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	<title>Sinnbildung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Sinnbildung&amp;diff=10900&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:53:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:43:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Erst durch den gegenständlich entfalteten Reichtum des menschlichen Wesens wird der Reichtum der subjektiven menschlichen Sinnlichkeit, wird ein musikalisches Ohr, ein Auge für die Schönheit der Form, kurz, werden erst menschlicher Genüsse fähige Sinne, Sinne, welche als menschliche Wesenskräfte sich bestätigen, teils erst ausgebildet, teils erst erzeugt. Denn nicht nur die 5 Sinne, sondern auch die sogenannten geistigen Sinne, die praktischen Sinne (Wille, Liebe etc.), mit einem Wort der menschliche Sinn, die Menschlichkeit der Sinne wird erst durch das Dasein seines Gegenstandes, durch die vermenschlichte Natur. Die Bildung der 5 Sinne ist eine Arbeit der ganzen bisherigen Weltgeschichte.&amp;quot; [[(MEW 40 S. 541f).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unsinnig, der Sinnbildung einen [[Sinn]] des [[Lebens]] vorauszusetzen (siehe [[Mattin Heidegger]] mit seiner &amp;quot;Frage nach dem Sinn des Seins&amp;quot;). Die [[Bildung]] von [[Sinn]] entsteht durch die [[stoffliche]] [[Aneignung]] und [[Verwirklichung]] seiner [[Natur]], durch die Art und Weise der [[Tätigkeit]], der die Menschen nachgehen und wodurch sie ihre [[Bedürfnisse]] [[befriedigen]] und erneuern, wodurch sie ihren [[Stoffwechsel]] durch die [[Entwicklung]] ihrer [[Sinne]] fortentwickeln und betreiben, sich an ihrem Leben selbst bereichern (siehe auch [[Reichtum]]). Nicht als [[vereinzeltes]] [[Wesen]], nicht durch bloße Monaden kann dies gelingen. Sinnbildung ist immer das Produkt eines [[Gattungswesens]] und für die Menschen ein Prozess ihrer [[gesellschaftlichen]] [[Beziehungen]], die [[Geschichte]], wodurch sie ihren [[Sinn]] für sich und ihre [[Gegenstände]] [[entwickeln]] und mit der [[Geschichte]] ihrer [[Naturmächtigkeit]] ausbilden (siehe hierzu [[historischer Materialismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede [[Bildung]] ist ein Akt der Gestaltung einer [[Kultur]] innerhalb der Anforderungen ihrer [[Zivilisation]]. Menschen machen [[Bilder]] und [[Bilder]] machen Menschen, indem sie ihnen [[Sinn]] geben und sich durch diesen mitteilen und [[gesellschaftlich]] [[vermitteln]]. [[Bilder]] nehmen Menschen wahr, indem sie ihren [[Sinn]] für sich und durch Andere über sich erfahren und sich in ihren [[Empfindungen]] mitteilen. Indem sie diesen [[gesellschaftlich]] in ihren [[Wahrnehmungen]] als das [[vermitteln]], was sie als [[wahr]] für sich fühlen (siehe auch [[Wahrnehmungsidentität]]). Bilder sind als Gestaltung ihrer [[Gefühle]] sowohl wirklich wie auch Einbildung ihrer [[Stimmungen]]. Das Produkt der Bilder ist eine [[Sinnbildung]] als Bildung vieler [[Eigenschaften]], worin die [[Empfindungen]] auf ihre [[Gefühle]] [[bezogen]] sind, die sich durch die darin bestimmten [[Fähigkeiten]] in dem bewähren sollen worin sie sich [[verhalten]] und also auch [[reflektieren]]. Darin vereinen sie ihre [[Subjektivität]] als Anschauung und [[Sehnsucht]], als eine Lebenswelt ihrer [[Gefühle]], ganz gleich wie deren [[Lebensverhältnisse]] in [[Wirklichkeit]] sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wahrheit]] kann man nicht einfach nehmen und auch nicht geben (siehe hierzu [[Phänomenologie]]). Die Phänomene ihrer [[Wirklichkeit]] sind zwar menschlich determiniert, können aber für Menschen nicht außer sich, nicht einfach [[objektiv]], nicht durch sich selbst [[wahr]] sein (siehe hierzu [[Ontologie]]). Die [[Wahrnehmung]] ihrer [[Produkte]] als [[Vergegenständlichung]] ihres [[Lebens]] ist die einzige [[Gewissheit]], wie sie sich für den Menschen [[wahrmachen]] und [[anfühlen]] und durch ihre [[Gegenständlichkeit]] [[geschichtlich]] wird (siehe [[historischer Materialismus]]). Es entsteht mit ihrer Produktion aber nicht unbedingt nur ein Zeugnis für die [[Gewissheit]] von [[Gegebenheiten]] ihrer [[Wahrnehmung]], das ihre Erzeugung schon verursacht hat und darin ihre [[Wirklichkeit]] [[empfindet]]. Erst aus ihrer [[Wahrnehmung]] wird [[Kultur]], denn sie findet darin ihren [[Sinn]] außer sich als [[Form]] für sich, als [[Dasein]] einer bestimmten Art und Weise der [[Zivilisation]], wie sie durch die [[Äußerung]] der [[Bedürfnisse]], durch das Verlangen nach einem ihnen entsprechenden [[Gegenstand]] geworden ist, wie sie durch die Art und Weise ihrer [[Verwirklichung]] aber auch [[getäuscht]] werden kann. Mit der [[Arbeit]] an ihrer Herstellung verändert sich nämlich nicht nur das Produkt, sondern auch das [[Bedürfnis]] der Menschen, das ihrem [[Sinn]] gefolgt war. Wo die Nahrung, die Kommunikations- und Verkehrsmittel differenziert oder auch durch neuere Erfindungen [[aufgehoben]] wurden, kann nichts bleiben, was es war, ganz gleich, ob es besser, schöner, funktioneller oder auch schlechter, hässlicher oder disfunktionaler ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Weise, in der die Menschen ihre Lebensmittel produzieren, hängt zunächst von der Beschaffenheit der vorgefundenen und zu reproduzierenden Lebensmittel selbst ab. Diese Weise der Produktion ist nicht bloß nach der Seite hin zu betrachten, daß sie die Reproduktion der physischen Existenz der Individuen ist. Sie ist vielmehr schon eine bestimmte Art der Tätigkeit dieser Individuen, eine bestimmte Art, ihr Leben zu äußern, eine bestimmte Lebensweise derselben. Wie die Individuen ihr Leben äußern, so sind sie. Was sie sind, fällt also zusammen mit ihrer Produktion, sowohl damit, was sie produzieren, als auch damit, wie sie produzieren. Was die Individuen also sind, das hängt ab von den materiellen Bedingungen ihrer Produktion.&amp;quot;[[(MEW 3, S. 21).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bedürfnis]] ist zu einem [[notwendigen]] Verlangen geworden, wodurch die Welt anders und das Verlangen nach ihrem [[sein]] anderes geworden war. Das Verlangen entspricht dem [[Verhältnis]] der [[Bedürfnisse zu ihren Produkten. Wo aus ihren organischen Verhältnissen eine entsprechende Infrastruktur entwickelt ist, wirken sie alsKulturauf die Menschen zurück und entwickeln aus ihrer gesellschaftlichen Erneuerung neueBedürfnisse, so wie diese durch den Prozess ihrer stofflichenVerwirklichungzu einemgesellschaftlicherneuertenStoffwurden, ihreVerstofflichung.durch dessenEinverleibungnach derVeräußerungihresgegenständlichenDaseinsfür Menschen verändert worden war. Von daher war es etwas Anderes außer sich geworden (siehe auchAnderssein), das andersempfundenwird, als es zuvor zu finden war, wo es nochGewohnheitwar. ImgegenständlichenSinnihrerEmpfindungenerkennen die Menschen nun ihre vergangeneWirklichkeitalsSinnihrer Gegenwart in einem erneuerten gesellschaftlichen Zusammenhang, weil darin in ihnen dasGefühlihrer Äußerung vergegenwärtigt ist, das, was dieEigenschaftihrerBedürfnisse, zu ihrenFähigkeitenentwickelt hat zu dem, was sie von sich durch ihreArbeitdemStoffbeigegeben haben.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Produktion liefert dem Bedürfnis nicht nur ein Material, sondern sie liefert dem Material auch ein Bedürfnis. Wenn die Konsumtion aus ihrer ersten Naturroheit und Unmittelbarkeit heraustritt - und das Verweilen in derselben wäre selbst noch das Resultat einer in der Naturroheit steckenden Produktion -, so ist sie selbst als Trieb vermittelt durch den Gegenstand. Das Bedürfnis, das sie nach ihm fühlt, ist durch die Wahrnehmung desselben geschaffen. Der Kunstgegenstand - ebenso jedes andre Produkt - schafft ein kunstsinniges und schönheitsgenußfähiges Publikum. Die Produktion produziert daher nicht nur einen Gegenstand für das Subjekt, sondern auch ein Subjekt für den Gegenstand.&amp;quot; [[(MEW 13, S.634)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Gefühl]] entsteht aus der [[Wirkung]] (siehe auch [[Haptik]]), die eine [[Äußerung]] hat, aus dem [[Eindruck]] auf die [[Wahrnehmung]] die ihre [[Empfindung]] macht. Es ist von daher als besondere [[Form]] der [[Wahrnehmung]] immer schon dem [[Inhalt]] nach [[objektiv]], wie es sich auch [[subjektiv]] im Verhältnis des Menschen zu sich als [[Form]] seines Erkenntnisvermögens bewahrheitet, dem [[einzelnen]] Menschen zur [[Indentität]] von [[Form]] und [[Inhalt]] seiner [[Wahrnehmung]] wird. Aber diese [[individuelle]] [[Subjektivität]] ist kein bloßes Abbild, kein [[objektiv]] [[determinierter]] Widerschein, wohl aber ein [[Bild]], das seine [[Bildung]] als Prozess seiner Entstehung in seiner [[individuellen]][[Sinnbildung]] hat. Diese steht immer im Zusammenhang des [[ganzen]] [[Lebens]] eines fühlenden Menschen und aller Sinneseindrücke der [[Lebensverhältnisse]] im [[Lebensraum]] seiner [[Kultur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinnbildung ist die [[Bildung]] von [[Sinn]] in der [[Vermittlung]] von [[Empfindungen]] zu [[Gefühlen]], die Erzeugung von [[Sinn]] durch das [[Denken]] im Sinn. Sie wurde zur menschlichen Kultur, wo sie nicht nur den [[Sinn]] für ihre [[Sachen]], sondern sich auch selbst zu verändern wusste. Sie vollzieht sich in den [[kulturellen]] [[Beziehungen]] der Menschen, die damit [[naturmächtig]] zu einer [[Gesellschaft]] sich gebildet haben, in welcher ihre [[Sinne]] sich durch die Vielseitigkeit ihrer [[Eigenschaften]] zu [[Fähigkeiten]] differenzieren konnten, die nicht nur zum [[Fortschritt]] in der [[Nützlichkeit]] der [[Arbeit]] und ihrer Produkte, sondern sich im Lauf der [[Zeit]] auch zu einem sinnlichen [[Reichtum]] für die Menschen und ihre Gesellschaft [[fortentwickelt]] haben (siehe hierzu auch [[historischer Materialismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der menschliche [[Sinn]] ist von daher selbst [[Subjekt]] wie [[Objekt]] seiner [[Bildung]], im Sinn einer Handlung zugleich sinnlich als diese für sich, als [[Inhalt]] ihrer [[Bedürfnisse]] und [[Form]] ihrer [[Eigenschaften]]. Diese entwickeln sich durch ihre [[Fähigkeiten]] und [[Tätigkeiten]], durch welche die Menschen nicht nur ihre [[Wirtschaft]], den [[Nutzen]] ihrer [[Arbeit]] voranbringen, sondern sich auch in deren Sinn differenzieren, sich als [[Subjekte]] ihrer [[Kultur]] vergegenständlichen. Es ist ein [[Lernprozess]], worin die Sinne die [[Gegenstände]] ihres [[Lebens]] [[wahrnehmen]], [[erfahren]] und verarbeiten. Aber wo die [[Gegenstände]] der [[Erfahrung]] keine konkrete [[Vermittlung]] zulassen, weil sie selbst nur [[abstrakt]] vermittelt sind (siehe auch [[Geldbesitz]]) und von daher geschichtslos in bloßen [[Ereignissen]] auftreten (siehe auch [[Eventkultur]]), werden auch die [[Empfindungen]] in ihrer Sinnbildung unterbrochen, [[Gefühle]] gebrochen, welche die [[Wahrnehmung]] und [[Selbstwahrnehmung]] eines Menschen [[zertrennen]] und [[zerteilen]] können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Sinne sind zwar naturgegeben in ihrer [[körperlichen]] [[Ganzheit]] als Organismus, aber auch dadurch schon im [[Natur]]zusammenhang der Organismen, ihrer [[gesellschaftlichen]] [[Genealogie]] bestimmt. Ihre bestimmten [[Eigenschaften]] werden also sowohl in gesellschaftlicher [[Beziehung]] als auch in ihrer Hinsicht und [[Absicht]] gebildet, die in ihrer [[Kultur]] sowohl Sinn haben als auch Sinn machen. Nicht durch [[Zufall]], sondern in dem, was sie im [[Sinn]] finden und haben, in ihrem [[Empfinden]] und als [[Gefühl]] für sich [[wahrmachen]], werden Menschen durch deren Lebenszusammenhänge auf neue Beziehungen in ihrer [[Wahrnehmung]] [[aufmerksam]], die neue Inhalte der Lebensgestaltung und [[Arbeit]] bilden, aber auch verbilden können. So können unter der [[Lebensbedingung]] [[gesellschaftlich]] [[bestimmter]] [[Lebensräume]] (siehe hierzu auch [[symbiotische Selbstbehauptung]]) auch Sinne entstehen, die nur noch durch ein Bildnis ihrer [[Gefühle]] sinnlich sind, das sie aus ihrer [[Negation]] heraus antreibt (siehe [[Trieb]]), die aus einer [[abstrakten]] [[Erinnerung]] sich dort fixiert hat, wo die entsprechenden [[Gefühle]] konkret blockiert und [[verdrängt]] wurden und sich in ihnen aus der [[Not]] ihrer [[Abwesenheit]] unentwegt [[vergegenwärtigen]] und durch ihre [[Gegenwart]], durch ihre [[Empfindung]] sich als notwendiges Gefühl unendlich bestimmen müssen (siehe hierzu auch [[Wahnsinn]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Gefühl]] ist selbst schon eine [[Bildung]] von [[Empfindungen]] zu den darin vermittelten [[Wirkungen]], im Grunde die Verarbeitung ihrer [[Wirklichkeit]], in der sich ihre Sinnbildung [[verkörperlicht]]. Soweit das Gefühl sich durch die [[Empfindungen]] begründet und sich auf sie bezieht, vollzieht sich darin die [[Intelligenz]] der Wahrnehmung, die sich zu [[Fähigkeiten]] der [[Erkenntnis]] und [[Tätigkeit]] [[emanzipieren]] kann, die durch deren [[Gegenstände]] für den Menschen [[wahr]] werden, sich in ihm und durch ihn [[vergegenwärtigen]] und durch seine [[Gegenwärtigkeit]] sich auch erst als menschliche [[Gegenstände]] [[bewähren]], sich als menschliche [[Kultur]] [[bewahrheiten]]. Sobald Gefühle sich aber den Empfindungen voraussetzen, lediglich [[wahrmachen]], was sie darin schon von sich [[wahrhaben]], wird ihre Wahrnehmung doppelt: Darin ist sie für sich so, wie sie durch sich ist. Sie ist dann nur noch [[ästhetisch]] bestimmt und [[täuscht]] als [[Selbstgefühl]] darüber hinweg, was ihre [[Wahrnehmung]] [[wirklich]] ausmacht, was die Grundlage ihrer [[Erkenntnisse]] wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bildung]] ist Gestaltung nach einem [[Bild]], das sich aus einem Verlangen ergibt und neue [[Inhalte]] aus vorhander [[Substanz]] erzeugt. Deren [[Elemente]] sind in ihrer [[Natur]] vorausgesetzt, die sowohl [[subjektiv]] wie [[objektiv]] als [[Material]] vorhanden sein müssen. Bildung ist daher vor aller [[Form]]gebung, vor aller Gestalt rein subjektiv und ergibt sich aus der [[Fähigkeit]], neue [[Eigenschaften]] zu erzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sinn]] ist nicht einfach Sensibilität, also nicht eine Eigenschaft der Sensorik, und auch nicht aus höheren Zwecken, z.B. aus kulturellen oder [[religiösen]] [[Gründen]] gegeben oder bestimmt. Sinn ist weder rein [[körperlich]], noch rein [[geistig]] (siehe auch [[Leib-Seele-Problem]]) und also auch keine [[Gegebenheit]] der [[Natur]] oder des [[Daseins]] schlechthin (siehe auch [[Ontologie]]). Er ist die [[geschichtliche]] [[Beziehung]], die sowohl in der [[Natur]] als auch in der [[Kultur]] den Zusammenhang einer jeden [[Gattung]] ausmacht und sich auch im Verhältnis verschiedener Gattungen entfaltet. Sinn ist somit die Verbundenheit aller Lebewesen schlechthin, [[Tätigkeit]] der[[natürlichen Intelligenz]] des [[Lebens]] als deren [[notwendige]] [[Arbeit]]. Für den Menschen ist Sinnbildung zugleich das Potenzial seiner [[Freiheit]] durch eine [[gesellschaftliche]] Arbeit, worin sich auch die [[Bedürfnisse]] der Menschen aus ihren [[Notwendigkeiten]] heraus gestalten und bereichern (siehe [[Reichtum]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die [[Natur]] der Lebensverhältnisse der Menschen ihre [[Kultur]] ist, ist ihre Sinnbildung [[Kulturarbeit]]. Ein Sinn entsteht in der [[Erkenntnis]] eines sinnlichen Verhältnisses, im Heraustreten aus dem bloßen Kennen und [[Meinen]], in einem [[Denken]], worin und wodurch die [[Gewissheit]] einer [[Beziehung]] zwischen [[Empfindung]] und [[Gefühl]] entsteht, auch wenn diese noch gar nicht wirklich ist oder garnicht [[wirklich]] [[sein]] kann und auch, wenn sie nicht so ist, wie sie [[erscheint]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gattungen unterscheiden sich zwar körperlich in ihrem [[Geschlecht]] und ihren [[Generationen]]; wesentlich aber für sie ist, dass sie verschieden [[Denken]]. Menschliches [[Denken]] erfindet seine Zusammenhänge selbst, die ihn planvoll tätig werden lassen. Sein Sinn verwirklicht sich daher nicht nur [[objektiv]]; er erkundet die Welt als Welt für sich und hat hierdurch seine [[Naturmacht]] erlangt, die [[Fähigkeit]], seine [[Bedürfnisse]] selbst mit seiner [[Arbeit]] zu entwickeln und zu gestalten. In seiner [[Subjektivität]] vereint sich sein Sinn mit dem [[Nutzen]] seiner [[Gegenstände]], weil und sofern diese als Vergegenständlichung seiner [[Natur]] existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer [[Gegenstände]] nur in ihrer [[Nützlichkeit]] für sich [[wahrnimmt]] kann keinen Sinn für sie entwickeln, da die [[Beziehung]] im [[Nutzen]] noch ein reines Herrschaftsverhältnis, nicht das Verhalten eines [[Subjekts]] zu seinem Objekt ist. Die Erkenntnis selbst ist also schon [[Kritik]] im [[Dasein]], an dem Sosein von [[Gegebenhbeiten]], die zwar menschliche Sinne bedienen, aber lediglich von ihnen [[einverleibt]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinnbildung ist ganz allgemein ein Prozess der [[natürlichen Intelligenz]], der [[geschichtliche]] Prozess der [[Bildung]] einer Lebensvielfalt, [[Reichtum]] des [[Lebens]] im Genuss seiner [[Sinnlichkeit]]. Indem die Menschen sich nicht nur natürlich entwickeln, sondern sich auch selbst als [[Naturmacht]] verhalten, bildet sich mit ihr auch [[subjektiv]] der [[Sinn]] menschlicher [[Lebensverhältnisse]], was ihre [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]] ausmacht und [[objektiv]] als [[Reichtum]] der Menschen in den Verhältnissen ihrer [[Kultur]] durch die Vielfältigkeit ihrer Lebensäußerungen [[existiert]]. Sie ist von daher auch die Grundlage der [[Geschichte]] menschlicher [[Sinnlichkeit]] schlechthin, eine [[Emergenz]], wie sie sich zwischen [[Arbeit]] und [[Bedürfnis]] der Menschen kulturell als seine spezifische Naturmaht gestaltet, als ihr Sinn für ihre Natur und die Erzeugung ihrer Welt und ihrer historisch [[notwendigen]] Gesellschaftsform und also auch die [[Form]] ihrer [[Freiheit]]. Es ist der Erzeugungsprozess menschlicher [[Gegenständlichkeit]] als [[Lebensverhältnis]] der Menschen, Bildungsgeschichte menschlicher [[Kultur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinn bildet sich in seiner Äußerung, in der [[Wirkung]], die diese als Lebensverhältnis der Menschen auf sie hat (siehe [[Wirklichkeit]]), und [[erkennt]] sich in der Wahrnehmung seiner Gegenständlichkeit, als [[Gegenstand]] für Menschen, was immer dessen [[gesellschaftliche]] [[Existenz]], dessen [[allgemeine]] [[Form]] für Menschen auch sein mag. Die Klassenkämpfe zeigen den Anachronismus auf, den eine Gesellschaft immer zu sich selbst bildet, die keine hinreichende Form ihrer inhaltlichen Verhältnisse hat. Eine Gesellschaft, in der kein Widerspruch von Form und Inhalt ihrer Beziehungen herrscht, hat es bisher noch nicht gegeben. Von daher war das Verhältnis von Lebenäußerung und Aneignung ihres Gegenstands bisher noch nicht [[wahr]] geworden. Immer war die gesellschaftliche Form eine Herrschaftsform, eine [[Formbestimmung]] der gesellschaftlichen [[Macht]] gegen die [[Ohnmacht]] der Sinnbildung, die zugleich deren [[Fortschritt]] betreibt (siehe [[Mehrproduktion]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die Fähigkeit der Menschen als Produzenten ihrer Lebensverhältnisse weitgehend in [[Maschinen]] und [[Automation]] übergegangen, die ihren [[Wert]] weniger stofflich übertragen (siehe [[Stoff pro Arbeit]]), als sie vielmehr die [[politische]] Macht der [[Eigentumstitel]] vollstrecken. Die Arbeit steht damit weitgehend unter deren Kommando und entwickelt vor allem die [[Fähigkeit]] der Menschen, [[Technologie]] zu bedienen, [[Dienstleister]] zu sein. Weltweit herrschen somit die [[Dienstleistungsgesellschaften]] über die [[realökonomisch]] produzierenden. Doch diese Herrschaft bleibt einer relativ kleinen [[Klasse]] überlassen, die sich gegen die zur Handreichung deklassierten Menschen nur noch durch [[Geldbesitz]] und Spekulation verhält (siehe [[Feudalkapitalismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies hat auch Folgen für deren Sinnbildung: Der tätige Sinn, welcher die [[Fähigkeiten]] der Menschen bildet, und der wahrnehmende Sinn, der ihre [[Eigenschaften]] ausmacht, [[trennen]] sich von einander, verhalten sich im Menschen selbst gegeneinander und werden zu einem inneren Widerspruch, der ihre [[Wahrnehmung]] täuscht (siehe [[Selbsttäuschung]]) und zur [[ausschließlichen]] [[Selbstwahrnehmung]] bis zur absoluten Selbstsucht (siehe [[Tittytainment]]) treibt (siehe [[Trieb]]), durch die sich die Menschen selbst als Wertobjekt verhalten (siehe [[Selbstwert]]), die einen sich durch das veredeln (siehe [[Selbstveredelung]]), was die anderen von sich verwerten müssen (siehe [[Selbstverwertung]]). Von daher finden [[Klassenkämpfe]] nun auch in den [[gesellschaftlichen]] [[Subjekten]] selbst statt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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