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	<title>Psychose - Versionsgeschichte</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:31:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Psychose&amp;diff=955&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Psychose&amp;diff=955&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:42:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine Psychose ist der Ansturm [[verselbständigter]] [[Gefühle]] gegen ein [[ausschließliches]] – weil ausgeschlossenes – [[Selbstgefühl]], wodurch die [[Wahrnehmungsidentität]] eines Menschen beherrscht und nurmehr gewähnt werden kann. Sigmund Freud hat mal irgendwo geschrieben, dass eine heftige Verliebtheit wie eine Psychose ist. Und tatsächlich tritt diese auch oft erstmals auf, wenn ein Mensch mit diesem [[Zustand]] nicht zurecht kommt. Psychose bedeutet ja auch wortgemäß ein sich Ergießen der [[Psyche]], die von ihren Wahrnehmungsorganen getrennt, also als eine [[verselbständigte]] [[fremde Kraft]] (siehe [[Abstraktionskraft]]) in der [[Wahrnehmung]] erscheint und die [[Selbstwahrnehmung]] [[bestimmt]]. Es ist dann, als ob ein Sturm der [[Gefühle]] die [[Empfindungen]] überschwemmt und sich hierbei als eine innere &amp;quot;[[Wahrheit]]&amp;quot;, als der eigenständig gewordene [[Sinn]] einer [[ausgeschlossenen]] [[Selbstwahrnehmung,]] als in sich verschmolzenes [[Selbstgefühl]] der [[Psyche]] durchsetzt, sich vollkommen von seinen [[Empfindungen]] ablöst und abtrennt und sich in der Wucht ihrer [[Erinnerung]] totalisiert, als Teil der [[Wahrnehmung]] zu einer im [[Ganzen]] übermächtige Wahrnehmung wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Symbiotische Selbstbehauptungen]] verlangen in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] nach einer [[Selbstbezogenheit]], die über ihren [[Selbstwert]] weit hinaus greifen und einander in der [[Ausschliesslichkeit]] ihrer [[symbiotischen Selbstbehauptungen]] in ihrer [[Lebensburg]] einstimmen und sich darin mehr oder weniger selbst [[entäußern]]. Psychose ist eine Lebenswelt von [[Stimmungen]], die solcher Übereinstimmung sich entziehen und sich in Stürmen von [[Gefühlen]] [[ereignen]], die ihren [[Empfindungen]] enthoben und gegen diese gerichtet sind (siehe auch [[Verselbständigung]]). Darin [[verwirklicht]] sich das [[Selbstgefühl]] von [[ohnmächtigen]] Menschen, die durch [[entäußerte]] [[Empfindungen]] [[bestimmt]] sind und sich darin zu bestärken suchen. In der [[Psyche]] stellt sich die vergemeinschaftete [[Ohnmacht]] einer [[fremdbestimmten]] [[Gemeinsinnigkeit]] im Gedankensturm eines überwältigten Menschen dar, der durch die [[Gewohnheiten]] einer [[Hörigkeit]] in [[zwischenmenschliche Beziehungen]] sich selbst aufgehoben hat und seine [[Wahrnehmungen]] durch eine [[entfremdete]] [[Wahrnehmungsidentität]] beherrschen und von [[Erinnerungsbildern]] eines überwältigten [[Gedächtnisses]] aus der Lebenswelt einer [[erzieherischen Beziehung]] und den [[Persönlichkeiten]] einer [[symbiotischen Selbstbehauptung]] (z.B. Lebenspartner, Eltern, Erzieher, Lehrer, Priester oder sonstiger Kultfiguren) lebensförmiger Machtstrukturen [[vermittelt]] worden waren und – [[getrennt]] von ihrem Entstehungsgrund – wahnhaft zutage treten (siehe auch [[Wahnsinn]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Psyche]] hat darin eine eigenständige [[Wahrnehmungsidentität]] gefunden, die sie in die Lage versetzt, unerträgliche [[Wahrnehmungen]] nicht für sich [[wahr zu haben]], um ein dauerhaftes oder momentanes [[Trauma]] in der Weise so für wahr zu halten, dass sie es so [[erkennen]] kann, wie es ihren [[Selbstgefühlen]] gerade noch möglich ist. Hierbei [[trennt]] sich die [[Psyche]] allerdings unmittelbar in zwei Teile auf: einer Wahrnehmungswelt, die ihre [[Gefühle]] mit einer [[ausschließlichen]] [[Erinnerung]] versieht, und einer Gedankenwelt, mit der sie diese für sich so [[interpretiert]], dass sie damit überleben kann, auch wenn deshalb ihre [[Wahrnehmungen]] von einer permanenten Wahrheitsfrage verfolgt und gequält werden. Man könnte auch sagen, dass sie durch einen Ansturm ihrer [[Gefühle]] gegen ihre [[Empfindungen]] gezwungen ist, eine [[Wahrheit]] außer sich für sich zu schaffen, in der sie sich mit sich identifizieren kann, auch wenn sie davon verfolgt wird (siehe hierzu [[Verfolgungsangst]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was unter dem [[Begriff]] &amp;quot;posttraumatische Belastungsstörungen&amp;quot; bekannt geworden ist, beschreibt die oft umfassenden, weil länger wirkenden Lebensvernichtungen im Überleben, die zerstörerischen Lebenshaltungen und [[Selbstwahrnehmungen]], mit denen Psychologen und Psychiater auch in Friedenszeiten konfrontiert wurden. Aber die sind nichts Ungewöhnliches überhaupt. Es wird unter den [[Traumata]] wesentlicher Vernichtungserfahrungen lediglich besonders deutlich, dass [[Wahrnehmung]] kein selbständiger, unabhängiger Prozess der [[Erkenntnis]] ist, indem er schon unter außergewöhnlichen [[Bedingungen]] seine Herkunft und Gründe nicht leugnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahrnehmung]] verliert hierdurch ihre Gedankenwelt, ihre Erinnerung, und kann nur noch darstellen, was in dieser [[Ausschließlichkeit]] noch als abgetrennte [[Empfindung]] [[wahrgehabt]] wird, was ihr in ihrem bloßen [[Körper]] als [[Wahrheit]] verbleibt. Es ist die Unmöglichkeit der Wahrnehmung, das sinnlich [[abwesende]], was darin noch kognitiv [[wahrgehabt]] wird, und was sich dem Wahn als das darin nurmehr Gewähnte und Verlangte so überlassen muss, wie es dem inneren Befinden geboten ist und von der [[Empfindungen]] ausgeschlossen und abgetrennt wurde. Soma und Psyche haben sich offensichtlich entzweit und stelllen in der [[Selbstwahrnehmung]] eine Einheit her, In der sie die getrennten Welten jenseits ihrer [[wirklichen]] [[Wahrnehmungen]] zusammenführt. Es ist ihr irre gewordener [[Sinn]], der [[Irrsinn]], der sich darin so anfühlt, wie er für den betroffenen Menschen ist, mal schlecht, mal schön und manchmal auch quälend und zwanghaft, manchmal als Stimme, die er hört oder als Wahnbild, das er vor Augen bekommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist anfangs aber auch eine Tür zwischen Soma und Psyche noch offen, die mit Geduld und Aufwand noch eine [[Beziehung]] zwischen den vorausgesetzten [[Empfindungen]] und ihren [[Gefühlen]] zulässt. Diese Tür wird aber zugeschlagen, sobald [[Psychopharmaka]] die [[Empfindungen]] der [[Wahrnehmung]] erschlagen, durch hormonelle Fixierungen ausschalten oder lähmen. Das geschieht meist aus der Behauptung der Psychiatrie, dass Psychose eine Stoffwechselerkrankung sei, die nur durch bestimmte Stoffe, welche die Transmittersubstanzen der Nervenzellen verändern, eingedämmt werden könne. Der Zugang zu den vorausgesetzten Problemen ist damit unmöglich geworden und blockiert oder beschränkt andere Formen einer Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Begriff Psychose soll im Verständnis der Neurologen und Psychiater ein [[Wahrnehmungszustand]] erfasst sein, der in bestimmten Phasen oder auch dauerhaft durch psychische Kräfte absolut beherrscht ist, der wie durch eine Krankheit der Nerven verursacht sei. Selbst wenn man es so wahrnimmt wäre dennoch eine Erklärung eines solchen Zustands und seiner [[Aufhebung]] nötig, die erkennen lassen könnte. was diese psychischen Kräfte und ihre verselbständigte [[Wirkung]] substanziell sind, die sie in die Lage vesetzt, die ganze Wahrnehmung der Menschen inhaltlich zu bestimmen, auch als Wirkung aus der Psyche, die ja auch sonst als eine [[Form]] der [[Seele]] aufgefasst wird. Aber gerade da, wo solche Erklärung höchste [[Notwendigkeit]] hätte, wird ihre seelische Herkunft gerne verleugnet, stattdessen fast nur noch die [[körperliche]] Selbstbezogenheit wahnhafter Zustände in den Vordergrund gestellt. Und natürlich hat man hierfür immer ein Mittel, weil nun nur noch die Physiologie der Wahrnehmung &amp;quot;behandelt&amp;quot; wird (siehe [[Psychopharmaka]]), und die besteht in dieser Abtrennung vom Seelischen (siehe [[Leib-Seele-Problem]]) nun mal in der Tat auch nur noch aus neuronalen Prozessen und Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dürftige Wahrheit dahinter ist die Entsprechung von körperlichen und geistigen Wirklichkeiten, z.B. dass bei jeder Aggression natürlicherweise auch eine entsprechenede Erregung festzustellen ist. Die Umkehrung, dass die körperlichen Vorgänge die seelischen erst auslösen würden, ist eine naturwissenschaftliche Vereinseitigung, welche immer gerno dort betrieben wird, wo andere Erklärungen nicht mehr versucht werden sollen, impliziert daher auch eine wissenschaftliche Selbstbeschränkung, wie sie in Krisenzeiten immer wieder besonders hervorgehoben wird - meist mit der Vorhaltung des Unbewiesenen, weil Unbeweisbaren. Die Hirnforschung liefert ja inzwischen auch die einprägsameren Computerbilder, welche die Stoffwechselvorgänge im Gehirn so leicht verständlich machen können, dass man selbst meinen soll, dass dies sozusagen die Dokumente einer psychischen Stimulation seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher ist die sogenannte Psychose ein [[Ideologischer Begriff]] für [[Psychische Krankheit]], die sich von &amp;quot;funktionellen seelischen Störungen&amp;quot; (Neurosen) dadurch absetzen soll, dass die [[Seele]] selbst im Wahnhaften entgrenzt sei: Psychose - zersetzte Psyche. Wer solche Diagnosen ausgibt, weiß keine eindeutigen Zuordnungen von [[Leiden]] und [[Not]] der Menschen und macht sie deshalb zu ihren &amp;quot;[[Symptomen]]&amp;quot;, die aus der [[Seele]] selbst begründet seien. Jüngere Autorinnen haben inzwischen gewagt, die definitorischen Grundlagen der Schizophreniediagnostik infrage zu stellen, die sie immer gerne durch rein somatische Ursachen begründet sehen wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Schizophrenie ist die rätselhafteste von allen Krankheiten. Wohl keine ist so lange, so intensiv, nach so vielen Richtungen mit so vielen Methoden untersucht worden wie diese und dabei mit so geringem Erfolg. Erblichkeit wurde vermutet, aber ein Erbgang konnte nicht gefunden werden. Stoffwechselstörungen, Milieuschäden, traumatische Erlebnisse wurden für die Krankheit verantwortlich gemacht, doch stellte sich heraus, dass die jeweiligen Störfaktoren in der Anamnese von Menschen, die an Schizophrenie erkrankt sind, nicht häufiger vorkommen als bei anderen Krankheiten oder bei Gesunden.&amp;quot; (&amp;quot;Schizophrenie - ein Denkausbruch mit Folgen&amp;quot; - Gisela Roggendorf, Katja Rief)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der hieraus folgenden Beobachtungen ist nicht überraschend. Es erschließt sich Einblicke in geradezu hoch differenzierte seelische Zusammenhänge, die der Gawalt von existenzillen Gegebenheiten weichen müssen und ein inneres Anderssein als Schutz und Grenze entwickeln müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Im Unterschied zu den bisherigen Hypothesen wird keinen Defekt und keine Schwäche zur genetischen Komponente der Schizophrenie erklärt, sondern eine atypische Häufung von guten und starken Charaktereigenschaften, durch die die Betroffenen sich erheblich vom Durchschnitt unterscheiden. Durch die ungewöhnliche Persönlichkeit gerät der/die Betroffene von früher Kindheit an in Disharmonie, oft sogar in Widerspruch zur Umwelt. Die Menschen, die mit ihm/ihr leben, verhalten sich allzu oft ablehnend. Dem Kind fehlen in seiner Umgebung Verständnis und Identifikationsobjekte – die Herausbildung eines harmonischen, akzeptablen Ich wird durch den Mangel an Vorbildern und durch die Nichtübereinstimmung mit potentiellen Vorbildern erschwert, manchmal sehr stark erschwert, oft gelingt sie nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anderssein hat eine komplizierte Notlage zur Folge: Das Kind passt sich an, so gut es geht, leistet in dieser Hinsicht oft Beachtliches und entfernt sich dadurch von seiner ursprünglichen Persönlichkeit. Der Versuch, es allen recht zu machen, führt nach und nach in ein unlösbares Dilemma und zunehmende Verletzlichkeit, denn man kann es nicht allen recht machen. Im Verlauf des Heranwachsens entstehen Ratlosigkeit, Schuldgefühle, depressive Verstimmung und oft schon im Alter von elf oder zwölf Jahren Selbstmordgedanken. Platzt in diese Situation ein schwerwiegendes Ereignis, wie Pubertät, Militärdienst, große Reise, so entstehen zusätzliche Probleme. Die mühsame Balance bricht zusammen und das Denken gerät in Unordnung. Diese Unordnung ist kein Defekt, sondern eine Über- und Fehlfunktion. Der Verstand rast durch viele seiner Möglichkeiten, auch extreme. Der Vorgang ist dem eines Gefühlsausbruchs ähnlich, dauert aber länger – vielleicht weil er nicht wie starke Gefühle mit Aktionen und Erschöpfungsreaktionen des Körpers einhergeht und für die Mitmenschen völlig unverständlich ist.&amp;quot; (&amp;quot;Schizophrenie - ein Denkausbruch mit Folgen&amp;quot; - Gisela Roggendorf, Katja Rief)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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