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Durch Verweigerung einer grundlegenden Begrifflichkeit lieferte sie dem Konstrukteur der Zeitgeschichte letztlich nur das Material für seine Selbstbegründung: Die Beliebigkeit seines Handeln. Die Geschichte (wenn sie denn überhaupt als solche begriffen wurde) war lediglich eine Frage des freien Willens, dessen Verwirklichung unendlich kritisierbar blieb, dem aber keinerlei gesellschaftliche Zielsetzung mehr nachzuweisen war, weil der Begriff hierfür nicht mehr Gegenstand dieser Kritik war. Der [[Neoliberalismus]] führte seine Wirtschaftstheorie als Kulturtheorie weltweit vor, indem er begriffliche Abstraktionen (z.B. Freiheit) lediglich als Kulturanschauung betrieb. Damit war deren Sinn und Zweck war aus Kritik genommen. Die Konservativen hatten wieder Raum gewonnen. Neokonservative legitimierten ihr Treiben durch Rekursion auf Althergebrachtes: Kultur wurde (wieder) auf den geistigen Inhalt einer Zivilisation reduziert, besonders auf die darin vorherrschende Religion (vergl. z.B. [[Samuel Huntington]]) oder auf das bloße Kulturereignis, den Event. Aber auch Bemühungen um eine &amp;quot;Kritik der politischen Kultur&amp;quot; liegen vor. Darin wird davon ausgegangen, dass Kultur überhaupt nur in der Verwendung für politische Zwecke (z.B. zur Kulturalisation von gesellschaftlichen Beziehungen) kritisierbar ist, sie also als Substanz politischer Vermittlung begriffen wird. Diese Kritik reflektiert den politischen Gehalt der Selbstwahrnehmung in seiner Begründung durch die Weltwahrnehmung gesellschaftlicher Verhältnisse bis in die zwischenmenschlichen Beziehungen hinein (z.B. als Grundlage für Ressentiments, Populismus und Selbstergebenheit).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Neuere Ansätze beziehen sich daher eher auf die politische Realität von Kultur. Auch hierbei gibt es erhebliche Differenzen, die sich um die Begriffssubstanz der Kultur bewegen. Postmoderne Kulturkritik lehnt solche Substanz überhaupt ab und vollzieht Kulturkritik als [[Dekonstruktion]]. Da sie auf jede Begründung von Kulturkritik verzichtete, war sie zwar in ihrem politischen Bezug (besonders in der Kritik von Machtstrukturen und deren pastoralen Selbstlegitimationen) wirkungsvoll, blieb in kulturellen Auseinandersetzungen aber relativ beliebig. Durch Verweigerung einer grundlegenden Begrifflichkeit lieferte sie dem Konstrukteur der Zeitgeschichte letztlich nur das Material für seine Selbstbegründung: Die Beliebigkeit seines Handeln. Die Geschichte (wenn sie denn überhaupt als solche begriffen wurde) war lediglich eine Frage des freien Willens, dessen Verwirklichung unendlich kritisierbar blieb, dem aber keinerlei gesellschaftliche Zielsetzung mehr nachzuweisen war, weil der Begriff hierfür nicht mehr Gegenstand dieser Kritik war. Der [[Neoliberalismus]] führte seine Wirtschaftstheorie als Kulturtheorie weltweit vor, indem er begriffliche Abstraktionen (z.B. Freiheit) lediglich als Kulturanschauung betrieb. Damit war deren Sinn und Zweck war aus Kritik genommen. Die Konservativen hatten wieder Raum gewonnen. Neokonservative legitimierten ihr Treiben durch Rekursion auf Althergebrachtes: Kultur wurde (wieder) auf den geistigen Inhalt einer Zivilisation reduziert, besonders auf die darin vorherrschende Religion (vergl. z.B. [[Samuel Huntington]]) oder auf das bloße Kulturereignis, den Event. Aber auch Bemühungen um eine &amp;quot;Kritik der politischen Kultur&amp;quot; liegen vor. Darin wird davon ausgegangen, dass Kultur überhaupt nur in der Verwendung für politische Zwecke (z.B. zur Kulturalisation von gesellschaftlichen Beziehungen) kritisierbar ist, sie also als Substanz politischer Vermittlung begriffen wird. Diese Kritik reflektiert den politischen Gehalt der Selbstwahrnehmung in seiner Begründung durch die Weltwahrnehmung gesellschaftlicher Verhältnisse bis in die zwischenmenschlichen Beziehungen hinein (z.B. als Grundlage für Ressentiments, Populismus und Selbstergebenheit).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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