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	<title>Konservatismus - Versionsgeschichte</title>
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Der Befund selbst allerdings wird rein subjektiv verstanden als Standpunkt einer [[Güte]], die als Grundlage einer Politik hergenommen wird. Konservierung ist die Fixierung von [[Vergangenheit]], um sie als [[Geschichte]] festzuhalten, also geschichtslos zu machen. Dies macht sie gefügig und verfügbar. Für die [[Psyche]] ist es das festhalten von [[Gefühlen]], um [[Selbstgefühl]] für sich zu bewahren und abzuschließen, damit auch ihrer Bewährung und Bewahrheitung zu entziehen. Hier ist es festgehaltene [[Erinnerung]], um sich der [[Gegenwart]] entgegenzustellen, um vergangene [[Wahrnehmung]] gegen das zu halten, was man [[wahrhat]]. Es ist eine Form von Zukunftsangst, die sich in der [[Gegenwart]] verhält, [[Lebensangst]], die nicht als das [[wahr]] sein darf, was sie ist, weil sie fürchtet, was daraus werden könnte. Mit den sozialen Verelendungen durch die zunehmende [[Entwertung]] des [[Geldes]] und damit auch des [[Mittelstands]] (siehe auch [[Kleinbürger]]) erleben die Menschen sich nicht mehr als [[Subjekte]] einer ausgebeuteten [[Klasse]] (siehe [[Klassenkampf]]), sondern als Subjekte einer staatsbürgerlichen Bürgschaft, durch die sie sich in der Lage sehen, von &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;ihrem Staat&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;eine Sicherheit ihrer [[Existenz]] im [[Allgemeinen]], in der [[bürgerlichen Gesellschaft]] einzufordern. Versichern kann man aber nur das, was schon ist. Von daher bleibt dessen [[geschichtliche]] Entstehung und [[Wahrheit]] so auf der Strecke, wie sie im [[selbstsüchtigen]] [[Interesse]] einer [[Kultur]] des [[Geldes]] (siehe [[Schuldgeldsystem]]) gegeben [[erscheint]]. Alles soll daher vor allem bleiben, was es in der [[Sacheinwelt]] der [[bürgerliche Kultur]] und ihrer [[Egozentrik]] sein soll. Von daher wird der [[Konservatismus]] zu einem [[ideologischen]] Instrument des Krisenmanegements, wie sie im Kleinen, so auch im Großen beherrschbar zu sein scheint. Das [[Befriedungspotenzial]] der [[bürgerlichen Kultur]] wird zunehmend politisch nutzbar und erstarkt durch ihre [[Nutzung]] und (siehe [[Kulturkonsum]]) wird in den [[Kulten]] des [[Bürgertums]] (siehe auch [[Lebensbergung]]) mächtig. Konservatismus appelliert an die Gefahr der [[Seinsvergessenheit]] der Menschen (siehe hierzu [[Heidegger]]), die aus den Verlockungen der [[Moderne]] selbst erwächst (siehe [[Reiz]]). Hiergegen wird ein [[Wesen]] des [[Seins]] gestellt, das als solches schlechthin unendlich fundamental ist (siehe [[Ontologie]]) und verteidigt werden muss. Diese &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Verteidigung&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;ist allerdings in letzter Konsequenz nur durch [[Ausschluss]] einer Veränderung zu erreichen, also durch [[Isolation]] der [[Geschiche]] auf ihren derzeitigen [[Zustand]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Grundgedanke des Konservatismus ist die Bewahrung des Bewährten, der dieses allerdings nicht bewahrheiten, also beweisen muss, sondern das Gegenwärtige schlechthin als [[wahre]] [[Gegebenheit]] sichern und [[verewigen]] will, als mehr oder weniger [[heile Welt]], die lediglich durch Fortschrittsvorstellungen bedroht ist, deren Verwirklichung als Prozess der [[Entfremdung]] verstanden wird, besonders wenn sie umstürzerisch erscheinen. 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Der Befund selbst allerdings wird rein subjektiv verstanden als Standpunkt einer [[Güte]], die als Grundlage einer Politik hergenommen wird. Konservierung ist die Fixierung von [[Vergangenheit]], um sie als [[Geschichte]] festzuhalten, also geschichtslos zu machen. Dies macht sie gefügig und verfügbar. Für die [[Psyche]] ist es das festhalten von [[Gefühlen]], um [[Selbstgefühl]] für sich zu bewahren und abzuschließen, damit auch ihrer Bewährung und Bewahrheitung zu entziehen. Hier ist es festgehaltene [[Erinnerung]], um sich der [[Gegenwart]] entgegenzustellen, um vergangene [[Wahrnehmung]] gegen das zu halten, was man [[wahrhat]]. Es ist eine Form von Zukunftsangst, die sich in der [[Gegenwart]] verhält, [[Lebensangst]], die nicht als das [[wahr]] sein darf, was sie ist, weil sie fürchtet, was daraus werden könnte. Mit den sozialen Verelendungen durch die zunehmende [[Entwertung]] des [[Geldes]] und damit auch des [[Mittelstands]] (siehe auch [[Kleinbürger]]) erleben die Menschen sich nicht mehr als [[Subjekte]] einer ausgebeuteten [[Klasse]] (siehe [[Klassenkampf]]), sondern als Subjekte einer staatsbürgerlichen Bürgschaft, durch die sie sich in der Lage sehen, von &quot;ihrem Staat&quot; eine Sicherheit ihrer [[Existenz]] im [[Allgemeinen]], in der [[bürgerlichen Gesellschaft]] einzufordern. Versichern kann man aber nur das, was schon ist. Von daher bleibt dessen [[geschichtliche]] Entstehung und [[Wahrheit]] so auf der Strecke, wie sie im [[selbstsüchtigen]] [[Interesse]] einer [[Kultur]] des [[Geldes]] (siehe [[Schuldgeldsystem]]) gegeben [[erscheint]]. Alles soll daher vor allem bleiben, was es in der [[Sacheinwelt]] der [[bürgerliche Kultur]] und ihrer [[Egozentrik]] sein soll. Von daher wird der [[Konservatismus]] zu einem [[ideologischen]] Instrument des Krisenmanegements, wie sie im Kleinen, so auch im Großen beherrschbar zu sein scheint. Das [[Befriedungspotenzial]] der [[bürgerlichen Kultur]] wird zunehmend politisch nutzbar und erstarkt durch ihre [[Nutzung]] und (siehe [[Kulturkonsum]]) wird in den [[Kulten]] des [[Bürgertums]] (siehe auch [[Lebensbergung]]) mächtig. Konservatismus appelliert an die Gefahr der [[Seinsvergessenheit]] der Menschen (siehe hierzu [[Heidegger]]), die aus den Verlockungen der [[Moderne]] selbst erwächst (siehe [[Reiz]]). Hiergegen wird ein [[Wesen]] des [[Seins]] gestellt, das als solches schlechthin unendlich fundamental ist (siehe [[Ontologie]]) und verteidigt werden muss. Diese &quot;Verteidigung&quot; ist allerdings in letzter Konsequenz nur durch [[Ausschluss]] einer Veränderung zu erreichen, also durch [[Isolation]] der [[Geschiche]] auf ihren derzeitigen [[Zustand]].  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Grundgedanke des Konservatismus ist die Bewahrung des Bewährten, der dieses allerdings nicht bewahrheiten, also beweisen muss, sondern das Gegenwärtige schlechthin als [[wahre]] [[Gegebenheit]] sichern und [[verewigen]] will, als mehr oder weniger [[heile Welt]], die lediglich durch Fortschrittsvorstellungen bedroht ist, deren Verwirklichung als Prozess der [[Entfremdung]] verstanden wird, besonders wenn sie umstürzerisch erscheinen. Konservatismus wendet sich hiergegen als Politik des [[Aufbewahrens]], der Erhaltung, Beibehaltung, Sicherung, Schutz und Verewigung eines als gut befundenen Resultats der [[Geschichte]]. Der Befund selbst allerdings wird rein subjektiv verstanden als Standpunkt einer [[Güte]], die als Grundlage einer Politik hergenommen wird. Konservierung ist die Fixierung von [[Vergangenheit]], um sie als [[Geschichte]] festzuhalten, also geschichtslos zu machen. Dies macht sie gefügig und verfügbar. Für die [[Psyche]] ist es das festhalten von [[Gefühlen]], um [[Selbstgefühl]] für sich zu bewahren und abzuschließen, damit auch ihrer Bewährung und Bewahrheitung zu entziehen. Hier ist es festgehaltene [[Erinnerung]], um sich der [[Gegenwart]] entgegenzustellen, um vergangene [[Wahrnehmung]] gegen das zu halten, was man [[wahrhat]]. Es ist eine Form von Zukunftsangst, die sich in der [[Gegenwart]] verhält, [[Lebensangst]], die nicht als das [[wahr]] sein darf, was sie ist, weil sie fürchtet, was daraus werden könnte. Mit den sozialen Verelendungen durch die zunehmende [[Entwertung]] des [[Geldes]] und damit auch des [[Mittelstands]] (siehe auch [[Kleinbürger]]) erleben die Menschen sich nicht mehr als [[Subjekte]] einer ausgebeuteten [[Klasse]] (siehe [[Klassenkampf]]), sondern als Subjekte einer staatsbürgerlichen Bürgschaft, durch die sie sich in der Lage sehen, von &quot;ihrem Staat&quot; eine Sicherheit ihrer [[Existenz]] im [[Allgemeinen]], in der [[bürgerlichen Gesellschaft]] einzufordern. Versichern kann man aber nur das, was schon ist. Von daher bleibt dessen [[geschichtliche]] Entstehung und [[Wahrheit]] so auf der Strecke, wie sie im [[selbstsüchtigen]] [[Interesse]] einer [[Kultur]] des [[Geldes]] (siehe [[Schuldgeldsystem]]) gegeben [[erscheint]]. Alles soll daher vor allem bleiben, was es in der [[Sacheinwelt]] der [[bürgerliche Kultur]] und ihrer [[Egozentrik]] sein soll. Von daher wird der [[Konservatismus]] zu einem [[ideologischen]] Instrument des Krisenmanegements, wie sie im Kleinen, so auch im Großen beherrschbar zu sein scheint. Das [[Befriedungspotenzial]] der [[bürgerlichen Kultur]] wird zunehmend politisch nutzbar und erstarkt durch ihre [[Nutzung]] und (siehe [[Kulturkonsum]]) wird in den [[Kulten]] des [[Bürgertums]] (siehe auch [[Lebensbergung]]) mächtig. Konservatismus appelliert an die Gefahr der [[Seinsvergessenheit]] der Menschen (siehe hierzu [[Heidegger]]), die aus den Verlockungen der [[Moderne]] selbst erwächst (siehe [[Reiz]]). Hiergegen wird ein [[Wesen]] des [[Seins]] gestellt, das als solches schlechthin unendlich fundamental ist (siehe [[Ontologie]]) und verteidigt werden muss. Diese &quot;Verteidigung&quot; ist allerdings in letzter Konsequenz nur durch [[Ausschluss]] einer Veränderung zu erreichen, also durch [[Isolation]] der [[Geschiche]] auf ihren derzeitigen [[Zustand]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:40:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Grundgedanke des Konservatismus ist die Bewahrung des Bewährten, der dieses allerdings nicht bewahrheiten, also beweisen muss, sondern das Gegenwärtige schlechthin als [[wahre]] [[Gegebenheit]] sichern und [[verewigen]] will, als mehr oder weniger [[heile Welt]], die lediglich durch Fortschrittsvorstellungen bedroht ist, deren Verwirklichung als Prozess der [[Entfremdung]] verstanden wird, besonders wenn sie umstürzerisch erscheinen. Konservatismus wendet sich hiergegen als Politik des [[Aufbewahrens]], der Erhaltung, Beibehaltung, Sicherung, Schutz und Verewigung eines als gut befundenen Resultats der [[Geschichte]]. Der Befund selbst allerdings wird rein subjektiv verstanden als Standpunkt einer [[Güte]], die als Grundlage einer Politik hergenommen wird. Konservierung ist die Fixierung von [[Vergangenheit]], um sie als [[Geschichte]] festzuhalten, also geschichtslos zu machen. Dies macht sie gefügig und verfügbar. Für die [[Psyche]] ist es das festhalten von [[Gefühlen]], um [[Selbstgefühl]] für sich zu bewahren und abzuschließen, damit auch ihrer Bewährung und Bewahrheitung zu entziehen. Hier ist es festgehaltene [[Erinnerung]], um sich der [[Gegenwart]] entgegenzustellen, um vergangene [[Wahrnehmung]] gegen das zu halten, was man [[wahrhat]]. Es ist eine Form von Zukunftsangst, die sich in der [[Gegenwart]] verhält, [[Lebensangst]], die nicht als das [[wahr]] sein darf, was sie ist, weil sie fürchtet, was daraus werden könnte. Mit den sozialen Verelendungen durch die zunehmende [[Entwertung]] des [[Geldes]] und damit auch des [[Mittelstands]] (siehe auch [[Kleinbürger]]) erleben die Menschen sich nicht mehr als [[Subjekte]] einer ausgebeuteten [[Klasse]] (siehe [[Klassenkampf]]), sondern als Subjekte einer staatsbürgerlichen Bürgschaft, durch die sie sich in der Lage sehen, von &amp;quot;ihrem Staat&amp;quot; eine Sicherheit ihrer [[Existenz]] im [[Allgemeinen]], in der [[bürgerlichen Gesellschaft]] einzufordern. Versichern kann man aber nur das, was schon ist. Von daher bleibt dessen [[geschichtliche]] Entstehung und [[Wahrheit]] so auf der Strecke, wie sie im [[selbstsüchtigen]] [[Interesse]] einer [[Kultur]] des [[Geldes]] (siehe [[Schuldgeldsystem]]) gegeben [[erscheint]]. Alles soll daher vor allem bleiben, was es in der [[Sacheinwelt]] der [[bürgerliche Kultur]] und ihrer [[Egozentrik]] sein soll. Von daher wird der [[Konservatismus]] zu einem [[ideologischen]] Instrument des Krisenmanegements, wie sie im Kleinen, so auch im Großen beherrschbar zu sein scheint. Das [[Befriedungspotenzial]] der [[bürgerlichen Kultur]] wird zunehmend politisch nutzbar und erstarkt durch ihre [[Nutzung]] und (siehe [[Kulturkonsum]]) wird in den [[Kulten]] des [[Bürgertums]] (siehe auch [[Lebensbergung]]) mächtig. Konservatismus appelliert an die Gefahr der [[Seinsvergessenheit]] der Menschen (siehe hierzu [[Heidegger]]), die aus den Verlockungen der [[Moderne]] selbst erwächst (siehe [[Reiz]]). Hiergegen wird ein [[Wesen]] des [[Seins]] gestellt, das als solches schlechthin unendlich fundamental ist (siehe [[Ontologie]]) und verteidigt werden muss. Diese &amp;quot;Verteidigung&amp;quot; ist allerdings in letzter Konsequenz nur durch [[Ausschluss]] einer Veränderung zu erreichen, also durch [[Isolation]] der [[Geschiche]] auf ihren derzeitigen [[Zustand]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grundgedanke des Konservatismus ist die Bewahrung des Bewährten, der dieses allerdings nicht bewahrheiten, also beweisen muss, sondern das Gegenwärtige schlechthin als [[wahre]] [[Gegebenheit]] sichern und [[verewigen]] will, als mehr oder weniger [[heile Welt]], die lediglich durch Fortschrittsvorstellungen bedroht ist, deren Verwirklichung als Prozess der [[Entfremdung]] verstanden wird, besonders wenn sie umstürzerisch erscheinen. Konservatismus wendet sich hiergegen als Politik des [[Aufbewahrens]], der Erhaltung, Beibehaltung, Sicherung, Schutz und Verewigung eines als gut befundenen Resultats der [[Geschichte]]. Der Befund selbst allerdings wird rein subjektiv verstanden als Standpunkt einer [[Güte]], die als Grundlage einer Politik hergenommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konservierung ist die Fixierung von [[Vergangenheit]], um sie als [[Geschichte]] festzuhalten, also geschichtslos zu machen. Dies macht sie gefügig und verfügbar. Für die [[Psyche]] ist es das festhalten von [[Gefühlen]], um [[Selbstgefühl]] für sich zu bewahren und abzuschließen, damit auch ihrer Bewährung und Bewahrheitung zu entziehen. Hier ist es festgehaltene [[Erinnerung]], um sich der [[Gegenwart]] entgegenzustellen, um vergangene [[Wahrnehmung]] gegen das zu halten, was man [[wahrhat]]. Es ist eine Form von Zukunftsangst, die sich in der [[Gegenwart]] verhält, [[Lebensangst]], die nicht als das [[wahr]] sein darf, was sie ist, weil sie fürchtet, was daraus werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den sozialen Verelendungen durch die zunehmende [[Entwertung]] des [[Geldes]] und damit auch des [[Mittelstands]] (siehe auch [[Kleinbürger]]) erleben die Menschen sich nicht mehr als [[Subjekte]] einer ausgebeuteten [[Klasse]] (siehe [[Klassenkampf]]), sondern als Subjekte einer staatsbürgerlichen Bürgschaft, durch die sie sich in der Lage sehen, von &amp;quot;ihrem Staat&amp;quot; eine Sicherheit ihrer [[Existenz]] im [[Allgemeinen]], in der [[bürgerlichen Gesellschaft]] einzufordern. Versichern kann man aber nur das, was schon ist. Von daher bleibt dessen [[geschichtliche]] Entstehung und [[Wahrheit]] so auf der Strecke, wie sie im [[selbstsüchtigen]] [[Interesse]] einer [[Kultur]] des [[Geldes]] (siehe [[Schuldgeldsystem]]) gegeben [[erscheint]]. Alles soll daher vor allem bleiben, was es in der [[Sacheinwelt]] der [[bürgerliche Kultur]] und ihrer [[Egozentrik]] sein soll. Von daher wird der [[Konservatismus]] zu einem [[ideologischen]] Instrument des Krisenmanegements, wie sie im Kleinen, so auch im Großen beherrschbar zu sein scheint. Das [[Befriedungspotenzial]] der [[bürgerlichen Kultur]] wird zunehmend politisch nutzbar und erstarkt durch ihre [[Nutzung]] und (siehe [[Kulturkonsum]]) wird in den [[Kulten]] des [[Bürgertums]] (siehe auch [[Lebensbergung]]) mächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konservatismus appelliert an die Gefahr der [[Seinsvergessenheit]] der Menschen (siehe hierzu [[Heidegger]]), die aus den Verlockungen der [[Moderne]] selbst erwächst (siehe [[Reiz]]). Hiergegen wird ein [[Wesen]] des [[Seins]] gestellt, das als solches schlechthin unendlich fundamental ist (siehe [[Ontologie]]) und verteidigt werden muss. Diese &amp;quot;Verteidigung&amp;quot; ist allerdings in letzter Konsequenz nur durch [[Ausschluss]] einer Veränderung zu erreichen, also durch [[Isolation]] der [[Geschiche]] auf ihren derzeitigen [[Zustand]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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