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	<title>Maß der Werte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Wolfram am 3. April 2026 um 14:10 Uhr</title>
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		<author><name>Wolfram</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Ma%C3%9F_der_Werte&amp;diff=753&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Ma%C3%9F_der_Werte&amp;diff=753&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:40:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Die erste Funktion ... [der Geldware] besteht darin, der Warenwelt das Material ihres Wertausdrucks zu liefern oder die Warenwerte als gleichnamige Größen, qualitativ gleiche und quantitativ vergleichbare, darzustellen. So funktioniert es als allgemeines Maß der Werte, und nur durch diese Funktion wird Gold, die spezifische Äquivalentware, zunächst Geld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waren werden nicht durch das Geld kommensurabel. Umgekehrt. Weil alle Waren als Werte vergegenständlichte menschliche Arbeit, daher an und für sich kommensurabel sind, können sie ihre Werte gemeinschaftlich in derselben spezifischen Ware messen und diese dadurch in ihr gemeinschaftliches Wertmaß oder Geld verwandeln. Geld als Wertmaß ist notwendige Erscheinungsform des immanenten Wertmaßes der Waren, der Arbeitszeit.&amp;quot; ([[MEW 23; S. 109]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die [[Preise]] auf dem Warenmarkt (siehe [[Warentausch]]) in ihrer Gesamtsumme die [[Proportionen]] der [[Tauschwerte]] sich ihrer [[Form]] nach aus ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz als [[Massstab der Preise]] zwischen [[Angebot und Nachfrage]] quantifizieren, verkörpert der [[Wert]] der Arbeitsprodukte ihre [[substanziellen]] [[Beziehungen]] im aktuell gültigen [[Geldwert]]. Der [[Maßstab der Preise]] funktioniert darin also als [[Formation]] der verausgabten menschlichen [[Gesamtarbeit]], wohingegen darin das [[Maß der Werte]] als das Maß des [[gesellschaftlichen]] [[Lebensstandards]] funktioniert (siehe [[Existenzwert]]). Und so verkörpert daa Wertmaß das Ausmaß ihrer [[Veräußerung]], der [[Maßstab der Preise]] dagegen dessen Anteil am [[Sozialprodukt]] als [[Beziehung]] auf die Summe der [[Relationen]] ihres [[Geldwerts]] in den [[Preisen]] der Produkte. Der [[Wert]] der [[gesellschaftlich]] [[produzierten]] Produkte stellt sich daher einerseits in den [[Preisen]] der [[verkauften]] [[Waren]] dar, die im [[Warentausch]] [[zirkulieren]], andrerseits als [[Wert]] der hierfür aufgewendeten [[Arbeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Preise]] entwickeln ihren Maßstab - den [[Maßstab der Preise]] - in den [[Verhältnissen]] des [[Zahlungsmittels]] [[Geld]] zwischen [[Angebot und Nachfrage]]. Das [[Maß der Werte]] bewahrt sich dagegen im [[Geldwert]] der unverkauften [[Waren]], der Produkte die unverbraucht, die also noch nicht im praktischen [[Leben]] der Menschen untergegangen sind. Es ist das Wertnaß der Waren, die nicht zur [[Reproduktion]] der bestehenden [[Verhältnisse]] aufgebraucht sind (siehe auch [[Gebrauchswert]]) und sich als [[politische]] [[Macht]] des [[Geldes]] als [[Kaufmittel]] aufschatzen. Darin erfahren dann die [[Geldbesitzer]] das Ausmaß ihrer [[Existenz]] als das alles [[bestimmende]] Maß ihres individuellen [[Reichtums]] (siehe auch [[Existenzwert]]), durch das sie das Ausmaß ihrer [[sachlichen]] und [[kulturellen]] [[Beziehungen]] im [[Verhältnis]] des [[allgemein]] bestimmenden Maßes ihrer [[persönlichen]] [[Selbstverwirklichung]] entfalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[bürgerlichen Gesellschaft]] hat sich dieses Maß zu einem selbständigen [[Dasein]], zu einer [[verselbständigtenWertgrößeals gesellschaftlicherMehrwertentwickelt, der sich in einer eigenständigenKlassederGeldbesitzerentfaltet (siehe hierzu auchKlassengegensatz). Geld als die algemeineElementarformdieserGesellschafthat schon in seiner ursprünglichen Funktion alsMaß der Werteim Gegensatz zu seiner Funktion alsMaßstab der Preisedas Potenzial zur Erzeugung einesabstraktenReichtumsderGesellschaftalsReichtumder gesellschaftlichenAbstraktionen, weil es alsverselbständigtepolitischeMacht schon durchEigentumstitel, dem Anspruch aufWertrealisierungexistieren kann. Von daher entwickelt sich hieraus auch der wesentlicheWiderspruchdesKapitalismuszwischen Reichtum und Elend desGeldbesitzes, zwischen der Fortentwicklung derProduktivitätderArbeitund der wachsendenArmutder Menschen, zwischenWirtschaftswachstumundWertwachstum.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Dilemma]] des [[Geldes]] äußert sich schon in seinem zwiespältigen [[Charakter]] (siehe [[Doppelcharakter]]) - einerseits als [[Zahlungsmittel]], andererseits als [[Kaufmittel]] -, wodurch es einerseits als [[Maß der Werte]] anderseits als [[Maßstab der Preise]] funktioniert. Die [[Waren]] werden vor allem - also im [[Allgemeinen]] - ihrer [[Form]] nach als [[Werte]] (siehe [[Wertform]]) der [[bürgerlichen Gesellschaft]] entsprechend produziert, um [[verkauft]] zu werden. Von daher haben alle [[Waren]] einen [[Tauschwert]] schon bevor sie einen [[Preis]] haben kÖnnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Indem ... das Geld eine selbständige Existenz außer den Waren hat, so erscheint der Preis der Ware als äußere Beziehung der Tauschwerte oder Waren auf das Geld; die Ware ist nicht Preis, wie sie ihrer sozialen Substanz nach Tauschwert war; diese Bestimmtheit fällt nicht mit ihr unmittelbar zusammen; sondern ist vermittelt durch ihre Vergleichung mit dem Geld; die Ware ist Tauschwert, aber sie hat einen Preis.&amp;quot; [[(Karl Marx, MEW 42, 121)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Preise]] sind den Waren äußerlich, weil sie ihre [[Produktion]] als [[gesellschaftlich]] bestimmte [[Werte]] voraussetzen. Aber erst im [[Warentausch]] auf den Märkten der Welt wird in der [[Zirkulation]] der produzierten Waren, ihr quantitatives Dasein zwischen [[Angebot und Nachfrage]] selbst zum Kriterium ihrer gesellschaftlichen [[Wertrealisierung]], die [[Preisbildung]] zum [[Dilemma]] der Realisation des Verhältnisses im Dasein der Werte - im [[allgemeinen]] durch die [[Durchschnitt]] der Vergleichbarkeit ihrer darin veräußerten Aufwendungen. Im [[Warentausch]]kÖnnn die [[Waren]] zwar [[Preise]] haben, die sowohl unter ihrem [[Wert]] wie auch darüber liegen. Aber letztlich ergibt sich der Preis als reelle [[WertgrÖße]] des [[Geldes,]] als verwirklichter [[Geldwert]] erst aus der Preissumme der im Tausch gehandelten Waren, worin sich ihr Verhältnis der [[gesellschaftlich]] benÖtigten menschlichen [[Arbeitszeit]] im Einzelnen erweist, - nicht weil und wie sie gebraucht werden, sondern weil sich darin der [[gesellschaftlich]] notwendige menschliche (nicht technische) Aufwand ihrer Produktion so darstellt, wie er sich [[durchschnittlich]] realisierten lässt und wie er sich im Verhältnis der [[Tauschwerte]] als [[Preis]] einer [[Ware]] realisieren kann. Und nur darin erfährt der [[Tauschwert]] seine reelle GrÖße dee Wertbildung des [[Geldes]] als [[Zahlungsmittel]], seine WertgrÖße als [[Maß der Werte]], - ganz im Gegensatz zu seiner Funktion als [[Kaufmittel]], die sich aus der realisierten Preissumme als [[Maßstab der Preise]] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Wert]] des [[Geldes]] (siehe [[Geldwert]]) stellt sich also einerseits dar als [[Wert]] der Preissumme aller gekauften Waren, als [[Wert]] eines [[Kaufmittel]]s, als [[Geld]] das in der Warenzirkulation auf den Warenmärkten dargestellt wird, andererseits als [[Wert]] eines [[Zahlungsmittels,]] [[Geld]] als [[Preis]] für die Produktionskosten ([[Arbeitskraft]], Technologie und Rohstoffe) die als existenzieller [[Aufwand]] in die Produktion vorgschossen werden mussten. Die Kosten für die Selbsterhaltug der [[Arbeitskraft]], Technologie und Rohstoffe werden im Produktwert vom [[Verkäufer]] an den [[Käufer]] einfach &amp;quot;durchgereicht&amp;quot;. Nur der Wert der [[Arbeitskraft]] stellt die mit dem [[Lebensstandard]] ihrer [[Reproduktion]] variierende Form der Lebensproduktion des angewandten [[Kapitals]] als Anteil des [[variablen Kapitals]] dar. Aber der [[Geldwert]] kann sich erst nach einem [[allgemein]] vollzogenem Tauschhandel der Produkte zwischen [[Einkauf]] und [[Verkauf]], zwischen der [[Preisbildung]] und der [[Wertrealisation]] im gelungenen [[Verkauf]] als Einheit des [[allgemeinen]] [[Wertes]] der [[Kaufmittel]] aus der Warenzirkulation mit dem [[Wert]] der [[Zahlungsmittel]] aus der Geldzirkulation ihrer besonderen Preise darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der [[Wertrealisation]] im [[Verkauf]] (W-G) der Produkte und der Warenproduktion mit der Verausgabung des [[Werts]] für den [[Einkauf]] (G-W) der hierfür nÖtigen [[Produktionsmittel]] fungiert das [[Kapital]] als Wertbildner, das aus der Spanne zwischen [[Einkauf]] (G-W) und [[Verkauf]] (W-G) für deren geltende und realisierbaren Preise einen [[Mehrwert]] (W-G-G&amp;#039;-W) realisiert, der sich nur in der Wertsumme des Geldes darstellt und diese bereichert. Der Produktwert realisiert also einrseits den [[Wert]] der Produktionskosten als [[Wert]] aus vergangener Produktion einer [[bezahlten Arbeit]]und einem [[Wert]] der über sie hinaus durch den Eintausch der Produkte und Mehrprodukte der damit bezahlten und erneuerten Produktion auf den Warenmärkten als [[Mehrwert]] einer [[unbezahlten Arbeit]] realisiert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geld als [[Kaufmittel]] fungiert als Maß der Werte, weil hierbei die [[Tauschwerte]] der Ware sich aus dem Bedarf begründet hatten. Weil dem aber die Herstellung der Ware voraus gegangen sein muss, drückt ihr [[Tauschwert]] zwar an sich schon einen [[Wert]] aus, weil sie [[produziert]] worden war. Diesen aber kann der Tauschwert nicht unmittelbar in einem [[Preis]] der Ware für sich alleine so verwirklichen, als ob eine bestimmte Menge verbrauchter [[Arbeitszeit]] einen bestimmten Wert darstellen kÖnnte. Das &amp;quot;immanente Wertmaß der Waren&amp;quot;, die zur Herstellung ihres [[Gebrauchswerts]] durchschnittlich nÖtige Arbeitszeit, kann sich erst nach dem Verkauf der Waren allgemein herausstellen. Weil die [[Ware]] als Produkt einen [[Wert]] hat, der sich erst auf dem Warenmarkt, für den sie produziert wird, realisieren kann, ergibt sich ihr Wertmaß nicht in den einzelnen Beziehungen der Tauschwerte aus ihren Preisen, nicht in ihrer relativen Wertform, sondern erweist erst nach dem Austausch im ganzen Umfeld des Marktes, wie viel Arbeitszeit für ihre Herstellung im gesellschaftlichen Durchschnitt nÖtig ist. Ihr Tauschwert ist im Tausch selbst schon gegeben, wird aber erst durch seine allgemeinen Preisrealisierungen wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Ware ist Tauschwert, aber sie hat einen Preis.&amp;quot; [[(Karl Marx, MEW 42, 121)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor [[Geld]] sein kann, muss es also aus dem Verhältnis der [[Waren]] entstanden und hierdurch zu seiner eigenständigen [[Form]] auf dem Markt (siehe [[allgemeine Wertform]]) geworden sein. Im vielfältigen Vergleich mit anderer Ware ist eine durch deren allgemeine, vielfältige und zugleich [[gleichgültige]] [[Beziehung]] zu allen anderen Waren Geld zu einer Preissumme geworden, die als allgemeine [[Wertform]] der Waren deren Wert repräsentiert. Im Verhältnis ihrer [[Tauschwerte]] als [[Preise]] hat [[Geld]] seinen [[Wert]] an ihnen relativ bemessen, drückt aber als Wertmaß zugleich deren [[Wert]] absolut aus, weil es selbst auch einen adäquaten Wert als [[Wertgröße]] darstellt und hieraus die Ware Geld erst ausgesondert hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ware [[Geld]] fungiert in ihrer relativen Beziehung auf die [[Tauschwerte]] zu allererst als Wertmaß, als Maß der Werte, an welchem sich alle Waren in ihrem Wertsein zwischen [[Angebot und Nachfrage]] bemessen lassen. Hierbei fungiert Geld aber durch die Darstellung seiner [[Wertgröße]] auch als [[Maßstab der Preise]], der sich aus der Preissumme seiner verfügbaren Wertmenge ergibt. Doch diese Funktion ergibt sich erst äußerlich gegen das Wertsein durch die bestimmten &amp;quot;Vergleichswerte&amp;quot;, nicht aus einer bestimmten oder bestimmbaren Arbeitszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es kÖnnte scheinen, daß, wenn der Wert einer Ware durch das während ihrer Produktion verausgabte Arbeitsquantum bestimmt ist, je fauler oder ungeschickter ein Mann, desto wertvoller seine Ware, weil er desto mehr Zeit zu ihrer Verfertigung braucht. Die Arbeit jedoch, welche die Substanz der Werte bildet, ist gleiche menschliche Arbeit, Verausgabung derselben menschlichen Arbeitskraft. Die gesamte Arbeitskraft der Gesellschaft, die sich in den Werten der Warenwelt darstellt, gilt hier als eine und dieselbe menschliche Arbeitskraft, obgleich sie aus zahllosen individuellen Arbeitskräften besteht.&amp;quot; ([[MEW 23; S. 53f]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Wert]] besteht eben nicht fix und fertig als ein eindeutig bestimmter [[Preis]], sondern immer wieder nur im Vergleich und der Bewährung des Vergleichens. Von daher ist [[Geld]] nicht unmittelbar wirkliches Wertmaß, sondern zunächst, also in seinem Dasein als Tauschmittel nur unbewährtes, ideelles Maß. Als Tauschmittel, als Tauschwert bezieht [[Geld]] als bloßer Preis die [[Waren]] auf ihr ideelles Vorhandensein als [[Wert]], ohne dass sich dessen Realisierung schon im Warentausch allgemein ergeben hat. Geld repräsentiert [[Wert]] also zunächst nur in der Vorstellung, weil es ein Wertquantum darstellt, durch welches beim [[Einkauf]] einer Ware sich Geldwert beziehen lässt, gleich, was diese im [[Verkauf]] erbringen könnte. Wert als reine [[Substanz]], als [[abstrakt menschliche Arbeit,]] gilt als Maß einer ursprünglichen Einheit, das sich konkret erst auf dem Warenmarkt als allgemeines Verhältnis der Wertträger zum Maß der Werte verwirklichen kann. Die [[Wertgröße]] selbst realisiert sich durch die [[durchschnittliche]] [[Arbeitszeit]], die zur Herstellung einer Ware nötig ist, erst, wenn sie gesellschaftlich gültig wird, wenn sie also verkauft wird. So ist beim konkreten Kauf lediglich ihr Wertsein unterstellt, dessen Größe sich aber im Nachhinein der Produktion und erst nach dem allgemeinen Verkauf der Produkte sich auch wertmäßig darstellen lässt. Hier erst stellt sich der wirkliche Wert des Geldes erst dar, weil sich erst hier die durchschnittlich nötige Arbeitszeit zur Herstellung der Produkte allgemein erweisen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Geld ist nur Maß, weil es Arbeitszeit, materialisiert in einer bestimmten Substanz, also selbst Wert ist, und zwar, weil diese bestimmte Materiatur als seine allgemeingegenständliche, als die Materiatur der Arbeitszeit als solcher im Unterschied von ihren nur besondren Inkarnationen gilt; also weil es Äquivalent ist.&amp;quot; [[(Marx in den Grundrissen MEW 42, Seite 682)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Wertmaß kann sich Geld auf dem Markt immer nur dadurch in seiner Wertgröße erweisen, wie es sich zwischen Verkauf und Kauf bewahrheitet. So kann Geld nur Maß der Werte sein, wo es sich realisiert, seine Idealität abstreift und im Vergleich der Ware [[durchschnittsbildend]] tätig ist. Von daher wird es hier real auf Nachfrage und Vermögen bezogen, etwas zu erstehen und wird hierdurch zugleich zum [[Maßstab der Preise]]. Als dieser ist Geld schließlich in seiner doppelten [[Bestimmung]] auch wirklich begründet: Wert messend und [[Preis bildend]] in einem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Markt ist der Ort des [[Tauschs]] von [[Waren]], die als Arbeitsprodukte und als Material der [[Arbeit]] durch ihren Austausch ihre Beziehung zu menschlichen Bedürfnissen durch den [[Abkauf]] ihres [[Gebrauchswerts]] realisieren, darin ihren [[Wert]] erfahren und im [[Maß ihrer Werte]] bemessen werden. [[Geld]] dient hierbei als [[Zahlungsmittel]] der [[Nachfrage]], das zugleich im [[Allgemeinen]] als [[Kaufmittel]] der [[Angebote]] hergenommen wird (siehe [[Angebot und Nachfrage]]). Während jedoch die Nachfrage die Angebote im Einzelnen verursachen, begründen sich die Angebote aus der allgemeinen [[Produktivität]] der [[Arbeit]] und ihrer gesellschaftlich realisierbaren Aufwendungen (siehe [[Wertrealisation]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Markt ist von daher nichts wirklich so, wie es erscheint. So bunt die [[Waren]] dort die Menschen locken, so reich die Vielfalt der [[Angebote]] dort auf die Bedürfnisse des einzelnen Käufers treffen, so allgemein und abstrakt ist zugleich das Maß der Beziehung von [[Angebot und Nachfrage]], aus welcher sich der [[Preis]] der Waren ergibt. Weil [[Geld]] allgemein von ihrer Entstehung absieht und auf dem Markt nur deren Austauschbarkeit vergleicht und die Werte der Waren ins Verhältnis setzt, erscheint es als deren allgemeines Wertmaß. Das ist allerdings nicht durch die Beziehung der Menschen zu den Waren begründet, sondern aus der[[Teilung ihrer Arbeit]], der [[Isolation]] ihrer Lebenserzeugung. Auf dem Markt ergibt es sich aus den reinen Relationen der Mengen von Waren, den Relationen in den Tauschverhältnissen, als ihr [[Tauschwert]] im Gemenge ihrer relativen [[Wertformen]]. Der Tauschwert verselbständigt sich in diesen [[Verhältnissen]] zu einem Maß als Gesamtwert der bloßen Masse einer Warensammlung, als absoluter [[Wert]], in welchem der [[Reichtum]] der Gesellschaft als bloßes Quantum für sich, als [[Geld]] erscheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Selbständigkeit wird diese Masse zum allgemeinen Subjekt der Verhältnisse und bemisst nicht nur die [[Werte]] aneinander, wie es der Zweck eines konkreten [[Kaufmittels]] wäre, wie man es sich vorstellen kann, wenn man von seiner allgemeinen Funktion als [[Zahlungsmittel]] absieht. Geld ist nicht nur ein wechselseitiges und daher relatives [[Maß der Werte]]. Es relativiert die einzelnen Beziehungen von [[Kauf]] und [[Verkauf]] in der [[Preisbildung]] an der Wertmasse des Warentauschs, wirkt also als der [[Maßstab der Preise]], worin die [[Tauschwerte]] sich an ihrer gesamten Wertmasse messen. Geld ist von daher nicht nur ein [[Kaufmittel]], sondern zugleich ein allgemeines Wertmaß, worin sich die Preise relativieren, auch wenn das durch ihre Preisschilder wie ihr eigenes Maß erscheint, wofür Geld ein bloßes Kaufmittel sein soll. Aber Geld hat zugleich als allgemeines [[Maß der Werte]] die Funktion eines Zahlungsmittels, wodurch es als [[Maßstab der Preise]] fungiert und hat von da her seine Macht als die gesellschaftliche Existenzform der Produkte, in welcher alle menschlichen Beziehungen zu ihren Sachen als Wert auch für sie maßstäblich werden. Von daher sind ihre menschlichen Beziehungen, wie sie im Geld versachlicht sind, zugleich als dessen Macht wirksam, die nur durch ihre Aufsummierung auf dem Markt entsteht, an der sich ihre Arbeit und ihre Bedürfnisse relativieren. Durch die Art und Weise ihrer Quantifizierung als eigenständiges gesellschaftliches Mittel, das zugleich allgemeines Maß, also Mittel und Zweck in einem ist, erwerben die Produkte eine Sachgewalt, die sich nicht aus der Arbeit und den Bedürfnissen, sondern lediglich aus dem Marktverhältnis ergibt und den Menschen als fremde Macht ihrer eigenen Arbeit, als ihre [[Entfremdung]] von ihrer gesellschaftlichen Tätigkeit, als [[abstrakt menschliche Arbeit]] entgegen steht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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