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		<updated>2025-05-07T21:42:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Die Ware ist Tauschwert, aber sie hat einen Preis.&amp;quot; [[(Karl Marx, MEW 42, 121)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Preis]] einer [[Ware]] ist so, eie der Wert durch andere verauäußert und also festgehalten ist (siehe [[Sosein]]). Er verwirklicht ihren [[Wert]] nach Maßgabe des Marktes ([[Geld]] als [[Maßstab der Preise]]) [[zwischen]] [[Angebot und Nachfrage]]. Darin stellt sich ihr [[Wert]] in der [[Relation]] eines [[Tauschwerts]] zur Gessamtheit der zirkulierenden [[Tauschwerte]] so dar, wie er sich in der [[Nachfrage]] nach einem [[Gebrauchswert]] [[verwerten]] lässt (siehe [[Geld]] als [[Maß der Werte]]). Er formuliert im Nachhinein der Tauschakte im [[Warentausch]] die [[gültige]] [[Relation]] (siehe auch [[Quantität]]) einer durch den Warenhandel bestimmtem Geldmasse (siehe [[Masse]]) zwischen [[Geldwert]] und [[sachlichem]] [[Bedarf]] an [[Gebrauchswerten]] von [[Waren]] auf dem [[Warenmarkt]] (siehe [[Wertrealisierung]]). Die Preise vermitteln also das [[Dasein]] der [[Werte]] als [[quantitatve]] [[Verhältnisse]] ihrer [[Tauschwerte]] zwischen [[Angeboten und Nachfragen]] dar. Ihrem [[Wesen]] nach sind sie die entsprechende Erscheinungsform der [[Wertform]] weil und insofern sie ihren [[Wert]] als ihre [[abstrakte]] [[gesellschaftliche]] [[Substanz]] (siehe [[abstrakt Allgemeines]]) einer [[gesellschaftlichen]] [[Arbeit]] in ihren [[Realtionen]] zueinander für ihre private Exxistenzform realisieren. Preise entstehen also in den [[Verhältnisseb]] des [[Warentauschs]] durch ihr [[Verhalten]] zwischen [[Angebot und Nachfrage]] je nach dem, wie sie durch dieses eine gesellschaftliche Gültigkeit als ihren [[Wert]] relativ zum [[Wert]] der anderen [[Waren]] [[formaulieren]] (siehe [[Form]]). Ihre Preise sind daher nur die [[Darstellung]] der [[Verhältnisse]] der [[gesellschaftlichen]] [[Wertformen]] der [[Waren]] im [[Warentausch]]. Non da her ist der [[Tauschwert]] immer schon [[Wert]] und ihr Preis ihnen [[äußerlich]] und lediglich dadurch [[Form]] durch sich selbst, dass sie [[Gekauft]] und [[Verkauft]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Position im [[Tauschhandel]] bestimmt sich die Funktion des [[Geldes]] zwischen seinem [[Dasein]] als [[Maß der Werte]] und seinem [[Dasein]] als [[Maßstab der Preise]]: Was man bezahlt. das hat seinen [[Preis]] (siehe [[Geld]] als [[Zahlungsmittel]]). Was man dafür bekommt, das ist dann ein [[Wert]] (wodurch [[Geld]] zum [[Kaufmittel]] wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Preis oder die Geldform der Waren ist ... eine von ihrer handgreiflich reellen Körperform unterschiedene, also nur ideelle oder vorgestellte Form. Der Wert von Eisen, Leinwand, Weizen usw. existiert, obgleich unsichtbar, in diesen Dingen selbst; er wird vorgestellt durch ihre Gleichheit mit Gold, eine Beziehung zum Gold, die sozusagen nur in ihren Köpfen spukt.&amp;quot; [[(Karl Marx, MEW 3, 110)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werte entstehen in der [[Ptoduktion]] der [[Lebensbedingungen]] (siehe auch [[Lebensmittel]]), Preise werden erst im [[Warentausch]] geschaffen. Subjektiv ist der [[Preis]] eine [[Spekulation]] auf das [[Verhältnis]] von [[Angebot und Nachfrage]]. [[Objektiv]] stellt er einen [[Wert]] seiner Herstellung als [[Relation]] zum [[Durchschnitt]] der Preise dar. Im bloßen [[Verhalten]] der Preise als [[Maß der Werte]] vereint sich das [[Geld]] im vollzogenen [[Warentausch]] mit seiner Funktion als [[Maßstab der Preise]]. Von daher oszillieren sie als Wertausdruck um den [[Wert]] des Tauschmittels (siehe [[Tauschwert]]). Darin tritt die [[Wertform]] in das eigentümliche [[Verhältnis]] ihrer einzelnen Funktion als [[Wertmaß]]. Für die Erklärung der [[Preisbildung]] und ihrer [[Wirkung]] auf die [[Profitrate]] ist das von zentraler Bedeutung für die [[Geltung]] der [[Preisbildungen]] (siehe auch [[tendenzieller Fall der Profitrate]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn nun, allgemeiner gesprochen und mit Einschluß etwas längerer Perioden, alle Gattungen von Waren zu ihren respektiven Werten verkauft werden, so ist es Unsinn zu unterstellen, daß die ständigen und in verschiednen Geschäftszweigen üblichen Profite - nicht etwa der Profit in einzelnen Fällen - aus einem Aufschlag auf die Preise der Waren entspringen oder daraus, daß sie zu einem Preis weit über ihrem Wert verkauft werden. Die Absurdität dieser Vorstellung springt in die Augen, sobald sie verallgemeinert wird. Was einer als Verkäufer ständig gewönne, würde er als Käufer ebenso ständig verlieren. Es würde zu nichts führen, wollte man sagen, daß es Menschen gibt, die Käufer sind, ohne Verkäufer zu sein, oder Konsumenten, ohne Produzenten zu sein. Was diese Leute den Produzenten zahlen, müssen sie zunächst umsonst von ihnen erhalten. Wenn einer erst euer Geld nimmt und es dann dadurch zurückgibt, daß er eure Waren kauft, so werdet ihr euch nie dadurch bereichern, daß ihr eure Waren diesem selben Mann zu teuer verkauft. Ein derartiger Umsatz könnte einen Verlust verringern, würde aber niemals dazu verhelfen, einen Gewinn zu realisieren.&amp;quot; [[(MEW 16 S, 129]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles hat einen [[Preis]], was von [[Wert]] ist, nichts aber hat dadurch Wert, dass ihm im [[Warentausch]] ein [[Preis]] zugemessen wird. Nicht weil darin der [[Preis]] seiner Erzeugung seinen Wert [[vermitteln]] würde macht den Wert, sondern weil die Form seiner [[Existente]] ein Maß seiner Übereignung nötig hat, wo es nur [[vereinzelt]] [[existieren]] kann (siehe hierzu auch [[Kapitalismus]]). Vom Standpunkt des [[Einkäufers]] stellt der [[Preis]] einer [[Ware]] (siehe [[Tauschwert]]) die [[Bedingung]] für die Anwendung seines [[Geldes]] als [[Zahlungsmittel]] (Ware gegen Geld: W-G) dar, - ob es sich für ihn auch als [[nützlich]] erweist, ob es sich durch die [[Aneignung]] einer [[Sache]] oder einer [[Dienstleistung]] [[verwirklichen]] kann und seinen [[Aufwendungen]] zum Gelderwerb und ihren [[Bedingungen]] Genüge leistet. Vom Standpunkt des [[Verkäufers]] stell der Preis einer [[Ware]] einen Erfolg oder Mißerfolg seines [[Geldbesitzes]] als [[Kaufmittel]] (Geld gegen Ware: G-W) dar. Was die [[Waren]] kosten, stellt also nicht [[unmittelbar]] ihren [[allgemeinen]] [[Wert]] dar, sondern lediglich die [[Relationen]], welche ihre [[allgemeine Wertform]] für die gegensinnnigen [[Positionen]] der Warenbesitzer [[vermittelt]]. Von daher kann ein Preis überhaupt auch die [[Wirklichkeit]] des [[Geldwerts]] und seiner [[Verwertung]] bestimmen - je nachdem welche aktuelle [[Beziehung]] er zu einem Produkt hat, je nachdem welche Summe er zu welchem Zeitpunkt aus dem Verweil der [[Arbeitsprodukte]] auf dem Markt, für ihren [[Existenzwert]] einbringt (siehe hierzu auch [[Terminhandel]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Preis der Waren verkörpert der [[Tauschwert]] als ihr Preis nicht ihren [[Wert]], sondern nur das [[quantitative]] Verhältnis ihrer [[Existenz]] zwischen [[Angebot]] und [[Nachfrage]], die Relation der Preise in einem aktuellen organischen Verhältnis von [[Arbeit]] und [[Konsum]] als Wertverhältnis (siehe [[Wert]]) eines gesellschaftlichen Bedarfs, als das Verhalten seiner [[Wertform]] dar. Der Preis einer [[Ware]] folgt zunächst nur einer [[subjektiven]] [[Vorstellung]] über eine [[Nachfrage]], die ihn rein [[quantitativ]] in dem Maß [[bewertet]], wodurch sie ersetzbar erscheint und dessen Erfolg beim [[Warentausch]], also mit dem [[Verkauf]] der [[Ware]] sich als [[Quantum]] eines gesellschaftlichen Vermögens, einem gesellschaftlich anerkannten [[Wert]] im [[Maßstab der Preise]] durch ihren [[Einkauf]] bestätigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch [[objektv]] stellt jeder Preis einen [[Tauschwert]] dar, der den Doppelharakter der Ware aufzulösen hat, zum Einen durch den Entstehungskosten eines Produkts, und also den [[Wert]] seiner Reproduzierbarkeit (siehe [[Reproduktion]]) vermittelt, zum Anderen die [[Wertrealisierung]] der menschlichen [[Arbeit]]auf dem Markt, welche die Spekulation auf das gesellschaftliche Vermögen ihrer [[Wertsubstanz]] - azf die Preissumme im Allgemeinen - im Verhältnis zu ihrer aktuellen [[Wertgröße]] wie sie in der Nachfrage nach der Lage der [[Konkurrenz]] der [[Wertschätzungen]] der Arbitsprodukte zu verhandeln wwäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ergibt sich jeder Preis einerseits im Verhältnis der Kostpreise der Privatarbeitn, der vergangenen Kosten der [[Reproduktion]] unter gleichen [[Bedingungen]], zum gegenwärtigen Vermögen der [[Produktion]], das aus dem gesellschaftlichen Vermögen des [[Warentauschs]] aus der gegenwärtig [[zirkulierenden]] [[Masse]] der Produkte auf dem Markt zu beziehen ist. Er formuliert die [[gegenwärtigen]] Wertpotenziale in der [[Beziehung]] auf ihre Entstehung, auf ihre Vergangenheit im Vermögen ihrer gegenwärtigen [[Tauschwerte]]. Im Preis der einzelnen [[Gebrauchswerte]] verhält sich die Warenproduktion zur Warenzirkulation wie das Vermögen ihrer [[Reproduktion]] zum [[Reichtum]] ihrer [[Produktion]], zum Produktivvermögen einer Geselschaft im [[Allgemeinen]]. Und dies in umgkehrter, also [[verkehrter]] Form: Je produktiver die [[Arbeit]], desto wertloser werden ihre Produkte mit den Reproduktionskosten ihrer Entstehung und desto mächtiger wird der [[Wert]] des gesellschaftlichen [[Reichtums]] und der [[Glaube]] an das aktuelle Potenzial seiner [[Geld]]form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Idealerweise oder seinem [[Begriff]] nach stellt der Preis die [[Wertgröße]] einer [[Ware]] in [[Geld]]form relativ zum Preis der anderen Waren dar. Der Preis der zum [[Verkauf]] anstehenden [[Waren]] – also der anteilige [[Verkäufen]]Geldwert einer auf dem Markt [[zirkulierenden]], also noch nicht [[verkauften]] Produkte einer Warensammlung – kann nur einlösen, als was die einzelnen [[Waren]] in ihrer Privatform als [[Gebrauchswerte]] zur [[gesellschaftlichen]] Preissumme der schon [[verkauften]] Produkte aus [[Privaterbeiten]] auch wirklich hergeben können. Es pendeln sich daher die Preise über die verschiedensten Warenumsätze von [[Verkäufen]] hinweg durch das [[Zahlungsmittel]] [[Geld]] in der [[einzelnen]] [[Beziehung]] einer Ware zum zirkuliernden [[Geld]] (W-G) und [[den Einkäufen]] durch das [[Kaufmittel]] [[Geld]] in der [[allgemeinen]] [[Beziehung]] des existierenden gesellschaftlichen Vermögens an [[Geld]] zur Ware (G-W), wie sie sich über eine größere [[Zeitdauer]] hinweg [[durchschnittlich]] verhalten und hirdurch ihre [[tatsächliche]] [[Wertgröße]] finden. Der Preis ist eine formalisierte [[Wertschätzung]], die sich aus den [[Gewohnheiten]] der [[Wertrealisation ergibt]], wie sie aus den Vergangenen [[Tauschhandlungen]] sich diese für die [[Gegenwart]] ergeben hatten und worauf die Wertproduktion immer schon spekuliert und von daher auch auf ihre Marktrisiken eingeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im Nachhinein erst wirklich werden kann, muss auch schon im Vorhinein ideell als Wertvorstellung in die [[Arbeit]] eingehen. Von daher verhalten sich [[Wert]] und Preis in ihrer [[Wirklichkeit]] gerade umgekehrt wie in ihrer logischen Beziehung. Denn der [[Wert]] von Waren entsteht durch ihre [[Produktion]], ihr Preis durch ihre [[Zirkulation]], durch ihr Verhalten zwischen [[Angebot und Nachfrage]] im [[Warentausch]]. Er erscheint zunächst auf einem Preisschild [[zufällig]], je nach Markt- und Selbsteinschätzung eines [[Verkäufers]] - als ihr relativer [[Tauschwert]], als [[Vorstellung]], als Reflexion eines [[Werts,]] der an der Ware sich durch ein Preisschild darstellt und dies nur kann, weil die Ware als [[Tauschwert]], [[relativ]] zu allen anderen [[Waren]] auf dem Markt existiert und nur als dieser in [[Beziehung]] auf andere [[Ware]] in den [[Verhältnissen]] des [[Warentauschs]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waren werden produziert, um verkauft zu werden. Von daher stellen sie einen [[Tauschwert]] als [[Wertschätzung]] dar schon bevor sie einen Preis haben können. Der [[Tauschwert]] soll einen [[Wert]] ausdrücken, wo eine [[Ware]] auf den Markt kommt, den ihr Preis aber nicht für sich verwirklichen kann, weil die [[Ware]] als [[Produkt]] immer nur einen [[Wert]] hat, der sich erst auf dem Warenmarkt praktisch realsiert, für den sie produziert wurde,.Dort erst wird in der [[Zirkulation]] der produzierten Waren ihr [[quantitatives]] [[Dasein]] selbst zum Kriterium ihrer Realisation als Werte.,weil sie erst dort ihre Relationen auf die gesamte Produktion finden können, weil erst mit ihrm [[Verkauf]] realisiert wird, ob ein [[Gebrauchswert]] gesellschaftlich [[notwendige Arbeit]] realisiert hat. Sie können daher im Einzelnen immer auch Preise haben, die sowohl unter ihrem Wert wie auch darüber liegen, weil sie sich jedoch erst im [[allgemeinen]] [[Durchschnitt]] im [[Verkauf]] bewahrheiten können, ob und inwieweit ihre Produktion nötig oder erfolgreich war (siehe auch [[notwendige Arbeit]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil aber der [[Preis]] einer jeden [[Ware]] ihren [[Tauschwert]] schon vor ihrem [[Verkauf]] darstellen muss, bezieht er sich wie dieser auf die Wertdarstellung im [[Warentausch]], auf den allgemeinen [[Maßstab der Preis]], welche die Preissumme der Warenwelt als Wert des [[Sozialprodukts]]verkörpert und wodurch deren [[quantitatives]] [[Verhallten]] zwischen [[Angebot und Nachfrage]]. sich auch relativiert. Die Ware existiert nicht durch beliebige Verhältnisse. Um sich in ihrer [[Existenz]] adäquat zu bleiben, muss sie daher zwischen ihrem Werden und Vergehen, ihrem [[Dasein]] als Wertding, als [[Arbeitsprodukt]], und dem [[gesellschaftlich]] existenten Verlangen nach den [[Produkten]] einer gesellschaftlichen [[Arbeit]] verhandelt und behandelt werden. Denn sie kann ihren [[Wert nur realisieren]], wenn sie auch verkauft wird. Von daher bewegt sich jeder [[Preis]] zwischen [[Angebot und Nachfrage]] als eine Zahl, die als eine &amp;quot;werthaltige&amp;quot; Relation des einen zum anderen verwirklicht werden soll. Von daher kann der [[Terminhandel]] zu einem Mitttel der [[Ausbeutung]] der [[Verkäufer]] über ihre [[Preisbildung]] werden, das sich als [[Klassengegensatz]] zwischen [[Schuldner]] und [[Gläubiger]] verhält und im [[Derivatenhandel]] eine eigenständige [[Macht]] eines nur [[fiktiven Kapitals]] darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Preis]] ist von dieser Seite her eine [[quantitative]] Größe, die den [[Widersinn]] der [[Tauschwerte]] vollzieht, dass sie in einer zirkulierenden Wertsumme als [[Maßstab der Preise]] fungieren und hierbei zugleich selbst ein Wertmaß, ein [[Maß der Werte]] sind. Jeder [[Tauschwert]] ist von seinem Wertsein bestimmt, erscheint als Preis jedoch [[gleichgültig]] gegen seine Bestimmtheit. Die [[Preise]] müssen sich [[objektiv]] als Wertquantum einer [[bestimmten]] [[Arbeit]] [[gesellschaftlich]] so auf andere Mengen [[beziehen]], wie es sich im [[quantitativen]] [[Verhältnis]] der [[Waren]] als Proportionen ihrer Austauschbarkeit in der Waren[[zirkulation]] zwischen ihrem [[Erscheinen]] und ihrem Heraustreten aus ihrem bloßen [[Dasein]] als [[Gebrauchswert]] zum [[wirklichen]] Verbrauch ihrer dinglichen [[Eigenschaften]] (siehe [[Warenkörper]]) herausstellt. Jeden [[Ware]] existiert für ein bestimmtes [[Bedürfnis]] und durch eine bestimmte Arbeit. Aber die [[Waren]] haben im [[Allgemeinen]] nur solange einen [[Wert]], wie sie zur Bezahlung von [[Dingen]] als [[Kaufmittel]] dienen und noch nicht verkauft, nicht als [[Zahlungsmitel]] [[verwirklicht]] sind (siehe hierzu auch [[Realwirtschaft]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich ergibt sich der Preis daher als reelle [[Wertgröße]] erst aus der Preissumme der im [[Tausch]] gehandelten Waren. Marx erörtert dies an dem in Gold ideell ausgedrückten Wertquantum, das seine reellen Preise in der Geldzirkulation erst finden kann, wenn sich alle Preise darin als Summe wertadäquat erwiesen haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Voraussetzung der Geldzirkulation ist die Warenzirkulation, und zwar zirkuliert das Geld Waren, die Preise haben, d.h. ideell schon bestimmten Goldquantitäten gleichgesetzt sind. In der Preisbestimmung der Waren selbst ist die Wertgröße des als Maßeinheit dienenden Goldquantums oder der Wert des Goldes als gegeben vorausgesetzt. Unter dieser Voraussetzung also ist das für die Zirkulation erheischte Quantum Gold zunächst bestimmt durch die Gesamtsumme der zu realisierenden Warenpreise. Diese Gesamtsumme selbst aber ist bestimmt 1. durch den Preisgrad, die relative Höhe oder Niedrigkeit der in Gold geschätzten Tauschwerte der Waren und 2. durch die Masse der zu bestimmten Preisen zirkulierenden Waren, also durch die Masse der Käufe und Verkäufe zu gegebenen Preisen.&amp;quot; [[(Karl Marx, MEW 13, 84)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Der Preis der Waren scheint zufällig zu sein, weil er im einezlnen eine ideelle Unterstellung eines Wertes ist, die als solche sich im Einzelnen nicht verwirklichen kann. Da scheint er noch aus der subjektiven Einschätzung von [[Angebot und Nachfrage]] zu entszehen, in der er einfach nur vermutet wird. Aber die [[Konkurrenz]] der Angebote zwingt ihn schließlich immer dahin, die aus dem [[Durchschnitt]] der Wertbemessungen realisierte [[Wertgröße]] in der Preissumme der gehandelten [[Waren]] zu ermessen (siehe [[Geld]]). Der Preis osziliert in der Warenzrikulation um den [[Wert]], der aus der Warenproduktion hieraus verwirklicht werden muss, um den gehandelten [[Gebrauchswerten]] ihren Wertausdruck zu verleihen, mit dem sie den [[Warentausch]] [[aufheben]] und in der [[Konsumtion]] verschwinden. Erst in seinem Untergang, also nach der Realisierung der Gebrauchswerte als [[Wert]], vereint sich der im Verzehr der Waren vernutzte [[Wert]] mit dem im Handel verzehrten Preis der Warensammlung, die das Verhältnis der [[Kaufakte]] mit dem der [[Verkausfsake]] ausdrückt und das Tauschverhältnis sowohl untergehen lässt, wie auch neu begründet, insgesamt also verstetigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Preis, der sich zwischen [[Angebot und Nachfrage]] bildet, und den die [[Grenznutzentheorie]] zum ausschließlich bestimmenden Verhältnis ihres Werts verkürzt hat, ist nicht ohne seine objektive Begründung aus der Produktion zu begreifen. Aber schon in dieser Subjektivität des Tauschakts drückt sich der [[Tauschwert]] einer [[Ware]] in der [[Geldform]] aus, in der die Ware in [[relativer Wertform]] austauschbar und von daher auf ihre Allgemeinform, auf den Geldwert bezogen ist. Denn wo der Preis illusorisch bliebe, würde der Markt nicht betreten werden und der Anbieter mit seiner Ware schnell von dort verhuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Der Preis ist von daher die einfachste und einzelne Form, worin ihr [[Wert]] als Maß ihrer Austauschbarkeit, den sie als Produkt menschlicher Arbeit hat, auf dem Warenmarkt als quantitativ bestimmtes Verhältnis relativ zu anderen Waren und zur Gesamtheit der Waren erscheint. Im [[Geld]] stellt sich der Wert einer Ware einerseits relativ in der [[Preisbildung]] zwischen [[Angebot und Nachfrage]] heraus. Zum anderen stellt es den [[Wert]] einer Ware gesellschaftlich als [[Wertgöße]] dar, die sie auf dem Warenmarkt auch allgemein als Teil der Preissumme der erzeugten Güter hat, als [[Teil]] einer verausgabte Menge an [[Arbeit]], die [[durchschnittlich]] in den Produkten steckt und wodurch sie in eine gesellschaftliche [[Beziehung]] zur durchschnittlichen Verausgabung von Arbeit versetzt werden. Von daher ist der Preis keine unmittelbare Form, so als ob der Wert darin sich reell unvermittelt darstellen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Der Preis, bzw. der [[Tauschwert]] einer Ware, ist eine selbständige Erscheinungsform ihres Werts, die Darstellung einer Nachfrage, die erst durch die [[Konkurrenz]] der Waren auf dem Markt, also in [[Warentausch]] oder der Warenzirkulation zu ihrem Wert oder in die Nähe ihres Werts findet, den sie aus ihrer Ezeugung, also als Produkt menschlicher Arbeit hat, bezieht. Diese ist der Preisbildung auf dem Markt vorausgesetzt, wohingegen der Preis erst durch den Warenhandel entsteht. Die Ware ist beides in einem: als Produkt dem Verhältnis der Waren vorausgesetzt, als Preis ihm zur Folge, doch als Preis zugleich die Produktion bestimmend, da alles, was hier zu verwerten ist, auch als Kosten preisförmig in sie eingeht. Das hat vielerlei Konsequenzen in der Wertdarstellung, z.B. im Unterschied von Reproduktionskosten (z.B. [[Lohn]] der [[Arbeitskraft]]) und Wert der Selbsterhaltung (z.B. Wert der Lebensmittel für die Arbeitskraft, bzw. [[variablem Kapital]]), von [[Profit]] und [[Mehrwert]], von [[Profitrate]] und [[Mehrwertrate]], [[Mehrwert]] und [[Zins]] usw.. Desgleichen unterscheidet sich auch das [[Mehrprodukt]] vom [[Mehrwert]] je nachdem, wieweit es sich in seinen Preisen warenförmig realisiert oder als reiner [[Geldwert]] in den Finanzmarkt eingeht. Und das macht die Schwierigkeit aus, die verschiedene theoretische Interpretationen zu selbständigen Auffassungen gebracht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unsere Analyse bewies, daß die Wertform oder der Wertausdruck der Ware aus der Natur des Warenwerts entspringt, nicht umgekehrt Wert und Wertgröße aus ihrer Ausdrucksweise als Tauschwert. Dies ist jedoch der Wahn sowohl der Merkantilisten und ihrer modernen Aufwärmer, wie Ferrier, Ganilh usw. , als auch ihrer Antipoden, der modernen Freihandels-Commis-Voyageurs, wie Bastiat und Konsorten. Die Merkantilisten legen das Hauptgewicht auf die qualitative Seite des Wertausdrucks, daher auf die Äquivalentform der Ware, die im Geld ihre fertige Gestalt besitzt - die modernen Freihandelshausierer dagegen, die ihre Ware um jeden Preis losschlagen müssen, auf die quantitative Seite der relativen Wertform. Für sie existiert folglich weder Wert noch Wertgröße der Ware außer in dem Ausdruck durch das Austauschverhältnis, daher nur im Zettel des täglichen Preiskurants. Der Schotte Macleod, in seiner Funktion, die kreuzverwirrten Vorstellungen von Lombardstreet möglichst gelehrt herauszuputzen, bildet die gelungene Synthese zwischen den abergläubigen Merkantilisten und den aufgeklärten Freihandelshausierern. [[(MEW 23, S. 75)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv genommen sind Preise zunächst nur Vermutungen, die auf der Funktion des Geldes als Wertmaß beruhen, also ausdrücken, wie es einzeln im Vergleich zu anderen Waren in der Konkurrenz der Preise auftritt. Zugleich beziehtes sich selbst auch allgemein als [[Maß der Werte]] auf jede einzelne Ware und muss erweisen und bewähren, wie der Preis einer [[Ware]] sich allgemein bewähren kann, der sich aus dem Bedarf an ihr bestimmt, sich also dadurch bestimmt, wieweit ihr Wert im [[konkurrierenden]] [[Verhältnis]] von [[Angebot und Nachfrage]] realisierbar ist, und was er anteilig an der gesamten verfügbaren Geldmenge, am Gesamtwert der Waren darstellt. Hier wird der Preis aus der Funktion des Geldes zugleich zum [[Maßstab der Preise]]. Geld stellt den Wert eines Produkts vor, wie man ihn sich im Tauschakt selbst vorstellt, und es realisiert einen Wert, was hierbei einzubringen ist, durch den Preis, der bezahlt wird. Es ist also das, was Wert darstellt und zugleich das, was sich an Wert im Preis realisieren lässt, also mal weniger, mal mehr als ihr Wert einbringt. Es ist ebenso ideell wie reell, Maß der Werte, wie auch Maßstab der Preise in einem: Ist der Bedarf mangels Angebot groß, so gehen die Preise oft weit über ihren Wert hinaus, und ist er gering oder sind zu viele Waren auf dem Markt, dann wird auch unter Wert verkauft. Es ist lediglich eine Frage der [[Konkurrenz]] - sowohl der Anbieter untereinander als auch der Nachfrager untereinander -, wie und wodurch sich die realisiert (siehe [[Preisbildung]]). Die im Geld dargestellte Wertgröße und der Preise als Wertmaß befinden sich in einer ständigen Oszillation um den Wert, wodurch der Maßstab des Wertverhältnisses sich zwischen Himmel und Erde bewegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unmittelbare [[Preisbestimmung]] bei Angebot und Nachfrage kann sich daher auch einmal von der [[Wertgröße]] vollkommen frei machen, um ein andermal wieder schlagartig sogar unter ihren Wert zu fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ding kann ... formell einen Preis haben, ohne einen Wert zu haben. Der Preisausdruck wird hier imaginär wie gewisse Größen der Mathematik. Andrerseits kann auch die imaginäre Preisform, wie z.B. der Preis des unkultivierten Bodens, der keinen Wert hat, weil keine menschliche Arbeit in ihm vergegenständlicht ist, ein wirkliches Wertverhältnis oder von ihm abgeleitete Beziehung verbergen. [[(MEW 23, S. 117)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verhältnis von Angebot und Nachfrage ist gleichgültig, wie viel Aufwand die Herstellung eines Produkts gekostet hat. In der Nachfrage herrscht eben nicht der Vergleich unterschiedlicher Werte, sondern das Bedürfnis und das Vermögen, eine Sache zu erstehen oder zu nutzen, also auch die politische Macht der Bewertung, der [[Privatbesitz]] an Geld. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man bemerkt das z.B. an den Mieten, die in München weit über die Hälfte des durchschnittlichen Monatslohns hinausgehen. Hier herrscht eben große Nachfrage. Und wer hat, dem wird gegeben. Der Wert eines Hauses ist hier etwa nach 15 Jahren amortisiert, d.h. durch Einnahmen oder Mietersparnis ausgeglichen. Aber ist ein Mensch erst mal Hausbesitzer, so ist er auch vom Geld besessen: Er nimmt, was er kriegen kann, ob innerhalb der 15 Jahre Amortisationszeit oder darüber hinaus. Er kann eben immer das nehmen, was er kriegt. Und er kriegt, was den Preis seines Privatbesitzes ausmacht: Nämlich das, was die Leute noch bezahlen können, um am Vermögen einer Wohnung gesellschaftlich teilzuhaben. Und das hängt eben davon ab, was sie dort durch ihre Arbeit verdienen können, wo sie wohnen müssen, um das zu verdienen, was sie zahlen können. Der Preis ihrer Wohnung ist also nicht durch den Wert eines Hauses bestimmt, sondern durch den Mietzins, der dort durch die gesellschaftlich bestimmte Lage des Hauses zu bekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite der Produktion steht der [[Kostpreis]] als Bedingung jeder [[Preisbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Produktionspreis der Ware ist ... gleich ihrem Kostpreis plus dem, entsprechend der allgemeinen Profitrate, prozentig ihm zugesetzten Profit oder gleich ihrem Kostpreis plus dem Durchschnittsprofit.&amp;quot; ([[MEW 25, S. 167]])&lt;/div&gt;</summary>
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