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	<title>Selbstbeziehung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<author><name>Python</name></author>
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Darin reflektieren sie sich als einzelnen Allgemeinmenschen (siehe [[Verallgemeinerung]]), der sich vor allem selbst gefunden hat, weil ihm seine [[menschliche Identität]] im [[zwischenmenschlichen]] [[Erleben]] so [[erscheint]], wie die [[Ereignisse]] seiner [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] dies ihm [[ermöglichen]] (siehe auch [[Eventkultur]]). Es ist das unentwegte Wiedererkennen seiner selbst in anderen Menschen, das genau so unentwegt [[enttäuscht]] wird, weil darin nur gefunden werden kann, was man von sich selbst darin [[wahrhaben]] kann. Und das kann nicht [[unmittelbar]] menschlich sein, weil menschliche [[Wahrheit]] unmittelbar gewiss sein muss, also keine [[Gewissheit]] durch andere Menschen finden noch durch sie haben kann, weder vermittelbar noch unmittelbar ganz gewiss ist. Weil jede menschliche [[Empfindung]] von daher immer so gesellschaftlich ist, wie der einzelne Mensch in [[Gesellschaft]] sich bewahrheiten kann, empfindet er sich auch so fremd, wie Gesellschaft menschliche [[Entfremdung]] vermittelt und wie sich Empfindungen in den Gefühlen der Menschen von daher in einem [[Selbstgefühl]] mitteilen und [[verselbständigen]]. und hierin ihrem [[ästhetischen Willen]] folgen. Dieser ist der [[Trieb]] der [[Selbstwahrnehmung]], die für sich keine [[Wahrheit]] findet und nur außer sich ihren [[Sinn]] [[wahrhaben]] kann. Durch das [[Erleben]] von [[Ereignissen]] wird von der [[Wahrnehmung]] ein [[Leben]] [[einverleibt]], worin sie die [[Wahrheit]] für ihre [[Absichten]] findet, wodurch sie [[empfindet]], was sie für sich [[wahrhaben]] will, was die [[notwendige]] [[Beziehung]] ihres [[ästhetischen Willens]] verwirklicht und somit ihre [[Gefühle]] in dem [[Sinn]] bereichert, nach dem sie außer sich verlangen und den sie für ihr [[Selbstgefühl]] [[begehren]].  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Von daher ist Selbstbeziehung ein [[Begriff]] der [[Selbsttäuschung]], der Selbstwahrnhmung in einer [[Scheinwelt]] der Selbstigkeiten von [[Personen]], wo es diese Unterschiedslosigkeiten doch auch [[wirklich]] gibt, eben in einer [[Selbstempfindung]] durch andere, in den Empfindungen von Menschen als Seinesgleichen und doch Anderes, als [[Empfindung]] in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]], in denen die Menschen sich in anderen [[subjektiv]] so finden, wie sie sich [[objektiv]] [[erleben]]. 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Weil jede menschliche [[Empfindung]] von daher immer so gesellschaftlich ist, wie der einzelne Mensch in [[Gesellschaft]] sich bewahrheiten kann, empfindet er sich auch so fremd, wie Gesellschaft menschliche [[Entfremdung]] vermittelt und wie sich Empfindungen in den Gefühlen der Menschen von daher in einem [[Selbstgefühl]] mitteilen und [[verselbständigen]]. und hierin ihrem [[ästhetischen Willen]] folgen. Dieser ist der [[Trieb]] der [[Selbstwahrnehmung]], die für sich keine [[Wahrheit]] findet und nur außer sich ihren [[Sinn]] [[wahrhaben]] kann. 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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Selbstbeziehung&amp;diff=1079&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Selbstbeziehung&amp;diff=1079&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:43:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Der einzelne und vereinzelte Jäger und Fischer, womit Smith und Ricardo beginnen, gehört zu den phantasielosen Einbildungen der 18.-Jahrhundert-Robinsonaden, die keineswegs, wie Kulturhistoriker sich einbilden, bloß einen Rückschlag gegen Überverfeinerung und Rückkehr zu einem mißverstandnen Naturleben ausdrücken. So wenig wie Rousseaus contrat social, der die von Natur independenten Subjekte durch Vertrag in Verhältnis und Verbindung bringt, auf solchem Naturalismus beruht. Dies Schein und nur der ästhetische Schein der kleinen und großen Robinsonaden. Es ist vielmehr die Vorwegnahme der &amp;quot;bürgerlichen Gesellschaft&amp;quot;, die seit dem 16. Jahrhundert sich vorbereitete und im 18. Riesenschritte zu ihrer Reife machte. In dieser Gesellschaft der freien Konkurrenz erscheint der Einzelne losgelöst von den Naturbanden usw. die ihn in früheren Geschichtsepochen zum Zubehör eines bestimmten begrenzten menschlichen Konglomerats machen. [[(MEW 13, Seite 615*f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenmenschliche Verhältnisse begründen ihre Selbstbeziehung als Existenzform ihrer Selbstverwertung (siehe Selbstwert). Doch darin vollzieht sich keine wirkliche Bezniehung zwischen Menschen, denn sie kann nur die Tautologie einer Beziehung sein, die in allem – also ganz allgemein – inhaltlich nur auf sich zurückkommen (bzw. &amp;quot;zurückfallen&amp;quot;) kann, keinen substanziellen Grund durch sich hat und im Grunde sich nur autistisch verhält und in der Seöbstoptimierung ihrer zwischenmenschlichen Beziehungen verbraucht, aus denen sie sich begründet. In dieser verallgemeinerten Einzelheit spiegelt sich das bürgerliche Subjekt in sich selbst außer sich und gewinnt seinen Selbstwert durch die Selbstoptimierung einer monadischen Wahrnehmung, die Ihre Dimension auf sich selbst beschränkt, also sich nur eindimensional bewahren und bewähren kann was sie für wahr hält also ein Unsinn im wahrsten Sinne des Wortes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Wesen, welches seine Natur nicht außer sich hat, ist kein natürliches Wesen, nimmt nicht teil am Wesen der Natur. Ein Wesen, welches keinen Gegenstand außer sich hat, ist kein gegenständliches Wesen. Ein Wesen, welches nicht selbst Gegenstand für ein drittes Wesen ist, hat kein Wesen zu seinem Gegenstand, d.h. verhält sich nicht gegenständlich, sein Sein ist kein gegenständliches. Ein ungegenständliches Wesen ist ein Unwesen.&amp;quot; (Karl Marx in Ökonomisch-philosophische Manuskripte (1844) - [[MEW 40, S. 578)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Selbstbeziehung ist schon nach dem Wortsinn ihres Begriffs ein [[widersinniger]] [[Begriff]]. Als [[Beziehung]] ist er zwischen sich und Anderen (siehe hierzu [[Dazwischensein]]) und behauptet an sich diese [[Beziehung]] als Rekurs auf sich, also auf eine [[Beziehung]], deren [[Subjekt]] außer sich ist (siehe [[Selbstlosigkeit]]) und die durch sich [[selbst]] [[wahr]] wird, sobald sie sich aus sich heraus [[verwirklicht]]. Für sich verdoppelt eine [[Selbstbeziehung]] daher die [[Beziehung]] auf Andere zu einer [[eigenen]] [[Beziehung]] außer sich, zu einer [[objektiven Beziehung]]. Weil sie sich im Anderen als [[Selbstwahrnehmung]] reflektiert und sich hierüber angleicht, wird sie sich selbst gleich und von daher zu einer [[gleichgültigen]] [[Beziehung]] auf andere, die wie eine [[objektive]] [[Beziehung]] [[erscheint]] (siehe [[Selbstlosigkeit]]), die also durch ihr darin gewonnenes [[Selbstgefühl]] als [[eigentlich]] menschliche [[Beziehung]] (siehe [[Eigentlichkeit]]) der [[Selbstwahrnehmung]] zukommt. Diese wird dadurch zur [[Selbstbehauptung]], dass ein Mensch in seiner Individualität selbst unmittelbares [[Subjekt]] wie [[Objekt]] seiner [[Beziehungen]] sein könne. Allerdings ist dies nur in [[gesellschaftlichen]] [[Verhältnissen]] der Fall, worin viele Menschen sich wechselseitig als das [[Material]] ihres [[Lebens]] [[wahrhaben]]: In [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]], in denen sie einander als Menschen erkennen, sobald sie ihre [[Wahrnehmung]] von ihrer [[Selbstwahrnehmung]] in [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] unterscheiden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstbeziehung wird überall als [[individuelle]] [[Beziehung]] im [[Individualismus]] der [[privaten Persönlichkeiten]] unterstellt. Sie ist der Kern der [[bürgerlichen Kultur]] und des darin [[verbürgten]] [[Rechts]] und seiner [[politischen Ökonomie]], der [[Ideologie]] des [[Privateigentums]]. Im Grundverständnis des [[Menschenbilds]] der [[Bürgerlichen Wissenschaften]] existiert die [[Subjektivität]] des Menschen als [[bürgerliches Subjekt]], ihrem [[Verständnis]] des menschlichen [[Subjekts]] zufolge als allgemein menschliches [[Individuum]] schlechthin. Die Individualität dieses [[bürgerlichen Subjekts]] (siehe auch [[Individualisierung]]) ist ihr [[Objektsein]] als Mensch schlechthin, als das [[Material]] [[zwischenmenschlicher Verhältnisse]]. Die damit verfasste [[subjektive]] [[Objektivität]] ist die Unterstellung einer natürlichen Selbstentfaltung der &amp;quot;freien&amp;quot; und also unabhängigen [[Persönlichkeit]], der [[Privatperson]], in der [[Allgemeinheit]] ihrer übernatürlichen [[Autopoisis]], durch die sich Menschen ihrem innersten von allen anderen Menschen in ihrer [[Einzelheitabgetrennten, ihremisoliertenund isolierbarenWesen, ihrem Privatwesen zufolge zu sich selbst und zu anderen Menschen verhalten würden (siehe auchIdeologie).BürgerlichePsychologenund Soziologen gehen davon aus, dass dasIndividuumfür sich selbst Grund seiner Beziehungen ist, für sich selbst existiern und sich durch sichselbst verwirklichenkönne und durch seine schlichte Vergemeinschaftung, durch dieVerallgemeinerungseines an und für sichisoliertenIndividualwesens seineGesellschaftschaffen würde. Weil es hierdurch zu einem politischen Objekt und also zu einem Objekt der politischen Kultur geworden ist, ist man auch um seine Funktionalität besorget, hinter seinem Individualwesen her und verhilft ihm zum Beispiel durch Individualtherapie und entsprechender Fürsorge zum Überstehen seinerisoliertenExistenzin denKonkurrenzverhältnissenderBürgerlichen Gesellschaft.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unter den Bedingungen der privaten Existenz seiner Selbsterhaltung, durch sein Einkommen ja auch objektiv auf sich selbst, auf sein Auskommen in seinen abgetrennten Lebensverhältnissen verwiesen. Seine Selbstbezogenheiten weisen ja auch wirklich darauf hin, dass die Individuen sich zu sich selbst verhalten können müssen und sich hierdurch - wenn auch nur durch [[abstrakt]] andere, durch einander - auf sich selbst [[beziehen]]. Sie unterstellen damit aber immerhin auch schon einen [[allgemeinen]], also gesellschaftlichen Menschen, der als dieser allerdings nur [[abstrakt allgemein]] bleibt und also auch nicht wirklich [[unmittelbar]] existiert. Tatsächlich kann sich das burgherrliche Individuum in der Reflexion oder Spekulation hierauf ja auch [[selbst wahrnehmen]], sich [[selbst erfahren]], sich [[selbst behaupten]] und sich zumindest in seiner Selbstreflexion auf sich selbst beziehen. Doch alle Selbstbezogenheit setzt voraus, das es sich selbst äußerlich vergenwärtigen muss, und sich von sich selbst unterscheiden kann, dass unterschiedliche [[Eigenschaften]] seines [[Wesen]] sich in seiner [[Psyche]] zu sich selbst verhalten können muss. Doch es sind nur die Unterschiede seiner [[Selbstwahrnehmungen]], die zwischen seinen [[Empfindungen]] und [[Gefühlen]] getrennt wiurden, wodurch es sich auf sich selbst beziehen kann und beziehen muss, weil es durch sich selbst sein muss und nicht für sich selbst alleine wahr sein kann (siehe auch [[bürgerliches Subjekt]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[natürliches]] [[Selbst]], das sich einfach nur auf sich selbst [[beziehen]] könnte, kann eben nur eine Tautologie sein, eine [[widersinnige]] [[Existenz]] durch sich ohne sich haben, kann in seiner Allgemeinheit nichts anderes (siehe [[Anderssein]]) als [[nichts]] sein, weil sie sich in der [[Verselbständigung]] ihrer zirkulären [[Nichtigkeit]] nur selbst zerstören, sich unentwegt [[nichten]] müsste, wo sie etwas sein sollte. Ein positiv verstandenes Selbst ist daher schon an und für sich ein [[Unding]], weil es nur aus sich selbst, aus seiner [[Einzelheit]] heraus [[allgemein]] sein müsste. Es könnte sich auch nur so begreifen und daher nur eine [[abstrakte]] [[Substanz]] für sein Leben haben, müsste sich immer selbst gleich bleiben und müsste sich von daher immer wieder selbst unentwegt allgemein aufheben, sich ständig austauschen und sich über sich selbst [[täuschen]] (siehe hierzu auch [[Tauschwert]]). weil es nur eine [[abstrakte]] [[Substanz]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vereinzelte Subjekt solcher Theorie kann seine [[Gesellschaft]] durch seine [[isolierte]] Existenz nur aus einem [[abstrakten Sinn]], aus den [[Einverleibungen]] in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] beziehen. Ein [[Selbst]] als solches kann es eben nicht wirklich geben, weil es eine bloße [[Reflektion]] der [[Wahrnehmung]] ist, der Widerschein einer objektiven [[Wirkung]], die [[Gefühle]] auf sich selbst duch andere haben und in [[Wirklichkeit]] als [[objektive Gefühle]] existieren, die sich aus der [[Selbstverwertung]] ergeben und durch ihre gesellschaftliche Allgemeinheit die vereinzelten [[Selbstwahrnehmungen]] bestätigen und also ihre [[Selbstbezogenheiten]] durch ihre [[Verallgemeinerungen]] [[reproduzieren]] und schließlich über ihre [[objektivierten Gefühle]] als [[objektivierte Selbstgefühle]] zur gesellschaftlichen Grundlage eines allgemeinen [[Narzissmus]] werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstbeziehung ist nur möglich über die [[Anwesenheit]] anderer Menschen, die einem Menschen eine [[beliebige]] [[Gegenwärtigkeit]] von irgendeiner menschlichen Art vermitteln. Sie ist eine zirkuläre [[Beziehung]], die sich in den [[Formen]] der [[Selbstwahrnehmung]] - in ihren Echoräumen - durch die wechselseitigen [[Einverleibungen]] von [[zwischenmenschlicher]] [[Anwesenheit]] [[verselbständigt]] hat (siehe [[zwischenmenschliche Beziehung]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstbeziehung ist eine [[Konstruktion]] der [[bürgerlichen]] [[Selbstwahrnehmung]], ein Konstrukt (siehe [[Konstruktivismus]]) ihrer allseiten Natürlichkeit, ein Urzustand ihrer [[Natur]], der sich wie von [[selbst verwirklichen]] könnte, wäre er nicht von [[übermenschlichen]] [[Mächten]] der [[Kultur]] [[fremdbestimmt]] (siehe hierzu auch [[Psychoanalyse]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein solcher Urzustand erklärt nichts. Er schiebt bloß die Frage in eine graue, nebelhafte Ferne. Er unterstellt in der Form der Tatsache, des Ereignisses, was er deduzieren soll, nämlich das notwendige Verhältnis zwischen zwei Dingen .... So erklärt die Theologie den Ursprung des Bösen durch den Sündenfall, d.h., er unterstellt als ein Faktum, in der Form der Geschichte, was er erklären soll.&amp;quot; [[(MEW 40, Seite 511)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo eine Selbstbeziehung in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] die [[allgemein]] [[ausschließliche]] [[Wahrnehmung]] ist, da ist sie eine [[Beziehung]] auf sich selbst die [[notwendige]] [[Selbsttäuschung]]. Doch wäre diese praktisch schon ein Vermögen der Selbsbeziehung, eine Tautologie, eine [[schlechte Unendlichkeit]]und die ist schon rein sprachlich ein [[Unding]], behauptet das doch eine [[Beziehung]], also eine Verbindung verschiedener Subjekte, die zugleich nicht als Beziehung aus Unterschiedenem besteht, sondern sich selbst gleichbleibt, sich durch seine Beziehung substanziell verdoppelt. Es müsste von einem [[Selbst]] begründet sei, das für sich immer gleich bleiben könne und auf sich zugleich bezogen sein müsse, das also eine quasi absolute Identität als ein Drittes verwirklichen könnte. Darin formuliert sich ein [[Widersinn]] des Wortes, heißt das doch, dass man selbst doppelt existiere, denn [[Beziehung]] gibt es nur zwischen eigenständigen und voneinander unterscheidbaren [[Wesen]], also z.B. mindestens zwischen zwei [[Personen]], die sich gegenseitig durch ihre unterschiedliches [[Dasein]] wahrnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Selbstbeziehung]] an sich ist ein [[Widersinn]], ein [[Unding]] der [[Selbstwahrnehmung]], weil darin ein einziges Subjekt sich als einziges Objekt wahrhaben müsste. Wo ein Mensch der [[Stoff]] seiner Beziehung auf sch selbst bliebe, so wäre er [[nichts]], nicht [[wirklich]] da. Selbstbeziehung kann nur durch eine [[Beziehung]] auf sich durch andere sein, durch die [[Einverleibung]] der [[Anwesenheit]] von Menschen, deren [[Gegenwärtigkeit]] konsumiert wird, die also in einer [[zwischenmenschlichen Beziehung]] entgegenwärtigt werden, die leibhaftig zur [[Nutzung]] der [[Selbstwahrnehmung]] verfügbar sind. Eine [[Einverleibung]] setzt eine [[ohnmächtige]] [[Wahrnehmung]] voraus, die ihren [[Sinn]] nur in der Äußerlichkeit ihrer [[Beziehung]], in der [[Tatsache]] [[zwischenmenschlicher Verhältnisse]] finden und [[empfinden]] kann, in der [[Tatsache]] [[zwischenmenschlicher Verhältnisse]] finden und empfinden kann. Es ist die Lebensform einer [[abstrakten Sinnlichkeit]], die Vereinigung fremder mit eigener [[Körperlichkeit]], wodurch die [[Selbstwahrnehmung]] durch deren Konsum bestärkt und zugleich abhängig, Subjekt wie Objekt in einem, also zu einm objektivn Subjekt wird (siehe auch[[tote Wahrnehmung]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Begriff]] Selbstbeziehung kann daher nicht wahr sein, denn er soll eine [[Beziehung]] auf sich selbst bezeichnen, die ein [[Selbst]] als ein wahrnehmendes [[Subjekt]] und zugleich das [[Selbst]] als Objekt der [[Wahrnehmung]] unterstellt. Aber tatsächlich gibt es dieses in einer verselbständigten Wirklichkeit, in der sich durch die [[isolierte]] [[Einzelheit]] die [[Abstraktion]] von sich selbst [[allgemein]] macht, indem sie hierfür für sich zugleich von sich absieht, also [[ausschließlich]] [[abstrakt allgemein]], als ein totalisiertes [[Selbst]] [[Wahrheit]] nehmen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zwar ein [[Widersinn]] in sich, denn [[Wahrheit]] kann nicht genommen werden, wo sie [[gegeben]] sein soll. Sie bliebe [[ausschließlich]] für sich und könnte auch nur als [[Verhältnis]] einer [[Person]] zu sich selbst sein, blnker Selbstverlust. Doch in der Wirklichkeit der [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] gibt es eine [[Wahrnehmung]] zwischen sich und anderen, z.B. als ein [[Bild]] von sich, als [[Selbstgefühl]], als [[Trieb]], als [[Ich]], das aus sich selbst begründet erscheinen könnte (siehe hierzu auch [[Autopoiesis]]), wenn es sich in seiner [[Allgemeinheit]] selbst dort findet, wo es durch die [[Empfindungen]] anderer Menschen entstanden ist. Wenn diese [[Person]] selbst schon eine solche Beziehung zu sich finden kann, so ist das die ihr mögliche [[Selbsttäuschung]] über den wahren [[Charakter]] ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]], wie er sich aus den der Verwirklichung ihrer [[Selbstbehauptung]] durch ihre [[Egozentrik]] und [[Selbstveredelung]] als [[Beziehung]] an sich und zugleich durch sich dann ergibt, wenn es [[Ereignisse]] gibt, wodurch diese ausschließlich sich selbst erlebt (siehe [[Ereignisproduktion]]). Darin lässt sich ihr [[Leben]] [[objektiv]] gegen alle Unterschiede zwischen sich und anderen [[gleichgültig]] machen, sodass es sich auch [[tatsächlich]] als [[Selbstverwirklichung]] durch ihren [[abstrakt menschlichen Sinn]] [[wahrhat]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher ist Selbstbeziehung ein [[Begriff]] der [[Selbsttäuschung]], der Selbstwahrnhmung in einer [[Scheinwelt]] der Selbstigkeiten von [[Personen]], wo es diese Unterschiedslosigkeiten doch auch [[wirklich]] gibt, eben in einer [[Selbstempfindung]] durch andere, in den Empfindungen von Menschen als Seinesgleichen und doch Anderes, als [[Empfindung]] in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]], in denen die Menschen sich in anderen [[subjektiv]] so finden, wie sie sich [[objektiv]] [[erleben]]. Darin reflektieren sie sich als einzelnen Allgemeinmenschen (siehe [[Verallgemeinerung]]), der sich vor allem selbst gefunden hat, weil ihm seine [[menschliche Identität]] im [[zwischenmenschlichen]] [[Erleben]] so [[erscheint]], wie die [[Ereignisse]] seiner [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] dies ihm [[ermöglichen]] (siehe auch [[Eventkultur]]). Es ist das unentwegte Wiedererkennen seiner selbst in anderen Menschen, das genau so unentwegt [[enttäuscht]] wird, weil darin nur gefunden werden kann, was man von sich selbst darin [[wahrhaben]] kann. Und das kann nicht [[unmittelbar]] menschlich sein, weil menschliche [[Wahrheit]] unmittelbar gewiss sein muss, also keine [[Gewissheit]] durch andere Menschen finden noch durch sie haben kann, weder vermittelbar noch unmittelbar ganz gewiss ist. Weil jede menschliche [[Empfindung]] von daher immer so gesellschaftlich ist, wie der einzelne Mensch in [[Gesellschaft]] sich bewahrheiten kann, empfindet er sich auch so fremd, wie Gesellschaft menschliche [[Entfremdung]] vermittelt und wie sich Empfindungen in den Gefühlen der Menschen von daher in einem [[Selbstgefühl]] mitteilen und [[verselbständigen]]. und hierin ihrem [[ästhetischen Willen]] folgen. Dieser ist der [[Trieb]] der [[Selbstwahrnehmung]], die für sich keine [[Wahrheit]] findet und nur außer sich ihren [[Sinn]] [[wahrhaben]] kann. Durch das [[Erleben]] von [[Ereignissen]] wird von der [[Wahrnehmung]] ein [[Leben]] [[einverleibt]], worin sie die [[Wahrheit]] für ihre [[Absichten]] findet, wodurch sie [[empfindet]], was sie für sich [[wahrhaben]] will, was die [[notwendige]] [[Beziehung]] ihres [[ästhetischen Willens]] verwirklicht und somit ihre [[Gefühle]] in dem [[Sinn]] bereichert, nach dem sie außer sich verlangen und den sie für ihr [[Selbstgefühl]] [[begehren]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sich jedes Individuum in einer nur [[abstrakt]] menschlich existenten [[Gesellschaft]] zwischen seinen [[Empfindungen]] und [[Gefühlen]] gespalten findet, wird Selbstbezogenheit (siehe auch [[Egozentrik]]) zum Verwirklichungsprinzip seiner [[Selbstgefühl]]e. Darin ist ein Mensch getrieben (siehe [[Trieb]]), einen [[abwesenden]] Lebenszusammenhang durch sich selbst, durch seine hiervon [[isolierte]] [[Beziehung]] auf sich zu ersetzen, sich selbst durch seine Empfindungen und Gefühle, letztlich also in seinem [[Selbstgefühl]] zu verwirklichen (siehe [[Selbstverwirklichung]]), durch das er einen [[Selbstwert]] gewinnt, der die in seiner [[Scheinwelt]] aufgehobene [[Selbstachtung]] ersetzen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings ist jede Selbstbeziehung schon durch ihren wesentlichen [[Widerspruch]] beschränkt (siehe auch [[tote Wahrnehmung]]), denn sie selbst kann nur allmächtig sein wollen, insofern sie immer nur in der [[Konkurrenz]] der [[Selbstgefühle]] möglich ist. Sie muss unentwegt sich selbst suchen, ihre [[Empfindungen]] finden, weil sie sich unentwegt verliert. Ihren Frieden findet sie daher auch nur in einer mächtigen [[Identifikation]] (siehe hierzu auch [[autoritärer Charakter]]), die sich [[ausschließlich]] [[psychisch]] gegen die gegenständliche Welt überhaupt richtet, die aus einer übermenschlichen [[Liebe]] zu einer Liebesmacht [[aufgehoben]], in einer [[Scheinwelt]] ihrer [[Liebe]] unendlich bestimmt sein kann (siehe auch [[Religion]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinn tauschen die Menschen in ihren [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] ihr [[Leben]] dadurch aus, dass sie durch die [[Anwesenheit]] [[bestimmter]] anderer Menschen sich auch selbst begründen und also auch sich darin selbst [[bestimmen]] können. Selbstbeziehung unterstellt, dass es eine [[Beziehung]] auf andere gibt, in der die Beziehung auf sich bestimmt ist, die also in [[Wirklichkeit]] eine Beziehung auf sich selbst ist, indem sie die [[Anwesenheit]] anderer [[nutzt]], um zu sich selbst zu kommen. Vermittelst solcher Beziehung ist ein Mensch für sich durch die Beziehung anderer auf ihn und er bezieht sich durch die Beziehung auf andere auch letztlich nur auf sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff von einem &amp;quot;[[Selbst]]&amp;quot; vermittelt in sich schon die doppelte Wendung einer Beziehung, die Beziehung durch ein &amp;quot;Selbst&amp;quot;, das nur für sich ist, und zugleich selbstlos sein muss, um bezogen zu sein, das also aus einem vertauschten Selbst, aus einem [[Selbst]] des Andersseins besteht. Eine Selbstbeziehung ist eine [[entäußerte]] Beziehung, eine Beziehung durch Andere in der [[Absicht]] des Anderswerdens durch ein anderes [[Sein]]. Es ist eine [[Selbstverneinung]] durch den Aus[[tausch]] seiner durch anderes, [[Selbstentfremdung]] im [[Begriff]] einer umfangreichen [[Selbsttäuschung]]. Alles Äußere erscheint darin als [[Eigenes]], weil es über diese Beziehungsform [[einverleibt]] wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Selbstbeziehung ist daher die aufgehobene Unterscheidung der eigenen [[Identität]] von ihrem [[Mittel]], dem anderen Menschen. Das &amp;quot;Ich&amp;quot; wird darin ein ideelles &amp;quot;Du&amp;quot;, um [[absolutes]] Ich zu sein. Die Grundform hierbei ist schon im Hauptgebot des Christentums formuliert: &amp;quot;Liebe deinen Nächsten wie dich selbst&amp;quot;. Die Selbstverliebtheit wird dadurch zum Hintergrund der Beziehung auf andere, also dieser vorausgesetzt und als Maß bestimmt. Was hierbei an Liebe gemeint sein muss, ist die Eigenliebe des durch sich selbst beseelten Menschen, der darin seine Gotteskindschaft vollzieht und sich als deren [[Objekt]] äußert. Der Liebeskreis ist durch die in der Eigenliebe hintergangene [[Subjektivität]] der [[Liebe]] unendlich, kennt weder Herkunft noch Gegenstand, ist sich selbst als Anlass genug, [[Totalität]] für sich. Die [[Objektivität]] solcher Bezogenheit erscheint unmittelbar subjektiv und stellt alle Auseinandersetzungen hierzu in eine absurd objektivierte Notwendigkeit einer &amp;quot;Liebesbeziehung&amp;quot;, als welche die Beziehungen auf andere von da her erscheinen muss (siehe hierzu den Song der Haindlings &amp;quot;Liebe&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Selbstbeziehung muss der Mensch viel [[Selbstlosigkeit]] aufbringen, um sich auch wirklich auf sich selbst beziehen zu können. Er muss die [[Anwesenheit]] von Menschen erheischen, um für sich und mit sich identisch zu sein, menschliche Identität zu haben - nicht im Bezug auf andere, sondern in der [[Vermittlung]] durch andere. [[Gefühle]] hat er in der [[Leben]] anderer für ihn: Als [[Selbstgefühl]]. Nur dadurch, dass er in der [[Wahrnehmung]] anderer Menschen sich [[wahrhat]], hat er auch [[Gefühl]] für sie. Es ist die Bedingung seiner [[zwischenmenschlichen Beziehung]], seiner [[Liebe]] und [[Selbstverwirklichung]]; er ist lieb, um Liebe zu bekommen. Als [[erkennendes]] [[Verhältnis]] wird Liebe darin obsolet, dass sie nur aus der [[Anwesenheit]] von Liebesgefühlen besteht, flüchtig wie eine Situation, wie ein [[Ereignis]], das genauso auch nicht sein kann, weil es wie ein Schicksal ist und Geschick erfordert. Das eigene Leben scheint darin nur gegeben zu sein, für sich nichts und daher auch in der beständigen Gefahr der [[Vernichtung]]. Diese lässt den Menschen beständig besorgt sein, dass ihm nichts vom Leben verbleibt, wenn es nicht in der Gestalt anderer Menschen anwesend ist. In der Lebensvielfalt solcher [[Anwesenheiten]] wird die Not der eigenen [[Isolation]] gewendet, ohne die das [[Leben]] [[Angst]] macht. Die [[Wahrheit]] jeder Selbstbezogenheit ist [[Lebensangst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zwischenmenschliche Verhältnisse]] sind in der Abtrennung von ihrer gesellschaftlichen Wirklichkeit für die einzelnen Menschen Selbstbeziehungen, in denen jeder seine [[Egozentrik]] verwirklicht und darin auch wirklich für andere da ist. Sie kleidet sich daher besonders gut in Altruismus, weil sie darin ihre [[Selbstgerechtigkeit]] feiern kann..&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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