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	<title>Kulturindustrie - Versionsgeschichte</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:30:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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Wie sie sich [[wahrnehmen]], verbrauchen sie, was sie von einander [[wahrhaben]], was sie &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;f�r &lt;/del&gt;einander sind und voneinander [[erkennen]] &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;k�nnen&lt;/del&gt;. So wird ihre geistige und sinnliche &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Lebens�u�erung vergegenst�ndlicht &lt;/del&gt;zu einem seelischen Ereignis, welches zum [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ausschlie�lichen&lt;/del&gt;]] Inhalt der [[Wahrnehmung]] in zunehmender &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�u�erlichkeit &lt;/del&gt;ist. Durch den [[Konsum]] dieser Kultur aber wird diese [[Wahrnehmung]] wieder zum [[Erlebnis]], allerdings vom Leben &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;vollst�ndig verselbst�ndigt &lt;/del&gt;und abgetrennt von dem, was die Menschen wahrhaben. Kultur wird so also zu etwas, was keinen Sinn hat, also damit zu nichts. Kulturkonsum ist das [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verh�ltnis&lt;/del&gt;]], worin die Wahrnehmung im [[Prozess]] der [[Nichtung]] ihrer [[Erkenntnisse]] besteht und ihre [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gegenst�nde&lt;/del&gt;]] in ihrem menschlichen, d.h. geistigen und sinnlichen Gehalt (siehe [[Substanz]]) &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;f�r &lt;/del&gt;die [[Selbstwahrnehmung]] vernichtet (siehe auch [[Psyche]], [[Seele]], [[Depression]]), [[pervertiert]] (siehe [[Verkehrung]]) und in eine allemeine [[Dekadenz]] [[aufhebt]]. Eine Form, worin dies als &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Lebensverh�ltnis &lt;/del&gt;abgewendet, also gewendet erscheint, ist die [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�sthetik&lt;/del&gt;]], der [[Kult]] einer Heilskultur (siehe auch [[heile Welt]]) und die [[Volksgemeinschaft]], also alle &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verh�ltnisse &lt;/del&gt;des [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�sthetischen &lt;/del&gt;Willens]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In der Welt der [[zwischenmenschlichen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verhältnissen&lt;/ins&gt;]], wie sie in der [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;bürgerlichen &lt;/ins&gt;Kultur]] verwirklicht sind, haben sie sich nicht unbedingt so [[wahr]], wie sie sich [[wahrnehmen]], haben sich als &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Lebensäußerung &lt;/ins&gt;wahr, die nur dem [[erleben]] dient. Wie sie sich [[wahrnehmen]], verbrauchen sie, was sie von einander [[wahrhaben]], was sie &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;für &lt;/ins&gt;einander sind und voneinander [[erkennen]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;können&lt;/ins&gt;. So wird ihre geistige und sinnliche &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Lebensäußerung vergegenständlicht &lt;/ins&gt;zu einem seelischen Ereignis, welches zum [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ausschließlichen&lt;/ins&gt;]] Inhalt der [[Wahrnehmung]] in zunehmender &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Äußerlichkeit &lt;/ins&gt;ist. Durch den [[Konsum]] dieser Kultur aber wird diese [[Wahrnehmung]] wieder zum [[Erlebnis]], allerdings vom Leben &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;vollständig verselbständigt &lt;/ins&gt;und abgetrennt von dem, was die Menschen wahrhaben. Kultur wird so also zu etwas, was keinen Sinn hat, also damit zu nichts. Kulturkonsum ist das [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verhältnis&lt;/ins&gt;]], worin die Wahrnehmung im [[Prozess]] der [[Nichtung]] ihrer [[Erkenntnisse]] besteht und ihre [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gegenstände&lt;/ins&gt;]] in ihrem menschlichen, d.h. geistigen und sinnlichen Gehalt (siehe [[Substanz]]) &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;für &lt;/ins&gt;die [[Selbstwahrnehmung]] vernichtet (siehe auch [[Psyche]], [[Seele]], [[Depression]]), [[pervertiert]] (siehe [[Verkehrung]]) und in eine allemeine [[Dekadenz]] [[aufhebt]]. Eine Form, worin dies als &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Lebensverhältnis &lt;/ins&gt;abgewendet, also gewendet erscheint, ist die [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Ästhetik&lt;/ins&gt;]], der [[Kult]] einer Heilskultur (siehe auch [[heile Welt]]) und die [[Volksgemeinschaft]], also alle &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verhältnisse &lt;/ins&gt;des [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ästhetischen &lt;/ins&gt;Willens]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Kulturindustrie&amp;diff=684&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Kulturindustrie&amp;diff=684&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:40:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die materielle Produktion einer [[Realökonomie]] folgt den dem entsprechenden [[Lebensbedingungen]] der Menschen in ihren [[Beziehungen]] der unterschiedlichen [[Klassen]] (siehe [[Klassengegensatz]]). In einer [[politischen Kultur]] werden sie selbst zu [[Lebensumständen]], indem sie den ganz eigentümlichen Klassencharakter einer [[Kultur]] befördern, die sich mit der [[Selbstverwertung]] der kulturellen Persönlichkeiten entwickelt und deren [[Selbstwert]] objektiviert, zum Maß der kulturellen Bedeutung macht. Sie setzt sich über die [[Ereignisproduktion]] ihrer [[Medien]] allgemein durch und verschafft einem [[Kulturbürgertum]] die [[Scheinwelt]] seiner [[Selbstverwirklichung]] als [[Ästhetik]] seiner [[Selbstwahrnehmiung]], die jegliches [[Selbstbewusstsein]] ersetzt und eine ohnmächtige [[Selbstwahrnehmiung]] erzeugt, und die vor allem Unterwerfung mit sich bringt und Widerstand schon im Keim ersteckt. Durch die darin bestimmten Lebensumstände wird [[ohnmächtige]] Wahrnehmung zur Selbstbestärkung einer [[Kulturelite]] genutzt, &amp;quot;wertlose Kultur&amp;quot; ausgegrenzt (siehe [[kulturelle Ausgrenzung]]) und eine politische Gesellschaftform zur politischen [[Kultur]] des [[Geldbesitzes]] [[verselbständigt]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kulturell bestimmten Klassen verhalten sich nicht als allgemein gesellschaftliche Klassen, sondern nur innerhalb des [[Geldwertes]] und seiner [[Verwertung]], wodurch alles Leben an seinem Potenzial für den Geldverbrauch einer Geldverwertung, also an den Umsätzen der Geldzirkulation bemessen und durch diese kontroliert wird. Hier zählt das Potenzial des [[Geldbesitzes]] für die Sicherung des Geldwerts der Währung und ihrer Kaufkraft, also das Regulativ der Politik des Nationalstaats für das Vermögen einer Nation, die er in der [[Konkurrenz]] der Nationalstaaten erhalten können und von daher auch jegliche Form der Kreditversicherung unterstützen muss. Das stellt ihn objektiv gegen seine Bevölkerung und verlangt einen zunehmend anwachsenden Einfluss auf deren Lebensumstände, die er für seine Zwecke instrumentalisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Auffassung von [[Theodor W. Adorno]], Max Horkeimer und Erich Fromm hat sich die bürgerliche Produktion der Waren dahin verändert, dass der Warencharakter der bürgerlichen Produktion sich auf Kulturprodukte ausgeweitet habe, die eine Kulturindustrie als eine gesellschaftlich mächtige Sparte der Warenproduktion geschaffen hätte. Kulturelle [[Ereignisse]] und Erzeugnisse seien wesentliche Momente &amp;quot;kapitalistischer [[Vergesellschaftung]]&amp;quot; geworden, die über den Herrschaftscharakter ihrer Produktion hinwegtäuschen würde und hierfür auch eingesetzt würde. In der &amp;quot;Kulturware&amp;quot; würde der authentische Charakter von Kunst und Kultur dadurch verwertet, dass er die Tauschwertproduktion selbst authetisch erscheinen lasse und somit einen &amp;quot;[[Verblendungszusammenhang]]&amp;quot; über den waren Charakter der [[bürgerlichen Gesellschaft]] herstelle, wodurch die [[Emanzipation]] aus ihr blockiert werde. Damit würden kulturindustrielle Werke (wie z.B. Jazz) die bürgerliche Kultur zwar beerben, aber zugleich ihre Wahrhaftigkeit zerstören. Kultur würde als [[Ware]] der Degeneration durch ihre Industrialisierung unterliegen und die Ausbildung eines kritischen Denkens verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Kulturprodukt werde auf diese Weise zum Objekt einer Massenproduktion, die in ihrer Gefälligkeit die Menschen zufrieden und unkritisch machen solle. Kulturprodukte der Kulturindustrie richten sich also - so Adorno - nicht mehr nach dem eigenen Gehalt und nach stimmiger Gestaltung, sondern vielmehr nach ihrer Verwertbarkeit als Werträger des [[Geldes]]. Die gesamte Praxis der Kulturindustrie übertrage ihr Profitstreben auf die Gebilde und Bildung der [[Kultur]]. Geistige Gebilde kulturindustriellen Stils seien daher nicht einfach nur Waren, sondern sie seien es durch und durch, seien also eine Profanisierung des Geistes in [[Ware]]nform und damit Überhöhung dieser Form über den [[Geist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das Warendasein der [[Kunst]] diese zu einer Massenkultur bestimmen würde, die im Sinne der Massenmedien die Menschen verblenden würde, entsteht vielleicht aus einer Verwechslung von Kulturindustrie mit einer [[Kommunikationsindustrie]], die zwar keine an sich authentische Kunst verfälscht, aber tatsächlich durch ihre Technik eine [[Befriedung]] bewirken und die Wahrnehmung der Menschen beeindrucken kann. Durch ihre [[Befriedung]]stechnologie konnte [[Kommunikationsindustrie]] auch wie die Produktion eines &amp;quot;[[Verblendungszusammenhangs]]&amp;quot; erscheinen, welche die gesellschaftlichen Herrschaftsverhältnisse naturalisieren soll. Dieser &amp;quot;soziale Kitt&amp;quot;, wie Erich Fromm die [[Ideologie]] einer so verstandenen Kulturindustrie nannte, agiere als Mittel von Herrschaft und [[Integration]]. Doch es kann bezweifelt werden, dass diese Industrie selbst der Grund zur Verwendung solcher Mittel ist. Deren Zweck kann nur erfüllt werden, wo die Menschen selbst ein [[Bedürfnis]] danach entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher ist Kommunikation selbst ein [[Mittel]], das durch [[Zwecke]] anwendbar ist, die nicht in ihr selbst mitgeteilt werden. Sie kann durch die [[Medien]] und Institute der Meinungsbildung und des Erwerbs von Daten zur Verbesserung der Verwertungslage eingesetzt werden und jede [[Kultur]] in einen [[Kult]] [[verkehren]], der seine Fans findet und [[fanatisch]] macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Antonio Gramsci bedeutete die Hegemonie der Kommunikationsindustrie, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;dass die herrschende Gruppe sich auf konkrete Weise mit den allgemeinen Interessen der untergeordneten Gruppen abstimmen wird und das Staatsleben als ein andauerndes Formieren und Überwinden von instabilen Gleichgewichten zu fassen ist [...], von Gleichgewichten, in denen die Interessen der herrschenden Gruppen überwiegen, aber nur bis zu einem gewissen Punkt, d. h. nicht bis zu einem engen ökonomisch-korporativen Interesse&amp;quot; (Antonio Gramsci, Gefängnishefte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunikationsindustrie versteht die [[gesellschaftlichen]] [[Beziehungen]] der Menschen nach ihrem Maß, nach der [[politischen Kultur]] ihrer [[Institutionen]]. Und diese haben die Kommunikationstechnik zur Grundlage ihrer Maßstäbe, ihrer Quantifizierungen, ihrer Masse. Ihr [[Verstand]] bildet sich also aus der [[Interpretation]], wie sie technisch möglich ist, aus der Art und Weise, wie die Daten aus den [[Ereignissen]] zu verarbeiten sind, wie sie über Kameras, Tonträger, [[Internet]], Zeitungen, Briefen, Veranstaltungen und so weiter herbeigetragen werden (siehe auch [[Medien]]). Sie stellt auch virtuelle Zusammenhänge her, wo sie in der Wirklich [[zwischenmenschliche Beziehungen]] untergehen und veranstaltet [[Ereignisse]], die diesen Konsum als eigenständige [[Kommunikation]] produziert ([[Kulturarbeit]]) und über die Mittel verfügt, diese zu illuminieren (siehe [[Ereignisproduktion]]). In ihren Produkten k�nnen sich Menschen etwas nehmen und vernutzen, was sie nicht sein m�ssen, da sie sonst sich in ihrer [[Selbstwahrnehmung]] selbst verbrauchen m�ssten. [[Kulturkonsum]] zielt also gerade auf das nicht sein m�ssen, auf die [[Ent�u�erung]] von Selbstwahrnehmung, auf die Selbstdarstellung, die keinen anderen Sinn hat, als die [[Vorstellung]], das [[Sein]] [[Wollen]] und Sollen: Die B�hne des Lebens, auf der man Eindruck machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den [[Eindruck]], den ein Mensch auf andere macht, täuscht er über seine wirklichen [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]] hinweg und erheischt hierbei einen [[Selbstwert]], der Überlegenheit in [[Verhältnissen]] vermittelt, in denen im [[Allgemeinen]] [[Minderwertigkeitsgefühle]] die [[Selbstwahrnehmung]] bestimmen. Es sind deren [[zwischenmenschlichen Beziehungen]], durch die solche [[Wahrnehmungen]] in [[Selbstgefühlen]] aufgehen, die ihrem [[Geltungsstreben]] folgen müssen, um [[Gefühl]] für sich zu [[sein]] und zu bleiben. Die [[Täuschung]] durch solchen [[Eindruck]] verlangt allerdings eine permanente Kontrolle über das, was hierfür [[körperlich]] [[ausgedrückt]] werden muss, eine [[Selbstkontrolle]], die einen [[ästhetischen]] [[Schein]] in diesen [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] erzeugt, denen die [[Zwischenmenschen]] in ihrem [[Körperfetischismus]] nachgehen und für diese [[Scheinwelt]] ihre [[Sinne]] aufzubereiten und [[kulturalisieren]] und ihre ganze Spontaneität für eine [[modische]] [[Sinnlichkeit]] aufgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Welt der [[zwischenmenschlichen Verh�ltnissen]], wie sie in der [[b�rgerlichen Kultur]] verwirklicht sind, haben sie sich nicht unbedingt so [[wahr]], wie sie sich [[wahrnehmen]], haben sich als Lebens�u�erung wahr, die nur dem [[erleben]] dient. Wie sie sich [[wahrnehmen]], verbrauchen sie, was sie von einander [[wahrhaben]], was sie f�r einander sind und voneinander [[erkennen]] k�nnen. So wird ihre geistige und sinnliche Lebens�u�erung vergegenst�ndlicht zu einem seelischen Ereignis, welches zum [[ausschlie�lichen]] Inhalt der [[Wahrnehmung]] in zunehmender �u�erlichkeit ist. Durch den [[Konsum]] dieser Kultur aber wird diese [[Wahrnehmung]] wieder zum [[Erlebnis]], allerdings vom Leben vollst�ndig verselbst�ndigt und abgetrennt von dem, was die Menschen wahrhaben. Kultur wird so also zu etwas, was keinen Sinn hat, also damit zu nichts. Kulturkonsum ist das [[Verh�ltnis]], worin die Wahrnehmung im [[Prozess]] der [[Nichtung]] ihrer [[Erkenntnisse]] besteht und ihre [[Gegenst�nde]] in ihrem menschlichen, d.h. geistigen und sinnlichen Gehalt (siehe [[Substanz]]) f�r die [[Selbstwahrnehmung]] vernichtet (siehe auch [[Psyche]], [[Seele]], [[Depression]]), [[pervertiert]] (siehe [[Verkehrung]]) und in eine allemeine [[Dekadenz]] [[aufhebt]]. Eine Form, worin dies als Lebensverh�ltnis abgewendet, also gewendet erscheint, ist die [[�sthetik]], der [[Kult]] einer Heilskultur (siehe auch [[heile Welt]]) und die [[Volksgemeinschaft]], also alle Verh�ltnisse des [[�sthetischen Willens]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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