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	<title>Kulturgut - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Kulturgut&amp;diff=10542&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:50:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Kulturgut&amp;diff=683&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:40:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;In ihren [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] betrachten und [[verhalten]] sich die Menschen als [[Kulturgüter]] und [[vertauschen]] ihr [[Wesen]] als [[Kulturträger]] in dem entsprechenden [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] zum [[Kulturbürger]]. Dabei wird ihre [[Wahrnehmung]] in zweierlei [[Beziehung]] [[aufgespalten]] (siehe [[Teilung der Wahrnehmung]]) wodurch ihre [[Wahrnehmungsidentität]] entzweit ist (siehe [[Doppelcharakter]]) zwischen ihrer individuellen [[Selbstbezogenheit]] und ihrer gesellschaftlichen [[Wirklichkeit]]. Ihre [[gegenständliche]] [[Wahrnehmung]], die in den [[Empfindungen]] ihren [[gegenständlichen]] Sinn finden, [[trennt]] sich von der [[Wahrheit]] ihrer [[Selbstwahrnehmung]] in ihren [[Selbstgefühlen]]. So [[spaltet]] sich hierdurch die [[Wahrheit]] der [[Wahrnehmung]] in eine [[subjektive]] [[Wahrheit]] der [[persönlichen]] [[Beziehungen]] gegen die weltliche ihrer [[Existenz]]. Alles Glück der [[Geldbesitzer]] (siehe [[Mittelstand]]) vollzieht sich in der [[bürgerlichen Gesellschaft]]in diesem [[Schmerz]] (siehe [[unglückliches Bewusstsein]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kulturgut ist die Materialisierung von [[objektiven Selbstgefühlen]] einer bestimmten [[Kultur]], die (z.B. als [[Sprache]] oder [[Kunst]] oder [[Denkmal]] der [[Ereignisse]]) für die [[Selbstdarstellung]] der [[objektiven Gefühle]] einer bestimmten Lebensart geeignet sind. Es verkörpert, was sich in der [[Geschichte]] der [[Kultur]] einer [[Gesellschaft]] als reines Kulturprodukt herausgestellt hat, was seine [[Schönheit]] ausmacht. Schönes kann aber nicht einfach [[nützlich]] und auch nicht [[privat]] sein, ist immer nur unter anderen und mit anderen gut für sich, eine wirklich wahre gesellschaftliche [[Beziehung]]. Es muss also auch nicht [[ästhetisch]] sein. Schön ist, was gut ist für die [[Beziehung]] der Menschen, was ihre [[Empfindungen]] in ihren [[Gefühlen]] bewährt und bewahrt, sich als [[gesellschaftliche]] [[Wahrheit]] erweist, ihre [[Wahrnehmung]] als bildhafte [[Erkenntnis]], als [[Sprache]] im [[Bildnis]] ihrer Identität [[wahrgemacht]] hat und sich in der [[Erinnerung]] auf diese reduziert, sich als [[Gedächtnis]] und [[Gedenken]] hinterlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturgut ist ein [[Mehrprodukt]] der [[bürgerlichen Gesellschaft]], ihr Luxus, der aus der gewöhnlichen [[Reproduktion]] von Mensch und [[Sache]], aus der [[gewöhnlichen]] [[Existenz]] herausgehoben, [[verselbständigte]] [[Kultur]] ist. Kultur ist an sich die [[Subjektivittät]] einer jeden [[Gesellschaft]]. Der gesamtgesellschaftliche Warenumschlag vollzieht sich aber nur auf den Märkten, wo die Produkte als [[Waren]] erscheinen und als Waren verbraucht werden. Darüber hinaus gibt es ein [[Mehrprodukt]], das einen [[Mehrwert]] darstelllt, der zum Teil aus Vorsorge nötig ist, zum Teil aber auch einen [[Luxus]] in Warenform darstellt, und schließlich auch [[Geld]], worin [[Mehrwert]] jenseits der Warenkörper fortbesteht. Als [[Luxus]] kann man daher auch Produkte verstehen, die nicht nur Werträger, sondern zugleich Kulturgüter ohne gewöhnlichen [[Nutzen]] darstellen (siehe auch [[Kunst]]). Sie werden daher oft auch als Unikate, also dem Warenumschlag unzugängliche Produkte, zur Wertsicherheit der Banken hergenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was über notwendige Investitionen, den Verzehr und die [[Vernutzung]] der produzierten Güter hinaus besteht oder auch als Produkt einer [[Kulturarbeit]] existiert, ist ein [[Kulturgut]], das im Unterschied zum [[Gebrauchsgut]] menschlichen [[Reichtum]] als kulturelles [[Mehrprodukt]] im Privatbesitz (siehe auch [[Privateigentum]]) darstellt. Im Unterschied zum [[Gebrauchsgut]] ist ein Kulturgut menschlicher [[Reichtum]], wie er über den Verzehr und die [[Vernutzung]] der produzierten Güter hinaus besteht und auch als Produkt einer [[Kulturarbeit]] existiert. Kulturgut ist daher unter der [[Bedingung]] kapitalistischer Verhältnisse ein Produkt, das nicht aus [[notwendiger Arbeit]] hervorgegangen ist, also nicht Teil der notwendigen [[Reproduktion]] der Menschen ist, also nicht ihrem [[gewöhnlichen]] [[Lebensstandard]] entspricht, sondern de facto als Luxusprodukt privaten [[Reichtum]] darstellt, dessen Individualität auch einen [[kulturellen Wer]]t darstellt, z.B. als Unikat, das als reines konkretes [[Mehrprodukt]] auch der Wertsicherung des Geldes dienen kann. Solche Werte, wie sie sich in Kunstwerken oder Sammlerobjekten darstellen lassen, werden z.B. auch von Banken als Wertsicherung hergenommen, die gegen inflationäre Geldwerte gehortet werden. So kann auch ein Auto, das meist doch ein gewöhnliches Gebrauchsgut (siehe [[Gebrauchswert]]) ist, auch ein Kulturgut sein, wenn es z.B. ein Sammelobjekt ist oder als [[Luxus]]artikel nur einen abgehobenen Lebensstandard vermitteln soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturgüter sind als unverbrauchbare Produkte zugleich ein geschichtlicher Rückstand der bisherigen [[Geschichte]], der Geschichte menschlicher Produktion als bewahrte [[Kultur]] und der hierbei fortgebildeten [[Sinne]], die Entwicklung der [[Bedürfnisse]] und des Vermögens ihrer Befriedigung über den gewöhnlichen Gebrauch und Verbrauch hinaus. Dies kann z.B. Architektur, Musik, Kunst, Wissen, Geschmack, also im Wesentlichen Sinn jedweder Art sein, der durch die Produktion menschlicher Güter sich gebildet hat (s.a. [[Produktionsmittel]]). Er macht die Entwicklung menschlicher Kultur aus, ist das Produkt der Bildungsgeschichte menschlicher Sinnlichlichkeit und von daher nicht nur objektiv, sondern auch unmittelbar [[subjektiv]], also im Menschen selbst existent, wirklich unmittelbarer Inhalt des menschlichen Reichtums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Erst durch den gegenständlich entfalteten Reichtum des menschlichen Wesens wird der Reichtum der subjektiven menschlichen Sinnlichkeit, wird ein musikalisches Ohr, ein Auge für die Schönheit der Form, kurz, werden erst menschlicher Genüsse fähige Sinne, Sinne, welche als menschliche Wesenskräfte sich bestätigen, teils erst ausgebildet, teils erst erzeugt. Denn nicht nur die 5 Sinne, sondern auch die sogenannten geistigen Sinne, die praktischen Sinne (Wille, Liebe etc.), mit einem Wort der menschliche Sinn, die Menschlichkeit der Sinne wird erst durch das Dasein seines Gegenstandes, durch die vermenschlichte Natur. Die Bildung der 5 Sinne ist eine Arbeit der ganzen bisherigen Weltgeschichte. Der unter dem rohen praktischen Bedürfnis befangene Sinn hat auch nur einen bornierten Sinn. Für den ausgehungerten Menschen existiert nicht die menschliche Form der Speise, sondern nur ihr abstraktes Dasein als Speise; ebensogut könnte sie in rohster Form vorliegen, und es ist nicht zu sagen, wodurch sich diese Nahrungstätigkeit von der tierischen Nahrungstätigkeit unterscheide. Der sorgenvolle, bedürftige Mensch hat keinen Sinn für das schönste Schauspiel; der Mineralienkrämer sieht nur den merkantilischen Wert, aber nicht die Schönheit und eigentümliche Natur des Minerals; er hat keinen mineralogischen Sinn; also die Vergegenständlichung des menschlichen Wesens, sowohl in theoretischer als praktischer Hinsicht, gehört dazu, sowohl um die Sinne des Menschen menschlich zu machen als um für den ganzen Reichtum des menschlichen und natürlichen Wesens entsprechenden menschlichen Sinn zu schaffen.&amp;quot; [[(MEB EB I, S. 541f).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kulturgut entsteht meist durch die gesellschaftliche Produktion selbst, in welcher deren geschichtliche Entwicklung zugleich menschliche Bildungsgeschichte ist. Dies hat umso mehr Gewicht, wie diese Bildung fortschreitet und [[Automaten]] in die Produktion eingehen, also auch immer mehr geistige Inhalte mit immer geringfügigerer stofflichen [[Substanz]] produktiv wirksam sind. Hierbei können auch Bedürfnisse entstehen, welche fast keine stoffliche Produktion mehr nötig haben, weil sie zunehmend fast unmittelbar gesellschaftlich befriedigt werden können (z.B. Kommunikation, Unterhaltung, Wissen, Bildung usw.), weil und sofern eben ihre Stofflichkeit im Verhältnis zu ihrer kulturellen [[Wirklichkeit]] minimalisiert ist (z.B. als Computer oder DVD oder dergleichen). Hierdurch wird ein unmittelbar kulturelles Schaffen möglich, das nurmehr in den [[Medien]] der Kultur gesellschaftlich übermittelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturgüter sind von daher auch unmittelbare Produkte von [[Kulturarbeit]]. Sie werden als [[Kulturbesitz]] zu einem [[Wert]] für sich (z.B. Bildung, Kunstwerke, Häuser, Gedenkstätten, Filme und Aufführungen aller Art), der nicht aus der durchschnittlich aufgewandten Arbeitszeit, sondern aus der besonderen Einzigartigkeit und Privatheit des Kulturguts resultiert. Dessen Maß ist die gesellschafliche Unerreichbarkeit, die gesellschaftliche [[Abwesenheit]] des Kulturguts, seine Abgetrenntheit (siehe [[Isolation]]) von den gewöhnlichen Lebensverhältnissen. Jenseits der Lebensmittel und also auch abstrahiert von ihren [[nützlichen]] [[Eigenschaften]] sind Kulturgüter letztlich Gestaltungen von eigener [[Wahrheit]], Gegenstände der [[Wahrnehmung]], wie sie wirklich wahrgehabt werden, ohne [[wirklich]] gesellschaftlich zu sein. Ihre Wirkung verbleibt im innern der Menschen. Als solche stellen sie aber auch nur Kultur dar, wie sie [[erlebt]] wird. Ein Kulturgut ist eine [[Gegenstand]] oder ein [[Ereignis]], worin Menschen ihre [[Beziehung]] erleben und sich darin auch selbst als Mensch [[wahrhaben]], weil sie [[wahrnehmen]], was sie selbst in der Beziehung auf andere sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Kommunikationsindustrie]] [[abstrahiert]] sich die Kultur allerdings auch gegen sich selbst (siehe [[abtrakt menschlicher Sinn]]). Diese betreibt die [[Automation]] der [[Verständigung]], durch die ihre [[Produktivkraft]] die gesellschaftlichen Verhältnisse von sich abhängig macht, die [[Sprache]] und [[Bildung]] ihrer Produktionsweise unterworfen, ihr Bild von der Bildung [[prominent]] wird und also eine [[ausschließliche]] [[kulturelle]] [[Bedeutung]] bekommt. Gerade weil sie die Menschen nur bedient, also als [[Dienstleistung]] auftritt, trägt sie zugleich zum kulturellen Zusammenschluss der Produktion, zur eigenständigen Späre [[kultivierter]] [[Abstraktionen]] bei. Von daher wird sie zum Maßstab einer [[Kultur]], in welcher die [[ökonomischen]] [[Bedingungen]] selbst zum Kulturgut ihrer [[Gesellschaft]] werden, dem Zweck der [[politischen Ökonomie]] dadurch [[nützlich]] sind, dass sie deren kulturelle [[Substanzen]] verwertet (siehe hierzu auch [[Tittytainment]]). Dieser [[Nutzen]] macht [[Kultur]], welche die [[Subjektivität]] einer jeden [[Gesellschaft]] ist, unter den [[Bedingungen]] des [[Geldbesitzes]] selbst zu einem [[politischen]] Medium, zum [[Mittel]] ihrer [[zwischenmenschlicher Verhältnisse]] und ist somit in der Lage, ökonomische [[Bedingungen]] zu einem [[objektiven]] Maß der [[persönlichen]] Identität werden zu lassen, sie dazu zu bringen, ihre [[Selbstachtung]] gegen ihre [[Selbstverwertung]] auszutauschen (siehe [[Täuschung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihre einzigartige Ausschließlichkeit stellen Kulturgüter meist auch eine [[Kulturmacht]] dar. Vom [[fiktiven Kapital]] werden sie gerne zur wertmäßigen Fixierung von Kulturmacht verwendet, um ihm eine kulturelle Deckung zu verleihen. Aber auch im ganz alltäglichen Gebrauch werden bestimmte Ereignisse (siehe z.B. [[Kulturveranstaltungen]]) und Persönlichkeiten oder Geschlechtseigenschaften zu Trägern von Kulturmacht (siehe z.B. [[Idole]]), wenn sie in der Form einer Kulturmächtigkeit erscheinen (z.B. durch [[Medien]] und Propaganda) oder auch als Heilsgestalten für gesellschaftliche Sehnsüchte. Allgemein sind Kulturgüter lediglich Inhalt von [[Kulturbesitz]] (siehe auch [[Feudalkapitalismus]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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