<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Scheinwelt</id>
	<title>Scheinwelt - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Scheinwelt"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Scheinwelt&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-24T15:27:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Scheinwelt&amp;diff=11399&amp;oldid=prev</id>
		<title>Wolfram am 24. April 2026 um 09:50 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Scheinwelt&amp;diff=11399&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-24T09:50:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 24. April 2026, 11:50 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l13&quot;&gt;Zeile 13:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 13:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In einer [[Scheinwelt]] herrscht das Scheinbare, das [[Beliebige]], der [[Schein]] des Anscheins schlechthin, ein Reflex der Sinnlosigkeit, der die [[Wahrnehmung]] [[entwirklicht]] und [[mystifiziert]] (siehe auch [[Fetischismus]]). Darin hat [[nichts]] [[wirkliche]] [[Substanz]] und das macht alles [[unheimlich]]. Scheinwelt ist eine Welt, in der sich die [[substanziellen]] [[Beziehungen]] in ihrer [[Allgemeinheit]] wechselseitig [[aufheben]], sich an einander und durch einander [[entwirklichen]], weil sie keine [[Form]] ihrer [[Verallgemeinerung]] [[erkennen]] können, sich deshalb gegenseitig [[nichten]]. Sie ist eine Welt, worin z.B. der [[Schein]] einer allseitigen [[Nützlichkeit]] herrscht (siehe auch [[Opportunismus]]), weil der [[Nutzen]] die [[Objektivität]] des Gebrauchs (siehe auch [[Gebrauchswert]]) und also auch des Verbrauchs, die Verfügung über dessen [[Sache]] und Menschen zu ihrer [[Nichtung]] treibt. Sie sind als [[Zweck]] und [[Mittel]] zugleich das [[Material]] ihrer [[Vermittlung]] und lösen sich darin selbst durch ihre gegenseitige Besessenheit auf. Wo Menschen oder Sachen nur für sich benutzt werden, ist das [[Subjekt]] ihrer [[Nutzung]] selbst besessen und also zugleich [[Objekt]] seiner [[Lebensverhältnisse]] (siehe hierzu [[Zwischenmenschlichkeit]]). Von daher ist Nutzen ein Herrschaftsbegriff (siehe hierzu auch [[Nützlichkeit]]), auch wenn er wechselseitig, also in [[wirklichen]] [[Verhältnissen]] [[objektiviert]] ist. In der wechselseitigen Vernutzung verliert allerdings jeder [[Gegenstand]] - auch ein Mensch – seine [[Wirklichkeit]], wird selbst [[unwirklich]] durch seine [[Entgegenständlichung]]. So auch im [[Nutzen]] [[zwischenmenschlicher Beziehungen]]: Wenn der Eine den Anderen benutzt und ihn für sich nutzt, wird er zugleich von ihm vernutzt, als [[Subjekt]] unterliegt er seiner eigenen [[Objektivität]] im Nutzen seiner [[Lebensverhältnissen]] (siehe hierzu auch [[Selbstentfremdung]]). Und so heben beide sich in ihren wechselseitigen [[Wirkungen]] ihrer [[Subjektivität]], in ihrer wechselseitigen [[Negation]] durch die [[objektive]] [[Wirklichkeit]] ihrer Vernutzung auf (siehe [[Entwirklichung]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In einer [[Scheinwelt]] herrscht das Scheinbare, das [[Beliebige]], der [[Schein]] des Anscheins schlechthin, ein Reflex der Sinnlosigkeit, der die [[Wahrnehmung]] [[entwirklicht]] und [[mystifiziert]] (siehe auch [[Fetischismus]]). Darin hat [[nichts]] [[wirkliche]] [[Substanz]] und das macht alles [[unheimlich]]. Scheinwelt ist eine Welt, in der sich die [[substanziellen]] [[Beziehungen]] in ihrer [[Allgemeinheit]] wechselseitig [[aufheben]], sich an einander und durch einander [[entwirklichen]], weil sie keine [[Form]] ihrer [[Verallgemeinerung]] [[erkennen]] können, sich deshalb gegenseitig [[nichten]]. Sie ist eine Welt, worin z.B. der [[Schein]] einer allseitigen [[Nützlichkeit]] herrscht (siehe auch [[Opportunismus]]), weil der [[Nutzen]] die [[Objektivität]] des Gebrauchs (siehe auch [[Gebrauchswert]]) und also auch des Verbrauchs, die Verfügung über dessen [[Sache]] und Menschen zu ihrer [[Nichtung]] treibt. Sie sind als [[Zweck]] und [[Mittel]] zugleich das [[Material]] ihrer [[Vermittlung]] und lösen sich darin selbst durch ihre gegenseitige Besessenheit auf. Wo Menschen oder Sachen nur für sich benutzt werden, ist das [[Subjekt]] ihrer [[Nutzung]] selbst besessen und also zugleich [[Objekt]] seiner [[Lebensverhältnisse]] (siehe hierzu [[Zwischenmenschlichkeit]]). Von daher ist Nutzen ein Herrschaftsbegriff (siehe hierzu auch [[Nützlichkeit]]), auch wenn er wechselseitig, also in [[wirklichen]] [[Verhältnissen]] [[objektiviert]] ist. In der wechselseitigen Vernutzung verliert allerdings jeder [[Gegenstand]] - auch ein Mensch – seine [[Wirklichkeit]], wird selbst [[unwirklich]] durch seine [[Entgegenständlichung]]. So auch im [[Nutzen]] [[zwischenmenschlicher Beziehungen]]: Wenn der Eine den Anderen benutzt und ihn für sich nutzt, wird er zugleich von ihm vernutzt, als [[Subjekt]] unterliegt er seiner eigenen [[Objektivität]] im Nutzen seiner [[Lebensverhältnissen]] (siehe hierzu auch [[Selbstentfremdung]]). Und so heben beide sich in ihren wechselseitigen [[Wirkungen]] ihrer [[Subjektivität]], in ihrer wechselseitigen [[Negation]] durch die [[objektive]] [[Wirklichkeit]] ihrer Vernutzung auf (siehe [[Entwirklichung]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In einer [[Scheinwelt]] herrscht daher das das Scheinbare, der [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Schein&lt;/del&gt;]] des Anscheins schlechthin. Darin hat nichts [[wirkliche]] [[Substanz]]. Darin überlagern sich die [[Eindrücke]] [[beliebiger]] [[Gefühle]], die durch [[Ereignisproduktion]] erzeugt und [[befriedet]] werden, weil sie keinen [[eigenen]] [[Ausdruck]] mehr darstellen. Aber sie kultivieren zugleich eine Welt [[isolierter]] [[Empfindungen]], [[reproduzieren]] verlassene Seelen und verengen die [[Wahrheit]] ihrer [[Wahrnehmungen]] (siehe [[Angst]]), töten sie durch ihre [[Lebensangst]] (siehe [[tote Wahrnehmung]]) und [[verwahrlosen]] daran (siehe auch [[Dekadenz]]). Schließlich kehren sie ihren [[Sinn]] gegen ihre [[Kultur]], [[trennen]] ihren [[Leib]] von ihrer [[Seele]] und [[pervertieren]] sich selbst zu einem Zwang [[entäußerter]] [[Wahrheit]] (siehe hierzu auch [[Perversion]]). So erscheint Geld nicht mehr als reine Vermittler des Warentauschs, sonder als dessen Subjekt. Der Schein verwesentlicht sich gegen seine wahre Wertsubstanz.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In einer [[Scheinwelt]] herrscht daher das das Scheinbare, der [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Widerschein&lt;/ins&gt;]] des Anscheins schlechthin. Darin hat nichts [[wirkliche]] [[Substanz]]. Darin überlagern sich die [[Eindrücke]] [[beliebiger]] [[Gefühle]], die durch [[Ereignisproduktion]] erzeugt und [[befriedet]] werden, weil sie keinen [[eigenen]] [[Ausdruck]] mehr darstellen. Aber sie kultivieren zugleich eine Welt [[isolierter]] [[Empfindungen]], [[reproduzieren]] verlassene Seelen und verengen die [[Wahrheit]] ihrer [[Wahrnehmungen]] (siehe [[Angst]]), töten sie durch ihre [[Lebensangst]] (siehe [[tote Wahrnehmung]]) und [[verwahrlosen]] daran (siehe auch [[Dekadenz]]). Schließlich kehren sie ihren [[Sinn]] gegen ihre [[Kultur]], [[trennen]] ihren [[Leib]] von ihrer [[Seele]] und [[pervertieren]] sich selbst zu einem Zwang [[entäußerter]] [[Wahrheit]] (siehe hierzu auch [[Perversion]]). So erscheint Geld nicht mehr als reine Vermittler des Warentauschs, sonder als dessen Subjekt. Der Schein verwesentlicht sich gegen seine wahre Wertsubstanz.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;In der Tat wird der Wert hier das Subjekt eines Prozesses, worin er unter dem beständigen Wechsel der Formen von Geld und Ware seine Größe selbst verändert, sich als Mehrwert von sich selbst als ursprünglichem Wert abstößt, sich selbst verwertet. Denn die Bewegung, worin er Mehrwert zusetzt, ist seine eigne Bewegung, seine Verwertung also Selbstverwertung. Er hat die okkulte Qualität erhalten, Wert zu setzen, weil er Wert ist. Er wirft lebendige Junge oder legt wenigstens goldne Eier.&amp;#039;&amp;#039; (MEW 23, S. 169) &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;In der Tat wird der Wert hier das Subjekt eines Prozesses, worin er unter dem beständigen Wechsel der Formen von Geld und Ware seine Größe selbst verändert, sich als Mehrwert von sich selbst als ursprünglichem Wert abstößt, sich selbst verwertet. Denn die Bewegung, worin er Mehrwert zusetzt, ist seine eigne Bewegung, seine Verwertung also Selbstverwertung. Er hat die okkulte Qualität erhalten, Wert zu setzen, weil er Wert ist. Er wirft lebendige Junge oder legt wenigstens goldne Eier.&amp;#039;&amp;#039; (MEW 23, S. 169) &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Scheinwelt&amp;diff=11398&amp;oldid=prev</id>
		<title>Wolfram am 24. April 2026 um 09:49 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Scheinwelt&amp;diff=11398&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-24T09:49:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 24. April 2026, 11:49 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l13&quot;&gt;Zeile 13:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 13:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In einer [[Scheinwelt]] herrscht das Scheinbare, das [[Beliebige]], der [[Schein]] des Anscheins schlechthin, ein Reflex der Sinnlosigkeit, der die [[Wahrnehmung]] [[entwirklicht]] und [[mystifiziert]] (siehe auch [[Fetischismus]]). Darin hat [[nichts]] [[wirkliche]] [[Substanz]] und das macht alles [[unheimlich]]. Scheinwelt ist eine Welt, in der sich die [[substanziellen]] [[Beziehungen]] in ihrer [[Allgemeinheit]] wechselseitig [[aufheben]], sich an einander und durch einander [[entwirklichen]], weil sie keine [[Form]] ihrer [[Verallgemeinerung]] [[erkennen]] können, sich deshalb gegenseitig [[nichten]]. Sie ist eine Welt, worin z.B. der [[Schein]] einer allseitigen [[Nützlichkeit]] herrscht (siehe auch [[Opportunismus]]), weil der [[Nutzen]] die [[Objektivität]] des Gebrauchs (siehe auch [[Gebrauchswert]]) und also auch des Verbrauchs, die Verfügung über dessen [[Sache]] und Menschen zu ihrer [[Nichtung]] treibt. Sie sind als [[Zweck]] und [[Mittel]] zugleich das [[Material]] ihrer [[Vermittlung]] und lösen sich darin selbst durch ihre gegenseitige Besessenheit auf. Wo Menschen oder Sachen nur für sich benutzt werden, ist das [[Subjekt]] ihrer [[Nutzung]] selbst besessen und also zugleich [[Objekt]] seiner [[Lebensverhältnisse]] (siehe hierzu [[Zwischenmenschlichkeit]]). Von daher ist Nutzen ein Herrschaftsbegriff (siehe hierzu auch [[Nützlichkeit]]), auch wenn er wechselseitig, also in [[wirklichen]] [[Verhältnissen]] [[objektiviert]] ist. In der wechselseitigen Vernutzung verliert allerdings jeder [[Gegenstand]] - auch ein Mensch – seine [[Wirklichkeit]], wird selbst [[unwirklich]] durch seine [[Entgegenständlichung]]. So auch im [[Nutzen]] [[zwischenmenschlicher Beziehungen]]: Wenn der Eine den Anderen benutzt und ihn für sich nutzt, wird er zugleich von ihm vernutzt, als [[Subjekt]] unterliegt er seiner eigenen [[Objektivität]] im Nutzen seiner [[Lebensverhältnissen]] (siehe hierzu auch [[Selbstentfremdung]]). Und so heben beide sich in ihren wechselseitigen [[Wirkungen]] ihrer [[Subjektivität]], in ihrer wechselseitigen [[Negation]] durch die [[objektive]] [[Wirklichkeit]] ihrer Vernutzung auf (siehe [[Entwirklichung]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In einer [[Scheinwelt]] herrscht das Scheinbare, das [[Beliebige]], der [[Schein]] des Anscheins schlechthin, ein Reflex der Sinnlosigkeit, der die [[Wahrnehmung]] [[entwirklicht]] und [[mystifiziert]] (siehe auch [[Fetischismus]]). Darin hat [[nichts]] [[wirkliche]] [[Substanz]] und das macht alles [[unheimlich]]. Scheinwelt ist eine Welt, in der sich die [[substanziellen]] [[Beziehungen]] in ihrer [[Allgemeinheit]] wechselseitig [[aufheben]], sich an einander und durch einander [[entwirklichen]], weil sie keine [[Form]] ihrer [[Verallgemeinerung]] [[erkennen]] können, sich deshalb gegenseitig [[nichten]]. Sie ist eine Welt, worin z.B. der [[Schein]] einer allseitigen [[Nützlichkeit]] herrscht (siehe auch [[Opportunismus]]), weil der [[Nutzen]] die [[Objektivität]] des Gebrauchs (siehe auch [[Gebrauchswert]]) und also auch des Verbrauchs, die Verfügung über dessen [[Sache]] und Menschen zu ihrer [[Nichtung]] treibt. Sie sind als [[Zweck]] und [[Mittel]] zugleich das [[Material]] ihrer [[Vermittlung]] und lösen sich darin selbst durch ihre gegenseitige Besessenheit auf. Wo Menschen oder Sachen nur für sich benutzt werden, ist das [[Subjekt]] ihrer [[Nutzung]] selbst besessen und also zugleich [[Objekt]] seiner [[Lebensverhältnisse]] (siehe hierzu [[Zwischenmenschlichkeit]]). Von daher ist Nutzen ein Herrschaftsbegriff (siehe hierzu auch [[Nützlichkeit]]), auch wenn er wechselseitig, also in [[wirklichen]] [[Verhältnissen]] [[objektiviert]] ist. In der wechselseitigen Vernutzung verliert allerdings jeder [[Gegenstand]] - auch ein Mensch – seine [[Wirklichkeit]], wird selbst [[unwirklich]] durch seine [[Entgegenständlichung]]. So auch im [[Nutzen]] [[zwischenmenschlicher Beziehungen]]: Wenn der Eine den Anderen benutzt und ihn für sich nutzt, wird er zugleich von ihm vernutzt, als [[Subjekt]] unterliegt er seiner eigenen [[Objektivität]] im Nutzen seiner [[Lebensverhältnissen]] (siehe hierzu auch [[Selbstentfremdung]]). Und so heben beide sich in ihren wechselseitigen [[Wirkungen]] ihrer [[Subjektivität]], in ihrer wechselseitigen [[Negation]] durch die [[objektive]] [[Wirklichkeit]] ihrer Vernutzung auf (siehe [[Entwirklichung]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In einer [[Scheinwelt]] herrscht das Scheinbare, der [[Schein]] des Anscheins schlechthin. Darin hat nichts [[wirkliche]] [[Substanz]]. Darin überlagern sich die [[Eindrücke]] [[beliebiger]] [[Gefühle]], die durch [[Ereignisproduktion]] erzeugt und [[befriedet]] werden, weil sie keinen [[eigenen]] [[Ausdruck]] mehr darstellen. Aber sie kultivieren zugleich eine Welt [[isolierter]] [[Empfindungen]], [[reproduzieren]] verlassene Seelen und verengen die [[Wahrheit]] ihrer [[Wahrnehmungen]] (siehe [[Angst]]), töten sie durch ihre [[Lebensangst]] (siehe [[tote Wahrnehmung]]) und [[verwahrlosen]] daran (siehe auch [[Dekadenz]]). Schließlich kehren sie ihren [[Sinn]] gegen ihre [[Kultur]], [[trennen]] ihren [[Leib]] von ihrer [[Seele]] und [[pervertieren]] sich selbst zu einem Zwang [[entäußerter]] [[Wahrheit]] (siehe hierzu auch [[Perversion]]). So erscheint Geld nicht mehr als reine Vermittler des Warentauschs, sonder als dessen Subjekt. Der Schein verwesentlicht sich gegen seine wahre Wertsubstanz.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In einer [[Scheinwelt]] herrscht &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;daher das &lt;/ins&gt;das Scheinbare, der [[Schein]] des Anscheins schlechthin. Darin hat nichts [[wirkliche]] [[Substanz]]. Darin überlagern sich die [[Eindrücke]] [[beliebiger]] [[Gefühle]], die durch [[Ereignisproduktion]] erzeugt und [[befriedet]] werden, weil sie keinen [[eigenen]] [[Ausdruck]] mehr darstellen. Aber sie kultivieren zugleich eine Welt [[isolierter]] [[Empfindungen]], [[reproduzieren]] verlassene Seelen und verengen die [[Wahrheit]] ihrer [[Wahrnehmungen]] (siehe [[Angst]]), töten sie durch ihre [[Lebensangst]] (siehe [[tote Wahrnehmung]]) und [[verwahrlosen]] daran (siehe auch [[Dekadenz]]). Schließlich kehren sie ihren [[Sinn]] gegen ihre [[Kultur]], [[trennen]] ihren [[Leib]] von ihrer [[Seele]] und [[pervertieren]] sich selbst zu einem Zwang [[entäußerter]] [[Wahrheit]] (siehe hierzu auch [[Perversion]]). So erscheint Geld nicht mehr als reine Vermittler des Warentauschs, sonder als dessen Subjekt. Der Schein verwesentlicht sich gegen seine wahre Wertsubstanz.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;In der Tat wird der Wert hier das Subjekt eines Prozesses, worin er unter dem beständigen Wechsel der Formen von Geld und Ware seine Größe selbst verändert, sich als Mehrwert von sich selbst als ursprünglichem Wert abstößt, sich selbst verwertet. Denn die Bewegung, worin er Mehrwert zusetzt, ist seine eigne Bewegung, seine Verwertung also Selbstverwertung. Er hat die okkulte Qualität erhalten, Wert zu setzen, weil er Wert ist. Er wirft lebendige Junge oder legt wenigstens goldne Eier.&amp;#039;&amp;#039; (MEW 23, S. 169) &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;In der Tat wird der Wert hier das Subjekt eines Prozesses, worin er unter dem beständigen Wechsel der Formen von Geld und Ware seine Größe selbst verändert, sich als Mehrwert von sich selbst als ursprünglichem Wert abstößt, sich selbst verwertet. Denn die Bewegung, worin er Mehrwert zusetzt, ist seine eigne Bewegung, seine Verwertung also Selbstverwertung. Er hat die okkulte Qualität erhalten, Wert zu setzen, weil er Wert ist. Er wirft lebendige Junge oder legt wenigstens goldne Eier.&amp;#039;&amp;#039; (MEW 23, S. 169) &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Scheinwelt&amp;diff=11397&amp;oldid=prev</id>
		<title>Wolfram am 24. April 2026 um 09:46 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Scheinwelt&amp;diff=11397&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-24T09:46:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 24. April 2026, 11:46 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l13&quot;&gt;Zeile 13:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 13:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In einer [[Scheinwelt]] herrscht das Scheinbare, das [[Beliebige]], der [[Schein]] des Anscheins schlechthin, ein Reflex der Sinnlosigkeit, der die [[Wahrnehmung]] [[entwirklicht]] und [[mystifiziert]] (siehe auch [[Fetischismus]]). Darin hat [[nichts]] [[wirkliche]] [[Substanz]] und das macht alles [[unheimlich]]. Scheinwelt ist eine Welt, in der sich die [[substanziellen]] [[Beziehungen]] in ihrer [[Allgemeinheit]] wechselseitig [[aufheben]], sich an einander und durch einander [[entwirklichen]], weil sie keine [[Form]] ihrer [[Verallgemeinerung]] [[erkennen]] können, sich deshalb gegenseitig [[nichten]]. Sie ist eine Welt, worin z.B. der [[Schein]] einer allseitigen [[Nützlichkeit]] herrscht (siehe auch [[Opportunismus]]), weil der [[Nutzen]] die [[Objektivität]] des Gebrauchs (siehe auch [[Gebrauchswert]]) und also auch des Verbrauchs, die Verfügung über dessen [[Sache]] und Menschen zu ihrer [[Nichtung]] treibt. Sie sind als [[Zweck]] und [[Mittel]] zugleich das [[Material]] ihrer [[Vermittlung]] und lösen sich darin selbst durch ihre gegenseitige Besessenheit auf. Wo Menschen oder Sachen nur für sich benutzt werden, ist das [[Subjekt]] ihrer [[Nutzung]] selbst besessen und also zugleich [[Objekt]] seiner [[Lebensverhältnisse]] (siehe hierzu [[Zwischenmenschlichkeit]]). Von daher ist Nutzen ein Herrschaftsbegriff (siehe hierzu auch [[Nützlichkeit]]), auch wenn er wechselseitig, also in [[wirklichen]] [[Verhältnissen]] [[objektiviert]] ist. In der wechselseitigen Vernutzung verliert allerdings jeder [[Gegenstand]] - auch ein Mensch – seine [[Wirklichkeit]], wird selbst [[unwirklich]] durch seine [[Entgegenständlichung]]. So auch im [[Nutzen]] [[zwischenmenschlicher Beziehungen]]: Wenn der Eine den Anderen benutzt und ihn für sich nutzt, wird er zugleich von ihm vernutzt, als [[Subjekt]] unterliegt er seiner eigenen [[Objektivität]] im Nutzen seiner [[Lebensverhältnissen]] (siehe hierzu auch [[Selbstentfremdung]]). Und so heben beide sich in ihren wechselseitigen [[Wirkungen]] ihrer [[Subjektivität]], in ihrer wechselseitigen [[Negation]] durch die [[objektive]] [[Wirklichkeit]] ihrer Vernutzung auf (siehe [[Entwirklichung]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In einer [[Scheinwelt]] herrscht das Scheinbare, das [[Beliebige]], der [[Schein]] des Anscheins schlechthin, ein Reflex der Sinnlosigkeit, der die [[Wahrnehmung]] [[entwirklicht]] und [[mystifiziert]] (siehe auch [[Fetischismus]]). Darin hat [[nichts]] [[wirkliche]] [[Substanz]] und das macht alles [[unheimlich]]. Scheinwelt ist eine Welt, in der sich die [[substanziellen]] [[Beziehungen]] in ihrer [[Allgemeinheit]] wechselseitig [[aufheben]], sich an einander und durch einander [[entwirklichen]], weil sie keine [[Form]] ihrer [[Verallgemeinerung]] [[erkennen]] können, sich deshalb gegenseitig [[nichten]]. Sie ist eine Welt, worin z.B. der [[Schein]] einer allseitigen [[Nützlichkeit]] herrscht (siehe auch [[Opportunismus]]), weil der [[Nutzen]] die [[Objektivität]] des Gebrauchs (siehe auch [[Gebrauchswert]]) und also auch des Verbrauchs, die Verfügung über dessen [[Sache]] und Menschen zu ihrer [[Nichtung]] treibt. Sie sind als [[Zweck]] und [[Mittel]] zugleich das [[Material]] ihrer [[Vermittlung]] und lösen sich darin selbst durch ihre gegenseitige Besessenheit auf. Wo Menschen oder Sachen nur für sich benutzt werden, ist das [[Subjekt]] ihrer [[Nutzung]] selbst besessen und also zugleich [[Objekt]] seiner [[Lebensverhältnisse]] (siehe hierzu [[Zwischenmenschlichkeit]]). Von daher ist Nutzen ein Herrschaftsbegriff (siehe hierzu auch [[Nützlichkeit]]), auch wenn er wechselseitig, also in [[wirklichen]] [[Verhältnissen]] [[objektiviert]] ist. In der wechselseitigen Vernutzung verliert allerdings jeder [[Gegenstand]] - auch ein Mensch – seine [[Wirklichkeit]], wird selbst [[unwirklich]] durch seine [[Entgegenständlichung]]. So auch im [[Nutzen]] [[zwischenmenschlicher Beziehungen]]: Wenn der Eine den Anderen benutzt und ihn für sich nutzt, wird er zugleich von ihm vernutzt, als [[Subjekt]] unterliegt er seiner eigenen [[Objektivität]] im Nutzen seiner [[Lebensverhältnissen]] (siehe hierzu auch [[Selbstentfremdung]]). Und so heben beide sich in ihren wechselseitigen [[Wirkungen]] ihrer [[Subjektivität]], in ihrer wechselseitigen [[Negation]] durch die [[objektive]] [[Wirklichkeit]] ihrer Vernutzung auf (siehe [[Entwirklichung]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In einer [[Scheinwelt]] herrscht das Scheinbare, der [[Schein]] des Anscheins schlechthin. Darin hat nichts [[wirkliche]] [[Substanz]]. Darin überlagern sich die [[Eindrücke]] [[beliebiger]] [[Gefühle]], die durch [[Ereignisproduktion]] erzeugt und [[befriedet]] werden, weil sie keinen [[eigenen]] [[Ausdruck]] mehr darstellen. Aber sie kultivieren zugleich eine Welt [[isolierter]] [[Empfindungen]], [[reproduzieren]] verlassene Seelen und verengen die [[Wahrheit]] ihrer [[Wahrnehmungen]] (siehe [[Angst]]), töten sie durch ihre [[Lebensangst]] (siehe [[tote Wahrnehmung]]) und [[verwahrlosen]] daran (siehe auch [[Dekadenz]]). Schließlich kehren sie ihren [[Sinn]] gegen ihre [[Kultur]], [[trennen]] ihren [[Leib]] von ihrer [[Seele]] und [[pervertieren]] sich selbst zu einem Zwang [[entäußerter]] [[Wahrheit]] (siehe hierzu auch [[Perversion]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In einer [[Scheinwelt]] herrscht das Scheinbare, der [[Schein]] des Anscheins schlechthin. Darin hat nichts [[wirkliche]] [[Substanz]]. Darin überlagern sich die [[Eindrücke]] [[beliebiger]] [[Gefühle]], die durch [[Ereignisproduktion]] erzeugt und [[befriedet]] werden, weil sie keinen [[eigenen]] [[Ausdruck]] mehr darstellen. Aber sie kultivieren zugleich eine Welt [[isolierter]] [[Empfindungen]], [[reproduzieren]] verlassene Seelen und verengen die [[Wahrheit]] ihrer [[Wahrnehmungen]] (siehe [[Angst]]), töten sie durch ihre [[Lebensangst]] (siehe [[tote Wahrnehmung]]) und [[verwahrlosen]] daran (siehe auch [[Dekadenz]]). Schließlich kehren sie ihren [[Sinn]] gegen ihre [[Kultur]], [[trennen]] ihren [[Leib]] von ihrer [[Seele]] und [[pervertieren]] sich selbst zu einem Zwang [[entäußerter]] [[Wahrheit]] (siehe hierzu auch [[Perversion]])&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;. So erscheint Geld nicht mehr als reine Vermittler des Warentauschs, sonder als dessen Subjekt. Der Schein verwesentlicht sich gegen seine wahre Wertsubstanz&lt;/ins&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Eine Scheinwelt &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ist &lt;/del&gt;eine [[Welt]], worin der [[Schein]] herrscht, indem er sich unentwegt durch das Scheinbare bestätigt und verdoppelt. Es ist eine Welt, worin die [[Formen]] des Anscheins zum wesentlichen [[Inhalt]] ihrer [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] geworden ist, eine Welt, deren [[Wesen]] [[abwesend]], bloßer [[Fetisch]] ist (siehe auch [[Warenfetischismus]]). in der das Original durch die Kopie [[vertauscht]] ist (siehe auch [[Warentausch]]), weil sie als Lebenswelt ununterscheidbar, also selbst austauschbar ist. Darin entsteht eine [[Kultur]] der Aufreizung, weil alles [[einverleibt]] und aufgezehrt wird, nur noch in einer sinnentleerten [[Form]] den Menschen nahe ist, weil nur noch [[Erlebnisse]] vom [[Leben]] zeugen (siehe auch [[Eventkultur]]), auch wenn sie nur noch [[repräsentieren]] künnen, was sie [[eigentlich]] sein sollen. Solche Kultur besteht als [[Kult]] der [[Eigentlichkeiten]] aus [[Reflexionen]] und [[Interpretationen]] von [[Ereignissen]], die sich aus dem [[Nichts]] herausstellen und herausbilden müssen. Es sind grundlos gewordene [[Lebensverhältnisse]] die ihren Sinn für das bloße Geschehen und Geschehenlassen verfüllen (siehe auch [[Kulturkonsum]]), indem sie ihn [[ausschließlich]] für sich und ausschließend gegen andere, sich im Wechsel erhalten, in der Abwechslung der [[Ereignisse]] [[repräsentieren]]. In [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] künnen hierüber Menschen einander im Widerschein ihrer [[Existenzen]] beflügeln, erbauen und ergützen (siehe auch [[heile Welt]]). Es ist eine Welt [[narzisstischer]] Beziehungen, in der sich die Repräsentationen aneinenader und durch einander repräsentieren, worin die Eine ihre Repräsentanz aus dem Reiz der Anderen bezieht, also entleerte [[Anwesenheiten]] wiedergibt und daher für einander beziehungslose [[Repräsentanzen]] sind, absurde Vergegenwärtigungen erstellen, die auch ihre Selbstwahrnehmung entstellen und [[pervertieren]]. Eine solche Welt ist voller [[Ereignisse]], die getrennt voneinenader auftreten, in keinem [[geschichtlichen]] Zusammenhang stehen, und daher [[Erlebnisse]] bieten, die ohne [[wirkliches]] [[Leben]], aber &#039;&#039;[[täuschend]] echt&#039;&#039; lebendig sind (siehe auch [[Eventkultur]]). Sie herrscht, wo nur noch bildhaftes herrscht, wo niemand &#039;&#039;sich kennt&#039;&#039; und sich daher auch nicht auskennen kann, daher jeder Mensch alles finden kann, was und wie er [[empfindet]] und sich [[fühlen]] kann, wie er [[will]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;In der Tat wird der Wert hier das Subjekt eines Prozesses, worin er unter dem beständigen Wechsel der Formen von Geld und Ware seine Größe selbst verändert, sich als Mehrwert von sich selbst als ursprünglichem Wert abstößt, sich selbst verwertet. Denn die Bewegung, worin er Mehrwert zusetzt, ist seine eigne Bewegung, seine Verwertung also Selbstverwertung. Er hat die okkulte Qualität erhalten, Wert zu setzen, weil er Wert ist. Er wirft lebendige Junge oder legt wenigstens goldne Eier.&#039;&#039; (MEW 23, S. 169) &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Eine Scheinwelt &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;stellt also &lt;/ins&gt;eine [[Welt]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;dar&lt;/ins&gt;, worin der [[Schein]] herrscht, indem er sich unentwegt durch das Scheinbare bestätigt und verdoppelt. Es ist eine Welt, worin die [[Formen]] des Anscheins zum wesentlichen [[Inhalt]] ihrer [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] geworden ist, eine Welt, deren [[Wesen]] [[abwesend]], bloßer [[Fetisch]] ist (siehe auch [[Warenfetischismus]]). in der das Original durch die Kopie [[vertauscht]] ist (siehe auch [[Warentausch]]), weil sie als Lebenswelt ununterscheidbar, also selbst austauschbar ist. Darin entsteht eine [[Kultur]] der Aufreizung, weil alles [[einverleibt]] und aufgezehrt wird, nur noch in einer sinnentleerten [[Form]] den Menschen nahe ist, weil nur noch [[Erlebnisse]] vom [[Leben]] zeugen (siehe auch [[Eventkultur]]), auch wenn sie nur noch [[repräsentieren]] künnen, was sie [[eigentlich]] sein sollen. Solche Kultur besteht als [[Kult]] der [[Eigentlichkeiten]] aus [[Reflexionen]] und [[Interpretationen]] von [[Ereignissen]], die sich aus dem [[Nichts]] herausstellen und herausbilden müssen. Es sind grundlos gewordene [[Lebensverhältnisse]] die ihren Sinn für das bloße Geschehen und Geschehenlassen verfüllen (siehe auch [[Kulturkonsum]]), indem sie ihn [[ausschließlich]] für sich und ausschließend gegen andere, sich im Wechsel erhalten, in der Abwechslung der [[Ereignisse]] [[repräsentieren]]. In [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] künnen hierüber Menschen einander im Widerschein ihrer [[Existenzen]] beflügeln, erbauen und ergützen (siehe auch [[heile Welt]]). Es ist eine Welt [[narzisstischer]] Beziehungen, in der sich die Repräsentationen aneinenader und durch einander repräsentieren, worin die Eine ihre Repräsentanz aus dem Reiz der Anderen bezieht, also entleerte [[Anwesenheiten]] wiedergibt und daher für einander beziehungslose [[Repräsentanzen]] sind, absurde Vergegenwärtigungen erstellen, die auch ihre Selbstwahrnehmung entstellen und [[pervertieren]]. Eine solche Welt ist voller [[Ereignisse]], die getrennt voneinenader auftreten, in keinem [[geschichtlichen]] Zusammenhang stehen, und daher [[Erlebnisse]] bieten, die ohne [[wirkliches]] [[Leben]], aber &#039;&#039;[[täuschend]] echt&#039;&#039; lebendig sind (siehe auch [[Eventkultur]]). Sie herrscht, wo nur noch bildhaftes herrscht, wo niemand &#039;&#039;sich kennt&#039;&#039; und sich daher auch nicht auskennen kann, daher jeder Mensch alles finden kann, was und wie er [[empfindet]] und sich [[fühlen]] kann, wie er [[will]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;An und für sich kann die [[Wahrnehmung]] nicht gegen sich selbst gerichtet sein. Wo aber der positive [[Schein]] der Welt sich als Lebenswelt eines [[ästhetischen Willens]] in seiner [[Verkehrung]] mächtig gemacht hat, wo er sein [[Heil]] in der Welt der [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] erfunden und gefunden hat (siehe hierzu auch [[heile Welt]]), da trägt er ein [[Bild]] der Vollendung fort, das eine [[Güte]] ihrer [[Ästhetik]] ausströmt, die nicht von dieser Welt des [[bewegten]], des tätigen [[Lebens]] (siehe auch [[Arbeit]]) sein kann. Er treibt die lebendige [[Wahrnehmung]] in die Krise einer allmächtigen [[Wahrheit]], die sich in der [[Sinnbildung]] der [[bürgerlichen Kultur]] dem entsprechend [[politisch]] gestaltet (siehe hierzu auch [[politische Kultur]]). Ihr [[Positivismus]] spaltet die [[Selbstwahrnehmung]] der Menschen in Freund und Feind und [[bestimmt]] die [[Formen]] der [[Kultur]] in ihren Lebensstrukturen und [[Ängsten]] (siehe hierzu auch [[Lebensangst]]) zwischen [[Macht]] und [[Ohnmacht]] der [[Selbstwahrnehmung]] (siehe hierzu auch [[Selbstveredelung]]). Sie [[zerteilt]] die [[Kulturen]] der [[Selbstbeziehung]] in politische Dispositionen und gründet gegensinnige [[Erkenntnisinteressen]], die sie in ihrer Aufmerksamkeit auch gegensinnig ausrichten (siehe hierzu auch [[Erkenntnistheorie]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;An und für sich kann die [[Wahrnehmung]] nicht gegen sich selbst gerichtet sein. Wo aber der positive [[Schein]] der Welt sich als Lebenswelt eines [[ästhetischen Willens]] in seiner [[Verkehrung]] mächtig gemacht hat, wo er sein [[Heil]] in der Welt der [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] erfunden und gefunden hat (siehe hierzu auch [[heile Welt]]), da trägt er ein [[Bild]] der Vollendung fort, das eine [[Güte]] ihrer [[Ästhetik]] ausströmt, die nicht von dieser Welt des [[bewegten]], des tätigen [[Lebens]] (siehe auch [[Arbeit]]) sein kann. Er treibt die lebendige [[Wahrnehmung]] in die Krise einer allmächtigen [[Wahrheit]], die sich in der [[Sinnbildung]] der [[bürgerlichen Kultur]] dem entsprechend [[politisch]] gestaltet (siehe hierzu auch [[politische Kultur]]). Ihr [[Positivismus]] spaltet die [[Selbstwahrnehmung]] der Menschen in Freund und Feind und [[bestimmt]] die [[Formen]] der [[Kultur]] in ihren Lebensstrukturen und [[Ängsten]] (siehe hierzu auch [[Lebensangst]]) zwischen [[Macht]] und [[Ohnmacht]] der [[Selbstwahrnehmung]] (siehe hierzu auch [[Selbstveredelung]]). Sie [[zerteilt]] die [[Kulturen]] der [[Selbstbeziehung]] in politische Dispositionen und gründet gegensinnige [[Erkenntnisinteressen]], die sie in ihrer Aufmerksamkeit auch gegensinnig ausrichten (siehe hierzu auch [[Erkenntnistheorie]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Scheinwelt&amp;diff=10830&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Scheinwelt&amp;diff=10830&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-04T18:52:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Scheinwelt&amp;amp;diff=10830&amp;amp;oldid=1029&quot;&gt;Änderungen zeigen&lt;/a&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Scheinwelt&amp;diff=1029&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Scheinwelt&amp;diff=1029&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:43:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Alles aber (...) ist jetzt ultra, alles transzendiert unaufhaltsam, im Denken wie im Tun. Niemand kennt sich mehr, niemand begreift das Element, worin er schwebt und wirkt, niemand den Stoff, den er bearbeitet. (...) Junge Leute werden viel zu früh aufgeregt und dann im Zeitstrudel fortgerissen. Reichtum und Schnelligkeit ist, was die Welt bewundert und wonach jeder strebt; Eisenbahnen, Schnellposten, Dampfschiffe und alle mögliche Fazilitäten der Kommunikation (...). Wir werden, mit vielleicht noch wenigen, die Letzten sein einer Epoche, die sobald nicht wiederkehrt.&amp;quot; (Johann Wolfgang Goethe, Brief an Zelter vom 6.6.1825)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Scheinwelt ist eine Welt des Zusammenhangs der Scheinbarkeiten, worin alles durch seine [[Widersinnigkeiten]] [[entwirklicht]] ist als die [[Beliebigkeit]] in der [[Unwirklichkeit]] einer fremd scheinenden [[Macht]] (siehe auch [[Entfremdung]]), worin ein [[allgemeines]] [[Dazwischenseins]] auf das [[Wirkliche]] [[wirkt]], sein [[abstraktes]] [[Anderssein]] darin durch seine [[Abwesenheit]] [[bestimmt]] (siehe hierzu auch [[Abstraktionskraft]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo [[Geld]] als [[Geldbesitz]] [[selbstständig]] und also [[abstrakt]] gegen die [[Inhalte]] der [[Gebrauchswerte]] auftritt [[verkehrt]] sich über die [[Ohnmacht]] der [[gesellschaftlich]] nur [[abstrakt]] verbleibenden [[Gebrauchswerte]] zu einer [[gesellschaftliche]] [[Macht]] des [[Geldes]] und macht die Geldform zum [[Subjekt]] aller [[Warentausche]] und deren [[Täuschungen]] durch ihre [[allgemeine Wertform]], die die [[Form]] ihrer an sich [[gleichgültigen]] Vergleiche und Gleichsetzungen, ihrer [[Äquivalentform]] ist (siehe hierzu [[Warenfetischismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die erste Eigentümlichkeit, die bei Betrachtung der Äquivalentform auffällt, ist diese: Gebrauchswert wird zur Erscheinungsform seines Gegenteils, des Werts. Die Naturalform der Ware wird zur Wertform.&amp;quot; [[(MEW 23, S. 70f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist ... eine zweite Eigentümlichkeit der Äquivalentform, daß konkrete Arbeit zur Erscheinungsform ihres Gegenteils, abstrakt menschlicher Arbeit wird.&amp;quot; [[(MEW 23, S. 70f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist ... eine dritte Eigentümlichkeit der Äquivalentform, daß Privatarbeit zur Form ihres Gegenteils wird, zu Arbeit in unmittelbar gesellschaftlicher Form.&amp;quot; [[(MEW 23, S. 70f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer [[Scheinwelt]] herrscht das Scheinbare, das [[Beliebige]], der [[Schein]] des Anscheins schlechthin, ein Reflex der Sinnlosigkeit, der die [[Wahrnehmung]] [[entwirklicht]] und [[mystifiziert]] (siehe auch [[Fetischismus]]). Darin hat [[nichts]] [[wirkliche]] [[Substanz]] und das macht alles [[unheimlich]]. Scheinwelt ist eine Welt, in der sich die [[substanziellen]] [[Beziehungen]] in ihrer [[Allgemeinheit]] wechselseitig [[aufheben]], sich an einander und durch einander [[entwirklichen]], weil sie keine [[Form]] ihrer [[Verallgemeinerung]] [[erkennen]] können, sich deshalb gegenseitig [[nichten]]. Sie ist eine Welt, worin z.B. der [[Schein]] einer allseitigen [[Nützlichkeit]] herrscht (siehe auch [[Opportunismus]]), weil der [[Nutzen]] die [[Objektivität]] des Gebrauchs (siehe auch [[Gebrauchswert]]) und also auch des Verbrauchs, die Verfügung über dessen [[Sache]] und Menschen zu ihrer [[Nichtung]] treibt. Sie sind als [[Zweck]] und [[Mittel]] zugleich das [[Material]] ihrer [[Vermittlung]] und lösen sich darin selbst durch ihre gegenseitige Besessenheit auf. Wo Menschen oder Sachen nur für sich benutzt werden, ist das [[Subjekt]] ihrer [[Nutzung]] selbst besessen und also zugleich [[Objekt]] seiner [[Lebensverhältnisse]] (siehe hierzu [[Zwischenmenschlichkeit]]). Von daher ist Nutzen ein Herrschaftsbegriff (siehe hierzu auch [[Nützlichkeit]]), auch wenn er wechselseitig, also in [[wirklichen]] [[Verhältnissen]] [[objektiviert]] ist. In der wechselseitigen Vernutzung verliert allerdings jeder [[Gegenstand]] - auch ein Mensch – seine [[Wirklichkeit]], wird selbst [[unwirklich]] durch seine [[Entgegenständlichung]]. So auch im [[Nutzen]] [[zwischenmenschlicher Beziehungen]]: Wenn der Eine den Anderen benutzt und ihn für sich nutzt, wird er zugleich von ihm vernutzt, als [[Subjekt]] unterliegt er seiner eigenen [[Objektivität]] im Nutzen seiner [[Lebensverhältnissen]] (siehe hierzu auch [[Selbstentfremdung]]). Und so heben beide sich in ihren wechselseitigen [[Wirkungen]] ihrer [[Subjektivität]], in ihrer wechselseitigen [[Negation]] durch die [[objektive]] [[Wirklichkeit]] ihrer Vernutzung auf (siehe [[Entwirklichung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer [[Scheinwelt]] herrscht das Scheinbare, der [[Schein]] des Anscheins schlechthin. Darin hat nichts [[wirkliche]] [[Substanz]]. Darin überlagern sich die [[Eindrücke]] [[beliebiger]] [[Gefühle]], die durch [[Ereignisproduktion]] erzeugt und [[befriedet]] werden, weil sie keinen [[eigenen]] [[Ausdruck]] mehr darstellen. Aber sie kultivieren zugleich eine Welt [[isolierter]] [[Empfindungen]], [[reproduzieren]] verlassene Seelen und verengen die [[Wahrheit]] ihrer [[Wahrnehmungen]] (siehe [[Angst]]), töten sie durch ihre [[Lebensangst]] (siehe [[tote Wahrnehmung]]) und [[verwahrlosen]] daran (siehe auch [[Dekadenz]]). Schließlich kehren sie ihren [[Sinn]] gegen ihre [[Kultur]], [[trennen]] ihren [[Leib]] von ihrer [[Seele]] und [[pervertieren]] sich selbst zu einem Zwang [[entäußerter]] [[Wahrheit]] (siehe hierzu auch [[Perversion]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Scheinwelt ist eine [[Welt]], worin der [[Schein]] herrscht, indem er sich unentwegt durch das Scheinbare bestätigt und verdoppelt. Es ist eine Welt, worin die [[Formen]] des Anscheins zum wesentlichen [[Inhalt]] ihrer [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] geworden ist, eine Welt, deren [[Wesen]] [[abwesend]], bloßer [[Fetisch]] ist (siehe auch [[Warenfetischismus]]). in der das Original durch die Kopie [[vertauscht]] ist (siehe auch [[Warentausch]]), weil sie als Lebenswelt ununterscheidbar, also selbst austauschbar ist. Darin entsteht eine [[Kultur]] der Aufreizung, weil alles [[einverleibt]] und aufgezehrt wird, nur noch in einer sinnentleerten [[Form]] den Menschen nahe ist, weil nur noch [[Erlebnisse]] vom [[Leben]] zeugen (siehe auch [[Eventkultur]]), auch wenn sie nur noch [[repräsentieren]] künnen, was sie [[eigentlich]] sein sollen. Solche Kultur besteht als [[Kult]] der [[Eigentlichkeiten]] aus [[Reflexionen]] und [[Interpretationen]] von [[Ereignissen]], die sich aus dem [[Nichts]] herausstellen und herausbilden müssen. Es sind grundlos gewordene [[Lebensverhältnisse]] die ihren Sinn für das bloße Geschehen und Geschehenlassen verfüllen (siehe auch [[Kulturkonsum]]), indem sie ihn [[ausschließlich]] für sich und ausschließend gegen andere, sich im Wechsel erhalten, in der Abwechslung der [[Ereignisse]] [[repräsentieren]]. In [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] künnen hierüber Menschen einander im Widerschein ihrer [[Existenzen]] beflügeln, erbauen und ergützen (siehe auch [[heile Welt]]). Es ist eine Welt [[narzisstischer]] Beziehungen, in der sich die Repräsentationen aneinenader und durch einander repräsentieren, worin die Eine ihre Repräsentanz aus dem Reiz der Anderen bezieht, also entleerte [[Anwesenheiten]] wiedergibt und daher für einander beziehungslose [[Repräsentanzen]] sind, absurde Vergegenwärtigungen erstellen, die auch ihre Selbstwahrnehmung entstellen und [[pervertieren]]. Eine solche Welt ist voller [[Ereignisse]], die getrennt voneinenader auftreten, in keinem [[geschichtlichen]] Zusammenhang stehen, und daher [[Erlebnisse]] bieten, die ohne [[wirkliches]] [[Leben]], aber &amp;quot;[[täuschend]] echt&amp;quot; lebendig sind (siehe auch [[Eventkultur]]). Sie herrscht, wo nur noch bildhaftes herrscht, wo niemand &amp;quot;sich kennt&amp;quot; und sich daher auch nicht auskennen kann, daher jeder Mensch alles finden kann, was und wie er [[empfindet]] und sich [[fühlen]] kann, wie er [[will]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An und für sich kann die [[Wahrnehmung]] nicht gegen sich selbst gerichtet sein. Wo aber der positive [[Schein]] der Welt sich als Lebenswelt eines [[ästhetischen Willens]] in seiner [[Verkehrung]] mächtig gemacht hat, wo er sein [[Heil]] in der Welt der [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] erfunden und gefunden hat (siehe hierzu auch [[heile Welt]]), da trägt er ein [[Bild]] der Vollendung fort, das eine [[Güte]] ihrer [[Ästhetik]] ausströmt, die nicht von dieser Welt des [[bewegten]], des tätigen [[Lebens]] (siehe auch [[Arbeit]]) sein kann. Er treibt die lebendige [[Wahrnehmung]] in die Krise einer allmächtigen [[Wahrheit]], die sich in der [[Sinnbildung]] der [[bürgerlichen Kultur]] dem entsprechend [[politisch]] gestaltet (siehe hierzu auch [[politische Kultur]]). Ihr [[Positivismus]] spaltet die [[Selbstwahrnehmung]] der Menschen in Freund und Feind und [[bestimmt]] die [[Formen]] der [[Kultur]] in ihren Lebensstrukturen und [[Ängsten]] (siehe hierzu auch [[Lebensangst]]) zwischen [[Macht]] und [[Ohnmacht]] der [[Selbstwahrnehmung]] (siehe hierzu auch [[Selbstveredelung]]). Sie [[zerteilt]] die [[Kulturen]] der [[Selbstbeziehung]] in politische Dispositionen und gründet gegensinnige [[Erkenntnisinteressen]], die sie in ihrer Aufmerksamkeit auch gegensinnig ausrichten (siehe hierzu auch [[Erkenntnistheorie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind die [[Elemente]] des [[Daseins]] nicht mehr [[erkennbar]], weil sie nurmehr in ihren [[Medien]] (z.B. im Internet) sich abbilden und wo nurmehr ihre [[Aufregung]] herrscht, weil die [[Substanzen]] der [[Wirklichkeit]] [[unwirklich,]] nur in einem [[Bild]] von sich gegenwärtig sind. Da gibt es auch kein wirkliches Walten außerhalb der unzählichen Verwaltungen von [[Ereignissen]]: Keine wirkliche Welt, nur [[wesen]]loses Hin und Her, ein wechselseitig bespiegeln ohne [[Grund]] und [[Folge]] (siehe auch [[Narzissmus]]), ohne [[Ursachen]] aber voller [[Wirkungen]] in einer Fülle unentwegter Aktionen und [[Reaktionen]], tendenziell [[reaktionär]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ereignisse]] in einer Scheinwelt gestalten sich in den Lebensformen des [[Erlebens]], der [[Selbstwahrnehmungen]], worrin die [[Selbsgefühle]] aus der [[Ästhetik]] ihrer [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] gewonnen werden, um im [[Massengefühl]] den [[Sinn]] zu ersetzen, den sie nicht wirklich [[empfinden]] künnen. Was in wesenlosen [[Beziehungen]] nicht ist wird in den Selbstbespiegelungen ihrer Kultur, in [[narzisstischen]] Beziehungen zu einer eigenen Art von Welt, in der sich die Menschen verlieren, weil sie sich in ihrem Spiegelbild immer wieder neu finden und [[empfinden]] müssen (siehe hierzu auch [[prothetische Beziehung]]). Der [[Begriff]] [[Narzissmus]] gründet auf der griechischen Mythologie von Narziss, der sich in sein Spiegelbild verliebt hatte. Hier wird das als Strafe einer Schicksalsgüttin begriffen, wonach der allseits umworbene Jüngling Narziss, der aus Stolz auf seine Schünheit alle Verehrerinnen und Verehrer zurückgewiesen hatte, mit einer [[Liebe]] bestraft wurde, die unmüglich erfüllt werden kann. Die Schicksalsgüttin straft Narziss mit unstillbarer Selbstliebe. Er verliebte sich in sein eigenes Spiegelbild, das er im Wasser einer Quelle sieht; auch er kann das Objekt seiner Liebe nicht erreichen und verwandelt sich sterbend in eine schüne Blume, eben eine Narzisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Scheinwelt wird alles prominent, was darin häufig &amp;quot;ins Auge fällt&amp;quot;. Prominenz ist das Hervortreten eines Einzelnen aus einem Gemenge von vielem, das sich darin [[verallgemeinert]] sieht, ein Beispiel seiner selbst oder seiner [[Ideen]] oder [[Bedürfnisse]] oder [[Wünsche]] oder [[Bilder]] für sich kultiviert und im [[Kult]] [[idolisiert]] (siehe auch [[Fankult]]). Dieses Hervortreten findet allerdings nur in der [[Wahrnehmung]] statt, im reinen [[Quantum]] dessen, was sie in ihren Begegnungen für wahr nimmt, ganz gleich, was sie davon [[wahrhat]]. Es reflektiert sich darin alleine die [[Dichte]] von Vergegenwärtigungen einer [[Erscheinung]], die mit den [[Bedeutungen]] in der [[Wahrnehmung]] ganz getrennt von ihrer [[Wahrheit]] zusammenfallen, die damit diese allerdings auch bedeutungslos machen. Prominenz vollzieht die Totalissierung dieser Scheinwelt., in dieser Welt, worin alles wichtig und voller [[Bedeutung]] erscheint, weil es jedes [[Geltungsstreben]] zu befriedigen vermag, wenn es seinen [[Narzissmus]] &amp;quot;füttert&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Scheinwelt ist eben eine [[Welt]], die eben nur zum [[Schein]] Welt ist, die als das, was sie als Welt sein soll, nur für sich und nur durch sich bestimmt ist und die durch das bloße [[Erleben]] der [[Ereignisse]], also ohne weltliche [[Wirkung]] und Wirklichkeit, ohne [[Gegenständlichkeit]] da ist. Es is eine Welt, die nicht [[wirklich]] [[wahr]] sein kann und als [[Wirklichkeit]] weltenlos ist, weil sie sich durch nichts wirklich [[verhält]] und sich auf nichts wirklich [[bezieht]], ihr nichts gegenüber steht und sie daher in ihrer Beziehungslosigkeit nur sich selbst gleichbleiben kann. Sie ist in ihrem [[Dasein]] [[beliebig]], endlos, [[unwirklich]], zwar voller [[Inhalte]], ober ohne [[Form]] für diese, sondern nur Form für sich. Es sind Inhalte, die keinen [[Grund]] haben, weil sie selbst nur ihrer [[Form]] entspringen, die für sich begründet [[erscheint]] (siehe [[Formbestimmung]]). Aber für sich und in [[Wirklichkeit]] handelt es sich dabei um eine [[Verkehrung]] von [[Form]] und [[Inhalt]], so dass in der Form konkret sinnlich die darin verkehrte Substanz [[abstrakt und allgemein]] wesentlich erscheint, als ein inhaltsleeres [[Wesen]] wirkt, als [[Abstraktionen]] einer [[Güte]], welche zwar [[qualitativ]] Wirkung hat, aber nicht wirklich ist. Weil sie [[substanziell]] eine [[Abstraktion]] darstellt, die gegen ihren Inhalt [[gleichgültig]] ist und ihn [[unwirklich]], seine [[Wirklichkeit]] [[nichtig]] macht, ihn im Grunde [[negiert]]., ist eine Scheinwelt als Verkehrung einer [[Welt]] zugleich immer auch für sich eine verkehrte Welt, eine Welt, in der sich alles selbst auch verkehrt verhalten muss. Es sind [[Verselbständigung]] eines [[Wesens]], das darin nur in seiner [[Verkehrung]] erscheinen kann. Hierin werden [[Wirkungen]] nur [[negativ]] erzeugt, also in der Abgrenzung zum Unguten, zum Schlechten, das dem Guten äußerlich, weil hiervon [[absolut]] [[getrennt]] ist und das Gute erst dadurch bestimmt ist, dass es Schlechtes gibt, dieses aber von sich ausschließt. Es ist die Welt der [[Moralisten]], der [[Selbstgerechtigkeit]] von Gutmenschen, die dadurch gute [[Gefühle]] haben, dass sie sich gut begründen können und dass sie deshalb auch im Grunde alles [[schön und gut finden]] können, auch wenn es schlecht ist oder gerade weil es so ist (siehe hierzu[[ästhetischer Wille]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gute macht solche Welt zur [[heilen Welt]], die von außen, von [[fremden Kräften]] bedroht ist. Güte wird zur substanziellen Grundlage des Verhaltens, das als Maß der [[Lebenswerte]] fungiert. Sie finden diese in [[Eigenschaften]] aus einem [[Leben]], das der Scheinwelt [[einverleibt]] wird, die von aller [[Bedingung]] frei gestellt erscheint, unbedingt gelten soll, damit darin die Menschen für sich das positiv [[wahrnehmen]], was sie außer sich negativ [[wahrhaben]]. Das Maß der Scheinwelt ist die [[Idee]], nach welcher die [[Sinne]] einverleibt werden, welche die eigenen Lebenswerte nötig haben. Von daher erscheint solche Welt wie die Welt einer [[Ideologie]]. Aber diese Welt ist [[wirklich]]. Sie besteht aus dem [[Sinn]], der aus [[fremden]] [[Eigenschaften]] wirklich [[einverleibt]] ist und daher auch [[Wirkung]] hat ohne als Sinn wirklich zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheinwelt entsteht durch die Präformation, die [[Formbestimmung]] von [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] durch [[Lebenswerte]], die das Verhalten in einem bestimmten [[Lebensraum]] sortieren (z.B. als [[Familiensinn]]), um deren [[Idealisierung]] zu befördern und deren Beschränkungen durch fremde Einflüsse zu mindern, welche hierfür bedrohlich sind - und das ist fast alles Wirkliche. In einer Scheinwelt erscheint alles unwirkliche dadurch real, dass es in Gestalt von Menschen, von deren körperlichen Dasein vermittelt und durch deren [[Anwesenheit]] durch ihre symbiotischen [[Selbsbehauptung]] getragen ist. Für die Wirkungsmacht eine so erscheinenden Realität ist die [[Dichte]] der Begegnungen und der [[Ereignisse]] darin tragend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was darin allerdings herrschend wird, ist die [[Notwendigkeit]] der Sortierung des Guten und des [[Bösen]] nach Maßgabe der Lebenswerte. Und die vollzieht sich in der Gewalt der Abhängigkeit vom Dabeisein, in der Notwendigkeit der Anwesenheit, die für Menschen nötig ist, die jenseits dieser Lebenwelt im [[Nichts]] verschwinden. Von daher steckt in jeder [[Lebensburg]] eine Scheinwelt. Das macht die [[Lebensangst]] darin aus. Ihre Welt ist bloße Gewalt der Anwenden als Walten im Widerschein eines [[Sinns]], der nicht sein kann. In ihr ist das Wahrnehmen eine auf sich selbst gründende [[Wahrheit]], die sich selbst aufhebt, weil ihre [[Empfindung]] daraus besteht, was sie wahrhat und was sie daraus macht, was sie also wahrmacht. Eine Scheinwelt ist kein [[notwendiger Schein]] gesellschaftlicher [[Beziehungen]], sondern wirkliche Erscheinungswelt sinnlicher Bezogenheiten, wahrgemachter [[Sinn]], der keinen Sinn hat, wirklich [[abstrakter Sinn]] als [[Wirkung]] eines [[Unsinn]] ist. Das Wahrmachen solcher Sinnlichkeit ist die Produktion einer Scheinwelt, in welcher Sinnliches voller Unsinn [[erscheint]]. Es ist darin nichts wirklich nötig, weil darin alles möglich erscheint. Wirkliche Not entsteht nur durch den Verlust der Scheinwelt überhaupt, dem Reservoir unendlich scheinender Möglichkeiten, wenn sie vergönnt werden. Es ist die Erscheinungswelt von [[Absichten]], welche in zwischenmenschlichen Verhältnissen wahrgemacht werden: Wirklichkeitsform der [[Seele]], seelisches [[Sein]], in welchem das [[Erkenntnis]]vermögen aufgehoben erscheint: Vollkommenheit des [[Selbstgefühls]]. Das ermöglicht zwar ein Leben in diesem Schein, enthebt aber den Sinn der Wahrnehmung seiner Wahrheit und führt zu einer Störung der Wahrnehmungsidentität, wenn er diese Scheinwelt verlässt (siehe [[Verdrängung]]). Nur in ihr wird er in den [[Gefühlen]] bestätigt, die er nötig hat: Selbstgefühle unendlicher Empfindsamkeit, Sinn aller Scheinhaftigkeiten, die so tief erscheinen, wie sie bezogen auf ihre Wahrheit, auf ihr ganzes geschichtliches Sein, flach sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sinn einer Scheinwelt holt seine [[Kraft]] aus der Notwendigkeit einer Beziehung, die keinen Sinn hat (siehe auch [[Fetischismus]]), aber alle Sinne bestimmt (siehe [[Körperfetischismus]]). In der Not ihrer Abstraktheit ensteht abstrakte Sinnlichkeit dadurch, dass alles, was Sinn hat, sich in Gemeinschaft auflöst, um allem Sinn zu verleihen. Darin ist gesellschaftlicher Sinn sowohl aufgehoben wie auch einverleibt (siehe auch [[Kulturkonsum]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Scheinwelt ist alles da, was für das Sein nötig ist, auch wenn ihr Dasein die Umkehrung ihres wesentlichen Seins ausmacht. Sie funktioniert nur dadurch, dass sie im Einzelnen gibt, was sie allgemein nimmt, dass sie Bedürfnisse befriedigt, indem sie Bedarf aufhebt, Sinn vermittelt, indem sie Erkenntnis aufhebt usw.. Es ist die Lebensform einer [[Täuschung]], die daraus besteht, dass alles für etwas anderes da ist, als was es zu sein scheint, dass im einzelnen wahr ist, was allgemein nicht stimmen kann, was aber allgemein ungeheuerliche Not aufkommen ließe, wenn es nicht da wäre. So verbirgt jede Scheinwelt eine [[Lebensangst]], die innerhalb ihrer [[Beziehungen]] Vernichtungsangst auslöst, wenn [[Positionen]] mächtig werden, welche darin als wirkliche Beziehung herrschen, also den Schein dieser Welt wirklich beherrschen. Für sich sind diese Beziehungen ohnmächtig, weil sie keinen Sinn haben, aber als [[prothetische Beziehung]] Sinn machen für eine Beziehung in fortwärender Nichtigkeit, die sich an allen Stoffen forttreibt, die darin einverleibt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv ist jeder Mensch in der Lage, sich von Scheinwelten zu trennen, sobald er eine Welt gefunden hat, in der seine Beziehungen wirklich vorkommen können. Aber es gibt viele [[objektive Gefühle]], die ihn an Scheinwelten auch subjektiv binden können. Oft ist es die objektive Einfalt (s.a. [[Kitsch]]), welche eine Scheinwelt subjektiv zusammenhält und ihren [[Schmerz]] darin erstickt. In der Sehnsucht hält sich die [[Täuschung]] unendlich und treibt ihre Blüten in [[Zuständen]] der [[Seele]], die sich ihrer [[Enttäuschung]] noch nicht gewiss ist, weil und solange sie ihre [[Absicht]], ihre [[Liebe]] zur [[Idee]] nicht aufgeben kann.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
</feed>