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	<title>Vernichtungslogik - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Hierbei &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;l�sen &lt;/del&gt;sich auch &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Lebenszusammenh�nge &lt;/del&gt;auf, die zur Reproduktion der Menschen fundamental sind (reproduktive Wirtschaft wie Handwerk, Landwirtschaft, Fischerei usw.) und wandelt sich in industrielle Produktion, die auch nur durch das Kapital versammelt und &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zusammengef�hrt &lt;/del&gt;ist. Eine Kapitalvernichtung durch Krisen wirkt somit unmittelbar auf die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Lebenszusammenh�nge &lt;/del&gt;der Menschen, die sich bis dahin auf ihre &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Zusammenf�hrung &lt;/del&gt;durch das Kapital verlassen hatten. In der Vernichtungslogik &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gr�ndet &lt;/del&gt;alles Verhalten des Kapitals in der Nutzung dieser abstrakten &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Abh�ngigkeiten&lt;/del&gt;, also auf untergeganger Gesellschaftlichkeit der Menschen. Es errichtet sich &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�ber &lt;/del&gt;diesem Untergang, den es einst &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;f�r &lt;/del&gt;seine Entwicklung &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;n�tig &lt;/del&gt;hatte, um die Menschen damit auszupressen und ihre Interessen zu besetzen. Es vollzieht sich darin die Umkehrung des [[Besitz]]&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;verh�ltnisses&lt;/del&gt;, das die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;b�rgerliche &lt;/del&gt;Gesellschaft ausmacht. Von daher vollzieht sich darin in der Tat die Vernichtung der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;b�rgerlichen &lt;/del&gt;Gesellschaft, allerdings ohne sie wirklich aufzuheben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Darin allerdings ist es auch &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;vollständig &lt;/ins&gt;rational. Ist z.B. der Kapitalismus als Gesellschaftsform menschlichen Reichtums nur durch Kapital existent und hat darin seinen Zusammenhang als Abstraktion seines gesellschaftlichen Werdens, so verbraucht das Kapital auch zunehmend gesellschaftliche Beziehungen, sobald es den &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Höhepunkt &lt;/ins&gt;seiner Geschichtsnotwendigkeit (die Schaffung von gesellschaftlich notwendigen Produktionsmitteln) &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;überschritten &lt;/ins&gt;hat. Hierbei &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;lösen &lt;/ins&gt;sich auch &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Lebenszusammenhänge &lt;/ins&gt;auf, die zur Reproduktion der Menschen fundamental sind (reproduktive Wirtschaft wie Handwerk, Landwirtschaft, Fischerei usw.) und wandelt sich in industrielle Produktion, die auch nur durch das Kapital versammelt und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zusammengeführt &lt;/ins&gt;ist. Eine Kapitalvernichtung durch Krisen wirkt somit unmittelbar auf die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Lebenszusammenhänge &lt;/ins&gt;der Menschen, die sich bis dahin auf ihre &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Zusammenführung &lt;/ins&gt;durch das Kapital verlassen hatten. 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Es vollzieht sich darin die Umkehrung des [[Besitz]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;verhältnisses&lt;/ins&gt;, das die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;bürgerliche &lt;/ins&gt;Gesellschaft ausmacht. Von daher vollzieht sich darin in der Tat die Vernichtung der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;bürgerlichen &lt;/ins&gt;Gesellschaft, allerdings ohne sie wirklich aufzuheben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Aneignung des bestehenden Besitzes wird selbst zum Trieb der Vernichtungslogik, zum Prinzip der Entrechtung der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;B�rger&lt;/del&gt;. Deshalb hatte sich auch der [[Nationalsozialismus]] durchaus als Kritik am &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;B�rgertum &lt;/del&gt;ausgeben &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;k�nnen&lt;/del&gt;. Es hat sich inzwischen auch erwiesen, dass die Judenvernichtung unmittelbar dieser Logik folgte. Es waren die ideologischen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gr�nde f�r &lt;/del&gt;den [[Antisemitismus]] von untergeordneter Bedeutung; sie wurden lediglich zu gegebenem Zeitpunkt genutzt. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;F�r &lt;/del&gt;den faschistischen Staat stand &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;tats�chlich &lt;/del&gt;die Arisierung des &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;j�dischen &lt;/del&gt;Eigentums im Vordergrund - und die Juden hatten einen hohen Anteil von Privatbesitz im Land. Es wurden ihnen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;betr�chtliche &lt;/del&gt;Werte enteignet. Die Nutzung &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;v�lkischer &lt;/del&gt;Aversionen und deren &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Hochz�chtung &lt;/del&gt;stand in einem klaren politischen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kalk�l&lt;/del&gt;, wodurch der [[Staatsbankrott]] der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;kriegsf�hrenden &lt;/del&gt;[[Nation]] verschleiert werden sollte, und die Judenvernichtung war eine finale Zeugenvernichtung. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Tats�chlich &lt;/del&gt;konnte es auf diese Weise dem Rest der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Bev�lkerung &lt;/del&gt;noch relativ lange relativ gut gehen. Deren Zustimmung &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;erf�llte &lt;/del&gt;also ebenso wirtschaftliche Interessen, wenn auch eher aus einem &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Erfolgsgef�hl &lt;/del&gt;des nationalsozialistischen Bewusstseins heraus.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Aneignung des bestehenden Besitzes wird selbst zum Trieb der Vernichtungslogik, zum Prinzip der Entrechtung der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Bürger&lt;/ins&gt;. Deshalb hatte sich auch der [[Nationalsozialismus]] durchaus als Kritik am &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Bürgertum &lt;/ins&gt;ausgeben &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;können&lt;/ins&gt;. Es hat sich inzwischen auch erwiesen, dass die Judenvernichtung unmittelbar dieser Logik folgte. Es waren die ideologischen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gründe für &lt;/ins&gt;den [[Antisemitismus]] von untergeordneter Bedeutung; sie wurden lediglich zu gegebenem Zeitpunkt genutzt. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Für &lt;/ins&gt;den faschistischen Staat stand &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;tatsächlich &lt;/ins&gt;die Arisierung des &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;jüdischen &lt;/ins&gt;Eigentums im Vordergrund - und die Juden hatten einen hohen Anteil von Privatbesitz im Land. Es wurden ihnen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;beträchtliche &lt;/ins&gt;Werte enteignet. Die Nutzung &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;völkischer &lt;/ins&gt;Aversionen und deren &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Hochzüchtung &lt;/ins&gt;stand in einem klaren politischen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kalkül&lt;/ins&gt;, wodurch der [[Staatsbankrott]] der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;kriegsführenden &lt;/ins&gt;[[Nation]] verschleiert werden sollte, und die Judenvernichtung war eine finale Zeugenvernichtung. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Tatsächlich &lt;/ins&gt;konnte es auf diese Weise dem Rest der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Bevölkerung &lt;/ins&gt;noch relativ lange relativ gut gehen. Deren Zustimmung &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;erfüllte &lt;/ins&gt;also ebenso wirtschaftliche Interessen, wenn auch eher aus einem &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Erfolgsgefühl &lt;/ins&gt;des nationalsozialistischen Bewusstseins heraus.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:45:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die Vernichtungslogik besteht in einer [[Systematik]] der [[Nichtung]] gesellschaftlicher [[Substanzen]], also der systematischen Zersetzung menschlicher [[Verhältnisse]] und [[Beziehungen,]] der [[Verwahrlosung]] ihres Gehalts. Sie kann objektiv durch Krisen bestimmt sein, wenn sich Verhältnisse zu einem [[Trieb]] der [[Negation]] verkehrt haben (siehe z.B. [[Negativverwertung]]) oder durch politische [[Macht]]ansprüche vermittelst militärischer [[Gewalt]] in Gang gesetzt werden, um einen Standort oder [[Lebensraum]] menschlich zu entleeren oder gesellschaftlichen zu beherrschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher ist Vernichtung ein systematisch gewordenes Interesse, das seinen [[Trieb]] aus dem Niedergang eines [[Systems]] bezieht, indem es sich durch die Beherrschung fremder [[Verhältnisse]] seiner selbst zu bemächtigen sucht, also durch [[Gewalt]] gegen andere wieder Macht über sich zu erlangen bestrebt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vernichtungslogik die Umkehrung der [[Logik]] der [[Realabstraktion]], die in ihrer eigenen [[System]]atik an ihr Ende gekommen ist und ihre stoffliche [[Bedingung]] aufgehoben hat, z.B. in der Folge einer unaufl�sbaren [[Krise]]. Vernichtungslogik ist die Fortexistenz ihrer [[Wirklichkeit]] als [[Entwirklichung]] aller materieller Beziehungen, als [[Ganzes]], das sich durch die [[Negation]] seiner Teile nährt. Aber im Unterschied zur [[Ausbeutung]] ist diese [[Beziehung]] keine [[Nutzung]], die am Fortbestand des Benutzten interessiert ist, sondern eine vollst�ndige Aufzehrung ihrer [[Objekte]], die nur aus ihrer [[Einverleibung]] selbst besteht (z.B. in einem Überschuldungsverhältnis - siehe [[Feudalkapitalismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gewalt]] der Vernichtungslogik kommt aus der Not, in welche ein ganzes System geraten ist, das auf einer Realabstraktion basiert und all dessen [[Notwendigkeiten]] ausgewirtschaftet hat. Da darin das [[Abstrakte]] nur als Zusammenhang des Konkreten besteht, also dessen reale Vermittlung ist, worin sich alle Beziehungen nicht mehr vermitteln, sondern unmittelbar aufheben, realisiert sich die Notwendigkeit solcher Bezogenheit als blanke Not des [[Ganzen]] in einer [[Nichtung]], die jedweden [[Stoff]] erheischen muss, um das [[Dasein]] des Ganzen fortzusetzen, die also als [[naturbestimmt]] scheinende Not wirksam wird. Dem war die Abtrennung der nat�rlichen Existenz vorausgegangen, die jetzt als [[Abwesenheit]] von [[Natur]] �berhaupt, als [[Nichtigkeit]] der eigenen Natur, sich geltend macht (z.B. in der Form einer [[Selbstverkehrung]]). Bestand bis dahin der Fortschritt auf der abstrakten Quantifizierung des Qualitativen (z.B. durch Aufhebung von wirklichen Sachbeziehungen in reine Geldbeziehungen), so kehrt sich der Mangel an Qualit�t jetzt als wesentliche [[Nichtigkeit]] des [[Lebens]] heraus und muss jeglichen Stoff an sich ziehen, um ihn zum Selbsterhalt vom Leben im Nichts aufzubrauchen. Vernichtungslogik ist die Herrschaft der Nichtigkeit, die sich unwirkliche [[Werte]] mit hohem Anspruch (z.B. &amp;quot;Endl�sung&amp;quot;, [[�bermensch]]) geben muss, um sich gegen ihre Objekte durchzusetzen. Im Elend ihrer nichtigen Wirklichkeit binden auch diese sich an solche Werte, weil sie der abstrakten Not ihres [[Seins]] entsprechen, soweit ihr [[Bewusstsein]] deren Nichtigkeit nicht zu durchdringen vermag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Prinzip]] der Quantifizierung, in welchem die Realabstraktion gestanden hatte, wird nun zum [[Heilsprinzip]] der Entwirklichung, worin das zerteilte Konkrete aufgel�st wird, um die Abstraktion �ber ihr Dasein hinweg zu erhalten (siehe z.B. [[Negativverwertung]]). Soweit sich keine konkrete Wirklichkeit aus der abstrakten gebildet hat, verbleibt das Zerteilte das blo�e Objekt dieses Heilsprinzips, das durch Vernichtung der Lebenszusammenh�nge an der [[Macht]] ist und nur in der Finalit�t vollst�ndiger [[Vernichtung]] bestehen kann. Es ist die in die Zukunft gewendte Vorwegnahme der eigenen Vernichtung, das Bewusstsein, dass es nicht mehr f�r alle reicht, und deshalb Vernichtung der &amp;quot;Unterwertigen&amp;quot; das eigene �berleben sichern soll (siehe Amerys [[Hitler-Formel]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin allerdings ist es auch vollst�ndig rational. Ist z.B. der Kapitalismus als Gesellschaftsform menschlichen Reichtums nur durch Kapital existent und hat darin seinen Zusammenhang als Abstraktion seines gesellschaftlichen Werdens, so verbraucht das Kapital auch zunehmend gesellschaftliche Beziehungen, sobald es den H�hepunkt seiner Geschichtsnotwendigkeit (die Schaffung von gesellschaftlich notwendigen Produktionsmitteln) �berschritten hat. Hierbei l�sen sich auch Lebenszusammenh�nge auf, die zur Reproduktion der Menschen fundamental sind (reproduktive Wirtschaft wie Handwerk, Landwirtschaft, Fischerei usw.) und wandelt sich in industrielle Produktion, die auch nur durch das Kapital versammelt und zusammengef�hrt ist. Eine Kapitalvernichtung durch Krisen wirkt somit unmittelbar auf die Lebenszusammenh�nge der Menschen, die sich bis dahin auf ihre Zusammenf�hrung durch das Kapital verlassen hatten. In der Vernichtungslogik gr�ndet alles Verhalten des Kapitals in der Nutzung dieser abstrakten Abh�ngigkeiten, also auf untergeganger Gesellschaftlichkeit der Menschen. Es errichtet sich �ber diesem Untergang, den es einst f�r seine Entwicklung n�tig hatte, um die Menschen damit auszupressen und ihre Interessen zu besetzen. Es vollzieht sich darin die Umkehrung des [[Besitz]]verh�ltnisses, das die b�rgerliche Gesellschaft ausmacht. Von daher vollzieht sich darin in der Tat die Vernichtung der b�rgerlichen Gesellschaft, allerdings ohne sie wirklich aufzuheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aneignung des bestehenden Besitzes wird selbst zum Trieb der Vernichtungslogik, zum Prinzip der Entrechtung der B�rger. Deshalb hatte sich auch der [[Nationalsozialismus]] durchaus als Kritik am B�rgertum ausgeben k�nnen. Es hat sich inzwischen auch erwiesen, dass die Judenvernichtung unmittelbar dieser Logik folgte. Es waren die ideologischen Gr�nde f�r den [[Antisemitismus]] von untergeordneter Bedeutung; sie wurden lediglich zu gegebenem Zeitpunkt genutzt. F�r den faschistischen Staat stand tats�chlich die Arisierung des j�dischen Eigentums im Vordergrund - und die Juden hatten einen hohen Anteil von Privatbesitz im Land. Es wurden ihnen betr�chtliche Werte enteignet. Die Nutzung v�lkischer Aversionen und deren Hochz�chtung stand in einem klaren politischen Kalk�l, wodurch der [[Staatsbankrott]] der kriegsf�hrenden [[Nation]] verschleiert werden sollte, und die Judenvernichtung war eine finale Zeugenvernichtung. Tats�chlich konnte es auf diese Weise dem Rest der Bev�lkerung noch relativ lange relativ gut gehen. Deren Zustimmung erf�llte also ebenso wirtschaftliche Interessen, wenn auch eher aus einem Erfolgsgef�hl des nationalsozialistischen Bewusstseins heraus.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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