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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Seiendes&amp;diff=1056&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:43:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;�Kritik an Ontologie will auf keine andere Ontologie hinaus, auch auf keine des Nichtontologischen. Sie setzte sonst ein anderes als das schlechthin Erste; diesmal nicht die absolute Identit�t, Sein, den Begriff, sondern das Nichtidentische, Seiende, die Faktizit�t. Damit hypostasierte sie den Begriff des Nichtidentischen und handelte dem zuwider, was er meint.&amp;quot; (Theodor W. Adorno)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiend ist irgendwo etwas sein, gleich, in welcher [[Beziehung]] und auch ganz gleich, ob es einen Ort hat, auf den man zeigen oder ihn benennen kann. Das Seiende ist der [[Begriff]] einer Reflektion auf ein [[Dasein]], das keinen [[wirklichen]] Sinn hat, und in einem [[Sein]] verbleibt, das als Schatten höherer Sinngebung (siehe hierzu [[Platon]]) [[eigentlich]] nichts Wirkliches ist (siehe hierzu [[Wirklichkeit]]). Es ist dann alles, was ist, auch wenn es nicht ist, auch wenn es nur durch seine [[Negation]] oder [[Nichtung]] wirksam ist. Seiendes ist, was hiervon schon durch seine bloße [[Anwesenheit]] zu sein [[scheint]], das Phänomenale, alles, wie es durch sich schon [[gegenständlich]] gegeben, als [[Gegebenheit]] [[bestimmt]] erscheint, also so da ist (siehe auch [[Sosein]]) wie und wo es ist (siehe [[Dasein]]), ganz gleich, was es [[wesentlich]] ist, wenn es nicht da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen diese [[Gleichgültigkeit]] erschließt sich das [[Sein]] aus den [[Eigenschaften]] eines unwirklichen [[Lebens]] als dessen einzig wirksame, also wirkliche [[Substanz]] des Seins, wie sie nicht unbedingt [[wirklich]] ist, also auch [[unwirklich]] [[da sein]] kann, wenn von ihren [[Inhalten]] abgesehen (siehe [[Absicht]]) wird: [[Abstrakte]] [[Wirklichkeit]], wie sie da und zugleich nicht da ist (vergleiche hierzu [[abstrakt menschliche Arbeit]], [[abstrakt menschlicher Sinn]]). Erst in der Vermittlung seiner Ursache mit seinem Grund kann dessen [[Erkenntnis]] seine [[Bestimmungen]] ent-decken, seine Phänomene entblößen und seine [[Seinsbestimmungen]] vom scheinhaften, vom [[formbestimmten]] Sein als [[Wesen]] des [[Daseins]] unterschieden werden. Das macht die [[Analyse]], die [[Arbeit]]der [[Erkenntnis]], die Arbeit am [[Begriff]] aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bloße Wesensbehauptung, welche das Seiende begründen soll ohne ihr Sein zu erkunden, bleibt eine Dopplung des Seinsverständnisses, wie sie in der Philosophie des Seienden, dem [[Positivismus]] zu vermerken ist. Er bestreitet einen Unterschied von Seiendem und Sein. Aber Sein ist schon durch sich wesentlich und von allem Scheinhaften unterschieden. Positivismus bestreitet das und disqualifiziert das [[Denken]] von der [[Erkenntnis]] einer Scheinhaftigkeit (siehe hierzu auch [[Positivismussstreit]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nicht ist muss nicht wirkungslos sein, denn es hat auch als bloße [[Abstraktionskraft]] einen wirklichen Antrieb (siehe [[Trieb]]) zu seiner Verwirklichung, der durch die [[Analyse]] seiner [[Dialektik]] als [[Substanz]] eines gemeinsamen Dritten - also dem [[abstrakt Allgemeinen]] in ihrem [[Widerspruch]] - erkannt werden kann. Für die [[Phänomenologie]] gibt es dieses nicht und so ist für sie das [[Abwesende]] ein eigentliches Sein, das da ist, wo es Wirkung hat, die sich eidetisch erkunden lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Seiendes im Unterschied zum [[Sein]] bestimmt ist, war es f�r die [[Ph�nomenologie]] von [[Martin Heidegger]] eingef�hrt, um diesen Unterschied zu formulieren. Es ist die bloße [[Tatsache]], ein in sich reflektiertes [[Fakt]], abstrakte Empirie jenseits ihres [[Wesens]], unqualifiziertes Sein (siehe [[Qualit�t]]), das noch vollst�ndig f�r sich zu sein [[scheint]] und sich durch keine [[Erkenntnis]] von Wesentlichem unterscheiden l�sst. Festzustellen, dass etwas seiend ist, ist für die [[Phänomenologie]] blo�e auf das [[Sein]] bezogene Reflexion von etwas, kann also nur beantworten, ob es wirklich ist, nicht ob es wesentlich oder nur scheinbar (siehe [[Erscheinung]]) ist. Es ist im [[Verhalten]]zum Seienden unbezweifelt, dass es [[wirklich]] und also wirksam und nur deshalb auch wahr ist, ohne zu sein. Es ist in seinen Verhältnissen immer noch [[bezweifelbar]], ob es das ist, als was es wirklich ist, oder ob es wesentlich anders ist, einen anderen [[Grund]] zu seinem [[Wesen]] hat als die [[Wirklichkeit]], die es ver[[ursacht]], - ob es also [[wesentlich]] und [[allgemein]] [[unwirklich]] ist (siehe [[abstrakt Allgemeines]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Martin Heidegger]] ist es schon zweifelsfrei, wenn es sich aus seiner Verborgenheit &amp;quot;entbergen&amp;quot; und hierdurch erkennen lässt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Sein und das Seiende spielt in Heideggers Philosophie eine wesentliche Rolle: Die wesentliche Grundfrage der Metaphysik sei die Frage nach dem Sein des Seienden. Das Seiende sei nicht einfach all das, was ist (wovon wir reden und was wir sind). Die Frage nach dem Sein des Seienden stelle sich, da es nicht selbstverständlich ist, daß Seiendes ist. Es könnte ja auch sein, daß statt dem Seienden Nichts ist. Für Heidegger stellt sich also die Frage: Warum ist Seiendes? Das Sein ist bei Heidegger Nichts, sonst wäre es Seiendes. Und das Sein ist auch nicht ohne Seiendes. Sein umfaßt also Nichts und Seiendes. Durch das Entbergen wird aus dem Nichts (dem Verborgenen) Seiendes. Durch das Entbergen entsteht für Heidegger Erkenntnis und Wahrheit.&amp;quot; ([[igw.tuwien.ac.at/christian/technsoz/heidegger.html]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Befragung des Seienden hat ihren objektiven Grund in einem [[Dasein]], wo nichts so ist, wie es f�r den Menschen ist. Es gibt m�chtige [[Wesen,]] die ihn [[ohnm�chtig]] sein lassen, weil ihre [[Wirkung]] vor allem, also in ihrer [[Allgemeinhei]]t nur [[abstrakt]] da ist (siehe [[abstrakt Allgemeines]]). Er ist hierdurch nicht vollst�ndig in dieser Welt und die Welt ist ihm selbst nicht ganz geheuer, etwas gebrochenes [[Ganzes]], ein [[Unheil]], in dem das Seiende nicht f�r ihn ist und dennoch durch ihn bestimmt sein soll. Doch es bestimmt vor allem seine [[Entfremdung]] von sich selbst. In der [[Religion]] findet er einen [[Grund]] daf�r, warum er nicht von dieser Welt ist, und auch [[kritischen Theorien]]beruhen darauf, dass das Seiende als solches ver�ndert werden m�sse, das Seiende nicht [[wahr]] sei, nicht in seiner [[Widerspr�chlichkeit]] eine [[wahre]] [[Form]] sondern selbst nur als Unwahrheit, als Nichtidentisches [[wesentlich]]sei (vergl. hierzu auch [[Adorno]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Ph�nomenologie]], namentlich bei [[Heidegger]], ist das Seiende die Erscheinungsweise des Seins, das ihm wesentlich zugrunde liege und in welchem es wese, werde und vergehe, als [[Geschichte]] sich [[ereigne]], die f�r sich nichts sein kann. Sie stelle sich als blo�es Ph�nomen des Seienden ein, &amp;quot;ereignet sich&amp;quot;. Darin &amp;quot;lichte&amp;quot; sich das Sein, ohne darin auch wirklich zu sein - und ohne dass Wirklichkeit also auch wesentlich begreifbar sein, auch in die [[Seinsvergessenheit]] geraten kann. Ph�nomenologie besteht aus der Trennung von Seiendem und Sein. Wo das Seiende unwesentlich, wesenlos wird, verdunkelt sich nach Heideggers Auffassung dessen Sein, lichtet nicht mehr und begr�ndet [[Unheil]]. Dass dies m�glich ist, ist dem [[Subjekt]] geschuldet, das sich nicht wirklich verwirklicht, das sich hingibt den Unwesentlichkeiten der Welt, besonders der Modernen. Hieraus besteht der Vorwurf an die Menschen, in ihrer [[Seinsvergessenheit]] zu vegetieren und keine [[Wahrheit]] zu erkennen. Zugleich war dies auch im [[Nationalsozialismus]] die geistige Grundlage der Angst vor der Modernen, welche den deutschen [[Faschismus]] subjektiv angetrieben hatte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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