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	<title>Selbstoptimierung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Selbstoptimierung&amp;diff=1543&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-08T08:29:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;In den [[Notwendigkeiten]] der [[Selbstverwertung]], in der [[Vereinzelung]] des [[einzelnen]] Menschen, der ohne [[Geld]] in einer [[Kultur]] des [[Geldes]] (siehe [[Kritik der politischen Kultur]]) ausschließlich in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] sich [[gesellschaftlich]] [[vergegenwärtigt]], entsteht ein Drang zur [[Selbstvergegenwärtigung]], ein [[Geltungsstreben]] in den [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] seiner [[Selbstverwertung]], in denen er sich ohne die Anderen [[nichtig]] [[empfindet]], sich [[minderwertig fühlt]]. Sein [[Verhalten]] zu den Anderen verlangt eine Rücksicht auf deren Abhängigkeiten in den [[Institutionen]] ihrer [[Kultur]], ihrer [[Religion]], ihrer [[Familie]], ihrer [[Bildung]] usw. Darin gestaltet der [[Einzelne]] sein [[zwischenmenschliches]] [[Dasein]] durch die [[Vergegenwärtigung]] einer [[Selbstwertigkeit]]. die er aus den [[Selbstwahrnehmungen]] in seiner [[Kultur]] bezieht und entwickelt sich [[gesellschaftlich]] durch die [[Selbstoptimierung]] seiner [[Persönlichkeit]] (siehe auch [[Selbstveredelung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[bildungsbürgerlichen]] [[Lebensverhältnissen]] herrscht der [[Selbstwert]] durch das [[Prinzip]] der [[Selbstoptimierung]] ganz [[allgemein]], durch das sich die [[Bürger]] gegen die Anfeindungen von Missempfindungen um sich und ihre Gesundheit bemühen und sich [[unmittelbar]] – also ohne irgendeine [[Vermittlung]] – in [[Stimmung]] bringen. Weil die [[Selbstwahrnehmung]] sich in der [[Masse]] der [[Gefühle]] ihrer [[Scheinwelt]] (siehe auch [[Massengefühl]]) nicht mehr [[begreifen]] lässt, weil sich nicht mehr [[erkennen]] lässt, was im Geltungsstreben der Selbstverwertung [[Schein]] und [[Sein]] (siehe auch [[Wesen]]) unterscheidet, ist in solchen [[Verhältnissen]] nicht zu [[erkennen]], was an und in ihrer [[Wirklichkeit]] nicht stimmt, was in den darin verwirklichten [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] nicht mehr [[empfunden]] werden kann, was also darin nicht [[wahr]] ist (siehe hierzu auch [[tote Wahrnehmung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Selbstwert]] betreibt durch seine [[Selbstoptimierung]] nurmehr einen Reflex gegen die Ausbreitung eines [[allgemeinen]] [[geistigen]] und [[körperlichen]] [[Unheils]], dessen [[Grund]] in ihrer [[isolierten]] Selbstwahrnehmung, in ihrer monadischen [[Einzelheit]], in der Kultur ihrer [[gesellschaftlichen]] [[Vereinzelung]] verborgen ist (siehe [[Lebensbergung]]), sodass sie nur noch am Unvermögen ihrer [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] [[wahrhaben]] und verspüren, dass sie nicht mehr in der Lage sind, ihre [[erregten]] [[Selbstgefühle]] [[zwischenmenschlich]] zu [[befrieden]]. Es [[entwickeln]] sich die [[Verhältnisse]] der wechselseitigen Selbstoptimierung zwangsläufig zu einem [[Verhältnis]] der [[allgemeinen]] Anmaßung eines [[Kulturbürgertums]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Verhältnisse]] der [[Selbstverwertung]] erzeugen in ihren [[bildungsbürgerlichen]] [[Lebenswelten]] [[Konkurrenzen]], die ihre [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] belasten, weil sie dort an ihre Grenze stoßen: An den [[Selbstverlust]] durch die [[selbstlose]] [[Aneignung]] über eine [[abstrakte]] [[Wahrnmehmung]] [[fremder]] [[Gewohnheiten]], [[Sitten]], [[Kulte]] usw. - ganz [[allgemein]] durch die Überforderung des Vermögens ihrer [[Selbstbehauptung]]. Sie können sich dann nicht mehr [[selbst gerecht]] werden und leiden an [[Minderwertigkeitsgefühlen]], die sie durch Optimierung ihrer [[Selbstverwertung]] durch einen [[Antrieb]] zur Besonderung ihrer [[Fähigkeiten]] und [[Eigenschaften]] zu beherrschen suchen. Dieser [[Trieb]] treibt an zu einer entrückten [[Wahrnehmungsidentität]] (siehe auch [[Verrücktheit]]), der sie aus der Friedlichkeit ihrer [[Kultur]] herauskatapultiert. Die [[Massenmedien]] der [[Kultur]] stellen allerlei [[Mittel]] zur Verfügung (siehe auch [[Tittytainment]]), durch die sie den Irrationaismus ihrer [[Scheinwelt]] auf einem höheren Niveau ihrer [[Selbstwahrnehmung]] (z.B. durch [[Computerspiele]], [[Leistungssport]], [[Veranstaltungen]], [[Selbstdarstellungen]], [[Suchtverhalten]] usw.) [[befrieden]] können.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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