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Ein Kult wird so zur [[Liturgie]] der [[Selbstgefühle]], der [[Gewohnheit]] einer [[abstrakten]] [[Identität]], die durch die bloße Beteiligung und [[Anwesenheit]] gleichgesinnter Menschen (siehe hierzu [[Gesinnung]]) in der [[Anwesenheit]] ihrer versammelten [[Gefühle]] durch die [[Vorstellung]] einer [[allgemeinen]] [[Selbstbezüglichkeit]], durch die [[Bilder]] aus einer [[Ereignisproduktion]] (siehe auch [[Medien]]) [[vergemeinschaftet]] wird (siehe auch [[Bildungsbürgertum]]). Darin treffen sich [[Massengefühle]] zur [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verallgemeinerun gihrer &lt;/del&gt;persönlichen Selbstbezogenheit durch ihre objektive Selbstgefühligkeit, wodurch das für die Beteiligten gegenständlich ist, was sie in der Masse ihrer Selbstgefühle wie in einerreligiösen Veranstaltung überkommt (siehe auch Liturgie). Darin werden die Gewohnheiten abstrakt menschlicher Beziehungen zum Ritual einer prominenten Wahrnehmungsidentität, sobald sie inzwischenmenschlichen Verhältnissen durch ihre Selbstlosigkeit sinnlos - und also beliebig- geworden sind. Sie verlangen dann schon im bloßen Vorübergehen nach einer Prominenz, soweit die sich durch kulturbestimmte Ereignisse veranstalten mit dem entsprechende Liturgien ermöglichen kann. Deren Sinn kann nur noch positiv sein, denn er steht alleine schon durch den Selbstverlust der Kultur, durch dieSelbstlosigkeitder Menschen nicht in Frage und lässt sich daher auchbeliebigvermengen. Er ist in seinerVerselbständigungselbst nur noch eine Prothese des Beisammenseins. Aber er muss sich darin immerhin noch zum Selbsterhalt (siehe auchReproduktion)objektiver Selbstgefühle als bloßeVorstellung äußern und veräußern können, und sei es auch nur durch die Medien, die Bildübertragung (siehe auch Veranstaltungen), die entsprechene Ereignisse produzieren (siehe Ereignisproduktion). Jedenfalls müssen sie spürbar sein und ein Gespür für die darin erweckten Gefühle vermitteln]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Kult wird eine [[bestimmte]] [[Stimmung]] vergemeinschaftet und dadurch die Last gegenläufiger [[Empfindngen]] in der Anstimmung vergemeinschafteter [[Gefühle]] zu einem gemeinen [[Selbstgefühl]] aufgelöst und also die [[Bedingungen]] von [[Aufmerksamkeitsstörung]] ausgeschaltet und in entsprechenden [[Ritualen]] erneuert. Ein Kult wird so zur [[Liturgie]] der [[Selbstgefühle]], der [[Gewohnheit]] einer [[abstrakten]] [[Identität]], die durch die bloße Beteiligung und [[Anwesenheit]] gleichgesinnter Menschen (siehe hierzu [[Gesinnung]]) in der [[Anwesenheit]] ihrer versammelten [[Gefühle]] durch die [[Vorstellung]] einer [[allgemeinen]] [[Selbstbezüglichkeit]], durch die [[Bilder]] aus einer [[Ereignisproduktion]] (siehe auch [[Medien]]) [[vergemeinschaftet]] wird (siehe auch [[Bildungsbürgertum]]). Darin treffen sich [[Massengefühle]] zur [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verallgemeinerung ihrer &lt;/ins&gt;persönlichen Selbstbezogenheit durch ihre objektive Selbstgefühligkeit, wodurch das für die Beteiligten gegenständlich ist, was sie in der Masse ihrer Selbstgefühle wie in einerreligiösen Veranstaltung überkommt (siehe auch Liturgie). Darin werden die Gewohnheiten abstrakt menschlicher Beziehungen zum Ritual einer prominenten Wahrnehmungsidentität, sobald sie inzwischenmenschlichen Verhältnissen durch ihre Selbstlosigkeit sinnlos - und also beliebig - geworden sind. Sie verlangen dann schon im bloßen Vorübergehen nach einer Prominenz, soweit die sich durch kulturbestimmte Ereignisse veranstalten mit dem entsprechende Liturgien ermöglichen kann. Deren Sinn kann nur noch positiv sein, denn er steht alleine schon durch den Selbstverlust der Kultur, durch dieSelbstlosigkeitder Menschen nicht in Frage und lässt sich daher auchbeliebigvermengen. Er ist in seinerVerselbständigungselbst nur noch eine Prothese des Beisammenseins. Aber er muss sich darin immerhin noch zum Selbsterhalt (siehe auchReproduktion)objektiver Selbstgefühle als bloßeVorstellung äußern und veräußern können, und sei es auch nur durch die Medien, die Bildübertragung (siehe auch Veranstaltungen), die entsprechene Ereignisse produzieren (siehe Ereignisproduktion). Jedenfalls müssen sie spürbar sein und ein Gespür für die darin erweckten Gefühle vermitteln]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Deren Sinn kann nur noch positiv sein, denn er steht alleine schon durch den Selbstverlust der Kultur, durch dieSelbstlosigkeitder Menschen nicht in Frage und lässt sich daher auchbeliebigvermengen. Er ist in seinerVerselbständigungselbst nur noch eine Prothese des Beisammenseins. Aber er muss sich darin immerhin noch zum Selbsterhalt (siehe auchReproduktion)objektiver &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Selbstgefühleals bloßeVorstellungäußern undveräußernkönnen&lt;/del&gt;, und sei es auch nur durch &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;dieMedien&lt;/del&gt;, die Bildübertragung (siehe &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;auchVeranstaltungen&lt;/del&gt;), die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;entsprecheneEreignisseproduzieren &lt;/del&gt;(&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;sieheEreignisproduktion&lt;/del&gt;). Jedenfalls müssen sie spürbar sein und ein Gespür für die darin &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;erwecktenGefühlevermitteln&lt;/del&gt;]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Kult wird eine [[bestimmte]] [[Stimmung]] vergemeinschaftet und dadurch die Last gegenläufiger [[Empfindngen]] in der Anstimmung vergemeinschafteter [[Gefühle]] zu einem gemeinen [[Selbstgefühl]] aufgelöst und also die [[Bedingungen]] von [[Aufmerksamkeitsstörunrung]] ausgeschaltet und in entsprechenden [[Ritualen]] erneuert. Ein Kult wird so zur [[Liturgie]] der [[Selbstgefühle]], der [[Gewohnheit]] einer [[abstrakten]] [[Identität]], die durch die bloße Beteiligung und [[Anwesenheit]] gleichgesinnter Menschen (siehe hierzu [[Gesinnung]]) in der [[Anwesenheit]] ihrer versammelten [[Gefühle]] durch die [[Vorstellung]] einer [[allgemeinen]] [[Selbstbezüglichkeit]], durch die [[Bilder]] aus einer [[Ereignisproduktion]] (siehe auch [[Medien]]) [[vergemeinschaftet]] wird (siehe auch [[Bildungsbürgertum]]). Darin treffen sich [[Massengefühle]] zur [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verallgemeinerun gihrer persönlichen Selbstbezogenheit durch ihre objektive &lt;/ins&gt;Selbstgefühligkeit, wodurch das für die Beteiligten gegenständlich ist, was sie in &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;der Masse ihrer Selbstgefühle wie &lt;/ins&gt;in einerreligiösenVeranstaltung überkommt (siehe &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;auch Liturgie&lt;/ins&gt;). Darin werden &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;die Gewohnheiten abstrakt &lt;/ins&gt;menschlicher &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Beziehungen zum Ritual einer prominenten Wahrnehmungsidentität&lt;/ins&gt;, sobald sie inzwischenmenschlichen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verhältnissen durch ihre Selbstlosigkeit sinnlos &lt;/ins&gt;- und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;also beliebig&lt;/ins&gt;- geworden sind. Sie verlangen dann schon im bloßen Vorübergehen nach einerProminenz, soweit die sich durch &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;kulturbestimmte Ereignisse veranstalten mit &lt;/ins&gt;dem &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;entsprechende Liturgien ermöglichen &lt;/ins&gt;kann. Deren Sinn kann nur noch positiv sein, denn er steht alleine schon durch den Selbstverlust der Kultur, durch dieSelbstlosigkeitder Menschen nicht in Frage und lässt sich daher auchbeliebigvermengen. Er ist in seinerVerselbständigungselbst nur noch eine Prothese des Beisammenseins. Aber er muss sich darin immerhin noch zum Selbsterhalt (siehe auchReproduktion)objektiver &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Selbstgefühle als bloßeVorstellung äußern und veräußern können&lt;/ins&gt;, und sei es auch nur durch &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;die Medien&lt;/ins&gt;, die Bildübertragung (siehe &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;auch Veranstaltungen&lt;/ins&gt;), die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;entsprechene Ereignisse produzieren &lt;/ins&gt;(&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;siehe Ereignisproduktion&lt;/ins&gt;). Jedenfalls müssen sie spürbar sein und ein Gespür für die darin &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;erweckten Gefühle vermitteln&lt;/ins&gt;]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Durch die Inhalte ihrer [[Sinnbildungen]] [[veräußern]] sich in einer [[abstrakt menschlichen Kultur]] alle [[Gefühle]] im Zweck ihrer [[Unterhaltung]] und [[Veredelung]] und stellen diese durch das dar, was sie von ihrem eng gewordenen (siehe hierzu auch [[Angst]])[[Dasein]] [[ausdrücken]], was sie außer sich - [[getrennt]] von den [[Inhalten]] der [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] vorstellen. Darin werden sie zu einer [[allgemeinen]] [[Form]] für andere, zu etwas [[allgemeinem]], zu einem [[allgemeinen]] [[Format]] einer im [[allgemeinen]] [[selbstlos]] gewordenen [[Selbstbezogenheit]], als ein [[abstrakt Allgemeines]] der [[Selbstwahrnehmung]] [[objektiv]] als ein [[objektives Selbstgefühl]] dar, die durch die Macht des [[allgemein]] ausgedrückten vereinzelten, aus seiner [[isolierten]] [[Existenz]] heraus geäußerten [[Gefühls]] auf jeden einzelnen Menschen einen [[Eindruck]] macht, der sich seiner [[Zwischenmenschlichkeit]] versichert, um für sich Geltung in seinem [[Selbstwert]] zu erlangen, seinem ihm nötigen [[Geltungsstreben]] zu genügen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Durch die Inhalte ihrer [[Sinnbildungen]] [[veräußern]] sich in einer [[abstrakt menschlichen Kultur]] alle [[Gefühle]] im Zweck ihrer [[Unterhaltung]] und [[Veredelung]] und stellen diese durch das dar, was sie von ihrem eng gewordenen (siehe hierzu auch [[Angst]])[[Dasein]] [[ausdrücken]], was sie außer sich - [[getrennt]] von den [[Inhalten]] der [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] vorstellen. Darin werden sie zu einer [[allgemeinen]] [[Form]] für andere, zu etwas [[allgemeinem]], zu einem [[allgemeinen]] [[Format]] einer im [[allgemeinen]] [[selbstlos]] gewordenen [[Selbstbezogenheit]], als ein [[abstrakt Allgemeines]] der [[Selbstwahrnehmung]] [[objektiv]] als ein [[objektives Selbstgefühl]] dar, die durch die Macht des [[allgemein]] ausgedrückten vereinzelten, aus seiner [[isolierten]] [[Existenz]] heraus geäußerten [[Gefühls]] auf jeden einzelnen Menschen einen [[Eindruck]] macht, der sich seiner [[Zwischenmenschlichkeit]] versichert, um für sich Geltung in seinem [[Selbstwert]] zu erlangen, seinem ihm nötigen [[Geltungsstreben]] zu genügen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:40:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Im Kult wird eine [[bestimmte]] [[Stimmung]] vergemeinschaftet und dadurch die Last gegenläufiger [[Empfindngen]] in der Anstimmung vergemeinschafteter [[Gefühle]] zu einem gemeinen [[Selbstgefühl]] aufgelöst und also die [[Bedingungen]] von [[Aufmerksamkeitsstörunrung]] ausgeschaltet und in entsprechenden [[Ritualen]] erneuert. Ein Kult wird so zur [[Liturgie]] der [[Selbstgefühle]], der [[Gewohnheit]] einer [[abstrakten]] [[Identität]], die durch die bloße Beteiligung und [[Anwesenheit]] gleichgesinnter Menschen (siehe hierzu [[Gesinnung]]) in der [[Anwesenheit]] ihrer versammelten [[Gefühle]] durch die [[Vorstellung]] einer [[allgemeinen]] [[Selbstbezüglichkeit]], durch die [[Bilder]] aus einer [[Ereignisproduktion]] (siehe auch [[Medien]]) [[vergemeinschaftet]] wird (siehe auch [[Bildungsbürgertum]]). Darin treffen sich [[Massengefühle]] zur [[Verallgemeinerungihrer persönlichenSelbstbezogenheitdurch ihreobjektiven Selbstgefühligkeit, wodurch das für die Beteiligten gegenständlich ist, was sie in derMasseihrerSelbstgefühlewie in einerreligiösenVeranstaltung überkommt (siehe auchLiturgie). Darin werden dieGewohnheitenabstrakt menschlicher BeziehungenzumRitualeinerprominentenWahrnehmungsidentität, sobald sie inzwischenmenschlichen Verhältnissendurch ihreSelbstlosigkeitsinnlos - und alsobeliebig- geworden sind. Sie verlangen dann schon im bloßen Vorübergehen nach einerProminenz, soweit die sich durch kulturbestimmteEreignisseveranstaltenmit dem entsprechendeLiturgienermöglichen kann. Deren Sinn kann nur noch positiv sein, denn er steht alleine schon durch den Selbstverlust der Kultur, durch dieSelbstlosigkeitder Menschen nicht in Frage und lässt sich daher auchbeliebigvermengen. Er ist in seinerVerselbständigungselbst nur noch eine Prothese des Beisammenseins. Aber er muss sich darin immerhin noch zum Selbsterhalt (siehe auchReproduktion)objektiver Selbstgefühleals bloßeVorstellungäußern undveräußernkönnen, und sei es auch nur durch dieMedien, die Bildübertragung (siehe auchVeranstaltungen), die entsprecheneEreignisseproduzieren (sieheEreignisproduktion). Jedenfalls müssen sie spürbar sein und ein Gespür für die darin erwecktenGefühlevermitteln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Inhalte ihrer [[Sinnbildungen]] [[veräußern]] sich in einer [[abstrakt menschlichen Kultur]] alle [[Gefühle]] im Zweck ihrer [[Unterhaltung]] und [[Veredelung]] und stellen diese durch das dar, was sie von ihrem eng gewordenen (siehe hierzu auch [[Angst]])[[Dasein]] [[ausdrücken]], was sie außer sich - [[getrennt]] von den [[Inhalten]] der [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] vorstellen. Darin werden sie zu einer [[allgemeinen]] [[Form]] für andere, zu etwas [[allgemeinem]], zu einem [[allgemeinen]] [[Format]] einer im [[allgemeinen]] [[selbstlos]] gewordenen [[Selbstbezogenheit]], als ein [[abstrakt Allgemeines]] der [[Selbstwahrnehmung]] [[objektiv]] als ein [[objektives Selbstgefühl]] dar, die durch die Macht des [[allgemein]] ausgedrückten vereinzelten, aus seiner [[isolierten]] [[Existenz]] heraus geäußerten [[Gefühls]] auf jeden einzelnen Menschen einen [[Eindruck]] macht, der sich seiner [[Zwischenmenschlichkeit]] versichert, um für sich Geltung in seinem [[Selbstwert]] zu erlangen, seinem ihm nötigen [[Geltungsstreben]] zu genügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kult wird ein Zusammenhang von [[Selbstgefühlen]] hergestellt, indem sie durch ein [[objektives]] Gemeingefühl (siehe auch [[objektives Gefühl]]) über einen [[ästhetisch]] [[prominenten]] [[Gegenstand]] oder der[[Liturgie]] eines [[ästhetischen Willens]] zu einer [[Gefühlsmasse]] versammelt werden, deren einziger [[Sinn]] die Versöhnung einer [[psychischen]] [[Gemeinschaft]] durch ein [[zwischenmenschliches]] [[Erleben]]ist. Kult ist, was Menschen in einer [[Kultur]] [[objektiver Gefühle]] versammelt, in der sie ihre [[Selbstwahrnehmung]] zu einer allgemeingültigen [[Ästhetik]] erheben und sie zu einem kulturellen Zentrum konzentrieren. [[Objektive Gefühle]] sind [[gesellschaftlich]] [[gegenständliche]], kulturell [[vergegenständlichte]] [[Gefühle]], in denen sich [[Selbstwahrnehmungen]] kultivieren und ihre [[Kultur]] in ihrem [[zwischenmenschlichen Verhältnis]] bis hin zum [[Kult]] ihrer vergemeinschafteten [[Selbstwahrnehmung]] [[vergegenständlichen]], objektivieren. Hierein wird alles gegeben, was die gewöhnliche Kultur kompensieren soll, was zu einer besonderen und selbständigen Kultur dadurch wird, dass sich hier [[zwischenmenschliche Beziehungen]] in einer Erlebensform [[verdichten]], die alle gewöhnliche [[Wahrnehmung]] überragt und bedeutungslos werden lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kult ist daher ein Verhalten oder ein [[Ereignis]], worin [[Rituale]] zu einer [[Gewohnheit]] werden, in der sich die Selbstwahrnehmung ihrer [[Gegenwärtigkeit]] versichert und durch Ausgrenzung fremder [[Wahrnehmung]] ihrer allgemeinen [[Selbstveredelung]] dient. Wo Menschen keine Beziehung mehr zu einander finden, bietet der Kult eine objektive [[Form]], worin sie aus ihrer Verlassenheit heraustreten und in die Gebräuche einer Gemeinschaft eintreten können, in welcher sie allein durch die [[Anwesenheit]] von Menschen darin bestärkt werden, [[Sinn]] für sich durch einen allgemeinen [[Selbstwert]] zu verschaffen, der in Kulthandlungen [[erlebt]] wird. Dieser allerdings muss sich der [[Selbstverwirklichung]] gänzlich enthoben haben und hebt [[Selbstbeziehung]] überhaupt in der Kulthandlung auf, wiewohl darin die äußerste Form der Selbstbeziehung als allgemeine [[Selbstentäußerung]] betrieben wird (siehe hierzu auch [[Körperfetischismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kult verlangt daher vor allem ein kulturelles [[Selbstverständnis]] {z.B. durch [[Brauchtum]], [[Mode]] oder an einem [[Fetisch]]), an dem sich Menschen versammeln können und den [[Sinn]] teilen, der auf diese Weise dargeboten wird. Darin werden sinnliche [[Beziehungen]] hergestellt oder [[veranstaltet]], die einzig diesem Verständnis dienen und ohne diesen [[Verstand]] keinen [[Sinn]] haben. Sie enthalten also keinen [[wirklichen]] Sinn außer dem im Kult gepflegten, sind also vorwiegend übersinnlich, bzw. außersinnlich, weil sie lediglich vergangenen oder spekulierten Sinn enthalten oder als Mode [[zwischenmenschliche Beziehungen]] im [[Zeitgeist]] stiften und Eindruck machen (siehe auch [[Fan-Kult]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den [[Eindruck]], den ein Mensch auf andere macht, täuscht er über seine wirklichen [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]] hinweg und erheischt hierbei einen [[Selbstwert]], der Überlegenheit in [[Verhältnissen]] vermittelt, in denen im [[Allgemeinen]] [[Minderwertigkeitsgefühle]] die [[Selbstwahrnehmung]] bestimmen. Es sind deren [[zwischenmenschlichen Beziehungen]], durch die solche [[Wahrnehmungen]] in [[Selbstgefühlen]] aufgehen, die ihrem [[Geltungsstreben]] folgen müssen, um [[Gefühl]] für sich zu [[sein]] und zu bleiben. Die [[Täuschung]] durch solchen [[Eindruck]] verlangt allerdings eine permanente Kontrolle über das, was hierfür [[körperlich]] [[ausgedrückt]] werden muss, eine [[Selbstkontrolle]], die einen [[ästhetischen]] [[Schein]] in diesen [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] erzeugt, denen die [[Zwischenmenschen]] in ihrem [[Körperfetischismus]] nachgehen und für diese [[Scheinwelt]] ihre [[Sinne]] aufzubereiten und [[kulturalisieren]] und ihre ganze Spontaneität für eine [[modische]] [[Sinnlichkeit]] aufgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu [[objektiven Gefühlen]], welche in den [[Lebensburgen]] der Menschen selbst entstehen, betreibt Kult die Erzeugung bestimmter [[Gefühle]] durch Verhalten. Kulthandlungen sind daher oft Weihungen oder Einweisungen in höhere Geistigkeit, die vom gegenständlichen Lebens abgesondert sind. Man spricht heute auch von Kult wie von einer besonders konzentrierten [[Form]] der [[Mode]] - von etwas, das man in einer bestimmten Kulturszene notwendig braucht, um dabei zu sein (siehe auch [[Sekte]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kult ist immer eine verselbständigte [[Kultur]], die sich aus dem gegenständlichen [[Leben]] und dem Alltagsleben herausgesetzt hat oder durch Initiationsrituale herausgesetzt wird als etwas [[Ganzes]], was hierin nicht enthalten ist (siehe z.B. auch [[Heil]]). In Krisenzeiten wird er daher auch oft zu einer Alternative zu diesem, zu einem Flucht- und Sammelpunkt für Menschen, die sich aus einer [[Gesellschaft]] ausgeschlossen finden oder [[empfinden]]. Auf diese Weise wird er auch leicht zum Massenphänomen einer Versinnlichung in einer sinnentleerten [[Kultur]], die [[verdichtete]] [[Körperlichkeit]] ihrer Sinnlichkeit, woran sich eine [[Menschenmasse]] zusammfindet und sie als [[Fetisch]] ihrer [[Beziehung]] nimmt. Der Kult ist die [[Masse]] des [[abstrakt menschlichen Sinns]] in der Form eines [[Rituals]] (siehe auch [[Liturgie]]) oder einer Gestalt, welche diesen abstrakten [[Sinn]] durch eine konkrete Bezogenheit in der [[Masse]] durchbricht, welche der [[Abstraktion]] ein eigenes [[Sein]] verleiht, einen konkreten [[Schein]] ohne [[wirklichen]] Sinn. Die Menschen haben über solche Massensymbole eine [[Beziehung]], die sie von Sinnen sein lässt, die ihre Sinne [[verrückt]] und sie schließlich entrückt zu einer entwirklichten Sinnlichkeit voller [[Magie]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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