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	<title>Schlussfolgerung - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Schlussfolgerung&amp;diff=10835&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Nicht die Rechtsphilosophie, sondern die Logik ist das wahre Interesse. Nicht daß das Denken sich in politischen Bestimmungen verkörpert, sondern daß die vorhandenen politischen Bestimmungen in abstrakte Gedanken verflüchtigt werden, ist die philosophische Arbeit. Nicht die Logik der Sache, sondern die Sache der Logik ist das philosophische Moment. Die Logik dient nicht zum Beweis des Staats, sondern der Staat dient zum Beweis der Logik.&amp;quot; [[(MEW 1, Seite 216)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Nicht die Rechtsphilosophie, sondern die Logik ist das wahre Interesse. Nicht daß das Denken sich in politischen Bestimmungen verkörpert, sondern daß die vorhandenen politischen Bestimmungen in abstrakte Gedanken verflüchtigt werden, ist die philosophische Arbeit. Nicht die Logik der Sache, sondern die Sache der Logik ist das philosophische Moment. Die Logik dient nicht zum Beweis des Staats, sondern der Staat dient zum Beweis der Logik.&amp;quot; [[(MEW 1, Seite 216)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der logische Schluss verkehrt die formale [[Beziehung]] in eine inhaltliche und wird damit zur Verfassung eines verkehrten Denkens, das nicht zum [[Denken]] einer [[Verkehrung]] gelangen kann (oder will). Eine [[wirkliche]] Schlussfolgerung ergibt sich aus dem [[Urteil]] &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�ber &lt;/del&gt;einen Sachverhalt und setzt sich im [[Entschluss]] zu einer bestimmten [[Existenz]]weise und [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;T�tigkeit&lt;/del&gt;]] um. Ein Fehlschluss erweist sich dadurch, dass er sich nicht in der [[Wirklichkeit]] bewahrheiten &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;l�sst&lt;/del&gt;. Sie alleine ist die Evidenz der Schlussfolgerung und somit die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Bew�hrung &lt;/del&gt;(Bewahrheitung) des [[Begriffs]], der die Grundlage der Schlussfolgerung ist, also seine [[Wahrheit]] erweist. Wirklichkeit ergibt sich demnach nicht aus einer Wahrheit. Aber ihre Erklärung kann eine Wahrheit oder eine [[Täuschung]] sein, je nach dem, was daraus erschlossen wurde - Licht oder Finsternis in ihre Sache bringt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der logische Schluss verkehrt die formale [[Beziehung]] in eine inhaltliche und wird damit zur Verfassung eines verkehrten Denkens, das nicht zum [[Denken]] einer [[Verkehrung]] gelangen kann (oder will). Eine [[wirkliche]] Schlussfolgerung ergibt sich aus dem [[Urteil]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;über &lt;/ins&gt;einen Sachverhalt und setzt sich im [[Entschluss]] zu einer bestimmten [[Existenz]]weise und [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Tätigkeit&lt;/ins&gt;]] um. Ein Fehlschluss erweist sich dadurch, dass er sich nicht in der [[Wirklichkeit]] bewahrheiten &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;lässt&lt;/ins&gt;. Sie alleine ist die Evidenz der Schlussfolgerung und somit die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Bewährung &lt;/ins&gt;(Bewahrheitung) des [[Begriffs]], der die Grundlage der Schlussfolgerung ist, also seine [[Wahrheit]] erweist. Wirklichkeit ergibt sich demnach nicht aus einer Wahrheit. Aber ihre Erklärung kann eine Wahrheit oder eine [[Täuschung]] sein, je nach dem, was daraus erschlossen wurde - Licht oder Finsternis in ihre Sache bringt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Schlussfolgerung&amp;diff=1035&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:43:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Der Philosoph, der tritt herein Und beweist Euch, es müßt so sein: Das Erst wär so, das Zweite so, Und drum das Dritt und Vierte so; Und wenn das Erst und Zweit nicht wär, Das Dritt und Viert wär nimmermehr.&amp;quot; (Mephisto in Goethes Faust I)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerndes [[Denken]] bezieht sich auf [[abstrakte]] Zusammenhänge, die dem unmittelbaren Verständnis verschlossen sind. Es begründet seinen [[Verstand]] durch die [[Vernunft]] seiner Schlussfolgerung und bildet somit ein [[Urteil]] über das, was dem entsprechend [[richtig]], [[falsch]] oder [[verkehrt]] sein soll, was also für [[wahr]] zu halten ist. Dieses hängt allerdings vor allem von der [[Substanz]] seiner [[Erkenntnisse]] ab, von ihrer [[Begriffsubstanz]], die zunächst durch eine [[Analyse]] als ihre [[Abstraktionskraft]] erkannt sein muss (siehe [[Erkenntnistheorie]]). Und diese ist selbst wiederum das Resultat ihrer Selbstbegründung, ihres [[Urteils]] über das, was [[Wirklichkeit]] sei. Mit der Schlussfolgerung kehrt das Denken auf seinen Sinn zurück, der ihm schon vorausgesetzt war und nun die [[wirklichen]] Zusammenhänge seiner [[wesentlichen]] [[Erkenntnis]] darstellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Denken]] bliebe allerdings in einem[[hermeneutischer Zirkelschluss]], würde es sich nicht selbst aus seinem [[Gegenstand]] begründen, hinterfragen und [[kritisieren]] können (siehe auch [[theoretisches Bewusstsein]]). Von daher ist eine kritische Theorie, die sich ihrer eigenen [[Abstraktionen]] [[bewusst]] ist, die sich aus der [[Kritik]] einer [[abstrakten Verallgemeinerung]] begründet, die einzig mögliche [[Wahrheitsfindung]]. Dem entspricht die [[dialektische]] [[Methode]], die zwischen [[Substanz]] und [[Wirklichkeit]] zu unterscheiden vermag und aus dem [[Widerspruch]] zwischen [[Wesen]] und [[Erscheinung]] ihre [[Erkenntnis]] von [[Grund]] und [[Folge]] bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schlussfolgern wird in der [[Philosophie]] überwiegend als eine Sache der reinen [[Logik]] angesehen, so, als ob der logische Schluss auch ein wirklicher sei und bestimmte [[Wirklichkeit]] hieraus erfolgen könne, weil es ihre Logik verlangen würde (siehe auch [[Idealismus]]). Von daher bleibt ihre Logik ein H[[ermeneutischer Zirkelschluss]] (siehe auch [[bürgerliche Wissenschaft]]), der durch den [[Begriff]] einer Sache [[verstehen]] will, was anders nicht zu begreifen bliebe. Es ist die [[Logik]] einer [[Mythologie]], wie sie besonders auch Hegel in der Begründung seiner Rechtsphilosophie betrieben hat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht die Rechtsphilosophie, sondern die Logik ist das wahre Interesse. Nicht daß das Denken sich in politischen Bestimmungen verkörpert, sondern daß die vorhandenen politischen Bestimmungen in abstrakte Gedanken verflüchtigt werden, ist die philosophische Arbeit. Nicht die Logik der Sache, sondern die Sache der Logik ist das philosophische Moment. Die Logik dient nicht zum Beweis des Staats, sondern der Staat dient zum Beweis der Logik.&amp;quot; [[(MEW 1, Seite 216)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der logische Schluss verkehrt die formale [[Beziehung]] in eine inhaltliche und wird damit zur Verfassung eines verkehrten Denkens, das nicht zum [[Denken]] einer [[Verkehrung]] gelangen kann (oder will). Eine [[wirkliche]] Schlussfolgerung ergibt sich aus dem [[Urteil]] �ber einen Sachverhalt und setzt sich im [[Entschluss]] zu einer bestimmten [[Existenz]]weise und [[T�tigkeit]] um. Ein Fehlschluss erweist sich dadurch, dass er sich nicht in der [[Wirklichkeit]] bewahrheiten l�sst. Sie alleine ist die Evidenz der Schlussfolgerung und somit die Bew�hrung (Bewahrheitung) des [[Begriffs]], der die Grundlage der Schlussfolgerung ist, also seine [[Wahrheit]] erweist. Wirklichkeit ergibt sich demnach nicht aus einer Wahrheit. Aber ihre Erklärung kann eine Wahrheit oder eine [[Täuschung]] sein, je nach dem, was daraus erschlossen wurde - Licht oder Finsternis in ihre Sache bringt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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