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	<title>Selbstempfindung - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Kein Mensch kann etwas an sich finden, was er nicht schon irgendwie kennt. Von daher ist die Selbstempfindung das zugrunde liegende [[Element]] der [[Selbstwahrnehmung]]. Die ist eine [[Wahrnehmung]], die ihren [[Inhalt]] aus ihrer [[Form]] für sich nimmmt, die also das für [[wahr]] hernimmt, wodurch sie ihre [[Empfindung]] für sich durch das [[Dasein]] ihrer [[Form]] verdoppelt, im Grunde das verstehen will, was sie aus ihrem [[abstrakt]] gebliebenen [[Verstand]] schon im Großen und [[Ganzen]] aus dem [[kennt]], was sie durch äußere [[Eindrücke]] anstimmt (siehe [[Stimmungen]]). Dem ist eine [[Selbstempfindung]] unterstellt, die aus der [[Wahrnehmung]] ihrer eigenen [[Bewegung]], aus ihrer Motion, ihren [[Selbstwert]] aus ihrem Lebensgefühl als ihre [[Emotion]] bezieht und [[erlebt]], der eine mangelhafte [[Selbstachtung]] durch eigene [[Wahrnehmung]] gegen andere ersetzt. Im Grunde lebt sie schon durch sich selbst, durch ihre eigene [[Tätigkeit]], beruht auf einem [[hermeneutischen Zirkel]], worin die [[Tatsächlichkeit]] ihrer [[Eindrücke]] für sich [[ausgedrückt]] werden, um sie für sich zu bestärken, bzw. sich durch eine für sich genommene [[Wahrheit]] gegen fremd erscheinende Lebensweisen zu erwehren und sich in ihrer [[Selbstbezogenheit]] durch [[zwischenmenschliche Beziehungen]] zu [[totalisieren]], alles auf sich zu bauen, einem [[Ego]], das [[Nichts]] und zugleich [[Alles]] ist, indem es alle [[Sachen]] gesellschaftlich für [[nichtig]] und als [[ausschließliches]] [[Eigentum]] eines jeweils in seiner Einzigartikkeit [[isolierten]] [[Individuums]] hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch in den [[Scheinwelten]] einer [[Ereignisproduktion]] [[erscheint]] alles immer wieder neu, was sich darin im [[Erleben]] der allgemeinen [[Aufreizungen]] verspüren und in einem [[objektivierten Selbstgefühl]] auffinden lässt. Der Sinn und Zweck solcher [[Kulturen]] [[vergemeinschafteter]] [[Ereignisse]] ist der [[Kulturkonsum]] ihrer [[Reize]] (siehe hierzu [[Tittytainment]]), wodurch die Menschen sich irgendwie [[körperlich]] spüren und von daher einen [[abstrakten Sinn]] für sich wiederfinden. Selbstempfindung ist das Resultat einer [[widersinnigen]] Selbstfindung, das von sich selbst [[abstrahierende]] Finden seiner [[Sinne]] im geschlossenen [[Lebensraum]] seiner [[unmittelbaren]] [[Lebensverhältnisse]], in der &amp;quot;Blase&amp;quot; seiner [[Selbstbeziehungen]]. In [[isolierten]] [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] erscheint die [[vergemeinschaftete]] [[Selbstentfremdung]] gesellschaftlich und die [[gesellschaftlichen]] [[Verhältnisse]] einer [[allgemeinen]] [[Entfremdung]] als die politische Macht selbstsüchtiger [[Persönlichkeiten]], die sich der Geborgenheit des privaten Daseins entzogen hätten. [[Heile Welten]] existieren dadurch, das sich die Menschen darin nicht nur eingefunden, snodern darin sich selbst gesucht und gefunden haben, ohne sonderlich wirklich miteinander etwas zu tun zu haben. Was sie verbrüdert und verbündet ist die [[Totalisierung]] ihrer Selbstfindung als vergemeinschaftete - und also [[gleich geltende]] - [[Empfindung]] einer [[spießbürgerlichen]] Schutzgemeinschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Menschen nicht durch ihre [[Gegenstände]] als [[Sache]] ihres [[Lebens]] (siehe auch [[Lebensbedingung]]) sich [[erkennen]], können sie sich nur in den Menschen [[erkennen]], zwischen denen sie leben (siehe [[zwischenmenschliche Beziehung]]) und durch die sie sich als wechselseitiger [[Gegenstand]] ihrer [[Selbstwahrnehmung]], als objektive Selbstvergegenständlichung zum [[Matereial]] ihres [[Lebens]] machen, sich selbst darin gegenständlich [[empfinden]], ihre [[Empfindung]] von sich durch andere Menschen in gleich gerichteter [[Beziehung]] auf ihre Welt [[wahrhaben]]. Von daher kann sich die [[Selbstwahrnehmung]] nurmehr in einer [[Wirklichkeit]] für sich selbst, in seiner [[veräußerten]] [[Selbstverwirklichung bestärken und fortbilden und für Andereentgegenwärtigtwird (siehe hierzu auchSelbstveredelung). Eine Selbstempfindung ist das Finden seinerSelbstwahrnehmungin derGemeinschaftvonSelbstwahrnehmungen, welche die eigeneWahrnehmungin einer bestimmten Lebenswelt in ihremästhetischen Willenbestärkt und hierdurchverallgemeinert. IhreEmpfindungenwerden über ihreGefühlefür sich selbst und durch einander verdoppelt, indem sie in ihremLebensraum(siehe auchFamilie) denKörperihrerverallgemeinertenSelbstwahrnehmungfinden undhaben(siehe auchEinverleibung).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die [[sinnliche Gewissheit]], die über solche [[Empfindungen]] [[wahrgehabt]] und [[wahrgenommen]] wird, ist immer nur so [[objektiv]] wie [[subjektiiv]], kann also auch nur so sinnlich sein, wie die [[Gegenstände]] der [[Selbstwahrnehmung]] im Lauf ihrer [[Erfahrung]] ihre [[Beziehung]] im wahrnehmenden Subjekt [[wahr gemacht haben]], - eben so, wie dieses seine [[Empfindungen]] in seinen [[Gefühlen]] als deren [[Gewissheit]] in ihrem [[zwischenmenschlichen]] [[Dasein]] von dem, was sie [[wahr hatten]] zusammenfindet. In der Gegenständlichkeit kann in [[Wahrheit]] aber nur ein andere Sein, die [[Form]] von anderem seiner selbst erkannt und angeeignet werden (siehe hierzu auch [[Einverleibung]]). Wo Menschen sich andere Menschen zu ihrem bloßen Wahrnehmungsgenstand machen, da machen sie ihre Empfindung sich äußerlich, die Form ihrer [[Beziehung]] zu ihrem [[Inhalt]] (siehe hierzu auch [[schlechte Negation]]). So suchen sie sich in einer [[Identität]] mit ihrem Sinn für andere, der nur ihr Sinn für sich sein kann und sich darin gegen ihre wahre [[Beziehung]] [[verkehrt]], indem er wesentlich von sich selbst absehen muss und durch seine [[Abstraktionskraft]] [[widersinnig]] wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Abstraktion [[reduziert]] nicht nur die Zusammenhänge von [[Eigenschaften]] auf einen einfachen und einfältigen Gehalt. Sie betreibt zugleich die Konzentration auf etwas [[Allgemeines]], das ihre Inhalte auf ihre bloße [[Substanz]] [[reduziert]], die ohne ihren [[bestimmten]] [[Inhalt]] sinnlich für [[wahr genommen]] wird. Jenseits ihrer materiellen Beziehung formuliert sich das, was darin nur ein [[Sinn]] zwischen den Sinnen sein kann (siehe siehe [[Dazwischensein]]): Ein [[Widersinn]], der immer nur und immer wieder außer sich zu sich findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Empfindungen]] der Menschen von sich selbst beruhen in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] in den hieraus begründeten [[Lebensräumen]] auf dem Finden von Seinesgleichen durch Andere, wie sie hierfür schon [[räumlich]] bestimmt sind. Wie Menschen sich hier in anderen finden, so reflektiern sie sich als Mensch, der sich darin gefunden hat und heraus schließlich auch seine [[Selbstgefühle]] bezieht. Es ist das unentwegte Wiedererkennen seiner selbst im [[körperliche]] [[Dasein]] anderer Menschen, das genau so unentwegt [[enttäuscht]] wird, weil darin nur gefunden wird, was man von sich selbst nur darin [[wahrhaben]] kann. Und das kann nicht [[unmittelbar]] menschlich sein, weil menschliche [[Wahrheit]] unmittelbar gewiss sein muss, also keine [[Gewissheit]] durch andere Menschen finden noch durch sie haben kann, weder vermitteltbar noch unmittelbar ganz gewiss ist. Weil jede menschliche [[Empfindung]] von daher immer so gesellschaftlich ist, wie der einzelne Mensch in [[Gesellschaft]] sich bewahrheiten kann, empfindet er sich auch so fremd, wie Gesellschaft menschliche [[Entfremdung]] vermittelt und wie sich Empfindungen in den Gefühlen der Menschen in einem [[Selbstgefühl]] mitteilen und [[verselbständigen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstempfindung [[reduziert]] sich daher auf die Wirkung, auf den [[Eindruck]], den Menschen einander machen können. Es ist die Empfindung der Organe des eigenen [[Körpers]] für sich (z.B. als [[Schmerz]], Lust, Rausch, [[Reiz]]ung). Durch sie wird die Wahrnehmung von einer [[Selbstwahrnehmung]] überblendet, welche sie von der [[wirklichen]] [[Wahrnehmung]] bis zu deren vollständiger Auflösung abzieht. Wesentlich hierbei ist, dass die Selbstempfindung eine der Wahrnehmung selbst völlig äußerliche Qualität hat, also jenseits des Wahrnehmungeprozesses begründet ist, oft allerdings infolge seiner [[Selbstaufhebung]] (z.B. bei [[Angst]], [[Identität]]sverlust) durch [[objektive Gefühle]] in mächtigen [[Lebensräumen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher ergeht die Herstellung einer Selbstempfindung aus einer [[Selbstentfremdung]], und richtet sich gegen die Wahrnehmungsphänomene derselben, z.B. im [[Sucht]]verhalten, den [[Perversionen]] oder der [[Selbstbefriedigung]]. Aber auch im Bezug auf die Wiederherstellung eigener Weltlichkeit können besondere Selbstempfindungen durch Manipulation der Umwelt hergestellt werden (z.B. [[Zwangshandlungen]], [[Amok]]). In beiden Fällen dient das Handeln der Wiedereingliederung einer selbstentfremdeten Wahrnehmung, zum Erstren durch Abtötung wirklicher Wahrnehmung, zum Zweiten durch Anpassung der Welt an die eigene Selbstentfremdung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Selbstempfindung erzeugt [[Gefühle]], welche weit stärker sind, als die [[gewöhnliche]] Selbstwahrnehmung sie haben kann. Sie steht auch qualitativ in keiner [[Beziehung]] hierzu und hat von daher - als eigene Substanz in relativ beliebiger Beziehung zum Inhalt der Wahrnehmung - schnell einen Suchtcharakter und drängt zur Wiederholung und Steigerung. Die einzige Beziehung liegt in der [[Form]], im Organismus selbst und den Wahrnehmungsorganen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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