<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Uk3030</id>
	<title>Uk3030 - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Uk3030"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Uk3030&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-02T17:38:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Uk3030&amp;diff=11333&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Uk3030&amp;diff=11333&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-04T18:57:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 4. November 2025, 20:57 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l17&quot;&gt;Zeile 17:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 17:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das [[Volk]] wird zu einem Kampfbegriff als Kulturbegriff, indem es für einen gesitteten Allgemeinwillen steht, der als [[Wille]] einer allgemeinen Sittlichkeit zu einer allgemeinen [[Gesinnung]] werden soll, zur sittlichen [[Institution]] jedweder Sinnlichkeit. Hierdurch wird deren [[Güte]] als Ästhetik ihres Willens konkret und praktisch, ihre Ethik zum seelischen Beweggrund, alles Seelische dem [[Volk]] als ein ästhetisch geadelter Allgemeinwille unterworfen und ihr [[Geist]] staatlich übereignet. So bieder hierdurch das [[Leben]] der Menschen wird, so geistlos erscheint es aus der Natürlichkeit des Lebens schlechthin begründet. Der kultivierte Begriff des Volkes will die Naturmythologie einer Sittlichkeit, wie sie allgemein gewollt wird, dogmatisieren. Jetzt geht es um das praktische Verhältnis dieses Prozesses, der Bildung einer Gesinnung.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das [[Volk]] wird zu einem Kampfbegriff als Kulturbegriff, indem es für einen gesitteten Allgemeinwillen steht, der als [[Wille]] einer allgemeinen Sittlichkeit zu einer allgemeinen [[Gesinnung]] werden soll, zur sittlichen [[Institution]] jedweder Sinnlichkeit. Hierdurch wird deren [[Güte]] als Ästhetik ihres Willens konkret und praktisch, ihre Ethik zum seelischen Beweggrund, alles Seelische dem [[Volk]] als ein ästhetisch geadelter Allgemeinwille unterworfen und ihr [[Geist]] staatlich übereignet. So bieder hierdurch das [[Leben]] der Menschen wird, so geistlos erscheint es aus der Natürlichkeit des Lebens schlechthin begründet. Der kultivierte Begriff des Volkes will die Naturmythologie einer Sittlichkeit, wie sie allgemein gewollt wird, dogmatisieren. Jetzt geht es um das praktische Verhältnis dieses Prozesses, der Bildung einer Gesinnung.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Wirklichkeit im Leben der Bevölkerung ist als einfache Lebenspraxis vollständig abgetrennt vom der Sittlichkeit des Willens. Es ist für eine Kultur, die sich zu einer Ästhetik des sittlichen Willens verselbständigt hat, lediglich äußeres Lebensmoment, also Stoff für diesen. Von daher bildet er sich heraus zu einer praktischen Förmlichkeit, zur Gesinnung, die vom Standpunkt einer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Volkskultivation&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;auf die Menschen übertragen werden muss, die zu einem Prinzip ihrer Lebensführung wird - nicht, weil es finstere Agenten so wollen, sondern weil die für sich selbst empfindungslos gewordenen Menschen dies zu ihrer quasireligiösen Selbstverklärung nötig haben, um darin Gesellschaft zu bilden. So wird solche gesellschaftliche Notwendigkeit selbst zu einem Mittel der Vergesellschaftung abstrakt menschlicher Sinnlichkeit.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Wirklichkeit im Leben der Bevölkerung ist als einfache Lebenspraxis vollständig abgetrennt vom der Sittlichkeit des Willens. Es ist für eine Kultur, die sich zu einer Ästhetik des sittlichen Willens verselbständigt hat, lediglich äußeres Lebensmoment, also Stoff für diesen. Von daher bildet er sich heraus zu einer praktischen Förmlichkeit, zur Gesinnung, die vom Standpunkt einer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Volkskultivation&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;auf die Menschen übertragen werden muss, die zu einem Prinzip ihrer Lebensführung wird - nicht, weil es finstere Agenten so wollen, sondern weil die für sich selbst empfindungslos gewordenen Menschen dies zu ihrer quasireligiösen Selbstverklärung nötig haben, um darin Gesellschaft zu bilden. So wird solche gesellschaftliche Notwendigkeit selbst zu einem Mittel der Vergesellschaftung abstrakt menschlicher Sinnlichkeit.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Durch sie verläuft die konkrete Selbstfindung der einzelnen Menschen der sich darin als Moment einer besonderen Art, einer Rasse finden muss. Darin wird die Kultur zu einer artigen Allgemeinhheit, auf welche alle Menschen zurückkommen müssen, um in Gesellschaft zu sein. In den Ritualen dieser Gesellschaft füllen sich alle Seelen mit der Masse des sittlichen Willens und werden zur Massenpsyche. Darin steckt das Ganze des beseelten Volkes als übermenschliche Erwartung, als Heilserwartung, deren Sehnsucht jetzt auch gesellschaftliche Wirkung erfährt, also Wirklichkeit wird. Im Übermenschen regeneriert sich zwar kein wirklicher Mensch, aber die Seele wird als Gleichschaltung der Masse darin wirklich und also für jeden einzelnen zur wirklichen Existenzgrundlage - und damit zur Macht gegen jedes Leben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Durch sie verläuft die konkrete Selbstfindung der einzelnen Menschen der sich darin als Moment einer besonderen Art, einer Rasse finden muss. Darin wird die Kultur zu einer artigen Allgemeinhheit, auf welche alle Menschen zurückkommen müssen, um in Gesellschaft zu sein. In den Ritualen dieser Gesellschaft füllen sich alle Seelen mit der Masse des sittlichen Willens und werden zur Massenpsyche. Darin steckt das Ganze des beseelten Volkes als übermenschliche Erwartung, als Heilserwartung, deren Sehnsucht jetzt auch gesellschaftliche Wirkung erfährt, also Wirklichkeit wird. Im Übermenschen regeneriert sich zwar kein wirklicher Mensch, aber die Seele wird als Gleichschaltung der Masse darin wirklich und also für jeden einzelnen zur wirklichen Existenzgrundlage - und damit zur Macht gegen jedes Leben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Uk3030&amp;diff=9897&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Uk3030&amp;diff=9897&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-02T16:36:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ihr Browser kann leider keine eingebetteten Frames anzeigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nachfolgende Text ist eine Beschreibung der Argumentation in dem gleichnamigen Buch. (==&amp;gt; Verlagsinformationen hierzu &amp;lt;==)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
330. Einleitung in die Massenkultur einer übersinnlichen Gesellschaft als Kulturstaat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war in diesem Band der Kritik der [[politischen Ästhetik]] zunächst das [[zwischenmenschliche Verhältnis]] der Menschen [[objektiv]] [[allgemein]] geworden, indem es zunächst sittlich geworden war, für sich selbstlos werden musste und schließlich [[gläubig]] geworden ist, um den Menschen in diesen [[Verhältnissen]] einen [[Sinn]] zu vermitteln, der sie [[übersinnlich]] begründen sollte. Dieser [[Sinn]] war zu einer objektive Form einer allgemeinen [[Selbstveredelung]] in einem [[ästhetischen Willen]] wirksam geworden, der sich zu einer Heilskultur, zu einer Kulturmacht der Selbstheilung fortentwickelt hatte, bis diese im Sog ihres Unheils sich als Massenbedarf nach einer [[heilen Welt]] herausstellen musste. Erst jetzt aber kann sich dieser Bedarf durch seine [[Institutionalisierung]] auch verwirklichen, sich wirklich wahr machen, indem er zum Inhalt eines [[Kulturstaats]] wird. Darin erfährt er jetzt einen politischen [[Lebensraum]], in dem sich alles aufhebt, was von wirtschaftlichem [[Nutzen]] war, was ihn aber sinnlos gemacht hatte, weil die [[kapitalistische]] [[Wirtschaft]] selbst den [[Notwendigkeiten]] ihres [[Wertwachstum]] nicht wirklich [[allgemein]] folgen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Kultur hat von da her nun auch in dieser Form ihren [[politischen Willen]] als politischen Raum, als gesellschaftlich bestimmten [[Lebensraum]], durch den sie als reine Kulturgemeinschaft die Lebensverhältnisse der Menschen bestimmen kann, auch wenn und gerade weil sie weder [[Sinn]] noch [[Nutzen]] für die Menschen hat. Aber hierin können sich die allgemeinen Formationen der [[Selbstwahrnehmung]] in ihrer Gegensinnigkeit vereinen, wie sie in ihrem jeweiligen [[Trieb]] zwischen [[Selbstverwirklichung]], [[Selbstbehauptung]] und [[Selbstbeherrschung]] [[allgemein]] entwickelt wurden, und sich nun aus sich selbst heraus, also sich in ihrem Widersinn gegenseitig bestärken und reproduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies [[Ganze]] hat jetzt eben seinen inneren wie auch seinen äußerlichen [[Grund]]. Mit den Verwertungskrisen des [[Geldes]] schwindet der [[Nutzen]] der [[Wirtschaft]] für die Menschen und es verstärkt sich ihre Existenzangst im Allgemeinen. Was sie in ihrer Eigennützigkeit als Persönlichkeit ihrer zwischenmenschlichen Lebensverhältnisse erwerben konnten, erscheint damit ebenso bedroht, wie sie darin im Einzelnen auch immer weniger [[Sinn]] finden können. Wenn die wirtschaftlichen Verhältnisse einer Gesellschaft zusammenbrechen, bleibt mit der Erfahrung ihrer [[Nichtung]] im Allgemeinen die [[Wahrnehmung]] einer Selbstauflösung im Einzelnen. Da ihre Kultur nur noch als Lebenszusammenhang durch diese [[Wahrnehmung]] in der Form ihrer [[Selbstwahrnehmung]] bestätigt werden kann, bestimmt sich darin nun auch deren [[Allgemeinheit]] als [[Selbstgefühl]] einer allgemein bedrohten [[Subjektivität]] fort, als Allgemeingefühl einer bedrohten [[Kultur]] überhaupt, als Massengefühl einer überdimensionalen [[Selbstauflösung]], die als Gefühlsmasse einer [[Massenkultur]] zum Objekt eines jedweden [[Populismus]] wird. Dieser kehrt die Ursprungssehnsucht einer [[Scheinwelt]], welche die [[heile Welt]] des [[ästhetischen Willens]] ausgemacht und endlos gemacht hatte, in die [[Heilserwartung]] einer übermenschlichen Auflösung aller Vernichtungsängste, zur [[Formation]] einer endlich allgemeinen rein politischen Lösung, zur allgemeinen [[Vorstellung]] einer Endlösung durch politische Kulturmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Allgemeinkultur bezieht ihre politische Kraft nur mehr aus der gesellschaftlichen Not einer Gesellschaft, die nicht mehr für die Menschen politisch handeln kann, weil sie als wirkliche gesellschaftliche Macht der Menschen zerstört ist. Der politische Wille soll dadurch verwirklicht werden, dass er ihrer wirklichen [[Vernichtung]] [[ästhetisch]] entgeht, dass er die Wahrnehmung ihrer [[Wirklichkeit]] selbst [[nichtet]]. Sie wird von daher zum Zentrum aller politischen [[Aufmerksamkeit]], die weiterhin auch eine [[Aufmerksamkeit]] der [[politischen Ökonomie]] bleibt, die sich aber in der Wahrnehmungsform der bedrohten [[Selbstbezogenheit]] vor allem kulturell auswirkt. Politische Ökonomie und politische [[Ästhetik]] münden auf diese Weise in einen Fokus, welcher mit dem Begriff einer Volkskultur aufgerufen wird, und von daher den politischen Begriff des Volks mit dem kulturellen Volksbegriff gleichsetzt. Dies führt zur Kulturform einer allgemeinen Institutionalisierung, welche sich nicht mehr aus den Selbstgestaltungen der Menschen und ihren zwischenmenschlichen Beziehungsformen, auch nicht mehr nur aus ihrer Selbstlosigkeit, sondern aus ihrer Überflüssigkeit als Mensch begründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Volk]] wird zu einem Kampfbegriff als Kulturbegriff, indem es für einen gesitteten Allgemeinwillen steht, der als [[Wille]] einer allgemeinen Sittlichkeit zu einer allgemeinen [[Gesinnung]] werden soll, zur sittlichen [[Institution]] jedweder Sinnlichkeit. Hierdurch wird deren [[Güte]] als Ästhetik ihres Willens konkret und praktisch, ihre Ethik zum seelischen Beweggrund, alles Seelische dem [[Volk]] als ein ästhetisch geadelter Allgemeinwille unterworfen und ihr [[Geist]] staatlich übereignet. So bieder hierdurch das [[Leben]] der Menschen wird, so geistlos erscheint es aus der Natürlichkeit des Lebens schlechthin begründet. Der kultivierte Begriff des Volkes will die Naturmythologie einer Sittlichkeit, wie sie allgemein gewollt wird, dogmatisieren. Jetzt geht es um das praktische Verhältnis dieses Prozesses, der Bildung einer Gesinnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirklichkeit im Leben der Bevölkerung ist als einfache Lebenspraxis vollständig abgetrennt vom der Sittlichkeit des Willens. Es ist für eine Kultur, die sich zu einer Ästhetik des sittlichen Willens verselbständigt hat, lediglich äußeres Lebensmoment, also Stoff für diesen. Von daher bildet er sich heraus zu einer praktischen Förmlichkeit, zur Gesinnung, die vom Standpunkt einer &amp;quot;Volkskultivation&amp;quot; auf die Menschen übertragen werden muss, die zu einem Prinzip ihrer Lebensführung wird - nicht, weil es finstere Agenten so wollen, sondern weil die für sich selbst empfindungslos gewordenen Menschen dies zu ihrer quasireligiösen Selbstverklärung nötig haben, um darin Gesellschaft zu bilden. So wird solche gesellschaftliche Notwendigkeit selbst zu einem Mittel der Vergesellschaftung abstrakt menschlicher Sinnlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch sie verläuft die konkrete Selbstfindung der einzelnen Menschen der sich darin als Moment einer besonderen Art, einer Rasse finden muss. Darin wird die Kultur zu einer artigen Allgemeinhheit, auf welche alle Menschen zurückkommen müssen, um in Gesellschaft zu sein. In den Ritualen dieser Gesellschaft füllen sich alle Seelen mit der Masse des sittlichen Willens und werden zur Massenpsyche. Darin steckt das Ganze des beseelten Volkes als übermenschliche Erwartung, als Heilserwartung, deren Sehnsucht jetzt auch gesellschaftliche Wirkung erfährt, also Wirklichkeit wird. Im Übermenschen regeneriert sich zwar kein wirklicher Mensch, aber die Seele wird als Gleichschaltung der Masse darin wirklich und also für jeden einzelnen zur wirklichen Existenzgrundlage - und damit zur Macht gegen jedes Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesinnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Weiter mit Teil III.33.1 Das Volk als gemeine Kulturpersönlichkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
</feed>