sich viele [[Persönlichkeiten]] der [[politischen Kultur]] in unzähligen Identifikationen, die den pluralistischen Pragmatismus irgendwelcher [[Lebenswerte]] als Anspruch eines [[verallgemeinerten]] [[Verwertungsinteresses]] oder [[Selbstverwertungsinteresses]] [[vorstellen]]. Doch der Anspruch auf eine [[Identität]] ist eine Fiktion des [[bürgerlichen]] [[Selbstverständnisses]], das der Zumutung seiner [[Selbstentfremdung]] zu entkommen sucht, indem er in den zugehörigen [[Lebensräumen]] seiner [[Selbsterfahrung]] einfach nur eine Nähe zu sich selbst im Vertrauten des alltäglichen [[Erlebens]] sucht (siehe [[Selbsterleben]]). Und darin vorschnell eine [[Idee]] für seine [[Selbstbezogenheit]] findet und [[verallgemeinert]] wissen [[will]] (siehe auch [[ästhetischer Wille]]). Der Trost seiner Selbstfindung im [[Erleben]] dient zur Illusion eines [[subjektiven]] Glücks, das sich seinem [[objektiven]] Unglück entgegenstellen lässt. Hierauf gründen die [[subjektiven]] wie [[objektiven]] [[Ideologien]], die eine [[Wahrheit]] jenseits ihrer [[Wirklichkeit]] ersuchen und dort finden wo sie [[psychisch]] oder [[rational]] am besten von ihr abzulenken verstehen (siehe auch [[Verstand]]) und einen dem entsprechenden [[Opportunismus]] beflügelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ideologie ist die [[Logik]] einer [[Idee]] – und nichts anderes. Menschen mögen eine [[Vorstellung]] als [[Idee]] haben, was sie heute oder morgen tun wollen und darin ihre [[Bedürfnisse]] differenzieren und deren [[objektive]] [[Verwirklichung]] anstreben, um hierdurch zu einer [[Befriedigung]] zu gelangen. Eine [[Logik]] wird sich aber hieraus nicht beziehen lassen, weil diese nur [[Reflexion]] aus ihrem [[einzelnen]] [[individuellen]] [[Sein]] ist. Ideologie setzt ein [[Verhältnis]] von Menschen voraus, eine [[Wirklichkeit]], in der sie einen Zusammenhang suchen und [[interpretieren]] und [[verallgemeinern]], weil er durch sie selbst nur [[ungewiss]] ist, weil er nur [[zwischen ihnen]], aber nicht durch sie einen [[Sinn]] macht, dem sie aber dennoch entsprechend handelnd und planend folgen wollen oder müssen. Ideologie ist von daher keine [[Idee]], sondern nur die bloße [[Logik]] einer [[Idealisierung]], der sie anhängen mögen, um sich überhaupt in der [[Abstraktion]] aus ihrem [[Dazwischensein]] [[verhalten]] zu können, indem sie darin einen idealen Schnitt aus dem [[Durchschnitt]] ihrer [[Wirklichkeit]] beziehen. Von daher ist Ideologie keine Idee an sich, sondern die reine und bereinigte [[Logik]] einer [[Idee]] und hat von daher keine [[wirkliche]] [[Substanz]]. Dennoch stellen ihre [[Idealisierungen]] eine [[Sehnsucht]] der Menschen dar, die zwar in der [[bürgerlichen Gesellschaft]] zwangsläufig scheitern müssen (siehe [[Materialismus]]), aber auch nach ihrer Überwindung verlangen, – z.B. an die Herstellbarkeit von Einigkeit und Recht und Freiheit gegen ihre [[Wirklichkeit]] [[Glauben]] machen [[wollen]]. Insgesamt ist [[Ideologie]] daher das Unglück eines sich seiner selbst [[ungewissen]] [[Verstandes]], der sich nicht über die [[Kritik]] ihrer [[Ideen (sieheIdeologiekritik)emanzipierenkann, weil er sich über sein materiellesDaseinnur erhebt und dessenAnalysezugleich gegen ihrenGlaubenausspielt, dessen Notmystifiziert, weil sie aus dem Jenseits ihrer Welt ihrwirklichesMaterialselbst nichterkennenkann. Von daher kann ein &amp;quot;unglücklichesBewusstseinnur durch einwirklichesBewussteinseines Unglücks&amp;quot; (Hegel &amp;amp; Marx)aufgehobenwerden.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Hauptmangel alles bisherigen Materialismus - den Feuerbachschen mit eingerechnet - ist, daß der Gegenstand, die Wirklichkeit, Sinnlichkeit, nur unter der Form des Objekts oder der Anschauung gefaßt wird; nicht aber als menschliche sinnliche Tätigkeit, Praxis, nicht subjektiv. Daher geschah es, daß die tätige Seite, im Gegensatz zum Materialismus, vom Idealismus entwickelt wurde - aber nur abstrakt, da der Idealismus natürlich die wirkliche, sinnliche Tätigkeit als solche nicht kennt.&amp;quot; [[1. Feuerbachthese, MEW Bd.3, S. 533 bis 535]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich materiell ist weder eine [[Heimat]], noch eine Staatsbürgerschaft, Hautfarbe, Lebensart, [[Gewohnheit]] usw. Dies alles kann im [[Wesentlichen]] einem [[sich selbst fremden]] Menschen keine [[Identität]] [[vermitteln]], noch seiner [[Seele]] einen [[Sinn]] beschaffen (siehe hierzu auch [[Religion]]). Sie verdoppeln lediglich das ihnen [[Fremde]], indem sie damit eine ihnen [[veräußerlichte]] [[Objektivität]] zu einem mächtigen [[Subjekt]] objektivieren, es zu einer [[subjektiven Objektivität]] erheben, zu einer Geborgenheit im [[fremd bestimmten]] [[Raum&amp;lt;]], zu einem [[Lebenswert]] eines entwerteten [[Lebens]] ersuchen. Identität ist lediglich ein [[logischer]] [[Begriff]], durch den [[Beziehungen]] und [[Verhältisse]] in der [[Widersprüchlichkeit]] ihrer [[Ideologisierung]] [[erkennbar]] werden können. Doch wenn sie einer [[Analyse]] entwunden werden, wenn die [[Täuschungen]] in ihrem [[Widersinn]] nicht [[erkennbar]] gemacht werden, wenn sie das darin [[Abwesende]] nicht als das [[Wesen]] einer [[fremden Kraft]] [[erklären]] können, wenn sie dessen [[ideologische]] [[Wirkung]] im [[Bewusstsein]] der Menschen nicht aufgedeckt haben (siehe hierzu [[Ideologiekritik]]), so herrscht das [[abstrakt Allgemeine]], der [[Tod]] über das [[Leben]]. Wenn aber in der [[Täuschung]] das [[Vertauschte]] [[erkennbar]] wird, kann dessen [[Wahrheit]] auch in seiner [[Wirklichkeit]] [[begriffen]] und verändert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ideologie ist die [[Logik]] einer [[politischen]] [[Idee]], die ihren Grund wie auch ihre Wirklichkeit leugnet, ihren [[Grund]] im Unvermögen ihrer [[Wirklichkeit]] hat, die also deren Mängel ideell [[aufzuheben]] trachtet und zugleich [[negativ]] hiergegen [[bestimmt]] ist (siehe [[schlechte Negation]]). Bliebe sie nur ideell, so wäre Ideologie nichts anderes als eine[[Gedankenabstraktionen]], eine bloß kraftlose [[Interpretation]] der Verhältnisse, die ihnen über das [[abstrakte]] Geschichtsverständnis von [[Idealisierungen]] (siehe z.B. [[Freiheit]], [[Gleichheit]], [[Solidarität]]) einen höheren Sinn verleihen sollen, dessen Abwesenheit sie in der Wirklichkeit einerseits verspürt, zugleich aber durch ihre [[Gedankenabstraktionen]] einfordert. Ideologie ist von da her eine [[Idealisisierung]] im Zweck der [[Befriedung]] von [[Verhältnissen]], die an und für sich [[widersinnig]] sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil[[Ideologie]] schon in ihrer Entstehung eine Logik der Erscheinungsform der Lebensverhältnissen einer [[Waren]] produzierenden Gesellschaft ist, kann sie als deren positive Gedankenform nur ein in sich [[verkehrtes]] [[Bewusstsein]] sein (siehe [[Warenfetischismus]]), das sich als deren ideelle Affirmation verhält. So sollte Ideologiekritik zunächst nur deren [[Absicht]], den Sinn ihrer [[Gedankenabstraktion]] formulieren und als ihren gedanklichen Zweck, den Grund ihrer gedanklichen [[Abstraktion]] herausarbeiten. Sie stellt sich damit idr Unendlichkeit eines abstrakten Denkens entgegen, an sich ein der sich verkehrtes Bewusstsein ist, das die Menschen begeistern kann, weil sie ihrer [[Wahrnehmung]] einen eigenständigen [[Selbstwert]] verleiht. Die Kritik von Ideologie bemüht sich daher nicht nur um Fiktionen, sondern um ein [[Bewusstsein]], das ihren Grund offenbahrt, mit dem eine [[Analyse]] eröffnet wird. Von daher lässt sich Ideologie als solche nicht einfach [[kriisieren]] oder abtun, solange sie nicht durch [[Kulturkritik]] in der [[Erkenntnis]] ihrer [[wirklichen]] [[Lebensbedingungen]] übergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Verwirklichung eines Gedankens steht seine Idee - und gerade deshalb kann sie nicht ohne [[Wirklichkeit]] sein. Ideologie aber besagt, dass es die hiervon unabhängige Logik einer Idee geben kann (siehe auch [[Idealismus]]).[[Kritische Theorie]] begreift darin das Bedürfnis nach einer [[Mystifizierung]] ihrer wirklichen Verhältnisse und endet in der Analyse der darin idealisierten [[Daseins]]., sodass ein [[Wissen]] des [[Seins]], ein wirkliches [[Bewusstsein]] sich bilden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie zeigt, daß die Geschichte nicht damit endigt, sich ins &amp;quot;Selbstbewußtsein&amp;quot; als &amp;quot;Geist vom Geist&amp;quot; aufzulösen, sondern daß in ihr auf jeder Stufe ein materielles Resultat, eine Summe von Produktionskräften, ein historisch geschaffnes Verhältnis zur Natur und der Individuen zueinander sich vorfindet, die jeder Generation von ihrer Vorgängerin überliefert wird, eine Masse von Produktivkräften, Kapitalien und Umständen, die zwar einerseits von der neuen Generation modifiziert wird, ihr aber auch andrerseits ihre eignen Lebensbedingungen vorschreibt und ihr eine bestimmte Entwicklung, einen speziellen Charakter gibt - daß also die Umstände ebensosehr die Menschen, wie die Menschen die Umstände machen.&amp;quot; [[(MEW 3, S. 27 f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher kann die Antwort der Ideologiekritik letztlich immer nur die [[Analyse]] der wirklichen [[Verhältnisse]] sein, denn darin ist die [[Verkehrung]] zu beweisen, die sich in der I[[deologie]] vereinseitigt hat und sich ihrer wirklichen [[Geschichte]]entzieht, der sie sich ihr entgegenstellt (siehe auch [[Historischer Materialismus]]), sich [[reaktionär]] verhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ganz im Gegensatz zur deutschen Philosophie, welche vom Himmel auf die Erde herabsteigt, wird hier von der Erde zum Himmel gestiegen. D.h., es wird nicht ausgegangen von dem, was die Menschen sagen, sich einbilden, sich vorstellen, auch nicht von den gesagten, gedachten, eingebildeten, vorgestellten Menschen, um davon aus bei den leibhaftigen Menschen anzukommen; es wird von den wirklich tätigen Menschen ausgegangen und aus ihrem wirklichen Lebensprozeß auch die Entwicklung der ideologischen Reflexe und Echos dieses Lebensprozesses dargestellt. Auch die Nebelbildungen im Gehirn der Menschen sind notwendige Sublimate ihres materiellen, empirisch konstatierbaren und an materielle Voraussetzungen geknüpften Lebensprozesses. Die Moral, Religion, Metaphysik und sonstige Ideologie und die ihnen entsprechenden Bewußtseinsformen behalten hiermit nicht länger den Schein der Selbständigkeit.&amp;quot; [[(MEW 3, S. 26 f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ideologiekritik ist die Voraussetzung, Bewusstsein zu bilden, weil Bewusstsein nur ohne ideologie[[wahr]] sein kann. Es bildet sich aus einer Analyse der Verhältnise heraus, sie bildet sich durch Vorstellungen eines absoluten Zwecks (z.B. [[Freiheit]], [[Gleichheit]], [[Gerechtigkeit]]), welche es unnötig sein lassen. Idelogiekritik betreibt dagegen den Nachweis einer ideellen Verabsolutierung und ist somit zugleich die Hinterfragung des [[Absoluten]], das eine [[Idee]] in der [[Ideologie]] hat, um sich gegen [[Wirklichkeit]] zu verhalten, um also als Idee über ieine darin [[verselbständigte]] und dem Menschen [[entfremdete]] [[Substanz]] hinweg zu [[täuschen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ideologiekritik hat in den [[postmodernen]] Diskussionen durch den Einfluss der französichen [[Dekonstruktivisten]] eine Tendenz entwickelt durch welche [[Ideologie]] wie ein Selbsterzeugungsprozess eines [[entfremdetes]] [[Bewusstsein]] begriffen werden sollte. So wollte besonders Althusser und Foucault beschreiben, wie jedes Individuum durch die Vermittlung der [[Ideologie]] einer pastoral auftretenden Staatsmacht unterworfen wird und sich deshalb der [[Struktur]] des Gesamtzusammenhangs freiwillig unterwerfen würde. Damit war eine eigenständige [[Macht]] der [[Ideologie]] durch die &amp;quot;Anrufung&amp;quot; der Individuen behauptet, die sich alleine im Verhältnis der Individuen zum [[Staat]] äußert und der Staat selbst als schlichte Staatsgewalt wahrgenommen wird, der über seine Ideologische Wertevermittlung die Lebensverhältnisse der Menschen durch &amp;quot;westliche Werte&amp;quot; oder dergleichen beherrscht. [[Politik]] selbst wird damit absolut genommen, politisierte Individuen zum politischen Kampf gegen den politischen Willen der Staatsgewalt aufgerufen, um deren [[Macht]] zu überfordern und damit zu lähmen. Nicht die [[Lebenswerte]] einer materiell bestimmten Kultur, sondern die gesellschaftliche Vermittlung einer staatlichen Autorität und deren Interessen an sich sollen politisch bekämpft werden. Dies allerdings hat bisher immer nur zum Gegenteil geführt: Zu einer Vereinfachung und Vereinfältigung der Staatsgewalt in allen Formen der [[Gewalt]], auch der ideologischen als Staatsgesinnung, hinter der sich der erschrockene [[Bürger]] zu verstecken sucht, um eben gerade deshalb das Große und [[Ganze]] dem Staat schließlich vollständig und freiwillig zu überlassen (siehe hierzu auch [[Faschismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die materielle [[Enteignung]] der Menschen durch eine [[feudalkapitalistische]] Kultur spielt dann keine Rolle mehr. Durch die von Althusser bezeichnete &amp;quot;Anrufung&amp;quot; der Individuen wird Staatsgewalt zu einem bloßen Mythos, der schon durch den politischen Opportiunismus der politischen Klasse aufgeklärt gelten soll, also keiner Aufklärung über die Zwänge einer politischen Repräsentation eines [[Verschuldungssystems]] bedarf, das jeden Staatsbürger in seiner ganzen Lebensperspektive als [[Humankapital]] verwerten muss. Durch die Ideologie der Staatsgewalt wird die ideologische Grundlage der gesellschaftlichen Reproduktion nicht nur im materiellen Prozess ihrer [[Realabstraktion]] bestärkt, sondern vor allem durch sich selbst auch schon ideologisch begründet und als eine [[verselbständigte]] Macht der [[Ideologie]] einer pastoral vermittelten Staatsgewalt wird der Staat unmittelbar zu einem absoluten politischen Gegner verabsolutiert. Indem solcher Ideologiekritik die Ausbeutung von Mensch und Natur nur noch als ein politisches Gewaltverhältnis der Staatsmacht substantiviert ist, kann dieser auch in einem rein politischer Kampf gegen den Staat entegen getreten werden. Dieser Kampf erfordert ein ebenso reines [[Bewusstsein]] als Gesinnungsmacht, wie er dieses auch in seiner Ideologiekritik angreifen muss und sich schon öfter darin durch seine Sinnlosigkeit zerrieben hat. Ihm wurde allerdings auch schon längst durch eine verselbständigte Philosophie das [[Sein]] als [[entfremdetes]] [[Dasein]] in der [[Wirklichkeit]] der gesellschaftlichen Verhältnisse entzogen (siehe hierzu auch [[negative Dialektik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Ideologie dann kein [[Sein]] hat uind kein [[wirkliches]] [[Wissen]] enthält, kann Ideologiekritik auch nach wie vor immer nur eine Kritik von [[Gedankenabstraktionen]] bleiben, die ein bestimmtes Leben legitimieren oder begründen wollen. Zur überwindung der darin verursachten geistgen Fixierung und Lähmung kann immer noch der Nachweis der Gründe einer verabsolutierten Gedankenabstraktion führen, indem sie selbst zu ihrem [[wirklichem]] Grund leiten: Zur [[Realabstraktion]], welche das durch Ideologie [[fixierte]] [[Bewusstsein]] nicht erkennen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz allgemein muss Ideologiekritik also Philosophiekritik sein, die Kritik einer bestimmten Philosophie, welche real abstrakte [[Verhältnisse]] legitimiert (z.B. als [[Moral]]) und Entscheidungen und Handeln hierzu beeinflusst (z.B. das Forschen und Handeln der [[Wissenschaften]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede [[Politik]], die sich nicht aus [[Wissen]] und Bewusstsein begründet, besteht letztlich aus Ideologie. Politische Entscheidungen basieren hierdurch auf Vorstellungen von menschlicher [[Geschichte]] und Entwicklung, die sich in ihr als Hoffnung realisieren, nicht als wirklich abgeleitetes Handeln aus den Notwendigkeiten der bestehenden Verhältnisse, die in sich die Möglichkeiten bestimmter Veränderung tragen, die durch ein politisches [[Bewusstsein]] vom menschlichen Leben geschichtlich bewegt werden. Im Kern ist Ideologiekritik daher auch immer Kritik von der entscheidungsrelevanten Idee einer Politik (z.B. Fortschrittsglaube, Freiheitsidee) durch ein bestimmtes gesellschaftliches Bewusstsein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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