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	<title>Naturempfindung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Naturempfindung&amp;diff=10654&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:51:13Z</updated>

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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Naturempfindung&amp;diff=822&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:41:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Ein Wesen, welches seine Natur nicht außer sich hat, ist kein natürliches Wesen, nimmt nicht teil am Wesen der Natur. Ein Wesen, welches keinen Gegenstand außer sich hat, ist kein gegenständliches Wesen. Ein Wesen, welches nicht selbst Gegenstand für ein drittes Wesen ist, hat kein Wesen zu seinem Gegenstand, d.h. verhält sich nicht gegenständlich, sein Sein ist kein gegenständliches. Ein ungegenständliches Wesen ist ein Unwesen.&amp;quot; (Karl Marx in Ökonomisch-philosophische Manuskripte (1844) - [[MEW 40, S. 578)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturempfindung ist die [[Empfindung]], die jeder [[Sinn]] von Natur aus hat, der [[gegenwärtge]] [[Sinn]], den [[Natur]] schon hat und woraus [[Natur]] überhaupt ist und sich also auch in allem Natürlichen findet und [[empfindet]]. Dieser Sinn ist sowohl empirisch, wie er auch [[begrifflich]] [[erschlossen]] ist aus dem [[Ganzen]] des [[Seins]], des natürlichen und [[gesellschaftlichen]] [[Seins]] so wie es ist. Von daher ist Naturempfindung kein reiner [[Begriff]] und keine reine Anschauung, sondern lediglich eine Implikation dessen, was so ist wie es ist. Naturempfindung ist selbst das sinnliche [[Verhalten]] der lebenden Natur zum [[Stoff]] ihres [[Leben]]s, also die ursprünglichste [[Beziehung]], die das Lebende zum [[Toten]] überhaupt hat, seine [[natürliche Intelligenz]]. Es findet darin seine [[Sache]] und verarbeitet diese zu seinem Erhalt und seiner [[Geschichte]], seiner [[Reproduktion]] und [[Entwicklung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Naturempfindung gibt es nicht [[wirklich]] als natürliche [[Empfindung]], die sich von einer anderen, etwa von einer Kulturempfindung von Natur aus unterscheiden ließe, etwa als [[Trieb]] der Natur im Gegensatz zu den Erfordernissen der [[Kultur]] (siehe [[Psychoanalyse]]). Sie ist lediglich die letztliche [[Substanz]], durch welche sich Leben verhält und woraus es seinen Sinn bildet und entfaltet. Dies selbst kann kein Erkenntnisinteresse begründen, etwa als [[Logik]] allen [[Seins]], als [[Ontologie.]] Deshalb steht dieses Implikat substanziell sowohl gegen die [[idealistischen]] und religiösen, als auch gegen die [[positivistischen]] Erkenntnisinteressen (z.B. gegen [[Darwin]]). Dort wird die Naturempfindung zu einem Begriff vor aller Erkenntnis, wird zur Seinsbestimmung und als ontologische Bestimmung genommen, um eine dialektischen Begriffsbildung des Soseins (siehe [[Dialektik]]) oder des [[Erscheinenden]] zu umgehen. [[Immanuel Kant]] hatte derlei Begriffsbildung mit dem &amp;quot;Ding an sich&amp;quot; zu umgehen versucht, damit aber gerade eine Begrifflichkeit eingeführt, welche die Anschaung idealisierte, zu einer unhinterfragbaren Instanz des kategorialen Denkens machte (siehe [[Aufklärung]]), zum [[moralischen]] Inbegriff des Lebendigen, das sich aus seinem [[Dasein]], wie es im [[Einzelnen]] schon [[allgemein]] [[gegeben]] erscheint, also aus dem allgemein [[vereinzelten]] [[Dasein]] schlechthin sich in der Natur seiner [[wahren]] [[Allgemeinheit]] zu [[verwirklichen]], sich in seiner [[wirklichen]] [[Wirklichkeit]] zu [[verallgeinern]], sich [[wirklich]] [[geltend]] zu machen hätte (siehe [[Kategorischer Imperativ]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Naturempfindung entfaltet sich alles Leben aus seiner Stofflichkeit heraus, ohne dass es aus dem [[Stoff]] selbst begreifbar wäre. Darin betreibt es lediglich seine [[Geschichte]] (siehe hierzu [[Historischer Materialismus]]), ob diese nun in einem Einzeller ist, der Nährstoff findet und damit empfindet, oder in einem komplexen Organismus. Werden und Vergehen, Leben und Sterben sind selbst stoffliche [[Ereignisse]], wiewohl sich hieraus zugleich ganze Lebenswelten bilden (siehe [[Kultur]]). Für die Geschichte aber sind es nur verschwindende Momente (siehe [[Tod]]). Was ein Lebewesen empfindet, dafür hat es einen Sinn, der sein [[Leben]] erhält und verändert, manchmal sogar sein ganzes Äußeres, die Farbe seines Körpers, die zur Tarnfarbe wird oder die Sinnesausrichtung, die sich vom Tasten zum Riechen und Sehen entwickelt und anderes mehr. Die Natur hat Sinn schon aus sich selbst heraus. Das ist keine Idee und keine apriorische Setzung, auch keine [[Ontologie]], keine Wesentlichkeit der Natur, sondern innerste Schlussfolgerung aus allem, was ist, aus allem, was Natur hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Schluss besteht auch die Kritik der [[Religion]], die den Sinn in seiner Ursprünglichkeit vergöttert, und des [[Darwinismus]], der ihn von seinem gesellschaftlichen Sein ausschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch ist als gesellschaftliches [[Wesen]] immer auch Naturwesen und hat also &amp;quot;Teil am Wesen der Natur&amp;quot; (Marx). Wie sich seine Gesellschaft aus der Natur durch ihre Kultur herausgehoben hat, so bewahrt sie diese auch in sich und verwirklicht sie im gesellschaftliche Menschsein, im Sinnlichsein der Gesellschaft der Menschen, in ihrer Kultur. Der Sinn, den Menschen für einander und für ihre Dinge und Lebensbedingungen haben, ist somit so natürlich, wie er gesellschaftlich ist. Darin entfalten sich die gesellschaftlichen Sinne in ihrer gesellschaftlichen Natur. Und die Entwicklung der menschlichen Natur ist nichts anderes als die historische Natur der Menschen (siehe [[historischer Materialismus]]). Die Entwicklungsgeschichte der Gesellschaft ist die Bildungsgeschichte menschlicher Sinnlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft hat hierdurch keine eigenes Sein der Sinne und die Sinne haben keine eigene Gesellschaft, etwa als notwendig selbständiges kulturelles oder psychisches oder naturhaftes Verhältnis. In der menschlichen Gesellschaft sind alle menschlichen Naturempfindungen aufgehoben, wie auch die [[Empfindungen]] der Menschen von Natur aus geselllschaftlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturempfindungen machen sich allerdings auch geltend, wo sie von der Gesellschaft oder von einzelnen Menschen ausgeschlossen werden. Was als gesellschaftliche Natur besteht, verlangt auch seine Natur in der Gesellschaft, wenn sie hierin ausgeschlossen ist. Ein Mensch schreit vor Hunger wie ein Tier, wenn ihm die Möglichkeit der Ernährung entzogen wird, und in ihm macht sich eine barbarische Geschlechtlichkeit geltend, wenn das gesellschaftlich verwirklichte Geschlecht ihm verunmöglicht ist. In der Gesellschaft vermitteln sich alle Naturempfindungen. Und wo sie von ihr ausgeschlossen, also zu Lebensformationen isoliert werden, da kommen sie in ihrer abstrakten Gestalt in die Gesellschaft zurück als bloße Begierde oder als Trieb. Dies ist die abstrakt negative Form einer [[negierten]] gesellschaftlichen, also einer in ihrer [[Privatheit]] [[isolierten]] Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die isolierte Naturempfindung ist kein Argument für die Notwendigkeit einer kulturelle Entwicklung, wie dies im Gegensatz von Natur und Kultur in der Gleichsetzung mit dem Gegensatz von Lust und Realität bei Freud verstanden war. Sie ist lediglich Veranschaulichung der Abstraktion, worin sich Kultur überhaupt abstrahiert, deren Natur sich entleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ähnlicher Argumentation müsste man sonst auch Hunger als Grundlage der Ökonomie ansehen, wonach sie reine Naturnotwendigkeit wäre, also keinerlei Bedeutung für Reichtum und Entwicklung der Menschen hätte. Demnach würden Menschen nur arbeiten, weil und wenn sie Hunger haben. Das allerdings ist eine wunderbare Ideologie für jene, die sie zu ihrem Vorteil arbeiten lassen. Die Natürlichkeit wird hier wie da zu einem Schleier, der über die wirklichen Beziehungen gelegt wird, um sie ihrem Zusammenhang zu entheben, um die Verhäl�nisse also als das zu verewigen, als was sie natürlicherweise in ihrer Negation erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Gesellschaft, worin die Kultur sich als formalisierter, also [[formbestimmter]] Sinn, als [[abstrakt menschlicher Sinn]] entwickelt, da werden sich auch die Menschen immer weniger [[qualitativ]], sondern eher [[abstrakt]], das heißt einseitiger, [[reduzierter]] und quantifiziert zu ihrer Natur verhalten. Es mag als Naturempfindung erscheinen, wenn sie nach Körperreizen suchen, doch es ist alles andere als Natur: Die reine [[Abwesenheit]] von [[Körperlichkeit]] verschafft in einer Gesellschaft ohne sinnlicher Bezogenheit der Menschen die Begierde nach bloßer [[Anwesenheit]] von körperlicher [[Beziehung]]. Weil in dieser Verkehrung die Naturempfindung wie eine Naturbestimmung erscheint, wird die Gesellschaft zur Trägerin und Versorgerin naturalisierter Abstraktionen (siehe hierzu [[Tittytainment]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem [[reaktionären Bewusstsein]] wird die Gleichsetzung von Naturempfindung und [[Naturbestimmung]] zur [[Selbstverständlichkeit]], weil es auf der [[Gewöhnung]] an die [[Gegegenheiten]] beruht. Es bezieht hieraus die Grundlagen seines [[Rassismus]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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