<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mittelstand</id>
	<title>Mittelstand - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mittelstand"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Mittelstand&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-19T08:29:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Mittelstand&amp;diff=10627&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Mittelstand&amp;diff=10627&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-04T18:50:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 4. November 2025, 20:50 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l1&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Das Proletariat beginnt erst durch die hereinbrechende industrielle Bewegung für Deutschland zu werden, den nicht die naturwüchsig entstandne, sondern die künstlich produzierte Armut, nicht die mechanisch durch die Schwere der Gesellschaft niedergedrückte, sondern die aus ihrer akuten Auflösung, vorzugsweise aus der Auflösung des Mittelstandes, hervorgehende Menschenmasse bildet das Proletariat, obgleich allmählich, wie sich von selbst versteht, auch die naturwüchsige Armut und die christlich-germanische Leibeigenschaft in seine Reihen treten.&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;[[(Karl Marx MEW 1, S.390f)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Das Proletariat beginnt erst durch die hereinbrechende industrielle Bewegung für Deutschland zu werden, den nicht die naturwüchsig entstandne, sondern die künstlich produzierte Armut, nicht die mechanisch durch die Schwere der Gesellschaft niedergedrückte, sondern die aus ihrer akuten Auflösung, vorzugsweise aus der Auflösung des Mittelstandes, hervorgehende Menschenmasse bildet das Proletariat, obgleich allmählich, wie sich von selbst versteht, auch die naturwüchsige Armut und die christlich-germanische Leibeigenschaft in seine Reihen treten. [[(Karl Marx MEW 1, S.390f)]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Soziologisch werden die Klassen der [[bürgerlichen Gesellschaft]] nach den Einkommensverhältnissen unterschieden in Unterschicht, Mittelschicht und Oberschiecht. Die Mittelschicht, also der Mittelstand ist sowohl seinem Einkommen nach, als auch seiner Daseinsweise in einer sozialen Zwischenschicht zwischen Arbeit und Kapital am intensivsten den Schwankungen der Wirtschaft und ihrer Verwertung (siehe [[Wertwachstum]]) ausgesetzt. Ihn treffen die Stockungen der Geldzirkulation ebenso unmitelbar wie der Niedergang von [[Nachfragen]] und die Bedrohung von [[Arbeitslosigkeit]]. Darin sind Dienstleister ebenso wie Kleinaktionäre als [[Kleinbürger]] in einer [[Existenzangst]] zusammen geschlossen, die sich hart entlang der Grenzen zwischen Wohlstand und Untergang, zwischen Siegerpose und Verelendung verhält. Von daher besteht in den zwischenmenschlichen Beziehungen ein starkes Bedürfnis nach Abgrenzung gegen die Unterschicht und einer Kumpanei mit der Bourgoisie des nationalen Kapitals.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Soziologisch werden die Klassen der [[bürgerlichen Gesellschaft]] nach den Einkommensverhältnissen unterschieden in Unterschicht, Mittelschicht und Oberschiecht. Die Mittelschicht, also der Mittelstand ist sowohl seinem Einkommen nach, als auch seiner Daseinsweise in einer sozialen Zwischenschicht zwischen Arbeit und Kapital am intensivsten den Schwankungen der Wirtschaft und ihrer Verwertung (siehe [[Wertwachstum]]) ausgesetzt. Ihn treffen die Stockungen der Geldzirkulation ebenso unmitelbar wie der Niedergang von [[Nachfragen]] und die Bedrohung von [[Arbeitslosigkeit]]. Darin sind Dienstleister ebenso wie Kleinaktionäre als [[Kleinbürger]] in einer [[Existenzangst]] zusammen geschlossen, die sich hart entlang der Grenzen zwischen Wohlstand und Untergang, zwischen Siegerpose und Verelendung verhält. Von daher besteht in den zwischenmenschlichen Beziehungen ein starkes Bedürfnis nach Abgrenzung gegen die Unterschicht und einer Kumpanei mit der Bourgoisie des nationalen Kapitals.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l5&quot;&gt;Zeile 5:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 5:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Mittelstand besteht aus einem [[Teil]] des [[Kleinbürgertums]], der sich in der Mitte der [[Gesellschaft]] etablieren konnte und durch seine Unternehmungen sich [[selbständig]] [[verhalten]] kann. Es hat von daher jede Nähe zur realen Arbeitswelt verloren und wird durch Anteile am [[durchschnittlichen]] [[Geldbesitz]] der reichen Länder auf der Seite eines [[gesellschaftlichen]] Wohlstands verortet. Im Mittelstand herrscht das Sowohl-als-Auch, das gemeine [[Leben]], wie es im [[Durchschnitt]] so profan wie auch [[religiös]] hier und da un dort daher kommt, sich im schlichten [[Dasein]] der unterschiedlichen [[Existenzen]] im Mittelmaß des [[Bildungsbürgertums]] verhält.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Mittelstand besteht aus einem [[Teil]] des [[Kleinbürgertums]], der sich in der Mitte der [[Gesellschaft]] etablieren konnte und durch seine Unternehmungen sich [[selbständig]] [[verhalten]] kann. Es hat von daher jede Nähe zur realen Arbeitswelt verloren und wird durch Anteile am [[durchschnittlichen]] [[Geldbesitz]] der reichen Länder auf der Seite eines [[gesellschaftlichen]] Wohlstands verortet. Im Mittelstand herrscht das Sowohl-als-Auch, das gemeine [[Leben]], wie es im [[Durchschnitt]] so profan wie auch [[religiös]] hier und da un dort daher kommt, sich im schlichten [[Dasein]] der unterschiedlichen [[Existenzen]] im Mittelmaß des [[Bildungsbürgertums]] verhält.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;In einer fortgeschrittenen Gesellschaft und durch den Zwang seiner Lage wird der Kleinbürger einesteils Sozialist, anderenteils Ökonom, d.h. er ist geblendet von der Herrlichkeit der großen Bourgeoisie und hat Mitgefühl für die Leiden des Volkes. Er ist Bourgeois und Volk zugleich. Im Innersten seines Gewissens schmeichelt er sich, unparteiisch zu sein, das rechte Gleichgewicht gefunden zu haben, das den Anspruch erhebt, etwas anderes zu sein als das rechte juste-milieu. Ein solcher Kleinbürger vergöttlicht den Widerspruch, weil der Widerspruch der Kern seines Wesens ist. Er selber ist bloß der soziale Widerspruch in Aktion.&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;([[K. Marx an Annenkow, 1846, MEW 4, 557)]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;In einer fortgeschrittenen Gesellschaft und durch den Zwang seiner Lage wird der Kleinbürger einesteils Sozialist, anderenteils Ökonom, d.h. er ist geblendet von der Herrlichkeit der großen Bourgeoisie und hat Mitgefühl für die Leiden des Volkes. Er ist Bourgeois und Volk zugleich. Im Innersten seines Gewissens schmeichelt er sich, unparteiisch zu sein, das rechte Gleichgewicht gefunden zu haben, das den Anspruch erhebt, etwas anderes zu sein als das rechte juste-milieu. Ein solcher Kleinbürger vergöttlicht den Widerspruch, weil der Widerspruch der Kern seines Wesens ist. Er selber ist bloß der soziale Widerspruch in Aktion. ([[K. Marx an Annenkow, 1846, MEW 4, 557)]].&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die [[Reproduktion]] der Menschen ist [[allgemein]] in der [[bürgerlichen Gesellschaft]] durch die [[Existenzbedingung]] des Kapitals bestimmt (siehe hierzu [[Kapitalismus]]). In [[Klassen]] stellen sich die wirtschaftlichen [[Lebensbedingungen]] und kulturelle [[Lebensumstände]] einer dem Menschen [[entfremdeten]] [[Gesellschaft]] dar. Sie sind nicht von einzelnen Menschen überwindbar, solange sie die [[gesellschaftliche]] Macht einer [[Formbestimmung]] über deren [[Leben]] und dessen Selbsterneuerung verkörpern. Kleinbürger unterscheiden sich allerdings von den produktiven Arbeitsleuten vor allem dadurch, dass sie keinen [[Mehrwert]] schaffen, sondern sich in den [[zirkülären]] Bereichen der [[Gesellschaft]] bewegen, sich lediglich mit der Waren[[zirkulation]], also den reinen Tauschverhälnissen von Gütern befassen. Weil und sofern sie ihre [[Arbeitskraft]] im [[Warentausch]] &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;gerecht entlohnt&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;sehen, können sie sich selbst als bloße Warenbesitzer verstehen, deren [[Arbeitskraft]] nicht unbezahlt (siehe [[unbezahlte Arbeit]]), sondern ihrem [[Wert]] entsprechend entlohnt zu sein scheint. Von daher erscheint ihnrn ihr ganzes Arbeitsverhältnis auch durch [[bezahlte Arbeit]]verwirklicht und geht ungebrochen in ihre Lebenswelt ein, der zwischen [[Arbeitszeit]] und [[Freizeit]] entsprechend hinreichende Anteile am [[Nutzen]] und Genuss ihres [[Besitzes]] zugeführt werden - zumindest, soweit sich [[Produktivität]] hierdurch steigern lässt und keine Wirtschaftskrise dies verunmöglicht (siehe hierzu auch [[Dienstleitungsgesellschaft]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die [[Reproduktion]] der Menschen ist [[allgemein]] in der [[bürgerlichen Gesellschaft]] durch die [[Existenzbedingung]] des Kapitals bestimmt (siehe hierzu [[Kapitalismus]]). In [[Klassen]] stellen sich die wirtschaftlichen [[Lebensbedingungen]] und kulturelle [[Lebensumstände]] einer dem Menschen [[entfremdeten]] [[Gesellschaft]] dar. Sie sind nicht von einzelnen Menschen überwindbar, solange sie die [[gesellschaftliche]] Macht einer [[Formbestimmung]] über deren [[Leben]] und dessen Selbsterneuerung verkörpern. Kleinbürger unterscheiden sich allerdings von den produktiven Arbeitsleuten vor allem dadurch, dass sie keinen [[Mehrwert]] schaffen, sondern sich in den [[zirkülären]] Bereichen der [[Gesellschaft]] bewegen, sich lediglich mit der Waren[[zirkulation]], also den reinen Tauschverhälnissen von Gütern befassen. Weil und sofern sie ihre [[Arbeitskraft]] im [[Warentausch]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;gerecht entlohnt&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;sehen, können sie sich selbst als bloße Warenbesitzer verstehen, deren [[Arbeitskraft]] nicht unbezahlt (siehe [[unbezahlte Arbeit]]), sondern ihrem [[Wert]] entsprechend entlohnt zu sein scheint. Von daher erscheint ihnrn ihr ganzes Arbeitsverhältnis auch durch [[bezahlte Arbeit]]verwirklicht und geht ungebrochen in ihre Lebenswelt ein, der zwischen [[Arbeitszeit]] und [[Freizeit]] entsprechend hinreichende Anteile am [[Nutzen]] und Genuss ihres [[Besitzes]] zugeführt werden - zumindest, soweit sich [[Produktivität]] hierdurch steigern lässt und keine Wirtschaftskrise dies verunmöglicht (siehe hierzu auch [[Dienstleitungsgesellschaft]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Kleinbürger ist ein Nutznießer im doppelten Sinn: Einmal als Nutzer eines durchschnittlichen Lebensstandards, wodurch er sich als Subjekt seiner Gesellschaft vorkommt der genug zum Leben und Freizeit verdient. Und zudem kann er als Benutzer aller Nützlichkeiten, die ihm diese Welt zu bieten hat, auf alles zugreifen, was ihm seine Gesellschaft in der Konsumtion erschließt und schlüssig macht, dass er sich dadurch bestätigt, dass er für sich [[einverleiben]] kann, was andere durch ihr [[Leben]] ohne [[Besitz]] entäußern müssen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Kleinbürger ist ein Nutznießer im doppelten Sinn: Einmal als Nutzer eines durchschnittlichen Lebensstandards, wodurch er sich als Subjekt seiner Gesellschaft vorkommt der genug zum Leben und Freizeit verdient. Und zudem kann er als Benutzer aller Nützlichkeiten, die ihm diese Welt zu bieten hat, auf alles zugreifen, was ihm seine Gesellschaft in der Konsumtion erschließt und schlüssig macht, dass er sich dadurch bestätigt, dass er für sich [[einverleiben]] kann, was andere durch ihr [[Leben]] ohne [[Besitz]] entäußern müssen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;In diesem Falle hat das Nützlichkeitsverhältnis einen ganz bestimmten Sinn, nämlich den, daß ich mir dadurch nütze, daß ich einem Andern Abbruch tue (exploitation de l&#039;homme par l&#039;homme ); in diesem Falle ist ferner der Nutzen, den ich aus einem Verhältnisse ziehe, diesem Verhältnisse überhaupt fremd, wie wir oben beim Vermögen sahen, daß von jedem Vermögen ein ihm fremdes Produkt verlangt wird, eine Beziehung, die durch die gesellschaftlichen Verhältnisse bestimmt ist - und diese ist eben die Nützlichkeitsbeziehung. Dies Alles ist wirklich bei dem Bourgeois der Fall. Ihm gilt nur ein Verhältnis um seiner selbst willen, das Exploitationsverhältnis; alle andern Verhältnisse gelten ihm nur so weit, als er sie unter dies eine Verhältnis subsumieren kann, und selbst wo ihm Verhältnisse vorkommen, die sich dem Exploitationsverhältnis nicht direkt unterordnen lassen, subordiniert er sie ihm wenigstens in der Illusion. Der materielle Ausdruck dieses Nutzens ist das Geld, der Repräsentant der Werte aller Dinge, Menschen und gesellschaftlichen Verhältnisse. Im Übrigen sieht man auf den ersten Blick, daß aus den wirklichen Verkehrsbeziehungen, in denen ich zu andern Menschen stehe, keineswegs aber aus Reflexion und bloßem Willen, erst die Kategorie &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Benutzen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;abstrahiert wird und dann umgekehrt jene Verhältnisse für die Wirklichkeit dieser aus ihnen selbst abstrahierten Kategorie ausgegeben werden, eine ganz spekulative Methode zu verfahren. Ganz in derselben Weise und mit demselben Rechte hat Hegel alle Verhältnisse als Verhältnisse des objektiven Geistes dargestellt..&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;[[(MEW 3, S. 394 f)]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;In diesem Falle hat das Nützlichkeitsverhältnis einen ganz bestimmten Sinn, nämlich den, daß ich mir dadurch nütze, daß ich einem Andern Abbruch tue (exploitation de l&#039;homme par l&#039;homme ); in diesem Falle ist ferner der Nutzen, den ich aus einem Verhältnisse ziehe, diesem Verhältnisse überhaupt fremd, wie wir oben beim Vermögen sahen, daß von jedem Vermögen ein ihm fremdes Produkt verlangt wird, eine Beziehung, die durch die gesellschaftlichen Verhältnisse bestimmt ist - und diese ist eben die Nützlichkeitsbeziehung. Dies Alles ist wirklich bei dem Bourgeois der Fall. Ihm gilt nur ein Verhältnis um seiner selbst willen, das Exploitationsverhältnis; alle andern Verhältnisse gelten ihm nur so weit, als er sie unter dies eine Verhältnis subsumieren kann, und selbst wo ihm Verhältnisse vorkommen, die sich dem Exploitationsverhältnis nicht direkt unterordnen lassen, subordiniert er sie ihm wenigstens in der Illusion. Der materielle Ausdruck dieses Nutzens ist das Geld, der Repräsentant der Werte aller Dinge, Menschen und gesellschaftlichen Verhältnisse. Im Übrigen sieht man auf den ersten Blick, daß aus den wirklichen Verkehrsbeziehungen, in denen ich zu andern Menschen stehe, keineswegs aber aus Reflexion und bloßem Willen, erst die Kategorie Benutzen abstrahiert wird und dann umgekehrt jene Verhältnisse für die Wirklichkeit dieser aus ihnen selbst abstrahierten Kategorie ausgegeben werden, eine ganz spekulative Methode zu verfahren. Ganz in derselben Weise und mit demselben Rechte hat Hegel alle Verhältnisse als Verhältnisse des objektiven Geistes dargestellt.. [[(MEW 3, S. 394 f)]].&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Von daher ist der Kleinbürger weder an [[produktiver Arbeit]] beteiligt, noch an bloß [[notwendiger Arbeit]]. Er wird im gesamten Arbeitsprozess zwar nur [[reproduktiv]] eingesetzt, ist aber zugleich für den Gesamtprozess darin produktiv, dass er der Mehrwertbildung [[substanziell]] zuarbeitet, z.B. als Angestelte in der Verwaltung oder als Arbeiter in vielen [[Dienstleistung]]sberufen, die selbst der Systemerhaltung dienen, z.B. dem Verwaltungswesen, der Werbung, dem Verkehrswesen, der Kommunikation, der [[Medien]], der Kultur oder der [[Bildung]] und Ausbildung.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Von daher ist der Kleinbürger weder an [[produktiver Arbeit]] beteiligt, noch an bloß [[notwendiger Arbeit]]. Er wird im gesamten Arbeitsprozess zwar nur [[reproduktiv]] eingesetzt, ist aber zugleich für den Gesamtprozess darin produktiv, dass er der Mehrwertbildung [[substanziell]] zuarbeitet, z.B. als Angestelte in der Verwaltung oder als Arbeiter in vielen [[Dienstleistung]]sberufen, die selbst der Systemerhaltung dienen, z.B. dem Verwaltungswesen, der Werbung, dem Verkehrswesen, der Kommunikation, der [[Medien]], der Kultur oder der [[Bildung]] und Ausbildung.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l21&quot;&gt;Zeile 21:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 21:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Hier existiert vor allem der Arbeitsanteil für den Warenumschlag der gesellschaftlichen Reproduktion als Dienstleistung: Die Menschenbildung ([[Erziehung]]), die Warenpflege und der Warenabsatz und die Geldzirkulation an (z.B. Bankarbeit, Verkauf und Werbung oder [[Design]], der [[Ästhetik]] ihrer [[Kultur]]), aber auch Arbeit für die Produktion, als Teil ihrer vielen Bewegungsformen, - z.B. im Transport von Rohstoffen und Zwischenprodukten, Reinigungsarbeiten usw. Dienstleistungen sind Behilflichkeiten im [[Umgang]] mit [[Gegebenheiten]], die im Allgemeinen nicht als [[Ware]] existieren, sondern als bloße Leistung schon bei ihrer Produktion verbraucht werden (z.B. Fahrt mit Transportmittel, Taxifahrt) oder als Zustandsveränderung eines Menschen oder Gegenstands verbleiben (z.B. Haare schneiden, medizinische Betreuung, Reinigung usw.) oder zur Bewältigung ihrer Unterhaltsprobleme (z.B. Babysitten, Beauty &amp;amp; Wellness, Unterhaltung, Kommunikation) nötig sind.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Hier existiert vor allem der Arbeitsanteil für den Warenumschlag der gesellschaftlichen Reproduktion als Dienstleistung: Die Menschenbildung ([[Erziehung]]), die Warenpflege und der Warenabsatz und die Geldzirkulation an (z.B. Bankarbeit, Verkauf und Werbung oder [[Design]], der [[Ästhetik]] ihrer [[Kultur]]), aber auch Arbeit für die Produktion, als Teil ihrer vielen Bewegungsformen, - z.B. im Transport von Rohstoffen und Zwischenprodukten, Reinigungsarbeiten usw. Dienstleistungen sind Behilflichkeiten im [[Umgang]] mit [[Gegebenheiten]], die im Allgemeinen nicht als [[Ware]] existieren, sondern als bloße Leistung schon bei ihrer Produktion verbraucht werden (z.B. Fahrt mit Transportmittel, Taxifahrt) oder als Zustandsveränderung eines Menschen oder Gegenstands verbleiben (z.B. Haare schneiden, medizinische Betreuung, Reinigung usw.) oder zur Bewältigung ihrer Unterhaltsprobleme (z.B. Babysitten, Beauty &amp;amp; Wellness, Unterhaltung, Kommunikation) nötig sind.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Gewisse Dienstleistungen oder die Gebrauchswerte, Resultate gewisser Tätigkeiten oder Arbeiten, verkörpern sich in Waren, andere dagegen lassen kein handgreifliches, von der Person selbst unterschiedenes Resultat zurück; oder ihr Resultat ist keine verkaufbare Ware. Z. B. der Dienst, den mir ein Sänger leistet, befriedigt mein ästhetisches Bedürfnis, aber was ich genieße, existiert nur in einer von dem Sänger selbst untrennbaren Aktion, und sobald seine Arbeit, das Singen, am Ende ist, ist auch mein Genuss am Ende: Ich genieße die Tätigkeit selbst – ihre Tonschwingungen auf mein Ohr. Diese Dienste selbst, wie die Ware, die ich kaufe, können notwendige sein oder nur notwendig scheinen, z. B. der Dienst eines Soldaten oder Arztes oder Advokaten, oder sie können Dienste sein, die mir Genüsse gewähren. Dies ändert an ihrer ökonomischen Bestimmtheit nichts: Wenn ich gesund bin und den Arzt nicht brauche oder das Glück habe, keinen Prozess führen zu müssen, so vermeide ich es wie die Pest, Geld in ärztlichen oder juristischen Dienstleistungen auszulegen. Dienste können auch aufgedrungen sein, Beamtendienste etc. [[K. Marx, Theorien über den Mehrwert I, MEW 26.1, 380.]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Gewisse Dienstleistungen oder die Gebrauchswerte, Resultate gewisser Tätigkeiten oder Arbeiten, verkörpern sich in Waren, andere dagegen lassen kein handgreifliches, von der Person selbst unterschiedenes Resultat zurück; oder ihr Resultat ist keine verkaufbare Ware. Z. B. der Dienst, den mir ein Sänger leistet, befriedigt mein ästhetisches Bedürfnis, aber was ich genieße, existiert nur in einer von dem Sänger selbst untrennbaren Aktion, und sobald seine Arbeit, das Singen, am Ende ist, ist auch mein Genuss am Ende: Ich genieße die Tätigkeit selbst – ihre Tonschwingungen auf mein Ohr. Diese Dienste selbst, wie die Ware, die ich kaufe, können notwendige sein oder nur notwendig scheinen, z. B. der Dienst eines Soldaten oder Arztes oder Advokaten, oder sie können Dienste sein, die mir Genüsse gewähren. Dies ändert an ihrer ökonomischen Bestimmtheit nichts: Wenn ich gesund bin und den Arzt nicht brauche oder das Glück habe, keinen Prozess führen zu müssen, so vermeide ich es wie die Pest, Geld in ärztlichen oder juristischen Dienstleistungen auszulegen. Dienste können auch aufgedrungen sein, Beamtendienste etc. [[K. Marx, Theorien über den Mehrwert I, MEW 26.1, 380.]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Insgesamt gründet das Bürgertum auf dem [[Privateigentum]] und den [[Besitz]]verhältnissen, in denen es Güter durch [[Tausch]] aufeinander bezieht und als [[Ware]] bewegt und gesellschaftlich [[allgemein]] entfaltet. Während aber der Bourgois der eigentliche [[Geldbesitzer]] ist, hat der Kleinbürger auch nur das zum [[Leben]], was seinen Erhalt ermöglicht und ist von daher dem Arbeiter gleichgestellt, auch wenn er nicht wie dieser vom [[variablen Kapital]] lebt, sondern in den Verhältnissen des [[konstanten Kapitals]] existiert. Er lebt von dem Kapital, dem er zugleich in seiner ganzen Existenz verpflichtet ist.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Insgesamt gründet das Bürgertum auf dem [[Privateigentum]] und den [[Besitz]]verhältnissen, in denen es Güter durch [[Tausch]] aufeinander bezieht und als [[Ware]] bewegt und gesellschaftlich [[allgemein]] entfaltet. Während aber der Bourgois der eigentliche [[Geldbesitzer]] ist, hat der Kleinbürger auch nur das zum [[Leben]], was seinen Erhalt ermöglicht und ist von daher dem Arbeiter gleichgestellt, auch wenn er nicht wie dieser vom [[variablen Kapital]] lebt, sondern in den Verhältnissen des [[konstanten Kapitals]] existiert. Er lebt von dem Kapital, dem er zugleich in seiner ganzen Existenz verpflichtet ist.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Der Kleinbürger ist ... zusammengesetzt aus ein Einerseits und Andererseits ... Er ist der lebendige Widerspruch. .... Wissenschaftlicher Scharlatanismus und politische Anpassung sind von solchem Standpunkt unzertrennlich. Es bleibt nur noch ein treibendes Motiv, die Eitelkeit des Subjekts ...&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;[[(Karl Marx, Über Proudhon, MEW 16, 31f)]].&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;[[(siehe auch MEW Band 23 Seite 189f)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Der Kleinbürger ist ... zusammengesetzt aus ein Einerseits und Andererseits ... Er ist der lebendige Widerspruch. .... Wissenschaftlicher Scharlatanismus und politische Anpassung sind von solchem Standpunkt unzertrennlich. Es bleibt nur noch ein treibendes Motiv, die Eitelkeit des Subjekts ... [[(Karl Marx, Über Proudhon, MEW 16, 31f)]]. [[(siehe auch MEW Band 23 Seite 189f)]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Doch der Kleinbürger leidet die gesellschaftlichen Verhältnisse selbst als Bedrohung, als das Böse. Während Gesellschaft als Meute boshafter Ineressen der Eigennutzes wahrgenomen wird, gilt die persönliche Leistung als Ursprung der Güte. Und das Gute ist dann eben konsequenterweise eine Vorstellung von einem Wohl der [[Allgemeinheit]] (siehe [[Gemeinwohl]]) das sich über die einzelnen Menschen so ausbreitet, wie es den [[sittlichen]] und [[moralischen]] [[Vorstellungen]] des Kleinbürgertums entspricht. Und es sind eben Vorstellungen, Positionen der herrschenden [[Moral]] und sonst nichts: Die Moral des &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;aufrechten Demokraten&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;. Und die könen nur in eine andere Form von Herrschaft münden, die freilich hier unterschlagen wird&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Doch der Kleinbürger leidet die gesellschaftlichen Verhältnisse selbst als Bedrohung, als das Böse. Während Gesellschaft als Meute boshafter Ineressen der Eigennutzes wahrgenomen wird, gilt die persönliche Leistung als Ursprung der Güte. Und das Gute ist dann eben konsequenterweise eine Vorstellung von einem Wohl der [[Allgemeinheit]] (siehe [[Gemeinwohl]]) das sich über die einzelnen Menschen so ausbreitet, wie es den [[sittlichen]] und [[moralischen]] [[Vorstellungen]] des Kleinbürgertums entspricht. Und es sind eben Vorstellungen, Positionen der herrschenden [[Moral]] und sonst nichts: Die Moral des &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;aufrechten Demokraten&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;. Und die könen nur in eine andere Form von Herrschaft münden, die freilich hier unterschlagen wird&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Aber der Demokrat, weil er das Kleinbürgertum vertritt, also eine Übergangsklasse, worin die Interessen zweier Klassen sich zugleich abstumpfen, dünkt sich über den Klassengegensatz überhaupt erhaben.&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;[[(Karl Marx, 18. Brumaire, MEW 8, 144).]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Aber der Demokrat, weil er das Kleinbürgertum vertritt, also eine Übergangsklasse, worin die Interessen zweier Klassen sich zugleich abstumpfen, dünkt sich über den Klassengegensatz überhaupt erhaben. [[(Karl Marx, 18. Brumaire, MEW 8, 144).]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Mittelstand&amp;diff=9232&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Mittelstand&amp;diff=9232&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-02T16:30:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 2. November 2025, 18:30 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l19&quot;&gt;Zeile 19:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 19:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Kapital produziert [[Mehrwert]] durch [[unbezahlte Arbeit]], durch produktive [[Arbeiten]] und [[Dienstleistungen]], die nicht zu den [[Preisen]] bezahlt werden, die ihre [[Arbeit]] teils zur Verbesserung der Zusammensetzung des [[konstante Kapital]]s (z.B. Technologie, Verwaltung, Instanthaltung), teils für die Beschleunigung der Warenzirkulation (z.B. Transport) an [[Wert]] schafft, die also in diesen Bereichen auch insgesamt anteilsweise mehr [[Wert]] produziert, als sie kostet. Im Mehrwert des Kapitals, also nicht in seinem [[variablen Kapitalanteil]] stellt sich ihr Anteil an der gesellschaftlichen Gesamtarbeitszeit in einem Arbeitsquantum dar, das über ihre Gesamtreproduktion und das organische gesellschaftliche Wachstumdurch [[Mehrproduktion]] hinaussgeht, indem sie dem [[Wertwachstum]] überhaupt dienlich ist. Produktion stellt sich gesellschaftlich in sachlichen Produkten dar, die auf dem Markt soviel Absatz finden, wie die arbeitenden Menschen und das investierende Kapital an Geld hierfür aufwenden können. Jenseits der Welt der Produktion leben die Menschen von [[Dienstleistungen]], die mehr oder weniger schon während ihrer Entstehung verbraucht werden und also nicht als Produkte auf dem Markt zirkulieren. Während jene [[Mehrwert]] durch Abverkauf realisieren, besteht der Mehrwert aus [[Dienstleitungen]] im Lohnabzug für [[Lebensbedingungen]] durch die Verpreisung von [[Eigentumstitel]], also durch [[Miete]], Energie, Steuern, Gebühren, Lizenzen, und Kommunikationskosten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Kapital produziert [[Mehrwert]] durch [[unbezahlte Arbeit]], durch produktive [[Arbeiten]] und [[Dienstleistungen]], die nicht zu den [[Preisen]] bezahlt werden, die ihre [[Arbeit]] teils zur Verbesserung der Zusammensetzung des [[konstante Kapital]]s (z.B. Technologie, Verwaltung, Instanthaltung), teils für die Beschleunigung der Warenzirkulation (z.B. Transport) an [[Wert]] schafft, die also in diesen Bereichen auch insgesamt anteilsweise mehr [[Wert]] produziert, als sie kostet. Im Mehrwert des Kapitals, also nicht in seinem [[variablen Kapitalanteil]] stellt sich ihr Anteil an der gesellschaftlichen Gesamtarbeitszeit in einem Arbeitsquantum dar, das über ihre Gesamtreproduktion und das organische gesellschaftliche Wachstumdurch [[Mehrproduktion]] hinaussgeht, indem sie dem [[Wertwachstum]] überhaupt dienlich ist. Produktion stellt sich gesellschaftlich in sachlichen Produkten dar, die auf dem Markt soviel Absatz finden, wie die arbeitenden Menschen und das investierende Kapital an Geld hierfür aufwenden können. Jenseits der Welt der Produktion leben die Menschen von [[Dienstleistungen]], die mehr oder weniger schon während ihrer Entstehung verbraucht werden und also nicht als Produkte auf dem Markt zirkulieren. Während jene [[Mehrwert]] durch Abverkauf realisieren, besteht der Mehrwert aus [[Dienstleitungen]] im Lohnabzug für [[Lebensbedingungen]] durch die Verpreisung von [[Eigentumstitel]], also durch [[Miete]], Energie, Steuern, Gebühren, Lizenzen, und Kommunikationskosten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Hier existiert vor allem der Arbeitsanteil für den Warenumschlag der gesellschaftlichen Reproduktion als Dienstleistung: Die Menschenbildung ([[Erziehung]]), die Warenpflege und der Warenabsatz und die Geldzirkulation an (z.B. Bankarbeit, Verkauf und Werbung oder [[Design]], der [[Ästhetik]] ihrer [[Kultur]]), aber auch Arbeit für die Produktion, als Teil ihrer vielen Bewegungsformen, - z.B. im Transport von Rohstoffen und Zwischenprodukten, Reinigungsarbeiten usw. Dienstleistungen sind Behilflichkeiten im [[Umgang]] mit [[Gegebenheiten]], die im Allgemeinen nicht als [[Ware]] existieren, sondern als bloße Leistung schon bei ihrer Produktion verbraucht werden (z.B. Fahrt mit Transportmittel, Taxifahrt) oder als Zustandsveränderung eines Menschen oder Gegenstands verbleiben (z.B. Haare schneiden, medizinische Betreuung, Reinigung usw.) oder zur Bewältigung ihrer Unterhaltsprobleme (z.B. Babysitten, Beauty &amp;amp; Wellness, Unterhaltung, Kommunikation) nötig sind.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Hier existiert vor allem der Arbeitsanteil für den Warenumschlag der gesellschaftlichen Reproduktion als Dienstleistung: Die Menschenbildung ([[Erziehung]]), die Warenpflege und der Warenabsatz und die Geldzirkulation an (z.B. Bankarbeit, Verkauf und Werbung oder [[Design]], der [[Ästhetik]] ihrer [[Kultur]]), aber auch Arbeit für die Produktion, als Teil ihrer vielen Bewegungsformen, - z.B. im Transport von Rohstoffen und Zwischenprodukten, Reinigungsarbeiten usw. Dienstleistungen sind Behilflichkeiten im [[Umgang]] mit [[Gegebenheiten]], die im Allgemeinen nicht als [[Ware]] existieren, sondern als bloße Leistung schon bei ihrer Produktion verbraucht werden (z.B. Fahrt mit Transportmittel, Taxifahrt) oder als Zustandsveränderung eines Menschen oder Gegenstands verbleiben (z.B. Haare schneiden, medizinische Betreuung, Reinigung usw.) oder zur Bewältigung ihrer Unterhaltsprobleme (z.B. Babysitten, Beauty &amp;amp; Wellness, Unterhaltung, Kommunikation) nötig sind.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Gewisse Dienstleistungen oder die Gebrauchswerte, Resultate gewisser Tätigkeiten oder Arbeiten, verkörpern sich in Waren, andere dagegen lassen kein handgreifliches, von der Person selbst unterschiedenes Resultat zurück; oder ihr Resultat ist keine verkaufbare Ware. Z. B. der Dienst, den mir ein Sänger leistet, befriedigt mein ästhetisches Bedürfnis, aber was ich genieße, existiert nur in einer von dem Sänger selbst untrennbaren Aktion, und sobald seine Arbeit, das Singen, am Ende ist, ist auch mein Genuss am Ende: Ich genieße die Tätigkeit selbst – ihre Tonschwingungen auf mein Ohr. Diese Dienste selbst, wie die Ware, die ich kaufe, können notwendige sein oder nur notwendig scheinen, z. B. der Dienst eines Soldaten oder Arztes oder Advokaten, oder sie können Dienste sein, die mir Genüsse gewähren. Dies ändert an ihrer ökonomischen Bestimmtheit nichts: Wenn ich gesund bin und den Arzt nicht brauche oder das Glück habe, keinen Prozess führen zu müssen, so vermeide ich es wie die Pest, Geld in ärztlichen oder juristischen Dienstleistungen auszulegen. Dienste können auch aufgedrungen sein, Beamtendienste etc. [[K. Marx, Theorien über den Mehrwert I, MEW 26.1, 380.]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Gewisse Dienstleistungen oder die Gebrauchswerte, Resultate gewisser Tätigkeiten oder Arbeiten, verkörpern sich in Waren, andere dagegen lassen kein handgreifliches, von der Person selbst unterschiedenes Resultat zurück; oder ihr Resultat ist keine verkaufbare Ware. Z. B. der Dienst, den mir ein Sänger leistet, befriedigt mein ästhetisches Bedürfnis, aber was ich genieße, existiert nur in einer von dem Sänger selbst untrennbaren Aktion, und sobald seine Arbeit, das Singen, am Ende ist, ist auch mein Genuss am Ende: Ich genieße die Tätigkeit selbst – ihre Tonschwingungen auf mein Ohr. Diese Dienste selbst, wie die Ware, die ich kaufe, können notwendige sein oder nur notwendig scheinen, z. B. der Dienst eines Soldaten oder Arztes oder Advokaten, oder sie können Dienste sein, die mir Genüsse gewähren. Dies ändert an ihrer ökonomischen Bestimmtheit nichts: Wenn ich gesund bin und den Arzt nicht brauche oder das Glück habe, keinen Prozess führen zu müssen, so vermeide ich es wie die Pest, Geld in ärztlichen oder juristischen Dienstleistungen auszulegen. Dienste können auch aufgedrungen sein, Beamtendienste etc. [[K. Marx, Theorien über den Mehrwert I, MEW 26.1, 380.]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Mittelstand&amp;diff=789&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Mittelstand&amp;diff=789&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:41:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Das Proletariat beginnt erst durch die hereinbrechende industrielle Bewegung für Deutschland zu werden, den nicht die naturwüchsig entstandne, sondern die künstlich produzierte Armut, nicht die mechanisch durch die Schwere der Gesellschaft niedergedrückte, sondern die aus ihrer akuten Auflösung, vorzugsweise aus der Auflösung des Mittelstandes, hervorgehende Menschenmasse bildet das Proletariat, obgleich allmählich, wie sich von selbst versteht, auch die naturwüchsige Armut und die christlich-germanische Leibeigenschaft in seine Reihen treten.&amp;quot; [[(Karl Marx MEW 1, S.390f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziologisch werden die Klassen der [[bürgerlichen Gesellschaft]] nach den Einkommensverhältnissen unterschieden in Unterschicht, Mittelschicht und Oberschiecht. Die Mittelschicht, also der Mittelstand ist sowohl seinem Einkommen nach, als auch seiner Daseinsweise in einer sozialen Zwischenschicht zwischen Arbeit und Kapital am intensivsten den Schwankungen der Wirtschaft und ihrer Verwertung (siehe [[Wertwachstum]]) ausgesetzt. Ihn treffen die Stockungen der Geldzirkulation ebenso unmitelbar wie der Niedergang von [[Nachfragen]] und die Bedrohung von [[Arbeitslosigkeit]]. Darin sind Dienstleister ebenso wie Kleinaktionäre als [[Kleinbürger]] in einer [[Existenzangst]] zusammen geschlossen, die sich hart entlang der Grenzen zwischen Wohlstand und Untergang, zwischen Siegerpose und Verelendung verhält. Von daher besteht in den zwischenmenschlichen Beziehungen ein starkes Bedürfnis nach Abgrenzung gegen die Unterschicht und einer Kumpanei mit der Bourgoisie des nationalen Kapitals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mittelstand besteht aus einem [[Teil]] des [[Kleinbürgertums]], der sich in der Mitte der [[Gesellschaft]] etablieren konnte und durch seine Unternehmungen sich [[selbständig]] [[verhalten]] kann. Es hat von daher jede Nähe zur realen Arbeitswelt verloren und wird durch Anteile am [[durchschnittlichen]] [[Geldbesitz]] der reichen Länder auf der Seite eines [[gesellschaftlichen]] Wohlstands verortet. Im Mittelstand herrscht das Sowohl-als-Auch, das gemeine [[Leben]], wie es im [[Durchschnitt]] so profan wie auch [[religiös]] hier und da un dort daher kommt, sich im schlichten [[Dasein]] der unterschiedlichen [[Existenzen]] im Mittelmaß des [[Bildungsbürgertums]] verhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In einer fortgeschrittenen Gesellschaft und durch den Zwang seiner Lage wird der Kleinbürger einesteils Sozialist, anderenteils Ökonom, d.h. er ist geblendet von der Herrlichkeit der großen Bourgeoisie und hat Mitgefühl für die Leiden des Volkes. Er ist Bourgeois und Volk zugleich. Im Innersten seines Gewissens schmeichelt er sich, unparteiisch zu sein, das rechte Gleichgewicht gefunden zu haben, das den Anspruch erhebt, etwas anderes zu sein als das rechte juste-milieu. Ein solcher Kleinbürger vergöttlicht den Widerspruch, weil der Widerspruch der Kern seines Wesens ist. Er selber ist bloß der soziale Widerspruch in Aktion.&amp;quot; ([[K. Marx an Annenkow, 1846, MEW 4, 557)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Reproduktion]] der Menschen ist [[allgemein]] in der [[bürgerlichen Gesellschaft]] durch die [[Existenzbedingung]] des Kapitals bestimmt (siehe hierzu [[Kapitalismus]]). In [[Klassen]] stellen sich die wirtschaftlichen [[Lebensbedingungen]] und kulturelle [[Lebensumstände]] einer dem Menschen [[entfremdeten]] [[Gesellschaft]] dar. Sie sind nicht von einzelnen Menschen überwindbar, solange sie die [[gesellschaftliche]] Macht einer [[Formbestimmung]] über deren [[Leben]] und dessen Selbsterneuerung verkörpern. Kleinbürger unterscheiden sich allerdings von den produktiven Arbeitsleuten vor allem dadurch, dass sie keinen [[Mehrwert]] schaffen, sondern sich in den [[zirkülären]] Bereichen der [[Gesellschaft]] bewegen, sich lediglich mit der Waren[[zirkulation]], also den reinen Tauschverhälnissen von Gütern befassen. Weil und sofern sie ihre [[Arbeitskraft]] im [[Warentausch]] &amp;quot;gerecht entlohnt&amp;quot; sehen, können sie sich selbst als bloße Warenbesitzer verstehen, deren [[Arbeitskraft]] nicht unbezahlt (siehe [[unbezahlte Arbeit]]), sondern ihrem [[Wert]] entsprechend entlohnt zu sein scheint. Von daher erscheint ihnrn ihr ganzes Arbeitsverhältnis auch durch [[bezahlte Arbeit]]verwirklicht und geht ungebrochen in ihre Lebenswelt ein, der zwischen [[Arbeitszeit]] und [[Freizeit]] entsprechend hinreichende Anteile am [[Nutzen]] und Genuss ihres [[Besitzes]] zugeführt werden - zumindest, soweit sich [[Produktivität]] hierdurch steigern lässt und keine Wirtschaftskrise dies verunmöglicht (siehe hierzu auch [[Dienstleitungsgesellschaft]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kleinbürger ist ein Nutznießer im doppelten Sinn: Einmal als Nutzer eines durchschnittlichen Lebensstandards, wodurch er sich als Subjekt seiner Gesellschaft vorkommt der genug zum Leben und Freizeit verdient. Und zudem kann er als Benutzer aller Nützlichkeiten, die ihm diese Welt zu bieten hat, auf alles zugreifen, was ihm seine Gesellschaft in der Konsumtion erschließt und schlüssig macht, dass er sich dadurch bestätigt, dass er für sich [[einverleiben]] kann, was andere durch ihr [[Leben]] ohne [[Besitz]] entäußern müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In diesem Falle hat das Nützlichkeitsverhältnis einen ganz bestimmten Sinn, nämlich den, daß ich mir dadurch nütze, daß ich einem Andern Abbruch tue (exploitation de l&amp;#039;homme par l&amp;#039;homme ); in diesem Falle ist ferner der Nutzen, den ich aus einem Verhältnisse ziehe, diesem Verhältnisse überhaupt fremd, wie wir oben beim Vermögen sahen, daß von jedem Vermögen ein ihm fremdes Produkt verlangt wird, eine Beziehung, die durch die gesellschaftlichen Verhältnisse bestimmt ist - und diese ist eben die Nützlichkeitsbeziehung. Dies Alles ist wirklich bei dem Bourgeois der Fall. Ihm gilt nur ein Verhältnis um seiner selbst willen, das Exploitationsverhältnis; alle andern Verhältnisse gelten ihm nur so weit, als er sie unter dies eine Verhältnis subsumieren kann, und selbst wo ihm Verhältnisse vorkommen, die sich dem Exploitationsverhältnis nicht direkt unterordnen lassen, subordiniert er sie ihm wenigstens in der Illusion. Der materielle Ausdruck dieses Nutzens ist das Geld, der Repräsentant der Werte aller Dinge, Menschen und gesellschaftlichen Verhältnisse. Im Übrigen sieht man auf den ersten Blick, daß aus den wirklichen Verkehrsbeziehungen, in denen ich zu andern Menschen stehe, keineswegs aber aus Reflexion und bloßem Willen, erst die Kategorie &amp;quot;Benutzen&amp;quot; abstrahiert wird und dann umgekehrt jene Verhältnisse für die Wirklichkeit dieser aus ihnen selbst abstrahierten Kategorie ausgegeben werden, eine ganz spekulative Methode zu verfahren. Ganz in derselben Weise und mit demselben Rechte hat Hegel alle Verhältnisse als Verhältnisse des objektiven Geistes dargestellt..&amp;quot; [[(MEW 3, S. 394 f)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher ist der Kleinbürger weder an [[produktiver Arbeit]] beteiligt, noch an bloß [[notwendiger Arbeit]]. Er wird im gesamten Arbeitsprozess zwar nur [[reproduktiv]] eingesetzt, ist aber zugleich für den Gesamtprozess darin produktiv, dass er der Mehrwertbildung [[substanziell]] zuarbeitet, z.B. als Angestelte in der Verwaltung oder als Arbeiter in vielen [[Dienstleistung]]sberufen, die selbst der Systemerhaltung dienen, z.B. dem Verwaltungswesen, der Werbung, dem Verkehrswesen, der Kommunikation, der [[Medien]], der Kultur oder der [[Bildung]] und Ausbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinbürger leben also von einer [[Arbeit]] im [[Reproduktion]]sbereich der Gesellschaft, worin sie sich als Mensch wahrnehmen, der sich alleine um seinen Selbsterhalt zu kümmern hat, sich unbhängig von der gesellschaftlichen Entwicklung und Reichtumsbildung als [[Privatperson]] [[wahrhaben]] und als [[bürgerliches Subjekt]] handeln kann. Kleinbürger sind von daher einerseits direkt dem [[Kapital]] unterstellt, soweit sie für den Warenumschlag und dem Systemerhalt arbeiten, zum anderen auch dem [[bürgerlichen Staat]] in den Reproduktionsagenturen der [[Gesellschaft]]. Nur indirekt [[nützen]] eingige der [[Mehrwert]]produktion in [[Dienstleitungen]], welche die Waren- oder Kapitalzirkulation beschleunigen. Aber sie alle erleiden das [[ganze]] gesellschaftliche Verhältnis als Gewalt gegen sich und ihre ökonomische Lage, weil sie über ihre Lebenshaltungskosten, vor allem durch die Miete und Gebühren die Verknappung ihres Lebensstandards im Verhältnis der allgemeinen Wertlage und Konjunktur erfahren. Aber im Unterschied zu den produktiven Arbeitsleuten erfahren sie dies im Nachhinein, also nicht in den Verhältnissen ihrer Arbeitskraft selbst, also nicht unmittelbar in den Arbeitszeit- und Lohnverhältnissen, sondern als Lohnabzug durch die Lebenshaltungskosten, die in Krisenzeiten auch sie verarmen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapital produziert [[Mehrwert]] durch [[unbezahlte Arbeit]], durch produktive [[Arbeiten]] und [[Dienstleistungen]], die nicht zu den [[Preisen]] bezahlt werden, die ihre [[Arbeit]] teils zur Verbesserung der Zusammensetzung des [[konstante Kapital]]s (z.B. Technologie, Verwaltung, Instanthaltung), teils für die Beschleunigung der Warenzirkulation (z.B. Transport) an [[Wert]] schafft, die also in diesen Bereichen auch insgesamt anteilsweise mehr [[Wert]] produziert, als sie kostet. Im Mehrwert des Kapitals, also nicht in seinem [[variablen Kapitalanteil]] stellt sich ihr Anteil an der gesellschaftlichen Gesamtarbeitszeit in einem Arbeitsquantum dar, das über ihre Gesamtreproduktion und das organische gesellschaftliche Wachstumdurch [[Mehrproduktion]] hinaussgeht, indem sie dem [[Wertwachstum]] überhaupt dienlich ist. Produktion stellt sich gesellschaftlich in sachlichen Produkten dar, die auf dem Markt soviel Absatz finden, wie die arbeitenden Menschen und das investierende Kapital an Geld hierfür aufwenden können. Jenseits der Welt der Produktion leben die Menschen von [[Dienstleistungen]], die mehr oder weniger schon während ihrer Entstehung verbraucht werden und also nicht als Produkte auf dem Markt zirkulieren. Während jene [[Mehrwert]] durch Abverkauf realisieren, besteht der Mehrwert aus [[Dienstleitungen]] im Lohnabzug für [[Lebensbedingungen]] durch die Verpreisung von [[Eigentumstitel]], also durch [[Miete]], Energie, Steuern, Gebühren, Lizenzen, und Kommunikationskosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier existiert vor allem der Arbeitsanteil für den Warenumschlag der gesellschaftlichen Reproduktion als Dienstleistung: Die Menschenbildung ([[Erziehung]]), die Warenpflege und der Warenabsatz und die Geldzirkulation an (z.B. Bankarbeit, Verkauf und Werbung oder [[Design]], der [[Ästhetik]] ihrer [[Kultur]]), aber auch Arbeit für die Produktion, als Teil ihrer vielen Bewegungsformen, - z.B. im Transport von Rohstoffen und Zwischenprodukten, Reinigungsarbeiten usw. Dienstleistungen sind Behilflichkeiten im [[Umgang]] mit [[Gegebenheiten]], die im Allgemeinen nicht als [[Ware]] existieren, sondern als bloße Leistung schon bei ihrer Produktion verbraucht werden (z.B. Fahrt mit Transportmittel, Taxifahrt) oder als Zustandsveränderung eines Menschen oder Gegenstands verbleiben (z.B. Haare schneiden, medizinische Betreuung, Reinigung usw.) oder zur Bewältigung ihrer Unterhaltsprobleme (z.B. Babysitten, Beauty &amp;amp; Wellness, Unterhaltung, Kommunikation) nötig sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewisse Dienstleistungen oder die Gebrauchswerte, Resultate gewisser Tätigkeiten oder Arbeiten, verkörpern sich in Waren, andere dagegen lassen kein handgreifliches, von der Person selbst unterschiedenes Resultat zurück; oder ihr Resultat ist keine verkaufbare Ware. Z. B. der Dienst, den mir ein Sänger leistet, befriedigt mein ästhetisches Bedürfnis, aber was ich genieße, existiert nur in einer von dem Sänger selbst untrennbaren Aktion, und sobald seine Arbeit, das Singen, am Ende ist, ist auch mein Genuss am Ende: Ich genieße die Tätigkeit selbst – ihre Tonschwingungen auf mein Ohr. Diese Dienste selbst, wie die Ware, die ich kaufe, können notwendige sein oder nur notwendig scheinen, z. B. der Dienst eines Soldaten oder Arztes oder Advokaten, oder sie können Dienste sein, die mir Genüsse gewähren. Dies ändert an ihrer ökonomischen Bestimmtheit nichts: Wenn ich gesund bin und den Arzt nicht brauche oder das Glück habe, keinen Prozess führen zu müssen, so vermeide ich es wie die Pest, Geld in ärztlichen oder juristischen Dienstleistungen auszulegen. Dienste können auch aufgedrungen sein, Beamtendienste etc. [[K. Marx, Theorien über den Mehrwert I, MEW 26.1, 380.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gründet das Bürgertum auf dem [[Privateigentum]] und den [[Besitz]]verhältnissen, in denen es Güter durch [[Tausch]] aufeinander bezieht und als [[Ware]] bewegt und gesellschaftlich [[allgemein]] entfaltet. Während aber der Bourgois der eigentliche [[Geldbesitzer]] ist, hat der Kleinbürger auch nur das zum [[Leben]], was seinen Erhalt ermöglicht und ist von daher dem Arbeiter gleichgestellt, auch wenn er nicht wie dieser vom [[variablen Kapital]] lebt, sondern in den Verhältnissen des [[konstanten Kapitals]] existiert. Er lebt von dem Kapital, dem er zugleich in seiner ganzen Existenz verpflichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Kleinbürger ist ... zusammengesetzt aus ein Einerseits und Andererseits ... Er ist der lebendige Widerspruch. .... Wissenschaftlicher Scharlatanismus und politische Anpassung sind von solchem Standpunkt unzertrennlich. Es bleibt nur noch ein treibendes Motiv, die Eitelkeit des Subjekts ...&amp;quot; [[(Karl Marx, Über Proudhon, MEW 16, 31f)]].&amp;quot; [[(siehe auch MEW Band 23 Seite 189f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch der Kleinbürger leidet die gesellschaftlichen Verhältnisse selbst als Bedrohung, als das Böse. Während Gesellschaft als Meute boshafter Ineressen der Eigennutzes wahrgenomen wird, gilt die persönliche Leistung als Ursprung der Güte. Und das Gute ist dann eben konsequenterweise eine Vorstellung von einem Wohl der [[Allgemeinheit]] (siehe [[Gemeinwohl]]) das sich über die einzelnen Menschen so ausbreitet, wie es den [[sittlichen]] und [[moralischen]] [[Vorstellungen]] des Kleinbürgertums entspricht. Und es sind eben Vorstellungen, Positionen der herrschenden [[Moral]] und sonst nichts: Die Moral des &amp;quot;aufrechten Demokraten&amp;quot;. Und die könen nur in eine andere Form von Herrschaft münden, die freilich hier unterschlagen wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber der Demokrat, weil er das Kleinbürgertum vertritt, also eine Übergangsklasse, worin die Interessen zweier Klassen sich zugleich abstumpfen, dünkt sich über den Klassengegensatz überhaupt erhaben.&amp;quot; [[(Karl Marx, 18. Brumaire, MEW 8, 144).]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
</feed>