<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lohnarbeit</id>
	<title>Lohnarbeit - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lohnarbeit"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Lohnarbeit&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-27T13:58:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Lohnarbeit&amp;diff=10581&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Lohnarbeit&amp;diff=10581&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-04T18:50:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 4. November 2025, 20:50 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l1&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Da der Produktionsprozeß zugleich der Konsumtionsprozeß der Arbeitskraft durch den Kapitalisten, verwandelt sich das Produkt des Arbeiters nicht nur fortwährend in Ware, sondern in Kapital, Wert, der die wertschöpfende Kraft aussaugt, Lebensmittel, die Personen kaufen, Produktionsmittel, die den Produzenten anwenden. Der Arbeiter selbst produziert daher beständig den objektiven Reichtum als Kapital, ihm fremde, ihn beherrschende und ausbeutende Macht, und der Kapitalist produziert ebenso beständig die Arbeitskraft als subjektive, von ihren eignen Vergegenständlichungs- und Verwirklichungsmitteln getrennte, abstrakte, in der bloßen Leiblichkeit des Arbeiters existierende Reichtumsquelle, kurz den Arbeiter als Lohnarbeiter. [[MEW Bd. 23, S. 596]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Da der Produktionsprozeß zugleich der Konsumtionsprozeß der Arbeitskraft durch den Kapitalisten, verwandelt sich das Produkt des Arbeiters nicht nur fortwährend in Ware, sondern in Kapital, Wert, der die wertschöpfende Kraft aussaugt, Lebensmittel, die Personen kaufen, Produktionsmittel, die den Produzenten anwenden. Der Arbeiter selbst produziert daher beständig den objektiven Reichtum als Kapital, ihm fremde, ihn beherrschende und ausbeutende Macht, und der Kapitalist produziert ebenso beständig die Arbeitskraft als subjektive, von ihren eignen Vergegenständlichungs- und Verwirklichungsmitteln getrennte, abstrakte, in der bloßen Leiblichkeit des Arbeiters existierende Reichtumsquelle, kurz den Arbeiter als Lohnarbeiter. [[MEW Bd. 23, S. 596]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Lohnarbeit ist die [[Arbeit]] für einen [[Lohn]] zur [[Selbsterhaltung]] einer [[privaten]] [[Existenz]] (siehe [[Reproduktion]]). In einer Gesellschaftsformation des Privatrechts, einer [[Rechtsform]] des [[Privateigentums]], in der die Menschen als [[Privatpersonen]] ihr [[Leben]] verdienen müssen und also nicht als lebende Menschen [[gesellschaftlich]] zusammenwirken, können sie keine gemeinschaftliche [[Wirklichkeit]] ihres [[Lebens]] als ein [[wirkliches]] [[Gemeinwesen]] bilden. [[Kapitalismus]] ist im [[Wesentlichen]] das [[System]] einer von sich selbst [[absehenden]] [[Wertbildung]], einer sich erzeugenden und sich selbst [[verwertenden]] [[Not]], die sich durch die [[Ausbeutung]] der Menschen und ihrer Lebenswirklichkeit erhält, bestärkt und vertieft.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Lohnarbeit ist die [[Arbeit]] für einen [[Lohn]] zur [[Selbsterhaltung]] einer [[privaten]] [[Existenz]] (siehe [[Reproduktion]]). In einer Gesellschaftsformation des Privatrechts, einer [[Rechtsform]] des [[Privateigentums]], in der die Menschen als [[Privatpersonen]] ihr [[Leben]] verdienen müssen und also nicht als lebende Menschen [[gesellschaftlich]] zusammenwirken, können sie keine gemeinschaftliche [[Wirklichkeit]] ihres [[Lebens]] als ein [[wirkliches]] [[Gemeinwesen]] bilden. [[Kapitalismus]] ist im [[Wesentlichen]] das [[System]] einer von sich selbst [[absehenden]] [[Wertbildung]], einer sich erzeugenden und sich selbst [[verwertenden]] [[Not]], die sich durch die [[Ausbeutung]] der Menschen und ihrer Lebenswirklichkeit erhält, bestärkt und vertieft.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l13&quot;&gt;Zeile 13:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 13:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Hiernach entstehen durch Lohnarbeit zwei von einander unterschiedene Produktformen, die zum einen lebensnotwendig für alle Menschen sind oder sein können, und solche, die zum anderen nur produktiv für den Aneigner der [[Mehrarbeit]], dem [[Kapital]] sind, weil sie mehr Geld einbringen, als für die Produktion vorgeschossen worden war. Nach Abzug der für den Selbsterhalt der Konkurrenzfähigkeit durch Investitionen gehen sie ein in den Kapitalmarkt oder in Luxusgüter, die nur die Klasse der Bevölkerung befriedigen, die jenseits des [[Notwendigen]] leben können. Der Kampf um die Preise der Arbeit und der Produkte existiert vorwiegend als Lohnkampf, in dem sich die Klassengegensätze durch Verträge aufheben, durch die sich die Klassengegensätze für eine bestimmte Laufzeit einigen. Sie sind Bestandteil des Lohnsystems und können nicht darüber hinausweisen, solange es dabei nur um Geldquanta für die Bezahlung einer [[notwendigen Arbeit]] geht, - auch wenn dies den [[Lebensstandard]] anheben und neue [[Notwendigkeiten]] aus einer anwachsenden Komplexität der [[Bedürfnisse]] erzeugen kann.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Hiernach entstehen durch Lohnarbeit zwei von einander unterschiedene Produktformen, die zum einen lebensnotwendig für alle Menschen sind oder sein können, und solche, die zum anderen nur produktiv für den Aneigner der [[Mehrarbeit]], dem [[Kapital]] sind, weil sie mehr Geld einbringen, als für die Produktion vorgeschossen worden war. Nach Abzug der für den Selbsterhalt der Konkurrenzfähigkeit durch Investitionen gehen sie ein in den Kapitalmarkt oder in Luxusgüter, die nur die Klasse der Bevölkerung befriedigen, die jenseits des [[Notwendigen]] leben können. Der Kampf um die Preise der Arbeit und der Produkte existiert vorwiegend als Lohnkampf, in dem sich die Klassengegensätze durch Verträge aufheben, durch die sich die Klassengegensätze für eine bestimmte Laufzeit einigen. Sie sind Bestandteil des Lohnsystems und können nicht darüber hinausweisen, solange es dabei nur um Geldquanta für die Bezahlung einer [[notwendigen Arbeit]] geht, - auch wenn dies den [[Lebensstandard]] anheben und neue [[Notwendigkeiten]] aus einer anwachsenden Komplexität der [[Bedürfnisse]] erzeugen kann.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Seit Lassalles Tode hat sich die wissenschaftliche Einsicht in unsrer Partei Bahn gebrochen, daß der Arbeitslohn nicht das ist, was er zu sein scheint, nämlich der Wert respektive Preis der Arbeit, sondern nur eine maskierte Form für den Wert resp. Preis der Arbeitskraft. Damit war die ganze bisherige bürgerliche Auffassung des Arbeitslohnes sowie die ganze bisher gegen selbe gerichtete Kritik ein für allemal über den Haufen geworfen und klargestellt, daß der Lohnarbeiter nur die Erlaubnis hat, für sein eignes Leben zu arbeiten, d.h. zu leben, soweit er gewisse Zeit umsonst für den Kapitalisten (daher auch für dessen Mitzehrer am Mehrwert) arbeitet; daß das ganze kapitalistische Produktionssystem sich darum dreht, diese Gratisarbeit zu verlängern durch Ausdehnung des Arbeitstages oder durch Entwicklung der Produktivität, größere Spannung der Arbeitskraft etc.; daß also das System der Lohnarbeit ein System der Sklaverei, und zwar einer Sklaverei ist, die im selben Maß härter wird, wie sich die gesellschaftlichen Produktivkräfte der Arbeit entwickeln, ob nun der Arbeiter bessere oder schlechtere Zahlung empfange.&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;[[(MEW 19, S.24f)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Seit Lassalles Tode hat sich die wissenschaftliche Einsicht in unsrer Partei Bahn gebrochen, daß der Arbeitslohn nicht das ist, was er zu sein scheint, nämlich der Wert respektive Preis der Arbeit, sondern nur eine maskierte Form für den Wert resp. Preis der Arbeitskraft. Damit war die ganze bisherige bürgerliche Auffassung des Arbeitslohnes sowie die ganze bisher gegen selbe gerichtete Kritik ein für allemal über den Haufen geworfen und klargestellt, daß der Lohnarbeiter nur die Erlaubnis hat, für sein eignes Leben zu arbeiten, d.h. zu leben, soweit er gewisse Zeit umsonst für den Kapitalisten (daher auch für dessen Mitzehrer am Mehrwert) arbeitet; daß das ganze kapitalistische Produktionssystem sich darum dreht, diese Gratisarbeit zu verlängern durch Ausdehnung des Arbeitstages oder durch Entwicklung der Produktivität, größere Spannung der Arbeitskraft etc.; daß also das System der Lohnarbeit ein System der Sklaverei, und zwar einer Sklaverei ist, die im selben Maß härter wird, wie sich die gesellschaftlichen Produktivkräfte der Arbeit entwickeln, ob nun der Arbeiter bessere oder schlechtere Zahlung empfange. [[(MEW 19, S.24f)]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Es ist also zu unterscheiden zwischen einer rein [[notwendigen Arbeit]], die nur den Lebensstandard der Lebensmittel erhält, und einer [[produktiven Arbeit]], die für das [[Kapital]] [[Mehrwert]] erzeugt. Beide Produktformen lassen sich erst nach der [[Wertrealisation]] auf dem Markt - also nach Abkauf der Produkte und Abzug der Finanzmittel - daran erkennen, wie hoch die [[Preise]] der Lebenshaltungskosten dann im Vergleich zum Sozialprodukt sind und wieweit der [[Geldwert]] hierbei stabil geblieben ist (siehe auch [[Inflation]]). Sie sind meist gemischt, sind aber in den Branchen unterschiedlich ausgeprägt. So ist z.B. der größte Teil der Lohnarbeiter in [[Dienstleistungsgesellschaften]] nur durch notwendige [[Arbeit]] bestimmt (mit Ausnahme der [[Transport]]- und [[Kommunikationsidustrie]]), so dass ihr [[Mehrwert]], ihre &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Überstunden&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;, erst im Nachhinein über die [[Zirkulation]] der Geldmittel durch Abzug aus den [[Löhnen]], also als Lohnminderung durch Gebühren auf [[Eigentumstitel]] (z.B. durch [[Mieten]], [[Steuern]], Lizensgebühren usw.) eingenommen wird.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Es ist also zu unterscheiden zwischen einer rein [[notwendigen Arbeit]], die nur den Lebensstandard der Lebensmittel erhält, und einer [[produktiven Arbeit]], die für das [[Kapital]] [[Mehrwert]] erzeugt. Beide Produktformen lassen sich erst nach der [[Wertrealisation]] auf dem Markt - also nach Abkauf der Produkte und Abzug der Finanzmittel - daran erkennen, wie hoch die [[Preise]] der Lebenshaltungskosten dann im Vergleich zum Sozialprodukt sind und wieweit der [[Geldwert]] hierbei stabil geblieben ist (siehe auch [[Inflation]]). Sie sind meist gemischt, sind aber in den Branchen unterschiedlich ausgeprägt. So ist z.B. der größte Teil der Lohnarbeiter in [[Dienstleistungsgesellschaften]] nur durch notwendige [[Arbeit]] bestimmt (mit Ausnahme der [[Transport]]- und [[Kommunikationsidustrie]]), so dass ihr [[Mehrwert]], ihre &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Überstunden&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, erst im Nachhinein über die [[Zirkulation]] der Geldmittel durch Abzug aus den [[Löhnen]], also als Lohnminderung durch Gebühren auf [[Eigentumstitel]] (z.B. durch [[Mieten]], [[Steuern]], Lizensgebühren usw.) eingenommen wird.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Auf dem Warenmarkt haust der [[Wille]] in den Gütern und Eigenschaften, die getauscht werden. Wer für [[Lohn]] arbeiten muss, überlässt seine [[Arbeitskraft]] und ihre [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]] einem [[Geldbesitzer]] zur [[Nutzung]] seiner [[Kraft]] für eine bestimmte [[Arbeitszeit]] zu einem bestimmten [[Lohn]]. Seine [[Arbeit]] ist durch den Lohn bestimmt, durch den [[Verkauf]] ihrer [[Nutzung]], durch die [[Veräußerung]] seiner Fähigkeit (siehe auch [[Verdinglichung]]). Von daher ist der [[Zweck]] seiner Arbeit ihm [[fremd]] und sein Sinn [[entäußert]] - auch wenn ihm die Arbeit gefällt - da die darin sich entwickelnde [[Sinnbildung]] der Gleichförmigkeit ihrer Anwendung folgen muss, die auf Dauer [[gleichgültig]] wird.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Auf dem Warenmarkt haust der [[Wille]] in den Gütern und Eigenschaften, die getauscht werden. Wer für [[Lohn]] arbeiten muss, überlässt seine [[Arbeitskraft]] und ihre [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]] einem [[Geldbesitzer]] zur [[Nutzung]] seiner [[Kraft]] für eine bestimmte [[Arbeitszeit]] zu einem bestimmten [[Lohn]]. Seine [[Arbeit]] ist durch den Lohn bestimmt, durch den [[Verkauf]] ihrer [[Nutzung]], durch die [[Veräußerung]] seiner Fähigkeit (siehe auch [[Verdinglichung]]). Von daher ist der [[Zweck]] seiner Arbeit ihm [[fremd]] und sein Sinn [[entäußert]] - auch wenn ihm die Arbeit gefällt - da die darin sich entwickelnde [[Sinnbildung]] der Gleichförmigkeit ihrer Anwendung folgen muss, die auf Dauer [[gleichgültig]] wird.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Ganz unabhängig von der allgemeinen Fron, die das Lohnsystem einschließt, sollte die Arbeiterklasse die endgültige Wirksamkeit dieser tagtäglichen Kämpfe nicht überschätzen. Sie sollte nicht vergessen, daß sie gegen Wirkungen kämpft, nicht aber gegen die Ursachen dieser Wirkungen; daß sie zwar die Abwärtsbewegung verlangsamt, nicht aber ihre Richtung ändert; daß sie Palliativmittel anwendet, die das Übel nicht kurieren. Sie sollte daher nicht ausschließlich in diesem unvermeidlichen Kleinkrieg aufgehen, der aus den nie enden wollenden Gewalttaten des Kapitals oder aus den Marktschwankungen unaufhörlich hervorgeht. Sie sollte begreifen, daß das gegenwärtige System bei all dem Elend, das es über sie verhängt, zugleich schwanger geht mit den materiellen Bedingungen und den gesellschaftlichen Formen, die für eine ökonomische Umgestaltung der Gesellschaft notwendig sind. Statt des konservativen Mottos: &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Ein gerechter Tagelohn für ein gerechtes Tagewerk!&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;, sollte sie auf ihr Banner die revolutionäre Losung schreiben: &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Nieder mit dem Lohnsystem!&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&quot;&lt;/del&gt;[[(MEW 16, Seite 152)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Ganz unabhängig von der allgemeinen Fron, die das Lohnsystem einschließt, sollte die Arbeiterklasse die endgültige Wirksamkeit dieser tagtäglichen Kämpfe nicht überschätzen. Sie sollte nicht vergessen, daß sie gegen Wirkungen kämpft, nicht aber gegen die Ursachen dieser Wirkungen; daß sie zwar die Abwärtsbewegung verlangsamt, nicht aber ihre Richtung ändert; daß sie Palliativmittel anwendet, die das Übel nicht kurieren. Sie sollte daher nicht ausschließlich in diesem unvermeidlichen Kleinkrieg aufgehen, der aus den nie enden wollenden Gewalttaten des Kapitals oder aus den Marktschwankungen unaufhörlich hervorgeht. Sie sollte begreifen, daß das gegenwärtige System bei all dem Elend, das es über sie verhängt, zugleich schwanger geht mit den materiellen Bedingungen und den gesellschaftlichen Formen, die für eine ökonomische Umgestaltung der Gesellschaft notwendig sind. Statt des konservativen Mottos: Ein gerechter Tagelohn für ein gerechtes Tagewerk!, sollte sie auf ihr Banner die revolutionäre Losung schreiben: Nieder mit dem Lohnsystem![[(MEW 16, Seite 152)]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Lohnarbeit ist also eine [[Arbeit]] für [[Lohn]], wie sie unter der Bedingung des [[Privateigentums]] existiert und [[Arbeitskraft]] als [[Besitz]] des arbeitenden Menschen zur Anwendung des [[Kapitals]] bestimmt und mit [[Geld]] entlohnt wird, für das er seine Kraft [[verkaufen]] muss. Alle Arbeit bildet [[Reichtum]] in der gesellschaftlichen Form, die eine bestimmte Produktionsweise ausmacht (siehe [[Formbestimmung]]). Die Lohnarbeit bezieht sich durch den [[Lohn]] zwar nur auf den Zweck der eigenen [[Reproduktion]] des arbeitenden Menschen und bezahlt den [[Preis]] der [[Subsistenz]]mittel ([[Lebensmittel]], Verkehrsmittel, Kommunikationsmittel, Steuer usw.), die hierfür nötig sind (siehe auch [[notwendige Arbeit]]) und deren [[Wert]] die gesellschaftlich [[durchschnittliche]] Arbeitszeit für ihre Erzeugung ausmacht. Sie wird aber vom [[Käufer]] der [[Arbeitskraft]] bei ihrer Anwendung zugleich benutzt, um ein [[Mehrprodukt]] durch einen Anteil von [[unbezahlter Arbeit]] zu schaffen, das sich für das [[Kapital]] als [[Mehrwert]] herausstellt. Das Quantum der Lohnarbeit, welches den gesellschaftlichen Gegenwert der Arbeit als das Verhältnis des [[Kapitals]] zu seiner Anwendung im Arbeitsprozess ausmacht, misst sich an der Länge des [[Arbeitstages]] (und nicht am [[Arbeitslohn]]), der sich aus der Zeitdauer notwendiger und unbezahlter Arbeit zusammensetzt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Lohnarbeit ist also eine [[Arbeit]] für [[Lohn]], wie sie unter der Bedingung des [[Privateigentums]] existiert und [[Arbeitskraft]] als [[Besitz]] des arbeitenden Menschen zur Anwendung des [[Kapitals]] bestimmt und mit [[Geld]] entlohnt wird, für das er seine Kraft [[verkaufen]] muss. Alle Arbeit bildet [[Reichtum]] in der gesellschaftlichen Form, die eine bestimmte Produktionsweise ausmacht (siehe [[Formbestimmung]]). Die Lohnarbeit bezieht sich durch den [[Lohn]] zwar nur auf den Zweck der eigenen [[Reproduktion]] des arbeitenden Menschen und bezahlt den [[Preis]] der [[Subsistenz]]mittel ([[Lebensmittel]], Verkehrsmittel, Kommunikationsmittel, Steuer usw.), die hierfür nötig sind (siehe auch [[notwendige Arbeit]]) und deren [[Wert]] die gesellschaftlich [[durchschnittliche]] Arbeitszeit für ihre Erzeugung ausmacht. Sie wird aber vom [[Käufer]] der [[Arbeitskraft]] bei ihrer Anwendung zugleich benutzt, um ein [[Mehrprodukt]] durch einen Anteil von [[unbezahlter Arbeit]] zu schaffen, das sich für das [[Kapital]] als [[Mehrwert]] herausstellt. Das Quantum der Lohnarbeit, welches den gesellschaftlichen Gegenwert der Arbeit als das Verhältnis des [[Kapitals]] zu seiner Anwendung im Arbeitsprozess ausmacht, misst sich an der Länge des [[Arbeitstages]] (und nicht am [[Arbeitslohn]]), der sich aus der Zeitdauer notwendiger und unbezahlter Arbeit zusammensetzt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l27&quot;&gt;Zeile 27:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 27:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In der Lohnarbeit wird Arbeit in der vollständigen Abtrennung von ihrem Sinn reflektiert, als reine [[Fähigkeit]], den Aufwand zu beherrschen, der im Arbeitsprozess zum Zweck der Verwertung von Kapital nötig ist. Produktiv ist Lohnarbeit nur, weil und sofern sie Mehrwert verschafft, auch wenn sie jeder einzelne Mensch nur zum Gelderwerb für seine [[Lebensmittel]] nötig hat. Das ist ein Unterschied zur Arbeit überhaupt, die auch den Sinn für ihre Produkte unterstellt, also sinnvoll ist. Nur dadurch also, dass Lohnarbeit dennoch auch Arbeit ist, funktioniert das Reproduktionsverhältnis der Menschen und damit auch die Warenzirkulation in der bürgerlichen Gesellschaft. Wo Arbeit nicht vorkommt, sondern ausschließlich Lohnarbeit, da ist sie sinnentleert und hat keine andere gesellschaftliche Substanz als die des Werts. Dem Wesen nach ist solche Arbeit nicht mehr gesellschaftliche Arbeit, wiewohl sie in höchster Form die kapitalistische [[Abstraktion]] der Arbeit, also die [[Privatheit]] des Kapitals vollzieht - ihre [[Gesellschaft]] daher nur jenseits der Arbeit auf dem Markt der Produkte hat welche das Kapital dort veräußert.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In der Lohnarbeit wird Arbeit in der vollständigen Abtrennung von ihrem Sinn reflektiert, als reine [[Fähigkeit]], den Aufwand zu beherrschen, der im Arbeitsprozess zum Zweck der Verwertung von Kapital nötig ist. Produktiv ist Lohnarbeit nur, weil und sofern sie Mehrwert verschafft, auch wenn sie jeder einzelne Mensch nur zum Gelderwerb für seine [[Lebensmittel]] nötig hat. Das ist ein Unterschied zur Arbeit überhaupt, die auch den Sinn für ihre Produkte unterstellt, also sinnvoll ist. Nur dadurch also, dass Lohnarbeit dennoch auch Arbeit ist, funktioniert das Reproduktionsverhältnis der Menschen und damit auch die Warenzirkulation in der bürgerlichen Gesellschaft. Wo Arbeit nicht vorkommt, sondern ausschließlich Lohnarbeit, da ist sie sinnentleert und hat keine andere gesellschaftliche Substanz als die des Werts. Dem Wesen nach ist solche Arbeit nicht mehr gesellschaftliche Arbeit, wiewohl sie in höchster Form die kapitalistische [[Abstraktion]] der Arbeit, also die [[Privatheit]] des Kapitals vollzieht - ihre [[Gesellschaft]] daher nur jenseits der Arbeit auf dem Markt der Produkte hat welche das Kapital dort veräußert.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;An dem Arbeiter existiert es also subjektiv, daß das Kapital der sich ganz abhanden gekommene Mensch ist, wie es am Kapital objektiv existiert, daß die Arbeit der sich abhanden gekommene Mensch ist.[[(MEW 40, S. 523)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;An dem Arbeiter existiert es also subjektiv, daß das Kapital der sich ganz abhanden gekommene Mensch ist, wie es am Kapital objektiv existiert, daß die Arbeit der sich abhanden gekommene Mensch ist.[[(MEW 40, S. 523)]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Weltwirtschaft hat sich dahin getrieben, vorwiegend nur noch Lohnarbeit zu finanzieren (siehe [[Globalisierung]]). Von daher hat sie sich der Arbeit zunehmend entzogen und setzt keinen menschlichen Sinn mehr um. Arbeit hat ihre gesellschaftliche Subjektivität verloren und damit auch ihr gesellschaftliches [[Subjekt]]. Das Resultat ist das Ende der [[bürgerlichen Gesellschaft]], die Aufhebung ihrer menschlichen Grundlage, die sie zur [[Revolutionierung]] in eine höhere Gesellschaftsform befähigt hätte. Aus diesem Grund ist die Arbeiterbewegung zu einem Ende gekommen. Die [[Emanzipation]] der Menschen kann sich daher nur noch durch [[Transformation]] menschlicher [[Kultur]] zu einer neuen Gesellschaftsform ergeben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Weltwirtschaft hat sich dahin getrieben, vorwiegend nur noch Lohnarbeit zu finanzieren (siehe [[Globalisierung]]). Von daher hat sie sich der Arbeit zunehmend entzogen und setzt keinen menschlichen Sinn mehr um. Arbeit hat ihre gesellschaftliche Subjektivität verloren und damit auch ihr gesellschaftliches [[Subjekt]]. Das Resultat ist das Ende der [[bürgerlichen Gesellschaft]], die Aufhebung ihrer menschlichen Grundlage, die sie zur [[Revolutionierung]] in eine höhere Gesellschaftsform befähigt hätte. Aus diesem Grund ist die Arbeiterbewegung zu einem Ende gekommen. Die [[Emanzipation]] der Menschen kann sich daher nur noch durch [[Transformation]] menschlicher [[Kultur]] zu einer neuen Gesellschaftsform ergeben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Keine Form der Lohnarbeit, obgleich die eine Mißstände der andren überwältigen mag, kann die Mißstände der Lohnarbeit selbst überwältigen.&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;[[(Karl Marx in &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Grundrisse&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;MEW 42, S, 59)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Keine Form der Lohnarbeit, obgleich die eine Mißstände der andren überwältigen mag, kann die Mißstände der Lohnarbeit selbst überwältigen. [[(Karl Marx in Grundrisse MEW 42, S, 59)]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In der [[Marktwirtschaft]] richtet sich die [[Arbeit]] und ihre [[Struktur]] (siehe auch [[Arbeitsstruktur]]) ökonomisch nach den [[Notwendigkeiten]] der Märkte eines [[politisch]] umschriebenen [[Lebensraums]] der Zirkulation von Arbeit und Lebensmittel, wie sich diese in der Konkurrenz der [[Nationalstaaten]] in ihrer [[Zirkulationszeit]] abgrenzen und ausweitern - also regulieren lässt (siehe hierzu auch [[Neoliberalismus]]). Daran orientieren sich die Spekulationen des [[fiktiven Kapitals]] eines [[Schuldgeldsystems]], das sich im wesentlichen über den [[Terminhandel]] mit den Derivaten aus der [[konkurrierenden]] [[Preisbildung]] von [[Eigentumstitel]] bestimmt (siehe [[Derivatenhadel]]). Der Arbeitsprozess wird hierbei in seiner Funktion einer internationale Mehrwertproduktion unterworfen, woraus sich entscheidet, in wieweit eine Arbeit zur Erzielung einer Bereicherung des [[Weltgeldes]] als [[Mehrwerts]] im [[Devsenhandel]] funktional ist.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In der [[Marktwirtschaft]] richtet sich die [[Arbeit]] und ihre [[Struktur]] (siehe auch [[Arbeitsstruktur]]) ökonomisch nach den [[Notwendigkeiten]] der Märkte eines [[politisch]] umschriebenen [[Lebensraums]] der Zirkulation von Arbeit und Lebensmittel, wie sich diese in der Konkurrenz der [[Nationalstaaten]] in ihrer [[Zirkulationszeit]] abgrenzen und ausweitern - also regulieren lässt (siehe hierzu auch [[Neoliberalismus]]). Daran orientieren sich die Spekulationen des [[fiktiven Kapitals]] eines [[Schuldgeldsystems]], das sich im wesentlichen über den [[Terminhandel]] mit den Derivaten aus der [[konkurrierenden]] [[Preisbildung]] von [[Eigentumstitel]] bestimmt (siehe [[Derivatenhadel]]). Der Arbeitsprozess wird hierbei in seiner Funktion einer internationale Mehrwertproduktion unterworfen, woraus sich entscheidet, in wieweit eine Arbeit zur Erzielung einer Bereicherung des [[Weltgeldes]] als [[Mehrwerts]] im [[Devsenhandel]] funktional ist.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Von daher hat sich die Mehrwertproduktion aus ihrem unmittelbaren [[Lebensraum]] herausgesetzt und [[vergegenwärtigt]] ihren [[Nutzen]] und Sinn nurmehr in [[Geldform]] als internationale [[Wertgröße]] der Devisen über die Produktpreise im [[Terminhandel]]. Der [[Wert]] des [[Weltgeldes]] verwirklicht sich daher inzwischen international über die [[Konkurrenz]] der [[Nationalstaaten]] als [[Existenzwert]]ihrer Währungen und deren [[Preise]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Von daher hat sich die Mehrwertproduktion aus ihrem unmittelbaren [[Lebensraum]] herausgesetzt und [[vergegenwärtigt]] ihren [[Nutzen]] und Sinn nurmehr in [[Geldform]] als internationale [[Wertgröße]] der Devisen über die Produktpreise im [[Terminhandel]]. Der [[Wert]] des [[Weltgeldes]] verwirklicht sich daher inzwischen international über die [[Konkurrenz]] der [[Nationalstaaten]] als [[Existenzwert]]ihrer Währungen und deren [[Preise]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Lohnarbeit&amp;diff=9185&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Lohnarbeit&amp;diff=9185&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-02T16:30:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 2. November 2025, 18:30 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l1&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&quot;Da der Produktionsprozeß zugleich der Konsumtionsprozeß der Arbeitskraft durch den Kapitalisten, verwandelt sich das Produkt des Arbeiters nicht nur fortwährend in Ware, sondern in Kapital, Wert, der die wertschöpfende Kraft aussaugt, Lebensmittel, die Personen kaufen, Produktionsmittel, die den Produzenten anwenden. Der Arbeiter selbst produziert daher beständig den objektiven Reichtum als Kapital, ihm fremde, ihn beherrschende und ausbeutende Macht, und der Kapitalist produziert ebenso beständig die Arbeitskraft als subjektive, von ihren eignen Vergegenständlichungs- und Verwirklichungsmitteln getrennte, abstrakte, in der bloßen Leiblichkeit des Arbeiters existierende Reichtumsquelle, kurz den Arbeiter als Lohnarbeiter. [[MEW Bd. 23, S. 596]]  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&quot;Da der Produktionsprozeß zugleich der Konsumtionsprozeß der Arbeitskraft durch den Kapitalisten, verwandelt sich das Produkt des Arbeiters nicht nur fortwährend in Ware, sondern in Kapital, Wert, der die wertschöpfende Kraft aussaugt, Lebensmittel, die Personen kaufen, Produktionsmittel, die den Produzenten anwenden. Der Arbeiter selbst produziert daher beständig den objektiven Reichtum als Kapital, ihm fremde, ihn beherrschende und ausbeutende Macht, und der Kapitalist produziert ebenso beständig die Arbeitskraft als subjektive, von ihren eignen Vergegenständlichungs- und Verwirklichungsmitteln getrennte, abstrakte, in der bloßen Leiblichkeit des Arbeiters existierende Reichtumsquelle, kurz den Arbeiter als Lohnarbeiter. [[MEW Bd. 23, S. 596]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Lohnarbeit ist die [[Arbeit]] für einen [[Lohn]] zur [[Selbsterhaltung]] einer [[privaten]] [[Existenz]] (siehe [[Reproduktion]]). In einer Gesellschaftsformation des Privatrechts, einer [[Rechtsform]] des [[Privateigentums]], in der die Menschen als [[Privatpersonen]] ihr [[Leben]] verdienen müssen und also nicht als lebende Menschen [[gesellschaftlich]] zusammenwirken, können sie keine gemeinschaftliche [[Wirklichkeit]] ihres [[Lebens]] als ein [[wirkliches]] [[Gemeinwesen]] bilden. [[Kapitalismus]] ist im [[Wesentlichen]] das [[System]] einer von sich selbst [[absehenden]] [[Wertbildung]], einer sich erzeugenden und sich selbst [[verwertenden]] [[Not]], die sich durch die [[Ausbeutung]] der Menschen und ihrer Lebenswirklichkeit erhält, bestärkt und vertieft.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Lohnarbeit ist die [[Arbeit]] für einen [[Lohn]] zur [[Selbsterhaltung]] einer [[privaten]] [[Existenz]] (siehe [[Reproduktion]]). In einer Gesellschaftsformation des Privatrechts, einer [[Rechtsform]] des [[Privateigentums]], in der die Menschen als [[Privatpersonen]] ihr [[Leben]] verdienen müssen und also nicht als lebende Menschen [[gesellschaftlich]] zusammenwirken, können sie keine gemeinschaftliche [[Wirklichkeit]] ihres [[Lebens]] als ein [[wirkliches]] [[Gemeinwesen]] bilden. [[Kapitalismus]] ist im [[Wesentlichen]] das [[System]] einer von sich selbst [[absehenden]] [[Wertbildung]], einer sich erzeugenden und sich selbst [[verwertenden]] [[Not]], die sich durch die [[Ausbeutung]] der Menschen und ihrer Lebenswirklichkeit erhält, bestärkt und vertieft.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l21&quot;&gt;Zeile 21:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 21:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Ganz unabhängig von der allgemeinen Fron, die das Lohnsystem einschließt, sollte die Arbeiterklasse die endgültige Wirksamkeit dieser tagtäglichen Kämpfe nicht überschätzen. Sie sollte nicht vergessen, daß sie gegen Wirkungen kämpft, nicht aber gegen die Ursachen dieser Wirkungen; daß sie zwar die Abwärtsbewegung verlangsamt, nicht aber ihre Richtung ändert; daß sie Palliativmittel anwendet, die das Übel nicht kurieren. Sie sollte daher nicht ausschließlich in diesem unvermeidlichen Kleinkrieg aufgehen, der aus den nie enden wollenden Gewalttaten des Kapitals oder aus den Marktschwankungen unaufhörlich hervorgeht. Sie sollte begreifen, daß das gegenwärtige System bei all dem Elend, das es über sie verhängt, zugleich schwanger geht mit den materiellen Bedingungen und den gesellschaftlichen Formen, die für eine ökonomische Umgestaltung der Gesellschaft notwendig sind. Statt des konservativen Mottos: &amp;quot;Ein gerechter Tagelohn für ein gerechtes Tagewerk!&amp;quot;, sollte sie auf ihr Banner die revolutionäre Losung schreiben: &amp;quot;Nieder mit dem Lohnsystem!&amp;quot;&amp;quot;[[(MEW 16, Seite 152)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Ganz unabhängig von der allgemeinen Fron, die das Lohnsystem einschließt, sollte die Arbeiterklasse die endgültige Wirksamkeit dieser tagtäglichen Kämpfe nicht überschätzen. Sie sollte nicht vergessen, daß sie gegen Wirkungen kämpft, nicht aber gegen die Ursachen dieser Wirkungen; daß sie zwar die Abwärtsbewegung verlangsamt, nicht aber ihre Richtung ändert; daß sie Palliativmittel anwendet, die das Übel nicht kurieren. Sie sollte daher nicht ausschließlich in diesem unvermeidlichen Kleinkrieg aufgehen, der aus den nie enden wollenden Gewalttaten des Kapitals oder aus den Marktschwankungen unaufhörlich hervorgeht. Sie sollte begreifen, daß das gegenwärtige System bei all dem Elend, das es über sie verhängt, zugleich schwanger geht mit den materiellen Bedingungen und den gesellschaftlichen Formen, die für eine ökonomische Umgestaltung der Gesellschaft notwendig sind. Statt des konservativen Mottos: &amp;quot;Ein gerechter Tagelohn für ein gerechtes Tagewerk!&amp;quot;, sollte sie auf ihr Banner die revolutionäre Losung schreiben: &amp;quot;Nieder mit dem Lohnsystem!&amp;quot;&amp;quot;[[(MEW 16, Seite 152)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Lohnarbeit ist also eine [[Arbeit]] für [[Lohn]], wie sie unter der Bedingung des [[Privateigentums]] existiert und [[Arbeitskraft]] als [[Besitz]] des arbeitenden Menschen zur Anwendung des [[Kapitals]] bestimmt und mit [[Geld]] entlohnt wird, für das er seine Kraft [[verkaufen]] muss. Alle Arbeit bildet [[Reichtum]] in der gesellschaftlichen Form, die eine bestimmte Produktionsweise ausmacht (siehe [[Formbestimmung]]). Die Lohnarbeit bezieht sich durch den [[Lohn]] zwar nur auf den Zweck der eigenen [[Reproduktion]] des arbeitenden Menschen und bezahlt den [[Preis]] der [[Subsistenz]]mittel ([[Lebensmittel]], Verkehrsmittel, Kommunikationsmittel, Steuer usw.), die hierfür nötig sind (siehe auch [[notwendige Arbeit]]) und deren [[Wert]] die gesellschaftlich [[durchschnittliche]] Arbeitszeit für ihre Erzeugung ausmacht. Sie wird aber vom [[Käufer]] der [[Arbeitskraft]] bei ihrer Anwendung zugleich benutzt, um ein [[Mehrprodukt]] durch einen Anteil von [[unbezahlter Arbeit]] zu schaffen, das sich für das [[Kapital]] als [[Mehrwert]] herausstellt. Das Quantum der Lohnarbeit, welches den gesellschaftlichen Gegenwert der Arbeit als das Verhältnis des [[Kapitals]] zu seiner Anwendung im Arbeitsprozess ausmacht, misst sich an der Länge des [[Arbeitstages]] (und nicht am [[Arbeitslohn]]), der sich aus der Zeitdauer notwendiger und unbezahlter Arbeit zusammensetzt.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Lohnarbeit ist also eine [[Arbeit]] für [[Lohn]], wie sie unter der Bedingung des [[Privateigentums]] existiert und [[Arbeitskraft]] als [[Besitz]] des arbeitenden Menschen zur Anwendung des [[Kapitals]] bestimmt und mit [[Geld]] entlohnt wird, für das er seine Kraft [[verkaufen]] muss. Alle Arbeit bildet [[Reichtum]] in der gesellschaftlichen Form, die eine bestimmte Produktionsweise ausmacht (siehe [[Formbestimmung]]). Die Lohnarbeit bezieht sich durch den [[Lohn]] zwar nur auf den Zweck der eigenen [[Reproduktion]] des arbeitenden Menschen und bezahlt den [[Preis]] der [[Subsistenz]]mittel ([[Lebensmittel]], Verkehrsmittel, Kommunikationsmittel, Steuer usw.), die hierfür nötig sind (siehe auch [[notwendige Arbeit]]) und deren [[Wert]] die gesellschaftlich [[durchschnittliche]] Arbeitszeit für ihre Erzeugung ausmacht. Sie wird aber vom [[Käufer]] der [[Arbeitskraft]] bei ihrer Anwendung zugleich benutzt, um ein [[Mehrprodukt]] durch einen Anteil von [[unbezahlter Arbeit]] zu schaffen, das sich für das [[Kapital]] als [[Mehrwert]] herausstellt. Das Quantum der Lohnarbeit, welches den gesellschaftlichen Gegenwert der Arbeit als das Verhältnis des [[Kapitals]] zu seiner Anwendung im Arbeitsprozess ausmacht, misst sich an der Länge des [[Arbeitstages]] (und nicht am [[Arbeitslohn]]), der sich aus der Zeitdauer notwendiger und unbezahlter Arbeit zusammensetzt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das Produkt der Lohnarbeit verkörpert sich einerseits in den [[Lebensmittel]], die Menschen zum Erhalt von dem benötigen, was sie sind und also auch nicht anders werden können; andererseits als eine [[unbezahlte Arbeit]] in der Form von [[Geld]] als [[Kapital]], als [[tote Arbeit]], die dem [[Leben]] entzogen ist. Von daher ist Lohnarbeit sowohl eine Konservierung von Arbeit für sich selbst als auch [[enteignete]] Lebenszeit für tote Lebensverhältnisse. Mit der hierin [[formbestimmten]] [[Arbeit]] wird die [[Ausbeutung]] von Menschen und Naturstoffen betrieben, bestärkt und fortbestimmt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das Produkt der Lohnarbeit verkörpert sich einerseits in den [[Lebensmittel]], die Menschen zum Erhalt von dem benötigen, was sie sind und also auch nicht anders werden können; andererseits als eine [[unbezahlte Arbeit]] in der Form von [[Geld]] als [[Kapital]], als [[tote Arbeit]], die dem [[Leben]] entzogen ist. Von daher ist Lohnarbeit sowohl eine Konservierung von Arbeit für sich selbst als auch [[enteignete]] Lebenszeit für tote Lebensverhältnisse. Mit der hierin [[formbestimmten]] [[Arbeit]] wird die [[Ausbeutung]] von Menschen und Naturstoffen betrieben, bestärkt und fortbestimmt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l33&quot;&gt;Zeile 33:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 33:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Keine Form der Lohnarbeit, obgleich die eine Mißstände der andren überwältigen mag, kann die Mißstände der Lohnarbeit selbst überwältigen.&amp;quot; [[(Karl Marx in &amp;quot;Grundrisse&amp;quot; MEW 42, S, 59)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Keine Form der Lohnarbeit, obgleich die eine Mißstände der andren überwältigen mag, kann die Mißstände der Lohnarbeit selbst überwältigen.&amp;quot; [[(Karl Marx in &amp;quot;Grundrisse&amp;quot; MEW 42, S, 59)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In der [[Marktwirtschaft]] richtet sich die [[Arbeit]] und ihre [[Struktur]] (siehe auch [[Arbeitsstruktur]]) ökonomisch nach den [[Notwendigkeiten]] der Märkte eines [[politisch]] umschriebenen [[Lebensraums]] der Zirkulation von Arbeit und Lebensmittel, wie sich diese in der Konkurrenz der [[Nationalstaaten]] in ihrer [[Zirkulationszeit]] abgrenzen und ausweitern - also regulieren lässt (siehe hierzu auch [[Neoliberalismus]]). Daran orientieren sich die Spekulationen des [[fiktiven Kapitals]] eines [[Schuldgeldsystems]], das sich im wesentlichen über den [[Terminhandel]] mit den Derivaten aus der [[konkurrierenden]] [[Preisbildung]] von [[Eigentumstitel]] bestimmt (siehe [[Derivatenhadel]]). Der Arbeitsprozess wird hierbei in seiner Funktion einer internationale Mehrwertproduktion unterworfen, woraus sich entscheidet, in wieweit eine Arbeit zur Erzielung einer Bereicherung des [[Weltgeldes]] als [[Mehrwerts]] im [[Devsenhandel]] funktional ist.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In der [[Marktwirtschaft]] richtet sich die [[Arbeit]] und ihre [[Struktur]] (siehe auch [[Arbeitsstruktur]]) ökonomisch nach den [[Notwendigkeiten]] der Märkte eines [[politisch]] umschriebenen [[Lebensraums]] der Zirkulation von Arbeit und Lebensmittel, wie sich diese in der Konkurrenz der [[Nationalstaaten]] in ihrer [[Zirkulationszeit]] abgrenzen und ausweitern - also regulieren lässt (siehe hierzu auch [[Neoliberalismus]]). Daran orientieren sich die Spekulationen des [[fiktiven Kapitals]] eines [[Schuldgeldsystems]], das sich im wesentlichen über den [[Terminhandel]] mit den Derivaten aus der [[konkurrierenden]] [[Preisbildung]] von [[Eigentumstitel]] bestimmt (siehe [[Derivatenhadel]]). Der Arbeitsprozess wird hierbei in seiner Funktion einer internationale Mehrwertproduktion unterworfen, woraus sich entscheidet, in wieweit eine Arbeit zur Erzielung einer Bereicherung des [[Weltgeldes]] als [[Mehrwerts]] im [[Devsenhandel]] funktional ist.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Von daher hat sich die Mehrwertproduktion aus ihrem unmittelbaren [[Lebensraum]] herausgesetzt und [[vergegenwärtigt]] ihren [[Nutzen]] und Sinn nurmehr in [[Geldform]] als internationale [[Wertgröße]] der Devisen über die Produktpreise im [[Terminhandel]]. Der [[Wert]] des [[Weltgeldes]] verwirklicht sich daher inzwischen international über die [[Konkurrenz]] der [[Nationalstaaten]] als [[Existenzwert]]ihrer Währungen und deren [[Preise]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Von daher hat sich die Mehrwertproduktion aus ihrem unmittelbaren [[Lebensraum]] herausgesetzt und [[vergegenwärtigt]] ihren [[Nutzen]] und Sinn nurmehr in [[Geldform]] als internationale [[Wertgröße]] der Devisen über die Produktpreise im [[Terminhandel]]. Der [[Wert]] des [[Weltgeldes]] verwirklicht sich daher inzwischen international über die [[Konkurrenz]] der [[Nationalstaaten]] als [[Existenzwert]]ihrer Währungen und deren [[Preise]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Lohnarbeit&amp;diff=734&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Lohnarbeit&amp;diff=734&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:40:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Da der Produktionsprozeß zugleich der Konsumtionsprozeß der Arbeitskraft durch den Kapitalisten, verwandelt sich das Produkt des Arbeiters nicht nur fortwährend in Ware, sondern in Kapital, Wert, der die wertschöpfende Kraft aussaugt, Lebensmittel, die Personen kaufen, Produktionsmittel, die den Produzenten anwenden. Der Arbeiter selbst produziert daher beständig den objektiven Reichtum als Kapital, ihm fremde, ihn beherrschende und ausbeutende Macht, und der Kapitalist produziert ebenso beständig die Arbeitskraft als subjektive, von ihren eignen Vergegenständlichungs- und Verwirklichungsmitteln getrennte, abstrakte, in der bloßen Leiblichkeit des Arbeiters existierende Reichtumsquelle, kurz den Arbeiter als Lohnarbeiter. [[MEW Bd. 23, S. 596]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lohnarbeit ist die [[Arbeit]] für einen [[Lohn]] zur [[Selbsterhaltung]] einer [[privaten]] [[Existenz]] (siehe [[Reproduktion]]). In einer Gesellschaftsformation des Privatrechts, einer [[Rechtsform]] des [[Privateigentums]], in der die Menschen als [[Privatpersonen]] ihr [[Leben]] verdienen müssen und also nicht als lebende Menschen [[gesellschaftlich]] zusammenwirken, können sie keine gemeinschaftliche [[Wirklichkeit]] ihres [[Lebens]] als ein [[wirkliches]] [[Gemeinwesen]] bilden. [[Kapitalismus]] ist im [[Wesentlichen]] das [[System]] einer von sich selbst [[absehenden]] [[Wertbildung]], einer sich erzeugenden und sich selbst [[verwertenden]] [[Not]], die sich durch die [[Ausbeutung]] der Menschen und ihrer Lebenswirklichkeit erhält, bestärkt und vertieft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lohnarbeit ist das Arbeitsformat des [[Kapitalismus]], die Anwendung der [[Arbeitskraft]] zu einem bestimmten [[Preis]] für die Zeitdauer ihrer [[Nutzung]], in der sie [[Wert]] produziert. Soweit dieser [[Preis]] für eine Zeitdauer genutzt wird, die den Kosten ihrer [[Reproduktion]], den [[Preisen]] der Arbeitsprodukte für ihren Lebensunterhalt entspricht um ihren [[Lebensstandard]] zu reproduzieren, leistet sie [[bezahlte Arbeit]], weil der [[Wert]] ihrer Verausgabung ihr mit den [[Preisen]] ihrer [[Lebensmittel]] entgolten wird. Alle [[Arbeitszeit]] darüber hinaus ist [[unbezahlte Arbeit]], die für den Käufer der [[Arbeitskraft]] [[Mehrwert]] einbringt, wodurch er sich damit die Produkte oder Leistungen (siehe auch [[Dienstleistung]]) einer [[Mehrarbeit]] aneignet, für die er nichts bezahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Objektiv]] ist ein [[Arbeitslohn]] der [[Preis]] zur [[Nutzung]] einer menschlichen [[Arbeitskraft]], der die Kosten einer [[realwirtschaftlichen]] [[Reproduktion]] ihres [[Lebensstandards]] innerhalb des [[Lebensraums]] einer Währung tragen sollte (siehe auch [[Nationalstaat]]), die deren [[Geldwert]] als nationales [[Kaufmittel]] im [[Verhältnis]] zum [[Weltgeld]] sicherstellen muss (siehe auch [[Giralgeldschöpfung]]).[[Subjektiv]] ist Lohnarbeit eine [[Arbeit]], die durch das [[Geld]] [[bestimmt]] ist, das ein Mensch dafür bekommt, dass er seine [[Arbeitskraft]] für eine bestimmte Zeitdauer (siehe [[Arbeitszeit]]) oder ein bestimmtes Arbeitsquantum zur Erstehung ihrer [[Lebensmittel]][[veräußert]] und zur Verfügung eines [[Käufers]] ihrer [[Kraft]] [[verkauft]]. Hierbei nutzt dieser die Funktion des [[Geldes]] als [[Kaufmittel]], während der Arbeitsmensch das [[Geld]] nur als [[Zahlungsmittel]] zum Selbsterhalt (siehe [[Reproduktion]]) seiner [[Existenz]], nur als abhängiges und daher [[variables Kapital]] erwerben kann (siehe hierzu auch [[Klassengegensatz]]). Subjektiv wie objektiv stellt Lohn die [[Wertgröße]] einer [[bezahlten Arbeit]] als [[Tauschwert]] für ihren [[Gebrauchswert]] dar. Es ist das Entgelt für den [[Aufwand]] einer [[Lohnarbeit]], den jemand auf sich nehmen muss, um dafür das [[Geld]] zum [[Einkauf]] der [[Lebensmittel]] zu seiner [[Reproduktion]] im [[Verhältnis]] zum gegenwärtigen [[Lebensstandard]] zu bekommen, den Lebensunterhalt der Arbeitsleute zu bezahlen (siehe [[bezahlte Arbeit]]). Sie müssen dafür einen [[Wert]] bilden, den die Produkte ihrer [[Arbeit]] im [[Warentausch]] haben, sodass durch Lohnarbeit auch [[Mehrwert]] (siehe auch [[unbezahlte Arbeit]]) gebildet wird, der durch ihre [[Preise]] der Arbeitsprodukte mit ihrem Abverkauf realisiert wird (siehe [[Wertrealisation]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lohnarbeit ist eine [[Arbeit]], die sich in den Verhältnissen des [[variablen Kapitals]] begründet und verwirklicht. Sie unterscheidet sich von selbständiger [[Arbeit]] vor allem darin, dass sie keine eigenständige Existenz begründet und von daher auch unmittelbar keinen [[Existenzwert]] darstellt und erzeugt, sondern von der Verwertungslage der [[Realwirtschaft]] eines Landes und deren Infrastruktur (siehe auch [[Arbeitsstruktur]]) abhängig ist. Was als selbständige Arbeit erscheint, ist allerdings nur durch die Form ihrer Entlohnung unabhängig. In [[Wahrheit]] ist sie bloße Teilarbeit eines Wertverhältnisses, das sich unmittelbar am [[Geldwert]] der nationalen Konjunktur orientiert und sich eher aus dem [[konstanten Kapital]] als aus der industriellen [[Produktion]] begründet. Selbständige Arbeit bestimmt ihre [[Preise]] daher auch nicht aus der [[Konkurrenz]] der [[Arbeitslöhner]] sondern in den voneinander isolierten [[Existenzen]] tertiärer [[Tätigkeiten]] (siehe auch [[Dienstleistungen]]) und unterhält sich eben auch nicht durch ihren [[Arbeitslohn]] sondern durch ein Einkommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Mehrarbeit muss nicht innerhalb einer Nation geleistet sein, in der sie verrichtet wird. Sie kann auch durch ihren [[Geldwert]] als [[Existenzwert]] übertragen werden, der über die [[Geldzirkulation]] im Handel der um den Wert ihres Lebensstandards konkurrierenden Staaten oder über deren Produkte oder [[Bodenschätze]] (siehe auch [[Naturalform]]) erpresst wird. Von daher ist das [[variable Kapital]], das in einer Nation durch ihre Währung zirkuliert, zugleich abhängig von der Position ihrer Währung auf dem Weltmarkt und dem über das [[Weltgeld]] übertragenen [[Existenzwert]], sodass darin auch ein [[Mehrwert]] aus den Ausbeutungsverhältnissen anderer Staaten enthalten sein kann (siehe hierzu auch [[Imperialismus]]). Der globalisierte Finanzmarkt übt daher auf die Währungen der Staaten über den [[Devisenmarkt]] einen eigenen Existenzdruck aus,, der in den armen Ländern zu Inflationen und Arbeitslosigkeit oder Absatzprobleme führt (siehe hierzu auch [[Derivatenhandel]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiernach entstehen durch Lohnarbeit zwei von einander unterschiedene Produktformen, die zum einen lebensnotwendig für alle Menschen sind oder sein können, und solche, die zum anderen nur produktiv für den Aneigner der [[Mehrarbeit]], dem [[Kapital]] sind, weil sie mehr Geld einbringen, als für die Produktion vorgeschossen worden war. Nach Abzug der für den Selbsterhalt der Konkurrenzfähigkeit durch Investitionen gehen sie ein in den Kapitalmarkt oder in Luxusgüter, die nur die Klasse der Bevölkerung befriedigen, die jenseits des [[Notwendigen]] leben können. Der Kampf um die Preise der Arbeit und der Produkte existiert vorwiegend als Lohnkampf, in dem sich die Klassengegensätze durch Verträge aufheben, durch die sich die Klassengegensätze für eine bestimmte Laufzeit einigen. Sie sind Bestandteil des Lohnsystems und können nicht darüber hinausweisen, solange es dabei nur um Geldquanta für die Bezahlung einer [[notwendigen Arbeit]] geht, - auch wenn dies den [[Lebensstandard]] anheben und neue [[Notwendigkeiten]] aus einer anwachsenden Komplexität der [[Bedürfnisse]] erzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Seit Lassalles Tode hat sich die wissenschaftliche Einsicht in unsrer Partei Bahn gebrochen, daß der Arbeitslohn nicht das ist, was er zu sein scheint, nämlich der Wert respektive Preis der Arbeit, sondern nur eine maskierte Form für den Wert resp. Preis der Arbeitskraft. Damit war die ganze bisherige bürgerliche Auffassung des Arbeitslohnes sowie die ganze bisher gegen selbe gerichtete Kritik ein für allemal über den Haufen geworfen und klargestellt, daß der Lohnarbeiter nur die Erlaubnis hat, für sein eignes Leben zu arbeiten, d.h. zu leben, soweit er gewisse Zeit umsonst für den Kapitalisten (daher auch für dessen Mitzehrer am Mehrwert) arbeitet; daß das ganze kapitalistische Produktionssystem sich darum dreht, diese Gratisarbeit zu verlängern durch Ausdehnung des Arbeitstages oder durch Entwicklung der Produktivität, größere Spannung der Arbeitskraft etc.; daß also das System der Lohnarbeit ein System der Sklaverei, und zwar einer Sklaverei ist, die im selben Maß härter wird, wie sich die gesellschaftlichen Produktivkräfte der Arbeit entwickeln, ob nun der Arbeiter bessere oder schlechtere Zahlung empfange.&amp;quot; [[(MEW 19, S.24f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also zu unterscheiden zwischen einer rein [[notwendigen Arbeit]], die nur den Lebensstandard der Lebensmittel erhält, und einer [[produktiven Arbeit]], die für das [[Kapital]] [[Mehrwert]] erzeugt. Beide Produktformen lassen sich erst nach der [[Wertrealisation]] auf dem Markt - also nach Abkauf der Produkte und Abzug der Finanzmittel - daran erkennen, wie hoch die [[Preise]] der Lebenshaltungskosten dann im Vergleich zum Sozialprodukt sind und wieweit der [[Geldwert]] hierbei stabil geblieben ist (siehe auch [[Inflation]]). Sie sind meist gemischt, sind aber in den Branchen unterschiedlich ausgeprägt. So ist z.B. der größte Teil der Lohnarbeiter in [[Dienstleistungsgesellschaften]] nur durch notwendige [[Arbeit]] bestimmt (mit Ausnahme der [[Transport]]- und [[Kommunikationsidustrie]]), so dass ihr [[Mehrwert]], ihre &amp;quot;Überstunden&amp;quot;, erst im Nachhinein über die [[Zirkulation]] der Geldmittel durch Abzug aus den [[Löhnen]], also als Lohnminderung durch Gebühren auf [[Eigentumstitel]] (z.B. durch [[Mieten]], [[Steuern]], Lizensgebühren usw.) eingenommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Warenmarkt haust der [[Wille]] in den Gütern und Eigenschaften, die getauscht werden. Wer für [[Lohn]] arbeiten muss, überlässt seine [[Arbeitskraft]] und ihre [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]] einem [[Geldbesitzer]] zur [[Nutzung]] seiner [[Kraft]] für eine bestimmte [[Arbeitszeit]] zu einem bestimmten [[Lohn]]. Seine [[Arbeit]] ist durch den Lohn bestimmt, durch den [[Verkauf]] ihrer [[Nutzung]], durch die [[Veräußerung]] seiner Fähigkeit (siehe auch [[Verdinglichung]]). Von daher ist der [[Zweck]] seiner Arbeit ihm [[fremd]] und sein Sinn [[entäußert]] - auch wenn ihm die Arbeit gefällt - da die darin sich entwickelnde [[Sinnbildung]] der Gleichförmigkeit ihrer Anwendung folgen muss, die auf Dauer [[gleichgültig]] wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ganz unabhängig von der allgemeinen Fron, die das Lohnsystem einschließt, sollte die Arbeiterklasse die endgültige Wirksamkeit dieser tagtäglichen Kämpfe nicht überschätzen. Sie sollte nicht vergessen, daß sie gegen Wirkungen kämpft, nicht aber gegen die Ursachen dieser Wirkungen; daß sie zwar die Abwärtsbewegung verlangsamt, nicht aber ihre Richtung ändert; daß sie Palliativmittel anwendet, die das Übel nicht kurieren. Sie sollte daher nicht ausschließlich in diesem unvermeidlichen Kleinkrieg aufgehen, der aus den nie enden wollenden Gewalttaten des Kapitals oder aus den Marktschwankungen unaufhörlich hervorgeht. Sie sollte begreifen, daß das gegenwärtige System bei all dem Elend, das es über sie verhängt, zugleich schwanger geht mit den materiellen Bedingungen und den gesellschaftlichen Formen, die für eine ökonomische Umgestaltung der Gesellschaft notwendig sind. Statt des konservativen Mottos: &amp;quot;Ein gerechter Tagelohn für ein gerechtes Tagewerk!&amp;quot;, sollte sie auf ihr Banner die revolutionäre Losung schreiben: &amp;quot;Nieder mit dem Lohnsystem!&amp;quot;&amp;quot;[[(MEW 16, Seite 152)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lohnarbeit ist also eine [[Arbeit]] für [[Lohn]], wie sie unter der Bedingung des [[Privateigentums]] existiert und [[Arbeitskraft]] als [[Besitz]] des arbeitenden Menschen zur Anwendung des [[Kapitals]] bestimmt und mit [[Geld]] entlohnt wird, für das er seine Kraft [[verkaufen]] muss. Alle Arbeit bildet [[Reichtum]] in der gesellschaftlichen Form, die eine bestimmte Produktionsweise ausmacht (siehe [[Formbestimmung]]). Die Lohnarbeit bezieht sich durch den [[Lohn]] zwar nur auf den Zweck der eigenen [[Reproduktion]] des arbeitenden Menschen und bezahlt den [[Preis]] der [[Subsistenz]]mittel ([[Lebensmittel]], Verkehrsmittel, Kommunikationsmittel, Steuer usw.), die hierfür nötig sind (siehe auch [[notwendige Arbeit]]) und deren [[Wert]] die gesellschaftlich [[durchschnittliche]] Arbeitszeit für ihre Erzeugung ausmacht. Sie wird aber vom [[Käufer]] der [[Arbeitskraft]] bei ihrer Anwendung zugleich benutzt, um ein [[Mehrprodukt]] durch einen Anteil von [[unbezahlter Arbeit]] zu schaffen, das sich für das [[Kapital]] als [[Mehrwert]] herausstellt. Das Quantum der Lohnarbeit, welches den gesellschaftlichen Gegenwert der Arbeit als das Verhältnis des [[Kapitals]] zu seiner Anwendung im Arbeitsprozess ausmacht, misst sich an der Länge des [[Arbeitstages]] (und nicht am [[Arbeitslohn]]), der sich aus der Zeitdauer notwendiger und unbezahlter Arbeit zusammensetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Produkt der Lohnarbeit verkörpert sich einerseits in den [[Lebensmittel]], die Menschen zum Erhalt von dem benötigen, was sie sind und also auch nicht anders werden können; andererseits als eine [[unbezahlte Arbeit]] in der Form von [[Geld]] als [[Kapital]], als [[tote Arbeit]], die dem [[Leben]] entzogen ist. Von daher ist Lohnarbeit sowohl eine Konservierung von Arbeit für sich selbst als auch [[enteignete]] Lebenszeit für tote Lebensverhältnisse. Mit der hierin [[formbestimmten]] [[Arbeit]] wird die [[Ausbeutung]] von Menschen und Naturstoffen betrieben, bestärkt und fortbestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Lohnarbeit wird Arbeit in der vollständigen Abtrennung von ihrem Sinn reflektiert, als reine [[Fähigkeit]], den Aufwand zu beherrschen, der im Arbeitsprozess zum Zweck der Verwertung von Kapital nötig ist. Produktiv ist Lohnarbeit nur, weil und sofern sie Mehrwert verschafft, auch wenn sie jeder einzelne Mensch nur zum Gelderwerb für seine [[Lebensmittel]] nötig hat. Das ist ein Unterschied zur Arbeit überhaupt, die auch den Sinn für ihre Produkte unterstellt, also sinnvoll ist. Nur dadurch also, dass Lohnarbeit dennoch auch Arbeit ist, funktioniert das Reproduktionsverhältnis der Menschen und damit auch die Warenzirkulation in der bürgerlichen Gesellschaft. Wo Arbeit nicht vorkommt, sondern ausschließlich Lohnarbeit, da ist sie sinnentleert und hat keine andere gesellschaftliche Substanz als die des Werts. Dem Wesen nach ist solche Arbeit nicht mehr gesellschaftliche Arbeit, wiewohl sie in höchster Form die kapitalistische [[Abstraktion]] der Arbeit, also die [[Privatheit]] des Kapitals vollzieht - ihre [[Gesellschaft]] daher nur jenseits der Arbeit auf dem Markt der Produkte hat welche das Kapital dort veräußert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;An dem Arbeiter existiert es also subjektiv, daß das Kapital der sich ganz abhanden gekommene Mensch ist, wie es am Kapital objektiv existiert, daß die Arbeit der sich abhanden gekommene Mensch ist.[[(MEW 40, S. 523)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltwirtschaft hat sich dahin getrieben, vorwiegend nur noch Lohnarbeit zu finanzieren (siehe [[Globalisierung]]). Von daher hat sie sich der Arbeit zunehmend entzogen und setzt keinen menschlichen Sinn mehr um. Arbeit hat ihre gesellschaftliche Subjektivität verloren und damit auch ihr gesellschaftliches [[Subjekt]]. Das Resultat ist das Ende der [[bürgerlichen Gesellschaft]], die Aufhebung ihrer menschlichen Grundlage, die sie zur [[Revolutionierung]] in eine höhere Gesellschaftsform befähigt hätte. Aus diesem Grund ist die Arbeiterbewegung zu einem Ende gekommen. Die [[Emanzipation]] der Menschen kann sich daher nur noch durch [[Transformation]] menschlicher [[Kultur]] zu einer neuen Gesellschaftsform ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Form der Lohnarbeit, obgleich die eine Mißstände der andren überwältigen mag, kann die Mißstände der Lohnarbeit selbst überwältigen.&amp;quot; [[(Karl Marx in &amp;quot;Grundrisse&amp;quot; MEW 42, S, 59)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Marktwirtschaft]] richtet sich die [[Arbeit]] und ihre [[Struktur]] (siehe auch [[Arbeitsstruktur]]) ökonomisch nach den [[Notwendigkeiten]] der Märkte eines [[politisch]] umschriebenen [[Lebensraums]] der Zirkulation von Arbeit und Lebensmittel, wie sich diese in der Konkurrenz der [[Nationalstaaten]] in ihrer [[Zirkulationszeit]] abgrenzen und ausweitern - also regulieren lässt (siehe hierzu auch [[Neoliberalismus]]). Daran orientieren sich die Spekulationen des [[fiktiven Kapitals]] eines [[Schuldgeldsystems]], das sich im wesentlichen über den [[Terminhandel]] mit den Derivaten aus der [[konkurrierenden]] [[Preisbildung]] von [[Eigentumstitel]] bestimmt (siehe [[Derivatenhadel]]). Der Arbeitsprozess wird hierbei in seiner Funktion einer internationale Mehrwertproduktion unterworfen, woraus sich entscheidet, in wieweit eine Arbeit zur Erzielung einer Bereicherung des [[Weltgeldes]] als [[Mehrwerts]] im [[Devsenhandel]] funktional ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher hat sich die Mehrwertproduktion aus ihrem unmittelbaren [[Lebensraum]] herausgesetzt und [[vergegenwärtigt]] ihren [[Nutzen]] und Sinn nurmehr in [[Geldform]] als internationale [[Wertgröße]] der Devisen über die Produktpreise im [[Terminhandel]]. Der [[Wert]] des [[Weltgeldes]] verwirklicht sich daher inzwischen international über die [[Konkurrenz]] der [[Nationalstaaten]] als [[Existenzwert]]ihrer Währungen und deren [[Preise]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
</feed>