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In das Verhältnis der absoluten kritischen Weisheit zu der absoluten massenhaften Dummheit haben sich alle bisherigen kritischen Verhältnisse aufgelöst. Dies Grundverhältnis erscheint als der Sinn, die Tendenz, das Lösungswort der bisherigen kritischen Taten und Kämpfe, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;als die ([[Begriffsgröße]] aufsummiert durch sich selnst bestimmt erscheinen und wdurch die in ihr erhaltenen irken auch [[Reinheit]]). In der [[Wirklichkeit]] einer [[Masse]] von Menschen (siehe auch [[Massenmensch]]) gleicht alles sich dem puren [[Anderssein]] der verschiedensten Gestaltungen an (siehe auch [[Prominenz]]), weil darin ihre [[Beziehungen]] sich [[inhaltlich]] durch [[nichts]] unterscheiden können. Sie realisieren sich als Mensch in ihrer realen Masse, [[verhalten]] sich daher familiär als Menschen, die nur fürchten können, dass sie einander nicht [[erkennen]], sich in ihrer [[Selbstverwertung]] so [[fremd]] sind und bleiben wie jeder schon als Mensch [[substanziell]] durch seine bloße [[Selbstbehauptung]] für sich ist, weil sich ihr [[Verhältnis]] zueinander durch die [[gesellschaftlichen]] [[Abstraktionen]] ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]] bestimmt. Jeder bleibt sich gleich, indem er durch sein abstraktes [[Anderssein]] existiert und sich nur in seinem bloßen Menschsein identisch – wenn auch abstrakt von sich – [[wahrhat]] (siehe auch [[eidetische Reduktion]]) und sich daher auch nur außer sich verwirklicht. Von daher eistieren die Menschen in der [[bürgerlichen Gesellschaft]] für einander nur durch den [[Wert]], den sie für andere in den [[Beziehungen]] ihrer Kräfte ()siehe Abstraktionsktaft) eb, worin sie ihren sozialen [[Nutzens]] finden können, der ihren [[Selbstwert]] im [[Allgemeinen]] vereinseitigt (siehe auch [[Monade]]), [[bestimmt]] und [[verselbständigt]] und daher vor allem die Oberflächlichkeiten ihrer [[Abstraktionen]] bestärkt und [[prominent]] macht (siehe [[Norm]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Bisher schien die Massenhaftigkeit mehr oder minder die Eigenschaft der kritisierten Gegenstände und Personen; jetzt sind Gegenstände und Personen durch ihre Abstraktionskraft zur Masse und die [[Masse]] selbst Gegenstand und Person geworden. In das Verhältnis der absoluten kritischen Weisheit zu der absoluten massenhaften Dummheit haben sich alle bisherigen kritischen Verhältnisse aufgelöst. Dies Grundverhältnis erscheint als der Sinn, die Tendenz, das Lösungswort der bisherigen kritischen Taten und Kämpfe, als die ([[Begriffsgröße]] aufsummiert durch sich selnst bestimmt erscheinen und wdurch die in ihr erhaltenen irken auch [[Reinheit]]). In der [[Wirklichkeit]] einer [[Masse]] von Menschen (siehe auch [[Massenmensch]]) gleicht alles sich dem puren [[Anderssein]] der verschiedensten Gestaltungen an (siehe auch [[Prominenz]]), weil darin ihre [[Beziehungen]] sich [[inhaltlich]] durch [[nichts]] unterscheiden können. Sie realisieren sich als Mensch in ihrer realen Masse, [[verhalten]] sich daher familiär als Menschen, die nur fürchten können, dass sie einander nicht [[erkennen]], sich in ihrer [[Selbstverwertung]] so [[fremd]] sind und bleiben wie jeder schon als Mensch [[substanziell]] durch seine bloße [[Selbstbehauptung]] für sich ist, weil sich ihr [[Verhältnis]] zueinander durch die [[gesellschaftlichen]] [[Abstraktionen]] ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]] bestimmt. Jeder bleibt sich gleich, indem er durch sein abstraktes [[Anderssein]] existiert und sich nur in seinem bloßen Menschsein identisch – wenn auch abstrakt von sich – [[wahrhat]] (siehe auch [[eidetische Reduktion]]) und sich daher auch nur außer sich verwirklicht. Von daher eistieren die Menschen in der [[bürgerlichen Gesellschaft]] für einander nur durch den [[Wert]], den sie für andere in den [[Beziehungen]] ihrer Kräfte ()siehe Abstraktionsktaft) eb, worin sie ihren sozialen [[Nutzens]] finden können, der ihren [[Selbstwert]] im [[Allgemeinen]] vereinseitigt (siehe auch [[Monade]]), [[bestimmt]] und [[verselbständigt]] und daher vor allem die Oberflächlichkeiten ihrer [[Abstraktionen]] bestärkt und [[prominent]] macht (siehe [[Norm]]).&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Masse ist damit überhaupt die [[abstrakte]] [[Quantifizierung]] von [[Körpern]], die ihre Anziehungskraft bewirkt und worin sich ihre [[Energie]] aufstaut, sich als Masse aufhebt und aus Masse [[Kraft]] gewinnt. Indem sie dabei ihren [[Sinn]] verliert, sich fallen lässt und am [[Zufall]] Gefalllen findet, der ihren [[Trieb]] richtet und damit zufälligem [[Inhalt]] zu seiner [[Bestimmung]] werden lässt. So wird Masse selbst sinnlich, als bloße Zugehörigkeit zu einer Masse des Selbstgefallens, zum [[Trieb]] einer [[allgemeinen]] [[Egozentrik]], die damit ihre [[Beliebigkeit]] in ihrer [[Willkür]] ermächtigt, lediglich furch ihre [[Körperlichkeit]] beschränkt ist.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Masse ist damit überhaupt die [[abstrakte]] [[Quantifizierung]] von [[Körpern]], die ihre Anziehungskraft bewirkt und worin sich ihre [[Energie]] aufstaut, sich als Masse aufhebt und aus Masse [[Kraft]] gewinnt. Indem sie dabei ihren [[Sinn]] verliert, sich fallen lässt und am [[Zufall]] Gefalllen findet, der ihren [[Trieb]] richtet und damit zufälligem [[Inhalt]] zu seiner [[Bestimmung]] werden lässt. So wird Masse selbst sinnlich, als bloße Zugehörigkeit zu einer Masse des Selbstgefallens, zum [[Trieb]] einer [[allgemeinen]] [[Egozentrik]], die damit ihre [[Beliebigkeit]] in ihrer [[Willkür]] ermächtigt, lediglich furch ihre [[Körperlichkeit]] beschränkt ist.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] besteht sie aus Gefälligkeiten, in denen Menschen [[Beziehung]] finden und sich zugleich darin verlieren, sobald sie diese auch [[nutzen]] und im [[Gebrauch]] verbrauchen (vergleiche hierzu auch [[Kulturkonsum]]), ihre Not schon darin wenden, dass sie ohne Not zusammenkommen. In der Masse erscheint das [[Notwendige]] aber nur deshalb frei, weil die [[Freiheit]] darin selbst [[notwendig]] wird, die darin aufgehobene Not sich für den einzelnen Menschen verdoppelt, weil seine Isolation umso größer wird, wie er sich in der Masse zu gewinnen sucht. Wo die Masse in Freiheit herrscht, wird die Herrschaft der Masse zur Notwendigkeit (siehe hierzu auch [[Autorität]]), zum [[Kult]] [[fanatischer]] Menschen (siehe auch [[religiöser Fanatismus]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] besteht sie aus Gefälligkeiten, in denen Menschen [[Beziehung]] finden und sich zugleich darin verlieren, sobald sie diese auch [[nutzen]] und im [[Gebrauch]] verbrauchen (vergleiche hierzu auch [[Kulturkonsum]]), ihre Not schon darin wenden, dass sie ohne Not zusammenkommen. In der Masse erscheint das [[Notwendige]] aber nur deshalb frei, weil die [[Freiheit]] darin selbst [[notwendig]] wird, die darin aufgehobene Not sich für den einzelnen Menschen verdoppelt, weil seine Isolation umso größer wird, wie er sich in der Masse zu gewinnen sucht. Wo die Masse in Freiheit herrscht, wird die Herrschaft der Masse zur Notwendigkeit (siehe hierzu auch [[Autorität]]), zum [[Kult]] [[fanatischer]] Menschen (siehe auch [[religiöser Fanatismus]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Masse&amp;diff=754&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Masse&amp;diff=754&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:40:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Bisher schien die Massenhaftigkeit mehr oder minder die Eigenschaft der kritisierten Gegenstände und Personen; jetzt sind Gegenstände und Personen zur &amp;quot;Masse&amp;quot; und die &amp;quot;Masse&amp;quot; Gegenstand und Person geworden. In das Verhältnis der absoluten kritischen Weisheit zu der absoluten massenhaften Dummheit haben sich alle bisherigen kritischen Verhältnisse aufgelöst. Dies Grundverhältnis erscheint als der Sinn, die Tendenz, das Lösungswort der bisherigen kritischen Taten und Kämpfe.&amp;quot; ([[MEW 2, S. 82f]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Masse als solche ist die Formation der Quantität, die Form, worin die Qualität aufgehoben, die Inhalte in ihrer [[Begriffsgröße]] aufsummiert auftreten. In der [[Wirklichkeit]] einer [[Masse]] von Menschen (siehe auch [[Massenmensch]]) gleicht alles sich dem puren [[Anderssein]] der verschiedensten Gestaltungen an (siehe auch [[Prominenz]]), weil darin ihre [[Beziehungen]] sich [[inhaltlich]] durch [[nichts]] unterscheiden können. Sie realisieren sich als Mensch in ihrer realen Masse, [[verhalten]] sich daher familiär als Menschen, die nur fürchten können, dass sie einander nicht [[erkennen]], sich in ihrer [[Selbstverwertung]] so [[fremd]] sind und bleiben wie jeder schon als Mensch [[substanziell]] durch seine bloße [[Selbstbehauptung]] für sich ist, weil sich ihr [[Verhältnis]] zueinander durch die [[gesellschaftlichen]] [[Abstraktionen]] ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]] bestimmt. Jeder bleibt sich gleich, indem er durch sein abstraktes [[Anderssein]] sich nur in seinem bloßen Menschsein [[wahrhat]] (siehe auch [[eidetische Reduktion]]) und sich daher auch nur außer sich verwirklicht. Von daher eistieren die Menschen in der [[bürgerlichen Gesellschaft]] für einander nur durch den [[Wert]], den sie für andere in den [[Beziehungen]] ihres sozialen [[Nutzens]] finden können, der ihren [[Selbstwert]] im [[Allgemeinen]] vereinseitigt (siehe auch [[Monade]]), [[bestimmt]] und [[verselbständigt]] und daher vor allem die Oberflächlichkeiten ihrer [[Abstraktionen]] bestärkt und [[prominent]] macht (siehe [[Norm]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand hat dies besser beschrieben als George Orwell, der darin den &amp;quot;Großen Bruder&amp;quot; entwickelt hat, der sich in einem [[allgemeinen]] ideal verhält und sich darin jedem Menschen im [[Allgemeinen]] [[abstrakt]] zuwendet (siehe [[abstrakt Allgemeines]]) und das [[bestimmt]], was darin [[falsch]] wäre, also nicht richtig [[gelten]] soll. Er war nämlich nicht als eine [[wirkliche]] [[Persönlichkeit]] [[entwickelt]] und keinem [[wirklichen]] [[Lebensverhältnis]] entsprungen, sondern als bloßes Diktat einer [[Masse]] von [[gesellschaftlichen]] [[Ungewissheiten]]. Die [[Abstraktionskraft]] der Masse konzentriert sich in einer Gewalt ihrer [[abwesenden]] [[Inhalte]] und wid zu einer Gewalt ihrer [[Nichtigkeit]] bis hin zu ihrer [[totalen]] [[Nichtung]] durch ihre [[Vernichtung]]. Von da her weerden mit zunehmender Masse ihre bestimmten Inhalte immer [[gleichgültiger]] und die [[Relationen]] ihrer [[qualitativen]] [[Inhalte]] unterrepräseniert, das Verlangen nach einer überrepräsentativen [[Ganzheit]] wird dadurch brutalisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Masse]] an sich gibt es nämlich nicht [[wirklich]]. Sie besteht lediglich aus der Anhäufung von einzelnen formlos gewordenen [[Existenzen]], also aus der Überzahl gleich geltender [[Inhalte]] (siehe [[Gleichgültigkeit]]), als Formation einer [[Energie]], die durch die Häufigkeit ihrer beliebigen Erscheinungsweisen sich [[verselbständigt]] und zu einer [[Abstraktionskraft]] wird. Sie ist ein Gemenge [[abstrakter]] [[Beziehungen]], deren [[Sinn]] sich im [[Zweck]] einer [[körperlichen]][[Verdichtung]] [[aufhebt]] und zu einer leibbhaftgen [[Abstraktionskraft]] wird. Darin vereinigt sich die [[Kraft]] der [[Menge]] im Maß der [[Dichte]] ihrer [[Ungewissheit]], der [[Abwesenheit]] ihrer [[wirklichen]] Bezogenheiten durch die [[Gegenwärtigkeit]] bzw. [[Anwesenheit]] ihrer [[abstrakten]] [[Elemente]], ihrer [[Begriffssubstanz]]. Masse wird darin zur Beschreibung einer unbestimmten [[Quantität]], die Vermengung von Vielem durch ihre [[Verallgemeinerung]] in einem [[bestimmung]]slosen Zusammengehen unterschiedlichster [[Qualitäten, die nur durch ihre]][[Dichte]] über eine [[Kraft]] ihrer [[Wirklichkeit]] verfügen. Vieles wird auf diese Weise zu einem Gemenge wie etwas [[Ganzes]], das nichts [[Ganzes]] zum Inhalt hat, sondern gerade hiervon [[abstrahiert]]. So bekommt jede [[Masse]] eine eigene Substanz ihrer [[Form]], die als [[Formbestimmung]] durch die [[Abstraktionskraft]] ihrer [[Begriffsssubstanz]] sich aus ihrer bloßen [[Masse]] mit einer unbestimmten [[Kraft]] aufdrängt (siehe [[Begriffsgröße]]), die dadurch leicht &amp;quot;von Sinnen&amp;quot; ist, sich durch ihre [[Verdichtung]] zu einer inneren Gewalt [[verselbständigen]], die schließlich nurmehr [[technokratisch]] zu beherrschen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Verdichtung]] ist zunächst ein räumliches Konzentrat von Sinn, ein zur [[Dichte]] gebrachter Inhalt, der die [[Wahrnehmung]] zwar nicht vertieft, wohl aber in ihrer formalen [[Wirkung]] verdoppelt, vieles in wenig zusammenbringt, aus vielen Wahrnehmungen einen Sinn entnimmt, der durch seine quantitativ verdichtete Qualitität leidenschaftlich wirkt, ohne dass er sein [[Leiden]] veräußern muss. Verdichtung entspricht von da her einem [[Bildung]]s-, [[Wahrnehmung]]s- und [[Erkenntnis]]prozess eines [[ästhetischen Willens]], in welchem mehrere Sinne und [[Bedeutungen]] auf einen [[Sinn]] konzentriert und abstrhiert werden (siehe [[abstrakt menschlicher Sinn]]), der hierdurch zu einem Bild von hoher [[Dichte]] wird, ein [[Begriff]] mit vielfältigem Sinn wird. So faszinierend solche Konzentration auf einen [[Sinn]] ist, so gewaltig aber ist auch ihre [[Abstraktion]]. Indem aus der Viefalt von konkretem Sinn herausgeschält wird, wird sie auch als reine Beschwernis empfunden und abgekehrt (siehe hierzu auch eine Rezension zu [[Elias Canetti: &amp;quot;Masse und Macht - Die Eigenschaften der Masse&amp;quot;]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Buch &amp;quot;Masse und Macht&amp;quot; [[versteht]] Elias Canetti die Masse als eigenständiges Wesen mit folgenden Eigenschaften: 1. Die Masse will immer wachsen. 2. Innerhalb der Masse herrscht Gleichheit. 3. Die Masse liebt Dichte. 4. Die Masse braucht eine Richtung. Das alles ist zwar phänotypisch plausibel, verstellt aber das Interesse nach einer [[begrifflich]] [[beweisbaren]] [[Begründung]] und bestätigt lediglich das, was die [[Eigenständigkeit]] der [[Masse]] zu einem [[substanziell]] fremden [[Wesen]] [[mythologisiert]] und letztlich [[naturalisiert]] und damit auch ihre [[abstrakte]] [[Wirklichkeit]] [[theoretisch]] nur bestärken kann. Sein Versuch, hieraus eine Topologie der [[Gefühle]] (z.B. in der Schreber-Paranoia) abzuleiten, wird lediglich zu einer fantastischen Beschreibung einer [[abstrakten]] Konsistenz, die an und für sich ausweglos und unkritisch bleibt. Eine [[Psychologie]], die dies [[kritisiert]] (siehe hierzu [[Kritische Theorie]]) muss einem gänzlich anderen Ansatz folgen, der über die [[Substanz]] einer [[Nichtung]] aufklärt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Masse zeigt sich die [[Macht]] der leeren [[Form]] (siehe auch [[Nichts]]), die Gewalt ihrer [[Abstraktionskraft]]. Darin erlangt alles eine [[gleiche]] [[Geltung]] als Maß der darin [[vermittelten]] [[Beziehungen]] (siehe z.B. auch [[Maß der Werte]]) die zum Maßstab ihrer [[Verhältnisse]] werden und deren [[abstrakte]] [[Beziehung]] [[getrennt]] hiervon zur [[Form]] ihres [[Daseins]] [[verselbständigen]] (siehe auch [[Maßstab der Preise]]). Weil sie in der Masse selbst [[gleichgültig]] gegen ihre [[bestimmte]] [[Inhalte]] ist. [[Getrennt]] von ihrem Inhalt verkehren sich diese in der Masse ihrer [[Beziehungen]] zu einer [[Formbestimmung]] ihrer [[Verhältnisse]] und [[verselbständigen]] sich im [[Allgemeinen]] daher nur als Form ihrer Quantität. Das hat schließlich durch sich eine eigenständige [[Wirkung]] auf das [[Einzelne]], weil sie deren letztliche [[Substanz]] ganz [[allgemein]] von ihren [[Inhalten]] abscheidet und als [[idealisiertes]] [[Ganzes]] von sich [[abtrennt]]. Von da her ist die Masse eine [[wirklich]] [[abstrakte]] [[Verdichtung]] bestimmungsloser, also [[abstrakter]] [[Beziehungen]], die darin eine [[eigenständige]] [[Identität]] finden: Das [[abstrakt Allgemeine]] ihrer [[Beziehungen]] (siehe hierzu z.B. auch [[allgemeine Wertform]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem entsprechend entwickelt sich in der Masse auch der [[Eindruck]], die [[Ästhetik]] der [[Wahrnehmung]] einer [[Kraft]] der [[Abstraktion]] (siehe [[Abstraktionskraft]]) seiner [[Wirklichkeit]] und macht daher das Gegenwärtige mächtig (siehe [[Anwesenheit]]). Darin [[verdichtet]] sich, was für die [[Wahrnehmung]] [[prominent]] ist, gerade wo sein [[abwesendes]] [[Wesen]] als [[wirkliche]] [[Abstraktion]] sich verwesentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 In der [[Masse]] herrscht das [[abstrakt Allgemeine]] in seiner bloßen, aus beliebigen Inhalten abgezogenen [[Energie]]. Vieles wird auf diese Weise zu einem Gemenge wie etwas [[Ganzes]], das nichts [[Ganzes]] zum Inhalt hat, sondern gerade hiervon [[abstrahiert]]. In der [[Masse]] herrscht das [[abstrakt Allgemeine]] in seiner bloßen, aus beliebigen Inhalten abgezogenen [[Energie]]. Es gehen daher die einzelnen Unterschiede nicht einfach unter. Sie heben sich in ihrer [[Bestimmtheit]] auf und verwandeln sich in eine [[Kraft]], die der [[Formbestimmung]] ihrer [[Verhältnisse]] die [[Energie]] ihrer [[Abstraktionskraft]] verleiht, sodass diese in deren [[Verselbständigung]] selbst zum [[Antrieb]] einer gemeinen Menge werden kann, die jeden [[Sinn]] für sich verloren hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Im Vakuum ihrer Sinnlosigkeit wendet sie ihre zunächst ungerichtete Nervosität in eine Gewalt gegen sich und andere und verfüllt sie mit [[beliebigen]] Inhalten, soweit sie sich durch diese weiter aufladen kann (siehe [[schlechte Unendlichkeit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher beschreibt der [[Begriff]] Masse eine [[Verselbständigung]] als [[Substanz]] einer [[Abstraktion]], die selbst zu ihrem [[Stoff]] wird. Im Unterschied zu einer [[Menge]], worin Einzelheiten zusammenkommen, ohne ihre [[Form]] zu ändern, ist die Masse das Volumen einer unstrukturierten [[Materie]], [[Dichte]] (physikalisch: Masse = Dichte mal Volumen), die an und für sich die bestimmungslose Form alles [[Körperlichen]] ist, das jede [[Formbestimmung]] annehmen kann, sobald sie Masse durch Verdichtung bestimmt und hieraus [[Energie]] gewinnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einer Masse spricht man, wenn keine andere [[Bestimmung]], also keinerlei [[Qualität]] erkennbar ist, welche die Besonderheit der [[Form]] der [[Körper]] bestimmt. Diese Qualitätslosigkeit hat zur einzigen [[Substanz]] die [[Dichte]] [[anwesender]] [[Körper]], ist also die [[Quantität]] von [[körperlicher]] [[Anwesenheit]] als [[Dichte]] schlechthin, abstrakte Körperlichkeit als [[Quantum]], die durch ihre inneren [[Kräfte]], die Kräfte ihrer materiellen [[Substanz]] beherrscht wird, die aus dem [[Zufall]] im Unterschied ihrer Anziehungskräfte sich unendlich vielfältig fortbestimmen kann, soweit sie keine [[Form]] für sich hat. Soweit sie sich von allen inhalten enthoben hat, wirkt die Masse selbst durch die [[Kräfte]] der Verdichtung, die wie [[Kräfte]] der Gravitation sich gegen die [[Inhalte]] verdichten und damit auch in ihrer [[Abstraktion]] sich zu ihrem Antrieb konzentrieren, deren [[Abwesenheit]] für sich [[wesentlich]] wird und ihre [[Wirkung]] selbst bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Masse ist damit überhaupt die [[abstrakte]] [[Quantifizierung]] von [[Körpern]], die ihre Anziehungskraft bewirkt und worin sich ihre [[Energie]] aufstaut, sich als Masse aufhebt und aus Masse [[Kraft]] gewinnt. Indem sie dabei ihren [[Sinn]] verliert, sich fallen lässt und am [[Zufall]] Gefalllen findet, der ihren [[Trieb]] richtet und damit zufälligem [[Inhalt]] zu seiner [[Bestimmung]] werden lässt. So wird Masse selbst sinnlich, als bloße Zugehörigkeit zu einer Masse des Selbstgefallens, zum [[Trieb]] einer [[allgemeinen]] [[Egozentrik]], die damit ihre [[Beliebigkeit]] in ihrer [[Willkür]] ermächtigt, lediglich furch ihre [[Körperlichkeit]] beschränkt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] besteht sie aus Gefälligkeiten, in denen Menschen [[Beziehung]] finden und sich zugleich darin verlieren, sobald sie diese auch [[nutzen]] und im [[Gebrauch]] verbrauchen (vergleiche hierzu auch [[Kulturkonsum]]), ihre Not schon darin wenden, dass sie ohne Not zusammenkommen. In der Masse erscheint das [[Notwendige]] aber nur deshalb frei, weil die [[Freiheit]] darin selbst [[notwendig]] wird, die darin aufgehobene Not sich für den einzelnen Menschen verdoppelt, weil seine Isolation umso größer wird, wie er sich in der Masse zu gewinnen sucht. Wo die Masse in Freiheit herrscht, wird die Herrschaft der Masse zur Notwendigkeit (siehe hierzu auch [[Autorität]]), zum [[Kult]] [[fanatischer]] Menschen (siehe auch [[religiöser Fanatismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Masse ist nichts [[Eigenes]] und hat nichts Eigenes. Im Gegenteil: Um als Masse sich zu errichten, setzt sie nicht nur Eigentumslosigkeit voraus, sondern auch den Verlust von Eigenem: [[Selbstlosigkeit]]. Die Masse ist ein Gemenge des Enteigneten. Sie enthält von daher auch den [[Trieb]], sich in der Masse der Eigentumslosen als reine Körpergestalt zu bereichern, durch sie [[Körper]] - und damit auch körperliche Macht - zu erwerben, zumindest als Körpermacht zu erscheinen. Diese bekommt von da her ein geistiges Format und begeistert die Vielen, die darin sich zu finden glauben (siehe auch [[Körperfetischismus]]). Es geht hierbei um eine Größe durch sich selbst, die von ihren Gläubigen [[Demut]] verlangt, weil sie sich durch eine Masse behaupten kann, die sich nurmehr [[esoterisch]] begründet. Es ist daher eine Größe, die sich nicht durch sich bestärkt, sondern durch ihren Widerschein, durch ihre Reflexion in der Masse, in der alle Gründe [[abwesend]]sind. Und letztlich ist es auch die Angst vor der Masse, die Ehrfürchtig macht, weil darin der absolut abstrakte Grund sich durch sie hindurch verhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt ist Masse die Aufhäufung von [[Raum]] ohne [[bestimmten]] Inhalt und [[Sinn]], aber doch voll anwesender [[Körper]], reines [[Sein]] abtrakter Körperlichkeit, Form [[abstrakter Sinnlichkeit]]. Masse ist das Quantum, welches die Sinne in ihrem [[Raum]] haben. Und weil Raum als abstrakter Körper begriffen die [[Begriffssubstanz]] von abstrakt menschlicher Sinnlichkeit ausmacht, ist die Masse deren Größe als Quantum von anwesender Körperdichte, von identitätsloser Körperlichkeit. In [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] ist Masse die Quantität des [[abstrakt menschlichen Sinnes]]. Masse ist also der [[Begriff]] für menschliche Identitätslosigkeit. Sie kann von da her auch [[magische]] Qualität bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Masse bestehen alle Beziehungen nur durch Volumen, durch eine räumlich bestimmte Menge, deren Sinn allein auf der Dichte, der Anziehung gleichgeltender Körper beruht, - das sind Körper, die in ihrem Sein, ihrer Geschichte und Bildung [[gleichgültig]] füreinander sind und also hiervon absehen und als das gelten, was sie für die Wahrnehmung sind. Allein in der Form der [[Anwesenheit]], in der Nähe und Ferne, insgesamt also in der Dichte der Körper haben sich unter dieser [[Bestimmung]] die Menschen wahr, nehmen sie die Wahrnehmung ein, die sie als Wahrheit füreinander haben (siehe [[Wahrhaben]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bewegungen]] haben in der Masse nur Sinn für sich, z.B. als Körper ohne bestimmtes Verlangen oder Ausrichtung außer der, auf sich zurückzukommen, sich für sich selbst zu vergegenwärtigen, sich selbst näher zu kommen, indem sie aller körperlichen [[Gegenwärtigkeit]] von Menschen näher kommen, sich selbst in [[Relation]] zur allgemeinen Körperlichkeit der Menschen wahrzuhaben. Eine [[Menschenmasse]] für sich ist eine allgemeine [[Selbstvergegenwärtigung]] ohne wirkliche [[Gegenwart]], ein blößes Körperlichsein der Menschen als Mensch, Verkörperung abstrakter Menschlichkeit. Darin ist alle Selbstbestimmung aufgehoben und als Bestimmung abstrakter Menschlichkeit allgemein wahr. Diese bestimmt die Form der Masse, ist [[fombestimmend]] für das Zusammentreffen der Menschen darin. In einer derart bestimmten Menge von Menschen, ist keinerlei Bestimmung begreifbar außer der, Mensch in Masse zu sein (siehe [[Kulturbegriff]]). Ohne dies wäre ihr Zusammensein näher bestimmt als eine bestimmmte Beziehung auf einen [[Gegenstand]] oder ein [[Ereignis]] - z.B. als Zuschauer, Demonstrant, Schlangestehende usw.. Eine derart bestimmte Menge würde sich darin bemessen, wieweit der Sinn oder Zweck tragend für die eigene Anwesenheit ist. Jede bestimmte Menge kann aber in einem Augenblick, worin die Menschen von ihrer Masse selbst bewegt werden, zur Masse werden, die ihrern Sinn und Zweck verloren hat und die alleine durch ihre Körperfülle die Beziehung der Anwesenden ausmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Masse kehrt sich also eine Menge von Menschen um zu einer unbestimmten Menschenmenge, welche nur durch die Masse der Menschen bestimmt ist. Die Masse hat in dieser Bestimmungslosigkeit ihr Dasein alleine in einer an sich leeren Form, die für sich nicht sein kann, reine Anwesenheit im Raum ohne jede [[Zeit]]. Die Masse ist also zunächst nur eine ungeheuere Anhäufung von [[Anwesenheiten]], die keinen Sinn für sich haben und hierdurch allgemein sinnlich bestimmt sind. Sie sind für jede Bewegung bereit, die durch die Masse selbst erst ihren Sinn erhält (z.B. Fluchtmasse, Unterwerfungsmasse). Der kann natürlich auch durch die Interpretation der Masse durch eine Kultfigur oder einen Führer gegeben werden (siehe z.B. [[Hellinger]]`s [[Familienaufstellungen]] in einer Masse von Zuschauern als Massenaufstellungen von [[Familie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem bürgerlichen Menschen, der seinen Reichtum in seiner isolierten Individualität und Selbstentfaltung bestätigt sieht, ist jede Masse solange zuwider, wie sie ihm nicht dienstbar ist. Die Ergebenheit als Masse aber ist ihm [[Kult]], weil Kult die Geistesform der Masse als allgemeine Bestätigung der [[Gegebenheiten]] ist und ihrem [[Besitz]]stand Sicherheit verspricht. So scheidet sich in der Masse Widerstand und Ergebenheit als reine Bewegungsrichtung. Aber die Masse selbst versammelt erst dann eine [[Kraft]], wenn sie notwendig wird. Deren [[Grund]] ist alleine die Dichte des Volumens, die ihren Sinn aus der Körperlichkeit der Dichte nimmt. Menschen wirken in der Masse aufeinander wie die Dichtebewegung von Körpern, die einen Sinn hat, der sich nicht als solcher, sondern nur rein körperlich, durch sein bloßes Dasein als Körper äußert. Deren wirklicher Sinn muss untergegangen sein, um solche Abstraktion zu ertragen; ihre [[seelische]] [[Isolation]] muss als ihr Schmerz vorausgegangen sein, dass ihre Notwendung zum Massenmenschen eingegangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Masse wird für jede Identität zu einer Formbestimmung, wo sich diese bedroht fühlt und die Bedrohung aus irgendeinem Grund nicht erkennen kann (z.B. durch Identifikation mit dem Grund der Bedrohung). Sie erscheint dann als negative Kraft, als Kraft der Vernichtung, die meist auch zugleich positiv wahrgenommen wird (siehe [[Massenpsychologie]]), als Hort der Rettung - dies macht wesentlich den Verfolgungswahn aus. Die Phänomene der Masse, wie sie z.B. von Canetti beschrieben wurden (vergl. Canetti, Masse und Macht, Fischer 1980), begründen sich nicht aus den Individuen und auch nicht, wie Canetti vermuten lässt, aus der Masse selbst. Sie sind das Produkt einer zwischenmenschlichen Realabstraktion: Der Zwischenmensch als Menschenmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Masse ist kulturell das wichtigste suggestive Mittel der Macht, indem sie Menschen durch ihre eigene Masse formiert, ihnen ihr entgangenes Menschsein zu einer Macht im abstrakten Menschen macht, der sie sich hinwenden, wenn er als bestimmter Mensch, als Individuum mit anerkannten Masseneigenschaften erscheint (siehe Fan-Kult). In selber Weise können auch Politiker mächtig werden, wenn sie die Formen der Massensuggestion beherrschen und die einfache Meinung zu ihrer Wahl (siehe Wählermeinung) machtentscheiend ist (siehe bürgerliche Demokratie). Der Massemensch ist das prädestiniertes Objekt [[reaktionärer]] [[Politik]] und wird dort angesprochen durch [[Populismus]] und [[Massenpsychologie]]. Die [[Suggestivität]] der Masse ist allerdings keine urtümliche, quasi naturpsychologische Eigenschaft der Menschen, sondern setzt die Zersetzung wirklicher menschlicher Lebensverhältnisse vorraus. In Zeiten der kapitalistischen [[Krise]] kann sie daher eine ungeheuerliche Potenz entwickeln, besonders, weil sich sich die kulturelle Krise (siehe [[Kulturkonsum]]) gleichförmig hierzu entwickelt (siehe auch [[Vernichtungslogik]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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