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Lohnerhöhungen sind schon immer Bestandteil einer [[notwendigen]] Anpassung des Konsums an die verfügbare Geldmenge, um welche die Arbeitsleute zwar wie um einen Tagespreis ihrer [[Arbeitskraft]] kämpfen müssen, aber niemals den [[Mehrwert]] ihrer [[Arbeit]] einhandeln können, weil dieser ihnen existenziell wieder durch die Preiserhöhung der Lebenshaltungskosten umgehend entzogen wird. Geld kann nicht gerecht sein, weil der Markt immer vom Geldbesitz - und somit von der vorhandenen Geldmenge als Maßstab der Preise - bestimmt ist, dem der einzelne Preis der Arbeitskraft unterworfen ist, die um ihr Dasein durch das [[Kaufmittel]] Geld als Wertmaß ihrer Lebensbedingungen zu konkurrieren hat. Wird der Kampf um den Preis der Arbeitskraft, also der Lohnkampf, der Kampf um gerechte Anteile am Geldvermögen selbst als [[Klassenkampf]] &amp;quot;gefeiert&amp;quot;, durch den auf Kurz oder Lang die kapitalistische Gesellschafz zu &amp;quot;überwinden&amp;quot; wäre, so wird diese damit ideologisch bestärkt, denn die aufgebesserten Löhne werden schon bald durch die Verteuerung des Lebensunterhalts (Mieten, Gebühren usw.) wieder schnell abgegriffen. Es mag sich schön anfühlen, wenn mehr Geld in der Tasche der arbeitenden Bevölkerung landet. Doch das bleibt in der Gesamtverteilung des Werts dennoch gleich, weil das bloße Arbeitsvolumen pro Produkt den [[Geldwert]], die damit verbrauchte durchschnittliche [[Arbeitszeit]] bestimmt. Solche Kämpfe sind zum Selbsterhalt zwar nötig, sie führen aber auch dazu, dass sich die Arbeiterklasse spaltet, dass immer mehr &amp;quot;Billiglöhner&amp;quot; den besser verdienenden Facharbeitern gegenüberstehen. Der einzige Kampf, der die Überwindung des Kapitalismus anstreben kann, ist der politische Kampf um die Länge des [[Arbeitstags]]., der geteilt ist zwischen der Arbeitszeit für die Notwendigkeit der [[Reproduktion]] der Arbeitskraft und ihrer [[Ausbeutung]] durch [[unbezahlte Arbeit]] darüber hinaus.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der &amp;quot;Kampf um gerechten Lohn&amp;quot; hat seitdem eine unendliche [[Geschichte]] im Habitus eines &amp;quot;Klassenkampfs&amp;quot; hinter sich, durch den er im Glauben an eine Verteilungsgerechtigkeit des Geldes durch Androhung einer Arbeitsverweigerung geführt wurde. 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