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	<title>Schopenhauer, Arthur - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Schopenhauer,_Arthur&amp;diff=10839&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:52:47Z</updated>

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Kants Ding an sich war für ihn zwar auch unerkennbar (wir sehen immer nur das, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen), jedoch nicht unerfahrbar. Durch eine Selbstbeobachtung unserer Person können wir uns dessen gewiss werden, was wir letzten Endes sind: Wir erfahren in uns den Willen, er ist das Ding an sich. Dieser sei nicht nur die Triebfeder allen Handelns von Mensch und Tier, sondern auch die selbst grundlose Ursache hinter den Naturgesetzen. Die Welt sei letztlich blinder, vernunftloser Wille. Schopenhauer ist der klassische Philosoph und Hauptvertreter des metaphysischen Voluntarismus. Doch die Welt ist nicht nur Wille, sondern erscheint auch als Vorstellung. Sie ist die durch Raum und Zeit sowie Kausalität, die den a priori gegebenen Erkenntnismodus von uns Verstandeswesen bilden, individuierte und verknüpfte Erscheinung des einen Willens. Die Welt ist meine Vorstellung ist der erste Hauptsatz seiner Philosophie. Was uns als Welt erscheine, sei nur für uns, nicht an sich. Es gibt für Schopenhauer nichts Beobachtetes ohne Beobachter, kein Objekt ohne ein Subjekt. Die Welt, als Vorstellung betrachtet, zerfalle in Subjekte und Objekte, die sowohl untrennbar als auch radikal voneinander verschieden, jedoch letzten Endes beide nur [[Erscheinungen]] des Willens sind. Dieser ist nacht Schopenhauer das Wesen der Welt, das sich, in Subjekt und Objekt erscheinend, gleichsam selbst anschaut.&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Schopenhauer vertrat mit dem irischen Philosophen George Berkeley die Auffassung, dass eine von der Wahrnehmung unabhängige Außenwelt nicht existiere. Durch das Aufgreifen neuer naturwissenschaftlicher Erkenntnisse entwickelte Schopenhauer eine Physiologie der Wahrnehmung. Nach seiner Konzeption existiere die Erscheinungswelt nur insoweit, als sie wahrgenommen werde und im menschlichen Bewusstsein sei, also als Vorstellung. Er widersprach Kant in der Überzeugung, dass das „Ding an sich“ jenseits aller Erfahrung liege und deshalb nicht erkannt werden könne. Kants Ding an sich war für ihn zwar auch unerkennbar (wir sehen immer nur das, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen), jedoch nicht unerfahrbar. Durch eine Selbstbeobachtung unserer Person können wir uns dessen gewiss werden, was wir letzten Endes sind: Wir erfahren in uns den Willen, er ist das Ding an sich. Dieser sei nicht nur die Triebfeder allen Handelns von Mensch und Tier, sondern auch die selbst grundlose Ursache hinter den Naturgesetzen. Die Welt sei letztlich blinder, vernunftloser Wille. Schopenhauer ist der klassische Philosoph und Hauptvertreter des metaphysischen Voluntarismus. Doch die Welt ist nicht nur Wille, sondern erscheint auch als Vorstellung. Sie ist die durch Raum und Zeit sowie Kausalität, die den a priori gegebenen Erkenntnismodus von uns Verstandeswesen bilden, individuierte und verknüpfte Erscheinung des einen Willens. Die Welt ist meine Vorstellung ist der erste Hauptsatz seiner Philosophie. Was uns als Welt erscheine, sei nur für uns, nicht an sich. Es gibt für Schopenhauer nichts Beobachtetes ohne Beobachter, kein Objekt ohne ein Subjekt. Die Welt, als Vorstellung betrachtet, zerfalle in Subjekte und Objekte, die sowohl untrennbar als auch radikal voneinander verschieden, jedoch letzten Endes beide nur [[Erscheinungen]] des Willens sind. Dieser ist nacht Schopenhauer das Wesen der Welt, das sich, in Subjekt und Objekt erscheinend, gleichsam selbst anschaut.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-05-07T21:43:07Z</updated>

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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Arthur Schopenhauer (1788 - 1860) war ein Schüler Imanuel [[Kants]], setzte sich diesem jedoch mit einer absoluten Kritik aller [[Vernunft]] entgegen und behauptete die Welt als in sich selbst wesentlich irrational, lediglich [[Vorstellung]] und [[Wille]]nsäußerung zu sein (siehe hierzu auch [[ästhetischer Wille]]). Mit diesem [[subjektiven]] [[Idealismus]] stellte er sich zugleich gegen den objektiven Idealismus [[Hegels]], mit dem er an der Berliner Universität heftig und erfolglos konkurrierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine doppelbödige Beziehung zur [[Aufklärung]] verschafft ihm bis heute noch ein gewisses Maß an Faszination, weil sie darin konsequent war, ihr die [[Subjektivität]] als irrationales Prinzip entgegen zu stellen. Nach seiner Philosophie war die [[Wahrnehmung]] selbst zwar auch die Basis aller [[Erkenntnis]], zugleich aber ihrem Inhalt nach nicht auf ein [[Sein]] jenseits des [[Subjekts]] auf ein &amp;quot;Ding an sich&amp;quot; bezogen, sondern lediglich auf [[Vorstellungen]], die sich in den [[Gegenständen]] der Wahrnehmung verobjektiviert hätten (siehe auch [[Konstruktivismus]]). Von daher war er zum einen ein Gegner der [[Aufklärung]], aber zugleich ihre wesentliche Konsequenz: Die [[Vorstellung]] ist die Entmachtung aller [[Vernunft]] zum Zweck der [[Willkür]] der reinen Subjektivität, des objektiven Subjekts (sieh hierzu auch [[Zwischenmenschlichkeit]]). Der [[kategorische Imperativ]] Kants ist damit in das Subjekt selbst verlegt: Nur es versteht so zu handeln, dass es für die Welt seiner Vorstellung gut sein muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schopenhauers Wille und die darin abgeleitete [[Moral]] des [[Mitleidens]] ist absolut subjektiv und umfasst daher auch die gesamte organische und anorganische [[Natur]] und wurde in dieser Fassung auch von [[Nietzsche]] übernommen. Daraus ergibt sich unmittelbar eine [[übermenschliche]] Qualität des [[Willens]], dem zugleich die objektive Stringens der Aufklärung zu innerst ist: Die moralische [[Selbstbestimmung]] des absoluten Subjekts einer Kulturpersönlichkeit der menschlichen Natur: Des Führers als Erlöser der Menschheit durch das [[Heil]] einer [[Vorstellung]] als [[notwendiger]] [[Wille]] einer Volksgemeinschaft (siehe [[Heilserwartung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Wikipedia wird seine Philosophie wie folgt referiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schopenhauer vertrat mit dem irischen Philosophen George Berkeley die Auffassung, dass eine von der Wahrnehmung unabhängige Außenwelt nicht existiere. Durch das Aufgreifen neuer naturwissenschaftlicher Erkenntnisse entwickelte Schopenhauer eine Physiologie der Wahrnehmung. Nach seiner Konzeption existiere die Erscheinungswelt nur insoweit, als sie wahrgenommen werde und im menschlichen Bewusstsein sei, also als Vorstellung. Er widersprach Kant in der Überzeugung, dass das „Ding an sich“ jenseits aller Erfahrung liege und deshalb nicht erkannt werden könne. Kants Ding an sich war für ihn zwar auch unerkennbar (wir sehen immer nur das, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen), jedoch nicht unerfahrbar. Durch eine Selbstbeobachtung unserer Person können wir uns dessen gewiss werden, was wir letzten Endes sind: Wir erfahren in uns den Willen, er ist das Ding an sich. Dieser sei nicht nur die Triebfeder allen Handelns von Mensch und Tier, sondern auch die selbst grundlose Ursache hinter den Naturgesetzen. Die Welt sei letztlich blinder, vernunftloser Wille. Schopenhauer ist der klassische Philosoph und Hauptvertreter des metaphysischen Voluntarismus. Doch die Welt ist nicht nur Wille, sondern erscheint auch als Vorstellung. Sie ist die durch Raum und Zeit sowie Kausalität, die den a priori gegebenen Erkenntnismodus von uns Verstandeswesen bilden, individuierte und verknüpfte Erscheinung des einen Willens. Die Welt ist meine Vorstellung ist der erste Hauptsatz seiner Philosophie. Was uns als Welt erscheine, sei nur für uns, nicht an sich. Es gibt für Schopenhauer nichts Beobachtetes ohne Beobachter, kein Objekt ohne ein Subjekt. Die Welt, als Vorstellung betrachtet, zerfalle in Subjekte und Objekte, die sowohl untrennbar als auch radikal voneinander verschieden, jedoch letzten Endes beide nur [[Erscheinungen]] des Willens sind. Dieser ist nacht Schopenhauer das Wesen der Welt, das sich, in Subjekt und Objekt erscheinend, gleichsam selbst anschaut.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schopenhauer bietet vor allem die Grundlagen zur Selbstlegitimation eines Führungsanspruchs durch [[Besitz]] oder Intelligenz des [[Kulturbürgertums]] (siehe auch [[Kulturstaat]]). Er war von daher auch bedeutsam für den [[Avantgardismus]] der [[elitären]]WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen des [[Nationalsozialismus]] Seine [[Klasse]]neinteilung besteht von daher alleine subjektiv - und zwar im Gegensatz von einfachen Menschen und besseren Menschen. Die erstren waren von einer niederen Stufe der Willensbildung, was für ihn Bildung überhaupt war. Er nannte sie &amp;quot;Fabrikware der Natur&amp;quot; oder auch &amp;quot;Lumpen&amp;quot;. Sie haben bescheiden zu sein, die &amp;quot;besseren Menschen&amp;quot; dürfen es nicht sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wohl ... ist die Tugend der Bescheidenheit eine erkleckliche Erfindung für die Lumpe; da ihr gemäß jeder von sich zu reden hat ... als gäbe es überhaupt nichts als Lumpe.&amp;quot; (Zitiert nach Störig, S. 502f.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ensprechend war auch sein Frauenbild, das sich auf der Ebene von Mitleid bewegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie sind sexus sequior, das in jedem Betracht zurückstehende, zweite Geschlecht, dessen Schwäche man demnach schonen soll, aber welchem Ehrfurcht zu bezeugen über die Maßen lächerlich ist und uns in ihren eigenen Augen herabsetzt.“ Und weiter: „Mit mehr Fug, als das schöne, könnte man das weibliche Geschlecht das unästhetische nennen. Weder für Musik, noch Poesie, noch bildende Künste haben sie wirklich und wahrhaftig Sinn und Empfänglichkeit; sondern bloße Aefferei, zum Behuf ihrer Gefallsucht, ist es, wenn sie solche affektiren und vorgeben.“ (&amp;quot;Über die Weiber&amp;quot;, 1851)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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