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	<title>Verkehrung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:34:16Z</updated>

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[[Inhalte]] [[teilen]] sich darin [[objektiv]] mit und [[vermitteln]] sich über die [[allgemeine]] Existenzform ihrer [[Subjektivität]]. Sie kommen daher nur durch die [[allen gemeine]], durch die [[gesellschaftliche]] [[Beziehung]] über ihre [[Objektivität]] auf ihre [[Subjekte]] zurück. So wird [[Geld]] als [[Ware]] zu [[Geld]] und [[Geld]] wieder zu den [[Gebrauchswerte]] der [[Waren]]. Doch in ihrem [[allgemeinen]] [[Verhältnis]] verdoppelt sich diese [[Form]], indem sie in ihrer [[Allgemeinheit]] eine zweifache [[Beziehung]] eingeht und sich dadurch doppelt so oft darstellt, wie die einzelnen [[Gebrauchswerte]] dies können, weil sie in der Konsumtion verschwinden, während Geld als [[abstrakt allgemeine]] [[Beziehung]] auf dem Markt verbleibt. Mit der Aufhäufung ihrer [[abstrakten]] [[Bezogenheit]] verlieren die [[Inhalte]] an ihrer [[natürlichen]] [[Substanz]], die ihren Verlust als [[substanzielles]] Verlangen ihrer [[Abwesenheit]] als [[Negation]] zu einer [[Abstraktionskraft]], zu einer [[Formbestimmung]] ihrer [[Beziehungen]] [[entwickeln]]. Dadurch wird das [[Zahlungsmittel]] [[Geld]] zu einem [[allgemeinen]] Wertträger, zu einem [[Subjekt]] der [[Verwertung]] von [[Waren]], zu einem reinen [[Kaufmittel]], worin sich die organnische [[Substanz]] einer [[Waren]] produzierenden Gesellschaft [[körperlich]] außer sich darstellt und mitteilt. Es ist aber nicht der [[Warenkörper]] an sich, der einen [[Wert]] [[vermitteln]] könnte. Es ist sein [[Dasein]] in den [[Verhältnissen]] der [[Waren]], die als [[Äquivalente]] [[getauscht]] werden. Ihr [[Körper]] wird hierfür lediglich genutzt, ganz gleich was er an konkretem Arbeitsaufwand im [[Einzelnen]] darstellt. Und deshalb ist er nur eine &quot;Erscheinungsform des Werts&quot;, der im [[Warentausch]] [[zirkuliert]]. &quot;Gebrauchswert wird zur Erscheinungsform seines Gegenteils, des Werts. Die Naturalform der Ware wird zur Wertform.&quot; [[(MEW 23, S. 70f)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Eine [[Form]] ergibt sich aus den [[Eigenschaften]] ihres [[Inhalts]]. Eine Verkehrung kann sich daher nur in einem [[Verhältnis]] ergeben, worin sich ihre [[Form]] in ihrer [[Einzelheit]] wie eine [[Verallgemeinerng]] ihres [[Inhalts]] mitteilt und diesen mit ihrem [[allgemeinen]] [[Dasein]] [[vertauscht]] (siehe hierzu auch [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Formbestimmung&lt;/ins&gt;]]). Es handelt sich dann also [[ausschließlich]] um eine Verkehrung von [[Form]] und [[Inhalt]]. Jeder [[Inhalt]] stellt sich [[allgemein]] über seine [[Form]] dar. [[Inhalte]] [[teilen]] sich darin [[objektiv]] mit und [[vermitteln]] sich über die [[allgemeine]] Existenzform ihrer [[Subjektivität]]. Sie kommen daher nur durch die [[allen gemeine]], durch die [[gesellschaftliche]] [[Beziehung]] über ihre [[Objektivität]] auf ihre [[Subjekte]] zurück. So wird [[Geld]] als [[Ware]] zu [[Geld]] und [[Geld]] wieder zu den [[Gebrauchswerte]] der [[Waren]]. Doch in ihrem [[allgemeinen]] [[Verhältnis]] verdoppelt sich diese [[Form]], indem sie in ihrer [[Allgemeinheit]] eine zweifache [[Beziehung]] eingeht und sich dadurch doppelt so oft darstellt, wie die einzelnen [[Gebrauchswerte]] dies können, weil sie in der Konsumtion verschwinden, während Geld als [[abstrakt allgemeine]] [[Beziehung]] auf dem Markt verbleibt. Mit der Aufhäufung ihrer [[abstrakten]] [[Bezogenheit]] verlieren die [[Inhalte]] an ihrer [[natürlichen]] [[Substanz]], die ihren Verlust als [[substanzielles]] Verlangen ihrer [[Abwesenheit]] als [[Negation]] zu einer [[Abstraktionskraft]], zu einer [[Formbestimmung]] ihrer [[Beziehungen]] [[entwickeln]]. Dadurch wird das [[Zahlungsmittel]] [[Geld]] zu einem [[allgemeinen]] Wertträger, zu einem [[Subjekt]] der [[Verwertung]] von [[Waren]], zu einem reinen [[Kaufmittel]], worin sich die organnische [[Substanz]] einer [[Waren]] produzierenden Gesellschaft [[körperlich]] außer sich darstellt und mitteilt. Es ist aber nicht der [[Warenkörper]] an sich, der einen [[Wert]] [[vermitteln]] könnte. Es ist sein [[Dasein]] in den [[Verhältnissen]] der [[Waren]], die als [[Äquivalente]] [[getauscht]] werden. Ihr [[Körper]] wird hierfür lediglich genutzt, ganz gleich was er an konkretem Arbeitsaufwand im [[Einzelnen]] darstellt. Und deshalb ist er nur eine &quot;Erscheinungsform des Werts&quot;, der im [[Warentausch]] [[zirkuliert]]. &quot;Gebrauchswert wird zur Erscheinungsform seines Gegenteils, des Werts. Die Naturalform der Ware wird zur Wertform.&quot; [[(MEW 23, S. 70f)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Verkehrung&amp;diff=1316&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Verkehrung&amp;diff=1316&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:45:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Es ist sinnenklar, daß der Mensch durch seine Tätigkeit die Formen der Naturstoffe in einer ihm nützliche Weise verändert. Die Form des Holzes z.B. wird verändert, wenn man aus ihm einen Tisch macht. Nichtsdestoweniger bleibt der Tisch Holz, ein ordinäres sinnliches Ding. Aber sobald er als Ware auftritt, verwandelt er sich in ein sinnlich übersinnliches Ding. Er steht nicht nur mit seinen Füßen auf dem Boden, sondern er stellt sich allen andren Waren gegenüber auf den Kopf und entwickelt aus seinem Holzkopf Grillen, viel wunderlicher, als wenn er aus freien Stücken zu tanzen begänne.&amp;quot; [[(MEW Bd. 23, S. 85)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewöhnlich wird Verkehrung als Umkehrung eines [[Inhalts]] in sein Gegenteil, in seinen Antagonisten verstanden, – so als ob es gegensätzliche [[Inhalte]] einfach mal so in ein und derselben Form geben könne. Weil diese #in ihrer [[Form]] einfach und also identisch für alles – nur mit einem anderen Vorzeichen – verstanden wird, der Protagonist wie sein Antatagonist (siehe hierzu [[Strukturalismus]]} und wird dadurch zu einem [[beliebig]] [[bestimmten]] [[Anderssein]] einer hiergegen [[gleich geltenden]] [[Substanz]]. So gilt diese lediglich als eine andere [[Form]] des [[Dasein]] und benennt meist nur irgendein anderes [[Sein]] der [[Widerspüchlichkeit]] seiner [[Existenz]]. Dies wird aber niemals ihren Antagonisten &amp;quot;auf den Kopf stellen&amp;quot;&amp;quot;. Eine Verkehrung kann sich also nur aus den Gegensätzen innerhalb derselben [[Substanz]] [[erklären]] lassen: als [[Widersinn]] von [[Form]] und [[Inhalt]] eines so oder so [[da seienden]] [[Seins]] (siehe hierzu auch [[Tauschwert]]) der nach einer [[Erkenntnis]] seiner [[Substanz]] verlangt (siehe hierzu auch [[Analyse]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ein [[Inhalt]] zur [[Form]] wird, weil er sich nur durch diese [[Form]] allen gemein darstellen kann (siehe auch [[Allgemeinheit]]), wird er zur r [[Form]] einer [[abstrakt allgemeinen]] Form, die ihren [[Inhaltsdem entsprechend auch nurverkehrtvermittelnkann, also in seiner abstrakt allgemeinenvermittlungihren Inhalt als Form mitteilt und so eine Erscheinungsform verkehrtvermitteltund alsovermitteltfalsch bestimmt, in der bloßenvermittelt, den Anschein ihrer Form verwesentlicht. Im bloßen Schein einen ihm äußerlichen seinerGrund, dem Widerschein als Formbestimmung durch sich und für sich, in der hierdurch bestimmtenScheinweltvermittelt(siehe z.B.TauschwertalsVortäuschungeinerVermittlungvonGebrauchswerten, wodurch diese &amp;quot;zur Erscheinungsform ihres Gegenteils, ihres Werts&amp;quot; werden(MEW 23, S. 70f) und durch ihreGeldformeinenWarenfetischismusentwickeln.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der konkrete Inhalt, die wirkliche Bestimmung, erscheint als formell; die ganz abstrakte Formbestimmung erscheint als der konkrete Inhalt.&amp;quot;[[(MEW 1, Seite 216)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Form]] ergibt sich aus den [[Eigenschaften]] ihres [[Inhalts]]. Eine Verkehrung kann sich daher nur in einem [[Verhältnis]] ergeben, worin sich ihre [[Form]] in ihrer [[Einzelheit]] wie eine [[Verallgemeinerng]] ihres [[Inhalts]] mitteilt und diesen mit ihrem [[allgemeinen]] [[Dasein]] [[vertauscht]] (siehe hierzu auch [[Wertform]]). Es handelt sich dann also [[ausschließlich]] um eine Verkehrung von [[Form]] und [[Inhalt]]. Jeder [[Inhalt]] stellt sich [[allgemein]] über seine [[Form]] dar. [[Inhalte]] [[teilen]] sich darin [[objektiv]] mit und [[vermitteln]] sich über die [[allgemeine]] Existenzform ihrer [[Subjektivität]]. Sie kommen daher nur durch die [[allen gemeine]], durch die [[gesellschaftliche]] [[Beziehung]] über ihre [[Objektivität]] auf ihre [[Subjekte]] zurück. So wird [[Geld]] als [[Ware]] zu [[Geld]] und [[Geld]] wieder zu den [[Gebrauchswerte]] der [[Waren]]. Doch in ihrem [[allgemeinen]] [[Verhältnis]] verdoppelt sich diese [[Form]], indem sie in ihrer [[Allgemeinheit]] eine zweifache [[Beziehung]] eingeht und sich dadurch doppelt so oft darstellt, wie die einzelnen [[Gebrauchswerte]] dies können, weil sie in der Konsumtion verschwinden, während Geld als [[abstrakt allgemeine]] [[Beziehung]] auf dem Markt verbleibt. Mit der Aufhäufung ihrer [[abstrakten]] [[Bezogenheit]] verlieren die [[Inhalte]] an ihrer [[natürlichen]] [[Substanz]], die ihren Verlust als [[substanzielles]] Verlangen ihrer [[Abwesenheit]] als [[Negation]] zu einer [[Abstraktionskraft]], zu einer [[Formbestimmung]] ihrer [[Beziehungen]] [[entwickeln]]. Dadurch wird das [[Zahlungsmittel]] [[Geld]] zu einem [[allgemeinen]] Wertträger, zu einem [[Subjekt]] der [[Verwertung]] von [[Waren]], zu einem reinen [[Kaufmittel]], worin sich die organnische [[Substanz]] einer [[Waren]] produzierenden Gesellschaft [[körperlich]] außer sich darstellt und mitteilt. Es ist aber nicht der [[Warenkörper]] an sich, der einen [[Wert]] [[vermitteln]] könnte. Es ist sein [[Dasein]] in den [[Verhältnissen]] der [[Waren]], die als [[Äquivalente]] [[getauscht]] werden. Ihr [[Körper]] wird hierfür lediglich genutzt, ganz gleich was er an konkretem Arbeitsaufwand im [[Einzelnen]] darstellt. Und deshalb ist er nur eine &amp;quot;Erscheinungsform des Werts&amp;quot;, der im [[Warentausch]] [[zirkuliert]]. &amp;quot;Gebrauchswert wird zur Erscheinungsform seines Gegenteils, des Werts. Die Naturalform der Ware wird zur Wertform.&amp;quot; [[(MEW 23, S. 70f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Körper der Ware, die zum Äquivalent dient, gilt stets als Verkörperung abstrakt menschlicher Arbeit und ist stets das Produkt einer bestimmten nützlichen, konkreten Arbeit. Diese konkrete Arbeit wird also zum Ausdruck abstrakt menschlicher Arbeit. Gilt der Rock z.B. als bloße Verwirklichung, so die Schneiderei, die sich tatsächlich in ihm verwirklicht, als bloße Verwirklichungsform abstrakt menschlicher Arbeit. Im Wertausdruck der Leinwand besteht die Nützlichkeit der Schneiderei nicht darin, daß sie Kleider, also auch Leute, sondern daß sie einen Körper macht, dem man es ansieht, daß er Wert ist, also Gallerte von Arbeit, die sich durchaus nicht unterscheidet von der im Leinwandwert vergegenständlichten Arbeit. Um solch einen Wertspiegel zu machen, muß die Schneiderei selbst nichts widerspiegeln außer ihrer abstrakten Eigenschaft, menschliche Arbeit zu sein.&amp;quot; [[(MEW 23,72)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem es die [[wesentliche]] [[Eigenschaft]] eines [[Gebrauchswert]] in der [[Beziehung]] von [[Waren]] auf [[Geld]] (W-G) ist, deren [[natürliche]] [[Kraft]] [[gesellschaftlich]] zu [[vermitteln]] bezieht es sich als [[Kaufmittel]] zugleich [[allgemein]] auf alle [[Waren]]. Durch die [[gesellschaftliche]] [[Beziehung]] von [[Geld]] als [[Existenzform]] von [[Waren]] wird diese zu einer gleichgeltenden, also [[abstrakten Allgemeinheit]] [[gleichgültiger]] [[Beziehungen]] auf jedweden [[Gebrauchswert]] (G-W) und [[vergegenwärtigt]] daher im [[ganzen]] [[Warentausch]] (W-G-G-W) die Geldform doppelt im Waß der [[Prominenz]] seines Auftretens, wodurch die [[vereinzelten]] Existenzform der [[Gebrauchswerte]] zwingend zu einer [[mächtigen]] [[gesellschaftlichen]] [[Form]] ihrer [[Bestimmtheit]] wird. Durch seine verdoppelte [[Gegenwärtigkeit]] wird es [[gesellschaftlich]] [[mächtiger]] wie diese es je sein können. Wo [[Geld]] als [[Geldbesitz]] [[selbstständig]] und also [[abstrakt]] gegen die [[Inhalte]] der [[Gebrauchswerte]] auftritt verkehrt sich über die [[Ohnmacht]] der [[gesellschaftlich]] nur [[abstrakt]] verbleibenden [[Gebrauchswerte]] zu einer [[gesellschaftliche]] [[Macht]] des [[Geldes]] und macht die Geldform zum [[Subjekt]] aller [[Warentausche]] und deren [[Täuschungen]] durch ihre allgemeine Wertform, die die Form ihrer Vergleiche und Gleichsetzungen, ihrer Äquivalentform ist (siehe hierzu [[Warenfetischismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die erste Eigentümlichkeit, die bei Betrachtung der Äquivalentform auffällt, ist diese: Gebrauchswert wird zur Erscheinungsform seines Gegenteils, des Werts. Die Naturalform der Ware wird zur Wertform.&amp;quot; [[(MEW 23, S. 70f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist ... eine zweite Eigentümlichkeit der Äquivalentform, daß konkrete Arbeit zur Erscheinungsform ihres Gegenteils, abstrakt menschlicher Arbeit wird.&amp;quot; [[(MEW 23, S. 70f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist ... eine dritte Eigentümlichkeit der Äquivalentform, daß Privatarbeit zur Form ihres Gegenteils wird, zu Arbeit in unmittelbar gesellschaftlicher Form.&amp;quot; [[(MEW 23, S. 70f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich ergeht es - allerdings über eine andere [[Substanz]] ihrer [[Elementarformen]] – den [[Gefühlen]] der Menschen in einer [[Konsumkultur]]. Darin [[vermitteln]] sich deren [[Empfindungen]] und [[verallgemeinern]] eine [[abstrakte]] [[Subjektivität]] der [[kulturellen]] [[Beziehungen]] der Menschen und macht ihre [[körperliche]] [[Selbstdarstellung]] in ihren [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] [[mächtig]] (siehe hierzu [[Körperfetischismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die [[Beziehungen]] [[abstrakt]] sind, wo ihr [[Dasein]] vorwiegend über ihre [[Form]] in [[Beziehung]] tritt, wird die Häufigkeit des Auftretens, die [[Verallgemeinerung]] desselben [[Inhalts]] ihrer formalen [[Darstellung]] [[prominent]] gegen ihr[[einzelnes]] [[Dasein]] und von daher zur [[Bestimmung]] ihrer [[Vermittlung]] der [[Form]] über ihren [[Inhalt]]: [[Formbestimmung]]. Dies stärkt die durch ihre [[Form]] bestimmte [[Position]] in Netzwerken in der Beziehung auf viele Andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem [[Verhältnis]], worin sich die [[Positionen]] nicht sinnvoll aufeinander [[beziehen]] lassen, im [[Dazwischensein]] ihrer [[Existenzen]] sich [[verhalten]], verbleibt ihre [[Beziehung]] ohne [[wirklichen]] Rückhalt, verschwindet in einer [[Beziehung]], die durch [[nichts]] [[gegenwärtig]], nicht [[anwesend]] ist, also auch nicht [[wirklich]] [[wahr]] [[sein]] kann. Von daher kann sie aus dem [[Nichts]] ihrer [[Wirkungen]] durch ihre [[Abwesenheit]] zu einer [[Macht]] werden, die sich nurmehr [[abstrakt]] [[verhalten]] kann, die durch ihre [[Abstraktionskraft]] die [[Wahrheit]] ihrer [[Nichtung]] zu einer [[fremden Kraft]] wird, durch die auch ihre [[unmittelbaren]] [[Beziehungen]] sich in einer [[Wirklichkeit]] [[verhalten]], die nurmehr durch einen [[Wert]] [[vermittelt]] werden, der aus dem Mangel ihrer [[Verhältnisse]] sich von selbst ergibt, weil er [[nötig]] ist, um überhaupt eine [[Beziehung]] von &amp;quot;irgendeiner Art&amp;quot;, also [[gleichgültig]] gegen ihren [[Inhalt]] zu bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder [[Tausch]] setzt eine [[Beziehung]] von einem [[individuellem]] [[Zweck]] und einer [[allgemein]] anerkannten [[Vermittlung]] voraus. Zugleich entspricht der Zweck in einer [[Waren]] [[tauschenden]] [[Gesellschaft]] dem [[vereinzelten]] [[Bedürfnis]] aus [[strukturell]] [[isolierter]] [[Existenz]], worin sich deren [[privatisierter]] Mangel an [[Gesellschaftlichkeit]] durch den Eintausch eines [[allgemeinen]] [[Mittels]], also in [[allen gemeinen]] [[Vermittlung]] [[verhält]]. Aus diesem [[Verhältnis]] selbst ergibt sich eine [[Beziehung]] in einer dem [[Einzelnen]] [[fremden]] [[Allgemeinheit]], in einem [[abstrakt allgemeinen]] [[Dasein]], die eine [[Täuschung]], eine Verkehrung von [[Zweck]] und [[Mittel]] bewirkt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Individuum A dient dem Bedürfnis des Individuum B vermittelst der Ware a, nur insofern und weil das Individuum B dem Bedürfnis des Individuums A vermittelst der Ware bedient und viceversa. Jedes dient dem andern, um sich selbst zu dienen; jedes bedient sich des andern wechselseitig als seines Mittels. Es ist nun beides in dem Bewußtsein der beiden Individuen vorhanden; erstens, daß jedes nur seinen Zweck erreicht, soweit es dem andern als Mittel dient; zweitens, daß jedes nur Mittel für das andere (Sein für anderes) wird als Selbstzweck (Sein für sich); drittens, daß die Wechselseitigkeit, wonach jedes zugleich Mittel und Zweck; und zwar nur seinen Zweck erreicht, insofern es Mittel wird, und nur Mittel wird, insofern es sich als Selbstzweck setzt, daß jeder sich also als Sein für andere setzt, insofern er Sein für sich und der andere als Sein für ihn, insofern er Sein für sich - daß diese Wechselseitig ein notwendiges Fakt ist, vorausgesetzt als natürliche Bedingung des Austauschs, daß sie aber als solche jedem der beiden Subjekte des Austausche gleichgültig ist, und ihm diese Wechselseitigkeit nur Interesse hat, soweit sie sein Interesse als das des anderen ausschließend, ohne Beziehung darauf, befriedigt. Das heißt, das gemeinschaftliche Interesse, was als Motiv des Gesamtakts erscheint, ist zwar als Fakt von beiden Seiten anerkannt, aber als solches ist es nicht Motiv, sondern geht sozusagen nur hinter dem Rücken der in sich selbst reflektierten Sonderinteressen, dem Einzelinteresse im Gegensatz zu dem des anderen vor.&amp;quot; [[(Marx Grundrisse, MEW 42, S. 168)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verkehrung entsteht also durch eine [[Täuschung]], durch die [[Vertauschung]] von [[Zweck]] und [[Mittel]] (siehe hierzu [[Tausch]]), durch die [[Vermittlung]] einer &amp;quot;[[vorgetäuschten]] Zweckhaftigkeit der [[vermittelten]] [[Beziehungen]] (siehe hierzu auch [[Fetischismus]]). Sie setzt ein [[Verhältnis]] voraus, das [[widersprüchlich]] ist, das als das [[erscheint]], was es [[nicht]] ist, das also erst mal ein [[Unding]], in sich [[widersinnig]] ist. Sein [[Sinn]] erscheint unmittelbar [[mythologisch]], weil darin alle [[Gegenständlichkeit]] in der [[Erscheinung]]sform einer [[fremden Macht]] sich auf einander bezieht (siehe hierzu z.B. auch [[Warenfetischismus]]). Verkehrt kann aber das [[Einzelne]] nur durch seine [[Verallgemeinerung]] werden, durch die Instrumentalisierung einer mächtigen [[Wirklichkeit]], durch eine [[Fremdbestimmung]] seiner [[allgemeinen]] [[Natur]] sein. Und dies kann nur sein, wenn es durch eine fremde Bestimmung seiner [[abstrakten]] [[Form]], durch die mächtige [[Vermittlung]] einer [[abstrakten Allgemeinheit]] zu einem [[entfremdeten]], einen [[entäußerten]] [[Inhalt]] bestimmt wird, die aus einem Unvermögen ihrer [[Beziehungen]], aus der [[Verallgemeinerung]] der [[abstrakt]] verbliebenen Zusammenhänge resultiert, in denen deren [[abstrakt allgemeine]] [[Form]] sich in ihren Verhältnisse durchsetzt, weil es die [[isoliert]] verbliebenen Inhalte, ihre Getrenntheit vermittelt. Ein solches [[Verhältnis]] bezieht durch das, was abstrakt zwischen allem ist (siehe [[Dazwischensein]]) einen äußeren Grund über ein [[Mittel]] ihrer Beziehungen, worin das bezogen ist, wie sie nicht wirklich sein können, in welchem die [[Vermittlung]] nicht mitteilt, was bestimmt ist, sondern eine eigene Bestimmung hat (siehe [[Formbestimmung]]), die besondere Eigenschaften der Formation abstrakter Vermittlung entwickelt und diese gegen das Unvermögen ihrer Inhalte kehrt. Wo aber eine durch deren [[Abstraktion]] zur Form wird, wendet sie ihre [[allgemeinen]] Beziehungen selbst abstrakt gegen ihre Herkunft (vergl. z.B. die [[Wertform]]), bestärkt sich selbst in ihrer [[abstrakten Allgemeinheit]], die sich hierbei als bloßes Mittel [[verselbständigt]]. Indem dieses sich als notwendig besondere Allgemeinform gegen alles Einzelne allgemein durchsetzt, durch ihre Formbestimmung von ihrem wirklichen [[Sinn]] und [[Zweck]] durch ihre [[abstrakt allgemeine]] Vermittlung im Einzelnen absieht, werden die [[Subjekte]] solcher [[Beziehung]] zu [[Objekten]] der [[Vermittlung]] des [[Verhaltens]] in ihren [[Verhältnisses]] und wird als diese selbst [[objektiv]], zu ihrer besonderen [[Eigenschaft]] als [[abstraktes]] [[Mittel]] [[abstrakter]] [[Verhältnisse]] (siehe z.B. [[Warenfetischismus]]). Was sie sind, wird zu einem [[Dasein]] im [[Dazwischensein]], in welchem ihr [[Verhältnis]] nicht mehr [[wirklich]] [[wahr]] sein kann und also in seiner [[Wirklichkeit]] zwischen [[Form]] und [[Inhalt]] seiner Beziehungen auch wirklich verkehrt ist, weil die [[Form]] durch ihren [[abwesenden]] [[Inhalt]] bestimmt ist, von daher als [[Formbestimmung]] wirksam wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verkehrte ist also nicht einfach etwas [[Falsches]] und verkehrte [[Lebensverhältnisse]] können daher auch nicht durch ein &amp;quot;richtiges Leben&amp;quot; abgelöst werden (siehe hierzu [[Negative Dialektik]]). Von einer Verkehrung spricht man, wenn nicht der Inhalt die [[Form]] bestimmt, sondern die [[Form]] den [[Inhalt]] (siehe [[Formbestimmung]]). Das setzt voraus, dass über die [[Form]] eine dem Inhalt [[fremde Kraft]] vermittelt wird, dass also die dem [[Inhalt]] [[notwendige]] [[Form]] selbst eine eigenständige Macht zukommt (siehe auch [[Verselbständigung]]), die die Beziehung von [[Form]] und [[Inhalt]] verkehrt und hierdurch eine [[Negation]] des [[Inhalts]] diesen [[widersprüchlich]] bestimmt (siehe hierzu [[Dialektik]]). Weil hierdurch die [[Form]] von ihrem [[Inhalt]] absehen muss (siehe auch [[Absicht]]), ist es die leere physische [[Kraft einer Abstraktion]] die hierdurch dies Verkehrung bewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Positivismus]] und [[Strukturalismus]] gibt es nur eine enfache und positive [[Wahrheit]]: Die richtige oder falsche (siehe[[Falschheit]]) [[Beziehung]] von Zusammenhängen und ihre Beschreibung. Verkehrung beschreibt dagegen ein [[dialektisches]] [[Verhältnis]] von [[Inhalt]] und [[Form]], in welchem die [[Form]] sich als I[[nhalt]] darstellt und somit verkehrt erscheint, sich in einem [[Widerspruch]] zu sich selbst, einem [[Widerspruch]] von [[Wesen]] und [[Erscheinung]] befindet (siehe hierzu auch [[Wissenschaft]]). In der [[kritischen Theorie]] und auch in der [[Psychoanalyse]] werden damit Formverwandlungen bezeichnet, in denen ein Prozess zu erklären wäre, wie und warum etwas nicht das ist, als was es [[erscheint]], was sich nur verkehrt äußern und darstellen kann, sich aber als ein notwendig verkehrter [[Inhalt]] erklären lässt, durch den das [[Wesen]] eines Zusammenhangs sich nur in seiner gegenteiligen [[Form]] darstellt, weil sich seine [[Form]] und sein [[Inhalt]] widersprechen, die [[Form]] einen eigenen [[Inhalt]], ein gemeinsames Drittes als [[Formbestimmung]] erweist, die sich gegen ihren wahren [[Inhalt]], gegen ihre [[natürliche]] [[Bestimmtheit]] verhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verkehrt ist demnach, wenn etwas als Gegenteil von dem [[erscheint]], was es in [[Wahrheit,]] was es seinem [[Wesen]] entsprechend zu sein hätte. Es muss daher eine [[Bestimmung]] enthalten, die es als sein Gegenteil erscheinen lässt, eine Bestimmung, durch die das Gegenteil des ursprünglichen Teils ihm vorausgeht. Es muss daher allgemeiner bestimmt sein als dieses, einer [[Allgemeinheit]] zugeordnet sein, in der das Einzelne untergeht. Eine Verkehrung entsteht durch die Umkehrung seiner Allgemeinform als Position gegen ihren einzelnen Inhalt. Wo dieser durch eine verallgemeinerte Wirkung bestimmt wird, die in ihrer Untrschiedslosigkeit nicht erkennbar ist, wird ihre Einzelheit durch eine ihr äußerliche Allgemeinheit fremd bestimmt und von daher sich selbst fremd, Es ist diese Bestimmung eine [[Formbestimmung]] aus einer [[abstrakten Allgemeinheit]], in welcher die [[Form]] ihrer ursprünglichen [[Einzelheit]] [[verallgemeinert]] und durch deren [[Nöte]] und [[Notwendigkeiten]] über diese mächtig gemacht wurde, weil und sofern sie dessen [[Substanz]] [[allgemein abstrakt]] (z.B. als [[abstrakt menschliche Arbei]]t, [[abstrakt menschlicher Sinn]]) darstellt..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nottut, verlangt nach einer Änderung, einem[[Anderssein]] der [[Verhältnisse]]. Es muss in diesen begriffen sein, um veränderbar zu werden. Aber der [[Begriff]] sowohl [[gegenständllicher]] als auch [[zwischenmenschlicher Beziehungen]] kann in [[Wirklichkeit]] nur wahr sein, wenn sich [[Begriff]] und [[Sache]] im [[Verhältnis]] ihrer [[Wirkungen]], in ihrer [[Wirklichkeit]] [[identifizieren]] lassen. Bleibt diese nur [[abstrakt]] durch eine [[fremde Kraf]]t vermittelt, so wird sie von einer [[Abstraktionskraft]] betrieben (siehe auvch [[Trieb]]), die einem ihrem [[Wesen]] [[fremden]], einem [[abwesenden]] [[Grund]] entspringt und daher als leere [[Formbestimmung]] eine übermächtige[[Wirkung]] hat. Diese [[verkehrt]] das [[Verhältnis]] von [[Form]] und [[Inhalt]], indem sie die [[Form]] [[inhaltlich]] bestimmend [[erscheinen]] lässt, als Naturalform ihrer [[Verhältnisse]] (sihe hierzu z.B. [[Autopoiesis]]), die ihr [[Dasein]] [[wie eine]]innerlich [[wirkende]] [[Natur]][[bestimmt]] (siehe hierzu [[Warenfetischismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verkehrung geschieht also, wo das [[isoliert]] Einzelne in der [[Abwesenheit]] seiner allgemeinen [[Substanz allgemein nötig wird]], in der [[Allgemeinheit]] seiner im Konkreten unvermittelten [[Beziehungen]] (siehe z.B. [[Teilung der Arbeit]]) durch den Zweck seiner [[abstrakt allgemeinen]] Bestimmung [[verselbständigt]] und daher verkehrt erscheint, seine verkehrte [[Erscheinung]] wesentlich wird, weil es sich nur durch sein Gegenteil [[verallgemeinern]] kann, weil es durch seine abstrakte Beziehungen der Vermittlung selbst einen Zweck verleiht, durch dessen [[Formbestimmung]] sie allgemein in einer [[Form]] erscheint, in der sie sich dem [[Inhalt]] nach selbst entgegensteht, [[widersinnig]] existiert. Es handelt sich konkret also um eine Zweck-Mittel-Verkehrung, die sich durch [[Trennungen]], also durch separate [[Auschließlichkeiten]] in [[Verhältnissen]] entwickelt, in denen das Einzelne isoliert, zum Beispiel [[privatisiert]], seine [[Gesellschaft]]lichkeit ihm entzogen wird (siehe [[Negation]]), um es mit der damit verursachten [[Not]] seiner [[Isolation]] zur Erzeugung eines gesellschaftlichem [[Reichtums]] durch den Warentausch zu zwingen, - indem er also das allgemeine [[Vermögen]] nur dadurch vermehrt, dass er sich daraus das ihm [[Notwendige]] für sich besorgen kann. Indem er sich dem unterwirft, verkehrt er sich selbst, weil er sich hiergegen [[vertauscht]], und erfährt seine [[Kraft]] als [[fremde]] Macht (siehe auch [[fremde Kraft]]), als Macht seiner [[Selbstentfremdung]], weil ihm darin die Substanzen seines Lebens entzogen sind und ihre Inhalte [[enttäuschen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem [[Verhältnis]] wird das [[Allgemeine]] selbst auch [[widersinnig]], weil seine [[Form]] eine gegen ihren [[Inhalt]] gerichtete [[reduzierte]] [[Substanz]] hat, die ihm notwendig [[widerspricht]]. Es muss daher einen [[allgemeinen]] [[Grund]], etwas Drittes geben, das ihre Einheit ermöglicht und zugleich verhindert, einen [[allgemeinen]] I[[Inhalt]], durch den sich seine [[Formen]] identifizieren und zugleich ausschließen, sich [[ausschließlich]] in einem [[allgemeinen]] [[Widerspruch]] verhalten können, weil sie gegen ihren [[Inhalt]] [[gleichgültig]] sind (siehe hierzu [[Dialektik]]) und durch ihre bloße [[Quantität]] ihren Inhalt bestimmen, also bestimmt und zugleich [[gleichgültig]] gegen ihre Bestimmtheit sind. In diesem [[Verhältnis]] können sie sich aber nur gegen sich selbst verwirklichen, weil ihre [[Form]] sich nur durch dieses Dritte, durch ihre abstrakt [[allgemeine]] [[Substanz]] verwirklichen kann und somit als [[Formbestimmung]] von allem absieht (siehe [[Abstraktion]]), was ihren [[Inhalt]] ausmacht und zugleich dessen [[Beziehungen]] in ihrer [[Wirklichkeit]] [[bestimmt]], ihre [[Form]] gegen ihren [[Inhalt]] kehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marx hatte mit dem Begriff des [[Warenfetischismus]]eijne Gesellschaft beschrieben, in der alle [[natürlichen]] Verhältnisse nur als Erscheinungsform ihres Gegenteils sich aufeinander beziehen, der &amp;quot;Gebrauchswert als Erschungsform des Werts&amp;quot;, &amp;quot;konkrete Arbeit zur Erscheinungsform ihres Gegenteils, abstrakt menschlicher Arbeit&amp;quot; und &amp;quot;Privatarbeit zur Form ihres Gegenteils wird, zu Arbeit in unmittelbar gesellschaftlicher Form.&amp;quot; [[(MEW 23, S. 70f)]], die sich nurmehr in gesellschaftlichen [[Strukturen]] äußern kann, die über ihre [[Formbestimmungen]] ihre [[Natur]] beherrschen und aufbrauchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sagt, dass das Falsche verkehrt sei. Doch Verkehrtes ist nicht [[wirklich]] falsch, weil es lediglich die Kehrseite dessen ist, was [[gegeben]] erscheint. Das &amp;quot;Falsche&amp;quot; kann es als solches nicht [[wirklich]] geben, weil falsch lediglich die Eigenschaft eines [[Zustands]] ist. Es könnte nicht wirklich [[wahr]] sein (siehe [[Falschheit]]), weil es für sich [[substanz]]los bliebe, nicht [[da sein]] kann, wo es [[sein]] soll, als Verkehrtes also auch nicht falsch ist. So gibt es auch kein falsches [[Leben]], wohl aber ein verkehrtes, weil Leben sich in eine [[entäußerte]] [[Form]] verkehren kann, in seiner gesellschaftlichen Macht [[ohnmächtig]] wird, wenn diese die Menschen zwingt, ihr [[Leben]] für deren Erhalt zu veräußern, sich also selbst [[äußerlich]], sich [[fremd]] werden müssen, um darin leben zu können (siehe hierzu [[Entfremdung]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verkehrung ist also nicht voraussetzungslos. Sie verweist immer auf verkehrte [[Verhältnisse]], die als ein Verhältnis der Verkehrung existieren (siehe [[Dialektik]]), indem ihre [[Formen]] ihre [[Inhalte]] bestimmen (siehe [[Formbestimmung]]). Dadurch, dass das hierdurch Entzogene im Widerschein solcher [[Verhältnisse]] mächtig, zu einer [[fremden Kraft]] wird, kann sich sein [[Wesen]] auch nur scheinbar entwickeln, wird zu einer [[Erscheinung]], die sich von ihrem Wesen [[getrennt]] hat, weil es seine [[Allgemeinheit]] nur abstrakt bewahrheiten und bewähren kann. Weil es in einem derart [[abstrakt Allgemeinen]] [[vermittelt]] ist und daher auch nur die [[Abstraktion]] selbst ins [[Verhältnis]] setzen kann, entwickelt es sich nur in seinem Gegenteil, in der [[Substanz]] seiner [[Abstraktion]] (siehe [[Begriffssubstanz]]). Um es in dieser abstrakten [[Substanz]] zu [[erkennen]] muss es daher erst auf seinen [[Begriff]] gebracht, der Schlussfolgerung aus seiner [[Analyse]] unterzogen werden, bevor es greifbar werden kann. Deren [[Logik]] vollzieht sich einerseits materiell als [[Realabstraktion]] in der [[Sache]], zugleich jedoch auch ideell als deren doppelte [[Bestimmung]] in der [[Form]], die auch in ihrer Rechtsform (z.B. [[Privateigentum]]) existiert. Ihre &amp;quot;Doppelläufigkeit&amp;quot; vollzieht sich durch die ideellen Beziehungen in ihren sachlichen Verhältnissen, in denen sich ihr [[Widerspruch]] darstellt. Dieser verwirklicht also nicht einfach durch eine Idee an sich und auch nicht die Materie als solche (siehe [[Dialektischer Materialismus]]), sondern ein [[Verhältnis]], worin sich beides durch einander bewegt und entwickelt. Im bloßen [[Material]] ließe sich dieser [[Widerspruch]] nicht auflösen; - als bloßes [[Ideal]] wäre er nicht [[wirklich]] nötig, [[unwirklich]], jenseits der [[Wirklichkeit]]. Er kann sich also nur in einer verkehrten Form vollziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Marx hat in seiner Einführung in den [[Warenfetischismus]] dieses [[Verhältnisses]] bestens erläutert und vor allem aus den ganz einfachen [[Verhältnissen]] der [[Wertform]] gezeigt, wie daraus ihre gesellschaftliche Verzauberung abgeleitet wird, die ihm zugrunde liegen: Dem [[quantitativen]] [[Verhältnis]] der [[Waren]], die sich im [[Dasein]] ihres [[Wertes]] in ihrem [[Tauschwert]] vergleichen lassen müssen, um sich im [[Warentausch]] [[qualitativ]] überhaupt gesellschaftlich auf einander beziehen zu können, erscheint ihr eigener Körper als Maß und Inhalt ihres [[Verhältnisses]]. Über die Verkehrung ihres [[qualitativ]] abstrakt bestimmten [[Verhaltens]] in einem rein [[quantitativen]] Verhältnis werden die Waren &amp;quot;sinnlich übersinnliche Dinge&amp;quot;, denn ihre Naturalform wird bestimmt durch ihre [[Wertform]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist sinnenklar, daß der Mensch durch seine Tätigkeit die Formen der Naturstoffe in einer ihm nützliche Weise verändert. Die Form des Holzes z.B. wird verändert, wenn man aus ihm einen Tisch macht. Nichtsdestoweniger bleibt der Tisch Holz, ein ordinäres sinnliches Ding. Aber sobald er als Ware auftritt, verwandelt er sich in ein sinnlich übersinnliches Ding. Er steht nicht nur mit seinen Füßen auf dem Boden, sondern er stellt sich allen andren Waren gegenüber auf den Kopf und entwickelt aus seinem Holzkopf Grillen, viel wunderlicher, als wenn er aus freien Stücken zu tanzen begänne.&amp;quot; [[(MEW Bd. 23, S. 85)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hieraus entstehen drei Eigentümlichkeiten ihrer verkehrten [[Beziehung]] auf die besonderen [[Eigenschaften]] ihrer Allgemeinform, wodurch das [[Einzelne]] als Gegenteil seiner [[allgemeinen]] [[Bestimmtheit]] erscheint (siehe hierzu [[Äquivalentform]], [[Geldform]]):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die erste Eigentümlichkeit, die bei Betrachtung der Äquivalentform auffällt, ist diese: Gebrauchswert wird zur Erscheinungsform seines Gegenteils, des Werts. Die Naturalform der Ware wird zur Wertform. ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ... eine zweite Eigentümlichkeit der Äquivalentform, daß konkrete Arbeit zur Erscheinungsform ihres Gegenteils, abstrakt menschlicher Arbeit wird. ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ... eine dritte Eigentümlichkeit der Äquivalentform, daß Privatarbeit zur Form ihres Gegenteils wird, zu Arbeit in unmittelbar gesellschaftlicher Form.&amp;quot; ([[Kapital I, MEW 23, Seite 70 f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher kritisiert [[Marx]] an [[Hegel]] vor allem, dass dieser [[verkehrte]] [[Verhältnisse]] dadurch [[mystifiziert]], dass er ihnen eine [[abstrakt]] vorgestellte [[Substanz]] verleiht, weil er deren [[reale Abstraktion]] nicht in einem leibhaftigen [[Widerspruch]] begreifen will und sie somit affirniert, auch wenn er sie als nur beschränkte Erscheinungsform des &amp;quot;objektiven Geistes&amp;quot; kritisiert. In seiner [[Kritik]] an der Hegel&amp;#039;schen Rechtsphilosophie schreibt Marx zu dessen [[Staat]]sbegriff:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der »Staatszweck« und die »Staatsgewalten« werden mystifiziert, indem sie als »Daseinsweisen« der »Substanz« dargestellt und getrennt von ihrem wirklichen Dasein, dem »sich wissenden und wollenden Geist, dem gebildeten Geist« erscheinen. Der konkrete Inhalt, die wirkliche Bestimmung, erscheint als formell; die ganz abstrakte Formbestimmung erscheint als der konkrete Inhalt. Das Wesen der staatlichen Bestimmungen ist nicht, daß sie staatliche Bestimmungen, sondern daß sie in ihrer abstraktesten Gestalt als logisch-metaphysische Bestimmungen betrachtet werden können. Nicht die Rechtsphilosophie, sondern die Logik ist das wahre Interesse. Nicht daß das Denken sich in politischen Bestimmungen verkörpert, sondern daß die vorhandenen politischen Bestimmungen in abstrakte Gedanken verflüchtigt werden, ist die philosophische Arbeit. Nicht die Logik der Sache, sondern die Sache der Logik ist das philosophische Moment. Die Logik dient nicht zum Beweis des Staats, sondern der Staat dient zum Beweis der Logik.&amp;quot; [[(siehe MEW Band 01 Seite 216)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist etwas [[Ganzes]] in sich verkehrt, so ist es [[verrückt]] und leidet an der Unvermittelbarkeit seiner Teile, die ihm hierdurch zum [[Unheil]] werden. Aus diesem entwickeln sich [[Heilserwartungen]] und [[Perversionen]], in welchen sich die [[Selbstwahrnehmung]]en an ihre Grundlagen anpassen, ihre verkehrte Welt in ihrem [[Selbstbewusstsein]] verkehren, ihr verkehrtes [[Sein]] also in ein verkehrtes [[Bewusstsein]] wenden, sich selbst mythologisieren und sich dadurch ihrem [[wirklichen]] [[Leiden]] entziehen, dass sie sich leidlos machen, sich in ihrer [[Religion]] leiden können, indem sie sich über die Welt erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Mensch, das ist die Welt des Menschen, Staat, Sozietät. Dieser Staat, diese Sozietät produzieren die Religion, ein verkehrtes Weltbewußtsein, weil sie eine verkehrte Welt sind. Die Religion ist die allgemeine Theorie dieser Welt, ihr enzyklopädisches Kompendium, ihre Logik in populärer Form, ihr spiritualistischer Point-d&amp;#039;honneur [Ehrenpunkt], ihr Enthusiasmus, ihre moralische Sanktion, ihre feierliche Ergänzung, ihr allgemeiner Trost- und Rechtfertigungsgrund. Sie ist die phantastische Verwirklichung des menschlichen Wesens, weil das menschliche Wesen keine wahre Wirklichkeit besitzt. Der Kampf gegen die Religion ist also mittelbar der Kampf gegen jene Welt, deren geistiges Aroma die Religion ist.&amp;quot; [[(MEW 1, S. 378f)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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