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Dies macht die Fremdbestimmung (siehe [[Entfremdung]]) ihres Erkenntnisvermögens, macht die Unerkennbarkeit ihrer menschlichen Beziehungen in ihren sachlichen Verhältnissen aus: Ihre zur Sache gewordene Menschlichkeit erscheint unmittelbar als die [[Vernunft]] ihrer Sachlichkeit. Was sie von ihren [[Beziehungen]] wahrnehmen ist nicht das, was sie darin wahrhaben. Ihre eigene praktische und sinnliche Existenz ist ihnen darin entzweit in Empfindungen, die keine Gefühle haben und Gefühle, die sie nur für sich empfinden können. Es ist die Lebensform des Geldbesitzes, der subjektive Kern des Geldverhältnisses, dass ihnen ihre eigene Sinnlichkeit nur vermittelt begegnet. Ihre Wahrnehmung vermittelt sich in ihrer [[Selbstwahrnehmung]], in der sie ihre Gefühle haben, in der ihre abstrakte Sinnlichkeit auf sie als [[Selbstgefühl]] zurückkommt. So erleben sie ihre Wahrnehmung als einen Sinn für sich, den sie nur außer sich als das gewinnen können, was sie darin wahrhaben: Selbstgefühl durch andere, durch [[zwischenmenschliche Beziehungen]], in denen sie empfinden, was sie dort für sich finden und sich in dem fühlen, was sie dort von sich erkennen können, sich als Mensch unter Menschen vermittelt, sich selbst als [[Mittel]] ihres Verhältnisses, als Mensch, der zugleich Mitteil des Menschseins ist, als Teil menschlicher [[Anwesenheit]] schlechthin, in der sich zwar Menschen mitteilen, aber nicht wirklich konkret sind. Unter Menschen sind sie Teil einer Menge, die sich in [[Masse]] bewegt, und finden für sich, was sich von ihnen darin in Bewegung hält. Sie sehen ausdrücklich von sich ab, wenn sie unter Menschen sind und tragen doch durch ihre eigene Anwesenheit ihren Anteil am Menschsein. So ist ihre abstrakt bezogene Sinnlichkeit, der [[abstrakt menschliche Sinn]] ihrer Wahrnehmung zugleich auch konkret als sinnliches [[Dasein]] ihres Menschseins. Dies macht ihre Form und ist die [[Substanz]] der [[Formbestimmung]] ihrer Beziehung, die Realabstraktion von Sinn: [[Körper]]. Und seine Ausdehnung als [[Raum]] macht den Umfang der körperlichen [[Anwesenheiten]] aus. Die [[Begriffssubstanz]] der bürgerlichen Kultur ist der [[abstrakt menschliche Sinn]], wie er sich in seinem [[Lebensraum]] ergibt. Seine Größe ist die Ausdehnung menschlicher [[Anwesenheit]] darin, menschliche Dichte, menschliche Nähe ohne Sinn, reine [[Masse]], Menschenmasse als [[Massenmensch]]. Die Menschen relativieren sich darin als Menschen, reduzieren sich auf das Menschsein in ihrem bloßen körperlichen Sein, wie es ihnen in der Wahrnehmung einer bestimmten Masse als gesellschaftlicher Mensch erscheint, der in ihr seine bloße, aber allgemeine [[Anwesenheit]] hat. Ihre [[Selbstwahrnehmung]], sofern sie sich als darin [[bestimmte]] Form der [[Erkenntnis]] bewahrt, wird davon beherrscht, ihr körperliches Sein zum Träger ihres gesellschaftlichen Seins (siehe [[Körperfetischismus]]). Hiervon sind alle Momente der bürgerlichen Kultur bestimmt und hierin entfaltet sich die [[Logik der Kultur]] bis hin zu allen ihren selbständigen [[seelischen]] Ausprägungen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In dieser Beziehung ist es [[gleichgültig]], was Menschen wirklich sind, soweit sie sich als gegenseitige Objekte ihres idividuellen Subjektseins genügen können. 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		<author><name>Python</name></author>
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Dies macht die Fremdbestimmung (siehe [[Entfremdung]]) ihres Erkenntnisvermögens, macht die Unerkennbarkeit ihrer menschlichen Beziehungen in ihren sachlichen Verhältnissen aus: Ihre zur Sache gewordene Menschlichkeit erscheint unmittelbar als die [[Vernunft]] ihrer Sachlichkeit. Was sie von ihren [[Beziehungen]] wahrnehmen ist nicht das, was sie darin wahrhaben. Ihre eigene praktische und sinnliche Existenz ist ihnen darin entzweit in Empfindungen, die keine Gefühle haben und Gefühle, die sie nur für sich empfinden können. Es ist die Lebensform des Geldbesitzes, der subjektive Kern des Geldverhältnisses, dass ihnen ihre eigene Sinnlichkeit nur vermittelt begegnet. Ihre Wahrnehmung vermittelt sich in ihrer [[Selbstwahrnehmung]], in der sie ihre Gefühle haben, in der ihre abstrakte Sinnlichkeit auf sie als [[Selbstgefühl]] zurückkommt. So erleben sie ihre Wahrnehmung als einen Sinn für sich, den sie nur außer sich als das gewinnen können, was sie darin wahrhaben: Selbstgefühl durch andere, durch [[zwischenmenschliche Beziehungen]], in denen sie empfinden, was sie dort für sich finden und sich in dem fühlen, was sie dort von sich erkennen können, sich als Mensch unter Menschen vermittelt, sich selbst als [[Mittel]] ihres Verhältnisses, als Mensch, der zugleich Mitteil des Menschseins ist, als Teil menschlicher [[Anwesenheit]] schlechthin, in der sich zwar Menschen mitteilen, aber nicht wirklich konkret sind. Unter Menschen sind sie Teil einer Menge, die sich in [[Masse]] bewegt, und finden für sich, was sich von ihnen darin in Bewegung hält. Sie sehen ausdrücklich von sich ab, wenn sie unter Menschen sind und tragen doch durch ihre eigene Anwesenheit ihren Anteil am Menschsein. So ist ihre abstrakt bezogene Sinnlichkeit, der [[abstrakt menschliche Sinn]] ihrer Wahrnehmung zugleich auch konkret als sinnliches [[Dasein]] ihres Menschseins. Dies macht ihre Form und ist die [[Substanz]] der [[Formbestimmung]] ihrer Beziehung, die Realabstraktion von Sinn: [[Körper]]. Und seine Ausdehnung als [[Raum]] macht den Umfang der körperlichen [[Anwesenheiten]] aus. Die [[Begriffssubstanz]] der bürgerlichen Kultur ist der [[abstrakt menschliche Sinn]], wie er sich in seinem [[Lebensraum]] ergibt. Seine Größe ist die Ausdehnung menschlicher [[Anwesenheit]] darin, menschliche Dichte, menschliche Nähe ohne Sinn, reine [[Masse]], Menschenmasse als [[Massenmensch]]. Die Menschen relativieren sich darin als Menschen, reduzieren sich auf das Menschsein in ihrem bloßen körperlichen Sein, wie es ihnen in der Wahrnehmung einer bestimmten Masse als gesellschaftlicher Mensch erscheint, der in ihr seine bloße, aber allgemeine [[Anwesenheit]] hat. Ihre [[Selbstwahrnehmung]], sofern sie sich als darin [[bestimmte]] Form der [[Erkenntnis]] bewahrt, wird davon beherrscht, ihr körperliches Sein zum Träger ihres gesellschaftlichen Seins (siehe [[Körperfetischismus]]). Hiervon sind alle Momente der bürgerlichen Kultur bestimmt und hierin entfaltet sich die [[Logik der Kultur]] bis hin zu allen ihren selbständigen [[seelischen]] Ausprägungen.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In dieser Beziehung ist es [[gleichgültig]], was Menschen wirklich sind, soweit sie sich als gegenseitige Objekte ihres idividuellen Subjektseins genügen können. Doch dies Identische von [[Subjekt]] und [[Objekt]] ist eine doppelte Bestimmung, worin sie sich weder als Objekt noch als Subjekt erkennen können: Sie erscheinen sich darin als Träger wie Erzeuger ihres [[Schicksals]], als für sich selbst geschaffene Konstruktion (siehe [[Konstruktivismus]]) und müssen sich daher auch als Selbsterzeugnis ertragen. Dies macht die Fremdbestimmung (siehe [[Entfremdung]]) ihres Erkenntnisvermögens, macht die Unerkennbarkeit ihrer menschlichen Beziehungen in ihren sachlichen Verhältnissen aus: Ihre zur Sache gewordene Menschlichkeit erscheint unmittelbar als die [[Vernunft]] ihrer Sachlichkeit. Was sie von ihren [[Beziehungen]] wahrnehmen ist nicht das, was sie darin wahrhaben. Ihre eigene praktische und sinnliche Existenz ist ihnen darin entzweit in Empfindungen, die keine Gefühle haben und Gefühle, die sie nur für sich empfinden können. Es ist die Lebensform des Geldbesitzes, der subjektive Kern des Geldverhältnisses, dass ihnen ihre eigene Sinnlichkeit nur vermittelt begegnet. Ihre Wahrnehmung vermittelt sich in ihrer [[Selbstwahrnehmung]], in der sie ihre Gefühle haben, in der ihre abstrakte Sinnlichkeit auf sie als [[Selbstgefühl]] zurückkommt. So erleben sie ihre Wahrnehmung als einen Sinn für sich, den sie nur außer sich als das gewinnen können, was sie darin wahrhaben: Selbstgefühl durch andere, durch [[zwischenmenschliche Beziehungen]], in denen sie empfinden, was sie dort für sich finden und sich in dem fühlen, was sie dort von sich erkennen können, sich als Mensch unter Menschen vermittelt, sich selbst als [[Mittel]] ihres Verhältnisses, als Mensch, der zugleich Mitteil des Menschseins ist, als Teil menschlicher [[Anwesenheit]] schlechthin, in der sich zwar Menschen mitteilen, aber nicht wirklich konkret sind. Unter Menschen sind sie Teil einer Menge, die sich in [[Masse]] bewegt, und finden für sich, was sich von ihnen darin in Bewegung hält. Sie sehen ausdrücklich von sich ab, wenn sie unter Menschen sind und tragen doch durch ihre eigene Anwesenheit ihren Anteil am Menschsein. So ist ihre abstrakt bezogene Sinnlichkeit, der [[abstrakt menschliche Sinn]] ihrer Wahrnehmung zugleich auch konkret als sinnliches [[Dasein]] ihres Menschseins. Dies macht ihre Form und ist die [[Substanz]] der [[Formbestimmung]] ihrer Beziehung, die Realabstraktion von Sinn: [[Körper]]. Und seine Ausdehnung als [[Raum]] macht den Umfang der körperlichen [[Anwesenheiten]] aus. Die [[Begriffssubstanz]] der bürgerlichen Kultur ist der [[abstrakt menschliche Sinn]], wie er sich in seinem [[Lebensraum]] ergibt. Seine Größe ist die Ausdehnung menschlicher [[Anwesenheit]] darin, menschliche Dichte, menschliche Nähe ohne Sinn, reine [[Masse]], Menschenmasse als [[Massenmensch]]. Die Menschen relativieren sich darin als Menschen, reduzieren sich auf das Menschsein in ihrem bloßen körperlichen Sein, wie es ihnen in der Wahrnehmung einer bestimmten Masse als gesellschaftlicher Mensch erscheint, der in ihr seine bloße, aber allgemeine [[Anwesenheit]] hat. Ihre [[Selbstwahrnehmung]], sofern sie sich als darin [[bestimmte]] Form der [[Erkenntnis]] bewahrt, wird davon beherrscht, ihr körperliches Sein zum Träger ihres gesellschaftlichen Seins (siehe [[Körperfetischismus]]). Hiervon sind alle Momente der bürgerlichen Kultur bestimmt und hierin entfaltet sich die [[Logik der Kultur]] bis hin zu allen ihren selbständigen [[seelischen]] Ausprägungen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Kulturbegriff&amp;diff=676&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Kulturbegriff&amp;diff=676&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:40:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Kultur]] stellt die [[Zivilisation]] eines bestimmten [[Lebensraums]] dar. Sie ist dessen [[gesellschaftliche]] [[Natur]], menschliche [[Sinnbildung]], menschliche [[Geschichte]] (siehe auch [[Bewegung]]) in einem [[bestimmten]] [[Raum]] zu einer [[bestimmten]] [[Zeit]] (siehe hierzu [[historischer Materialismus]]). [[Kultur]] ist der [[Sinn]], den Menschen gesellschaftlich in ihren [[ökonomischen]], sozialen und [[ästhetischen]] Produkten äußern und in denen ihr Lebensausdruck, [[Produktion]] und Genuss ihres [[Lebens]] in ihren [[Lebensverhältnissen]] [[gegenständlich]] ist (siehe hierzu auch [[Arbeit]]). Was sie füreinander sind, das haben sie durch einander auch als ihre [[Kultur]] außer sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kultur]] ist die menschliche [[Form]] der [[Natur]], der [[gegenständlich]] existierende [[Leben]]szusammenhang von [[Geist]], Gestaltungskraft, Erfindungsreichtum, [[Liebe]] und [[Sinn]], den die Menschen entwickelt und ihren Produkten gegeben haben und geben und als solchen auch pflegen, sich darin [[verhalten]] und miteinander umgehen. Sie ist das [[geschichtlich]] [[entwickelte]] [[Dasein]] des [[Gattungswesens]], die geschichtliche [[Gegenwart]] ihrer [[Arbeit]] und ihrer [[Bedürfnisse]], welche darin verwirklicht sind und sie ist [[geschichtliches]] Resultat aller bisherigen [[Produktion]] von [[Gegenständen]] für menschliche [[Bedürfnisse]] in einem bestimmten [[Lebensraum]] zu einer bestimmten Zeit, wie sie als [[Kulturgut]] über die [[Vernutzung]] der Produkte hinaus als Inhalt des menschlichen [[Reichtums]] besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur als solche kann es daher nicht jenseits der [[natürlichen]] und [[gesellschaftlichen]] [[Bedingungen]] der Lebensproduktion, jenseits des [[Nutzens]] der gesellschaftlichen Reichtumsproduktion für die Menschen geben, denn eine sinnlose Lebensproduktion ist ein lebender [[Tod]], Produkt einer [[toten Arbeit]] (siehe hierzu [[Kritik der politischen Kultur]]). Kultur ist die Gegenwärtigkeit des menschlichen Gattungslebens und sie erscheint nur dann [[selbständig]], wo [[Sinn]] und [[Nutzen]] voneinander getrennt werden. Schon im [[Gebrauchswert]] der gesellschaftlich erzeugten Güter kann [[Nutzen]] nicht für sich sein, ohne ihren [[Sinn]] zu zerstören. Wirtschaft und Kultur können nur auseinanderfallen, wo ihre Verwertung zum [[Nutzen]] des [[Geldbesitzes]] beherrscht wird, eben dann, wenn der [[Gebrauchswert]] nur als eine Erscheinungsform seines [[Werts]] existiert (siehe [[Warenfetischismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Von daher kann sich Kultur aber [[tatsächlich]] gegen den Zweck der Geldverwertung [[verselbständigen]], sich hiergegen radikalisieren und in einem [[religiösen]] Sinn und [[Zweck]] [[fanatisieren]]. Denn [[Kultur]] ist die [[Subjektivittät]] einer [[Gesellschaft]], der [[Sinn]] und [[Geist]], den Menschen ihren Lebensverhältnissen geben. Sie ist ihre durch sie selbst geschaffene individuelle und gesellschaftliche [[Natur]] und Lebensäußerung, [[Substanz]] des menschlichen [[Reichtums]], die jede Kultur ausmacht, [[Sinn]], wie er von und für Menschen geäußert ist und sie begeistert und worin sie sich als Mensch erkennen, erzeugen und anerkennen - auch in der Art und Weise ihres gesellschaftlichen Verkehrs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Menschen sich zu [[eigen]] gemacht haben und machen, was sie subjektiv sind, was sie durch ihre [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]] äußern, existiert objektiv als [[Reichtum]] ihrer Kultur - ganz gleich in welcher dieser erscheint und funktioniert. Dieser [[Reichtum]] ist [[substanziell]] immer gesellschaftlich, nichts individuell [[Eigenes]], nichts [[Eigentümliches]] und also ohne [[Eigentliches]]. Sie hat nichts mit rein biologischen [[Eigenschaften]] der Menschen ([[Rasse]] usw.) zu tun, existiert daher auch nicht als [[Position]] zur [[Natur]], oder als [[Negation]] von [[Naturempfindungen]]. Sie ist die menschliche [[Beziehung]] zu menschlichen [[Gegenständen]], [[Element]] der [[Erkenntnis]], - und diese ist [[lebendige]] [[Gewissheit]] der Menschen, in der sie eins sind mit sich, mit ihrer [[Natur]] und ihrem [[Gegenstand]], - nicht, weil sie nach dieser Einheit streben, sondern weil sich diese im [[Verhältnis]] ihrer [[Bedürfnisse]] zu ihrer [[Arbeit]] immer gesellschaftlich auf diese oder jene Art und Weise ergibt, sich in ihrer [[Kultur]] bewahrheitet, was auch immer ihre [[Form]] sei und wie immer diese [[Wahrheit]] darin auch gebrochen sein mag. Kultur ist nicht unbedingt etwas [[Ganzes]], wohl aber ein Zusammenhang ihrer [[Teile]], weil sie durch menschliche [[Arbeit]] enstanden ist und sich auf menschliche [[Bedürfnisse]] [[bezieht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die menschliche Gesellschaft sich als [[Naturmacht]] verwirklicht stellt sich Kultur nicht substanziell gegen ihre [[Natur]], weil sich beides nicht wesentlich entzweien kann, ohne sich fremd zu werden, ohne in [[Widerspruch]] mit sich zu geraten. Aber auch in ihrem [[Widerspruch]], in ihrer [[Entfremdung]], verwirklicht Kultur in der Einheit mit dem [[Nutzen]], den sie für die Menschen in ihrer jeweiligen Gesellschaftsform hat, immer deren [[Sinn]], ist selbst die unmittelbare wie mittelbare [[Wahrheit]] ihres organischen und geistigen Lebens, Lebens[[identität]], Lebensäußerung und Lebensgenuss in einem: Sinnlichkeit als [[Leidenschaft]], Selbsterzeugung des Menschen, menschliche [[Subjektivität]] schlechthin wie sie [[objektiv]] ist, nicht unmittelbar individuell, nicht unmittelbar gesellschaftlich, beides in einem als [[Leben]] des menschlichen [[Subjekts]]. Als solches ist Kultur immer auch werdend, [[geschichtlich]], nichts abgeschlossenes [[Ganzes]] für sich und hat daher auch keinen [[Begriff]] als Kultur, sondern lediglich Worte, die dies beschreiben als Momente des [[Lebens]] im Zusammenhang der vielen Menschen, wie immer sie dies auch auseinander setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber als [[bürgerliche Kultur]], als gesellschaftlich [[formbestimmtes]] Verhältnis von Produkten der [[Arbeit]], ist Kultur auch ein [[Lebensmittel]] in [[Ware]]nform und enthält in der [[bürgerlichen Gesellschaft]] somit eine Vermittlung, die nicht unmittelbar konkret ist, sich im [[Warentausch]] von sich selbst trennt, sich in eine Welt der Sinne und eine Welt von Nützlichkeiten teilt. Und auch in der Trennung von Sinn und Nutzen, von Subjekt und Objekt ihres Verhältnisse (siehe [[Arbeitsteilung]]) vollzieht sich ihre Einheit im Sinn eines aparten, weil isolierten Nutzens, sei dieser ein [[Gebrauchswert]] oder [[Schmuck]] oder eine [[Leidenschaft]] oder ein Kunstwerk oder ähnliches. Darin bekommt auch Kultur [[notwendig]] einen [[Wert]] und als Veräußerung von [[Lebenswerten]] eine eigene [[abstrakte]] [[Substanz]] , welche der [[Vernunft]] der Lebensverhältnisse (z.B. [[Sitte]]) und Verhaltensweisen (z.B. [[Brauch]]) entspricht, die hierfür in Gebrauch sind und sich in den Alltags[[gewohnheiten]] der Menschen darstellen. Darin ist sich [[Leiden]] und [[Tätigkeit]] menschlicher Lebensäußerung und [[Selbsterkenntnis]] mittelbar einig und doch nicht konkret als [[Ausdruck]] menschlicher [[Sinnlichkeit]], als gesellschaftlicher [[Sinn]] der Menschen da (siehe [[Dasein]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[bürgerlichen Kultur]] erscheint dieser Sinn abgetrennt von den gesellschaftlichen Lebensprozessen - nicht als ihr Erzeugnis aus ihrer [[Geschichte]], als Produkt ihres gesellschaftlichen Zusammenwirkens und Zusammentragens, sondern in einer selbständigen Leidensform als Verhältnis, das die Menschen nur unmittelbar und ausschließlich für sich und unter sich finden und haben (siehe [[zwischenmenschliche Verhältnisse]]) und worin sie sich als das [[wahrnehmen]], als was sie sich darin [[wahrhaben]] und dies in Sitte, [[Ästhetik]] und [[Brauchtum]] bestätigen und bestärken ohne darin als tätiger Mensch bestätigt und bestärkt zu sein. Reichtum und Vielfalt der [[Erkenntnis]], welche die Menschen in der [[bürgerlichen Kultur]] haben, besteht daher nicht in der [[Erkenntnis]] und dem Selbstgenuss des Menschseins, sondern aus einer ungeheuren Aufsammlung von [[Wahrnehmungen]], die von ihrer [[Wirklichkeit]] , die sie [[wahr haben]], real abstrahieren, lediglich in ihrem [[abstrakt menschlichen Sinn]] zusammengehalten sind (siehe hierzu [[Logik der Kultur]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es unterscheiden sich hierdurch zwar [[Natur]] und Kultur der [[Form]] nach. Aber dies hebt ihre Identität nicht wirklich auf. Es macht die Natur zur [[Substanz]] einer kulturellen [[Abstraktion]], zu einem [[abstrakt menschlichen Sinn]], der sich nicht [[unmittelbar]] mit seinem [[Gegenstand]] identifizieren kann, sich diesem entzieht, wie er sich zugleich nur durch ihn [[beziehen]] kann und dadurch als [[Formbestimmung]] der Wahrnehmung in ihrer [[Erkenntnis]]tätigkeit wirksam wird. Jede [[Wahrnehmung]] ist daher zunächst ohne [[Wahrheit]], unter bürgerlichen Lebensbedingungen nur eine [[Form]] der [[Erkenntnis]], eine [[Empfindung]], in welcher zugleich hierzu selbständig und für sich gefühlt wird, was ihren Gegenstand ausmacht, wie er geschaffen und beschaffen, was er für den Menschen, was seine menschliche Substanz ist. Diese wird im [[Gefühl]] so [[wahrgehabt]], wie sie für den Menschen ist, was dem Menschen für sein [[Leben]] gegenständlich wirklich und wirksam ist, was in ihm wirkt und sich in seinem Leben so gegenständlich bewahrheitet, wie er sich zugleich durch die Empfindung in seinem Gegenstand bewahrheitet. So wird in der Empfindung gegenständliches Leben als das wahrgenommen, was es für das Befinden des Menschen ist und in den Gefühlen der Menschen vergegenständlicht sich dieses zugleich wie eine innere Wahrheit des menschlichen Lebens schlechthin als das, was Menschen vom Leben unter bestimmten [[Lebensbedingungen]] wahrhaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sie von ihren Sinnesäußerungen gegenständlich empfinden ist zugleich ein Sinn, der ihr Leben selbst auch in ihnen ausfüllt, zu einer &amp;quot;inneren Natur&amp;quot; wird, die ihre gesellschaftliche Natur äußerlich macht, sie als fremd empfindet, wie diese auch ihnen [[emtfremdet]] ist. Doch sie nimmt diese als nicht entfremdet wahr, weil und sofern sich ihre Gefühle mit ihr identifizieren, ihre Identität darin finden. Ihre gesellschaftliche Natur bekommt somit in der inneren Natur der Menschen eine [[persönliche]] Substanz, indem sie ihre Sinne ausfüllt, weil und sofern sie deren [[Getrenntheit]], deren Zerteilung und [[Isolation]] in ihren Gefühlen aufhebt. So erscheint in den Gefühlen eines jeden Individuums eine inner [[Allgemeinheit]], durch welche sich in einer gebrochenen Welt eine [[Ganzheit]] der Gefühle einstellt, die sich über die einzelnen Empfindungen dadurch stellt, dass sie deren Entfremdung zu einer inneren Natur der Idividuen aufhebt, zu ihrer [[Psyche]] wird, die sie in ihren [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] als ihre [[Seele]] auch erfühlen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben, das auf diese Weise als eigenes empfunden wird, und das, was die Menschen ausfüllt, ist daher nicht identisch: Der gegenständlich empfundene Sinn ist nicht unmittelbar der gefühlte. Die Vermittlung von beiden ist Gegenstand und Mensch in einem, [[Subjekt]] und [[Objekt]], wovon weder das eine noch das andere unterscheidbar sind und sich die Menschen in ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]] als Objekte füreinander begegnen, in Objekt-Objekt-Beziehungen sich aneinander binden. Objektive [[Bestimmungen]] sind in der [[bürgerlichen Gesellschaft]] somit auch unmittelbar subjektiv, weil die Verhältnisse darin auf einer objektiv subjektiven Sache, auf einer widersprüchlichen Allgemeinheit beruhen: [[Geld]]. In der Form von [[Kapital]] bestimmt sich dieses [[Verhältnis]] als [[Verhalten]] der Geldverwertung, als Entfaltung der Selbstbezogenheit des Geldes durch das, was sie Menschen hierfür in den Lebensprozessen ihrer [[Selbstbezogenheiten]] einbringen. Dieses [[Verhältnis]] breitet sich in der Reinform vorwiegend in [[Dienstleistungsgesellschaften]] aus, soweit sie sich durch Exportwirtschaft erhalten und entfalten können und damit ihre produktiven Arbeitsleute externalisieren um den dort erzeugten [[Mehrwert]] per Währungsmacht zu internalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Beziehung ist es [[gleichgültig]], was Menschen wirklich sind, soweit sie sich als gegenseitige Objekte ihres idividuellen Subjektseins genügen können. Doch dies Identische von [[Subjekt]] und [[Objekt]] ist eine doppelte Bestimmung, worin sie sich weder als Objekt noch als Subjekt erkennen können: Sie erscheinen sich darin als Träger wie Erzeuger ihres [[Schicksals]], als für sich selbst geschaffene Konstruktion (siehe [[Konstruktivismus]]) und müssen sich daher auch als Selbsterzeugnis ertragen. Dies macht die Fremdbestimmung (siehe [[Entfremdung]]) ihres Erkenntnisvermögens, macht die Unerkennbarkeit ihrer menschlichen Beziehungen in ihren sachlichen Verhältnissen aus: Ihre zur Sache gewordene Menschlichkeit erscheint unmittelbar als die [[Vernunft]] ihrer Sachlichkeit. Was sie von ihren [[Beziehungen]] wahrnehmen ist nicht das, was sie darin wahrhaben. Ihre eigene praktische und sinnliche Existenz ist ihnen darin entzweit in Empfindungen, die keine Gefühle haben und Gefühle, die sie nur für sich empfinden können. Es ist die Lebensform des Geldbesitzes, der subjektive Kern des Geldverhältnisses, dass ihnen ihre eigene Sinnlichkeit nur vermittelt begegnet. Ihre Wahrnehmung vermittelt sich in ihrer [[Selbstwahrnehmung]], in der sie ihre Gefühle haben, in der ihre abstrakte Sinnlichkeit auf sie als [[Selbstgefühl]] zurückkommt. So erleben sie ihre Wahrnehmung als einen Sinn für sich, den sie nur außer sich als das gewinnen können, was sie darin wahrhaben: Selbstgefühl durch andere, durch [[zwischenmenschliche Beziehungen]], in denen sie empfinden, was sie dort für sich finden und sich in dem fühlen, was sie dort von sich erkennen können, sich als Mensch unter Menschen vermittelt, sich selbst als [[Mittel]] ihres Verhältnisses, als Mensch, der zugleich Mitteil des Menschseins ist, als Teil menschlicher [[Anwesenheit]] schlechthin, in der sich zwar Menschen mitteilen, aber nicht wirklich konkret sind. Unter Menschen sind sie Teil einer Menge, die sich in [[Masse]] bewegt, und finden für sich, was sich von ihnen darin in Bewegung hält. Sie sehen ausdrücklich von sich ab, wenn sie unter Menschen sind und tragen doch durch ihre eigene Anwesenheit ihren Anteil am Menschsein. So ist ihre abstrakt bezogene Sinnlichkeit, der [[abstrakt menschliche Sinn]] ihrer Wahrnehmung zugleich auch konkret als sinnliches [[Dasein]] ihres Menschseins. Dies macht ihre Form und ist die [[Substanz]] der [[Formbestimmung]] ihrer Beziehung, die Realabstraktion von Sinn: [[Körper]]. Und seine Ausdehnung als [[Raum]] macht den Umfang der körperlichen [[Anwesenheiten]] aus. Die [[Begriffssubstanz]] der bürgerlichen Kultur ist der [[abstrakt menschliche Sinn]], wie er sich in seinem [[Lebensraum]] ergibt. Seine Größe ist die Ausdehnung menschlicher [[Anwesenheit]] darin, menschliche Dichte, menschliche Nähe ohne Sinn, reine [[Masse]], Menschenmasse als [[Massenmensch]]. Die Menschen relativieren sich darin als Menschen, reduzieren sich auf das Menschsein in ihrem bloßen körperlichen Sein, wie es ihnen in der Wahrnehmung einer bestimmten Masse als gesellschaftlicher Mensch erscheint, der in ihr seine bloße, aber allgemeine [[Anwesenheit]] hat. Ihre [[Selbstwahrnehmung]], sofern sie sich als darin [[bestimmte]] Form der [[Erkenntnis]] bewahrt, wird davon beherrscht, ihr körperliches Sein zum Träger ihres gesellschaftlichen Seins (siehe [[Körperfetischismus]]). Hiervon sind alle Momente der bürgerlichen Kultur bestimmt und hierin entfaltet sich die [[Logik der Kultur]] bis hin zu allen ihren selbständigen [[seelischen]] Ausprägungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor mehr als 3,5 Milliarden Jahren entwickelte sich die Erde, – &amp;quot;unser Planet&amp;quot; (siehe auch Herbert Gruhl, S.Fischer-Verlag 1975, &amp;quot;Ein Planet wird geplündert&amp;quot;). Doch erst vor sechs Millionen Jahren begann ganz allmählich die [[Geschichte]] des menschlichen [[Lebens]]. Klimaveränderungen und wechselnde Umwelteinflüsse zwangen den Frühmenschen, sich immer wieder anzupassen. Seit etwa 300.000 Jahren gibt es Menschen - zunächst als Nomaden in Stammeskulturen. Mit der Entwicklung von Ackerbau und Viehzucht wurden sie vor etwa 11.000 Jahren erstmals in Mesopotamien im Zweistromland zwischen den Flußlandschaften von Euphrat uns Tigris sesshaft, indem sie für das [[Wachstum]] ihrer Früchte die Bewässerung ihres Anbaus entwickelten und [[bewirtschafteten]]. Die Pflege des Bodens - sprich: der Erde - wurde zur wesentlichen [[Ressource]] der menschlichen [[Arbeit]] und [[Kultur]] (lat. cultura = Bearbeitung, Pflege, Bebauung, Anbau, Ausbildung, Veredelung, Verehrung).&lt;/div&gt;</summary>
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